FC Energie Cottbus – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

So., 19.04.2026 13:30 Uhr

FC Energie Cottbus : Rot-Weiss Essen

5 : 3

1 : 2

Abpfiff

32. Erik Engelhardt

21. Ramien Safi

39. Torben Müsel

46. Can Yahya Moustfa für Dominik Pelivan

53. Marek Janssen

78. Tolcay Cigerci

82. Tolcay Cigerci

90+2. Merveille Biankadi

73. Tolcay Cigerci

54

77

64. Ben Vincent Hüning für Jannik Hofmann

64. Jaka Cuber Potocnik für Marek Janssen

71. Marvin Ayhan Obuz für Ramien Safi

85. Kelsey Owusu Aninkorah-Meisel für Dickson Abiama

85. Ruben Reisig für Klaus Gjasula

64. Henry Rorig für Moritz Hannemann

64. Merveille Biankadi für Simon Straudi

75. Ted Jonathan Tattermusch für Jannis Boziaris

75. Tolga Cigerci für Lukas Michelbrink

Tore

21. Ramien Safi

32. Erik Engelhardt

39. Torben Müsel

53. Marek Janssen

73. Tolcay Cigerci (Elfmeter)

78. Tolcay Cigerci

82. Tolcay Cigerci

90+2. Merveille Biankadi

Karten

54.

77.

Auswechselungen

46. Can Yahya Moustfa
Dominik Pelivan

64. Ben Vincent Hüning
Jannik Hofmann

64. Jaka Cuber Potocnik
Marek Janssen

64. Henry Rorig
Moritz Hannemann

64. Merveille Biankadi
Simon Straudi

71. Marvin Ayhan Obuz
Ramien Safi

75. Ted Jonathan Tattermusch
Jannis Boziaris

75. Tolga Cigerci
Lukas Michelbrink

85. Kelsey Owusu Aninkorah-Meisel
Dickson Abiama

85. Ruben Reisig
Klaus Gjasula

Video-VorberichtFan-HinweiseSpielbericht

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Mehr Informationen

Stadionöffnung:

Die Tageskassen und das LEAG Energie Stadion öffnen um 11:30 Uhr, zwei Stunden vor Anpfiff.

Ticketsituation:

Im Vorverkauf wurden 1.422 Tickets abgerufen. Für die beiden Blöcke S1 (Sitzplatz) und O (Stehplatz überdacht) sind im Vorverkauf bereits alle Tickets abgesetzt worden. Somit wird es an der Tageskasse nur noch Tickets für den Block N (Stehplatz nicht überdacht) geben. Die Tickets an der Tageskasse sind dann zu folgenden Preisen (inkl. Tageskassengebühr) erhältlich:

Stehplatz Vollzahler (nicht überdacht)              19,00 Euro

Stehplatz Ermäßigt (nichtüberdacht)                 17,00 Euro

Anreise mit dem PKW:

RWE-Fans können auf folgendem Gästeparkplatz parken: Parzellenstraße, 03050 Cottbus, neben der Alten Chemiefabrik. Der Parkplatz ist kostenpflichtig. Bezüglich etwaiger Ausweichparkplätze wird empfohlen, Anweisungen der Polizei zu folgen. Reisebusse halten auf dem Stadtring, direkt hinter dem Gästebereich.

Anreise mit dem ÖPNV:

Rot-Weisse, die mit dem Zug anreisen, werden von der Polizei über den Stadtring zum Stadion begleitet. Der Fußweg beträgt zum Stadion etwa 20 Minuten.

Im Stadion:

Der Gästebereich befindet sich mit den Blöcken O und S1 auf der Südtribüne. Der Zugang zum Gästeblock führt direkt über den Stadtring im Süden, dort befinden sich auch die Kassen und der Zugang zum Block. Im Stadion werden die Fans mit Getränken und Speisen versorgt. Es ist ausschließlich Barzahlung möglich.

Mitfahrzentrale der Fan- und Förderabteilung:

Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der „MitFFAhrzentrale“ einen neuen Service für Heim- und Auswärtsspiele an. Ab sofort können sich RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten. Die „MitFFAhrzentrale“ erreichen RWE-Fans unter mfz.ffa-rwe.de.

TV-Übertragung:

Die Partie wird bei Magenta Sport live übertragen.

Radio-Übertragung:

Mit Radio Hafenstrasse gibt es die Option zum Zuhören – hier geht es zur Radio-Übertragung (in der Regel ab zehn Minuten vor Anstoß): www.rwe-live.de

RWE-Siegesserie reißt bei Spektakel in Cottbus

Team von Trainer Koschinat muss sich nach 3:1-Führung noch 3:5 geschlagen geben.

Rot-Weiss Essens Siegesserie ist am 34. Spieltag in der 3. Liga gerissen. Nach zuvor sieben Dreiern in Folge unterlag das Team von Trainer Uwe Koschinat in einem spektakulären Top-Spiel beim direkten Konkurrenten FC Energie Cottbus trotz eines zwischenzeitlichen 3:1-Vorsprungs am Ende noch 3:5 (2:1). Dennoch belegt RWE nach wie vor einen direkten Aufstiegsplatz und hat vier Runden vor dem Saisonende weiterhin alles in der eigenen Hand.

Vor 17.239 Zuschauern im traditionsreichen Stadion der Freundschaft sorgten „Cottbus-Experte“ Ramien Safi (21.) und Torben Müsel (39.) bei einem Gegentreffer von Erik Engelhardt (32.) für die 2:1-Pausenführung der Rot-Weissen. Marek Janssen (53.) legte in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit sogar noch das 3:1 nach, so dass RWE auf dem besten Weg schien, den nächsten Dreier einzufahren. Ein lupenreiner Hattrick von Tolcay Cigerci (73., Foulelfmeter/78./82.) sowie ein Treffer der eingewechselten Merveille Biankadi (90.+2) ließen am Ende jedoch die Lausitzer jubeln.

„Unsere Mannschaft hat über 70 Minuten eine sehr gute Leistung und jede Menge Widerstandsfähigkeit gezeigt“, sagte Uwe Koschinat im Interview bei MagentaSport. „In der Schlussphase hat das Spiel nach dem Anschlusstreffer von Cottbus jedoch eine Eigendynamik entwickelt, die auch mit der Wucht des Stadions zu tun hatte. Da haben wir es nicht mehr geschafft, mit Power dagegen zu halten.“

FC Energie Cottbus: Funk – Straudi, Awortwie-Grant, Manu, Borgmann – Pelivan, L. Michelbrink – Tolcay Cigerci, Boziaris, Hannemann – Engelhardt

Rot-Weiss Essen: Golz – Hofmann, Rios Alonso, Schultz, Bouébari – Gjasula, Müsel – Safi, Mizuta, Abiama – Janssen

Bouébari und Safi zurück im Team

RWE-Trainer Uwe Koschinat nahm im Vergleich zum 4:1-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt 04 zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Weil Linksverteidiger Franci Bouébari nach überstandenen muskulären Problemen wieder zur Verfügung stand, nahm Michael Kostka zunächst auf der Bank Platz. Für den gelbgesperrten Lucas Brumme, der die Partie im Fanblock verfolgte, kehrte außerdem Ramien Safi in die Essener Startelf zurück.

Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte in der Abwehr damit wieder eine Viererkette mit – von rechts nach links – Jannik Hofmann, José Enrique Rios Alonso, Michael Schultz und Franci Bouébari. Im zentralen Mittelfeld zogen Klaus Gjasula und Torben Müsel die Fäden. Die offensive Dreierreihe bildeten Ramien Safi, Kaito Mizuta und Dickson Abiama. Sie unterstützten Mittelstürmer Marek Janssen.

RWE belohnt sich für starken Start

Wie von Uwe Koschinat angekündigt, war RWE von Beginn an bemüht, die Initiative zu übernehmen und die Partie zu kontrollieren. Immer wieder sorgte Franci Bouébari mit weiten Einwürfen und Hereingaben für Gefahr. Nach einer Flanke des Linksverteidigers von der rechten Seite setzte Kapitän Michael Schultz zu einem spektakulären Fallrückzieher an, traf die Kugel aber nicht optimal. Kurz darauf wurde Marek Janssen nach einem Querpass von

Ramien Safi in letzter Sekunde gerade noch am Abschluss gehindert. Ein Versuch von Kaito Mizuta wurde von FCE-Abwehrspieler Louis Awortwie-Grant auch mit Hilfe seines Oberarms geblockt. Die Pfeife von Schiedsrichter Robert Hartmann blieb jedoch stumm. Auf der Gegenseite verzeichneten die Lausitzer nur einen Distanzschuss von Tolcay Cigerci, der nur den Rücken von Jannik Hofmann traf.

Die 1:0-Führung der Gäste, die Ramien Safi gegen seinen „Lieblingsgegner“ erzielte, war daher auch hochverdient. Nach einem Zuspiel von Kaito Mizuta hatte sich zunächst Marek Janssen gegen Louis Awortwie-Grant durchgesetzt und Energie-Schlussmann Marius Funk mit einem wuchtigen Schuss zu einer Glanzparade gezwungen. Der Abpraller landete genau bei Ramien Safi, der sich den Ball noch auf den linken Fuß legte und überlegt zum 0:1 (21.) abschloss. Es war im vierten Duell mit den Lausitzern auch schon sein viertes Tor.

Müsel trifft per Kopfball-Aufsetzer

Erst nach dem Rückstand wachte der FC Energie auf und sorgte schnell für Gefahr. Einen tückischen Abschluss von Jannis Boziaris aus 20 Metern konnte Jakob Golz nur abprallen lassen, hielt den Nachschuss von FCE-Torjäger Erik Engelhardt jedoch herausragend. Wenige Minuten später musste Essens Nummer eins den Ball jedoch aus dem Netz holen. Nach einer Vorlage von Louis Awortwie-Grant zog Erik Engelhardt im RWE-Strafraum ab. Michael Schultz konnte den Schuss mit seiner Grätsche nicht verhindern, Jakob Golz den Einschlag im kurzen Eck und damit den 1:1-Ausgleich (32.) nicht verhindern.

Die Hausherren bekamen dadurch Oberwasser und machten viel Druck. RWE schlug jedoch eiskalt zurück. Nach einem Eckball von Kaito Mizuta war Torben Müsel zur Stelle und köpfte das Spielgerät sehenswert per Aufsetzer zum 1:2 (39.) in die Maschen. Für RWE war es bereits das achte Tor nach einer Ecke in der laufenden Spielzeit, für Torben Müsel der achte Saisontreffer. So ging es mit einer 2:1-Führung in die Kabinen.

Janssen gelingt 14. Saisontreffer

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz den ersten Wechsel vor, brachte Can Moustfa für den defensiveren Dominik Pelivan. Die erste gute Tormöglichkeit verzeichneten jedoch die Rot-Weissen. Ramien Safi war auf der rechten Außenbahn nicht aufzuhalten, seine Flanke konnte Dickson Abiama per Flugkopfball aber nicht auf das Tor bringen.

Noch besser funktionierte es nur wenig später, als Kaito Mizuta einen weiteren Eckball gefährlich vor den Kasten brachte. Der aufgerückte José Enrique Rios Alonso legte die Kugel am zweiten Pfosten ab und Marek Janssen drückte den Ball aus kurzer Entfernung zum 1:3 (53.) über die Linie. Für den Mittelstürmer war es Saisontor Nummer 14.

In der Folgezeit sah es lange Zeit so aus, als könnten die Rot-Weissen den Vorsprung verteidigen. Der FC Energie bemühte sich zwar, Druck zu erzeugen, konnte sich aber nur wenig klare Torchancen erarbeiten. Das änderte sich erst, als Michael Schultz im eigenen Strafraum unfreiwillig und ohne Absicht Erik Engelhardt am Fuß traf. Schiedsrichter Robert Hartmann zeigte auf den Punkt – und Tolcay Cigerci verwandelte sicher zum 2:3 (73.).

Cigerci-Hattrick in neun Minuten

Dieses Tor löste eine fulminante Schlussphase und einen Sturmlauf der Gastgeber aus. Zunächst flog ein Freistoß von Tolcay Cigerci von der rechten Seite an Freund und Feind vorbei zum 3:3 (78.) ins Netz. Dann schloss der Spielmacher und Torjäger der Lausitzer ein Solo über das halbe Spielfeld mit einem sehenswerten 20-Meter-Schuss zum 4:3 (82.) ab und machte damit seinen lupenreinen Hattrick innerhalb von neun Minuten perfekt.

Die Rot-Weissen hatten nach dem plötzlichen Rückstand nicht mehr die Kraft, um noch einmal zurückzuschlagen. Daran konnten auch die Einwechslungen nichts mehr ändern. Stattdessen stach in der Nachspielzeit noch der Cottbuser „Joker“ Merveille Biankadi zum 5:3 (90.+2) und ließ das Stadion endgültig beben.

RWE-Kapitän Michael Schultz gab sich bei MagentaSport dennoch kämpferisch: „Die Niederlage ist sehr bitter. Wir haben aber schon ganz andere Situationen überstanden. Wir sind nach wie vor in einer guten Position und müssen jetzt stabil bleiben.“

1. FC Saarbrücken kommt mit Giannikis

Wieder mit Lucas Brumme wird RWE das folgende Heimspiel am Sonntag, 26. April, ab 16.30 Uhr im Stadion an der Hafenstraße gegen den 1. FC Saarbrücken angehen. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit dem früheren RWE-Trainer Argirios Giannikis, der seit Februar bei den Saarländern im Amt ist. Gute Erinnerungen haben die Rot-Weissen an das Hinspiel. Zwar lag Rot-Weiss zweimal zurück, aber dank der Treffer von Torben Müsel, Ahmet Arslan und Franci Bouébari sprang noch ein 3:2-Auswärtssieg im Ludwigspark heraus.

Das Duell mit den Saarländern ist bereits das vorletzte RWE-Heimspiel in der laufenden Saison 2025/2026. Es folgen noch die Partie beim VfB Stuttgart II (Samstag, 2. Mai, 16.30 Uhr in Großaspach), das NRW-Duell gegen den SC Verl (Samstag, 9. Mai, 14 Uhr) und schließlich im Rahmen des 38. und letzten Spieltages die Partie beim SSV Ulm 1846 Fußball (Samstag, 16. Mai, 13.30 Uhr).