FC Erzgebirge Aue – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Fr., 19.01.2024 19:00 Uhr

FC Erzgebirge Aue : Rot-Weiss Essen

2 : 1

0 : 1

Abpfiff

1. Isiah Ahmad Young

41

46

61. Marcel Bär

90+4. Mirnes Pepic

78

99

66

99

74. Thomas Eisfeld für Torben Müsel

80. Andreas Wiegel für Isiah Ahmad Young

80. Moussa Doumbouya für Leonardo Vonic

73. Erik Majetschak für Marco Schikora

73. Maximilian Thiel für Boris Tashchy

73. Sean-Andreas Seitz für Omar Sarif Sijaric

88. Kilian Jakob für Marvin Stefaniak

88. Steffen Meuer für Marcel Bär

Tore

1. Isiah Ahmad Young

61. Marcel Bär

90+4. Mirnes Pepic

Karten

41.

45+1.

66.

78.

90+9.

90+9.

Auswechselungen

73. Erik Majetschak
Marco Schikora

73. Maximilian Thiel
Boris Tashchy

73. Sean-Andreas Seitz
Omar Sarif Sijaric

74. Thomas Eisfeld
Torben Müsel

80. Andreas Wiegel
Isiah Ahmad Young

80. Moussa Doumbouya
Leonardo Vonic

88. Kilian Jakob
Marvin Stefaniak

88. Steffen Meuer
Marcel Bär

TicketinfosDuellcheckVideo-VorberichtFan-HinweiseSpielberichtStimmen

Es geht wieder los! Das neue Jahr ist noch ganz frisch, doch der 3. Liga-Restrundenstart steht schon bald bevor. Wie das letzte Pflichtspiel, steigt auch das nächste für Rot-Weiss Essen unter Flutlicht: Der Ball im „Erzgebirgsstadion“ rollt am Freitag, den 19. Januar, ab 19.00 Uhr. Für das Gastspiel in Aue sind Eintrittskarten zwischen Dienstag (02. Januar) und Mittwoch (03. Januar) in einer exklusiven Online-Mitgliederverkaufsphase erhältlich. Ein freier Vorverkauf beginnt am Donnerstag, den 04. Januar (10.00 Uhr).

Erzgebirge Aue stellt Rot-Weiss Essen insgesamt 1.750 Tickets (davon knapp 150 Sitzplatzkarten und 3 Rollstuhlfahrerkarten) zur Verfügung.

Stehplatz Vollzahler: 17,60 Euro inkl. VVK-Gebühr
Stehplatz ermäßigt*: 13,20 Euro inkl. VVK-Gebühr
Sitzplatz Vollzahler: 26,40 Euro inkl. VVK-Gebühr
Rollstuhlfahrerkarte inklusive Begleitung: 13,20 Euro inkl. VVK-Gebühr

* Ermäßigungsberechtigt sind Jugendliche von 14 – 17 Jahren, Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrdienst- und Freiwilligendienst-leistende sowie Rentner.

Mitgliederkarten ab Dienstag online

Zwischen Dienstag (10.00 Uhr) und Mittwoch (20.00 Uhr) sind Eintrittskarten nur über den Online-Ticketshop in einer exklusiven Vorkaufsphase für Vereinsmitglieder erhältlich. Der Verkauf ist auf zwei Tickets pro Mitglied limitiert.

Wer bestellen möchte, muss seinen Online-Ticketshop-Zugang mit der eigenen Mitgliedschaft verknüpft haben. Fragen hierzu beantwortet das Ticketing-Team per Mail an ticketing@rot-weiss-essen.de.

Freier Vorverkauf ab Donnerstag

Am Donnerstag, den 04. Januar, um 10.00 Uhr, beginnt die freie Vorverkaufsphase über den Online-Ticketshop bzw. ab 14.00 Uhr über den Ticketschalter.

Die Vorverkaufs-Termine zum Aue-Spiel im Überblick:

  • Di., 02. Januar, 10.00 Uhr – Mi., 03. Januar, 20.00 Uhr: Mitglieder-Verkaufsphase (Online-Ticketshop)
  • Ab Do., 04. Januar, 10.00 Uhr: Freier Verkauf (Online-Ticketshop)
  • Ab Do., 04. Januar, 14.00 Uhr: Freier Verkauf (Ticketschalter)

Weitere Ticket-Infos:

Bevor sich Rot-Weiss Essen wieder in der 3. Liga beim FC Erzgebirge Aue beweisen muss, trifft das Team von Christoph Dabrowski in Heim-Testspielen auf Bundesligist 1. FC Köln (Sa., 06. Januar, 14.00 Uhr) und den FSV Zwickau (Sa., 13. Januar, 14.00 Uhr). Der Vorverkauf läuft weiterhin über den Online-Ticketshop, den Ticketschalter an der Hafenstraße und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

BRENNEN TROTZ EISIGER TEMPERATUREN

Wie schon im Hinspiel, wird auch zur Partie der Rückrunde zwischen Rot-Weiss Essen und Aue das Flutlicht angeworfen.
Wie schon im Hinspiel, wird auch zur Partie der Rückrunde zwischen RWE und Aue das Flutlicht angeworfen. (Foto: Endberg)

Endlich geht es wieder los! Der 21. Drittliga-Spieltag wartet und Rot-Weiss Essen will da anknüpfen, wo im letzten Jahr aufgehört wurde: beim Gewinnen. Dem entgegenstellen wird sich der FC Erzgebirge Aue am Freitagabend des 19. Januars. Wer das kalte Erzgebirgsstadion also mehr zum Brennen bringen wird, zeigt sich ab 19.00 Uhr, denn dann rollt der Ball in Sachsen. Wie beide Teams die Wintervorbereitung verbracht haben und wie die Vorzeichen vor dem 14. Duell beider Mannschaften stehen, erfahren Fans im Duellcheck!

Die Ausgangslage:

Wenn die Wintervorbereitung bei Rot-Weiss Essen eins war, dann torreich. 16 Treffer fielen in zwei Testspielen im Stadion an der Hafenstraße. In einem 120-minütigen Test gegen Bundesligist 1. FC Köln gab es ein 4:4 (3:1)-Remis, in welchem die Christoph-Dabrowski-Elf den Domstädtern besonders in der ersten Hälfte mehr als nur Paroli bot. Die Partie gegen den FSV Zwickau endete ebenfalls mit einem positiven Ergebnis: 5:3 (3:1)-Sieg. „Ich sehe meine Mannschaft für den Rückrundenstart gerüstet“, so Dabrowski nach den Vorbereitungsspielen.

RWE ist dabei nicht nur spielerisch gut gerüstet! Der Team-Spirit stimmt. Zwischen der Köln- und der Zwickau-Partie absolvierten die Profis eine zweitägige Teambuildingmaßnahme. „Wir sind nochmal enger zusammengerückt“, betonte Routinier Andreas Wiegel im Video-Interview vor dem Duell mit Aue.

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Doch genug von der tristen Zeit, in der es nicht um Zählbares ging und ab in die Gegenwart. „Wir sind auf jeden Fall hungrig auf Erfolg und wollen in dieser Saison noch einiges bewegen“, lautet die Kampfansage von Dabrowski vor dem Plichtspielauftakt 2024. Wie schon die Saison (1:2 gegen den Halleschen FC) eröffnet RWE auch die Restrunde. Dieses Mal heißt der Gegner jedoch FC Erzgebirge Aue. Einer, der in seiner Karriere bisher immer ganz gut wusste, wie erfolgreich gegen die „Veilchen“ gespielt wird, ist Thomas Eisfeld. Der 30-Jährige gewann vier seiner sieben Partien gegen die Sachsen und sammelte in diesen Spielen vier Scorerpunkte (vier Tore, eine Torvorlage). Eins dieser Tore gelang Eisfeld im RWE-Trikot beim letzten Duell (1:2) im Erzgebirge.

Brennen trotz eisiger Temperaturen – Rot-Weiss Essen
Hat eine positive Bilanz gegen Aue: Thomas Eisfeld. (Foto: Endberg)

Sollte Eisfeld in der Startelf stehen und die Führung erzielen, dann sieht es gut aus für Essen. Zehnmal gelang dem Team um Kapitän Vinko Sapina das erste Tor einer Partie und jedes dieser Spiele brachte Rot-Weiss am Ende drei Zähler ein. Hinzukommt, dass Aue in dieser Saison bereits elfmal in Rückstand geriet. Eine Statistik, die also durchaus dem Hafenstraßen-Team zugutekommt.

Zugutekommt den Rot-Weissen außerdem die breite Brust aus den letzten beiden Spielen des vergangenen Jahres. Erst Lübeck mit 1:0 geschlagen, dann Halle mit einem 3:2-Last-Minute-Sieg nach Hause geschickt. Diese Glanzleistungen bescheren RWE den vierten Tabellenplatz in der 3. Liga. Sollte gegen Aue gepunktet werden, ist für Rot-Weiss zumindest über Nacht der Sprung auf Platz drei möglich. Zur Kehrseite der Medaille gehört allerdings auch, dass die Dabrowski-Elf im Falle einer Niederlage und gleichzeitiger Siege der Konkurrenten bis auf den 8. Rang rutschen kann. So nah ist die Liga nun einmal beisammen!

Kurios ist der Fakt, dass Rot-Weiss Essen nur zwei der letzten acht Drittliga-Partien in der Fremde bestritt. Grund dafür ist neben der ausgefallenen 1860-Partie im Dezember auch der Spielplan. Die letzte Auswärtspartie datiert auf Ende November letzten Jahres. Im Audi Sportpark unterlag RWE dem FC Ingolstadt mit 1:2.

Brennen trotz eisiger Temperaturen – Rot-Weiss Essen
Aus der letzten Auswärtspartie bei den „Schanzern“ entführte RWE keine Punkte. (Foto: Endberg)

Der Blick auf die Personalsituation zeigt, dass drei Spieler die Vorbereitung nicht verletzungsfrei überstanden haben. Ekin Celebi, der beim Trainingsauftakt und im Spiel gegen den 1. FC Köln auflief, verletzte sich an der Schulter und muss operiert werden. In der Partie gegen die Domstädter zog sich Sandro Plechaty einen Innenbandriss zu. Sascha Voelcke hat muskuläre Probleme. Alle drei Spieler müssen demnach gegen Aue verletzungsbedingt aussetzen. Ebenfalls nicht mit von der Partie wird Felix Götze sein, der im letzten Drittliga-Spiel gegen den Halleschen FC seine fünfte Gelbe Karte sah.

Der Gegner:

Exakt fünf Monate ist es her, dass FCE-Coach Pavel Dotchev seine „Veilchen“ zum lilaweißen Auswärts-Auftakt auf Rot-Weiss Essen vorbereitete. Obwohl Aue nur einen Punkt von der Hafenstraße entführte (1:1), schafften es die Sachsen zu einem respektablen Aufgalopp in der 3. Liga. Erzgebirge blieb sechs Spiele ohne Niederlage, gehörte so zu den am längsten unbesiegten Vereinen und stand zwischendurch auf dem zweiten Tabellenplatz.

Doch mittlerweile fährt die Auer Grubenbahn auf unebenen Schienen. Nur zwei Siege aus den letzten zehn Hinrundenspielen bescheren dem Tabellenelften ein weniger zufriedenstellendes Halbjahres-Zeugnis. Das Landespokal-Viertelfinale erreichte der FCE nur mit Ach und Krach gegen einen Sechstligisten, seit vier Partien wartet Aue in der 3. Liga auf einen Sieg.

Für Dotchev kein Grund zur Unzufriedenheit, betrachtet der Drittliga-Rekordtrainer (334 Spiele) die Gesamtentwicklung seit seiner Anstellung im Januar 2023 zur dritten Erzgebirgs-Amtszeit. Damals lag der FCE als Vorjahres-Zweitligist in der Abstiegszone. „Die Jahresbilanz fällt positiv aus, solch eine Situation haben wir uns vor einem Jahr gewünscht“, pflichtet Sport-Geschäftsführer Matthias Heidrich (46) bei. Wobei es durchaus Luft nach oben gäbe, wie Dotchev erklärt: „Wir haben nach guten Leistungen nicht immer Punkte geholt. Das wollen wir in der Rückrunde verbessern. Unser Blick soll sich eher nach oben, als nach unten richten.“

Brennen trotz eisiger Temperaturen – Rot-Weiss Essen
Aue-Coach Pavel Dotchev steht bei den „Veilchen“ seit 2022 an der Seitenlinie. (Foto: Endberg)

Auf den Gipfel der ligaweiten Torjägerliste schielt Sommerneuzugang Marcel Bär. Nach den Abgängen von Offensiv-Regisseur Dimitrij Nazarov und den Wand-Spielern Antonio Jonjic (Wehen Wiesbaden), Elias Huth (Jahn Regensburg) sowie Paul-Philipp Besong (Borussia Dortmund) erhofften sich die Sportverantwortlichen mit dem 31-Jährigen Offensivgefahr. Mit acht Toren und zwei Vorlagen ist Bär vor Marvin Stefaniak (drei Tore / vier Vorlagen) Aues Topscorer und erfüllt diese Erwartung bislang. Zuletzt elfmal in Folge und insgesamt siebzehnmal startete der Drittliga-Torschützenkönig von 2021/22 von Beginn an.

Brennen trotz eisiger Temperaturen – Rot-Weiss Essen
„Schacht“-Stürmer Marcel Bär (l.) im Zweikampf mit RWE-Kapitän Vinko Sapina. (Foto: Endberg)

Dass Bär mit damit verbundenen 1.439 Einsatzminuten nur auf Position acht der „Veilchen“-Dauerbrenner steht, zeigt, wie sehr sie im Erzgebirge auf Konstanz stehen! Kapitän und Torhüter Martin Männel, ganz nebenbei seit 2008 in Aue und somit Spieler mit der längsten Vereinszugehörigkeit der drei höchsten deutschen Ligen, verpasste keine einzige Drittliga-Sekunde. Rechtsverteidiger Tim Danhof war einmal acht Minuten nicht auf dem Feld, Meppen-Mittelfeldneuzugang Pepic musste 49 Minuten zusehen. Zusätzlich gehörten Niko Vukancic (19 Spiele in der Startelf), Marco Schikora (19), Boris Taschschy (19) und Marvin Stefaniak (15) ständig zum Dotchev-Aufgebot. Auch bei der Startformation blieb sich der Trainer treu, immer spielten die „Veilchen“ im 4-2-3-1.

Von Gewohnheiten weichte der FC Erzgebirge dafür beim Winter-Trainingslager ab. 2024 entschied sich der Klub dagegen, in den Süden zu reisen. „Die Zeit zwischen Trainingsauftakt (Anm.: 3. Januar) und erstem Spiel ist knapp bemessen“, sagt Heidrich und fügt auch die veränderten Bedingungen sowie Kosten als Argumente an. Stattdessen absolvierte der FCE gleich drei Freundschaftsspiele: Zweitligist Hertha BSC unterlag das Dotchev-Team 0:2, gegen Nordost-Regionalligist ZFC Meuselwitz (6:0) gewann Aue hoch, gegen Energie Cottbus trennten sich die „Schachter“ 1:1-Remis.

Aue muss zum Restrundenstart auf Steffen Nkansah verzichten. Der Abwehrmann fehlt aufgrund eines Außenbandrisses im Knie. Ansonsten kann Coach Dotchev aus dem Vollen schöpfen.

Vorheriges Duell:

2. Spieltag und der erste Punkt auf dem Konto! Rot-Weiss Essen trennte sich im ersten Drittliga-Heimspiel der Saison 2023/24 vom FC Erzgebirge Aue 1:1 (1:1). Die Mannschaft von Trainer Christoph Dabrowski betrieb im Hinspiel über 90 Minuten plus Nachspielzeit sehr viel Aufwand, musste sich am Ende aber mit dem Remis begnügen. „Wir wollten dem Gegner zu Hause unseren Stempel aufdrücken, was uns phasenweise gelungen ist. Zukünftig müssen wir aus der Dominanz, die wir ausstrahlen, noch zielstrebiger vor dem Tor werden, dann gewinnen wir auch Spiele“, so das Fazit von Coach Dabrowski.

Sean Seitz (17.) brachte die Gäste aus Sachsen in Führung, noch während der ersten Halbzeit gelang Torben Müsel (29.) der Ausgleich. Trotz einiger guter Chancen in der zweiten Halbzeit blieb RWE ein weiterer Treffer verwehrt und somit der erste Saisonsieg.

Brennen trotz eisiger Temperaturen – Rot-Weiss Essen
Beim 1:1-Remis an der Hafenstraße herrschten noch deutlich wärmere Temperaturen. (Foto: Höft)

Der Schiedsrichter:

Schiedsrichter der Partie ist Florian Exner. Der 30-Jährige pfiff in dieser Saison bereits sieben Spiele in der 2. Bundesliga und fünf Drittliga-Partien. In seiner Karriere leitete der Unparteiischer bereits sieben Duell mit RWE-Beteiligung. Das letzte Spiel war ein 2:1-Erfolg von Rot-Weiss Essen gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach 2021.

Ihm assistieren Steven Greif (30, Westhausen) und Justin Hasmann (24). Als vierter Offizieller vermittelt Chris Rauschenberg (31, Wenigenlupnitz).

Das Wetter:

Brrrr! Im Erzgebirge wird es kalt. Den RWE-Fan erwarten kalte -6 Grad.

Übertragung:

MAGENTA SPORT überträgt die Partie ab 18.30 Uhr live. Andreas Mann kommentiert das Match, Moderatorin ist Miriam Sinno. Martin Lanig begleitet das Spiel als Experte.

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FAN-HINWEISE ZUM AUE-AUSWÄRTSSPIEL

550 Rot-Weiss Essen-Fans machen sich am Freitag auf ins Erzgebirge.
550 RWE-Fans machen sich am Freitag auf ins Erzgebirge. (Foto: Endberg)

Am kommenden Freitag begibt sich Rot-Weiss Essen auf die Reise ins Erzgebirge! Auf Christoph Dabrowski und sein Team wartet am 21. Drittliga-Spieltag gegen Erzgebirge Aue die erste Pflichtspiel-Partie des neuen Jahres. Anstoß des Spiels im Erzgebirgsstadion ist um 19.00 Uhr, alle relevanten Informationen zu ihrem Stadionbesuch finden Rot-Weisse in den Fan-Hinweisen.

Im Stadion:

Das Erzgebirgsstadion öffnet um 17.00 Uhr und damit zwei Stunden vor Spielbeginn.

Der Gäste-Steh-Bereich befindet sich in Block „G1“. Die Sitzplätze für Gäste befinden sich im Block „G2“. Der Zugang zum Gast-Bereich auf der Osttribüne erfolgt über den Eingang „Lößnitzer Straße”.

Im gesamten Gastbereich ist neben Bar- auch Kartenzahlung möglich.

Taschen oder Rucksäcke größer als A4 dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden. Am Eingang gibt es eine begrenzte Abgabemöglichkeit. Der FC Erzgebirge Aue empfiehlt dennoch, Taschen und Rucksäcke im Auto bzw. Bus zu lassen.

Der Aufenthalt in offensichtlicher Gästekleidung in anderen Blöcken ist untersagt. In entsprechenden Fällen ist der Ordnungsdienst berechtigt, den Zugang zum Stadion zu verwehren bzw. die Zuschauer aus diesen Bereichen zu verweisen.

Anreise und Parken mit dem PKW:

Am Spieltag finden Protestaktionen rund um das Erzgebirgsstadion statt. Der FC Erzgebirge Aue weist daher auf eine frühzeitige Anreise hin.

Rot-Weiss Essen-Fans nehmen auf der A72 die Abfahrt 13 „Stollberg West“ und fahren dort auf die B169 Richtung Aue. Gäste-Parkplätze befinden sich entlang der B169.

Für individuell anreisende RWE-Fans stehen die Parkplätze „P8“ (hinter dem Gästeblock), „P9“ (Dachdecker), „P10“ (Fahrschule) sowie „P11“ (Gleisinger) zur Verfügung.

RWE-Fans mit Handicap parken auf dem Rollstuhlfahrerparkplatz „P4“.

Mitfahrzentrale der Fan- und Förderabteilung:

Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der „MitFFAhrzentrale“ einen neuen Service für Heim- und Auswärtsspiele an. Ab sofort können sich RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten.

Tickets und Tageskassen-Öffnung:

Die Tageskasse in Aue öffnet um 17.00 Uhr.

Die Ticketpreise (inkl. Tageskassengebühr) im Überblick:

Stehplatz Vollzahler         18 Euro
Stehplatz ermäßigt*       14 Euro
Kinderticket Steh             11 Euro

Sitzplatz Vollzahler          26 Euro
Sitzplatz ermäßigt*         22 Euro
Kinderticket Sitz               16 Euro

*Ermäßigungsberechtigt sind Schüler bis 18 Jahren, Auszubildende, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte mit GdB ab 50%, Bundesfreiwilligendienstleistende und FSJler. Kinderpreise gelten im Alter von 6 bis einschließlich 14 Jahren.

Bisher haben sich 550 RWE-Fans ein Ticket für die Partie gegen den FC Erzgebirge Aue gesichert.

Erlaubte Fanutensilien:

  • Zaunfahnen: Soweit Platz vorhanden; nicht gestattet ist das Überhängen von Flucht- und Rettungswegen
  • Fahnen bis maximal 150 x 3cm Stablänge und Stabdurchmesser
  • Doppelhalter und Schwenkfahnen nach Anmeldung über die Fanbeauftragten (fanbeauftragter@rot-weiss-essen.de)
  • Trommeln, halbseitig offen und nach Anmeldung über die Fanbeauftragten
  • Bis zu drei Megaphone nach Anmeldung über die Fanbeauftragten

Übertragung:

Das Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und dem FC Erzgebirge Aue wird ab 18.30 Uhr auf MAGENTA SPORT übertragen.

RWE im „Kühlschrank“ von Aue am Ende eiskalt erwischt

Rot-Weiss Essen ist mit einer unglücklichen Last-Minute-Niederlage in das neue Fußballjahr 2024 gestartet. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski musste sich im Rahmen des 21. Spieltages in der 3. Liga nach äußerst intensiven 99 Minuten beim FC Erzgebirge Aue 1:2 (0:1) geschlagen geben. Der entscheidende Gegentreffer fiel erst tief in der Nachspielzeit. Vor 6.569 Zuschauern bei knackigen Minustemperaturen im „Kühlschrank“ Erzgebirgsstadion waren die Rot-Weissen durch ein Blitztor von Isaiah Young (1.) früh in Führung gegangen. Nachdem RWE mehrfach das mögliche 2:0 verpasst hatte, drehten die Gastgeber durch Tore von Marcel Bär (61.) und Mirnes Pepic (90.+4) die Partie. „Die Niederlage ist sehr ärgerlich, weil für uns deutlich mehr möglich war“, sagte RWE-Trainer Dabrowski bei MagentaSport. „Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr und sind verdient in Führung gegangen. Vor der Pause ist Aue oft über die Flügel durchgekommen, wir haben das später aber besser in den Griff bekommen. Danach hatten wir einige gute Ballgewinne, daraus aber zu wenig gemacht. Es ist bitter, dass wir die Gegentore dann nach einem Konter und einem einfachen Ballverlust kassiert haben.“ Torschütze Isaiah Young meinte: „Es war ein sehr gutes Spiel beider Mannschaften. Aue hat nie aufgegeben, das muss man anerkennen. Für uns ist das Ergebnis bitter. Aber schon am Dienstag geht es gegen Viktoria Köln weiter. Da wollen wir wieder drei Punkte einfahren.“

Kourouma und Vonic rücken in Starformation

Im Vergleich zur spektakulären 3:2-Aufholjagd (nach 0:2-Rückstand) vor der Winterpause gegen den Halleschen FC stellte Christoph Dabrowski seine Anfangsformation auf zwei Positionen um. In der Innenverteidigung ersetzte Mustafa Kourouma – wie angekündigt – den gelbgesperrten Felix Götze. Im Angriff begann Leonardo Vonic wieder für Ron Berlinski, der wegen seiner Wadenprobleme gar nicht zum Aufgebot gehörte.

Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte damit wieder eine Viererkette mit Eric Voufack, José-Enrique Rios Alonso, Mustafa Kourouma und Lucas Brumme, der sich nach seinen muskulären Problemen rechtzeitig fit gemeldet hatte. In der Mittelfeldzentrale zogen Kapitän Vinko Sapina und Torben Müsel die Fäden. Hinter Mittelstürmer Leonardo Vonic bildeten Marvin Obuz, Cedric Harenbrock und Isaiah Young die offensive Dreierreihe.

Neben Ron Berlinski mussten verletzungsbedingt auch Ekin Celebi (Schulter-Operation), Sandro Plechaty (Innenbandriss im Knie), Sascha Voelcke (muskuläre Probleme) und Fabian Rüth (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) passen. Die zuletzt angeschlagenen Aaron Manu und Björn Rother gehörten dagegen ebenso zum Kader wie die beiden U19-Talente Ahmed Etri und Mats Brune, die zuvor schon die Vorbereitung mitgemacht hatten.

„Isi“ Young nach nur 58 Sekunden erfolgreich

Die Rot-Weissen erwischten bei eisigen Temperaturen, aber guten Platzverhältnissen im Erzgebirge einen Traumstart und benötigten gerade einmal 58 Sekunden, um den ersten Drittliga-Treffer des neuen Jahres zu erzielen. Eine Linksflanke von Lucas Brumme leitete Cedric Harenbrock geschickt weiter auf Leonardo Vonic, der mit einem starken Dribbling drei Gegenspieler auf sich zog und dann auch noch optimal für Isaiah Young ablegte. Aus etwa zehn Metern hatte „Isi“ keine Mühe, die Kugel zum 0:1 (1.) ins Netz zu befördern.

Auch in der Folgezeit blieben die Gäste am Drücker und hatten während der Anfangsviertelstunde durch Leonardo Vonic und Marvin Obuz, die jeweils mustergültig in Position gebracht wurde, gute Möglichkeiten, um die Führung sogar noch auszubauen. Nach etwa 15 Minuten wurden die „Veilchen“ allerdings stärker und sorgten vor dem RWE-Gehäuse ebenfalls mehrfach für Gefahr. Rechtsverteidiger Tim Danhof wurde zweimal in letzter Sekunde gestört, ein Kopfball von Mirnes Pepic ging drüber, ein Abschluss von Linus Rosenlöcher deutlich am Kasten von Schlussmann Jakob Golz vorbei.

Nach und nach nahm der Auer Druck weiter zu. So musste der RWE-Torhüter bei Kopfbällen von Marcel Bär (zweimal) und Boris Tashchy jeweils eingreifen, um den möglichen Ausgleich zu verhindern. Dabei flogen vor allem immer wieder Flanken von Marvin Stefaniak gefährlich in den Essener Strafraum. Auf der Gegenseite blieben aber auch die Rot-Weissen aktiv und konnten zumindest weiterhin Nadelstiche nach vorne setzen. In der Schlussphase der ersten Hälfte warf sich José-Enrique Rios Alonso in einen Schuss von Marvin Stefaniak, Boris Tashchy verlängerte einen Eckball knapp am Tor vorbei. Aber auch Aues Torhüter und Kapitän Martin Männel war noch einmal auf dem Posten, als Lucas Brumme nach einem sehenswerten Solo von der Strafraumgrenze abzog.

Überraschender Ausgleich – Ganz später Schock

Nach einer rund vierminütigen Spielunterbrechung zu Beginn der zweiten Halbzeit (wegen starker Rauchentwicklung) waren die Rot-Weissen drauf und dran, die Partie endgültig auf ihre Seite zu ziehen. Mehrfach tauchten die Gäste in aussichtsreichen Positionen im Auer Strafraum auf, hatten durch „Isi“ Young, Leonardo Vonic, José-Enrique Rios Alonso und Marvin Obuz gute Chancen, um auf 2:0 zu erhöhen. In dieser Phase war RWE das klar bessere Team und drängte auf die Entscheidung.

Umso überraschender fiel dann der Ausgleich. Bei einem Konter wurde RWE im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt erwischt. Omar Sijaric setzte sich auf dem rechten Flügel durch und brachte den Ball gefährlich nach innen, wo Marcel Bär konsequent abschloss und Jakob Golz beim 1:1 (61.) keine Abwehrmöglichkeit ließ. Bis dahin war von den „Veilchen“ nach der Pause offensiv nichts zu sehen.

Nach dem Ausgleich ging es weiterhin hin und her, beide Mannschaften wollten sich nicht mit dem Remis zufriedengeben. So hatte Thomas Eisfeld nur wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung (für Torben Müsel) den Führungstreffer auf dem Fuß, traf jedoch mit seinem Abschluss nach einer Hereingabe von Lucas Brumme einen Mitspieler, der nicht rechtzeitig aus der Schussbahn kam.

In der Schlussphase brachte Christoph Dabrowski mit Andreas Wiegel (für Isaiah Young) und Moussa Doumbouya (für Leonardo Vonic) zwei weitere frische Kräfte und wäre fast sofort mit einem Treffer belohnt worden. Andreas Wiegel setzte seinen Schuss aus glänzender Position allerdings ein wenig zu hoch an. Am Ende stand RWE dennoch mit leeren Händen da, weil Mirnes Pepic tief in der Nachspielzeit nach einem Ballverlust von Vinko Sapina doch noch der glückliche 2:1-Siegtreffer für den FC Erzgebirge gelang (90.+4).

Wiedersehen mit Viktoria-Trainer Olaf Janßen

Der Saisonendspurt in der 3. Liga beginnt gleich mit einer Englischen Woche. Nach dem „Eröffnungsspiel“ in Aue geht es für Rot-Weiss Essen bereits am Dienstag, 19.00 Uhr, mit dem Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln weiter. Im Stadion an den Hafenstraße wird es dabei auch ein Wiedersehen mit Viktoria-Trainer Olaf Janßen geben, der zwischen 2005 und 2008 als Sportlicher Leiter in Essen tätig war. Für die Kölner ist es das erste Pflichtspiel im neuen Jahr, denn ihre eigentliche Auftaktpartie gegen den 1. FC Saarbrücken musste witterungsbedingt abgesagt werden. Das Hinspiel in Köln endete 0:0.

Abgeschlossen wird die Englische Woche für RWE mit einem weiteren NRW-Duell. Am Sonntag, 28. Januar, ab 13.30 Uhr steht das Traditionsderby beim SC Preußen Münster auf dem Programm. Im Hinspiel hatten die Rot-Weissen dank eines späten Treffers von Mittelfeldspieler Thomas Eisfeld einen 1:0-Heimsieg gefeiert. Es war der erste Dreier in der laufenden Spielzeit.

Stimmen zum Spiel

Extrem enttäuschend, den Punkt in der Nachspielzeit zu verlieren. Auch wenn Aue sehr druckvoll gespielt hat: Das Unentschieden musst du nach Hause bringen.

Wir sind mit dem frühen Tor super reingekommen und hatten in den ersten 25 Minuten gute Umschaltmöglichkeiten. Daraus haben wir zu wenig Ertrag gezogen, wir hätten das 2:0 machen können. Unter dem Strich: In und um die Box waren wir zu inkonsequent, Flanken waren zu ungenau.

In der zweiten Hälfte hat man Aues Druck über die Flügel gesehen, der uns viele brenzlige Situationen beschert hat. Wir haben insgesamt die Spielkontrolle verloren.

Christoph Dabrowski (Chef-Trainer RWE)

Besser als mit dem 1:0 hätte der Start nicht sein können. Wir hatten richtig viele Ballgewinne. Daraus hätten wir aber mehr Treffer ziehen müssen – darin müssen wir uns steigern.

Aue hat es zwar gut gemacht. Wir müssen uns aber fragen, warum wir nicht die Überzeugung hatten, mutig hinten raus zu spielen. So haben wir das Spiel aus der Hand zu geben.

Cedric Harenbrock (Mittelfeldspieler Rot-Weiss Essen)

Es ist brutal enttäuschend. Wir bekommen die Gegentore viel zu einfach. Die Fehler, die wir gemacht haben, müssen wir abstellen.

Wir spielen wirklich gut nach vorne, die letzte Aktion fehlt aktuell nur zu oft. Daran müssen wir arbeiten, um so auch den zweiten und dritten Treffer zu erzielen. Dann wird das Spiel ruhiger.

Lucas Brumme (Abwehrspieler Rot-Weiss Essen)

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Isaiah Young (Angreifer und Torschütze Rot-Weiss Essen)

Wir haben sehr unglücklich begonnen, die Mannschaft war vom Gegentor geschockt. Mit dem Spielverlauf wurden wir immer besser und haben uns gute Chancen herausgespielt.

Unter dem Strich verdienen beide Mannschaften Respekt. Auch RWE hat sehr gut gespielt. Wäre das Spiel Unentschieden ausgegangen, wäre ich auch zufrieden gewesen.

Pavel Dotchev (Chef-Trainer Erzgebirge Aue)