FC Erzgebirge Aue – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Fr., 19.01.2024 19:00 Uhr

FC Erzgebirge Aue : Rot-Weiss Essen

2 : 1

0 : 1

Abpfiff

1. Isiah Ahmad Young

41

46

61. Marcel Bär

90+4. Mirnes Pepic

78

99

66

99

74. Thomas Eisfeld für Torben Müsel

80. Andreas Wiegel für Isiah Ahmad Young

80. Moussa Doumbouya für Leonardo Vonic

73. Erik Majetschak für Marco Schikora

73. Maximilian Thiel für Boris Tashchy

73. Sean-Andreas Seitz für Omar Sarif Sijaric

88. Kilian Jakob für Marvin Stefaniak

88. Steffen Meuer für Marcel Bär

Tore

1. Isiah Ahmad Young

61. Marcel Bär

90+4. Mirnes Pepic

Karten

41.

45+1.

66.

78.

90+9.

90+9.

Auswechselungen

73. Erik Majetschak
Marco Schikora

73. Maximilian Thiel
Boris Tashchy

73. Sean-Andreas Seitz
Omar Sarif Sijaric

74. Thomas Eisfeld
Torben Müsel

80. Andreas Wiegel
Isiah Ahmad Young

80. Moussa Doumbouya
Leonardo Vonic

88. Kilian Jakob
Marvin Stefaniak

88. Steffen Meuer
Marcel Bär

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FAN-HINWEISE ZUM AUE-AUSWÄRTSSPIEL

550 Rot-Weiss Essen-Fans machen sich am Freitag auf ins Erzgebirge.
550 RWE-Fans machen sich am Freitag auf ins Erzgebirge. (Foto: Endberg)

Am kommenden Freitag begibt sich Rot-Weiss Essen auf die Reise ins Erzgebirge! Auf Christoph Dabrowski und sein Team wartet am 21. Drittliga-Spieltag gegen Erzgebirge Aue die erste Pflichtspiel-Partie des neuen Jahres. Anstoß des Spiels im Erzgebirgsstadion ist um 19.00 Uhr, alle relevanten Informationen zu ihrem Stadionbesuch finden Rot-Weisse in den Fan-Hinweisen.

Im Stadion:

Das Erzgebirgsstadion öffnet um 17.00 Uhr und damit zwei Stunden vor Spielbeginn.

Der Gäste-Steh-Bereich befindet sich in Block „G1“. Die Sitzplätze für Gäste befinden sich im Block „G2“. Der Zugang zum Gast-Bereich auf der Osttribüne erfolgt über den Eingang „Lößnitzer Straße”.

Im gesamten Gastbereich ist neben Bar- auch Kartenzahlung möglich.

Taschen oder Rucksäcke größer als A4 dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden. Am Eingang gibt es eine begrenzte Abgabemöglichkeit. Der FC Erzgebirge Aue empfiehlt dennoch, Taschen und Rucksäcke im Auto bzw. Bus zu lassen.

Der Aufenthalt in offensichtlicher Gästekleidung in anderen Blöcken ist untersagt. In entsprechenden Fällen ist der Ordnungsdienst berechtigt, den Zugang zum Stadion zu verwehren bzw. die Zuschauer aus diesen Bereichen zu verweisen.

Anreise und Parken mit dem PKW:

Am Spieltag finden Protestaktionen rund um das Erzgebirgsstadion statt. Der FC Erzgebirge Aue weist daher auf eine frühzeitige Anreise hin.

Rot-Weiss Essen-Fans nehmen auf der A72 die Abfahrt 13 „Stollberg West“ und fahren dort auf die B169 Richtung Aue. Gäste-Parkplätze befinden sich entlang der B169.

Für individuell anreisende RWE-Fans stehen die Parkplätze „P8“ (hinter dem Gästeblock), „P9“ (Dachdecker), „P10“ (Fahrschule) sowie „P11“ (Gleisinger) zur Verfügung.

RWE-Fans mit Handicap parken auf dem Rollstuhlfahrerparkplatz „P4“.

Mitfahrzentrale der Fan- und Förderabteilung:

Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der „MitFFAhrzentrale“ einen neuen Service für Heim- und Auswärtsspiele an. Ab sofort können sich RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten.

Tickets und Tageskassen-Öffnung:

Die Tageskasse in Aue öffnet um 17.00 Uhr.

Die Ticketpreise (inkl. Tageskassengebühr) im Überblick:

Stehplatz Vollzahler         18 Euro
Stehplatz ermäßigt*       14 Euro
Kinderticket Steh             11 Euro

Sitzplatz Vollzahler          26 Euro
Sitzplatz ermäßigt*         22 Euro
Kinderticket Sitz               16 Euro

*Ermäßigungsberechtigt sind Schüler bis 18 Jahren, Auszubildende, Studenten bis 27 Jahre, Schwerbehinderte mit GdB ab 50%, Bundesfreiwilligendienstleistende und FSJler. Kinderpreise gelten im Alter von 6 bis einschließlich 14 Jahren.

Bisher haben sich 550 RWE-Fans ein Ticket für die Partie gegen den FC Erzgebirge Aue gesichert.

Erlaubte Fanutensilien:

  • Zaunfahnen: Soweit Platz vorhanden; nicht gestattet ist das Überhängen von Flucht- und Rettungswegen
  • Fahnen bis maximal 150 x 3cm Stablänge und Stabdurchmesser
  • Doppelhalter und Schwenkfahnen nach Anmeldung über die Fanbeauftragten (fanbeauftragter@rot-weiss-essen.de)
  • Trommeln, halbseitig offen und nach Anmeldung über die Fanbeauftragten
  • Bis zu drei Megaphone nach Anmeldung über die Fanbeauftragten

Übertragung:

Das Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und dem FC Erzgebirge Aue wird ab 18.30 Uhr auf MAGENTA SPORT übertragen.

RWE im „Kühlschrank“ von Aue am Ende eiskalt erwischt

Rot-Weiss Essen ist mit einer unglücklichen Last-Minute-Niederlage in das neue Fußballjahr 2024 gestartet. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski musste sich im Rahmen des 21. Spieltages in der 3. Liga nach äußerst intensiven 99 Minuten beim FC Erzgebirge Aue 1:2 (0:1) geschlagen geben. Der entscheidende Gegentreffer fiel erst tief in der Nachspielzeit. Vor 6.569 Zuschauern bei knackigen Minustemperaturen im „Kühlschrank“ Erzgebirgsstadion waren die Rot-Weissen durch ein Blitztor von Isaiah Young (1.) früh in Führung gegangen. Nachdem RWE mehrfach das mögliche 2:0 verpasst hatte, drehten die Gastgeber durch Tore von Marcel Bär (61.) und Mirnes Pepic (90.+4) die Partie. „Die Niederlage ist sehr ärgerlich, weil für uns deutlich mehr möglich war“, sagte RWE-Trainer Dabrowski bei MagentaSport. „Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr und sind verdient in Führung gegangen. Vor der Pause ist Aue oft über die Flügel durchgekommen, wir haben das später aber besser in den Griff bekommen. Danach hatten wir einige gute Ballgewinne, daraus aber zu wenig gemacht. Es ist bitter, dass wir die Gegentore dann nach einem Konter und einem einfachen Ballverlust kassiert haben.“ Torschütze Isaiah Young meinte: „Es war ein sehr gutes Spiel beider Mannschaften. Aue hat nie aufgegeben, das muss man anerkennen. Für uns ist das Ergebnis bitter. Aber schon am Dienstag geht es gegen Viktoria Köln weiter. Da wollen wir wieder drei Punkte einfahren.“

Kourouma und Vonic rücken in Starformation

Im Vergleich zur spektakulären 3:2-Aufholjagd (nach 0:2-Rückstand) vor der Winterpause gegen den Halleschen FC stellte Christoph Dabrowski seine Anfangsformation auf zwei Positionen um. In der Innenverteidigung ersetzte Mustafa Kourouma – wie angekündigt – den gelbgesperrten Felix Götze. Im Angriff begann Leonardo Vonic wieder für Ron Berlinski, der wegen seiner Wadenprobleme gar nicht zum Aufgebot gehörte.

Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte damit wieder eine Viererkette mit Eric Voufack, José-Enrique Rios Alonso, Mustafa Kourouma und Lucas Brumme, der sich nach seinen muskulären Problemen rechtzeitig fit gemeldet hatte. In der Mittelfeldzentrale zogen Kapitän Vinko Sapina und Torben Müsel die Fäden. Hinter Mittelstürmer Leonardo Vonic bildeten Marvin Obuz, Cedric Harenbrock und Isaiah Young die offensive Dreierreihe.

Neben Ron Berlinski mussten verletzungsbedingt auch Ekin Celebi (Schulter-Operation), Sandro Plechaty (Innenbandriss im Knie), Sascha Voelcke (muskuläre Probleme) und Fabian Rüth (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) passen. Die zuletzt angeschlagenen Aaron Manu und Björn Rother gehörten dagegen ebenso zum Kader wie die beiden U19-Talente Ahmed Etri und Mats Brune, die zuvor schon die Vorbereitung mitgemacht hatten.

„Isi“ Young nach nur 58 Sekunden erfolgreich

Die Rot-Weissen erwischten bei eisigen Temperaturen, aber guten Platzverhältnissen im Erzgebirge einen Traumstart und benötigten gerade einmal 58 Sekunden, um den ersten Drittliga-Treffer des neuen Jahres zu erzielen. Eine Linksflanke von Lucas Brumme leitete Cedric Harenbrock geschickt weiter auf Leonardo Vonic, der mit einem starken Dribbling drei Gegenspieler auf sich zog und dann auch noch optimal für Isaiah Young ablegte. Aus etwa zehn Metern hatte „Isi“ keine Mühe, die Kugel zum 0:1 (1.) ins Netz zu befördern.

Auch in der Folgezeit blieben die Gäste am Drücker und hatten während der Anfangsviertelstunde durch Leonardo Vonic und Marvin Obuz, die jeweils mustergültig in Position gebracht wurde, gute Möglichkeiten, um die Führung sogar noch auszubauen. Nach etwa 15 Minuten wurden die „Veilchen“ allerdings stärker und sorgten vor dem RWE-Gehäuse ebenfalls mehrfach für Gefahr. Rechtsverteidiger Tim Danhof wurde zweimal in letzter Sekunde gestört, ein Kopfball von Mirnes Pepic ging drüber, ein Abschluss von Linus Rosenlöcher deutlich am Kasten von Schlussmann Jakob Golz vorbei.

Nach und nach nahm der Auer Druck weiter zu. So musste der RWE-Torhüter bei Kopfbällen von Marcel Bär (zweimal) und Boris Tashchy jeweils eingreifen, um den möglichen Ausgleich zu verhindern. Dabei flogen vor allem immer wieder Flanken von Marvin Stefaniak gefährlich in den Essener Strafraum. Auf der Gegenseite blieben aber auch die Rot-Weissen aktiv und konnten zumindest weiterhin Nadelstiche nach vorne setzen. In der Schlussphase der ersten Hälfte warf sich José-Enrique Rios Alonso in einen Schuss von Marvin Stefaniak, Boris Tashchy verlängerte einen Eckball knapp am Tor vorbei. Aber auch Aues Torhüter und Kapitän Martin Männel war noch einmal auf dem Posten, als Lucas Brumme nach einem sehenswerten Solo von der Strafraumgrenze abzog.

Überraschender Ausgleich – Ganz später Schock

Nach einer rund vierminütigen Spielunterbrechung zu Beginn der zweiten Halbzeit (wegen starker Rauchentwicklung) waren die Rot-Weissen drauf und dran, die Partie endgültig auf ihre Seite zu ziehen. Mehrfach tauchten die Gäste in aussichtsreichen Positionen im Auer Strafraum auf, hatten durch „Isi“ Young, Leonardo Vonic, José-Enrique Rios Alonso und Marvin Obuz gute Chancen, um auf 2:0 zu erhöhen. In dieser Phase war RWE das klar bessere Team und drängte auf die Entscheidung.

Umso überraschender fiel dann der Ausgleich. Bei einem Konter wurde RWE im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt erwischt. Omar Sijaric setzte sich auf dem rechten Flügel durch und brachte den Ball gefährlich nach innen, wo Marcel Bär konsequent abschloss und Jakob Golz beim 1:1 (61.) keine Abwehrmöglichkeit ließ. Bis dahin war von den „Veilchen“ nach der Pause offensiv nichts zu sehen.

Nach dem Ausgleich ging es weiterhin hin und her, beide Mannschaften wollten sich nicht mit dem Remis zufriedengeben. So hatte Thomas Eisfeld nur wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung (für Torben Müsel) den Führungstreffer auf dem Fuß, traf jedoch mit seinem Abschluss nach einer Hereingabe von Lucas Brumme einen Mitspieler, der nicht rechtzeitig aus der Schussbahn kam.

In der Schlussphase brachte Christoph Dabrowski mit Andreas Wiegel (für Isaiah Young) und Moussa Doumbouya (für Leonardo Vonic) zwei weitere frische Kräfte und wäre fast sofort mit einem Treffer belohnt worden. Andreas Wiegel setzte seinen Schuss aus glänzender Position allerdings ein wenig zu hoch an. Am Ende stand RWE dennoch mit leeren Händen da, weil Mirnes Pepic tief in der Nachspielzeit nach einem Ballverlust von Vinko Sapina doch noch der glückliche 2:1-Siegtreffer für den FC Erzgebirge gelang (90.+4).

Wiedersehen mit Viktoria-Trainer Olaf Janßen

Der Saisonendspurt in der 3. Liga beginnt gleich mit einer Englischen Woche. Nach dem „Eröffnungsspiel“ in Aue geht es für Rot-Weiss Essen bereits am Dienstag, 19.00 Uhr, mit dem Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln weiter. Im Stadion an den Hafenstraße wird es dabei auch ein Wiedersehen mit Viktoria-Trainer Olaf Janßen geben, der zwischen 2005 und 2008 als Sportlicher Leiter in Essen tätig war. Für die Kölner ist es das erste Pflichtspiel im neuen Jahr, denn ihre eigentliche Auftaktpartie gegen den 1. FC Saarbrücken musste witterungsbedingt abgesagt werden. Das Hinspiel in Köln endete 0:0.

Abgeschlossen wird die Englische Woche für RWE mit einem weiteren NRW-Duell. Am Sonntag, 28. Januar, ab 13.30 Uhr steht das Traditionsderby beim SC Preußen Münster auf dem Programm. Im Hinspiel hatten die Rot-Weissen dank eines späten Treffers von Mittelfeldspieler Thomas Eisfeld einen 1:0-Heimsieg gefeiert. Es war der erste Dreier in der laufenden Spielzeit.