FC Ingolstadt 04 – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Sa., 25.11.2023 14:00 Uhr

FC Ingolstadt 04 : Rot-Weiss Essen

2 : 1

2 : 1

Abpfiff

17. Jannik Mause

21. David Kopacz

30. Cedric Harenbrock

48

74

57

68

75

87

89

94

60. Ron Berlinski für Leonardo Vonic

78. Moussa Doumbouya für Cedric Harenbrock

78. Mustafa Kourouma für Eric Voufack

88. Nils Florian Kaiser für Torben Müsel

59. Bryang Kayo für Benjamin Kanuric

76. Deniz Zeitler für Pascal Testroet

76. Julian Kügel für Jannik Mause

90. Donald Nduka für Felix Keidel

90. Leon Guwara für Moritz Seiffert

Tore

17. Jannik Mause

21. David Kopacz

30. Cedric Harenbrock

Karten

48.

57.

68.

74.

75.

87.

89.

90+4.

Auswechselungen

59. Bryang Kayo
Benjamin Kanuric

60. Ron Berlinski
Leonardo Vonic

76. Deniz Zeitler
Pascal Testroet

76. Julian Kügel
Jannik Mause

78. Moussa Doumbouya
Cedric Harenbrock

78. Mustafa Kourouma
Eric Voufack

88. Nils Florian Kaiser
Torben Müsel

90. Donald Nduka
Felix Keidel

90. Leon Guwara
Moritz Seiffert

Video-VorberichtFan-HinweiseSpielbericht

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Mehr Informationen

Am kommenden Samstag begeben sich die Rot-Weiss Essen-Fans auf Auswärtsfahrt nach Bayern! Im Rahmen des 16. Drittliga-Spieltags ist die Christoph-Dabrowski-Elf beim FC Ingolstadt zu Gast. Anstoß der Partie im Audi Sportpark ist um 14.00 Uhr, alle relevanten Informationen zu ihrem Stadionbesuch finden Rot-Weisse in den Fan-Hinweisen.

Anreise mit dem KFZ:

Navigationsadresse: Am Sportpark 1, 85053 Ingolstadt

Rot-Weisse fahren über die BAB9 aus Richtung Nürnberg bei der Ausfahrt „Ingolstadt-Süd“ ab. Anschließend links auf die „Manchinger Straße“ Richtung Ingolstadt-Süd/Gewerbegebiet einbiegen und dem Straßenverlauf 2 Kilometer folgen. Die Parkplätze sind ausgeschildert.

Der FCI sieht für Gästefäns „P1“ vor.

Anreise mit der Bahn:

Vom Essener Hauptbahnhof gibt es am Tag vor dem sowie am Spieltag selbst Fernverkehrs-Umsteigeverbindungen nach Ingolstadt.

Shuttleverkehr vom Hauptbahnhof: Der Hauptbahnhof befindet sich in Ingolstadt nicht in der Stadtmitte! Vom Hauptbahnhof aus steht ein Linienverkehr Linie 201 direkt zum Audi Sportpark zur Verfügung, der im 40-Minuten-Takt fährt.

Shuttleverkehr aus der Stadtmitte: Das Stadion wird an Spieltagen des FC Ingolstadt 04 eineinhalb Stunden vor Anpfiff aus der Stadtmitte zusätzlich zum regulären Linienverkehr (Linie 21 und 51) von kostenlosen Shuttlebussen Linie 202 der INVG angefahren. Die Shuttlebusse, die den Audi Sportpark ansteuern, starten am Zentralen Omnibusbahnhof und fahren auf direktem Weg im 30-Minuten-Takt zum Stadion. Weitere Haltestellen sind die Technische Hochschule, das Stadttheater, der Rathausplatz und der Brückenkopf.

Rückreise mit dem Bus-Shuttle: Nach den Begegnungen fahren die Busse so lange, bis alle Besucher das Stadion verlassen haben, der letzte jedoch 90 Minuten nach Abpfiff.

Das Stadion-Ticket berechtigt am Spieltag vier Stunden vor und nach dem Spiel kostenlos zur Benutzung der INVG-Busse.

Ticketsituation / Tageskassen:

Für das Spiel in Ingolstadt sicherten sich bislang 760 Rot-Weisse ein Ticket. Die Tageskassen unmittelbar am Gästeblock öffnen ab 12.30 Uhr. Hier erhältlich sind Sitzplatztickets (26,00 Euro) und Stehplatztickets (Vollzahler: 14,00 Euro / ermäßigt: 12,00 Euro).

Im Stadion:

Der Gäste-Stehplatzbereich befindet sich in Block H, der Sitzplatzbereich in Block I.

Im Gästeblock kann ausschließlich bargeldlos bezahlt werden. Es ist eine Getränke- und Verpflegungs-Station vorhanden. Die Mitnahme von Speisen und Getränken ist nicht erlaubt. Rund um den Audi Sportpark gibt es keine Kneipe oder Gaststätte die zu Fuß erreichbar ist.

Am Gästeblock gibt es eine Abgabemöglichkeit für Taschen und Rucksäcke. Der FCI bittet dennoch, diese nach Möglichkeit im Auto bzw. Bus zu lassen.

Erlaubte Fanutensilien:

  • Zaunfahnen: Soweit Platz vorhanden; nicht gestattet ist das Überhängen von Flucht- und Rettungswegen, nicht erlaubt ist das Bannern in allen Sitzplatzbereichen
  • 4 große Schwenkfahnen, Stocklänge größer als 1,5 Meter
  • Kleine Fahnen, Stocklänge bis 1,5 Meter
  • 4 Trommeln, einseitig offen
  • 2 Megaphone (Wechselbatterien sind beim Ordnungsdienst abzugeben und können bei Be-darf dort gewechselt werden)
  • Spruchbänder (im genauen Wortlaut) sind über die Fanbeauftragten anzumelden
  • Digitalkameras ohne Wechselobjektiv

Nicht erlaubt sind Pyrotechnik, Vuvuzelas und Doppelhalter. Weitere Informationen finden Fans in der Stadionverordnung.

RWE-Siegesserie endet in Ingolstadt

Nach fünf Dreiern in Folge fand die Siegesserie von Rot-Weiss Essen in der 3. Liga ein Ende. Das Team von Cheftrainer Christoph Dabrowski unterlag am 16. Spieltag 1:2 (1:2) beim FC Ingolstadt 04 und verlor damit den dritten Tabellenplatz an den punktgleichen SC Verl. Jannik Mause (17.) und David Kopacz (21.) nutzten individuelle Fehler der Rot-Weissen eiskalt zur frühen 2:0-Führung aus. Mehr als der Anschlusstreffer von Cedric Harenbrock (30.) sprang vor 10.610 Zuschauern nicht mehr heraus. Nach einer Gelb-Roten Karte für Innenverteidiger Felix Götze wegen wiederholten Foulspiels (74.) musste RWE einen Teil der Schlussphase in Unterzahl bestreiten. Ingolstadts eingewechselter Angreifer Julian Kügel handelte sich wegen groben Foulspiels in der Nachspielzeit die Rote Karte ein (90.+5). „Die Niederlage ist sehr ärgerlich, weil wir selbst dafür gesorgt haben“, sagte Trainer Christoph Dabrowski im Interview bei MagentaSport. „Wir wollen schon Lösungen mit dem Ball finden. Aber bei den Gegentoren haben wir uns ins eigene Fleisch geschnitten und sind dann relativ schnell der Musik hinterhergelaufen. Wir hatten dennoch viele gute Situationen, aus denen wir leider nur ein Tor erzielen.“ Kapitän Vinko Sapina meinte: „Wir haben zwei Geschenke verteilt und da einfach gepennt. Das erste Gegentor geht ganz klar auf meine Kappe, das muss ich in der Situation anders lösen. Danach waren wir eigentlich gut im Spiel. Entweder kamen wir nicht so zum Abschluss oder haben die Chancen nicht genutzt. Ich bin zufrieden mit der zweiten Halbzeit. Wir brauchen jetzt nicht die Köpfe in den Sand zu stecken.“

Startformation zum fünften Mal unverändert

Christoph Dabrowski setzte auch nach der Länderspielpause auf Kontinuität, nominierte bereits zum fünften Mal in Folge auf dieselbe Anfangsformation. Vor Torhüter Jakob Golz verteidigten erneut Eric Voufack, José-Enrique Rios Alonso, Felix Götze und Lucas Brumme in einer Viererkette. Kapitän Vinko Sapina und Torben Müsel agierten als Sechser. Hinter Stürmer Leonardo Vonic bildeten Marvin Obuz, Cedric Harenbrock und Isaiah Young die Offensivreihe.

Im Spieltagsaufgebot gab es eine Änderung: Rechtsverteidiger Andreas Wiegel fehlte kurzfristig aus privaten Gründen. Dafür gehörte U19-Spieler Ahmed Etri erstmals bei einem Drittliga-Spiel zum Kader. Im Niederrheinpokal wurde der 18-jährige Offensivspieler zweimal eingewechselt. Weiterhin nicht zur Verfügung standen Thomas Eisfeld (nach Teilriss des Syndesmosebandes und Innenbandzerrung im Aufbautraining) und Ekin Celebi (Aufbautraining nach Leisten-Operation). Beide konnten zuletzt aber schon Teile des Mannschaftstrainings mitmachen.

Verzögerte Fan-Anreise sorgt für späteren Anstoß

Da rund 400 RWE-Fans auf der Zug-Reise nach Ingolstadt zwischenzeitlich festgesteckt hatten, wurde die Partie von Schiedsrichter Felix Prigan (Deizisau) fünf Minuten später als geplant angepfiffen. Der Ball lag dann schon früh erstmals im Tor von Jakob Golz. Der Unparteiische entschied aber beim Armeinsatz von Pascal Testroet gegen José-Enrique Rios Alonso auf Offensivfoul. Ein Fehler im Spielaufbau der Rot-Weissen sorgte dann für die frühe Führung der Hausherren. Vinko Sapina blieb mit einem Pass an David Kopacz hängen, der Abpraller landete bei Pascal Testroet. Der routinierte Angreifer steckte für Jannik Mause (17.) durch, der mit seinem Tempo Jakob Golz umkurvte und den Ball über die Linie drückte.

Der FCI blieb bei seiner Chancenverwertung konsequent und erhöhte nur wenige Minuten später. José-Enrique Rios Alonso verlor den Ball im Dribbling an Benjamin Kanuric. Der österreichische Mittelfeldspieler behielt im Strafraum die Übersicht für David Kopacz (21.), dessen Schuss Lucas Brumme mit einer Grätsche nicht mehr entscheidend verhindern konnte. RWE wäre fast der schnelle Anschlusstreffer gelungen. Der von Vinko Sapina freigespielte Torben Müsel zögerte im Strafraum aber einen kleinen Moment zu lange, so dass die „Schanzer“ klären konnten.

Die Rot-Weissen konnten dennoch im ersten Durchgang verkürzen. Torben Müsels Querpass auf Leonardo Vonic wurde zunächst noch verhindert, das Dabrowski-Team blieb aber dran. Eric Voufack legte auf den Elfmeterpunkt zu Cedric Harenbrock (30.) zurück, der sich – wie schon beim zurückliegenden Gastspiel in Ingolstadt im Februar (1:1) – in die Torschützenliste eintragen konnte. Da bei weiteren Versuchen von Torben Müsel und Isaiah Young Ingolstadts Torhüter Marius Funk zur Stelle war, und FCI-Angreifer Mause nach einem weiten Einwurf von Ryan Malone einen Drehschuss knapp am langen Pfosten vorbei setzte, blieb es zur Pause beim 1:2 aus Essener Sicht.

Ron Berlinski sorgt nach Einwechslung für Schwung

Der zweite Durchgang hätte fast ebenfalls mit einem frühen Gegentor begonnen. Nach einem Hackentrick von Testroet lief Kopacz alleine auf das RWE-Tor zu. Jakob Golz blieb im Eins-gegen-Eins-Duell mit dem Ingolstädter Torschützen lange stehen und konnte die Situation mit einer starken Fußabwehr klären. In der Folge hatte Rot-Weiss Essen mehr Spielanteile, die Defensive des FC Ingolstadt ließ aber nur selten Lücken zu.

Nach einer Stunde nahm Trainer Christoph Dabrowski die erste personelle Veränderung vor: Für Ron Berlinski machte Leonardo Vonic Platz. Und der Neue war schnell an einem vielversprechenden Angriff beteiligt. Berlinski setzte sich stark auf der rechten Seite durch und legte im Strafraum quer, Müsel trat aber in aussichtsreicher Position über den Ball. Auf der Gegenseite kamen auch die Ingolstädter zu einer Großchance. Nach einem Zusammenspiel mit Kopacz traf Mause den Außenpfosten.

Auch bei der nächsten Essener Chance auf den Ausgleich hatte Berlinski seinen Fuß im Spiel. Die scharfe Hereingabe von Brumme lenkte der Joker knapp am langen Pfosten vorbei. Nur wenige Sekunden später musste RWE einen Rückschlag verkraften: Felix Götze kam im Zweikampf mit Mause zu spät und musste wegen wiederholten Foulspiels mit der Gelb-Roten Karte vorzeitig vom Feld (74.).

Dabrowski reagierte auf die Unterzahl und brachte mit dem Ex-Ingolstädter Moussa Doumbouya und Mustafa Kourouma für Cedric Harenbrock und Eric Voufack zwei frische Spieler. Trotz der Gelb-Roten Karte arbeiteten die Rot-Weissen weiter fleißig am Ausgleich. Sapina schickte Berlinski auf die Reise, der aus spitzem Winkel aber an Ingolstadt-Torhüter Funk scheiterte. Bei einer Flanke von Marvin Obuz auf Doumbouya fehlten nur wenige Zentimeter. Für die letzten Sekunden musste auch der FC Ingolstadt mit einem Spieler weniger auskommen. Der eingewechselte Angreifer Julian Kügel hatte Lucas Brumme ohne Aussicht auf den Ball von hinten zu Fall gebracht und sah dafür die Rote Karte (90.+5). Am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr.

Drei von vier Partien im Dezember an der Hafenstraße

Mit dem Gastspiel in Ingolstadt ist das Fußballjahr 2023 für RWE endgültig auf die Zielgeraden eingebogen. Im Monat Dezember warten jetzt noch vier weitere Ligaspiele auf die Rot-Weissen, davon gleich drei im heimischen Stadion an der Hafenstraße.

Am kommenden Samstag, 02. Dezember, ab 14.00 Uhr ist mit dem SV Sandhausen ein Aufstiegsaspirant in Essen zu Gast. Felix Götze ist dann wegen seiner Sperre nicht spielberechtigt. Die weiteren Begegnungen finden beim TSV 1860 München (Samstag, 09. Dezember, 14.00 Uhr) sowie – jeweils unter Flutlicht – gegen den Aufsteiger VfB Lübeck (Freitag, 15. Dezember, 19.00 Uhr) und zum Rückrundenstart gegen den Halleschen FC (Dienstag, 19. Dezember, 19.00 Uhr) statt. Das Niederrheinpokal-Viertelfinale beim Oberligisten KFC Uerdingen 05 wird erst im neuen Jahr ausgetragen.