FC Ingolstadt 04 – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Sa., 25.02.2023 14:00 Uhr

FC Ingolstadt 04 : Rot-Weiss Essen

1 : 1

0 : 0

Abpfiff

38

80. Cedric Harenbrock

90. Jalen Hawkins

63

77

58

72. Lawrence Ennali für Ron Berlinski

78. Cedric Harenbrock für Andreas Wiegel

78. Meiko Sponsel für Kevin Holzweiler

78. Simon Engelmann für Torben Müsel

84. Michel Niemeyer für Oguzhan Kefkir

72. Rico Preißinger für Patrick Schmidt

79. Jalen Hawkins für Felix Keidel

Tore

80. Cedric Harenbrock

90. Jalen Hawkins

Karten

38.

63.

77.

58.

Auswechselungen

72. Lawrence Ennali
Ron Berlinski

78. Cedric Harenbrock
Andreas Wiegel

78. Meiko Sponsel
Kevin Holzweiler

78. Simon Engelmann
Torben Müsel

84. Michel Niemeyer
Oguzhan Kefkir

72. Rico Preißinger
Patrick Schmidt

79. Jalen Hawkins
Felix Keidel

TicketinfosGegnerinfosVideo-VorberichtFan-HinweiseSpielberichtStimmen

INGOLSTADT: MITGLIEDER-VORVERKAUF STARTET DONNERSTAG

Vor Rot-Weiss Essen liegen im Februar zwei Drittliga-Auswärtsspiele. Während der Vorverkauf für die Partie gegen Viktoria Köln (Mo., 13. Februar, 19.00 Uhr) zeitnah endet, beginnt am kommenden Donnerstag der Online-Mitglieder-Vorverkauf für die Gastpartie bei Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt (Sa., 25. Februar, 14.00 Uhr). Alle relevanten Vorverkaufs-Informationen im Überblick!

Am Donnerstag, den 09. Februar, 10.00 Uhr, startet die exklusive Mitglieder-Vorkaufsphase für das Gastspiel beim FC Ingolstadt im AUDI-Sportpark. Die Bayern stellen RWE insgesamt 1.540 Tickets zur Verfügung, darunter 390 Sitzplatz- (24,20 Euro) und 1.150 Stehplatz-Karten (Vollzahler: 13,20 Euro / ermäßigt: 11,00 Euro).

Die Mitglieder-Verkaufsphase läuft bis Freitag, 10. Februar, 20.00 Uhr. Es sind zunächst maximal zwei Tickets pro Mitglied bestellbar. Karten sind zunächst ausschließlich im Online-Ticketshop und explizit nicht am Ticketschalter bzw. in den Vorverkaufsstellen erhältlich.

Wer sich im Vorkaufs-Zeitraum ein Ticket sichern möchte, der sollte darauf achten, dass der Online-Ticketshop-Zugang mit der eigenen Mitgliedschaft verknüpft ist. Informationen erhalten Rot-Weisse hierzu mit einer Mail an ticketing@rot-weiss-essen.de.

Ticket-Besteller können auswählen, ob sie sich ihre Ingolstadt-Tickets gegen einen Versand-Aufpreis von 5 Euro als Einwurf-Einschreiben bequem nach Hause schicken lassen oder die Karten am Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße abholen wollen. Die Abholung ist hierbei nach erfolgter Bezahlung im Online-Ticketshop unter Vorlage der Bestell- und Zahlungsbestätigung ab dem Tag nach der Bestellung zu den gewohnten Öffnungszeiten (hier klicken für eine genaue Übersicht) möglich. Tickets für das Auswärtsspiel gegen den FC Ingolstadt sind aus organisatorischen Gründen nicht als „print@home“-Tickets verfügbar.

Der freie Verkauf für die Partie beginnt schließlich am Dienstag, 14. Februar, um 10.00 Uhr (online) bzw. um 14.00 Uhr (Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße).

Alle Ingolstadt-Infos im Überblick

  • Mitglieder-Vorverkauf: Do., 09. Februar, 10.00 Uhr bis Fr., 10. Februar, 20.00 Uhr (Online-Ticketshop)
  • Freier Verkauf: Ab Di., 14. Februar, 10.00 Uhr (Online-Ticketshop) bzw. 14.00 Uhr (Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße)

Sitzplatz: 24,20 Euro*
Stehplatz Vollzahler: 13,20 Euro*
Stehplatz Ermäßigt: 11,00 Euro*

*Preise verstehen sich inkl. VVK-Gebühr

DER POTT ZU GAST IN BAYERN!

Rot-Weiss Essen zu Gast beim FC Ingolstadt.
Das Hinspiel beider Teams endete 2:2: Niklas Tarnat (r.) im Zweikamp mit Jalen Hawkins (l.). (Foto: Endberg)

Zwischen dem Stadion an der Hafenstraße und dem Audi-Sportpark liegen 565 Kilometer. Über fünf Autostunden trennen die Heimspielstätte Rot-Weiss Essens von der des FC Ingolstadt. Nach zuletzt drei NRW-Duellen wartet auf RWE-Fans am 24. Drittliga-Spieltag die zweitweiteste Auswärtsfahrt. Aufgrund des jüngsten 2:0-Erfolges gegen die U23 von Borussia Dortmund geht es für Rot-Weiss mit guter Laune nach Bayern. Damit diese bestehen bleibt, sollen erneut Punkte her. Ab 14.00 Uhr rollt der Ball am Samstag gegen die „Schanzer“. Der Duellcheck vor dem dritten Bayern-Gastspiel in dieser Saison!

Die Ausgangslage:

Traumtor, Köpfchen und Comeback! Drei Wörter, die den ersten Drittliga-Sieg in diesem Jahr gegen die U23 von Borussia Dortmund bestens beschreiben. 2:0 hieß es am vergangenen Sonntag an der Hafenstraße. Rot-Weiss Essen sicherte sich damit wichtige drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Aber der Reihe nach: Was war das bitte für ein Strahl, den Thomas Eisfeld nach 51 Zeigerumdrehungen zum Besten gab?! Nach einem missglückten Abwehrversuch der Borussia nahm der 30-Jährige den Ball aus etwa 15 Metern volley und hämmerte die Kugel in den linken Winkel – keine Chance für Torwart Marcel Lotka. Stichwort Köpfchen, damit ist der Kopf von Björn Rother gemeint, der nach ansehnlicher Kombination mit Simon Engelmann die Kugel am BVB-Schlussmann vorbeischob und damit den zweiten Treffer des Tages erzielte. Und dann war da noch ein ganz besonderer Moment: Michel Niemeyer wurde in der 90. Minuten eingewechselt und feierte nach 20 Monaten Verletzungspause sein Pflichtspieldebüt im Trikot von Rot-Weiss Essen. Erstmals seit August 2021 (3:0 beim Bonner SC) gehörte der Linksverteidiger wieder zum Spieltagskader.

Der Pott zu Gast in Bayern! – Rot-Weiss Essen
Großer Jubel bei Thomas Eisfeld nach seinem Traumtor gegen den BVB. (Foto: Höft)

„Ich bin glücklich und erleichtert! Es war Zeit, endlich den Bock auch an der Hafenstraße umzustoßen. Dass wir das zweite Tor draufmachen und dann auch noch zu Null spielen – da haben die Jungs sich erst recht redlich verdient, mit den Fans zu feiern“, freute sich Chef-Trainer Christoph Dabrowski nach der Partie.

Nach zuletzt vier Auswärtsspielen ohne Sieg möchte Rot-Weiss Essen auch gerne in Ingolstadt dranbleiben. In der Tabelle trennen beide Teams vier Plätze und sechs Punkte. Durch den Erfolg gegen den BVB konnte RWE den Abstand zur Gefahrenzone von fünf auf sieben Punkte erhöhen.

Sollte das Dabrowski-Team die Partie gegen die „Schanzer“ verlieren und Erzgebirge Aue am Sonntag (14.00 Uhr) zu Hause gegen den 1. FC Saarbrücken punkten, rutscht Rot-Weiss Essen einen Tabellenplatz nach unten. Genauso gut kann es aber auch nach oben gehen. Sollte der MSV Duisburg im Parallelspiel (14.00 Uhr) gegen den SV Meppen nicht gewinnen und RWE sichert sich im Audi-Sportpark die drei Punkte, tauschen die beiden Ruhrpott-Vereine die Plätze und Essen verkürzt sogar den Abstand zum FCI auf drei Zähler.

Eine Chance für RWE? Vor heimischer Kulisse läuft es für den Aufstiegsaspiranten aus Ingolstadt noch nicht rund. Vier aus elf Partien konnten die „Schanzer“ erst zuhause gewinnen. Rot-Weiss Essen blieb in sieben von zwölf Auswärtsspielen ungeschlagen. Um auch beim FCI zu punkten, weiß Stürmer Simon Engelmann genau, was es braucht: „Es wird viel auf Kampf und Laufbereitschaft ankommen. Wir müssen den letzten Willen haben und die Chancen, die sich ergeben, nutzen.“

Verzichten muss Chef-Trainer Christoph Dabrowski in Ingolstadt auf Felix Götze. Nach dem der Mittelfeldspieler erst gegen den MSV Duisburg aus einer Verletzung zurückgekehrt war, muss er erneut pausieren. Götze hat sich im letzten Spiel gegen Dortmund bei einer Grätsche einen Teilriss des Bandapparates im Knie zugezogen. Zudem sind die Einsätze von Luca Wollschläger, Thomas Eisfeld (beide Infekt unter der Woche) und Isaiah Young (nach Grippe) fraglich.

Simon Engelmann wird wie schon gegen die U23 von Borussia Dortmund erneut eine Option sein. Vorstellbar, dass Björn Rother wieder in die Startelf rutschen könnte. Gegen den BVB wurde Rother zehn Minuten vor Ende der Partie eingewechselt und traf prompt in bester Joker-Manier zum 2:0-Endstand.

Der Pott zu Gast in Bayern! – Rot-Weiss Essen
War nach Mandelentzündung gegen Dortmund zurück auf dem Platz: Simon Engelmann (r.). (Foto: Höft)

Besonders aufpassen muss Ron Berlinski: Der Angreifer hat schon vier gelbe Karte gesammelt, sollte er gegen den FCI verwarnt werden, ist er für das Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth (So., 05. März, 14.00 Uhr) gesperrt.

Das Hinspiel:

Schade! Ganz knapp schrammte Rot-Weiss Essen am bis dato ersten Sieg vorbei. Am 5. Spieltag trennte sich RWE nach 2:0-Halbzeitführung am Ende mit 2:2 vom FC Ingolstadt.

Rot-Weiss erwischte einen optimalen Start in die Begegnung. Gleich die erste gefährliche Offensivaktion führte zum 1:0. Ein Schuss von Torjäger Simon Engelmann landete an der Hand von Ingolstadts Patrick Schmidt. Den fälligen Handelfmeter verwandelte Innenverteidiger Felix Bastians (8.) sehr souverän. Riesenjubel bei den RWE-Fans, die sich zum ersten Mal in der 3. Liga über eine Führung freuen konnten.

Mit einem schnellen Konter, eingeleitet von Passgeber Thomas Eisfeld, baute RWE den Vorsprung aus. Linksverteidiger Moritz Römling brachte mit einer geschickten Kopfballverlängerung Außenstürmer Isaiah Young in Position. Dessen Querpass versenkte Simon Engelmann eiskalt zum verdienten 2:0 (32.). Mit diesem Vorsprung ging es dann auch in die Kabinen.

Auch nach der Halbzeit hatte das Dabrowski-Team alles im Griff, erspielte sich Torchancen, so strich zum Beispiel ein Kopfball von Daniel Heber nur knapp am Pfosten vorbei und Ron Berlinski scheiterte aus kurzer Distanz an FCI-Torhüter Marius Funk. Diese Chancen wurden allerdings nicht in eine 3:0-Führung umgewandelt und so schlugen wie aus dem Nichts die Gäste noch zweimal zu. Tobias Bech (84./88.) staubte nach RWE-Fehlern jeweils ab und rettete seiner Mannschaft noch das Remis. Ärgerlich! Und so musste Rot-Weiss Essen auch am 5. Spieltag auf den ersten Sieg in der 3. Liga warten.

Der Pott zu Gast in Bayern! – Rot-Weiss Essen
Ernüchterung bei RWE nach dem späten Ausgleich der Ingolstädter im Hinspiel. (Foto: Endberg)

Der Gegner:

Was für ein Fußball-Spektakel! Nach zuvor fünf Niederlagen hintereinander überraschte der FC Ingolstadt am letzten Spieltag mit einem 4:3-Erfolg beim 1. FC Saarbrücken und meldete sich im Kreis der Aufstiegsaspiranten zurück. Von den Plätzen, die den direkten Sprung in die 2. Bundesliga garantieren, sind die „Schanzer“ jedoch noch weit entfernt. Zehn Punkte beträgt der Abstand zwischen dem FCI und der SV Wehen Wiesbaden auf Platz drei, elf Punkte sind es bis zur U23 des SC Freiburg auf dem zweiten Tabellenrang.

Ein für RWE Altbekannter ist seit Beginn des Monats neuer Chef-Trainer der „Schanzer“: Guerino Capretti löste Rüdiger Rehm an der Seitenlinie ab. Capretti schaffte den Sprung ins Profigeschäft beim SC Verl, mit welchem er 2020 den Aufstieg in die 3. Liga schaffte. Fünfmal traf der 41-Jährige mit den Ostwestfalen auf Rot-Weiss Essen und bei keinem Spiel musste der neue FCI-Trainer das Feld als Verlierer verlassen. Dreimal trennten sich beide Remis, zweimal gewann Capretti gegen RWE.

Der Pott zu Gast in Bayern! – Rot-Weiss Essen
Guerino Capretti ist neuer FCI-Trainer. (Foto: FC Ingolstadt)

Ähnlich schlechte Erinnerungen haben Rot-Weisse, wenn sie den Namen Tobias Bech Kristensen hören. Im Hinspiel an der Hafenstraße sorgte der Däne mit einem Doppelpack in der Schlussphase dafür, dass RWE der erste Saisonsieg verwehrt blieb. Mittlerweile hat der Stürmer neun Treffer auf dem Konto und ist damit der beste Torschütze in den Reihen des FCI. Zuletzt war Bech wieder in Torlaune, hatte mit drei Treffern maßgeblichen Anteil am 4:3-Erfolg über den 1. FC Saarbrücken.

Zur Personalsituation der Ingolstädter: Verzichten muss Capretti auf seinen Kapitän Tobias Schröck. Der Lenker im defensiven Mittelfeld der „Schanzer“ kam im Hinspiel noch über die vollen 90 Minuten zum Einsatz, fehlt nun jedoch aufgrund einer Gelbsperre. Im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken sah Schröck die fünfte Verwarnung. Neben dem 30-Jährigen fallen für die Partie gegen Essen Justin Butler (Muskuläre Probleme), Moussa Doumbouya (Bauchmuskelverletzung) und Dominik Franke (Krank) aus.

Das Stadion:

Im Südosten der Stadt gelegen, ist der Audi-Sportpark die Heimspielstätte des FC Ingolstadt. Das Stadion wurde auf dem ehemaligen Bayernoil-Gelände errichtet und hat ein Fassungsvermögen von 15.200 Zuschauern. Der Baubeginn des Audi-Sportparks datiert auf das Jahr 2009, ein Jahr später wurde er eröffnet. Nicht nur die „Schanzer“ tragen ihre Spiele im Sportpark aus, auch Länderspiele werden dort absolviert. Zuletzt spielte die deutsche U21-Nationalmannschaft 2019 in der Qualifikation für die Europameisterschaft vor 4.300 Zuschauern gegen Norwegen (2:1).

Vorherige Duelle:

Das Aufeinandertreffen zwischen Rot-Weiss Essen und dem FC Ingolstadt erfreut sich noch keiner langen Tradition. Das 2:2-Hinspiel im Stadion an der Hafenstraße war bisher das erste Spiel in der Geschichte beider Vereine.

Der Schiedsrichter:

Geleitet wird das Spiel von Felix Bickel. Dem gebürtigen Wolfsburger assistieren an der Seitenlinie Marius Schlüwe (Laatzen) und Timon Schulz (Lehrte). Für den 26-Jährigen ist es die sechste Spielleitung in dieser Drittliga-Saison. In seinen ersten fünf Partien verteilte Bickel 15 gelbe und eine gelb-rote Karte.

Das Wetter:

Es wird kalt in Ingolstadt. RWE-Fan erwartet im Audi-Sportpark Schneeregen bei einem Grad.

Übertragung:

MAGENTA SPORT überträgt die Partie ab 13.45 Uhr. Kommentiert wird die Partie von Alexander Klich, Alexander Küpper leitet als Moderator durch die Sendung.

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FAN-HINWEISE ZUM INGOLSTADT-AUSWÄRTSSPIEL

Rot-Weiss Essen trifft am kommenden Samstag (25. Februar) auf den Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt. Anstoß im Audi-Sportpark ist um 14.00 Uhr. Einen Überblick über alle wichtigen Informationen zum Stadionbesuch finden Fans hier in den Fan-Hinweisen.

Im Stadion:

Der Auswärtsbereich befindet sich im Audi-Sportpark in den Blöcken „I“ (Sitzplatz) und „H“ (Stehplatz).

An den Verpflegungsständen im Gästeblock ist ausschließlich bargeldlose Zahlung möglich. Die Mitnahme von Speisen und Getränken ist nicht erlaubt. Rund um den Audi-Sportpark gibt es keine Kneipe oder Gaststätte, die zu Fuß erreichbar ist.

Am Eingang gibt es eine Abgabemöglichkeit für Taschen und Rucksäcke. Der FC Ingolstadt empfiehlt dennoch, Taschen und Rucksäcke im Auto bzw. Bus zu lassen.

Anreise mit dem Auto:

Navigationsadresse: Am Sportpark 1, 85053 Ingolstadt

Der Audi-Sportpark ist über die BAB 9 zu erreichen. Im Folgenden finden Fans eine Anfahrtsbeschreibung:

• Aus Richtung Nürnberg (A9): Fahren Sie bei der Ausfahrt „Ingolstadt-Süd“ von der A9 ab, biegen Sie links ein auf die Manchinger Straße Richtung Ingolstadt-Süd/Gewerbegebiet und folgen Sie dem Straßenverlauf circa 2 km. Die Parkplätze sind ausgeschildert.

• Aus Richtung München (A9): Verlassen Sie die A9 bei der Ausfahrt „Manching“ und folgen Sie der B16 in Richtung Regensburg. Nach 2 km links in die Manchinger Straße abbiegen und der Beschilderung (Symbol Ball) zum Audi-Sportpark folgen.

Direkt am Audi-Sportpark ist ein Gästeparkplatz eingerichtet.

Anreise mit dem ÖPNV:

Der Audi-Sportpark wird an Spieltagen ab eineinhalb Stunden vor Anpfiff aus der Stadtmitte zum regulären Linienverkehr (Linie 21 und 51) zusätzlich von kostenlosen Shuttlebussen der Linie 202 der INVG angefahren. Die Shuttlebusse starten am zentralen Omnibusbahnhof (ZOB / im Stadtzentrum, allerdings nicht in der Nähe des Hauptbahnhofs) und fahren auf direktem Weg im 30-Minuten-Takt zum Stadion. Eine Rückfahrt zum zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) mit den Shuttlebussen ist bis max. 90 Minuten nach Spielschluss möglich.

Vom Hauptbahnhof aus steht ein Linienverkehr Linie 201 direkt zum Audi-Sportpark zur Verfügung, der im 40-Minuten-Takt fährt.

Das Stadion-Ticket berechtigt am Spieltag vier Stunden vor und nach dem Spiel kostenlos zur Benutzung der INVG-Busse.

Tickets und Tageskassen-Öffnung:

Es werden noch Tickets im Steh- und Sitzplatzbereich an der Tageskasse erhältlich sein, diese öffnet um 12.30 Uhr und befindet sich direkt am Gästeblock.

Fanutensilien:

Erlaubt ist die Mitnahme von:

  • Zaunfahnen soweit Platz vorhanden
  • 4 große Schwenkfahnen, Stocklänge größer als 1,5 Meter
  • Kleine Fahnen, Stocklänge bis 1,5 Meter
  • 4 Trommeln, einseitig offen
  • 2 Megafone

Spruchbänder sind über das Fanprojekt bzw. die Fanbetreuung anzumelden.

Weitere Informationen finden Fans in der Stadionverordnung.

1:1! Knapp am Sieg vorbeigeschrammt

Rot-Weiss Essen verpasste am 24. Spieltag in der 3. Liga hauchdünn einen Auswärtssieg. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski kam beim FC Ingolstadt 04 zu einem 1:1 (0:0)-Unentschieden und musste den Gegentreffer zum späten Ausgleich für die „Schanzer“ erst in letzter Minute hinnehmen. Die 4.141Zuschauer, darunter etwa 1.000 mitgereiste RWE-Fans, mussten lange auf den ersten Treffer warten. Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung brachte Cedric Harenbrock (80.) die Gäste von der Hafenstraße mit seinem ersten Tor im Profifußball 1:0 in Führung. Am Ende reichte es dennoch wie schon im Hinspiel (2:2 nach 2:0-Vorsprung) „nur“ zu einem Zähler, weil kurz vor dem Abpfiff auch Ingolstadts „Joker“ Jalen Hawkins (90.) stach und den starken Essener Schlussmann Jakob Golz zum 1:1-Endstand überwand. „Wir haben einen couragierten Auftritt hingelegt, die Leistung war absolut in Ordnung“, meinte Christoph Dabrowski nach dem Abpfiff: „Umso ärgerlicher ist der späte Gegentreffer, den wir durch einen Konter nach einem eigenen Einwurf am gegnerischen Strafraum kassieren. In solchen Situationen müssen wir einfach cleverer sein. Das ist ein Lernprozess.“

Holzweiler erstmals seit September 2021 in der Startelf

Im Vergleich zum vorausgegangenen 2:0-Derbysieg gegen die U23 von Borussia Dortmund musste der RWE-Trainer seine Startelf auf zwei Positionen verändern. Neben Felix Götze (Teilriss im Bandapparat des Knies) konnte auch Mittelfeldspieler Thomas Eisfeld, der gegen den BVB mit einem Traumtor für die 1:0-Führung gesorgt hatte, krankheitsbedingt nicht eingesetzt werden. Dafür liefen Björn Rother, gegen die Dortmunder als „Joker“ Torschütze zum 2:0-Endstand, und Kevin Holzweiler von Beginn an auf. Für „Holz“ war es der erste Einsatz in der Startformation in einem Ligaspiel seit dem 25. September 2021 (2:1 beim SV Lippstadt 08 in der Regionalliga West).

Ebenfalls nicht im Essener Aufgebot standen die Angreifer Isaiah Young und Luca Wollschläger, die beide auch durch Infekte zurückgeworfen worden waren und deshalb mit dem Training aussetzen mussten. Dadurch schafften neben Flügelstürmer Lawrence Ennali (nach abgelaufener Gelbsperre) auch Offensivspieler Cedric Harenbrock und Rechtsverteidiger Sandro Plechaty den Sprung in den Spieltag-Kader. Simon Engelmann und Michel Niemeyer, die gegen Dortmund jeweils als Einwechselspieler ihr Comeback gegeben hatte, nahmen zunächst erneut auf der Bank Platz.

Die Grundformation (3-4-2-1) blieb gegenüber dem Dortmund-Spiel zunächst unverändert. Gegen den Ball ließen sich die Außenbahnspieler Andreas Wiegel (rechts) und Oguzhan Kefkir (links) zurückfallen und bildeten – zumindest in der Anfangsphase – zusammen mit den Innenverteidigern José-Enrique Rios Alonso, Kapitän Felix Bastians und Felix Herzenbruch eine Fünferkette. Niklas Tarnat und Björn Rother bildeten die defensive Zentrale. In der Offensive unterstützen Kevin Holzweiler und Winter-Neuzugang Torben Müsel den einzigen „echten“ Angreifer Ron Berlinski.

Rother-Kopfball beste Chance der ersten Halbzeit

Den ersten Abschluss der Partie verzeichneten die Hausherren. FCI-Torjäger Tobias Bech Kristensen, der im Hinspiel an der Hafenstraße (2:2) durch einen Doppelpack in der Schlussphase die 2:0-Führung der Rot-Weissen egalisiert hatte, schoss jedoch neben das Tor. Insgesamt war Ingolstadt zu Beginn etwas aktiver, nach etwa zehn Minuten bekam RWE das Geschehen jedoch besser unter Kontrolle.

Nach einer guten Viertelstunde zeigte Felix Herzenbruch seine Qualität, als er mit einer starken Grätsche verhinderte, dass Ingolstadts Spielführer Pascal Testroet in aussichtsreicher Position an die Kugel kam. Eine Schrecksekunde für RWE gab es auch Mitte der ersten Halbzeit. Weil der Oberschenkel zwickte, musste Torhüter Jakob Golz behandelt werden, konnte dann aber weiterspielen.

Schon während der ersten Halbzeit stellte RWE-Trainer Dabrowski seine Abwehr auf eine Viererkette um. Felix Bastians wechselte dafür auf die linke Seite, Oguzhan Kefkir rückte eine Position nach vorne. Prompt bekamen die Essener mehr Zugriff, Felix Bastians schaltete sich auch verstärkt in das Offensivspiel ein. Die erste hochkarätige Tormöglichkeit für die Rot-Weissen hatte allerdings Björn Rother, der nach einer Flanke von Oguzhan Kefkir aus kurzer Entfernung zum Kopfball kam, Ingolstadts Schlussmann Marius Funk aus spitzem Winkel jedoch nicht überwinden konnte.

Harenbrock legt vor – Hawkins kontert spät

Beide Teams blieben im zweiten Durchgang zunächst unverändert. Den Rot-Weissen gelang es dabei immer besser, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Deshalb blieben Torraumszenen auf beiden Seiten bis weit in die Schlussphase Mangelware.

Um die Offensive anzukurbeln, brachte Christoph Dabrowski dann mit Lawrence Ennali (für Ron Berlinski) sowie Simon Engelmann (für Torben Müsel), Cedric Harenbrock (für Kevin Holzweiler) und Meiko Sponsel (für Andreas Wiegel) vier frische Spieler. Das sollte sich schnell auszahlen. Nach einer Maßflanke von Oguzhan Kefkir von der linken Seite tauchte Cedric Harenbrock am zweiten Pfosten auf und beförderte die Kugel mit dem Knie (!) zum 1:0 (80.) ins lange Eck. Der Jubel beim Torschützen und im RWE-Block kannte danach keine Grenzen. Für Harenbrock war es der erste Treffer seit dem „Aufstiegs-Endspiel“ im Mai 2022 gegen Rot Weiss Ahlen (2:0).

Auf den Rückstand reagierte der FCI mit wilden Angriffen und erarbeitete sich auch sofort zwei gute Möglichkeiten. Jakob Golz reagierte jedoch gegen Pascal Testroet, der aus sechs Metern völlig frei zum Abschluss kam, und Arian Llugiqi, der von der Strafraumgrenze abzog, mit ausgezeichneten Paraden und hielt die Führung fest. Als schon alles für den Essener Auswärtserfolg sprach, gelang Ingolstadt doch noch der Ausgleich. Am gegnerischen Strafraum verloren die Rot-Weissen den Ball. Der eingewechselte Rico Preißinger schaltete blitzschnell um, schickte den flinken Jalen Hawkins auf die Reise, der zum 1:1 (90.) ins lange Eck traf und seine Mannschaft damit vor einer Heimniederlage bewahrte.

Pokal-Hit in Wuppertal – Heimspiel gegen Bayreuth

Mit dem Gastspiel in Ingolstadt begann für Rot-Weiss Essen die erste „Englische Woche“ des neuen Jahres. Am kommenden Mittwoch, 1. März, steht ab 19.00 Uhr das Niederrheinpokal-Viertelfinale beim West-Regionalligisten Wuppertaler SV an. Dort gibt es unter anderem ein Wiedersehen mit den früheren RWE-Kickern Valdet Rama und Kevin Rodrigues Pires. Für die Rot-Weissen ist es gleichzeitig die Möglichkeit, sich für das bittere Pokal-Aus in der Vorsaison im Stadion am Zoo (1:3) zu revanchieren und damit auch die Chance auf die Teilnahme am DFB-Pokal in der nächsten Saison zu wahren.

Für den Fall eines Sieges wartet im Halbfinale als Gegner bereits der 1. FC Bocholt, bei dem mit Marcel Platzek, Kevin Grund, Jeffrey Obst und Gino Windmüller zahlreiche Ex-Essener unter Vertrag stehen. Ebenfalls zum Kader der Bocholter gehört der ausgeliehene Sascha Voelcke.

Am Sonntag, 5. März, hat das Team von Trainer Christoph Dabrowski dann in der Liga Heimrecht gegen den Mitaufsteiger SpVgg Bayreuth. Die Partie wird bereits zur ungewöhnlichen Anstoßzeit um 13.00 Uhr im Stadion an der Hafenstraße angepfiffen. Das Hinspiel in Oberfranken endete 1:1.

Stimmen zum Spiel

Grundsätzlich habe ich ein gutes Auswärtsspiel meiner Mannschaft gesehen, es war eine offene Partie. In der ersten Halbzeit haben wir es im 3-4-3 probiert, hatten allerdings leichte Zugriffsprobleme, haben dann auf ein 4-2-3-1 umgestellt und es besser gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, das Spiel aktiv zu gestalten und sind auch verdient in Führung gegangen. Wenn man die Chance der Ingolstädter am Ende nimmt, wo Jakob Golz stark pariert, ist es, so bitter der Ausgleich ist, ein verdientes Unentschieden. Wir verhalten uns in dieser Situation einfach nicht clever.

Christoph Dabrowski (Chef-Trainer RWE)

Über sein erstes Drittliga-Tor: Ich freue mich riesig, wieder so einen glücklichen Moment erlebt zu haben. Die letzten Wochen waren für mich nicht schön. Es war unfassbar emotional, wieder vor der Kurve zu jubeln. Nichtsdestotrotz: Wir als Mannschaft hätten die drei Punkte gern mitgenommen.

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Cedric Harenbrock (Mittelfeldspieler RWE)

Ich freue mich natürlich, nach der harten Arbeit an mir über mein Startelf-Comeback. Wir haben mit und gegen den Ball ein gutes Spiel gemacht. Es fühlt sich aber wie eine Niederlage an. Ich meine, in Ingolstadt punkten ist gut. Aber wenn du bis zur 90. Minute führst und dann den Ausgleich kassierst, dann ist das bitter.

Kevin Holzweiler (Mittelfeldspieler RWE)

Ich glaube, dass wir gut ins Spiel gekommen sind. Wir haben Essen im 3-4-3 erwartet und es auch gegen den Ball gut gemacht, hatten viel Ballbesitz und immer Zugriff. Dennoch hätte ich mir gewünscht, aus dieser Überlegenheit mehr Kapital zu schlagen. Als Essen umgestellt hat, hatten wir leichte Probleme in der Zuordnung, standen aber trotzdem stabil. Eigentlich deutete alles daraufhin, dass das Team, welches den ersten Fehler macht verliert. Wir haben das Gegentor nicht gut verteidigt. Positiv ist aber, dass uns dieser Rückschlag nicht aufgehalten hat und wir mit dem Ausgleich zurückgekommen sind.

Guerino Capretti (Chef-Trainer FCI)

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Pressekonferenz