FC Ingolstadt 04 – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Sa., 25.02.2023 14:00 Uhr

FC Ingolstadt 04 : Rot-Weiss Essen

1 : 1

0 : 0

Abpfiff

38

80. Cedric Harenbrock

90. Jalen Hawkins

63

77

58

72. Lawrence Ennali für Ron Berlinski

78. Cedric Harenbrock für Andreas Wiegel

78. Meiko Sponsel für Kevin Holzweiler

78. Simon Engelmann für Torben Müsel

84. Michel Niemeyer für Oguzhan Kefkir

72. Rico Preißinger für Patrick Schmidt

79. Jalen Hawkins für Felix Keidel

Tore

80. Cedric Harenbrock

90. Jalen Hawkins

Karten

38.

58.

63.

77.

Auswechselungen

72. Lawrence Ennali
Ron Berlinski

72. Rico Preißinger
Patrick Schmidt

78. Cedric Harenbrock
Andreas Wiegel

78. Meiko Sponsel
Kevin Holzweiler

78. Simon Engelmann
Torben Müsel

79. Jalen Hawkins
Felix Keidel

84. Michel Niemeyer
Oguzhan Kefkir

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FAN-HINWEISE ZUM INGOLSTADT-AUSWÄRTSSPIEL

Rot-Weiss Essen trifft am kommenden Samstag (25. Februar) auf den Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt. Anstoß im Audi-Sportpark ist um 14.00 Uhr. Einen Überblick über alle wichtigen Informationen zum Stadionbesuch finden Fans hier in den Fan-Hinweisen.

Im Stadion:

Der Auswärtsbereich befindet sich im Audi-Sportpark in den Blöcken „I“ (Sitzplatz) und „H“ (Stehplatz).

An den Verpflegungsständen im Gästeblock ist ausschließlich bargeldlose Zahlung möglich. Die Mitnahme von Speisen und Getränken ist nicht erlaubt. Rund um den Audi-Sportpark gibt es keine Kneipe oder Gaststätte, die zu Fuß erreichbar ist.

Am Eingang gibt es eine Abgabemöglichkeit für Taschen und Rucksäcke. Der FC Ingolstadt empfiehlt dennoch, Taschen und Rucksäcke im Auto bzw. Bus zu lassen.

Anreise mit dem Auto:

Navigationsadresse: Am Sportpark 1, 85053 Ingolstadt

Der Audi-Sportpark ist über die BAB 9 zu erreichen. Im Folgenden finden Fans eine Anfahrtsbeschreibung:

• Aus Richtung Nürnberg (A9): Fahren Sie bei der Ausfahrt „Ingolstadt-Süd“ von der A9 ab, biegen Sie links ein auf die Manchinger Straße Richtung Ingolstadt-Süd/Gewerbegebiet und folgen Sie dem Straßenverlauf circa 2 km. Die Parkplätze sind ausgeschildert.

• Aus Richtung München (A9): Verlassen Sie die A9 bei der Ausfahrt „Manching“ und folgen Sie der B16 in Richtung Regensburg. Nach 2 km links in die Manchinger Straße abbiegen und der Beschilderung (Symbol Ball) zum Audi-Sportpark folgen.

Direkt am Audi-Sportpark ist ein Gästeparkplatz eingerichtet.

Anreise mit dem ÖPNV:

Der Audi-Sportpark wird an Spieltagen ab eineinhalb Stunden vor Anpfiff aus der Stadtmitte zum regulären Linienverkehr (Linie 21 und 51) zusätzlich von kostenlosen Shuttlebussen der Linie 202 der INVG angefahren. Die Shuttlebusse starten am zentralen Omnibusbahnhof (ZOB / im Stadtzentrum, allerdings nicht in der Nähe des Hauptbahnhofs) und fahren auf direktem Weg im 30-Minuten-Takt zum Stadion. Eine Rückfahrt zum zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) mit den Shuttlebussen ist bis max. 90 Minuten nach Spielschluss möglich.

Vom Hauptbahnhof aus steht ein Linienverkehr Linie 201 direkt zum Audi-Sportpark zur Verfügung, der im 40-Minuten-Takt fährt.

Das Stadion-Ticket berechtigt am Spieltag vier Stunden vor und nach dem Spiel kostenlos zur Benutzung der INVG-Busse.

Tickets und Tageskassen-Öffnung:

Es werden noch Tickets im Steh- und Sitzplatzbereich an der Tageskasse erhältlich sein, diese öffnet um 12.30 Uhr und befindet sich direkt am Gästeblock.

Fanutensilien:

Erlaubt ist die Mitnahme von:

  • Zaunfahnen soweit Platz vorhanden
  • 4 große Schwenkfahnen, Stocklänge größer als 1,5 Meter
  • Kleine Fahnen, Stocklänge bis 1,5 Meter
  • 4 Trommeln, einseitig offen
  • 2 Megafone

Spruchbänder sind über das Fanprojekt bzw. die Fanbetreuung anzumelden.

Weitere Informationen finden Fans in der Stadionverordnung.

1:1! Knapp am Sieg vorbeigeschrammt

Rot-Weiss Essen verpasste am 24. Spieltag in der 3. Liga hauchdünn einen Auswärtssieg. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski kam beim FC Ingolstadt 04 zu einem 1:1 (0:0)-Unentschieden und musste den Gegentreffer zum späten Ausgleich für die „Schanzer“ erst in letzter Minute hinnehmen. Die 4.141Zuschauer, darunter etwa 1.000 mitgereiste RWE-Fans, mussten lange auf den ersten Treffer warten. Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung brachte Cedric Harenbrock (80.) die Gäste von der Hafenstraße mit seinem ersten Tor im Profifußball 1:0 in Führung. Am Ende reichte es dennoch wie schon im Hinspiel (2:2 nach 2:0-Vorsprung) „nur“ zu einem Zähler, weil kurz vor dem Abpfiff auch Ingolstadts „Joker“ Jalen Hawkins (90.) stach und den starken Essener Schlussmann Jakob Golz zum 1:1-Endstand überwand. „Wir haben einen couragierten Auftritt hingelegt, die Leistung war absolut in Ordnung“, meinte Christoph Dabrowski nach dem Abpfiff: „Umso ärgerlicher ist der späte Gegentreffer, den wir durch einen Konter nach einem eigenen Einwurf am gegnerischen Strafraum kassieren. In solchen Situationen müssen wir einfach cleverer sein. Das ist ein Lernprozess.“

Holzweiler erstmals seit September 2021 in der Startelf

Im Vergleich zum vorausgegangenen 2:0-Derbysieg gegen die U23 von Borussia Dortmund musste der RWE-Trainer seine Startelf auf zwei Positionen verändern. Neben Felix Götze (Teilriss im Bandapparat des Knies) konnte auch Mittelfeldspieler Thomas Eisfeld, der gegen den BVB mit einem Traumtor für die 1:0-Führung gesorgt hatte, krankheitsbedingt nicht eingesetzt werden. Dafür liefen Björn Rother, gegen die Dortmunder als „Joker“ Torschütze zum 2:0-Endstand, und Kevin Holzweiler von Beginn an auf. Für „Holz“ war es der erste Einsatz in der Startformation in einem Ligaspiel seit dem 25. September 2021 (2:1 beim SV Lippstadt 08 in der Regionalliga West).

Ebenfalls nicht im Essener Aufgebot standen die Angreifer Isaiah Young und Luca Wollschläger, die beide auch durch Infekte zurückgeworfen worden waren und deshalb mit dem Training aussetzen mussten. Dadurch schafften neben Flügelstürmer Lawrence Ennali (nach abgelaufener Gelbsperre) auch Offensivspieler Cedric Harenbrock und Rechtsverteidiger Sandro Plechaty den Sprung in den Spieltag-Kader. Simon Engelmann und Michel Niemeyer, die gegen Dortmund jeweils als Einwechselspieler ihr Comeback gegeben hatte, nahmen zunächst erneut auf der Bank Platz.

Die Grundformation (3-4-2-1) blieb gegenüber dem Dortmund-Spiel zunächst unverändert. Gegen den Ball ließen sich die Außenbahnspieler Andreas Wiegel (rechts) und Oguzhan Kefkir (links) zurückfallen und bildeten – zumindest in der Anfangsphase – zusammen mit den Innenverteidigern José-Enrique Rios Alonso, Kapitän Felix Bastians und Felix Herzenbruch eine Fünferkette. Niklas Tarnat und Björn Rother bildeten die defensive Zentrale. In der Offensive unterstützen Kevin Holzweiler und Winter-Neuzugang Torben Müsel den einzigen „echten“ Angreifer Ron Berlinski.

Rother-Kopfball beste Chance der ersten Halbzeit

Den ersten Abschluss der Partie verzeichneten die Hausherren. FCI-Torjäger Tobias Bech Kristensen, der im Hinspiel an der Hafenstraße (2:2) durch einen Doppelpack in der Schlussphase die 2:0-Führung der Rot-Weissen egalisiert hatte, schoss jedoch neben das Tor. Insgesamt war Ingolstadt zu Beginn etwas aktiver, nach etwa zehn Minuten bekam RWE das Geschehen jedoch besser unter Kontrolle.

Nach einer guten Viertelstunde zeigte Felix Herzenbruch seine Qualität, als er mit einer starken Grätsche verhinderte, dass Ingolstadts Spielführer Pascal Testroet in aussichtsreicher Position an die Kugel kam. Eine Schrecksekunde für RWE gab es auch Mitte der ersten Halbzeit. Weil der Oberschenkel zwickte, musste Torhüter Jakob Golz behandelt werden, konnte dann aber weiterspielen.

Schon während der ersten Halbzeit stellte RWE-Trainer Dabrowski seine Abwehr auf eine Viererkette um. Felix Bastians wechselte dafür auf die linke Seite, Oguzhan Kefkir rückte eine Position nach vorne. Prompt bekamen die Essener mehr Zugriff, Felix Bastians schaltete sich auch verstärkt in das Offensivspiel ein. Die erste hochkarätige Tormöglichkeit für die Rot-Weissen hatte allerdings Björn Rother, der nach einer Flanke von Oguzhan Kefkir aus kurzer Entfernung zum Kopfball kam, Ingolstadts Schlussmann Marius Funk aus spitzem Winkel jedoch nicht überwinden konnte.

Harenbrock legt vor – Hawkins kontert spät

Beide Teams blieben im zweiten Durchgang zunächst unverändert. Den Rot-Weissen gelang es dabei immer besser, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Deshalb blieben Torraumszenen auf beiden Seiten bis weit in die Schlussphase Mangelware.

Um die Offensive anzukurbeln, brachte Christoph Dabrowski dann mit Lawrence Ennali (für Ron Berlinski) sowie Simon Engelmann (für Torben Müsel), Cedric Harenbrock (für Kevin Holzweiler) und Meiko Sponsel (für Andreas Wiegel) vier frische Spieler. Das sollte sich schnell auszahlen. Nach einer Maßflanke von Oguzhan Kefkir von der linken Seite tauchte Cedric Harenbrock am zweiten Pfosten auf und beförderte die Kugel mit dem Knie (!) zum 1:0 (80.) ins lange Eck. Der Jubel beim Torschützen und im RWE-Block kannte danach keine Grenzen. Für Harenbrock war es der erste Treffer seit dem „Aufstiegs-Endspiel“ im Mai 2022 gegen Rot Weiss Ahlen (2:0).

Auf den Rückstand reagierte der FCI mit wilden Angriffen und erarbeitete sich auch sofort zwei gute Möglichkeiten. Jakob Golz reagierte jedoch gegen Pascal Testroet, der aus sechs Metern völlig frei zum Abschluss kam, und Arian Llugiqi, der von der Strafraumgrenze abzog, mit ausgezeichneten Paraden und hielt die Führung fest. Als schon alles für den Essener Auswärtserfolg sprach, gelang Ingolstadt doch noch der Ausgleich. Am gegnerischen Strafraum verloren die Rot-Weissen den Ball. Der eingewechselte Rico Preißinger schaltete blitzschnell um, schickte den flinken Jalen Hawkins auf die Reise, der zum 1:1 (90.) ins lange Eck traf und seine Mannschaft damit vor einer Heimniederlage bewahrte.

Pokal-Hit in Wuppertal – Heimspiel gegen Bayreuth

Mit dem Gastspiel in Ingolstadt begann für Rot-Weiss Essen die erste „Englische Woche“ des neuen Jahres. Am kommenden Mittwoch, 1. März, steht ab 19.00 Uhr das Niederrheinpokal-Viertelfinale beim West-Regionalligisten Wuppertaler SV an. Dort gibt es unter anderem ein Wiedersehen mit den früheren RWE-Kickern Valdet Rama und Kevin Rodrigues Pires. Für die Rot-Weissen ist es gleichzeitig die Möglichkeit, sich für das bittere Pokal-Aus in der Vorsaison im Stadion am Zoo (1:3) zu revanchieren und damit auch die Chance auf die Teilnahme am DFB-Pokal in der nächsten Saison zu wahren.

Für den Fall eines Sieges wartet im Halbfinale als Gegner bereits der 1. FC Bocholt, bei dem mit Marcel Platzek, Kevin Grund, Jeffrey Obst und Gino Windmüller zahlreiche Ex-Essener unter Vertrag stehen. Ebenfalls zum Kader der Bocholter gehört der ausgeliehene Sascha Voelcke.

Am Sonntag, 5. März, hat das Team von Trainer Christoph Dabrowski dann in der Liga Heimrecht gegen den Mitaufsteiger SpVgg Bayreuth. Die Partie wird bereits zur ungewöhnlichen Anstoßzeit um 13.00 Uhr im Stadion an der Hafenstraße angepfiffen. Das Hinspiel in Oberfranken endete 1:1.