FAN-HINWEISE ZUM LETZTEN SAISON-AUSWÄRTSSPIEL
Für Rot-Weiss Essen geht es zum letzten Drittliga-Auswärtsspiel dieser Saison nach Halle. (Foto: Höft)
Rot-Weiss Essen tritt am Samstag (20. Mai, 14.00 Uhr) im Rahmen des 37. Drittliga-Spieltags der Drittliga-Saison 2022/23 beim Halleschen FC an. Alle relevanten Infos vor der letzten Auswärtspartie des Fußballjahres im LEUNA-CHEMIE-STADION gibt es in den Fan-Hinweisen.
Im Stadion:
Das Stadion öffnet ab 12.30 Uhr.
Der Gästebereich befindet sich in den Blöcken 10 (Sitzplatz) und 11 (Stehplatz). Gästefans, die als solche erkenntlich sind, wird der Eintritt in andere Stadionbereiche unabhängig einer gültigen Eintrittskarte verwehrt.
Kleine Handtaschen dürfen nach Sichtkontrolle mitgeführt werden. Rucksäcke und große Taschen können nicht mit ins Stadion genommen werden. Begrenzte Verwahrmöglichkeiten bestehen im Eingangsbereich.
Die Mitnahme von Digitalkameras mit Wechselobjektiv ist untersagt.
Tageskassen geöffnet:
Für das Spiel gegen den Halleschen FC sind 1.000 Tickets vergriffen. Die Tageskassen öffnen ab 12.00 Uhr.
Erhältlich sind hier Eintrittskarten im Stehplatz- (12 Euro Euro zzgl. 2 Euro Tageskassen-Gebühr [ermäßigt: 10 Euro zzgl. 2 Euro Tageskassen-Gebühr]) sowie Sitzplatz-Bereich (18 Euro zzgl. 2 Euro Tageskassen-Gebühr).
Anreise mit dem KFZ / Bus:
Aus Richtung Essen die BAB38-Abfahrt 23 „Bad Lauchstädt“ wählen. Auf der „L163) in Richtung Halle (Saale) bis zum Kreisverkehr fahren, hier die 1. Abfahrt in die „Südstraße“ nehmen. Anschließend nach „Rockendorf“ links abbiegen. Nach der „Röpziger Brücke“ im Kreisverkehr die 1. Ausfahrt in die „Kaiserslauterner Straße“ wählen. Im darauffolgenden Kreisverkehr die 2. Ausfahrt Richtung „Karlsruher Allee“ nehmen. Auf der „Paul-Suhr-Straße“ kurz nach der „Manfred-Stern-Straße“ zum Gästeparkplatz rechts einfahren.
Der Gästeparkplatz befindet sich parallel zur „Paul-Suhr-Straße“, zwischen „Manfred-Stern-Straße“ und „Robert-Koch-Straße“. Außerdem kann die rechte Fahrbahn der Paul-Suhr-Straße genutzt werden. Die Einweisung erfolgt durch den Ordnungsdienst. Die Parkgebühr beträgt 3 Euro.
Reisebusse können bis unmittelbar an den Gästeeingang fahren und dort parken. Der Hallesche FC bittet um Anmeldung der Busse.
Die Navigationsadresse lautet Straße der Republik 2, 06128 Halle (Saale).
Anreise mit dem Zug:
Vom Essener Hauptbahnhof verkehren am Samstagmorgen unterschiedliche Fernverkehrs-Verbindungen Richtung „Halle (Saale) HBF“ mit Umstieg in Hannover, Berlin oder am Frankfurter Flughafen-Fernbahnhof.
Für Bahnanreisende ist ein Busshuttle vom Hauptbahnhof zum Stadion eingerichtet. Die Abfahrt erfolgt an der „Ernst-Kamieth-Straße“, die über den Ausgang West zu erreichen ist.
Fanutensilien:
Erlaubt ist die Mitnahme von
Zaunfahnen (können vor der Gästeblock und in der Galerie angebracht werden, insges. 2 x 15m, Einweisung durch Ordner)
Kleine Schwenkfahnen
Große Schwenkfahnen bis 1,50m Stocklänge
1 Trommel einseitig offen
1 Megaphon
Doppelhalter bis 1,50m Stocklänger
Unglückliches Eigentor bringt RWE auf Verliererstraße
Rot-Weiss Essen unterlag im Rahmen des 37. und vorletzten Spieltages beim direkten Konkurrenten Halleschen FC 0:2 (0:1). Vor 12.773 Zuschauern im Leuna-Chemie-Stadion zeigten die Essener vor allem in der ersten Halbzeit eine gute Leistung, gerieten jedoch kurz vor der Pause durch ein äußerst unglückliches Eigentor von Innenverteidiger Felix Herzenbruch (40.) 0:1 in Rückstand. Für den Endstand sorgte der eingewechselte Andor Bolyki (75.) per Kopfball. Der HFC zog nach Punkten mit RWE gleich und weist jetzt die um drei Treffer bessere Tordifferenz auf. „Die Niederlage ist vor allem deshalb extrem bitter, weil wir insgesamt ein gutes Auswärtsspiel abgeliefert haben“, sagte Christoph Dabrowski: „Wir hatten einige gute Möglichkeiten, doch im Abschluss hat die letzte Konsequenz gefehlt. Weil wir dann ein Eiertor zum 0:1 und eine Standardsituation zum 0:2 kassieren, stehen wir am Ende mit leeren Händen da. Wir wollten den Klassenverbleib aus eigener Kraft sichern. Jetzt werden wir spätestens im Heimspiel gegen den SC Verl alles klarmachen.“ Innenverteidiger Felix Herzenbruch, der erneut die Kapitänsbinde trug, meinte: „Das Eigentor zum 0:1 war maximal unglücklich. Da konnte ich nichts machen. Es ist sehr schade, dass wir uns nicht belohnen konnten und die Heimreise mit leeren Händen antreten müssen.“
Wie sich am darauffolgenden Sonntag herausstellte, ist der Klassenverbleib für RWE auch ohne Punkte aus Halle sicher: Weil der einzige verbleibende Verfolger mit bis dahin rechnerischen Chancen VfB Oldenburg dem FSV Zwickau 1:2 (1:0) unterlag und somit nicht aufschließen konnte, bleibt die Hafenstraßen-Mannschaft auch ohne nervenaufreibendes Abstiegs-Endspiel am finalen Spielwochenende Drittligist.
Simon Engelmann für Ron Berlinski neu im Team
Im Vergleich zum Heimspiel gegen den TSV 1860 München (2:2) veränderte Christoph Dabrowski seine Startformation nur auf einer Position. Für Angreifer Ron Berlinski (Nasenbeinbruch und Kahnbeinbruch an der Hand) lief Simon Engelmann, der gegen die „Löwen“ den Last-Minute-Treffer zum Ausgleich erzielt hatte, von Beginn an auf.
Neben Berlinski fehlten – wie schon beim jüngsten 2:2 gegen den TSV 1860 München – auch Kapitän Felix Bastians (Aufbautraining nach Adduktorenbeschwerden) sowie die weiteren Außenverteidiger Michel Niemeyer (muskuläre Probleme), Andreas Wiegel (Lauftraining nach Kapselverletzung am großen Zeh), Meiko Sponsel (Außenbandriss im Sprunggelenk) und Moritz Römling (Zerrung im Adduktorenbereich) im letzten Auswärtsspiel der Saison.
Guter RWE-Start – Rios Alonso muss verletzt runter
Gleich die erste vielversprechende Gelegenheit gehörte den Rot-Weissen. Einen Eckball von der rechten Seite verlängerte Felix Götze auf den langen Pfosten. Dort wurde Felix Herzenbruch kurz vor der Torlinie noch entscheidend von Nico Hug beim Abschluss bedrängt (4.). Schon in der Anfangsphase war RWE zu einer personellen Veränderung gezwungen. José-Enrique Rios Alonso verletzte sich bei einem Zweikampf am Knöchel. Für ihn wurde Mustafa Kourouma (12.) eingewechselt. Halle näherte sich erstmals über die rechte Seite dem Tor von Jakob Golz an, die Hereingabe ging aber an Freund und Feind vorbei (20.).
Das Dabrowski-Team blieb die gefälligere Mannschaft. Thomas Eisfeld wurde im Strafraum freigespielt. Aus spitzem Winkel und unter Bedrängnis traf der Mittelfeldspieler das Außennetz (28.). Zu ihrem ersten Abschluss kamen die Gastgeber nach einem Konter. Dominik Steczyk (39.) scheiterte aber an Jakob Golz.
Nur kurze Zeit später fiel jedoch die überraschende Führung für den Halleschen FC. Bei einem Klärungsversuch nach einer Hereingabe von der linken Seite schoss Oguzhan Kefkir unglücklich Felix Herzenbruch an. Von seinem Oberschenkel prallte der Ball ins eigene Netz (40.). Da Simon Engelmann eine Flanke von Lawrence Ennali knapp verpasste (45.+2), ging RWE mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
Doppelchance von Ennali – Bolyki macht alles klar
Wie schon im ersten Durchgang kamen die Rot-Weissen auch zu Beginn der zweiten Halbzeit gut aus der Kabine. Simon Engelmann versprang der Ball in aussichtsreicher Position, Thomas Eisfeld probierte es danach aus der Distanz (47.). Felix Götze behielt im Strafraum die Übersicht und bediente Lawrence Ennali mustergültig. Der Flügelstürmer scheiterte aber bei der wohl besten RWE-Chance auf Höhe des Elfmeterpunkts zweimal an dem sich in den Ball werfenden HFC-Kapitän Jonas Nietfeld (56.).
Die Essener Druckphase blieb unbelohnt. Der HFC konnte sich in der Folge besser auf die Angriffe der Rot-Weissen einstellen – und sorgte schließlich zu Beginn der Schlussphase für die Entscheidung. Eine Freistoßflanke von Timur Gayret beförderte der eingewechselte Andor Bolyki (75.) per Kopf zum 2:0-Endstand ins RWE-Tor.
Die Rot-Weissen gaben nicht auf. Nach Torben Müsel, der Thomas Eisfeld abgelöst hatte, wurden auch noch Björn Rother (für Felix Götze) und Kevin Holzweiler (für Isaiah Young) eingewechselt. Torben Müsel und Simon Engelmann hatten dann auch noch jeweils den Anschlusstreffer auf dem Fuß, konnten aber auch diese Möglichkeiten nicht nutzen.
Saisonfinale gegen Verl – Pokalendspiel gegen RWO
Rot-Weiss Essens Premierensaison in der eingleisigen 3. Liga endet mit einem Duell mit einem alten Bekannten. Zum Saisonfinale stellt sich am kommenden Samstag, 27. Mai, ab 13.30 Uhr der SC Verl im Stadion an der Hafenstraße vor. Die Ostwestfalen hatten den Klassenverbleib bereits vor einigen Wochen unter Dach und Fach gebracht. Das Hinspiel in Paderborn endete 1:1, wobei RWE erst in der Nachspielzeit den Ausgleich kassierte.
Beendet ist die Spielzeit 2022/2023 für RWE damit allerdings noch nicht. Schließlich steht eine Woche später (Samstag, 3. Juni, 16.15 Uhr) noch ein Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ geht es im Endspiel um den Niederrheinpokal gegen den West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen. Der Gewinner des Revierderbys qualifiziert sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals.