

Sa., 09.10.2021 14:00 Uhr
KFC Uerdingen : Rot-Weiss Essen
0 : 11
0 : 3
Neuer Regionalliga-West-Rekord
Rot-Weiss Essen ist zurück an der Tabellenspitze der Regionalliga West. Mit dem eindrucksvollen 11:0 (3:0)-Rekordsieg in Velbert gegen den KFC Uerdingen 05 verdrängte das Team von RWE-Chef-Trainer Christian Neidhart den Wuppertaler SV, der nach dem 2:2 beim SV Lippstadt 08 für 20 Stunden auf Platz eins geklettert war, wieder vom „Platz an der Sonne“ und baute den Vorsprung vor dem Tabellenzweiten auf drei Punkte aus. Vor 1750 Zuschauern brachten Oguzhan Kefkir (9.) und Simon Engelmann (15.) das Team von der Hafenstraße schon früh auf die Siegerstraße. Unmittelbar vor dem zweiten Treffer war außerdem Luca Dürholtz mit einem Foulelfmeter an KFC-Torhüter Jovan Jovic gescheitert. Kurz vor der Pause erhöhte erneut Engelmann (42.) auf 3:0. In der zweiten Halbzeit schraubten dann Cedric Harenbrock (46.), Simon Engelmann (56.) mit seinem fünften Saisontreffer, Oguzhan Kefkir (61./85.), der ebenfalls einen Dreierpack schnürte, Felix Bastians (67.) mit seinem ersten Tor im RWE-Trikot, Sandro Plechaty (71.) sowie die beiden eingewechselten Erolind Krasniqi (73.) und Zlatko Janjic (90., Foulelfmeter) das Ergebnis weiter in die Höhe. Kurz vor dem elften Gegentor sah außerdem KFC-Verteidiger Erdinc Karakas wegen einer Notbremse im eigenen Strafraum die Rote Karte (89.). RWE-Chef-Trainer Christian Neidhart resümierte: „Ich bin mega stolz auf unsere Mannschaft. Wir haben guten Fußball gespielt und eine überragende Positionierung auf dem Spielfeld gehabt. Man hat den Jungs angemerkt, dass sie über 90 Minuten Bock hatten Tore zu schießen.“
Rot-Weiss Essen stellte damit einen neuen Rekord für den höchsten Sieg in der Geschichte der Regionalliga West in ihrer aktuellen Form (seit der Saison 2021/2013) auf. Am 13. Mai 2013 hatte die U21 des 1. FC Köln gegen die zweite Mannschaft des MSV Duisburg 9:0 gewonnen. Den bislang deutlichsten Auswärtserfolg hatte am 16. August 2014 die damalige U 23 des VfL Bochum mit dem 8:0 beim FC Hennef 05 gelandet. Beide Bestmarken wurden jetzt von RWE überboten. In der Historie der fünfgleisigen Regionalliga gewann nur der FC Augsburg II in der Bayern-Staffel einmal noch deutlicher (12:0 gegen den SV Seligenporten am 30. Juni 2016).
Neidhart setzt auf unveränderte Formation
Im Vergleich zum 1:1 im Revierderby bei Rot-Weiß Oberhausen hatte Christian Neidhart keine Veränderung in seiner Anfangsformation vorgenommen, setzte auf dieselbe Startelf. Innenverteidiger Daniel Heber, der gegen seinen Ex-Verein RWO krankheitsbedingt gefehlt hatte, konnte inzwischen zwar wieder am Training teilnehmen, gehörte aber in Velbert noch nicht zum Aufgebot.
„Ötzi“ Kefkir gelingt erneut Führungstreffer
Genau wie gegen RWO sorgte erneut Oguzhan Kefkir für den frühen Essener Führungstreffer. Nach einem Doppelpass mit Cedric Harenbrock zog „Ötzi“ einfach mal aus 18 Metern ab. KFC-Torhüter Jovan Jovic ließ den Schuss des ehemaligen Uerdingers zum 0:1 (9.) durch die Hände gleiten.
Überhaupt war Jovic in der Anfangsphase so etwas wie der „tragische Held“ der Partie. Nur wenige Minuten nach seinem Patzer beim Rückstand wehrte der KFC-Schlussmann zwar einen von Luca Dürholtz geschossenen Foulelfmeter – Cedric Harenbrock war im Strafraum zu Fall gebracht worden – mit einer guten Parade ab. Nur Sekunden später beförderte jedoch Simon Engelmann den Ball nach Zuspiel von Isaiah Young doch noch zum 2:0 für RWE (15.) über die Linie. Zu allem Überfluss für die Gastgeber verletzte sich Torhüter Jovan Jovic auch noch bei dieser Aktion und musste durch Jonas Brendieck, Neuzugang der Krefelder vom Drittligisten MSV Duisburg, ersetzt werden.
Auch mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken bestimmten die Rot-Weissen eindeutig das Geschehen, kontrollierten Ball und Gegner. Nachdem zuvor schon Cedric Harenbrock und Luca Dürholtz Möglichkeiten hatten, auf 3:0 zu erhöhen, war wenige Minuten vor der Halbzeitpause erneut Simon Engelmann zur Stelle und sorgte mit dem dritten Essener Treffer bereits für die Vorentscheidung (42.).
Wahnsinn: Acht RWE-Tore nach der Pause
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte Cedric Harenbrock (46.) mit einem Lupfer zum 4:0 nach Zuspiel von Isaiah Young das muntere Torschießen fort. Wenig später hatten die Uerdinger noch Glück, dass erneut Harenbrock nur den Pfosten traf, doch danach wurde es für den Absteiger aus der 3. Liga richtig bitter.
Simon Engelmann (56.) und Oguzhan Kefkir (61./85.) legten weitere Tore nach und waren mit jeweils drei Treffern die erfolgreichsten RWE-Schützen. Außerdem waren auch noch Felix Bastians (67.) per Kopfball, Sandro Plechaty (71.) sowie die beiden eingewechselten Erolind Krasniqi (73.) und Zlatko Janjic (90., Foulelfmeter) erfolgreich. Dem Strafstoß zum Endstand ging eine Notbremse von Uerdingens Abwehrspieler Erdinc Karakas voraus, der deshalb auch noch die Rote Karte sah (89.).
Für RWE war der Erfolg gegen den KFC der Auftakt zu einer weiteren englischen Woche. Schon am Mittwoch, 13. Oktober, findet ab 19.30 Uhr das Zweitrundenspiel im Niederrheinpokal beim Bezirksligisten Sportfreunde Neuwerk auf dem Kunstrasenplatz der Bezirkssportanlage Neuwerk in Mönchengladbach statt.
In der Liga geht es am Samstag, 16. Oktober, ab 14.00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück weiter. Mit den Ostwestfalen haben die Rot-Weissen noch eine Rechnung offen, denn in der letzten Saison reichte es in beiden Duellen mit dem Team von Trainer und Ex-Profi Daniel Brinkmann jeweils nur zu Unentschieden (1:1 und
Rot-Weiss Essen ist zurück an der Tabellenspitze der Regionalliga West. Mit dem eindrucksvollen 11:0 (3:0)-Rekordsieg in Velbert gegen den KFC Uerdingen 05 verdrängte das Team von RWE-Chef-Trainer Christian Neidhart den Wuppertaler SV, der nach dem 2:2 beim SV Lippstadt 08 für 20 Stunden auf Platz eins geklettert war, wieder vom „Platz an der Sonne“ und baute den Vorsprung vor dem Tabellenzweiten auf drei Punkte aus. Vor 1750 Zuschauern brachten Oguzhan Kefkir (9.) und Simon Engelmann (15.) das Team von der Hafenstraße schon früh auf die Siegerstraße. Unmittelbar vor dem zweiten Treffer war außerdem Luca Dürholtz mit einem Foulelfmeter an KFC-Torhüter Jovan Jovic gescheitert. Kurz vor der Pause erhöhte erneut Engelmann (42.) auf 3:0. In der zweiten Halbzeit schraubten dann Cedric Harenbrock (46.), Simon Engelmann (56.) mit seinem fünften Saisontreffer, Oguzhan Kefkir (61./85.), der ebenfalls einen Dreierpack schnürte, Felix Bastians (67.) mit seinem ersten Tor im RWE-Trikot, Sandro Plechaty (71.) sowie die beiden eingewechselten Erolind Krasniqi (73.) und Zlatko Janjic (90., Foulelfmeter) das Ergebnis weiter in die Höhe. Kurz vor dem elften Gegentor sah außerdem KFC-Verteidiger Erdinc Karakas wegen einer Notbremse im eigenen Strafraum die Rote Karte (89.). RWE-Chef-Trainer Christian Neidhart resümierte: „Ich bin mega stolz auf unsere Mannschaft. Wir haben guten Fußball gespielt und eine überragende Positionierung auf dem Spielfeld gehabt. Man hat den Jungs angemerkt, dass sie über 90 Minuten Bock hatten Tore zu schießen.“
Rot-Weiss Essen stellte damit einen neuen Rekord für den höchsten Sieg in der Geschichte der Regionalliga West in ihrer aktuellen Form (seit der Saison 2021/2013) auf. Am 13. Mai 2013 hatte die U21 des 1. FC Köln gegen die zweite Mannschaft des MSV Duisburg 9:0 gewonnen. Den bislang deutlichsten Auswärtserfolg hatte am 16. August 2014 die damalige U 23 des VfL Bochum mit dem 8:0 beim FC Hennef 05 gelandet. Beide Bestmarken wurden jetzt von RWE überboten. In der Historie der fünfgleisigen Regionalliga gewann nur der FC Augsburg II in der Bayern-Staffel einmal noch deutlicher (12:0 gegen den SV Seligenporten am 30. Juni 2016).
Neidhart setzt auf unveränderte Formation
Im Vergleich zum 1:1 im Revierderby bei Rot-Weiß Oberhausen hatte Christian Neidhart keine Veränderung in seiner Anfangsformation vorgenommen, setzte auf dieselbe Startelf. Innenverteidiger Daniel Heber, der gegen seinen Ex-Verein RWO krankheitsbedingt gefehlt hatte, konnte inzwischen zwar wieder am Training teilnehmen, gehörte aber in Velbert noch nicht zum Aufgebot.
„Ötzi“ Kefkir gelingt erneut Führungstreffer
Genau wie gegen RWO sorgte erneut Oguzhan Kefkir für den frühen Essener Führungstreffer. Nach einem Doppelpass mit Cedric Harenbrock zog „Ötzi“ einfach mal aus 18 Metern ab. KFC-Torhüter Jovan Jovic ließ den Schuss des ehemaligen Uerdingers zum 0:1 (9.) durch die Hände gleiten.
Überhaupt war Jovic in der Anfangsphase so etwas wie der „tragische Held“ der Partie. Nur wenige Minuten nach seinem Patzer beim Rückstand wehrte der KFC-Schlussmann zwar einen von Luca Dürholtz geschossenen Foulelfmeter – Cedric Harenbrock war im Strafraum zu Fall gebracht worden – mit einer guten Parade ab. Nur Sekunden später beförderte jedoch Simon Engelmann den Ball nach Zuspiel von Isaiah Young doch noch zum 2:0 für RWE (15.) über die Linie. Zu allem Überfluss für die Gastgeber verletzte sich Torhüter Jovan Jovic auch noch bei dieser Aktion und musste durch Jonas Brendieck, Neuzugang der Krefelder vom Drittligisten MSV Duisburg, ersetzt werden.
Auch mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken bestimmten die Rot-Weissen eindeutig das Geschehen, kontrollierten Ball und Gegner. Nachdem zuvor schon Cedric Harenbrock und Luca Dürholtz Möglichkeiten hatten, auf 3:0 zu erhöhen, war wenige Minuten vor der Halbzeitpause erneut Simon Engelmann zur Stelle und sorgte mit dem dritten Essener Treffer bereits für die Vorentscheidung (42.).
Wahnsinn: Acht RWE-Tore nach der Pause
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte Cedric Harenbrock (46.) mit einem Lupfer zum 4:0 nach Zuspiel von Isaiah Young das muntere Torschießen fort. Wenig später hatten die Uerdinger noch Glück, dass erneut Harenbrock nur den Pfosten traf, doch danach wurde es für den Absteiger aus der 3. Liga richtig bitter.
Simon Engelmann (56.) und Oguzhan Kefkir (61./85.) legten weitere Tore nach und waren mit jeweils drei Treffern die erfolgreichsten RWE-Schützen. Außerdem waren auch noch Felix Bastians (67.) per Kopfball, Sandro Plechaty (71.) sowie die beiden eingewechselten Erolind Krasniqi (73.) und Zlatko Janjic (90., Foulelfmeter) erfolgreich. Dem Strafstoß zum Endstand ging eine Notbremse von Uerdingens Abwehrspieler Erdinc Karakas voraus, der deshalb auch noch die Rote Karte sah (89.).
Für RWE war der Erfolg gegen den KFC der Auftakt zu einer weiteren englischen Woche. Schon am Mittwoch, 13. Oktober, findet ab 19.30 Uhr das Zweitrundenspiel im Niederrheinpokal beim Bezirksligisten Sportfreunde Neuwerk auf dem Kunstrasenplatz der Bezirkssportanlage Neuwerk in Mönchengladbach statt.
In der Liga geht es am Samstag, 16. Oktober, ab 14.00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück weiter. Mit den Ostwestfalen haben die Rot-Weissen noch eine Rechnung offen, denn in der letzten Saison reichte es in beiden Duellen mit dem Team von Trainer und Ex-Profi Daniel Brinkmann jeweils nur zu Unentschieden (1:1 und






