MSV Duisburg – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Sa., 28.10.2023 14:00 Uhr

MSV Duisburg : Rot-Weiss Essen

1 : 2

0 : 0

Abpfiff

46

44

63. Marvin Ayhan Obuz

90+3. Mustafa Kourouma

89. Vinko Sapina

59

70

92

94

97

60. Andreas Wiegel für Eric Voufack

60. Ron Berlinski für Leonardo Vonic

79. Mustafa Kourouma für Marvin Ayhan Obuz

79. Sascha Voelcke für Lucas Brumme

88. Moussa Doumbouya für Isiah Ahmad Young

62. Jonas Michelbrink für Niclas Stierlin

62. Robin Müller für Alexander Esswein

77. Benjamin Girth für Chinedu Ekene

87. Hamza Anhari für Thomas Pledl

Tore

63. Marvin Ayhan Obuz

89. Vinko Sapina

90+3. Mustafa Kourouma

Karten

44.

45+1.

59.

70.

90+2.

90+4.

90+7.

Auswechselungen

60. Andreas Wiegel
Eric Voufack

60. Ron Berlinski
Leonardo Vonic

62. Jonas Michelbrink
Niclas Stierlin

62. Robin Müller
Alexander Esswein

77. Benjamin Girth
Chinedu Ekene

79. Mustafa Kourouma
Marvin Ayhan Obuz

79. Sascha Voelcke
Lucas Brumme

87. Hamza Anhari
Thomas Pledl

88. Moussa Doumbouya
Isiah Ahmad Young

Video-VorberichtFan-HinweiseSpielbericht
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

FAN-HINWEISE ZUM DUISBURG-AUSWÄRTSSPIEL

Die Fans von Rot-Weiss Essen unterstützen ihren Verein in Duisburg tatkräftig.
Genau wie in der letzten Saison: Der Gastbereich in Duisburg ist ausverkauft. (Foto: Endberg)

Es ist Derbyzeit! Rot-Weiss Essen ist am 13. Spieltag der Drittliga-Saison 2023/24 zu Gast in der Schauinsland-Reisen-Arena beim MSV Duisburg. Anstoß des Spiels ist am Samstag um 14.00 Uhr. Im gesamten Stadion wird ausschließlich Bargeldzahlung akzeptiert. In den Fan-Hinweisen gibt es alle wichtigen Infos zum Stadionbesuch.

Im Stadion:

Die Schauinsland-Reisen-Arena öffnet um 12.00 Uhr und somit 120 Minuten vor Spielbeginn.

Der Gästebereich befindet sich in den Blöcken Q (Stehplatz), R und S (Sitzplatz Unterrang) sowie 19 bis 22 (Sitzplatz Oberrang) in der Südkurve.

Der Einlass für Gästefans erfolgt über den Eingang Süd-Ost.

Der Aufenthalt in Gästekleidung in anderen Blöcken ist untersagt. In entsprechenden Fällen ist der Ordnungsdienst berechtigt, den Zugang zum Stadion zu verwehren bzw. die Zuschauer aus diesen Bereichen zu verweisen.

Im Stadion wird KEINE Kartenzahlung akzeptiert, entsprechend ist die Zahlung ausschließlich in Bar möglich.

Der MSV Duisburg weist daraufhin, dass es am Stadion keine Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen und Rucksäcke gibt. Bauchtaschen sind gestattet, werden am Eingang aber kontrolliert.

Innerhalb der Gästeblöcke sind die Auf- und Abgänge freizuhalten.

Tageskasse:

Die Gäste-Tageskassen bleiben geschlossen, alle Karten sind vergriffen. 5.005 RWE-Fans begleiten Rot-Weiss Essen nach Duisburg.

Anreise mit dem ÖPNV:

Die An- und Abreise für RWE-Fans erfolgt über die unweit des Stadions gelegene Haltestelle „Schlenk“. Regelmäßige S-Bahn-Verbindungen werden hier halten. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, mit Regelzugverbindungen zum Duisburger Hauptbahnhof zu fahren. Dort stehen Shuttlebusse zur Verfügung, die ab dem Bahnhofsvorplatz bis zur Friedrich-Alfred-Allee verkehren.

Anreise mit dem PKW:

RWE-Fans, die mit dem Pkw anreisen, wird die folgende Route empfohlen: Von der BAB 59 – Anschlussstelle 14 Duisburg-Buchholz links auf die Sittardsberger Allee abbiegen, danach rechts auf die Wedauer Straße abbiegen. Im Anschluss links auf Kalkweg fahren und dann rechts abbiegen auf die Friedrich-Alfred-Allee, wo sich Parkmöglichkeiten befinden. Des Weiteren steht der Parkplatz P1 für Gästefans zur Verfügung.

Ab dem 27. Oktober 2023 wird die A40 in beiden Fahrtrichtungen zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Rheinhausen und dem Autobahnkreuz Duisburg gesperrt. Dadurch kommt es zu einem zusätzlich erhöhten Verkehrsaufkommen rund um den Spieltag. RWE-Fans sollten dies bei der Anreise zur Partie berücksichtigen.

Anreise mit dem Reisebus:

Reisebusse finden weitere, gesonderte Parkmöglichkeiten nahe des Gäste-Einganges auf der Friedrich-Alfred-Allee und Bertaallee.

Erlaubte Fan-Utensilien:

  • Zwei Megafone
  • Kleine Fahnen und Doppelhalter (mit einer Stocklänge von max. 2m und einem Durchmesser von 3cm. Diese dürfen aber nicht den Eindruck einer Choreografie erwecken, da sie sonst über die Fanbetreuung anzumelden sind)
  • Spruchbänder und Banner (müssen vorab bei den Fanbeauftragten angemeldet werden; links- oder rechtsradikale, xenophobe, homophobe, diskriminierende oder strafrechtlich relevante Banner sind verboten)
  • Trommeln (unten offen und einsehbar)
  • Digitalkameras und Fotoapparate (nur für den privaten Gebrauch – keine Profiausrüstung, Fotoapparate bis zu einer Länge von 15cm inklusive Objektiv)

Nicht erlaubt sind:

  • rassistisches, fremdenfeindliches und rechtsradikales Propagandamaterial
  • Waffen jeder Art, sowie alle Gegenstände, die als Hieb-, Stoß- oder Stichwaffen geeignet sind
  • Sachen, die als Waffen oder Wurfgeschosse Verwendung finden können
  • Gassprühdosen, ätzende, brennbare, färbende Substanzen oder sonstige Gefäße mit Substanzen, die die Gesundheit beeinträchtigen
  • Flaschen, Becher, Krüge, Dosen oder sonstige Gegenstände, die aus zerbrechlichem, splitterndem oder besonders hartem Material hergestellt sind
  • sperrige Gegenstände wie Leitern, Hocker, Stühle, Kisten, Reisekoffer
  • Feuerwerkskörper, Leuchtkugeln, Rauchpulver und andere pyrotechnische Gegenstände einschließlich entsprechender Abschussvorrichtungen
  • Fahnen- oder Transparentstangen, die länger als 1,5m oder deren Durchmesser größer als 3cm ist
  • mechanisch betriebene Lärminstrumente
  • alkoholische Getränke aller Art
  • Tiere
  • Laser-Pointer
  • Reisekoffer, große Taschen und Rucksäcke
  • Fotokameras/ -apparate, Videokameras oder sonstige Ton- oder Bildaufnahmegeräte zum Zwecke der kommerziellen Nutzung (sofern keine entsprechende Zustimmung des Veranstalters vorliegt).

Fan-Brief der Polizei Duisburg:

Hier finden Zuschauer den Fan-Brief der Polizei Duisburg.

Kourouma entscheidet dramatisches Derby

Zum ersten Mal in der Historie feierte Rot-Weiss Essen in der 3. Liga drei Siege in Serie. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski gewann ein dramatisches Revierderby beim Tabellenletzten MSV Duisburg am 13. Spieltag 2:1 (0:0) und rückte auf Rang vier vor. Vor 25.845 Zuschauern in der Duisburger Arena brachte Marvin Obuz (63.) die Gäste von der Hafenstraße mit einem sehenswerten Linksschuss von der Strafraumgrenze 1:0 in Führung. Kurz vor dem Ablauf der regulären Spielzeit fiel durch ein unglückliches Eigentor von RWE-Kapitän Vinko Sapina (89.) der Ausgleich für die „Zebras“. Die Rot-Weissen schlugen aber in der Nachspielzeit noch einmal zurück, als der eingewechselte Mustafa Kourouma (90.+3) den Ball per Kopf über die Linie drückte. „Es war ein unfassbar packendes Spiel“, sagte Christoph Dabrowski am Mikrofon von MagentaSport. „In der ersten Halbzeit hatten wir die Kontrolle. Im Spiel nach vorne hat ein wenig die Dynamik gefehlt. Nach der Pause hatten wir in der Anfangsphase das nötige Quäntchen Glück und einen starken Jakob Golz. Um schöner, dass wir uns am Ende noch belohnt haben. Aufgrund der zweiten Hälfte hätte der MSV einen Punkt verdient gehabt.“

„Dabro“ setzt auf unveränderte Startformation

Christoph Dabrowski setzte auf dieselbe Anfangsformation wie beim 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken. Vor Torhüter Jakob Golz verteidigten erneut Eric Voufack, José-Enrique Rios Alonso, Felix Götze und Lucas Brumme in einer Viererkette. Kapitän Vinko Sapina agierte als Sechser. Hinter Stürmer Leonardo Vonic bildeten Marvin Obuz, Torben Müsel, Cedric Harenbrock und Isaiah Young die Offensivreihe.

Rechtsverteidiger Andreas Wiegel nahm im Duell bei seinem ehemaligen Klub zunächst auf der Bank Platz, kam aber nach einer Stunde ins Spiel. Für die einzige Änderung im Kader sorgte Torhüter Felix Wienand, der für Ole Springer in das Aufgebot zurückkehrte.

Weiterhin nicht zur Verfügung standen Thomas Eisfeld (nach Teilriss der Syndesmose und Innenbandzerrung im Aufbautraining), Ekin Celebi (Reha nach Leisten-Operation), Fabian Rüth (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und letztmals auch Björn Rother (Rotsperre).

MSV-Trainer Boris Schommers wechselte im Vergleich zum 0:1 gegen Arminia Bielefeld auf vier Positionen. Thomas Pledl, der erstmals nach überstandener Schulterverletzung von Beginn an auflief, sowie Marvin Knoll, Chinedu Ekene und Niclas Stierlin waren neu dabei.

Young und Brumme scheitern an Torwart Müller

Nach weniger als drei Minuten hatten die deutlich mehr als 5.000 mitgereisten RWE-Fans bereits erstmals den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Steilpass von Vinko Sapina lief Flügelstürmer Isaiah Young völlig alleine auf das Duisburger Tor zu und hatte eigentlich genügend Zeit, um sich für eine Ecke zu entscheiden. „Isi“ scheiterte jedoch am gut reagierenden MSV-Schlussmann Vincent Müller und vergab die große Chance zum 0:1.

Von den „Zebras“ kam in der Anfangsphase dagegen nicht allzu viel nach vorne. RWE war das deutlich aktivere Team. So traute sich Rechtsverteidiger Eric Voufack einen Schuss aus rund 25 Metern zu, zielte aber ein Stück zu hoch.

Nachdem sich die Gastgeber kurzzeitig ein wenig befreien und zumindest einige Eckbälle herausholen konnte, zeigen die Rot-Weissen in der Schlussphase der ersten Halbzeit fast ein Powerplay auf. Isaiah Young traf nach einem Zuspiel von Cedric Harenbrock den Ball nicht richtig, Lucas Brumme bekam die Kugel frei vor dem Tor nicht an Vincent Müller vorbei. Kurz vor der Pause zog „Isi“ Young noch einmal aus 20 Metern ab, scheiterte jedoch ebenfalls am starken Duisburger Torwart. Der MSV blieb bis dahin ohne echte Torchance.

Plötzlich Golz im Blickpunkt – Obuz trifft stark

Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich jedoch das Bild komplett. Plötzlich stand RWE-Torhüter Jakob Golz im Blickpunkt und musste innerhalb weniger Minuten einen Schuss von Alexander Esswein, einen Kopfball von Marvin Knoll, einen Abschluss von Niclas Stierlin und einen spektakulären Fallrückzieher von Thomas Pledl parieren. Außerdem verhinderte er bei einem verunglückten Kopfball von Jose-Enrique Rios Alonso ein mögliches Eigentor. Die rot-weissen Anhänger mussten in dieser Phase gleich mehrfach tief durchatmen.

Nach einigen Minuten des Duisburger Dauerdrucks konnten sich die Rot-Weissen wieder ein wenig befreien, brachten durch mehr Ballbesitz wieder mehr Ruhe ins Spiel. Nach einer knappen Stunde wechselte RWE-Trainer Dabrowski erstmals aus. Andreas Wiegel, der vier Jahre lang das MSV-Trikot getragen hatte, rückte für Eric Voufack auf die rechte Abwehrseite. Ron Berlinski löste Leonardo Vonic im Angriff ab.

Damit bewies „Dabro“ ein glückliches Händchen, denn Andreas Wiegel war mit einem starken Ballgewinn direkt am Führungstor beteiligt. Vinko Sapina passte anschließend zu Marvin Obuz, der zu einem unwiderstehlichen Solo und einem perfekten Abschluss von der Strafraumgrenze ins lange Eck ansetzte – 0:1 (63.).

Sapina fälscht unglücklich ab – Am Ende Riesenjubel

Die Duisburger antworteten zwar mit wütenden Angriffen. Das durchdachtere Offensivspiel zeigten aber weiter die Rot-Weissen, kamen aber nur noch selten in aussichtsreiche Abschlusssituationen. Gut zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit kamen mit Linksverteidiger Sascha Voelcke (positionsgetreu für Lucas Brumme) und Innenverteidiger Mustafa Kourouma (für den Torschützen Marvin Obuz) zwei weitere frische Kräfte. In der Schlussphase löste dann Moussa Doumbouya auch noch „Isi“ Young ab.

Danach wurde es richtig dramatisch. RWE-Kapitän Vinko Sapina fälschte eine Hereingabe des eingewechselten Robin Müller zum 1:1 (89.) ins eigene Netz ab. Nur Sekunden später verhinderte Jakob Golz mit einem sensationellen Reflex gegen Duisburgs „Joker“ Benjamin Girth den möglichen MSV-Führungstreffer, doch das letzte Wort hatten die Essener. Eine Flanke von Felix Götze drückte Mustafa Kourouma per Kopf zum 2:1-Siegtor (90.+3) über die Linie. Der dritte RWE-Dreier in Serie war perfekt und wurde ausgiebig gefeiert.

Englische Woche in Straelen und gegen Arminia

Für RWE leitete das erfolgreiche Derby eine weitere Englische Woche ein. Bereits am kommenden Dienstag, 31. Oktober, ab 19.00 Uhr wartet der Niederrhein-Oberligist SV Straelen im Achtelfinale des Niederrheinpokals. Gespielt wird im Stadion an der Römerstraße. Dabei trifft der Pokalsieger von 2022 (SV Straelen) auf den Titelverteidiger (RWE).

In der Liga kommt es dann am Samstag, 04. November, ab 14.00 Uhr gegen Arminia Bielefeld im Stadion an der Hafenstraße zum nächsten Traditionsduell zweier früherer Bundesligisten aus dem Westen. Die Arminia landete beim 4:0 gegen den FC Ingolstadt 04 ebenfalls den dritten Dreier nacheinander.