MSV Duisburg – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Sa., 28.10.2023 14:00 Uhr

MSV Duisburg : Rot-Weiss Essen

1 : 2

:

Abpfiff

46

44

63. Marvin Ayhan Obuz

90+3. Mustafa Kourouma

89. Vinko Sapina

59

70

92

94

97

60. Andreas Wiegel für Eric Voufack

60. Ron Berlinski für Leonardo Vonic

79. Mustafa Kourouma für Marvin Ayhan Obuz

79. Sascha Voelcke für Lucas Brumme

88. Moussa Doumbouya für Isiah Ahmad Young

62. Jonas Michelbrink für Niclas Stierlin

62. Robin Müller für Alexander Esswein

77. Benjamin Girth für Chinedu Ekene

87. Hamza Anhari für Thomas Pledl

Tore

63. Marvin Ayhan Obuz

89. Vinko Sapina

90+3. Mustafa Kourouma

Karten

44.

45+1.

59.

70.

90+2.

90+4.

90+7.

Auswechselungen

60. Andreas Wiegel
Eric Voufack

60. Ron Berlinski
Leonardo Vonic

62. Jonas Michelbrink
Niclas Stierlin

62. Robin Müller
Alexander Esswein

77. Benjamin Girth
Chinedu Ekene

79. Mustafa Kourouma
Marvin Ayhan Obuz

79. Sascha Voelcke
Lucas Brumme

87. Hamza Anhari
Thomas Pledl

88. Moussa Doumbouya
Isiah Ahmad Young

TicketinfosDuellcheckVideo-VorberichtFan-HinweiseSpielberichtStimmen

Sehnsüchtig wird das Revierderby zwischen Rot-Weiss Essen und dem MSV Duisburg von den Fans erwartet. Die „Zebras“ stellen RWE 5.000 Eintrittskarten, darunter 1.200 Stehplätze, für das Spiel zur Verfügung, das zwischen dem 27. und 29. Oktober stattfinden, aber noch zeitgenau terminiert werden muss.

Der Mitglieder-Verkauf für die Partie läuft zwischen Donnerstag, 12. Oktober, 10.00 Uhr, und Freitag, 13. Oktober, 20.00 Uhr. Sofern danach noch Eintrittskarten zur Verfügung stehen, beginnt am Montag, den 16. Oktober, ab 10.00 Uhr im Online-Ticketshop bzw. am Dienstag, den 17. Oktober, ab 14.00 Uhr am Ticketschalter ein freier Karten-Verkauf.

Sitzplatztickets sind für 27,50 Euro, Stehplatzkarten für 17,60 Euro (Ermäßigt: 15,40 Euro) erhältlich. Rollstuhlfahrer zahlen 11 Euro (inklusive Begleitperson). Alle Preise verstehen sich inklusive Vorverkaufs-Gebühr.

Generell gilt für Mitglieder-Verkaufsphasen:

Es sind maximal zwei Tickets pro Mitglied erhältlich.

Eintrittskarten sind in den exklusiven Mitglieder-Vorkaufszeiträumen ausschließlich im Online-Ticketshop erhältlich. Freie Verkaufsphasen laufen zusätzlich über den Ticketschalter unmittelbar neben dem Fanshop an der Hafenstraße. Heimspielkarten sind zudem an den Vorverkaufsstellen erhältlich.

Um Tickets im Mitglieder-Vorverkauf zu bestellen, ist es zwingend notwendig, dass der Online-Ticketshop-Zugang mit der eigenen Mitgliedschaft verknüpft ist. Fragen hierzu beantwortet das Ticketing-Team per Mail an ticketing@rot-weiss-essen.de.

GEGENSÄTZLICHE POTTDUELL-VORZEICHEN

Gegensätzliche Pottduell-Vorzeichen – Rot-Weiss Essen
Zusammen immeRWEiter! Rot-Weiss strebt gegen den MSV Duisburg den dritten Dreier in Folge an. (Foto: Höft)

Derbyzeit! Wenn Rot-Weiss Essen am Samstag (14.00 Uhr) beim MSV Duisburg in der Schauinsland-Reisen-Arena gastiert, treffen zwei Klubs aufeinander, deren Ausgangslage wohl kaum unterschiedlicher sein könnte: Während die Meidericher erst ein Saisonspiel gewinnen konnten und derzeit trotz großer Kader-Qualität und -Routine auf dem letzten Tabellenplatz stehen, tritt RWE die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison 2023/24 mit zwei Siegen im Gepäck und somit breiter Brust an. Die Vorzeichen beim bislang bestbesuchten Drittliga-Kräftemessen des Turnus, an dem Zuschauer-Primus Dynamo Dresden nicht beteiligt ist, also deutlich? Christoph Dabrowski mahnt: „Gerade in Derbys können Mannschaften Energien entwickeln, die eigene Situation zu verändern!“

Die Ausgangslage:

Als die RWE-Profis am vergangenen Sonntag nach dem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken vom Mannschaftskreis Flutlicht und Menschenmengen auf der horrend lauten WAZ-Westkurve entgegenschritten, war das Grinsen so breit, dass selbst das vielzitierte Honigkuchenpferd vor Neid erblassen würde. Zum zweiten Mal in der RWE-Drittliga-Geschichte schaffte es das Team, zwei Siege in Folge zu feiern. „Natürlich vergrößert das das Selbstvertrauen“, weiß Isaiah Young.

Der 25-Jährige ist einer von drei RWE-Profis, die in den vergangenen zwei Spielen nach Kopfball-Abschlüssen jubeln durften. So wird die Stärke an den Haarspitzen und auf der Stirn für die – Moussa Doumbouyas stolzen 1,88 Meter ausgerechnet – gar nicht überdurchschnittlich großen Offensive in den letzten Spielen zur Krux: Sechsmal traf RWE insgesamt in dieser Saison schon durch Kopfbälle – Liga-Bestwert. Wie so oft gilt dabei: Nicht Quanti-, sondern Qualität zählt. Von 27 Abschlüssen mit Köpfchen sitzt beinahe jeder vierte, auch diese Effizienz toppt kein Drittligist.

Gegensätzliche Pottduell-Vorzeichen – Rot-Weiss Essen
Breiter könnte das Grinsen kaum sein: Isaiah Young freut sich über drei Zähler und seinen zweiten Saisontreffer. (Foto: Endberg)

RWE grüßt jedenfalls gerade von der Tabellen-Sonnenseite. Nie war das Team von Coach Christoph Dabrowski in der eigenen Drittliga-Historie besser platziert als an derzeitig 6. Position. Liefe am Wochenende alles mit einem RWE-Sieg nach Plan und Erzgebirge Aue (So., 19.30 Uhr gegen den SC Freiburg U23) sowie die Borussia Dortmund U23 (Sa., 14.00 Uhr gegen den SV Sandhausen) würden die eigenen Spiele nicht gewinnen, dann winkt gar der vierte Tabellenplatz. Doch – und jetzt fließt mal wieder Kohle ins Phrasenschwein – die 3. Liga ist eng beisammen: Geht alles schief, findet sich RWE nach dem Wochenende an Tabellenstelle 13 wieder.

Zu den guten Ergebnissen der vergangenen beiden Spiele trägt nicht zuletzt die wiedererlangte starke RWE-Defensivleistung im Zentrum bei: José-Enrique Rios Alonso darf seither mit einer Zweikampfquote von 72 Prozent und 92% angekommenen Pässen prahlen, der im Saarbrücken-Spiel zurückgekehrte Felix Götze gewann stolze 60 Prozent aller direkten Duelle und brachte 90 Prozent aller Abspiele an den eigenen Mann. Ausgezahlt wurde das in „nur“ zwei Gegentoren. Bei vier erzielten Treffern allemal Grund zu feiern!

Gegensätzliche Pottduell-Vorzeichen – Rot-Weiss Essen
Kongeniales Abwehrduo: Felix Götze (l.) und „Ene“ Rios Alonso schützen das Gehäuse effektiv vor Gegentreffern. (Foto: Endberg)

Doch Kopfballstärke hin, Defensivleistung her – auch gegen den Tabellenletzten MSV muss Rot-Weiss Essen Power auf den Platz bringen. Das weiß besonders der routinierte Fußballer Christoph Dabrowski: „Wir haben die Situation beim Gegner nicht in der Hand und wollen uns auf unsere Stärken verlassen!“ Der RWE-Cheftrainer warnt sein Team auf der Pressekonferenz vor dem Spiel: „Bewegen wir uns nicht am Maximum, wird das auch in diesem Spiel bestraft!“

Eine Statistik darf Rot-Weiss Essen sicher nichtdestotrotz Mut machen: Niederrheinpokal eingerechnet, gewann das Team von Chef-Trainer Dabrowski sieben der vergangenen zehn Ruhrgebiets-Duelle und verlor davon nur eins. Gegner unterhalb der Regionalliga ausgerechnet, bleiben es stolze drei Siege und zwei Remis in sechs Partien. Und auch ein mit 5.000 Fans gefüllter Gästeblock gibt der RWE-Mannschaft Rückenwind. Außenverteidiger Eric Voufack: „So ein Derby vor solch einer Kulisse habe ich noch nicht erlebt!“

Weiterhin verzichten muss Rot-Weiss Essen in Duisburg auf Thomas Eisfeld (Aufbautraining nach Teilriss der Symdesmose), Fabian Rüth (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Ekin Celebi (Reha nach Leisten-OP). Björn Rother sitzt das letzte Spiel seiner Rotsperre ab. Lucas Brumme, der gegen Saarbrücken seine Position wegen Oberschenkelproblemen frühzeitig räumen musste, befindet sich seit Donnerstag im Mannschaftstraining und steht Dabrowski somit zur Verfügung.

Der Gegner:

Der MSV Duisburg hat einen neuen Hoffnungsträger mit Bundesliga-Erfahrung. Boris Schommers, zuvor unter anderem Trainer des 1. FC Nürnbergs, verantwortet seit rund zwei Wochen die Trainergeschicke an der Wedau. Sein Einstand gestaltete sich jedoch weitaus anders als erhofft: Auf das Niederrheinpokal-Aus gegen Fünftligist KFC Uerdingen (0:1) folgte eineinhalb Wochen später die 0:1-Niederlage bei Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld.

Vor Schommers‘ Verpflichtung hatten die „Zebras“ ohnehin einen Fehlstart sondergleichen hingelegt und nur ein Ligaspiel (1:0 gegen Unterhaching) gewonnen. Die rote Laterne trägt der Meidericher Sportverein so bis heute fest vor sich her – auch wenn zu Buche schlägt, dass der MSV ein Spiel weniger auf der Haben-Seite hat: Vor zwei Wochen wurde das Kräftemessen mit dem 1. FC Saarbrücken (wird im November nachgeholt) wegen der Länderspiel-Berufung von Casper Jander in die U20-Nationalmannschaft abgesetzt.

Gegensätzliche Pottduell-Vorzeichen – Rot-Weiss Essen
Läuft noch nicht: Beim MSV Duisburg soll nach Boris Schommers‘ (rechts unten) Verpflichtung Ruhe einkehren. (Foto: MSV Duisburg)

Auch der 20-Jährige lässt einen Schimmer Zuversicht von den Wolken auf den Mittelkreis der Schauinsland-Reisen-Arena scheinen. Jander legte nach Keeper Vincent Müller (23) die meisten Einsatzminuten auf das Parkett und führt gemeinsam mit Abwehrhüne Sebastian Mai (29) mit drei Scorern die Duisburger Trefferbeteiligungsliste an.

Bei letzterem Fakt dürfte sich Neu-Coach Schommers wohl eher weniger die Hände reiben. Besonders offensiv stockt es schließlich bei den Duisburgern. Kein Stürmer erzielte bisweilen einen Treffer. Die Sommerabgänge von Youngster Julian Hettwer (20 zur BVB U23) sowie Routinier Moritz Stoppelkamp (36/zu RW Oberhausen) fallen somit schwerer ins Gewicht als erhofft. Überhaupt netzten die Duisburger in dieser Saison bisweilen nur siebenmal – auch im Quotienten gerechnet (0,63 Treffer pro Spiel) schlechtester Ligawert. Im Angriff findet der MSV zudem keinen festen Stamm: Tim Köther absolvierte 73% aller möglichen Einsatzminuten, Alexander Esswein 66%, dann kommt Chinedu Ekene mit 60%. Auch Benjamin Girth findet nicht in seine Form der Vor-Saison (10 Scorer in 19 Spielen).

Für die Verantwortlichen um Präsident Ingo Wald (65) dennoch klar: An der Wedau müssen Punkte her – und das definitiv im straffen Endprogramm der Rückrunde. Auf den MSV warten noch Tabellenführer Dynamo Dresden sowie Aue und der FC Ingolstadt aus der ersten Klassement-Hälfte sowie Zweitliga-Absteiger SV Sandhausen – derzeit an elfter Stelle. Hinzu kommen zwei Kellerduelle gegen den SV Waldhof Mannheim und den VfB Lübeck.

Gegensätzliche Pottduell-Vorzeichen – Rot-Weiss Essen
Negativ- statt Derbyemotion: Bei Verteidiger Tobias Fleckstein und den Meiderichern läuft’s nicht. (Foto: Höft)

Um die Trendwende herbeizuführen, setzt Schommers bisweilen auf ein ähnliches System wie Vorgänger Torsten Ziegner. In beiden Spielen agierte der 44-Jährige aus einer defensiven Ausrichtung heraus mit Viererkette, zwei defensiven Mittelfeldspielern und einer Sturmspitze. Früher in der Saison richtete Ziegner Duisburg auch mit fünf Verteidigern aus. Das gut gefüllte Stadion sieht Schommers derweil als „Chance“ an, wie er gegenüber „Reviersport“ unter der Woche betont: „Grundsätzlich ist egal, gegen wen wir spielen, wir müssen erst einmal 100 Prozent unserer Leistung bringen!“

Bitter aus MSV-Sicht: Auf den vollen Tribünen sitzen am kommenden Samstag drei, im schlechtesten Fall gar sechs Spieler. Niklas Kölle fällt seit Saisonbeginn mit schwerer Schulterverletzung aus, Routinier Marvin Bakalorz plagen Sprunggelenksprobleme. Auch Torhüter Dennis Smarsch ist wegen Patellasehnenproblemen kein Kader-Kandidat. Hinzu kommen die möglichen Ausfälle der Offensivkicker Pascal Köpke und Köther und von Außenverteidiger Baran Mogultay.

Das Stadion:

Schauinsland-Reisen-Arena | 1922 eröffnet (2003-2004 zuletzt renoviert) | 31.500 Plätze | Eigentümerin: MSV Duisburg Stadionprojekt GmbH

Vorherige 07 Duelle:

  • 05. Februar 2023: RWE – MSV Duisburg (1:1 / Tor RWE: Rios Alonso)
  • 05. August 2023: MSV Duisburg – RWE (2:2 / Tore: Engelmann, Ennali)
  • 25. Mai 2017: RWE – MSV Duisburg (0:2)
  • 08. April 2014: RWE – MSV Duisburg (1:4 n.E. [1:1] / Tor: Langlitz)
  • 20. Mai 2007: MSV Duisburg – RWE (3:0)
  • 17. Dezember 2006: RWE – MSV Duisburg 1:2 / Tor: Younga Mouhani)
  • 03. Februar 2005: RWE – MSV Duisburg (1:0 / Tor: Lintjens)

Der Schiedsrichter:

Schiedsrichter ist Florian Lechner aus Hornstorf. Der 32-Jährige pfeift seit einigen Jahren auch in der 2. Bundesliga und war Unparteiischer bei den RWE-Spielen gegen Viktoria Köln (August 2022, 1:4) und den Halleschen FC (Mai 2023, 0:2) in der Vor-Saison.

Ihm assistieren Steven Greif (30, Westhausen) und Julius Martenstein (32, Cölbe). Als vierter Offizieller vermittelt Yannick Rupert (23, Dortmund).

Das Wetter:

Samstag kommt die Sonne raus! Bei 14 Grad erwarten die Meteorologen keinen Regen, dafür aber etwas Wind.

Übertragung:

MAGENTA SPORT überträgt die Partie ab 13.45 Uhr live. Andreas Mann kommentiert das Match, Moderator ist Thomas Wagner.

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FAN-HINWEISE ZUM DUISBURG-AUSWÄRTSSPIEL

Die Fans von Rot-Weiss Essen unterstützen ihren Verein in Duisburg tatkräftig.
Genau wie in der letzten Saison: Der Gastbereich in Duisburg ist ausverkauft. (Foto: Endberg)

Es ist Derbyzeit! Rot-Weiss Essen ist am 13. Spieltag der Drittliga-Saison 2023/24 zu Gast in der Schauinsland-Reisen-Arena beim MSV Duisburg. Anstoß des Spiels ist am Samstag um 14.00 Uhr. Im gesamten Stadion wird ausschließlich Bargeldzahlung akzeptiert. In den Fan-Hinweisen gibt es alle wichtigen Infos zum Stadionbesuch.

Im Stadion:

Die Schauinsland-Reisen-Arena öffnet um 12.00 Uhr und somit 120 Minuten vor Spielbeginn.

Der Gästebereich befindet sich in den Blöcken Q (Stehplatz), R und S (Sitzplatz Unterrang) sowie 19 bis 22 (Sitzplatz Oberrang) in der Südkurve.

Der Einlass für Gästefans erfolgt über den Eingang Süd-Ost.

Der Aufenthalt in Gästekleidung in anderen Blöcken ist untersagt. In entsprechenden Fällen ist der Ordnungsdienst berechtigt, den Zugang zum Stadion zu verwehren bzw. die Zuschauer aus diesen Bereichen zu verweisen.

Im Stadion wird KEINE Kartenzahlung akzeptiert, entsprechend ist die Zahlung ausschließlich in Bar möglich.

Der MSV Duisburg weist daraufhin, dass es am Stadion keine Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen und Rucksäcke gibt. Bauchtaschen sind gestattet, werden am Eingang aber kontrolliert.

Innerhalb der Gästeblöcke sind die Auf- und Abgänge freizuhalten.

Tageskasse:

Die Gäste-Tageskassen bleiben geschlossen, alle Karten sind vergriffen. 5.005 RWE-Fans begleiten Rot-Weiss Essen nach Duisburg.

Anreise mit dem ÖPNV:

Die An- und Abreise für RWE-Fans erfolgt über die unweit des Stadions gelegene Haltestelle „Schlenk“. Regelmäßige S-Bahn-Verbindungen werden hier halten. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, mit Regelzugverbindungen zum Duisburger Hauptbahnhof zu fahren. Dort stehen Shuttlebusse zur Verfügung, die ab dem Bahnhofsvorplatz bis zur Friedrich-Alfred-Allee verkehren.

Anreise mit dem PKW:

RWE-Fans, die mit dem Pkw anreisen, wird die folgende Route empfohlen: Von der BAB 59 – Anschlussstelle 14 Duisburg-Buchholz links auf die Sittardsberger Allee abbiegen, danach rechts auf die Wedauer Straße abbiegen. Im Anschluss links auf Kalkweg fahren und dann rechts abbiegen auf die Friedrich-Alfred-Allee, wo sich Parkmöglichkeiten befinden. Des Weiteren steht der Parkplatz P1 für Gästefans zur Verfügung.

Ab dem 27. Oktober 2023 wird die A40 in beiden Fahrtrichtungen zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Rheinhausen und dem Autobahnkreuz Duisburg gesperrt. Dadurch kommt es zu einem zusätzlich erhöhten Verkehrsaufkommen rund um den Spieltag. RWE-Fans sollten dies bei der Anreise zur Partie berücksichtigen.

Anreise mit dem Reisebus:

Reisebusse finden weitere, gesonderte Parkmöglichkeiten nahe des Gäste-Einganges auf der Friedrich-Alfred-Allee und Bertaallee.

Erlaubte Fan-Utensilien:

  • Zwei Megafone
  • Kleine Fahnen und Doppelhalter (mit einer Stocklänge von max. 2m und einem Durchmesser von 3cm. Diese dürfen aber nicht den Eindruck einer Choreografie erwecken, da sie sonst über die Fanbetreuung anzumelden sind)
  • Spruchbänder und Banner (müssen vorab bei den Fanbeauftragten angemeldet werden; links- oder rechtsradikale, xenophobe, homophobe, diskriminierende oder strafrechtlich relevante Banner sind verboten)
  • Trommeln (unten offen und einsehbar)
  • Digitalkameras und Fotoapparate (nur für den privaten Gebrauch – keine Profiausrüstung, Fotoapparate bis zu einer Länge von 15cm inklusive Objektiv)

Nicht erlaubt sind:

  • rassistisches, fremdenfeindliches und rechtsradikales Propagandamaterial
  • Waffen jeder Art, sowie alle Gegenstände, die als Hieb-, Stoß- oder Stichwaffen geeignet sind
  • Sachen, die als Waffen oder Wurfgeschosse Verwendung finden können
  • Gassprühdosen, ätzende, brennbare, färbende Substanzen oder sonstige Gefäße mit Substanzen, die die Gesundheit beeinträchtigen
  • Flaschen, Becher, Krüge, Dosen oder sonstige Gegenstände, die aus zerbrechlichem, splitterndem oder besonders hartem Material hergestellt sind
  • sperrige Gegenstände wie Leitern, Hocker, Stühle, Kisten, Reisekoffer
  • Feuerwerkskörper, Leuchtkugeln, Rauchpulver und andere pyrotechnische Gegenstände einschließlich entsprechender Abschussvorrichtungen
  • Fahnen- oder Transparentstangen, die länger als 1,5m oder deren Durchmesser größer als 3cm ist
  • mechanisch betriebene Lärminstrumente
  • alkoholische Getränke aller Art
  • Tiere
  • Laser-Pointer
  • Reisekoffer, große Taschen und Rucksäcke
  • Fotokameras/ -apparate, Videokameras oder sonstige Ton- oder Bildaufnahmegeräte zum Zwecke der kommerziellen Nutzung (sofern keine entsprechende Zustimmung des Veranstalters vorliegt).

Fan-Brief der Polizei Duisburg:

Hier finden Zuschauer den Fan-Brief der Polizei Duisburg.

Kourouma entscheidet dramatisches Derby

Zum ersten Mal in der Historie feierte Rot-Weiss Essen in der 3. Liga drei Siege in Serie. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski gewann ein dramatisches Revierderby beim Tabellenletzten MSV Duisburg am 13. Spieltag 2:1 (0:0) und rückte auf Rang vier vor. Vor 25.845 Zuschauern in der Duisburger Arena brachte Marvin Obuz (63.) die Gäste von der Hafenstraße mit einem sehenswerten Linksschuss von der Strafraumgrenze 1:0 in Führung. Kurz vor dem Ablauf der regulären Spielzeit fiel durch ein unglückliches Eigentor von RWE-Kapitän Vinko Sapina (89.) der Ausgleich für die „Zebras“. Die Rot-Weissen schlugen aber in der Nachspielzeit noch einmal zurück, als der eingewechselte Mustafa Kourouma (90.+3) den Ball per Kopf über die Linie drückte. „Es war ein unfassbar packendes Spiel“, sagte Christoph Dabrowski am Mikrofon von MagentaSport. „In der ersten Halbzeit hatten wir die Kontrolle. Im Spiel nach vorne hat ein wenig die Dynamik gefehlt. Nach der Pause hatten wir in der Anfangsphase das nötige Quäntchen Glück und einen starken Jakob Golz. Um schöner, dass wir uns am Ende noch belohnt haben. Aufgrund der zweiten Hälfte hätte der MSV einen Punkt verdient gehabt.“

„Dabro“ setzt auf unveränderte Startformation

Christoph Dabrowski setzte auf dieselbe Anfangsformation wie beim 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken. Vor Torhüter Jakob Golz verteidigten erneut Eric Voufack, José-Enrique Rios Alonso, Felix Götze und Lucas Brumme in einer Viererkette. Kapitän Vinko Sapina agierte als Sechser. Hinter Stürmer Leonardo Vonic bildeten Marvin Obuz, Torben Müsel, Cedric Harenbrock und Isaiah Young die Offensivreihe.

Rechtsverteidiger Andreas Wiegel nahm im Duell bei seinem ehemaligen Klub zunächst auf der Bank Platz, kam aber nach einer Stunde ins Spiel. Für die einzige Änderung im Kader sorgte Torhüter Felix Wienand, der für Ole Springer in das Aufgebot zurückkehrte.

Weiterhin nicht zur Verfügung standen Thomas Eisfeld (nach Teilriss der Syndesmose und Innenbandzerrung im Aufbautraining), Ekin Celebi (Reha nach Leisten-Operation), Fabian Rüth (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und letztmals auch Björn Rother (Rotsperre).

MSV-Trainer Boris Schommers wechselte im Vergleich zum 0:1 gegen Arminia Bielefeld auf vier Positionen. Thomas Pledl, der erstmals nach überstandener Schulterverletzung von Beginn an auflief, sowie Marvin Knoll, Chinedu Ekene und Niclas Stierlin waren neu dabei.

Young und Brumme scheitern an Torwart Müller

Nach weniger als drei Minuten hatten die deutlich mehr als 5.000 mitgereisten RWE-Fans bereits erstmals den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Steilpass von Vinko Sapina lief Flügelstürmer Isaiah Young völlig alleine auf das Duisburger Tor zu und hatte eigentlich genügend Zeit, um sich für eine Ecke zu entscheiden. „Isi“ scheiterte jedoch am gut reagierenden MSV-Schlussmann Vincent Müller und vergab die große Chance zum 0:1.

Von den „Zebras“ kam in der Anfangsphase dagegen nicht allzu viel nach vorne. RWE war das deutlich aktivere Team. So traute sich Rechtsverteidiger Eric Voufack einen Schuss aus rund 25 Metern zu, zielte aber ein Stück zu hoch.

Nachdem sich die Gastgeber kurzzeitig ein wenig befreien und zumindest einige Eckbälle herausholen konnte, zeigen die Rot-Weissen in der Schlussphase der ersten Halbzeit fast ein Powerplay auf. Isaiah Young traf nach einem Zuspiel von Cedric Harenbrock den Ball nicht richtig, Lucas Brumme bekam die Kugel frei vor dem Tor nicht an Vincent Müller vorbei. Kurz vor der Pause zog „Isi“ Young noch einmal aus 20 Metern ab, scheiterte jedoch ebenfalls am starken Duisburger Torwart. Der MSV blieb bis dahin ohne echte Torchance.

Plötzlich Golz im Blickpunkt – Obuz trifft stark

Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich jedoch das Bild komplett. Plötzlich stand RWE-Torhüter Jakob Golz im Blickpunkt und musste innerhalb weniger Minuten einen Schuss von Alexander Esswein, einen Kopfball von Marvin Knoll, einen Abschluss von Niclas Stierlin und einen spektakulären Fallrückzieher von Thomas Pledl parieren. Außerdem verhinderte er bei einem verunglückten Kopfball von Jose-Enrique Rios Alonso ein mögliches Eigentor. Die rot-weissen Anhänger mussten in dieser Phase gleich mehrfach tief durchatmen.

Nach einigen Minuten des Duisburger Dauerdrucks konnten sich die Rot-Weissen wieder ein wenig befreien, brachten durch mehr Ballbesitz wieder mehr Ruhe ins Spiel. Nach einer knappen Stunde wechselte RWE-Trainer Dabrowski erstmals aus. Andreas Wiegel, der vier Jahre lang das MSV-Trikot getragen hatte, rückte für Eric Voufack auf die rechte Abwehrseite. Ron Berlinski löste Leonardo Vonic im Angriff ab.

Damit bewies „Dabro“ ein glückliches Händchen, denn Andreas Wiegel war mit einem starken Ballgewinn direkt am Führungstor beteiligt. Vinko Sapina passte anschließend zu Marvin Obuz, der zu einem unwiderstehlichen Solo und einem perfekten Abschluss von der Strafraumgrenze ins lange Eck ansetzte – 0:1 (63.).

Sapina fälscht unglücklich ab – Am Ende Riesenjubel

Die Duisburger antworteten zwar mit wütenden Angriffen. Das durchdachtere Offensivspiel zeigten aber weiter die Rot-Weissen, kamen aber nur noch selten in aussichtsreiche Abschlusssituationen. Gut zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit kamen mit Linksverteidiger Sascha Voelcke (positionsgetreu für Lucas Brumme) und Innenverteidiger Mustafa Kourouma (für den Torschützen Marvin Obuz) zwei weitere frische Kräfte. In der Schlussphase löste dann Moussa Doumbouya auch noch „Isi“ Young ab.

Danach wurde es richtig dramatisch. RWE-Kapitän Vinko Sapina fälschte eine Hereingabe des eingewechselten Robin Müller zum 1:1 (89.) ins eigene Netz ab. Nur Sekunden später verhinderte Jakob Golz mit einem sensationellen Reflex gegen Duisburgs „Joker“ Benjamin Girth den möglichen MSV-Führungstreffer, doch das letzte Wort hatten die Essener. Eine Flanke von Felix Götze drückte Mustafa Kourouma per Kopf zum 2:1-Siegtor (90.+3) über die Linie. Der dritte RWE-Dreier in Serie war perfekt und wurde ausgiebig gefeiert.

Englische Woche in Straelen und gegen Arminia

Für RWE leitete das erfolgreiche Derby eine weitere Englische Woche ein. Bereits am kommenden Dienstag, 31. Oktober, ab 19.00 Uhr wartet der Niederrhein-Oberligist SV Straelen im Achtelfinale des Niederrheinpokals. Gespielt wird im Stadion an der Römerstraße. Dabei trifft der Pokalsieger von 2022 (SV Straelen) auf den Titelverteidiger (RWE).

In der Liga kommt es dann am Samstag, 04. November, ab 14.00 Uhr gegen Arminia Bielefeld im Stadion an der Hafenstraße zum nächsten Traditionsduell zweier früherer Bundesligisten aus dem Westen. Die Arminia landete beim 4:0 gegen den FC Ingolstadt 04 ebenfalls den dritten Dreier nacheinander.

Stimmen zum Spiel

In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel kontrolliert, unseren Plan durchgesetzt und die Räume gut besetzt. Nur in der Offensive hat etwas die Dynamik gefehlt.

Die Duisburger haben sich dann in der zweiten Hälfte viel vorgenommen. Es gab viele Situationen mit glücklichem Ausgang für uns: Das liegt auch an der Torwartleistung von Jakob Golz. Dann erzielt Marvin ein Traumtor. Beim erneuten Führungstreffer ist es dann wieder das Momentum: Bei Duisburg läuft es nicht, wir sind der glückliche Sieger.

Christoph Dabrowski (Chef-Trainer RWE)

Ich habe vor dem Spiel gesagt: „Das wird die Stimmung meiner Karriere“ – und es ist genauso gekommen. Unsere Fans waren so laut! Da macht es mich überglücklich, dass wir das 2:1 vor der eigenen Kurve erzielt haben.

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Vinko Sapina (Mittelfeldspieler und Kapitän RWE)

So ein Derby- und Siegtor ist etwas ganz besonderes! Ein unbeschreibliches Gefühl! Nach dem 1:1 hätte es auch in die andere Richtung gehen können. Besonders bei Heimspielen ist es ja so, dass solche Ausgleichstreffer eine zweite Luft geben können. Wir haben aber Mentalität gezeigt!

Mustafa Kourouma (Abwehrspieler und Torschütze RWE)

Das fühlt sich scheiße an, auf diese Art ein Derby zu verlieren. Wir hätten einen Punkt verdient.

Wir wollten von Anfang an präsent im Spiel sein und sind aggressiv angelaufen. Essen hat sich aber besonders nach der Anfangsviertelstunde gut rausgespielt. Von daher geht die erste Halbzeit klar an RWE. In der zweiten Hälfte dann waren wir aber präsenter und spielstärker.

Und dann kommt Marvin Obuz und hämmert einen Sonntagsschuss in die linke Ecke – ein absolutes Traumtor. Wir haben im Anschluss alles versucht. Sieht man, wie viele Chancen nicht ins Tor gehen, – das liegt nicht nur an uns, sondern auch an der überragenden Torwartleistung – dann ist das sehr bitter.

Boris Schommers (Chef-Trainer MSV)