MSV Duisburg – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Fr., 05.08.2022 19:00 Uhr

MSV Duisburg : Rot-Weiss Essen

2 : 2

:

Abpfiff

6. Marvin Bakalorz

29

46. Meiko Sponsel für Sandro Plechaty

46. Thomas Eisfeld für Cedric Harenbrock

67. Simon Engelmann

71. Lawrence Ennali

52. Moritz Stoppelkamp

63

83

87

60

85

91

59. Moritz Römling für Felix Herzenbruch

59. Simon Engelmann für Niklas Tarnat

80. Oguzhan Kefkir für Lawrence Ennali

75. Aziz Bouhaddouz für Alaa Bakir

75. Niclas Stierlin für Marvin Bakalorz

77. Caspar Jander für Joshua Bitter

88. Gordon Wild für Moritz Stoppelkamp

Tore

6. Marvin Bakalorz

52. Moritz Stoppelkamp

67. Simon Engelmann

71. Lawrence Ennali

Karten

29.

60.

63.

83.

85.

87.

90+1.

Auswechselungen

46. Meiko Sponsel
Sandro Plechaty

46. Thomas Eisfeld
Cedric Harenbrock

59. Moritz Römling
Felix Herzenbruch

59. Simon Engelmann
Niklas Tarnat

75. Aziz Bouhaddouz
Alaa Bakir

75. Niclas Stierlin
Marvin Bakalorz

77. Caspar Jander
Joshua Bitter

80. Oguzhan Kefkir
Lawrence Ennali

88. Gordon Wild
Moritz Stoppelkamp

GegnerinfosSpielberichtStimmen

BÜHNE FREI FÜR DEN AUSWÄRTS-AUFTAKT!

15 Jahre! So lange war Rot-Weiss Essen nicht mehr für ein Punktspiel in der Schauinsland-Reisen-Arena vom MSV Duisburg zu Gast. Mit dem Drittliga-Aufstieg ist diese lange „Pott-Derby“-Abstinenz Geschichte. Am Freitag, den 05. August, bitten die „Zebras“ um 19.00 Uhr zum Tanz unter Flutlicht. Die Bühne ist bereitet, das Stadion ist schließlich ausverkauft. Der Duellcheck zum Auswärts-Auftakt!

Die Ausgangslage:

Nein, das war nicht der Liga-Start, den sich Chef-Trainer Christoph Dabrowski für seine Hafenstraßen-Pflichtspielpremiere vorgestellt hatte. Nach nur 26 Zeigerumdrehungen musste RWE vier Gegentore und einen verschossenen Elfmeter gegen die SV Elversberg verschmerzen. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Ron Berlinski zum 1:2, der sich dann später auch noch verletzte, war nur ein schwacher Wehrmutstropfen. Das Aufsteigerduell gegen den Konkurrenten aus dem Saarland entschied die SVE schlussendlich 1:5 für sich.

Eine Packung – befand auch Coach Dabrowski. „Wir haben die Gegentore sehr einfach zugelassen und waren nicht zielstrebig genug nach vorne“, bemängelte der 44-Jährige auf der anschließenden Pressekonferenz. Immerhin: Auch Bundesligist Bayer 04 Leverkusen ärgerte sich im DFB-Pokal am vergangenen Wochenende über die ambitionierten Elversberger. Mit 3:4 schied die Werkself, wie schon vor zwei Jahren gegen RWE, frühzeitig gegen den Underdog aus dem Wettbewerb.

Gegen den MSV Duisburg nun soll alles anders werden. Eine intensive Fehler-Analyse und hartes anschließendes Training darf nach Dabrowskis Befinden den Umschwung bringen: „Wir haben uns angeschaut, wo wir Gefahren, Chancen und Möglichkeiten sehen. Dementsprechend arbeiten wir auf das Spiel hin.“ Unabhängig vom Elversberg-Duell, begab sich das rot-weisse Team nach dem ersten Drittliga-Wochenende auf einen Teambuilding-Kurztrip.

Eins ist gewiss: Vor Essen liegt ein intensiver August-Monat, für das Hafenstraßen-Team geht es Schlag auf Schlag. Vier Tage nach dem Duisburg-Duell spielt Viktoria Köln an der Hafenstraße vor (Di., 09. August, 19.00 Uhr). Schon am Samstag, den 13. August, kickt Essen dann im größten Bundesliga-Stadion SIGNAL IDUNA PARK bei Borussia Dortmunds U23 (14.00 Uhr). Eine Woche drauf (20. August, 14.00 Uhr) empfängt das Dabrowski-Team zur selben Zeit Zweitliga-Absteiger Ingolstadt im Stadtnorden, bevor am 27. August Bayreuth zum Gastspiel nach Bayern bittet (14.00 Uhr).

Der Gegner:

Nach Belieben der Duisburger „Zebras“ hätte der Saisonstart wohl anders verlaufen dürfen. Im 3. Liga-Eröffnungsspiel gegen den VfL Osnabrück versenkte Sven Köhler den Saisonpremieren-Treffer traumhaft im Netz hinter Duisburg-Keeper Vincent Müller (neu von PSV Eindhoven). Ein äußerst später Knockout! „Einfach nur ärgerlich, dass diese 0:1-Niederlage durch so einen Sonntagsschuss zustande gekommen ist“, meinte Coach Torsten Ziegner auf der vereinseigenen Homepage. Der 44-jährige Fußball-Lehrer trainierte in Saisons zuvor bereits die Drittliga-Teams des FSV Zwickaus, des Halleschen FCs und zuletzt der Würzburger Kickers.

Dabei soll und muss das Fußballjahr für die Meidericher besser laufen, als die letzte Saison. Mit Ach und Krach rettete sich der MSV vor dem Abstieg in die Regionalliga West. Nur fünf Punkte trennte das Ziegner-Team von der roten Zone, den Klassenerhalt sicherten sich die Duisburger erst zwei Spieltage vor Schluss.

Bühne frei für den Auswärts-Auftakt! – Rot-Weiss Essen
Die Duisburger Mannschaft 2022/23. (Foto: MSV Duisburg)

Ein Prophet muss der geneigte Fußballfan nicht sein um zu verstehen, dass die diesjährigen „Zebra“-Augen auf höhere Tabellengefilde schielen – unterstreichen das doch auch die Neuverpflichtungen. Zum eben erwähnten Müller, sicherte sich der MSV mit Ex-RWE- und Bayern-München-Torhüter Lukas Raeder (2007 – 2010; 2018 – 2019) von Bulgarien-Klub Lokomotive Plovdiv einen weiteren Schlussmann. Drittliga-Routinier Sebastian Mai (134 Spiele), Kaiserslautern-Aufstiegsspieler Marvin Senger und Youngster Niklas Kölle (von der TSG Hoffenheim U23) sowie Rechtsverteidiger Joshua Bitter (Energie Cottbus) verstärkten die Defensive, Philipp König (zuletzt Holstein Kiel II) und Gordon Wild (zuletzt Indy Eleven in der 2. US-amerikanischen Liga) sollen offensiv für Wirbelwind sorgen. Ein langfristiges Ziel verkündete Präsident Ingo Wald auf der Duisburger Jahreshauptversammlung: „2. Bundesliga bis 2025!“

Weitaus besser als der Osnabrück-Auftakt, verlief für Ziegner übrigens der Test am letzten Wochenende gegen Essens ehemaligen Liga-Konkurrenten SV Lippstadt. Duisburg besiegte die Ostwestfalen 4:1.

Das Stadion:

Die 1921 erbaute und 2003 sowie 2004 vollständig modernisierte Schauinsland-Reisen-Arena ist, Ersatz-Arena SIGNAL IDUNA PARK (Borussia Dortmund U23) außer Acht gelassen, nach dem Rudolf-Harbig-Stadion (Dynamo Dresden) der zweitgrößte Drittliga-Schauplatz diesen Jahres. Für den Freitagabend-Ruhrpott-Kracher können sich Fans auf ein rappelvolles Haus freuen: „Mit 28.200 Zuschauern ist das Derby gegen Rot-Weiss Essen am kommenden Freitag ausverkauft“, vermeldete der MSV Montagmittag über die eigenen Social-Media-Kanäle.

Das letzte RWE-Gastspiel bei einem MSV-Duell in der Schauinsland-Reisen-Arena übrigens ist gehörig Zeit her. Zuletzt 2007 gastierte Rot-Weiss Essen in Wedau – das letzte Ligaspiel beider Vereine gegeneinander. Trainer war in der damaligen Zweitliga-Saison Lorenz-Günther Köstner. Besonders gut in Erinnerung wird die Partie wohl kein Essener haben, die 0:3-Niederlage besiegelte den Abstieg.

Der VfB Homberg trug 2019 das eigene Spiel gegen Rot-Weiss in der Schauinsland-Reisen-Arena aus. Essen siegte damals dank eines Kefkir-Doppelpacks 2:0.

Bühne frei für den Auswärts-Auftakt! – Rot-Weiss Essen
Beim letzten Auftritt in der Schauinsland-Reisen-Arena feierte Oguzhan Kefkir einen Doppelpack. (Foto: Endberg)

Vorherige Duelle:

Duisburg gegen Essen – ein altehrwürdiges Bundesliga-Duell! In den 1960er- und 1970er-Jahren fand die Partie regelmäßig in der 1. Liga statt. Hinzu kommen zwölf Kräftemessen in der Zweitklassigkeit.

Von insgesamt 48 Spielen gegeneinander, konnte Rot-Weiss Essen 14 gewinnen. Der letzte RWE-Sieg liegt 17 Jahre zurück: 2005 gewann Essen im Heimspiel 1:0 gegen die „Zebras“. 13-mal trennten sich die Teams Remis, 21 Erfolge verbuchte der MSV Duisburg für sich.

Das bisweilen letzten direkte Pflichtduell entstammt dem Jahre 2017. Im ausverkauften Niederrheinpokal-Endspiel unterlag Rot-Weiss dem damaligen Drittligisten an der Hafenstraße mit 0:2.

Das Wetter:

Fritz-Walter-Wetter! Für Freitag sind 22 Grad und Regen angesagt.

Übertragung:

MAGENTA SPORT überträgt die Partie live mit den Vorberichten ab 18.30 Uhr. Kommentiert wird das Spiel von Christian Straßburger, Thomas Wagner moderiert die Sendung. Martin Lanig gibt seine Experten-Meinung beim Ruhrpott-Derby ab.

Riesige Moral!

Mit einer riesigen Moral hat Aufsteiger Rot-Weiss Essen den ersten Punktgewinn in der 3. Liga erkämpft. Am 2. Spieltag kam die Mannschaft von Trainer Christoph Dabrowski in einem packenden Revierderby beim MSV Duisburg zu einem 2:2 (0:1) und holte dabei vor 28.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena einen 0:2-Rückstand auf. Die beiden Duisburger Routiniers Marvin Bakalorz (6.) und der Ex-Essener Moritz Stoppelkamp (51.) trafen jeweils in den Anfangsphasen der beiden Halbzeiten zum Zwei-Tore-Vorsprung für die Gastgeber. Der eingewechselte Simon Engelmann (68.) und Lawrence Ennali (71.) sorgten jedoch mit einem spektakulären Doppelschlag für den Ausgleich. Für beide war es das jeweils erste Tor in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. In der Nachspielzeit hatte Felix Bastians mit einem Flugkopfball sogar noch die große Chance zum RWE-Siegtreffer, scheiterte jedoch an MSV-Torhüter Vincent Müller. „Unsere Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit gezeigt, zu welchen Leistungen sie in der Lage ist“, lobte RWE-Trainer Dabrowski: „Wir sind unglücklich durch einen Standard schon früh in Rückstand geraten, kassieren kurz nach der Pause das 0:2. Das Team hat sich jedoch aus dem Loch gekämpft und mit viel Druck nach vorne gespielt. Dafür wurden wir belohnt und wären fast noch als Sieger vom Platz gegangen.“

Dabrowski lässt Anfangsformation unverändert

Im Vergleich zum missglückten Auftaktspiel gegen die SV 07 Elversberg (1:5) ließ Christoph Dabrowski seine Anfangsformation unverändert. „Unser Saisonstart war denkbar schlecht, der Spielverlauf brutal“, so der langjährige Bundesligaprofi vor dem Anpfiff. „Die Jungs haben die Chance verdient, es diesmal besser zu machen.“

Vor Torhüter Jakob Golz verteidigten damit erneut (von rechts) Sandro Plechaty, Kapitän Daniel Heber, Felix Bastians, der seine muskulären Probleme rechtzeitig überwunden hatte, und Felix Herzenbruch. Auf der Doppelsechs liefen Björn Rother und Niklas Tarnat auf. In der Offensivreihe unterstützten Lawrence Ennali, Cedric Harenbrock und Isaiah Young Mittelstürmer Ron Berlinski, der nach überstandener Schulterverletzung wieder eingesetzt werden konnte.

Bei den Gastgebern bot Trainer Torsten Ziegner nach der 0:1-Auftaktniederlage beim VfL Osnabrück zwei neue Spieler auf. Joshua Bitter verteidigte auf der rechten Seite, Chinedu Ekene lief im Angriff auf. Dafür nahmen Casper Jander und Aziz Bouhaddouz zunächst auf der Bank Platz.

Bakalorz-Kopfball bringt RWE früh in Rückstand

Das erste Punktspielduell mit den Duisburger „Zebras“ seit 2007, damals noch in der 2. Bundesliga, begann für Rot-Weiss Essen direkt mit einem Rückstand. Gleich der erste Eckball des MSV führte zum 1:0. Die hohe Flanke des früheren RWE-Profis und aktuellen Duisburger Kapitäns Moritz Stoppelkamp verwertete der defensive Mittelfeldspieler Marvin Bakalorz, dessen Vater Dirk einst als Profi auch das rot-weisse Trikot getragen hatte, mit einem sehenswerten Kopfball zum 1:0 (6.).

RWE zeigte sich davon aber nicht lange geschockt, sondern hatte durch Lawrence Ennali gleich zwei vielversprechende Offensivaktionen, kam aber jeweils nicht richtig zum Abschluss. Ganz anders sah das wenig später bei RWE-Kapitän Daniel Heber aus. Nach einer geschickten Kopfballablage von Ron Berlinski hatte der Innenverteidiger die große Chance zum 1:1, traf jedoch nur die Latte.

Auch Berlinski selbst hätte in der Schlussphase der ersten Halbzeit den Ausgleich erzielen können, stellte MSV-Schlussmann Vincent Müller aber nicht vor eine allzu schwierige Aufgabe. Auf der Gegenseite mussten die 5.000 mitgereisten RWE-Fans kurz vor der Pause tief durchatmen. Nach einem Stoppelkamp-Freistoß und dem folgenden Kopfball von Innenverteidiger Sebastian Mai konnte Jakob Golz die Kugel nicht festhalten, den Abpraller schob der ebenfalls aufgerückte Abwehrspieler Marvin Senger am Essener Tor vorbei. Deshalb blieb es zur Pause beim 1:0 für den MSV Duisburg.

Engelmann und Ennali stechen

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts reagierte RWE-Trainer Dabrowski zunächst mit zwei Wechseln. Meiko Sponsel ersetzte Sandro Plechaty auf der rechten Abwehrseite und feierte seine Punktspielpremiere im rot-weissen Trikot. Thomas Eisfeld kam im offensiven Mittelfeld für Cedric Harenbrock.

Zunächst waren jedoch die „Zebras“ am Zug und schockten RWE erneut mit einem frühen Gegentreffer. Der Ex-Dortmunder Alaa Bakir bediente bei einem schnellen Konter Spielführer Moritz Stoppelkamp, der mit einem herausragenden Linksschuss zum 2:0 traf (51.). Flügelstürmer Isaiah Young war zwar zurückgeeilt, konnte aber nicht mehr eingreifen.

Nur wenige Minuten nach dem 0:2-Rückstand brachte Christoph Dabrowski mit Linksverteidiger Moritz Römling (für Felix Herzenbruch) und Mittelstürmer Simon Engelmann (für Niklas Tarnat) zwei weitere frische Spieler – und bewies mit seinen Einwechslungen ein glückliches Händchen. Zunächst blieb Engelmann nach einem Rückpass seines Sturmkollegen Ron Berlinski aus etwa zwölf Metern eiskalt und traf zum 1:2 genau in die Torecke (68.). Wenig später setzte Thomas Eisfeld den Torschützen Lawrence Ennali mit einem mustergültigen Steilpass in Szene, so dass der Neuzugang von Hannover 96 frei vor dem MSV-Tor auftauchte und zum 2:2-Endstand traf (71.).

In der Schlussphase lieferten sich die beiden Teams einen offenen Schlagabtausch mit noch einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die mit Abstand beste Gelegenheit zum Siegtor hatten dabei kurz vor dem Abpfiff die Rot-Weissen. Nach Vorarbeit der beiden „Joker“ Simon Engelmann und Oguzhan Kefkir, der noch spät für den Torschützen Lawrence Ennali gekommen war, scheiterte Felix Bastians mit Flugkopfball am glänzend reagierenden MSv-Torhüter Vincent Müller.

Wiedersehen mit Viktoria-Trainer Janßen am Dienstag

Für Rot Weiss Essen war das Derby in Duisburg der Auftakt zur ersten englischen Woche in dieser Saison. Bereits am kommenden Dienstag, 9. August, ist ab 19.00 Uhr der FC Viktoria Köln im Stadion an der Hafenstraße zu Gast. Dabei gibt es unter anderem ein Wiedersehen mit Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen, der von Juli 2005 bis März 2008 als Sportlicher Leiter bei RWE tätig war (unter anderem Aufstieg in die 2. Bundesliga 2006).

Nur vier Tage später steht ein weiteres NRW-Duell auf dem Programm. Die Partie bei der U23 von Borussia Dortmund, die ein Jahr vor den Rot-Weissen als Meister der Regionalliga West den Aufstieg in die 3. Liga aufgestiegen war, findet am Samstag (13. August) ab 14 Uhr im großen Dortmunder Stadion statt.

Stimmen zum Spiel

Wir haben einen fantastischen Fußballabend mit einer tollen Kulisse gesehen. Das war ein richtiges Derby!

Zur ersten Halbzeit: Der Eckball vor dem Gegentor hätte nicht zustande kommen dürfen. Da kam das Gefühl aus dem Elversberg-Spiel hoch. Wir haben keine Ruhe und keine klaren Aktionen reinbekommen.

Wie wir nach dem Nackenschlag zurückgekommen sind – so müssen wir auftreten. In der zweiten Halbzeit sind wir in der 3. Liga angekommen. Ich kann mit dem Punkt sehr gut leben. Meine Mannschaft bedingungslose Mentalität gezeigt.

Christoph Dabrowski (Chef-Trainer RWE)

Wir sind schwer und planlos ins Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann gute Akzente gezeigt.

Bei der Kulisse dachte ich teilweise, dass es ein Heimspiel ist. Es ist unglaublich – zumal das mein erstes Profi-Pflichtspieltor war.

Lawrence Ennali (Torschütze RWE)

In der ersten Halbzeit ist nicht viel passiert – kaum Torchancen, viele Zweikämpfe, viele lange und zweite Bälle.

Nach dem 2:0 haben wir Moral bewiesen. Das 2:1 war ein Dosenöffner, so haben wir die Fans mitgenommen.

Insgesamt können wir  mit der zweiten Hälfte zufrieden sein. Man hat aber gesehen, dass Kleinigkeiten in dieser Liga bestraft werden.

Thomas Eisfeld (Mittelfeldspieler RWE)

Für mich fühlt sich der Punkt wie eine Niederlage an. Wir haben ab der ersten Minute ein gutes Spiel gezeigt, sind völlig zurecht in Führung gegangen und hatten die Partie über weite Strecken im Griff. Durch eine Situation wie den Gegentreffer ist die Partie dann gekippt. Ab dort war es ein wildes Spiel. Wir hatten sogar Glück, dass wir nicht das 2:3 bekommen haben.

Torsten Ziegner (Chef-Trainer MSV Duisburg)