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FAN-HINWEISE ZUM AUE-HEIMSPIEL
Ab 19.30 Uhr rollt der Ball am Sonntag an der Hafenstraße. (Foto: Höft)
Das erste Drittliga-Heimspiel der Saison 2023/24 steht an! Am Sonntag, den 20. August, empfängt Rot-Weiss Essen den FC Erzgebirge Aue im Stadion an der Hafenstraße zur neuen und ungewohnten Anstoßzeit von 19.30 Uhr. Alle relevanten Infos finden Spielbesucher in den Fan-Hinweisen.
Stadionöffnung:
Das Stadion an der Hafenstraße öffnet ab 18.00 Uhr. Der Anstoß erfolgt um 19.30 Uhr.
Tageskassen öffnen ab 18.00 Uhr:
Für das Heimspiel gegen Aue sicherten sich bereits 14.200 Zuschauer ein Ticket. Aktuell sind Eintrittskarten noch für alle Stadion-Bereiche verfügbar. Auf der WAZ-Westkurve sind ca. 200 Plätze, auf der Rahn-Tribüne und auf der Sparkassen-Tribüne je ca. 800 und auf der Stadtwerke-Essen-Tribüne ca. 860 verfügbar. Tagestickets sind in den Kassenhäuschen hinter der jeweiligen Tribüne erhältlich.
Außerdem besteht die Möglichkeit das Aue-Spiel in den VIP-Bereichen im Stadion an der Hafenstraße zu verfolgen. Tickets können Fans unter vip-tickets@rot-weiss-essen.de anfragen. Je nach Verfügbarkeit meldet sich das RWE-Vertriebsteam per Mail mit weiteren Infos zurück.
Rollstuhlfahrer-Tickets sind für diese Partie in limitierter Anzahl an der Kasse hinter Block „G1“ auf der Stadtwerke-Essen-Tribüne verfügbar.
Hinter dem Gästeblock öffnet ab 18.00 Uhr eine Tageskasse für Gästefans.
Aufgrund der hohen bereits vergriffenen Anzahl an Karten und der zu entrichtenden Tageskassengebühr empfiehlt Rot-Weiss Essen eindeutig den Vorverkauf über den Online-Ticketshop, den Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße oder die bekannten Vorverkaufsstellen zu nutzen, um garantiert an ein Ticket zu kommen.
Der Vorverkauf für die Partie läuft online und in allen Vorverkaufs-Stellen je nach Öffnungszeit noch bis Sonntag, 16.00 Uhr.
Schiedsrichterkarten werden zum Heimspiel gegen Erzgebirge Aue in limitierter Anzahl und somit nur solange der Vorrat reicht am Kassenhäuschen hinter Block „G1“ an der Stadtwerke-Essen-Tribüne verfügbar sein.
Anreise mit dem KFZ:
Ab 18.00 Uhr ist die Durchfahrt an der Hafenstraße zwischen den Kreuzungen „Hafenstr. / Bottroper Str.“, „Hafenstr. / Krablerstr.“ sowie „Hafenstr. / Vogelheimerstr. / Sulterkamp“ für sämtliche motorisierte Fahrzeuge gesperrt. Eine Durchfahrt zu den Parkplätzen „P1“, „P2/P3“ oder „P4“ am Stadion an der Hafenstraße erhalten ab 18.00 Uhr ausschließlich Personen, die im Besitz eines gültigen Dauer-Parkscheins für die Saison 2023/2024 bzw. eines Tages-Parkscheins für die Begegnung gegen Aue sind. Die Anreise kann dann nur noch über die Kreuzung „Hafenstr. / Vogelheimerstr.“ aus nördlicher Richtung kommend erfolgen.
KFZ-Anreisende sollten ihren Anfahrtsweg entsprechend über die „B224“ und anschließend die „Vogelheimerstr.“ oder „Daniel-Eckhardt-Str.“ wählen. Etwaige Verzögerungen aufgrund des hohen erwarteten Verkehrs sollten eingeplant werden. Rot-Weiss Essen empfiehlt seinen Fans deshalb eine frühzeitige Anreise zum Stadion an der Hafenstraße.
Parkplatz-Tickets sind für diese Partie weder am Stadion noch im Vorverkauf erhältlich.
Anreise mit dem ÖPNV:
Rot-Weiss Essen empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln über den Essener Hauptbahnhof bzw. den stadionnahen Bahnhof „Essen-Bergeborbeck“. In sämtlichen Eintrittskarten für den Heim- und Gästebereich ist die freie Anreise im Gebiet des Verkehrsbunds Rhein-Ruhr (VRR) enthalten.
Vor und nach dem Spiel verkehrt für Heim-Fans ein Bus-Shuttleservice der RUHRBAHN zwischen dem Essener Hauptbahnhof und dem Stadion an der Hafenstraße. Die Busse kommen an Steig 5 an der Kreuzung „Bottroper Straße“ / „Hafenstraße“ (Linienverkehr-Haltestelle: „Hafenstraße“) an und fahren an selbem Ort nach dem Spiel auch wieder ab.
Anreise mit dem Fahrrad:
Kostenfreie Parkmöglichkeiten für Fahrräder finden RWE-Fans auf „P2“/P3 hinter der WAZ-Westkurve.
Rettungswege freihalten:
Rot-Weiss Essen bittet zur Sicherheit aller Stadionbesucher darum, die Flucht- und Rettungswege auf der „WAZ-Westkurve“ (an roter Bodenmarkierung erkennbar) sowie auf der „Rahn-Tribüne“ zu jeder Zeit freizuhalten.
Im Sitzplatzbereich sind die entsprechend zugewiesenen Sitzplätze vor und während der Partie zwingend einzunehmen.
Mitnahme von Taschen / Rucksäcken:
Fans ist es möglich, Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 mit an die Hafenstraße zu bringen. Somit ist auch die Mitnahme von Bauchtaschen gestattet.
Alle Taschen und Rucksäcke über einer Größe von A4 sollten zuhause gelassen werden. Am Stadion bestehen keinerlei Aufbewahrungsmöglichkeiten.
Hinweise zu „Print@home-Tickets“:
„Print@home“-Tickets müssen am Spieltag in Papierform vorliegen. Eine Ticketvorlage auf dem Handy ist nicht zulässig. Sollten sich Probleme ergeben, befinden sich in den Kassenhäuschen vor den jeweiligen Tribünen „Clearingstellen“, an denen bei aufkommenden Problemen geholfen wird.
Rot-Weiss Essen weist darauf hin, dass ein Missbrauch der Tickets strengstens untersagt ist und ausnahmslos zur Anzeige gebracht wird.
Fanshop öffnet um 17.30 Uhr:
Der Fanshop an der Hafenstraße ist von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr sowie etwa 45 Minuten nach Abpfiff geöffnet.
Zudem öffnet ein Verkaufsstand mit einem großen Produktsortiment hinter der WAZ-Westkurve. Dieser öffnet zwischen 17.30 und 19.30 Uhr sowie 45 Minuten nach Abpfiff.
TV-Übertragung:
Das Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und dem FC Erzgebirge Aue wird ab 19.15 Uhr auf MAGENTA SPORT übertragen.
Viel Aufwand, ein Punkt: RWE trennt sich von Aue 1:1
Der erste Punkt ist auf dem Konto. Rot-Weiss Essen trennte sich am 2. Spieltag in der 3. Liga vom FC Erzgebirge Aue 1:1 (1:1), sicherte sich damit zum Auftakt der „Englischen Woche“ einen Zähler, verpasste aber den erhofften ersten Saisonsieg. Die Mannschaft von Trainer Christoph Dabrowski betrieb über 90 Minuten plus Nachspielzeit sehr viel Aufwand, musste sich am Ende aber mit dem Unentschieden begnügen. Vor 15.117 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße brachte Sean Seitz (17.) zunächst die Gäste aus Sachsen in Führung. Noch während der ersten Halbzeit gelang jedoch Torben Müsel (29.) mit einer sehenswerten Aktion der Ausgleich. Trotz einiger guter Chancen in der zweiten Halbzeit blieb RWE ein weiterer Treffer verwehrt.
Thomas Eisfeld für Felix Götze zurück in der Startelf
Im Vergleich zum Pokal-Krimi gegen den Hamburger SV (3:4 nach Verlängerung) nahm Christoph Dabrowski erneut nur eine Veränderung in seiner Anfangsformation vor. Für Felix Götze, der wegen eines Infekts einige Tage mit dem Training aussetzen musste und deshalb zunächst auf der Bank Platz nahm, begann Thomas Eisfeld. Er lief wie gewohnt im defensiven Mittelfeld neben Neuzugang Vinko Sapina auf.
RWE startete damit mit derselben Anfangsformation wie zum Ligaauftakt beim Halleschen FC (1:2). In der Abwehr setzte „Dabro“ wieder auf eine Viererkette mit Andreas Wiegel, José-Enrique Rios Alonso, Kapitän Felix Bastians und Lucas Brumme.
Weiterhin zuschauen mussten Ekin Celebi (Leistenprobleme), Nils Kaiser (Innenbandanriss), Aaron Manu (Achillessehnenreizung und Infekt) sowie Sandro Plechaty (Knieprobleme). Cedric Harenbrock, der gegen den HSV wegen muskulärer Probleme gefehlt hatte, gehörte dagegen wieder zum Kader. Die Gäste aus Sachsen, betreut von Drittliga-Rekordtrainer Pavel Dotchev, setzten ebenfalls auf dieselbe Formation wie beim 1:0-Auftaktsieg gegen den FC Ingolstadt 04.
Seitz legt für Erzgebirger vor – Müsel kontert
Nach einem munteren Spielbeginn, zunächst allerdings noch ohne klare Abschlussmöglichkeiten, hatten die Rot-Weissen die erste gute Möglichkeit. Mit einer gelungenen Aktion spielte Moussa Doumbouya Außenstürmer Marvin Obuz frei, dessen Flachschuss Aues Torhüter Martin Männel jedoch abwehren konnte.
Auf der Gegenseite hatte RWE schon einmal Glück, als eine Hereingabe von Tim Danhof von der rechten Seite quer durch den Strafraum sauste, ohne einen Abnehmer zu finden. Nur wenig später gerieten die Hausherren in Rückstand. Nach einer mustergültigen Vorarbeit von Omar Sijaric, der sich nach einem starken Solo erst gegen José-Enrique Rios Alonso und Vinko Sapina behauptete und dann perfekt durchsteckte, ließ der erst in diesem Sommer vom Südwest-Regionalligisten VfR Aalen gekommene Sean Seitz (17.) Jakob Golz keine Chance.
Die Rot-Weissen haderten nicht lange, sondern bemühten sich, so schnell wie möglich zurückzuschlagen. Einen Freistoß von Thomas Eisfeld fischte Martin Männel aus dem langen Eck. Wenig später war der Auer Schlussmann und Kapitän allerdings machtlos, als Torben Müsel (29.) ein Zuspiel von Lucas Brumme sehenswert mit dem Oberkörper annahm und aus der Drehung zum 1:1 ins lange Eck traf.
Es hätte nicht viel gefehlt und Rot-Weiss Essens Nummer 26 wäre sogar der Führungstreffer gelungen. Nach einer scharfen Linksflanke von Lucas Brumme tauchte Torben Müsel frei vor dem Gäste-Tor auf, konnte den Ball aber nicht richtig kontrollieren, so dass Martin Männel eingreifen konnte. Auch gegen Isaiah Young war Aues Torhüter auf dem Posten. So blieb es zur Pause beim 1:1.
„Joker“ Leonardo Vonic verpasst „Lucky Punch“
Beide Mannschaften starteten unverändert in die zweite Halbzeit und gaben sich von Beginn an nicht mit dem Remis zufrieden, sondern spielten weiter nach vorne, auch wenn hochkarätige Chancen zunächst ausblieben. Ein Schuss von Vinko Sapina von der Strafraumgrenze wurde abgewehrt, nach dem folgenden Eckball köpfte Torben Müsel die Kugel knapp am Auer Kasten vorbei.
Nach einer guten Stunde musste RWE verletzungsbedingt wechseln. Kapitän Felix Bastians konnte nicht weitermachen. Für kam Felix Götze und rückte in die Abwehrkette. Außerdem kam Cedric Harenbrock für Marvin Obuz neu ins Spiel und legte nur wenige Sekunden später geschickt für „Isi“ Young auf. Dessen Schuss wurde jedoch ebenso abgeblockt wie ein Kopfball von José-Enrique Rios Alonso nach einer Ecke von Thomas Eisfeld.
Zu Beginn der Schlussviertelstunde hatte plötzlich der ehemalige Drittliga-Torschützenkönig Marcel Bär, von dem bis dahin nicht viel zu sehen war, die Möglichkeit, seine Mannschaft erneut in Führung zu bringen. Der frühere Münchner „Löwe“ traf den Ball aber nicht mit dem Kopf, sondern mit der Schulter. Daher trudelte die Kugel ins Toraus.
Kurz danach brachte Christoph Dabrowski mit Ron Berlinski (für Torben Müsel) und Björn Rother (für Thomas Eisfeld) zwei weitere frische Spieler. In den letzten Minuten kam dann auch noch Leonardo Vonic für Isaiah Young – und hätte fast für den „Lucky Punch“ gesorgt. Sein Schlenzer aus 20 Metern landete jedoch auf dem Tornetz.
NRW-Duelle bei Viktoria Köln und gegen Münster
Nach dem ersten Liga-Heimspiel der neuen Saison geht es für das Dabrowski-Team Schlag auf Schlag weiter. Im Rahmen der ersten „Englischen Woche“ steht bereits am kommenden Mittwoch, 23. August, ab 19.00 Uhr zum FC Viktoria Köln, der mit sechs Punkten aus den ersten beiden Partien optimal gestartet ist und sich außerdem durch einen 3:2-Coup gegen den Bundesligisten SV Werder Bremen für die zweite Runde im DFB-Pokal qualifizierte.
Am folgenden Sonntag (27. August) kommt es gegen den Aufsteiger SC Preußen Münster zu einem weiteren West-Duell. Anstoß im Stadion an der Hafenstraße ist erneut um 19.30 Uhr. Die Preußen warten noch auf ihren ersten Sieg und ihr erstes Tor.
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