Rot-Weiss Essen – Rot-Weiss EssenFC Ingolstadt 04 – Rot-Weiss Essen

Sa., 20.08.2022 14:01 Uhr

Rot-Weiss Essen : FC Ingolstadt 04

2 : 2

:

Abpfiff

32. Simon Engelmann

9. Felix Bastians

24

29

44

84. Tobias Bech Kristensen

88. Tobias Bech Kristensen

64. Justin Butler für Calvin Marc Brackelmann

64. Thomas Rausch für Marcel Costly

64. Tim Civeja für Patrick Schmidt

83. Arian Llugiqi für Dominik Franke

90+3. Valmir Sulejmani für Jalen Hawkins

73. Ron Berlinski für Simon Engelmann

82. Sandro Plechaty für Moritz Römling

82. Sascha Voelcke für Lawrence Ennali

Tore

9. Felix Bastians (Elfmeter)

32. Simon Engelmann

84. Tobias Bech Kristensen

88. Tobias Bech Kristensen

Karten

24.

29.

44.

Auswechselungen

64. Justin Butler
Calvin Marc Brackelmann

64. Thomas Rausch
Marcel Costly

64. Tim Civeja
Patrick Schmidt

73. Ron Berlinski
Simon Engelmann

82. Sandro Plechaty
Moritz Römling

82. Sascha Voelcke
Lawrence Ennali

83. Arian Llugiqi
Dominik Franke

90+3. Valmir Sulejmani
Jalen Hawkins

GegnerinfosSpielberichtStimmen

INGOLSTADT: MITGLIEDER-TICKETS AB MITTWOCH

Rot-Weiss Essen empfängt für das nächste Heimspiel der laufenden Drittliga-Saison einen Zweitliga-Absteiger im Stadion an der Hafenstraße. Am Samstag, den 20. August (14.00 Uhr), ist der FC Ingolstadt zu Gast. Die Online-Mitglieder-Vorkaufsphase für Eintrittskarten beginnt am heutigen Mittwoch, bevor Freitag der freie Vorverkauf startet.

Eintrittskarten für die Partie sind zunächst exklusiv für Vereinsmitglieder von Rot-Weiss Essen über den offiziellen Online-Ticketshop erhältlich. Zwischen Mittwoch, 14.00 Uhr, und Donnerstag, 20.00 Uhr, können Bekenner Tickets vorab bestellen. Hierfür ist es wichtig, dass das Nutzerkonto mit der eigenen Mitgliedsnummer verknüpft ist. Nur so autorisiert der Online-Ticketshop Vereinsmitglieder für die offizielle Mitglieder-Vorkaufsphase. Die Vorkaufsphase läuft explizit nicht über den Fanshop bzw. anderweitige Vorverkaufsstellen.

Ab Freitag, 10.00 Uhr, beginnt schließlich der freie Vorverkauf. Tickets sind dann für Jedermann online sowie über die bekannten Vorverkaufsstellen und ab 14.00 Uhr im Fanshop an der Hafenstraße verfügbar.

Da der FC Ingolstadt keine Auswärtsplätze im Sitzplatz-Bereich angefragt hat, öffnet zu diesem Heimspiel abermals der Block „G2“ auf der Stadtwerke-Essen-Tribüne. Hier stehen zusätzliche Plätze für Rollstuhlfahrer zur Verfügung.

Die Vorverkaufsphasen im Überblick:

  • Mi., 14.00 Uhr – Do., 20.00 Uhr: Offizieller Mitglieder-Vorverkauf (nur im Online-Ticketshop)
  • Ab Fr., 10.00 Uhr: Freier Vorverkauf

Aktuelle Tageskartenpreise:

Ingolstadt: Mitglieder-Tickets ab heute – Rot-Weiss Essen

Am ersten Sieg vorbeigeschrammt

Schade! Ganz knapp schrammte Rot-Weiss Essen am ersten Sieg in der eingleisigen 3. Liga vorbei. Am 5. Spieltag trennte sich das Team von Trainer Christoph Dabrowski vom Aufstiegsaspiranten FC Ingolstadt 04 vor 13.507 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße 2:2 (2:0), gab dabei in der Schlussphase einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand. Nach Treffern von Felix Bastians (9., Handelfmeter) und Torjäger Simon Engelmann (32.) führten die Gastgeber lange Zeit 2:0. Der erste Dreier war schon zum Greifen nah. In den letzten Minuten schnürte jedoch Ingolstadts Angreifer Tobias Bech Kristensen (84./88.) einen späten Doppelpack und sicherte seinem Team noch einen für kaum mehr möglich gehaltenen Punktgewinn. Während RWE weiter auf den ersten Sieg warten muss, bleiben die Gäste aus Ingolstadt ungeschlagen.

Kefkir und Eisfeld ersetzen Sponsel und Rother
Im Vergleich zum Revierduell bei der U23 von Borussia Dortmund (0:1) war Christoph Dabrowski zu zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation gezwungen. Verletzungsbedingt mussten Rechtsverteidiger Meiko Sponsel (Meniskuseinriss) und Mittelfeldspieler Björn Rother (Zerrung in der Gesäßmuskulatur) passen.

Neu ins Team rückten dafür Flügelflitzer Oguzhan Kefkir, der auf der für ihn ungewohnten Position auf der rechten Abwehrseite begann, und Thomas Eisfeld, der in der Mittelfeldzentrale neben Niklas Tarnat spielte. Die beiden freien Kaderplätze übernahmen Kevin Holzweiler und Sascha Voelcke, die damit zum ersten Mal in der noch jungen Spielzeit im 20-Mann-Aufgebot standen. Voelcke feierte als Einwechselspieler auch sein Saisondebüt.

Nur einen Wechsel gab es in der Startelf der Gäste. FCI-Trainer Rüdiger Rehm brachte im Mittelfeld Jalen Hawkins für Merlin Röhl, der vor wenigen Tagen zum Bundesligisten SC Freiburg wechselte. Sonst liefen die „Schanzer“ wie beim 0:0 gegen den 1. FC Saarbrücken auf.

Erste RWE-Führung – Erstes FCI-Gegentor
Rot-Weiss erwischte einen optimalen Start in die Begegnung. Gleich die erste gefährliche Offensivaktion führte zum 1:0. Ein Schuss von Torjäger Simon Engelmann landete an der Hand von Ingolstadts Patrick Schmidt. Den fälligen Handelfmeter verwandelte Innenverteidiger Felix Bastians (8.) sehr souverän. Riesenjubel bei den RWE-Fans, die sich zum ersten Mal in der 3. Liga über eine Führung freuen konnten. Gleichzeitig war es für die Gäste aus Ingolstadt der erste Gegentreffer überhaupt in dieser Saison.

Die erste Möglichkeit zum Ausgleich hatte Mittelfeldspieler Hans Nunoo Sarpei. Der 23-jährige Neffe von Ex-Bundesligaprofi Hans Sarpei (unter anderem FC Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen, VfL Wolfsburg und MSV Duisburg) scheiterte jedoch mit einem Distanzschuss an RWE-Schlussmann Jakob Golz. Auch ein Kopfball von Patrick Schmidt stellte Golz nicht vor ernsthafte Probleme. Außerdem verfehlte Jalen Hawkins den Essener Kasten.

Auf der Gegenseite waren die Rot-Weissen diesmal äußerst effektiv. Mit einem schnellen Konter, eingeleitet von Passgeber Thomas Eisfeld, bauten die Gastgeber den Vorsprung aus. Linksverteidiger Moritz Römling brachte mit einer geschickten Kopfballverlängerung Außenstürmer Isaiah Young in Position. Dessen Querpass versenkte Simon Engelmann eiskalt zum verdienten 2:0 (32.). Für „Engel“ war es bereits der dritte Saisontreffer. Mit diesem Vorsprung ging es dann auch in die Kabinen.

Chancen zum 3:0 – Dann schlägt Ingolstadt zu
Auch in der zweiten Halbzeit knüpften die Rot-Weissen an ihre konzentrierte Defensivleistung an und ließen die Gäste über weite Strecken nur selten gefährlich vor das Tor kommen. Nach einer guten Stunde reagierte Ingolstadts Trainer Rehm deshalb mit einem Dreifachwechsel, brachte mit Tim Civeja, Justin Butler und Thomas Rausch (für Patrick Schmidt, Calvin Brackelmann und Marcel Costly) drei frische Spieler. Rausch hatte dann auch die erste gute Möglichkeit für den FCI, zielte aber aus 20 Metern zu hoch.

Erst nach etwa 70 Minuten nahm der Druck zu. In dieser Phase konnte sich dann auch Jakob Golz mehrfach auszeichnen, war unter anderem gegen Pascal Testroet und den eingewechselten Tim Civeja auf dem Posten. Auf der anderen Seite schoss Simon Engelmann nur knapp am Ingolstädter Tor vorbei und wurde dann wenig später unter großem Applaus und Sprechchören von den Rängen ausgewechselt. Für ihn kam Ron Berlinski. Später brachte RWE-Trainer Christoph Dabrowski auch noch Sascha Voelcke (für den angeschlagenen Lawrence Ennali) und Sandro Plechaty (für Moritz Römling).

Nachdem RWE durch einen Kopfball von Kapitän Daniel Heber, der nur knapp am Pfosten vorbeistrich, und Ron Berlinski, der aus kurzer Distanz an FCI-Torhüter Marius Funk scheiterte, gute Möglichkeiten für den dritten Treffer vergeben hatte, schlugen wie aus dem Nichts die Gäste noch zweimal zu. Tobias Bech Kristensen (84./88.) staubte nach RWE-Fehlern jeweils ab und rettete seiner Mannschaft noch das Remis.

Englische Woche in Burgaltendorf und Bayreuth
Für Rot-Weiss Essen war der Ingolstadt-Zähler der Start in eine weitere Englische Woche. Am kommenden Dienstag, 23. August, 19.00 Uhr, geht es in der ersten Runde des Niederrheinpokals in die „Nachbarschaft“ zum Essener Bezirksligisten SV Burgaltendorf. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz „An der Windmühle“.

Vier Tage später (Samstag, 27. August, 14 .00Uhr) steht in der Liga das Aufsteigerduell bei der SpVgg Bayreuth auf dem Programm. Die Oberfranken hatten zuletzt mit dem 1:0 gegen den VfL Osnabrück ihren ersten Dreier eingefahren und müssen an diesem Spieltag erst am Montag, 22. August, ab 19.00 Uhr beim FSV Zwickau antreten.

Für RWE ist es das erste Gastspiel in der Wagner-Stadt seit Mai 1990. Die Bilanz zwischen beiden Traditionsklubs spricht mit fünf Siegen (darunter auch das 2:1 beim jüngsten Aufeinandertreffen), einem Remis und nur zwei Niederlagen deutlich für RWE. Auch im Viertelfinale des DFB-Pokals setzten sich die Rot-Weissen im Februar 1977 in Bayreuth 2:1 durch.

Stimmen zum Spiel

Es war eine fantastische erste Halbzeit, in der wir in Führung gehen und die Leute mitnehmen. Leider schaffen wir es nicht, das dritte Tor zu setzen. Wir nicht klar genug in den Aktionen. Diese zwei Gegentore sind dann natürlich richtig bitter.

Für den Moment ist das Ergebnis enttäuschend. Aber die Mannschaft ist auf einem stabilen Weg.

Christoph Dabrowsk (Chef-Trainer RWE)

Es ist ein schlechtes Gefühl, auch wenn es eine gute Leistung war. Wir haben defensiv wie offensiv super gespielt und alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Vor allem gegen Ingolstadt – das ist eine super Mannschaft. Bis auf die zwei Gegentore können wir alles so mitnehmen und darauf aufbauen.

Zu seinem Wechsel auf die Rechtsverteidigerposition: Mir macht der Positionswechsel weniger aus. Die defensive Ausrichtung ist zwar ungewohnt, wenn der Trainer mich aber dort aufstellt, dann gebe ich dort mein Bestes.

Oguzhan Kefkir (Angreifer RWE)

Mit der Leistung können wir nicht leben. Das ist nicht unser Gesicht. Essen ist natürlich auch durch das Publikum befeuert worden.

In der zweiten Halbzeit haben wir alles investiert. Ich hätte mir das 1:2 früher gewünscht. Nichtsdestotrotz haben wir den Punkt verdient, weil wir nicht aufgegeben haben.

Rüdiger Rehm (Chef-Trainer FCI)