Rot-Weiss Essen – Rot-Weiss EssenSC Verl – Rot-Weiss Essen

Sa., 27.05.2023 13:30 Uhr

Rot-Weiss Essen : SC Verl

2 : 2

1 : 0

Abpfiff

18. Sandro Plechaty

47

45+1. Joscha Wosz für Joel Grodowski

45+1. Yari Otto für Jesse Edem Tugbenyo

45+1. Vinko Sapina für Nicolas Sessa

58. Tobias Knost

80. Torge Paetow

87. Torben Müsel

60

74

88

94

89

53. Tobias Knost für Nico Ochojski

72. Cottrell Ezekwem für Patrick Kammerbauer

64. Simon Engelmann für Ron Berlinski

64. Torben Müsel für Cedric Harenbrock

85. Aurel Loubongo-M'Boungou für Isiah Ahmad Young

85. Kevin Holzweiler für Thomas Eisfeld

Tore

18. Sandro Plechaty

58. Tobias Knost

80. Torge Paetow

87. Torben Müsel

Karten

45+2.

60.

74.

88.

89.

90+4.

Auswechselungen

45+1. Joscha Wosz
Joel Grodowski

45+1. Yari Otto
Jesse Edem Tugbenyo

45+1. Vinko Sapina
Nicolas Sessa

53. Tobias Knost
Nico Ochojski

64. Simon Engelmann
Ron Berlinski

64. Torben Müsel
Cedric Harenbrock

72. Cottrell Ezekwem
Patrick Kammerbauer

85. Aurel Loubongo-M'Boungou
Isiah Ahmad Young

85. Kevin Holzweiler
Thomas Eisfeld

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FAN-HINWEISE ZUM LETZTEN DRITTLIGA-SAISONSPIEL

Fan-Hinweise: Rot-Weiss Essen gegen den SC Verl.
Zum Abschluss der Drittliga-Saison nochmal gemeinsam jubeln. (Foto: Heidelberg)

Das finale Drittligaspiel der Saison 2022/23 steht an und seit dem letzten Wochenende ist klar: Auch in der nächsten Spielzeit ist Rot-Weiss Essen ein Teil Deutschlands dritthöchster Spielklasse. Am Samstag, den 27. Mai, empfängt RWE den SC Verl im Stadion an der Hafenstraße. Am letzten Drittliga-Spieltag finden alle Paarungen um 13.30 Uhr statt, so auch das Duell gegen die Ostwestfalen. Alle relevanten Infos finden Spielbesucher in den Fan-Hinweisen.

Stadionöffnung:

Das Stadion an der Hafenstraße öffnet ab 12.00 Uhr. Der Anstoß erfolgt zur für RWE-Fans ungewohnten Zeit von 13.30 Uhr.

Anreise mit dem KFZ:

Ab 12.00 Uhr ist die Durchfahrt an der Hafenstraße zwischen den Kreuzungen „Hafenstr. / Bottroper Str.“, „Hafenstr. / Krablerstr.“ sowie „Hafenstr. / Vogelheimerstr. / Sulterkamp“ für sämtliche motorisierte Fahrzeuge gesperrt. Eine Durchfahrt zu den Parkplätzen „P1“, „P2/P3“ oder „P4“ am Stadion an der Hafenstraße erhalten ab 12.00 Uhr ausschließlich Personen, die im Besitz eines gültigen Dauer-Parkscheins für die Saison 2022/2023 bzw. eines Tages-Parkscheins für die Begegnung gegen den SC Verl sind. Die Anreise kann dann nur noch über die Kreuzung „Hafenstr. / Vogelheimerstr.“ aus nördlicher Richtung kommend erfolgen.

KFZ-Anreisende sollten ihren Anfahrtsweg entsprechend über die „B224“ und anschließend die „Vogelheimerstr.“ oder „Daniel-Eckhardt-Str.“ wählen. Etwaige Verzögerungen aufgrund des hohen erwarteten Verkehrs sollten eingeplant werden. Rot-Weiss Essen empfiehlt seinen Fans deshalb eine frühzeitige Anreise zum Stadion an der Hafenstraße.

Parkplatz-Tickets sind für diese Partie weder am Stadion noch im Vorverkauf erhältlich.

Anreise mit dem ÖPNV:

Rot-Weiss Essen empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln über den Essener Hauptbahnhof bzw. den stadionnahen Bahnhof „Essen-Bergeborbeck“. In sämtlichen Eintrittskarten für den Heim- und Gästebereich ist die freie Anreise im Gebiet des Verkehrsbunds Rhein-Ruhr (VRR) enthalten.

Vor und nach dem Spiel verkehrt für Heim-Fans ein Bus-Shuttleservice der RUHRBAHN zwischen dem Essener Hauptbahnhof und dem Stadion an der Hafenstraße. Die Busse kommen an Steig 5 an der Kreuzung „Bottroper Straße“ / „Hafenstraße“ (Linienverkehr-Haltestelle: „Hafenstraße“) an und fahren an selbem Ort nach dem Spiel auch wieder ab.

Fan-Hinweise zum letzten Drittliga-Saisonspiel – Rot-Weiss Essen

Anreise mit dem Fahrrad:

Kostenfreie Parkmöglichkeiten für Fahrräder finden RWE-Fans auf „P2“/P3 hinter der WAZ-Westkurve.

Rettungswege freihalten:

Rot-Weiss Essen bittet zur Sicherheit aller Stadionbesucher darum, die Flucht- und Rettungswege auf der „WAZ-Westkurve“ (an roter Bodenmarkierung erkennbar) sowie auf der „Rahn-Tribüne“ zu jeder Zeit freizuhalten.

Im Sitzplatzbereich sind die entsprechend zugewiesenen Sitzplätze vor und während der Partie zwingend einzunehmen.

Mitnahme von Taschen / Rucksäcken:

Fans ist es möglich, Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 mit an die Hafenstraße zu bringen. Somit ist auch die Mitnahme von Bauchtaschen gestattet.

Alle Taschen und Rucksäcke über einer Größe von A4 sollten zuhause gelassen werden. Am Stadion bestehen keinerlei Aufbewahrungsmöglichkeiten.

Tageskassen öffnen ab 12.00 Uhr:

Für das Heimspiel gegen den SC Verl sicherten sich bereits 15.300 Zuschauer ein Ticket. Die WAZ-Westkurve ist ausverkauft. RWE-Fans können aktuell noch Karten auf der Rahn-Tribüne im Block „R1“, auf der Sparkassen-Tribüne in den Blöcken „E1“ und „E4“ sowie auf der Stadtwerke-Essen-Tribüne in den Blöcken „G1“ und „G2“ erwerben. Tagestickets sind in den Kassenhäuschen hinter der Tribüne erhältlich.

Rollstuhlfahrer-Tickets sind für diese Partie bereits vergriffen.

Hinter dem Gästeblock öffnet ab 12.00 Uhr eine Tageskasse für Gästefans.

Aufgrund der hohen bereits vergriffenen Anzahl an Karten und der zu entrichtenden Tageskassengebühr empfiehlt Rot-Weiss Essen eindeutig den Vorverkauf über den Online-Ticketshop, den Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße oder die bekannten Vorverkaufsstellen zu nutzen, um garantiert an ein Ticket zu kommen.

Der Vorverkauf für die Partie läuft online und in allen Vorverkaufs-Stellen je nach Öffnungszeit bis Samstag, 10.00 Uhr.

Schiedsrichterkarten werden zum Heimspiel gegen den SC Verl in limitierter Anzahl und somit nur solange der Vorrat reicht am Kassenhäuschen hinter Block „G1“ an der Stadtwerke-Essen-Tribüne verfügbar sein.

Hinweise zu „Print@home-Tickets“:

„Print@home“-Tickets müssen am Spieltag in Papierform vorliegen. Eine Ticketvorlage auf dem Handy ist nicht zulässig. Sollten sich Probleme ergeben, befinden sich in den Kassenhäuschen vor den jeweiligen Tribünen „Clearingstellen“, an denen bei aufkommenden Problemen geholfen wird.

Rot-Weiss Essen weist darauf hin, dass ein Missbrauch der Tickets strengstens untersagt ist und ausnahmslos zur Anzeige gebracht wird.

Spielerverabschiedung:

Die Spieler Felix Herzenbruch, Kevin Holzweiler, Oguzhan Kefkir, Raphael Koczor, Moritz Römling, Meiko Sponsel, Niklas Tarnat und Luca Wollschläger verlassen Rot-Weiss Essen am Saison-Ende und werden im Anschluss an das Verl-Spiel gebührend verabschiedet.

In der Halbzeit: Finale der Grundschul-Stadtmeisterschaften

Während der Halbzeitpause wird auf dem Rasen das Endspiel der 10. Wohnbau-Stadtmeisterschaften der Essener Grundschule ausgespielt. Die Spielzeit beträgt acht Minuten.

Fanshop öffnet um 12.00 Uhr:

Der Fanshop an der Hafenstraße ist von 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr sowie etwa 45 Minuten nach Abpfiff geöffnet.

Zudem öffnet ein Verkaufsstand mit einem großen Produktsortiment hinter der WAZ-Westkurve. Dieser öffnet zwischen 12.00 und 13.30 Uhr sowie 45 Minuten nach Abpfiff.

TV-Übertragung:

Das Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und dem SC Verl wird ab 13.15 Uhr auf MAGENTA SPORT übertragen. Zudem überträgt der Pay-TV-Sender ab 13.30 Uhr eine Konferenz mit allen Begegnungen des Spieltags.

Remis zum Drittliga-Abschluss: Premieren für Plechaty und Müsel

Rot-Weiss Essen beendete die erste Saison der Vereinsgeschichte in der eingleisigen 3. Liga mit einem Remis. Die Mannschaft von Trainer Christoph Dabrowski kam im Rahmen des 38. und letzten Spieltages gegen den SC Verl zu einem 2:2 (1:0) und schloss die Spielzeit 2022/2023 damit auf Rang 15 ab, fünf Punkte vor der Gefahrenzone. Vor 15.597 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße trafen Sandro Plechaty (18.) und der eingewechselte Torben Müsel (87.) jeweils zum ersten Mal in dieser Saison für die Hausherren. Verls „Joker“ Tobias Knost (58.) und Torge Paetow (80.) hatten die Gäste zwischenzeitlich in Führung gebracht. Für RWE war es bereits das 15. Unentschieden in der abgelaufenen Spielzeit. Das ist vor dem FC Viktoria Köln, dem MSV Duisburg und dem SV Meppen (jeweils 13 Remis) Liga-Höchstwert. Beendet ist die Saison für die Rot-Weissen damit allerdings noch nicht. Schließlich steht schon am kommenden Samstag, 3. Juni, ab 16.15 Uhr noch ein wichtiger Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ geht es im Endspiel um den Niederrheinpokal gegen den West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen. Der Gewinner des Revierderbys qualifiziert sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals.

Mustafa Kourouma und Ron Berlinski neu im Team

Im Vergleich zum Gastspiel beim Halleschen FC (0:2) veränderte Christoph Dabrowski seine Startformation auf zwei Positionen. Für José-Enrique Rios Alonso (Ödem im Sprunggelenk) lief Nachwuchstalent Mustafa Kourouma von Beginn an in der Innenverteidigung auf. Im Angriff konnte der gleich doppelt angeschlagene Ron Berlinski (Nasenbeinbruch und Kahnbeinbruch an der Hand) mit der Hilfe einer Gesichtsmaske und einer Manschette gegen seinen früheren Verein auflaufen. Dafür blieb Simon Engelmann, der von 2013 bis 2015 ebenfalls schon das Verler Trikot getragen hatte, zunächst auf der Bank.

Zurück im Kader war Kapitän Felix Bastians, der nach überstandener Adduktorenverletzung in den Tagen zuvor erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert hatte. Dagegen mussten neben José-Enrique Rios Alonso auch die Außenverteidiger Michel Niemeyer (muskuläre Probleme), Andreas Wiegel (Lauftraining nach Kapselverletzung am großen Zeh), Meiko Sponsel (Außenbandriss im Sprunggelenk) und Moritz Römling (Zerrung im Adduktorenbereich) im letzten Ligaspiel der Saison erneut verletzungsbedingt passen. Im Vergleich zum Halle-Spiel stand außerdem Mittelfeldspieler Clemens Fandrich nicht im Aufgebot der Rot-Weissen.

Sandro Plechaty: Sehenswerter Schlenzer mit links

Die erste große Chance zur RWE-Führung hatte Isaiah Young, der nach einem traumhaften Zuspiel von Sandro Plechaty vor dem Verler Torhüter Tim Wiesner auftauchte, die Kugel aber nicht am Schlussmann vorbeibekam. Auf der Gegenseite war Jakob Golz bei einem Kopfball von Verls Angreifer Joel Grodowski auf dem Posten.

Äußerst sehenswert war dann das erste Saisontor von Rechtsverteidiger Sandro Plechaty, der nach Vorarbeit von Lawrence Ennali mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze mit seinem eigentlich schwächeren linken Fuß zum 1:0 erfolgreich war (18.).

Nach einer guten halben Stunde hatte auch Mustafa Kourouma die Chance zu seinem ersten Treffer in der 3. Liga, zielte aber nach einem Einwurf von Oguzhan Kefkir aus kurzer Entfernung zu hoch. Kurz danach konnte sich Jakob Golz erneut auszeichnen, als er einen wuchtigen Distanzschuss von Michel Stöcker per Glanzparade zur Ecke abwehrte.

Simon Engelmann legt ab – Torben Müsel bleibt cool

Zur Pause reagierte Verls Trainer Michel Kniat mit gleich drei Wechseln, nur wenige Minuten später kam mit Tobias Knost sogar noch ein vierter frischer Spieler. Das sollte sich schnell auszahlen. Nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung schloss Knost einen Konter mit dem 1:1 ab (58.).

Mit Torben Müsel (für Cedric Harenbrock) und Simon Engelmann (für Ron Berlinski) kamen auch bei RWE frische Offensivkräfte. In Führung gingen jedoch die Verler. Abwehrspieler Torge Paetow (80.) war nach einem Freistoß per Kopf erfolgreich.

In der Schlussphase warfen die Rot-Weissen, bei denen auch noch Aurel Loubongo (für „Isi“ Young) und Kevin Holzweiler (für Thomas Eisfeld), kamen, dann aber noch einmal alles nach vorne – und wurden belohnt. Nach einer perfekten Ablage von Simon Engelmann blieb Torben Müsel (87.) vor dem Verler Tor cool und stellte ebenfalls mit seinem ersten Saisontreffer den Einstand her.

Zehn Abgänge: Emotionaler Abschied von „Aufstiegshelden“

Besonders emotional wurde es dann noch einmal nach dem Abpfiff. Schließlich wurden die zehn Spieler, die RWE nach dem Saisonende definitiv verlassen werden, offiziell verabschiedet. Mit Torjäger Simon Engelmann (zurück zum SV Rödinghausen), Abwehrspieler Felix Herzenbruch, Mittelfeldspieler Niklas Tarnat und Flügelspieler Oguzhan Kefkir werden auch vier Spieler, die entscheidenden Anteil am Aufstieg in die 3. Liga und dort auch am Klassenverbleib hatten, künftig nicht mehr zum rot-weissen Kader gehören.

Ebenfalls mit viel Applaus wurden der vom Verletzungspech verfolgte Linksverteidiger Michel Niemeyer, Offensivspieler Kevin Holzweiler und Torhüter Raphael Koczor (zum künftigen Landesligisten FC Kray), der als etatmäßige Nummer drei eine wichtige Rolle gespielt hatte, von den Fans bedacht. Ihre Verträge werden nicht verlängert. Jeweils zu ihren Stammvereinen kehren die in dieser Saison von RWE ausgeliehenen Rechtsverteidiger Meiko Sponsel (1. FC Köln), Linksverteidiger Moritz Römling (VfL Bochum) und Mittelstürmer Luca Wollschläger (Hertha BSC) zurück.