FAN-HINWEISE ZUM UNTERHACHING-HEIMSPIEL
Die WAZ-Westkurve wird gegen die SpVgg Unterhaching ausverkauft sein. (Foto: Heidelberg)
Rot-Weiss Essen empfängt am kommenden Samstag, 02. März, im Rahmen des 28. Drittliga-Spieltags die SpVgg Unterhaching im Stadion an der Hafenstraße. Der Anstoß erfolgt für RWE-Fans zur ungewohnten Uhrzeit: Ab 16.30 Uhr rollt der Ball in Bergeborbeck. Alle weiteren Informationen zum Spielbesuch erhalten Zuschauer in den Fan-Hinweisen.
Stadionöffnung:
Ab 15.00 Uhr (90 Minuten vor Anstoß).
Ticketsituation:
Über 15.500 Karten sind vergriffen. Derzeit befinden sich noch Tickets für die Rahn-, Sparkassen- und Stadtwerke-Essen-Tribüne im Verkauf. Die WAZ-Westkurve ist ausverkauft.
Der Block „G2“ auf der Stadtwerke Essen-Tribüne ist zur Partie gegen die SpVgg Unterhaching dem Heimbereich zugeordnet.
Tageskassen:
Tagestickets für die jeweilige Tribüne sind an den Kassenhäuschen hinter der Sparkassen-, Rahn- und Stadtwerke-Essen-Tribüne erhältlich. Die Tageskassen öffnen um 15.00 Uhr.
Hinter dem Gästeblock („G3“ auf der Stadtwerke-Essen-Tribüne) öffnet ab 15.00 Uhr eine Tageskasse für Gästefans.
Schiedsrichterkarten:
Schiedsrichterkarten werden zum Heimspiel gegen Unterhaching in limitierter Anzahl und somit nur solange der Vorrat reicht am Kassenhäuschen hinter Block „G1“ an der Stadtwerke-Essen-Tribüne verfügbar sein.
Hinweise zu „Print@home-Tickets“:
„Print@home“-Tickets müssen am Spieltag in Papierform vorliegen. Eine Ticketvorlage auf dem Handy ist nicht zulässig. Sollten sich Probleme ergeben, befinden sich in den Kassenhäuschen vor den jeweiligen Tribünen „Clearingstellen“, an denen bei aufkommenden Problemen geholfen wird.
Rot-Weiss Essen weist darauf hin, dass ein Missbrauch der Tickets strengstens untersagt ist und ausnahmslos zur Anzeige gebracht wird.
Sonderkasse zur Abholung der Uerdingen- bzw. Verl-Tickets:
Unmittelbar nach dem Spiel bietet Rot-Weiss Essen Gelegenheit, mit der Lieferweise „Abholung“ bestellte und bereits bezahlte Tickets für das anstehende Niederrheinpokal-Viertelfinalspiel gegen den KFC Uerdingen (Mi., 06. März, 19.00 Uhr) sowie für die Drittliga-Partie beim SC Verl (So., 10. März, 16.30 Uhr) abzuholen.
Die Abholung erfolgt am Ticketschalter am Fanshop und ist nur gegen Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises möglich.
Anreise mit dem KFZ:
Für Arbeiten an der Rhein-Herne-Kanalbrücke ist die Autobahn 42 zwischen „Bottrop Süd“ und „Essen-Nord“ auch weiterhin in beide Richtungen voll gesperrt. Eine der Ausweichstrecken führt unmittelbar über die „Borbecker Str.“ bzw. „Bottroper Str.“ sowie die „Hafenstraße“ bzw. den „Sulterkamp“ und anschließend die „Vogelheimer Str.“. Auf all diesen Straßenabschnitte ist daher mit einem außergewöhnlich hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen. Rot-Weiss Essen empfiehlt allen Zuschauern daher eine besonders frühzeitige Anreise.
Ab 15.00 Uhr ist die Durchfahrt an der Hafenstraße zwischen den Kreuzungen „Hafenstr. / Bottroper Str.“, „Hafenstr. / Krablerstr.“ sowie „Hafenstr. / Vogelheimerstr. / Sulterkamp“ für sämtliche motorisierte Fahrzeuge gesperrt.
Eine Durchfahrt zu den Parkplätzen „P1“, „P2/P3“ oder „P4“ am Stadion an der Hafenstraße erhalten ab 15.00 Uhr ausschließlich Personen, die im Besitz eines gültigen Dauer-Parkscheins für die Saison 2023/2024 bzw. eines Tages-Parkscheins für die Begegnung gegen Unterhaching sind.
Die Anreise kann dann nur noch über die Kreuzung „Hafenstr. / Vogelheimerstr.“ aus nördlicher Richtung kommend erfolgen. KFZ-Anreisende sollten ihren Anfahrtsweg entsprechend über die „B224“ und anschließend die „Vogelheimerstr.“ oder „Daniel-Eckhardt-Str.“ wählen.
Parkplatz-Tickets sind für diese Partie weder am Stadion noch im Vorverkauf erhältlich.
Mitfahrzentrale der Fan- und Förderabteilung:
Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der „MitFFAhrzentrale“ einen neuen Service für Heim- und Auswärtsspiele an. Ab sofort können sich RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten.
Nächstgelegene Bahnhöfe: Essen-Bergeborbeck (Nahverkehr), Essen Hauptbahnhof (Nahverkehr und Fernverkehr)
In sämtlichen Eintrittskarten für den Heim- und Gästebereich ist die freie Anreise im Gebiet des Verkehrsbunds Rhein-Ruhr (VRR) enthalten.
Vor und nach dem Spiel verkehrt für Heim-Fans ein Bus-Shuttleservice der RUHRBAHN zwischen dem Essener Hauptbahnhof und dem Stadion an der Hafenstraße. Die Busse kommen an Steig 5 an der Kreuzung „Bottroper Straße“ / „Hafenstraße“ (Linienverkehr-Haltestelle: „Hafenstraße“) an und fahren an selbem Ort nach dem Spiel auch wieder ab.
Anreise mit dem Fahrrad:
Fahrradständer befinden sich auf Parkplatz „P2“/P3 (hinter der WAZ-Westkurve).
Pflandflaschen-Sammelstellen:
Unlängst sind herumstehende Pfandflaschen zum Problem und Sicherheitsrisiko rundum das und auf dem Stadiongelände geworden. Rot-Weiss Essen hat sich zur Aufgabe gemacht, diese selbst für den guten Zweck einzusammeln: 50 Prozent gehen an das FÖRDERWERK und 50 Prozent an die Essener Chancen.
Hinter der WAZ-Westtribüne wird es drei Standorte geben, an denen Fans ihre leeren Pfandflaschen bis zum Anpfiff direkt in die von Stauder zur Verfügung gestellte Kisten ablegen können.
Rot-Weiss Essen bittet zur Sicherheit aller Stadionbesucher darum, die Flucht- und Rettungswege auf der „WAZ-Westkurve“ (an roter Bodenmarkierung erkennbar) sowie auf der „Rahn-Tribüne“ zu jeder Zeit freizuhalten.
Im Sitzplatzbereich sind die entsprechend zugewiesenen Sitzplätze vor und während der Partie zwingend einzunehmen.
Mitnahme von Taschen / Rucksäcken:
Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 können mit an die Hafenstraße gebracht werden. Somit ist auch die Mitnahme von Bauchtaschen gestattet.
Am Stadion bestehen keinerlei Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen und Rucksäcke größer als A4.
Fanshop öffnet um 14.30 Uhr:
Der Fanshop an der Hafenstraße ist von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr sowie etwa 45 Minuten nach Abpfiff geöffnet.
Zudem gibt es einen Verkaufsstand mit großem Produktsortiment hinter der WAZ-Westkurve. Dieser öffnet ebenfalls zwischen 14.30 und 16.30 Uhr sowie 45 Minuten nach Abpfiff.
Keine Punkte nach langer Unterzahl
Rot-Weiss Essen ist erstmals in dieser Saison in zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen leer ausgegangen. Nach dem 0:2 vor zwei Wochen gegen den SSV Ulm 1846 Fußball musste sich das Team von Trainer Christoph Dabrowski am 28. Spieltag der SpVgg Unterhaching, einem weiteren Aufsteiger, 1:3 (1:2) geschlagen geben. Schon beim Hinspiel in Bayern (0:4) waren die Rot-Weissen ohne etwas Zählbares geblieben. Das erneute Aufeinandertreffen vor 16.287 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße verlief für RWE äußerst unglücklich. Ein hohes Bein von Ron Berlinski im eigenen Strafraum (21.) brachte dem RWE-Angreifer nicht nur eine Rote Karte ein, sondern den Gästen auch noch einen Strafstoß. Patrick Hobsch (23., Foulelfmeter) nutzte die Gelegenheit zur Führung. In Unterzahl ließ Marvin Obuz (38.) das Dabrowski-Team mit dem Ausgleich wieder hoffen. Aaron Keller (45.+2) und Maurice Krattenmacher (61.) waren aber für die effiziente SpVgg zum Endstand erfolgreich. „Das war ein brutaler Spielverlauf mit der Roten Karte und dem Elfmeter“, sagte RWE-Trainer Christoph Dabrowski im Interview bei MagentaSport. „Wir sind nicht so gut ins Spiel reingekommen. Nach der Roten Karte hatten wir aber bis zur Halbzeitpause eine Phase, in der wir trotz Unterzahl druckvoll nach vorne gespielt haben. Der Ausgleich war deshalb auch verdient. Es waren sogar Chancen zum zweiten Tor da. Am Ende der Nachspielzeit bekommen wir dann den zweiten Gegentreffer. Davon haben wir uns leider nicht mehr erholt. Wir müssen das Spiel abhaken und schnell regenerieren. Wir wollen uns am Mittwoch im Pokalspiel beim KFC Uerdingen 05 das Erfolgserlebnis holen.“
Rios Alonso kehrt zurück – Götze muss passen
Gegenüber dem packenden 2:2 beim Tabellenzweiten Dynamo Dresden gab es bei den Rot-Weissen lediglich eine Veränderung in der Anfangsformation. „Dauerbrenner“ José-Enrique Rios Alonso kehrte nach abgesessener Gelbsperre in die Innenverteidigung zurück und ersetzte dort Felix Götze, der nach seiner in Dresden erlittenen Platzwunde und einem leichten Schädel-Hirn-Trauma noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte war und deshalb nicht zum RWE-Aufgebot gehörte. Dadurch lief Eigengewächs Mustafa Kourouma, der gegen Dynamo noch Rios Alonso ersetzt hatte, erneut von Beginn an auf.
Kapitän Vinko Sapina kehrte nach überstandener Knieverletzung in den Kader zurück, nahm aber zunächst auf der Bank Platz und wurde beim Stand von 1:3 nach etwas mehr als einer Stunde eingewechselt. Torhüter Jakob Golz trug erneut die Spielführerbinde. Verletzungsbedingt fehlten neben Felix Götze auch weiterhin Eric Voufack (Syndesmosebandverletzung), Ekin Celebi (Schulter-Operation) und Sandro Plechaty (Innenbandriss im Knie). Außerdem musste Torhüter Ole Springer ebenso wie Götze wegen einer Kopfverletzung zuschauen.
Vor Jakob Golz verteidigte eine Viererkette mit Andreas Wiegel auf der rechten Seite, den beiden Innenverteidigern José-Enrique Rios Alonso und Mustafa Kourouma sowie Lucas Brumme auf der linken Außenbahn. In der Mittelfeldzentrale zogen Thomas Eisfeld und Torben Müsel die Fäden. Hinter Mittelstürmer Ron Berlinski agierten Marvin Obuz, Cedric Harenbrock und Isaiah Young in der offensiven Dreierreihe.
Obuz: Siebter Saisontreffer und 17. Torbeteiligung
RWE war vom Anpfiff weg um Spielkontrolle bemüht, musste aber gegen die in den Zweikämpfen intensiv agierenden Unterhachinger aufmerksam bleiben. Nach einem Ballverlust von José-Enrique Rios Alonso am Mittelkreis versuchte Simon Skarlatidis, Jakob Golz mit einem Distanzschuss zu überraschen. Der Versuch geriet aber ein wenig zu hoch, der RWE-Schlussmann wäre außerdem noch rechtzeitig zur Stelle gewesen.
Eine unglückliche Aktion brachte die Rot-Weissen dann ins Hintertreffen. Nach einer Freistoßflanke der Gäste hatte Ron Berlinski nur den Ball im Blick und traf bei seinem Klärungsversuch Gegenspieler Raphael Schifferl auf Schulterhöhe. Schiedsrichter Timon Schulz (Hannover) entschied auf Foulelfmeter für die Gäste und zeigte dem RWE-Angreifer wegen groben Foulspiels die Rote Karte (21.). Patrick Hobsch (23.) ließ sich die Chance nicht entgehen und verlud RWE-Torhüter Golz zur Führung für die SpVgg. Einen gefährlichen Konter der Gäste konnte Andreas Wiegel noch mit der Fußspitze entschärfen.
Nur wenige Minuten nach dem Platzverweis kam die Mannschaft von Trainer Christoph Dabrowski aber wieder besser ins Spiel. Torben Müsel setzte die Defensive der SpVgg früh unter Druck und beförderte den Ball zu Cedric Harenbrock. Alleine vor Unterhachings Torhüter René Vollath versuchte es der Mittelfeldspieler aus schwierigem Winkel mit einem Lupfer, der sich ein wenig zu spät senkte. Wenige Minuten später belohnte sich RWE für den beherzten Auftritt in Unterzahl aber doch mit dem Ausgleich. Torben Müsel bediente Marvin Obuz (38.), der sich körperlich gegen seinen Gegenspieler behauptete und zu seinem siebten Saisontreffer (und zu seiner 17. Torbeteiligung) vollstrecken konnte.
Kurz darauf hätten die Rot-Weissen sogar fast das Spiel komplett gedreht. Cedric Harenbrock war über die rechte Seite nicht von der Hachinger Defensive zu halten und behielt dann noch die Übersicht für Torben Müsel. Der 24-Jährige setzte seinen Schuss an die Latte. Den gefährlichen Nachschuss von Isaiah Young konnte SpVgg-Verteidiger Raphael Schifferl per Kopf zur Ecke klären. Stattdessen gab es kurz vor der Halbzeit die kalte Dusche: Nach einem langen Ball konnte U19-Nationalspieler Maurice Krattenmacher für seinen Mitspieler Aaron Keller ablegen, der zum 1:2 (45.+2) ins lange Eck traf.
Rios Alonso verpasst erneuten Ausgleich knapp
Ohne personelle Wechsel und mit Schwung kam Rot-Weiss Essen wieder aus der Kabine. Eine Direktabnahme von Mustafa Kourouma nach einer Ecke konnte Unterhachings Kapitän Markus Schwabl im letzten Moment blocken. Eine noch bessere Chance zum erneuten Ausgleich ergab sich nach einer Freistoßflanke von Thomas Eisfeld. „Ene“ Rios Alonso traf fünf Meter vor dem Tor aber den Ball nicht richtig.
Auch mit einem Spieler mehr auf dem Feld kam die SpVgg Unterhaching nur zu wenigen gefährlichen Szenen. Im Anschluss an eine Ecke traf Torschütze Patrick Hobsch den Ball per Kopf nicht richtig. Einer der wenigen Entlastungsangriffe landete aber im Essener Tor. Nach dem Zusammenspiel mit Sebastian Maier behauptete sich Maurice Krattenmacher (61.) gegen mehrere Gegenspieler und ließ Jakob Golz keine Abwehrchance.
Einige Minuten später versuchte RWE-Trainer Christoph Dabrowski, mit einem Dreifachwechsel noch einmal neuen Schwung ins Spiel zu bringen. Für Thomas Eisfeld, Torben Müsel und Isaiah Young kamen Vinko Sapina, Leonardo Vonic und Moussa Doumbouya neu in die Begegnung. Die gefährlicheren Aktionen gehörten in dieser Phase aber weiterhin den Gästen. Bei einem Konter schickte Maurice Krattenmacher Sebastian Maier, der am stark reagierenden Jakob Golz scheiterte.
Für die letzte Viertelstunde wurden auch noch Nils Kaiser und Sascha Voelcke für Cedric Harenbrock und Lucas Brumme eingewechselt. Bei allem Bemühen fehlte in der Schlussphase aber dennoch die Durchschlagskraft, um die Defensive der SpVgg Unterhaching in Unterzahl noch in arge Bedrängnis zu bringen.
Pokal-Hürde in Krefelder Grotenburg – Dann nach Verl
Mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching begann für RWE eine weitere Englische Woche. Bereits am kommenden Mittwoch, 6. März, steht ab 19 Uhr das Niederrheinpokal-Viertelfinale beim Niederrhein-Oberligisten KFC Uerdingen 05 auf dem Programm. Im traditionsreichen Krefelder Grotenburg-Stadion, das in den letzten Jahren saniert wurde, hoffen die Gastgeber auf eine fünfstellige Kulisse.
Vier Tage später (Sonntag, 10. März, 16.30 Uhr) geht es für RWE dann zum SC Verl, einem alten Bekannten aus der Regionalliga West. Dort will sich das Dabrowski-Team für die 0:5-Heimpleite aus dem Hinspiel revanchieren. Für Vinko Sapina und Ron Berlinski ist es das Duell mit ihrem früheren Verein.
Das nächste Heimspiel an der Hafenstraße findet am Sonntag, 17. März, ab 13.30 Uhr statt. Dann ist die U23 von Borussia Dortmund zum Revierderby zu Gast. Danach geht es in die zweiwöchige Länderspielpause.