Rot-Weiss Essen – Rot-Weiss EssenSSV Jahn Regensburg – Rot-Weiss Essen

Sa., 16.09.2023 14:00 Uhr

Rot-Weiss Essen : SSV Jahn Regensburg

0 : 0

:

Abpfiff

17

44

46. Noah Ganaus für Elias Huth

74

57. Jannik Graf für Tobias Eisenhuth

70. Dominik Kother für Oscar Schönfelder

70. Eric Hottmann für Christian Viet

86. Robin Ziegele für Louis Breunig

63. Leonardo Vonic für Isiah Ahmad Young

63. Moussa Doumbouya für Ron Berlinski

86. Eric Voufack für Andreas Wiegel

90. Sandro Plechaty für Cedric Harenbrock

Karten

17.

44.

74.

Auswechselungen

46. Noah Ganaus
Elias Huth

57. Jannik Graf
Tobias Eisenhuth

63. Leonardo Vonic
Isiah Ahmad Young

63. Moussa Doumbouya
Ron Berlinski

70. Dominik Kother
Oscar Schönfelder

70. Eric Hottmann
Christian Viet

86. Robin Ziegele
Louis Breunig

86. Eric Voufack
Andreas Wiegel

90. Sandro Plechaty
Cedric Harenbrock

TicketinfosDuellcheckVideo-VorberichtFan-HinweiseSpielberichtStimmen

Rot-Weiss trifft auf Rot-Weiß! Am Samstag, den 16. September (14.00 Uhr), ist 2. Bundesliga-Absteiger Jahn Regensburg im Stadion an der Hafenstraße bei Rot-Weiss Essen zu Gast. Eintrittskarten für die Partie sind von Dienstag (29. August, 10.00 Uhr) bis Mittwoch (30. August, 20.00 Uhr) exklusiv für Mitglieder und nur im Online-Ticketshop erhältlich.

Am 6. Drittliga-Spieltag spielt RWE zum ersten Mal in dieser Saison an einem Samstagmittag im Stadion an der Hafenstraße um Punkte. Eine Woche nach der Länderspielpause trifft RWE dann zum zweiten Mal in der Geschichte auf Jahn Regensburg. Die erste Begegnung gab es 1953 im DFB-Pokal, das Hafenstraßen-Team feierte damals einen 5:0-Erfolg über Regensburg.

Dienstag beginnt zunächst der Mitglieder-Vorverkauf

Eintrittskarten sind zwischen Dienstag, 29. August, 10.00 Uhr, und Mittwoch, 30. August, 20.00 Uhr, exklusiv für Vereinsmitglieder von Rot-Weiss Essen erhältlich. Die Verkaufsphase läuft ausschließlich über den Online-Ticketshop, zu erreichen unter http://ticket.rot-weiss-essen.de.

Es sind maximal zwei Tickets pro Mitglied erhältlich.

Um Tickets im Mitglieder-Vorverkauf zu bestellen, ist es zwingend notwendig, dass der Online-Ticketshop-Zugang mit der eigenen Mitgliedschaft verknüpft ist. Fragen hierzu beantwortet das Ticketing-Team per Mail an ticketing@rot-weiss-essen.de.

Freier Verkauf startet Donnerstag

Ab Donnerstag, 10.00 Uhr, sind Eintrittskarten schließlich im freien Verkauf für alle Rot-Weisse online und in den Vorverkaufsstellen erhältlich. Mit Öffnung des Ticketschalters am Fanshop an der Hafenstraße um 14.00 Uhr können sich RWE-Fans auch dort ihren Steh- oder Sitzplatz für die Partie sichern.

Wer eine Karte online bestellt, der kann frei wählen, ob er sich das Ticket gegen einen Aufpreis von 5 Euro per Einwurf-Einschreiben zusenden lässt oder die Karte als „Print@Home“-Ticket bequem selbst zuhause ausdruckt.

Alle Verkaufsphasen im Überblick:

  • Di., 29. August, 10.00 Uhr – Mi., 30. August, 20.00 Uhr: Mitglieder-Verkaufsphase (Online-Ticketshop)
  • Ab Do., 31. August, 10.00 Uhr: Freier Verkauf (Vorverkaufsstellen, Online-Ticketshop)
  • Ab Do., 31. August, 14.00 Uhr: Freier Verkauf (Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße)

Punktkampf der Formstarken

In der Spur! Rot-Weiss Essen hat in den ersten fünf Partien ordentliche acht Punkte gesammelt und rangiert auf dem achten Tabellenplatz. Am kommenden 6. Drittliga-Spieltag bekommt es das Team von der Hafenstraße jedoch mit einem schweren Brocken zu tun (Sa., 14.00 Uhr, Stadion an der Hafenstraße). Jahn Regensburg ist derzeit noch ungeschlagen und konnte jüngst gegen den MSV Duisburg dreifach punkten (2:1). Im Duell der Formstarken möchte RWE dem etwas entgegensetzen, das neu gewonnene Selbstbewusstsein nutzen und gegen den derzeit besten Zweitliga-Absteiger punkten. Vielleicht ein gutes Omen: Das letzte direkte Aufeinandertreffen der Traditionsklub stieg ausgerechnet in der 1. Runde der DFB-Pokalsaison 1952/53. RWE ebnete als haushoher Favorit mit einem 5:0-Sieg den Weg für den späteren legendären Titeltriumph.

Die Ausgangslage:

Wer am vergangenen Freitag nach dem Rot-Weiss Essen-Duell gegen die Südwest-Regionalliga-Truppe der TSG Hoffenheim U23 das Endergebnis checkte, der musste sich wohl erst kneifen: Gegen den unterklassigen Gegner unterlag die Christoph-Dabrowski-Elf im Testspiel deutlich 1:5. Nach einer ersten Hälfte mit überwiegend rot-weissen Spielanteilen und Berlinski-Treffer, überflutete Ex-U19-Coach Vincent Wagner mit seinem talentierten Team die RWE-Maschen: Jeder Schuss ein Tor! Dass drei FÖRDERWERK-Spieler und zwei Verletzungs-Rückkehrer auf dem Platz standen, will Innenverteidiger Aaron Manu nicht als Ausrede gelten lassen: „Natürlich ist das dann ein anderes Team – aber wir sind in der Pflicht, unser Tor einfach besser zu verteidigen. Wir müssen ein besseres Zweikampfverhalten an den Tag legen und dem Ball aggressiver hinterher sein.“

Nichts, was die Drittliga-Profis lernen müssen – das bewiesen sie in der Liga! Rot-Weiss Essen gewinnt mehr als die Hälfte aller Zweikämpfe, ist damit in diesem Bereich eins der stärksten Teams. Einer, der sich in diesem Bereich besonders behauptet: Vinko Sapina. Der Hüne setzt sich in Zwei-Drittel aller Duelle mit dem Gegner durch.

Behauptet (fast) jeden Ball: Mittelfeldmann Vinko Sapina (r.). (Foto: Endberg)

Umso besser für RWE, dass Sapina nach muskulären Problemen am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnte. Auch Andreas Wiegel, Moussa Doumbouya und Lucas Brumme sind nach kurzzeitigen Wehwehchen in der Länderspielpause wieder voll dabei. Kapitän Felix Bastians ist für Dabrowski nach einem Monat Pause ebenfalls eine Option. Definitiv verzichten muss Rot-Weiss Essen dafür auf Thomas Eisfeld (Teilriss Symdesmose), Ekin Celebi (Leistenprobleme) und Fabian Rüth (Reha nach Kreuzbandriss) sowie Nils Kaiser (Reha nach Innenbandriss).

Das Ziel für Samstag ist jedenfalls klar: Serien ausbauen! Seit vier Spielen ist Rot-Weiss Essen ungeschlagen, drei Drittliga-Partien nacheinander und somit 343 Minuten (zählt man den Pokal dazu, dann sogar 433) musste Jakob Golz nicht mehr hinter sich greifen, zweimal in Folge entschied RWE Drittliga-Duelle für sich. Gemeinsam mit Tabellenführer Dynamo Dresden ist Rot-Weiss das Team mit den wenigsten Gegentreffern! Nur drei an der Zahl.

Fakten, die guttun! Die Verantwortlichen an der Hafenstraße wünschen sich nichts sehnlicher als eine ruhige Saison. „Das spricht für eine gewisse Stabilität. Auf jeden Fall haben wir ein gutes Fundament für die nächsten Wochen und Monate gelegt. Es sollte aber niemand vergessen, dass erst fünf von 38 Spielen absolviert sind“, mahnt Chef-Coach Dabrowski jedoch – wie verrückt die 3. Liga ist, weiß er aus dem Vorjahr.

An der Hafenstraße gibt es derzeit genügend Gründe zu feiern. (Foto: Endberg)

Der 44-jährige Ex-Profi erlebt mit seinem Team am Samstag übrigens ein Novum in dieser Saison. Erstmals wird ein Rot-Weiss Essen-Spiel 2023/24 am Samstag, um 14.00 Uhr angepfiffen. Auch an den kommenden Fußball-Wochenenden sind Partien mit RWE-Beteiligung zu der Kern-Anstoßzeit der 3. Liga rar gesät: Von sieben weiteren terminierten Auftritten, wird neben dem Regensburg- nur das Verl-Duell zur Fußball-Primetime ausgetragen.

Der Gegner:

Neu in der 3. Liga, doch alter Hase an der Seitenlinie! Der SSV Jahn Regensburg zählt nach dem Schlusspunkt auf sechs 2. Bundesliga-Jahre auf das Know-How eines echten Drittliga-Weisen: Amerikaner Joe Enochs ist mit 259 Begegnungen nach Pavel Dotchev (320 / Erzgebirge Aue) und Stefan Krämer (287 / vereinslos) dritterfahrenster Coach der Spielklasse! Da ehrt es umso mehr, dass der 52-Jährige RWE ein „stabiles Auftreten“ und einen „gut aufgestellten und punktuell verstärkten Kader“ attestiert. Dagegen will Enochs mit seinem Team „mutig auftreten und früh attackieren.“

Kennt die 3. Liga wie seine eigene Westentasche: Joe Enochs, hier als Trainer des FSV Zwickau in der Vor-Saison. (Foto: Endberg)

Wahrscheinlich, dass der Fußball-Lehrer am kommenden Samstag auf sein bewährtes System setzt: Viererkette, zwei defensive Mittelfeldspieler, ein Offensiver sowie zwei Flügelstürmer und ein Mittelstürmer – kurz bekannt als 4-5-1. Bislang ließ Enochs jedes Spiel in dieser taktischen Formation auflaufen.

Das Tor hütet dabei ein frisch gebackener U21-Nationalspieler. Felix Gebhart rückte in der vergangenen Länderspielpause neu ins Team von Junioren-Coach Antonio Di Salvo. Der 21-Jährige bewies sich letztes Jahr in Halle, blieb passable zehnmal gegentorlos und verdiente sich so ein Empfehlungsschreiben für die Nachwuchs-Bundeself und die Stammtorhüter-Position der Regensburger. Wie seine Defensiv-Kollegen Florian Ballas (30) und Benedikt Saller (30), absolvierte Gebhardt jede einzelne bislang mögliche Drittliga-Minute.

Während ein junger Wilder Treffer verhindert und Stamm-Mann Louis Breunig mit 19 Jahren auch noch in den Fußball-Kinderschuhen steckt, kann Enochs auch auf echte Routine zurückgreifen: Sechser Andreas Geipl (31), der sich gleich bei den Mannschaftskollegen die Kapitänsbinde verdiente, ergänzte im Vorjahr den Heidenheimer Bundesliga-Aufstiegskader. Alexander Bittroff (34) kommt auf stolze 182 Zweitliga-Einsätze. Ob der alte Fußballhase erstmals in der Karriere an der Hafenstraße vorhoppeln darf. Bittroff plagen muskuläre Probleme.

Fünf Spiele, keine Niederlage: Regensburgs Bilanz kann sich sehen lassen. (Foto: Photostudio Büttner / Jahn Regensburg)

Die Torflaute beenden möchte jedenfalls Elias Huth. Regensburgs physisch starke Nummer 29 war in jedem Ligaspiel als Mittelstürmer gesetzt, konnte die Vorschusslorbeeren jedoch nicht mit Toren zurückzahlen. Kein Grund für die RWE-Defensive, sich zu entspannen: Huth traf in 185 Drittliga-Partien 36-mal. Sein Backup übrigens einer, der einst an der Hafenstraße vorspielte: Eric Hottmann absolvierte im Juni 2022 ein Probetraining in rot-weiss. Seine Joker-Einsätze blieben bislang ebenfalls erfolglos.

Doch auch wenn sich noch kein Torjäger heraustut: Enochs Ideen funktionieren gut. Fünf Spiele ist Jahn ungeschlagen, dreimal spielte die Bayern-Elf davon Remis. Balsam für die geschundene Regensburg-Seele: Im Vorjahr gelangen in der Rückrunde bei elf Niederlagen – wie auch im bisherigen Drittliga-Turnus – nur zwei Siege und drei Remis. So rutschte der SSV Jahn unter den Strich und konnte sich nicht mehr erholen.

Aktuell auf dem dritten Tabellenplatz, ist das durchschnittlich 23,8 Jahre alte Team nun bester Zweitliga-Absteiger – vor dem SV Sandhausen (10.) und Arminia Bielefeld (14.). Soweit, so optimal – wäre da nicht das Pokalaus gegen den FC Ingolstadt am vergangenen Donnerstag gewesen. Pech hatte Regensburg, gleich im Verbandspokal-Achtelfinale einen Liga-Konkurrenten zugelost zu bekommen. In 90 Minuten wollte kein Tor fallen, im Elfmeterschießen dafür 17 – erst der 18. Elfmeter war nicht drin. „Leider hat unser neunter Versuch nicht den Weg ins Tor gefunden“, beschreibt Enochs.

Vorherige Duelle:

    • 17. August 1952: RWE – Jahn Regensburg 5:0 (RWE: Termath (2), Malinowski (2), Rahn)

Der Schiedsrichter:

Schiedsrichter der Partie ist Martin Speckner. Der 27-jährige Schloßbacher leitete bereits im Vorjahr die Auswärtsspiele beim VfL Osnabrück (8. Spieltag / 0:1) und in Dresden (31. Spieltag / 1:2). An der Hafenstraße gibt Speckner, der 2022/23 in der 2. Bundesliga häufig dem Essener Sven Waschitzki-Günther an der Seitenlinie half, seine Premiere.

Speckners Assistenten an der Seitenlinie sind Christopher Knauer und Jonas Krzyzanowski (21, Neuburg / Donau), vierter Offizieller ist Jost Steenken (31, Nordhorn)

Das Wetter:

Der Sommer schaut noch einmal an der Hafenstraße vorbei! Sonnige 25 Grad sind angesagt.

Übertragung:

MAGENTA SPORT überträgt die Partie ab 13.45 Uhr live. Mario Bast kommentiert das Match, Moderator ist Thomas Wagner.

Ab 14.00 Uhr ist das Spiel auch im Westdeutschen Rundfunk (WDR) und Bayerischen Rundfunk (BR) im Free-TV zu sehen.

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Rot-Weiss Essen empfängt am Samstag, 16. September, 14.00 Uhr, Jahn Regensburg im Stadion an der Hafenstraße. Alle relevanten Infos zur Partie des 6. Drittliga-Spieltags finden Zuschauer in den Fan-Hinweisen.

Stadionöffnung:

Ab 12.30 Uhr (90 Minuten vor Anstoß)

Ticketsituation:

Für das Heimspiel gegen Regensburg sicherten sich bereits 16.609 Zuschauer ein Ticket. Aktuell sind noch ca. 200 Eintrittskarten ausschließlich im Sitzplatz-Bereich in den Blöcken „E1“ und „E4“ (Sparkassen-Tribüne) und „R1“ (Rahn-Tribüne) erhältlich.

Karten für die Stadtwerke-Essen-Tribüne und die WAZ-Westkurve sind bereits vergriffen. Am Spieltag werden für den Block „G2“ noch Rollstuhlfahrer-Tickets an der Kasse hinter dem Block „G1“ erhältlich sein.

Vorverkauf:

Der Vorverkauf für die Partie läuft online und in allen Vorverkaufs-Stellen, je nach Öffnungszeit, noch bis Samstag, 11.00 Uhr.

Tageskassen:

Tagestickets sind (Stand: Freitagnachmittag) nur noch an den Kassenhäuschen hinter der Rahn- (R1) und Sparkassen-Tribüne (E1 / E4) erhältlich.

Aufgrund der hohen bereits vergriffenen Anzahl an Karten und der zu entrichtenden Tageskassengebühr empfiehlt Rot-Weiss Essen eindeutig, den Vorverkauf zu nutzen, um garantiert an ein Ticket zu kommen.

Hinter dem Gästeblock öffnet ab 12.30 Uhr eine Tageskasse für Gästefans.

Schiedsrichterkarten:

Schiedsrichterkarten werden zum Heimspiel gegen Jahn Regensburg in limitierter Anzahl und somit nur solange der Vorrat reicht am Kassenhäuschen hinter Block „G1“ an der Stadtwerke-Essen-Tribüne verfügbar sein.

Hinweise zu „Print@home-Tickets“:

„Print@home“-Tickets müssen am Spieltag in Papierform vorliegen. Eine Ticketvorlage auf dem Handy ist nicht zulässig. Sollten sich Probleme ergeben, befinden sich in den Kassenhäuschen vor den jeweiligen Tribünen „Clearingstellen“, an denen bei aufkommenden Problemen geholfen wird.

Rot-Weiss Essen weist darauf hin, dass ein Missbrauch der Tickets strengstens untersagt ist und ausnahmslos zur Anzeige gebracht wird.

Anreise mit dem KFZ:

Ab 12.30 Uhr ist die Durchfahrt an der Hafenstraße zwischen den Kreuzungen „Hafenstr. / Bottroper Str.“, „Hafenstr. / Krablerstr.“ sowie „Hafenstr. / Vogelheimerstr. / Sulterkamp“ für sämtliche motorisierte Fahrzeuge gesperrt.

Eine Durchfahrt zu den Parkplätzen „P1“, „P2/P3“ oder „P4“ am Stadion an der Hafenstraße erhalten ab 12.30 Uhr ausschließlich Personen, die im Besitz eines gültigen Dauer-Parkscheins für die Saison 2023/2024 bzw. eines Tages-Parkscheins für die Begegnung gegen Regensburg sind.

Die Anreise kann dann nur noch über die Kreuzung „Hafenstr. / Vogelheimerstr.“ aus nördlicher Richtung kommend erfolgen.

KFZ-Anreisende sollten ihren Anfahrtsweg entsprechend über die „B224“ und anschließend die „Vogelheimerstr.“ oder „Daniel-Eckhardt-Str.“ wählen. Etwaige Verzögerungen aufgrund des hohen erwarteten Verkehrs sollten eingeplant werden. Rot-Weiss Essen empfiehlt seinen Fans deshalb eine frühzeitige Anreise zum Stadion an der Hafenstraße.

Parkplatz-Tickets sind für diese Partie weder am Stadion, noch im Vorverkauf erhältlich.

Anreise mit dem ÖPNV:

Nächstgelegene Bahnhöfe: Essen-Bergeborbeck (Nahverkehr), Essen Hauptbahnhof (Nahverkehr und Fernverkehr)

In sämtlichen Eintrittskarten für den Heim- und Gästebereich ist die freie Anreise im Gebiet des Verkehrsbunds Rhein-Ruhr (VRR) enthalten.

Vor und nach dem Spiel verkehrt für Heim-Fans ein Bus-Shuttleservice der RUHRBAHN zwischen dem Essener Hauptbahnhof und dem Stadion an der Hafenstraße. Die Busse kommen an Steig 5 an der Kreuzung „Bottroper Straße“ / „Hafenstraße“ (Linienverkehr-Haltestelle: „Hafenstraße“) an und fahren an selbem Ort nach dem Spiel auch wieder ab.

Anreise mit dem Fahrrad:

Kostenfreie Parkmöglichkeiten befinden sich auf Parkplatz „P2“/P3 (hinter der WAZ-Westkurve).

Rettungswege freihalten:

Rot-Weiss Essen bittet zur Sicherheit aller Stadionbesucher darum, die Flucht- und Rettungswege auf der „WAZ-Westkurve“ (an roter Bodenmarkierung erkennbar) sowie auf der „Rahn-Tribüne“ zu jeder Zeit freizuhalten.

Im Sitzplatzbereich sind die entsprechend zugewiesenen Sitzplätze vor und während der Partie zwingend einzunehmen.

Mitnahme von Taschen / Rucksäcken:

Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 können mit an die Hafenstraße gebracht werden. Somit ist auch die Mitnahme von Bauchtaschen gestattet.

Am Stadion bestehen keinerlei Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen und Rucksäcke größer als A4.

Fanshop öffnet um 12.00 Uhr:

Der Fanshop an der Hafenstraße ist von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr sowie etwa 45 Minuten nach Abpfiff geöffnet.

Zudem gibt es einen Verkaufsstand mit großem Produktsortiment hinter der WAZ-Westkurve. Dieser öffnet ebenfalls zwischen 12.00 und 14.00 Uhr sowie 45 Minuten nach Abpfiff.

TV-Übertragung:

Das Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Jahn Regensburg wird ab 13.45 Uhr auf MAGENTA SPORT und ab 14.00 Uhr im Free-TV (BR / WDR) übertragen.

Remis! RWE baut zu Null-Serie aus

Die Null steht! Rot-Weiss Essen baute am 6. Spieltag in der 3. Liga die Serie ohne Niederlage weiter aus. Das 0:0 vor 16.727 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße gegen den Zweitliga-Absteiger SSV Jahn Regensburg war für die Mannschaft von RWE-Cheftrainer Christoph Dabrowski bereits das fünfte Spiel in Folge ohne Niederlage. Torhüter Jakob Golz ist dabei jetzt schon seit 433 Minuten, also mehr als sieben Stunden, ohne Gegentreffer. „Wir haben über weite Strecken unser bisher bestes Saisonspiel abgeliefert“, sagte RWE-Vorstandsvorsitzender Marcus Uhlig: „Ich habe selten ein so dominantes Spiel von uns gesehen, wir hatten immer wieder gute Situationen. Dass wir diese Partie nicht gewinnen konnten, ist ein kleiner Wermutstropfen. Aber es ist eine klare Entwicklung der Mannschaft zu sehen. Das macht Mut und Hoffnung für die Zukunft.“ Trainer Christoph Dabrowski meinte: „Wir haben eine dominante Leistung gezeigt und vor allem eine druckvolle erste Halbzeit gespielt. Leider haben wir es verpasst, in Führung zu gehen. Es ist ein gutes Zeichen, dass die Jungs nach dem Spiel nicht mit dem Punkt zufrieden sind. Unser Ballbesitzspiel wird immer besser. Daraus mehr Ertrag rauszuholen, ist unsere nächste Aufgabe.“

Kapitän Felix Bastians nach Pause wieder an Bord

Im Vergleich zum 2:0-Auswärtserfolg bei der U23 des SC Freiburg nahm Christoph Dabrowski zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Für Thomas Eisfeld, der wegen eines Teilrisses des Syndesmosebandes und einer Innenbandzerrung für etwa vier Wochen ausfällt, durfte Marvin Obuz diesmal von Beginn an ran. Außerdem nahm Moussa Doumbouya, der während der Länderspielpause mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, zunächst auf der Bank Platz. Für ihn begann Ron Berlinski. Da sich Andreas Wiegel und Vinko Sapina nach ihren Trainingspausen wegen muskulärer Probleme rechtzeitig fit gemeldet hatten, gehörten sich auch erneut zur Startelf.

In der Abwehr setzte „Dabro“ wieder auf die Viererkette mit Andreas Wiegel, José-Enrique Rios Alonso, Felix Götze und Lucas Brumme. Vor dem Sechser Vinko Sapina übernahmen Torben Müsel und Cedric Harenbrock die etwas offensiveren Positionen. Die Dreier-Angriffsreihe bildeten Isaiah Young, Ron Berlinski und Marvin Obuz.

Erstmals nach langer Verletzungspause wegen einer Zerrung im Adduktorenzerrung gehörte Kapitän Felix Bastians zum RWE-Aufgebot, kam allerdings noch nicht zum Einsatz. Auch Sandro Plechaty (nach Knieproblemen) ist wieder fit, kehrte in den Kader zurück und wurde kurz vor Schluss eingewechselt. Ebenso wie Thomas Eisfeld mussten auch Ekin Celebi (erneute Leistenprobleme) und Nils Kaiser (Innenbandanriss) verletzungsbedingt zuschauen.

Druckvolle erste Halbzeit ohne Belohnung

Erst zum zweiten Mal überhaupt stellte sich der SSV Jahn Regensburg an der Hafenstraße vor. Den bislang einzigen Vergleich mit den Oberpfälzern gab es in der Saison 1952/1953 in der ersten Runde des DFB-Pokals. Auf dem Weg zum Titelgewinn 1953 schalteten die Rot-Weissen die Regensburger vor eigenem Publikum aus, setzten sich 5:0 durch. Zu den Torschützen gehörte auch der spätere Weltmeister Helmut „Boss“ Rahn. 71 Jahre später war der SSV Jahn erneut an der Hafenstraße zu Gast.

Die Rot-Weissen waren vom ersten Moment an um Spielkontrolle bemüht und fanden auch schon früh in der dichtgestaffelten Defensive der Gäste Lücken. RWE kombinierte sich über Torben Müsel und Cedric Harenbrock nach vorne. Die scharfen Hereingaben von Isaiah Young konnten von Regensburg aber geklärt werden. Kurze Zeit später bediente Marvin Obuz den ebenfalls neu in die Startelf gerückten Ron Berlinski. Dessen Schuss ging aber links am Tor vorbei. Obuz zwang mit einem Versuch aus rund 18 Metern Torentfernung aus zentraler Position zu einer starken Parade. Bei der nachfolgenden Ecke von Müsel brachte Rios Alonso am langen Pfosten nicht genug Druck hinter den Ball. Der Deutsch-Spanier war es auch, der mit einem Gewaltschuss für Gefahr sorgte. Ein Verteidiger des SSV Jahn konnte sich im letzten Moment noch in den Ball werfen.

Der Essener Druck ließ auch zur Mitte des ersten Durchgangs nicht nach. Nach einer Flanke von Andreas Wiegel hätte Ron Berlinski aus wenigen Metern einköpfen können. Regensburgs Florian Ballas konnte gerade so noch klären. Von den Gästen war im RWE-Strafraum nur wenig zu sehen. Nach einer Ecke von der rechten Seite wurde Rasim Bulic entscheidend beim Kopfball gestört, sodass er Jakob Golz vor keine Probleme stellte. Ein Schuss von Gäste-Verteidiger Louis Breunig wurde von Felix Götze zur Ecke abgefälscht, die aber nichts einbrachte. Es ging torlos in die Halbzeitpause.

Schiedsrichter Speckner nimmt Foulelfmeter zurück

Die zweiten 45 Minuten nahm der SSV Jahn Regensburg mit einer Veränderung in Angriff. Elias Huth blieb in der Kabine, für ihn stürmte fortan Noah Ganaus. Die zweite Halbzeit begann nicht so temporeich wie der erste Durchgang. Für den ersten Abschluss sorgte Andreas Wiegel. Auf der Gegenseite landete ein Schuss des eingewechselten Ganaus auf dem Tordach. Nach rund einer Stunde wurde Ron Berlinski auf der linken Seite freigespielt. Seine Hereingabe sprang Young aber vom Fuß. Kurz darauf war für das Duo Schluss. Die Position im Sturmzentrum übernahm Moussa Doumbouya. Außen spielte fortan Leonardo Vonic.

Aufregung dann in der 72. Minute: Doumbouya schickte Müsel auf die Reise und der Ex-Gladbacher kam im Zweikampf mit SSV-Torhüter und U 21-Nationalspieler Felix Gebhardt im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Martin Speckner (Schloßbach) entschied zunächst auf Foulelfmeter. Nach einem Hinweis seines Assistenten nahm er den Strafstoß aber wieder zurück, weil Gebhardt wohl auch den Ball gespielt hatte. In der Folge nahm die Partie wieder an Tempo zu. Beide Teams kamen immer wieder an den gegnerischen Strafraum, ohne allerdings zwingend zu werden.

Für die Schlussphase brachte RWE-Trainer Christoph Dabrowski Eric Voufack für den leicht angeschlagenen Andreas Wiegel positionsgetreu. Die Regensburger kombinierten sich nochmal über die rechte Seite durch, in der Mitte schoß Ganaus aus fünf Metern knapp über das Tor. Ein Freistoß von Voufack aus zentraler Position wurde von der Mauer zur Ecke abgefälscht. Einen Distanzschuss von Rios Alonso hätte Vinko Sapina fast noch mit einer Grätsche entscheidend erreicht. Nach der Einwechslung von Sandro Plechaty für Cedric Harenbrock kam RWE noch zu einigen Ecken, die aber nichts mehr einbrachten.

Nächste „Englische Woche“ startet für RWE in Ulm

Nach dem torlosen Duell mit dem SSV Jahn Regensburg steht für Rot-Weiss Essen mit dem Gastspiel beim SSV Ulm 1846 Fußball am nächsten Sonntag, 24. September, ab 13.30 Uhr das erste Duell der Saison mit einem Aufsteiger auf dem Programm. Die „Spatzen“ hatten als Meister der Regionalliga Südwest erstmals den Sprung in die eingleisige 3. Liga geschafft.

Die letzten Vergleiche mit den Ulmern liegen auch schon eine ganze Weile zurück. Zwischen 1983 und 1988 standen sich beide Traditionsklubs insgesamt sechsmal in der 2. Bundesliga gegenüber. Nach zwei Ulmer Erfolgen und einem Remis in den ersten drei Partien setzte sich danach RWE dreimal hintereinander durch.

Für die Rot-Weissen ist das Gastspiel in Ulm der Auftakt zu zwei „Englischen Wochen“ nacheinander. Am Mittwoch, 27. September, geht es ab 19.00 Uhr in der zweiten Runde des Niederrheinpokals zum Oberligisten SC St. Tönis, der vom ehemaligen RWE-Spieler Alexander Thamm trainiert wird. Gespielt wird auf der Jahn-Sport-Anlage (Gelderner Straße 69) in Tönisvorst. Am folgenden Sonntag (1. Oktober) geht es dann ab 13.30 Uhr in der Liga mit dem Top-Spiel gegen Aufstiegsfavorit SG Dynamo Dresden weiter.

Stimmen zum Spiel

Ich kann mit dem Punkt leben. Von den Jungs habe ich allerdings eine unzufriedene Reaktion erlebt, sie wollten unbedingt gewinnen.

Uns war klar, dass Regensburg kompakt steht und sich hinten überall reinwirft. Was mich stolz macht: Die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, nimmt unsere Fans mit. Kompliment für diese Stimmung – und auch für die Choreografie vor dem Spiel!

Zur Elfmetersituation: Der Schiedsrichter hat so entschieden. Aus der Entfernung sah es aus, als wäre der Torwart zuerst am Ball gewesen.

Christoph Dabrowski (Chef-Trainer RWE)

Ärgerlich. Wir haben super gespielt, müssen das Tor machen und drei Punkte mitnehmen. Auf diese Leistung können wir aber aufbauen! Die erste Hälfte war super, in der zweiten Halbzeit haben wir zwar etwas nachgelassen, nichtsdestotrotz aber gut kombiniert.

Felix Götze (Mittelfeldspieler RWE)

Das Ergebnis ist in Anbetracht unseres hohen Ballbesitzes nicht gut. Regensburg war besonders Ende der zweiten Halbzeit kaputt. Uns hat aber die letzte Effizienz gefehlt. So stehen wir mit dem 0:0 da.

Zur Elfmetersituation: Ich bin als erstes am Ball, merke den Kontakt, glaube aber, dass der Torhüter den Ball spielt. Es war eher kein Strafstoß.

Torben Müsel (Mittelfeldspieler RWE)

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Andreas Wiegel (Abwehrspieler RWE)

Besonders in der ersten Halbzeit war Essen besser im Spiel. Sie hatten mehr Ballbesitz. Wir haben nur kein Tor bekommen, weil RWE in den letzten Aktionen nicht klar war.

Wir sind mit dem Punkt sehr zufrieden. Auch wenn wir wissen, dass wir besser spielen müssen.

Zur Elfmetersituation: Felix (Anm.: Gebhardt) hat den Ball gespielt. Es war sehr mutig vom Schiedsrichter, den Fehler vor 17.000 Zuschauern zu korrigieren.

Joe Enochs (Chef-Trainer Jahn Regensburg)