FAN-HINWEISE ZUM SANDHAUSEN-HEIMSPIEL
Das letzte Heimspiel zur Mittagszeit in diesem Kalenderjahr wartet auf RWE. (Foto: Strootmann)
Knapp drei Wochen nach dem letzten Heimspiel rollt für Rot-Weiss Essen am Samstag an der Hafenstraße endlich wieder der Ball. RWE trifft im Rahmen des 17. Drittliga-Spieltags ab 14.00 Uhr auf Zweitliga-Absteiger SV Sandhausen. Alle relevanten Informationen zum Besuch im Stadion an der Hafenstraße gibt es in den Fan-Hinweisen.
Stadionöffnung:
Ab 12.30 Uhr (90 Minuten vor Anstoß)
Ticketsituation:
15.300 Karten sind vergriffen.
Eintrittskarten gibt es noch für die Sparkassen- (E1, E4), Rahn- (R1, R2) und Stadtwerke-Essen-Tribüne (G1). Karten für die WAZ-Westkurve sind vergriffen.
Vorverkauf:
Der Vorverkauf läuft online und in allen Vorverkauf-Stellen, je nach Öffnungszeit, noch bis Samstag, 11.00 Uhr.
Tageskassen:
Tagestickets für die jeweilige Tribüne sind an den Kassenhäuschen hinter der Sparkassen-, Rahn- und Stadtwerke-Tribüne erhältlich. Die Tageskassen öffnen um 12.30 Uhr. Rollstuhlfahrer-Karten für den Block „G2“ auf der Stadtwerke-Essen-Tribüne sind am Kassenhaus hinter Block „G1“ erhältlich.
Hinter dem Gästeblock („G3“ auf der Stadtwerke-Essen-Tribüne) öffnet ab 12.30 Uhr eine Tageskasse für Gästefans.
Schiedsrichterkarten:
Schiedsrichterkarten werden zum Heimspiel gegen Sandhausen in limitierter Anzahl und somit nur solange der Vorrat reicht am Kassenhäuschen hinter Block „G1“ an der Stadtwerke-Essen-Tribüne verfügbar sein.
Hinweise zu „Print@home-Tickets“:
„Print@home“-Tickets müssen am Spieltag in Papierform vorliegen. Eine Ticketvorlage auf dem Handy ist nicht zulässig. Sollten sich Probleme ergeben, befinden sich in den Kassenhäuschen vor den jeweiligen Tribünen „Clearingstellen“, an denen bei aufkommenden Problemen geholfen wird.
Rot-Weiss Essen weist darauf hin, dass ein Missbrauch der Tickets strengstens untersagt ist und ausnahmslos zur Anzeige gebracht wird.
Sonderkasse zur Abholung von 1860-Tickets:
Unmittelbar nach dem Spiel bietet Rot-Weiss Essen Gelegenheit, mit der Lieferweise „Abholung“ bestellte und bereits bezahlte Tickets für das anstehende Auswärtsspiel beim TSV 1860 München abzuholen.
Die Abholung erfolgt am Ticketschalter am Fanshop und ist nur gegen Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises möglich.
Anreise mit dem KFZ:
Ab 12.30 Uhr ist die Durchfahrt an der Hafenstraße zwischen den Kreuzungen „Hafenstr. / Bottroper Str.“, „Hafenstr. / Krablerstr.“ sowie „Hafenstr. / Vogelheimerstr. / Sulterkamp“ für sämtliche motorisierte Fahrzeuge gesperrt.
Eine Durchfahrt zu den Parkplätzen „P1“, „P2/P3“ oder „P4“ am Stadion an der Hafenstraße erhalten ab 12.30 Uhr ausschließlich Personen, die im Besitz eines gültigen Dauer-Parkscheins für die Saison 2023/2024 bzw. eines Tages-Parkscheins für die Begegnung gegen Sandhausen sind.
Die Anreise kann dann nur noch über die Kreuzung „Hafenstr. / Vogelheimerstr.“ aus nördlicher Richtung kommend erfolgen.
KFZ-Anreisende sollten ihren Anfahrtsweg entsprechend über die „B224“ und anschließend die „Vogelheimerstr.“ oder „Daniel-Eckhardt-Str.“ wählen. Etwaige Verzögerungen aufgrund des hohen erwarteten Verkehrs sollten eingeplant werden. Rot-Weiss Essen empfiehlt seinen Fans deshalb eine frühzeitige Anreise zum Stadion an der Hafenstraße.
Parkplatz-Tickets sind für diese Partie weder am Stadion noch im Vorverkauf erhältlich.
Anreise mit dem ÖPNV:
Nächstgelegene Bahnhöfe: Essen-Bergeborbeck (Nahverkehr), Essen Hauptbahnhof (Nahverkehr und Fernverkehr)
In sämtlichen Eintrittskarten für den Heim- und Gästebereich ist die freie Anreise im Gebiet des Verkehrsbunds Rhein-Ruhr (VRR) enthalten.
Vor und nach dem Spiel verkehrt für Heim-Fans ein Bus-Shuttleservice der RUHRBAHN zwischen dem Essener Hauptbahnhof und dem Stadion an der Hafenstraße. Die Busse kommen an Steig 5 an der Kreuzung „Bottroper Straße“ / „Hafenstraße“ (Linienverkehr-Haltestelle: „Hafenstraße“) an und fahren an selbem Ort nach dem Spiel auch wieder ab.
Anreise mit dem Fahrrad:
Kostenfreie Parkmöglichkeiten befinden sich auf Parkplatz „P2“/P3 (hinter der WAZ-Westkurve).
Rettungswege freihalten:
Rot-Weiss Essen bittet zur Sicherheit aller Stadionbesucher darum, die Flucht- und Rettungswege auf der „WAZ-Westkurve“ (an roter Bodenmarkierung erkennbar) sowie auf der „Rahn-Tribüne“ zu jeder Zeit freizuhalten.
Im Sitzplatzbereich sind die entsprechend zugewiesenen Sitzplätze vor und während der Partie zwingend einzunehmen.
Mitnahme von Taschen / Rucksäcken:
Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 können mit an die Hafenstraße gebracht werden. Somit ist auch die Mitnahme von Bauchtaschen gestattet.
Am Stadion bestehen keinerlei Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen und Rucksäcke größer als A4.
Fanshop öffnet um 12.00 Uhr:
Der Fanshop an der Hafenstraße ist von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr sowie etwa 45 Minuten nach Abpfiff geöffnet.
Zudem gibt es einen Verkaufsstand mit großem Produktsortiment hinter der WAZ-Westkurve. Dieser öffnet ebenfalls zwischen 12.00 und 14.00 Uhr sowie 45 Minuten nach Abpfiff.
TV-Übertragung:
Das Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und dem SV Sandhausen wird ab 13.45 Uhr auf MAGENTA SPORT übertragen.
Aufholjagd wird gegen Sandhausen nicht belohnt
Rot-Weiss Essen musste am 17. Spieltag in der 3. Liga eine Heimniederlage hinnehmen. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski unterlag dem Aufstiegsaspiranten SV Sandhausen nach intensiven 95 Minuten 1:2 (0:1). Dabei war die Schlussoffensive der Gastgeber nicht von Erfolg gekrönt. Vor 15.307 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße erzielte der gebürtige Essener Abu-Bekir El-Zein (38./65.), der früher im Nachwuchsbereich für den RWE-Kooperationspartner ETB Schwarz-Weiß und später für Borussia Dortmund am Ball war, beide Treffer für den effektiven Zweitliga-Absteiger, der seit einigen Wochen vom Ex-Schalker Jens Keller trainiert wird. Nach dem Anschlusstreffer durch den eingewechselten Ron Berlinski (74.) warfen die Rot-Weissen alles nach vorne, wurden aber nicht mehr mit dem Ausgleich belohnt.
Mustafa Kourouma ersetzt gesperrten Felix Götze
Erstmals seit fünf Spieltagen musste Christoph Dabrowski seine Anfangsformation wieder umstellen. Für den gesperrten Felix Götze (Gelb-Rote Karte beim 1:2 in Ingolstadt) begann Eigengewächs Mustafa Kourouma in der Innenverteidigung.
Dazu wurde das Spielsystem ein wenig angepasst. Kapitän Vinko Sapina rückte vom defensiven Mittelfeld zwischen die beiden Innenverteidiger Mustafa Kourouma und José-Enrique Rios Alonso. Dadurch formierte sich in der Abwehr eine Dreierkette, die in der Defensive durch die beiden Außenverteidiger Eric Voufack (rechts) und Lucas Brumme (links) bei Bedarf zu einer Fünferkette wurde. Im zentralen Mittelfeld zogen Cedric Harenbrock und Torben Müsel die Fäden. Im Angriff unterstützten Marvin Obuz (rechts) und Isaiah Young (links) Mittelstürmer Leonardo Vonic.
Rechtsverteidiger Andreas Wiegel, der in Ingolstadt aus privaten Gründen gefehlt hatte, gehörte wieder zum Aufgebot. Mittelfeldspieler Thomas Eisfeld, der nach überstandenem Teilriss des Syndesmosebandes wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen ist, war dagegen noch nicht dabei. Weiterhin nicht zur Verfügung standen neben Felix Götze nur noch Ekin Celebi (Aufbautraining nach Leisten-Operation) und Fabian Rüth (Reha nach Kreuzbandriss). Zumindest Celebi konnte zuletzt aber auch schon Teile des Mannschaftstrainings mitmachen.
Leonardo Vonic vergibt beste Chance zur Führung
Nach einer würdevollen Gedenkminute für den im Alter von nur 25 Jahren verstorbenen Regensburger Stürmer Agyemang Diawusie und einem Mitglied der aktiven RWE-Fanszene erwischten zunächst die Gäste den besseren Start. Einmal musste Vinko Sapina gegen Sebastian Stolze zur Ecke klären, dann bekam Lucas Brumme bei einer großen Chance von David Otto gerade noch den Fuß an den Ball.
Nach und nach bekamen die Rot-Weissen das Spiel jedoch besser in den Griff und erarbeiteten sich dann auch die beiden bis dahin besten Tormöglichkeiten. Zunächst tauchte Leonardo Vonic nach einem feinen Zuspiel von Torben Müsel alleine vor Sandhausens Torhüter Nikolai Rehnen auf, setzte seinen Abschluss aber zu hoch an. Nur wenig später kam Torben Müsel nach einer Flanke von Isaiah Young in aussichtsreicher Position zum Kopfball, scheiterte aber am gut reagierenden Nikolai Rehnen. Auch „Isi“ Young hatte nach Vorarbeit von Marvin Obuz das 1:0 auf dem Fuß, schoss aber mit links über den Kasten.
Auf der Gegenseite musste Jakob Golz zweimal gegen Livan Burcu parieren. In der 38. Minute war Rot-Weiss Essens Nummer eins jedoch erstmals geschlagen, als der aus Essen stammende Abu-Bekir El-Zein nach einem Querpass von Livan Burcu in aller Ruhe von der Strafraumgrenze abziehen und die Kugel zum 0:1 in die Maschen befördern konnte. Dabei blieb es bis zur Pause.
Ron Berlinski verkürzt nach Flanke von Marvin Obuz
Ohne Wechsel ging es in die zweite Halbzeit. Die Rot-Weissen waren sofort bemüht, den Gegner unter Druck zu setzen. Hochkarätige Torchancen sprangen dabei allerdings zunächst nicht heraus. Nach einer Flanke von Eric Voufack bekam Mustafa Kourouma per Kopf nicht genügend Druck auf den Ball. Marvin Obuz verzog vom Strafraumeck deutlich.
Wesentlich effektiver präsentierten sich die Gäste aus Sandhausen, die gleich ihren ersten Konter zum zweiten Treffer nutzten. Erneut war es Abu-Bekir El-Zein, der den Ball nach einer Maßflanke von David Otto zum 0:2 (65.) im Netz unterbrachte. Nur wenige Minuten später musste Jakob Golz schon sein ganzes Können aufbieten, um einen dritten Treffer von Abu-Bekir El-Zein zu verhindern.
Kurz nach dem 0:2 reagierte Christoph Dabrowski und wechselte mit Ron Berlinski (für Leonardo Vonic) sowie Moussa Doumbouya (für Isaiah Young) zwei frische Angreifer. Das machte sich schnell bezahlt. Nach einer Rechtsflanke von Marvin Obuz war Ron Berlinski zur Stelle und traf aus kurzer Entfernung zum 1:2 (74.).
In der Schlussphase – mit Sascha Voelcke (für Lucas Brumme) und Nils Kaiser (für Cedric Harenbrock) waren noch zwei neue Spieler eingewechselt worden – entwickelte sich fast ein Spiel auf ein Tor. Der SV Sandhausen igelte sich am eigenen Strafraum ein, um den knappen Vorsprung zu verteidigen. In der Nachspielzeit hatten Moussa Doumbouya und Vinko Sapina jeweils noch die Chance zum 2:2, scheiterten aber knapp.
Gastspiel bei „Löwen“ und Heimspiel-Doppelpack
Das erste Duell in der Vereinsgeschichte mit dem SV Sandhausen läutete endgültig den Endspurt des Fußballjahres 2023 für RWE ein. Bis zur Winterpause warten jetzt noch drei weitere Ligaspiele auf die Rot-Weissen, davon zwei im heimischen Stadion an der Hafenstraße.
Die letzte Auswärtspartie führt die Rot-Weissen zum TSV 1860 München (Samstag, 09. Dezember, 14.00 Uhr). Danach steht noch ein Heimspiel-Doppelpack – jeweils unter Flutlicht – gegen den Aufsteiger VfB Lübeck (Freitag, 15. Dezember, 19.00 Uhr) und zum Rückrundenstart gegen den Halleschen FC (Dienstag, 19. Dezember, 19.00 Uhr) auf dem Programm. Das Niederrheinpokal-Viertelfinale beim Oberligisten KFC Uerdingen 05 wird erst im neuen Jahr ausgetragen.