Rot-Weiss Essen – Rot-Weiss EssenTuS Fichte Lintfort – Rot-Weiss Essen

Rot-Weiss Essen

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TuS Fichte Lintfort

Mi. 24.11. 19:30 Uhr

7 - 0

2 - 0

TicketsGegnerinfosSpielberichtStimmen

Auf Rot-Weiss Essen wartet in der anstehenden Woche ein echter Heimspiel-Doppelschlag. Bevor das Team von Kapitän Dennis Grote in der Regionalliga West vom SV Rödinghausen herausgefordert wird (Sa., 27. Nov, 14.00 Uhr), empfangen die RWEler im Rahmen der Niederrheinpokal-Drittrunde Landesligist TuS Fichte Lintfort an der Hafenstraße. Die Partie, die am Mittwoch, um 19.30 Uhr angestoßen wird, findet aufgrund eines Heimrecht-Tauschs im Stadion Essen statt. Das Ticketing-Team von RWE empfiehlt zu den anstehenden Duellen ausdrücklich, den Vorverkauf zu nutzen. An den Tageskassen wird schließlich eine Gebühr von 3 Euro, 2 Euro in der Kategorie 4, erhoben.

Eintrittskarten für das Niederrheinpokal-Aufeinandertreffen sind zum Preis von 16 Euro (Kinder und Schwerbehinderte: 11 Euro) auf der Sparkassen-Tribüne und 10 Euro (ermäßigt: 7 Euro) auf der WAZ-Westkurve erhältlich. Tickets für das Duell gegen den SV Rödinghausen können zu den gewohnten Preisen im Fanshop an der Hafenstraße sowie im Online-Ticketshop und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.

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Aus dem Westen des Ruhrgebiets

Eine englische Woche steht an! Nach dem 1:1-Unentschieden im Grenzland beim FC Wegberg-Beeck, erwartet Rot-Weiss Essen für die dritte Niederrheinpokalrunde TuS Fichte Lintfort im Bald-„Stadion an der Hafenstraße“ (Mittwoch, 19.30 Uhr, Tageskassen öffnen). Der kommende Gegner mit 107-jähriger Tradition belegt aktuell den vierten Platz der Landesliga Gruppe 2, lässt sich wohl nicht gern schlagen – erst zwei Niederlagen stehen nach 13 Staffelpartien zu Buche und kommt vom westlichen Rand des Ruhrgebiets. 37 Kilometer trennen die 97A von der Fichte-Platzanlage.

Ursprünglich hätte sogar Rot-Weiss Essen die Reise nach Kamp-Lintfort antreten müssen – so sehen es die Turnierregeln des Fußballverband Niederrheins vor. Wegen Umbaumaßnahmen auf dem Platz des des Turn- und Sportvereins aber, baten die Veranwortlichen um Fußballabteilungsleiter Norbert Lewing um  einen Heimrechttausch. RWE stimmte zu, jetzt erwartet die Landesliga-Kicker ein Duell an einem der traditionsreichsten Orte des Fußballruhrgebiets. Das freut besonders Fichte-Lintfort-Kapitän Leslie Rume, wie der 27-Jährige gegenüber Reviersport versichert:„An dieser Kultstätte zu spielen, ist einfach der Wahnsinn. Jeder im Ruhrgebiet kennt die Hafenstraße. Und wir dürfen da unter Flutlicht auflaufen – geil!“

Ein weiterer Name, der den rot-weissen Stadionbesuchern geläufig sein sollte, ist Florian Ortstadt. Der 32-Jährige, der auch schon für Ligakontrahent VfB Homberg und Ex-Marcel-Platzek-Verein VfL Repelen am Leder war, kommt in 12 Ligapartien auf ganze 16 Treffer. Zuletzt war er noch zweimal gegen den TSV Meerbusch 2 erfolgreich. Damit hat Ortstadt mehr als die Hälfte der Lintforter Treffer – 31 an der Zahl – beigesteuert.

Wie auch immer: Einfach dürfte es RWE Ortstadt und den Lintfortern keinesfalls machen, auch wenn Kapitän Rume bei Reviersport Bestleistung verspricht. Die rot-weisse Gangrichtung, nicht nur für das Duell sondern auch die Wettbewerbssaison, ist schließlich klar. „Wir wollen den Pokal gewinnen“, gibt Christian Neidhart vor dem Lintfort-Match bekannt.

Das hatte der Fußballlehrer schon 2020 mit Essen geschafft. In seinem ersten Pflichtspiel an der Hafenstraße besiegte Rot-Weiss den 1. FC Kleve im Endspiel mit 3:1 und ebnete so den Weg für eine furiose DFB-Pokal-Spielzeit, die über Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf und Bayer Leverkusen schließlich im Viertelfinale gegen Holstein Kiel endete. Klar somit: Nächstes Jahr möchte RWE nach dem Niederrheinpokal-Aus im Halbfinale (4:6 n.E. gegen den SV Straelen) wieder am nationalen Cup teilnehmen. Doch eins nach dem anderen, weiß auch Neidhart: „Wir wollen die Zuschauer mitziehen und einen souveränen Sieg einfahren.“

Nächste Runde für RWE

Rot-Weiss Essen gewann die dritte Runde des Niederrheinpokals vor 1.031 Zuschauern an der Hafenstraße standesgemäß mit 7:0 gegen den Landesligisten TuS Fichte Lintfort. Für RWE trafen Engelmann (22.) und Langesberg (38.) vor der Pause, nach dem Wechsel durften sich erneut „Engel“ (48.), Kourouma (54.), Harenbrock (56.), Heim (67.) und Kaiser (86.) in die Torschützenliste eintragen. Cheftrainer Christian Neidhart bilanzierte: „In der ersten Halbzeit hätten wir es einfacher spielen können, haben dann im zweiten Durchgang das Tempo erhöht und so die Tore gemacht. Die Pflichtaufgabe ist erfüllt!“

Neidhart gönnte einigen etablierten Stammkräften eine Pause und gab der zweiten Reihe die Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Yannick Langesberg, Sascha Voelcke, Felix Heim, Erolind Krasniqi, Niklas Tarnat und Mustafa Kourouma aus der rot-weissen U19 durften von Beginn an ran. Auf der Bank saßen mit Ben Heuser, Oguzcan Büyükarslan und Guiliano Zimmerling drei weitere Eigengewächse neben den etablierten Kräften.

RWE hatte von Beginn an gefühlte gute 80 Prozent Ballbesitz und erspielte sich gute Möglichkeiten. Doch es dauerte bis zur 22. Minute, bis das 1:0 durch Simon Engelmann fiel. Vorher scheiterten Felix Heim (9.), Engelmann (12.) und Erolind Krasniqi (16.) am 48-jährigen Gästekeeper Andreas Kossenjans. Das dickste Ding vergab nach der Führung Luca Dürholtz (27.), der vom Punkt vergab. Nach 38 Zeigerumdrehungen traf Yannik Langesberg nach einer Ecke von Krasniqi zum 2:0. Bis zur Pause hätte der Vorsprung deutlich höher ausfallen können.

Vier Spieler aus dem rot-weissen NLZ auf dem Platz

Nach dem Wechsel kam Felix Herzenbruch für Rios Alonso in die Partie. Drei Minütchen später netzte Engelmann nach einem feinen Freistoßvariante zum 3:0 für die Hausherren ein. „Fichte“ versuchte, sich teuer zu verkaufen: Florian Ortstadt prüfte Jakob Golz per Kopf, auch Tim Konrad scheiterte am Essener Schnapper. Besonders erfreulich aus Essener Sicht: U19-Mann Mustafa Kourouma machte sein Tor für die Erste (54.), bevor Cedric Harenbrock zum 5:0 erhöhte (56.). Auch Felix Heim durfte sich eintragen: Der Flügelflitzer versenkte die Kugel wuchtig in die kurze Ecke (67) – 6:0. Kaiser machte ebenfalls eine sehenswerte Bude (86.) zum 7:0-Schlussstand.

Bemerkenswert: Nach den Einwechslungen von Ben Heuser, Guiliano Zimmerling und Oguzcan Büyükarslan standen vier Akteure aus dem rot-weissen Nachwuchsleistungszentrum auf dem Feld.

Schon am Samstag geht es für die Hausherren weiter. Um 14.00 Uhr startet das Duell gegen den formstarken SV Rödinghausen im Stadion an der Hafenstraße.

Stimmen zum Spiel

In der ersten Halbzeit hätten wir es einfacher spielen können, haben dann im zweiten Durchgang das Tempo erhöht und so die Tore gemacht. Die Pflichtaufgabe ist erfüllt!

Wenn du gegen solch einen Gegner das erste Tor machst, lässt recht schnell die Gegenwehr nach.

Christian Neidhart (Chef-Trainer RWE)