

So., 11.05.2025 16:30 Uhr
Rot-Weiss Essen : VfL Osnabrück
3 : 1
1 : 0
Abpfiff
14. Kelsey Owusu Aninkorah-Meisel
5
45
87. Lars Kehl
50. Kelsey Owusu Aninkorah-Meisel
85. Ahmet Metin Arslan
54
62
77
91
56. Bashkim Ajdini für Niklas Wiemann
56. Bryang Kayo für Dave Gnaase
56. Ismail Badjie für Niklas Niehoff
65. Braydon Marvin Manu für Niklas Kölle
65. Joël Zwarts für Bryan Henning
64. Eric Voufack für Kelsey Owusu Aninkorah-Meisel
64. Matti Wagner für Lucas Brumme
75. Dominik Martinovic für Ramien Safi
75. Gianluca Swajkowski für Klaus Gjasula
86. Mustafa Kourouma für Ahmet Metin Arslan
Tore
14. Kelsey Owusu Aninkorah-Meisel
50. Kelsey Owusu Aninkorah-Meisel
85. Ahmet Metin Arslan (Elfmeter)
87. Lars Kehl
Karten
5.
45.
54.
62.
77.
90+1.
Auswechselungen
56. Bashkim Ajdini
Niklas Wiemann
56. Bryang Kayo
Dave Gnaase
56. Ismail Badjie
Niklas Niehoff
64. Eric Voufack
Kelsey Owusu Aninkorah-Meisel
64. Matti Wagner
Lucas Brumme
65. Braydon Marvin Manu
Niklas Kölle
65. Joël Zwarts
Bryan Henning
75. Dominik Martinovic
Ramien Safi
75. Gianluca Swajkowski
Klaus Gjasula
86. Mustafa Kourouma
Ahmet Metin Arslan
3:1 gegen Osnabrück! Owusu-Doppelpack bringt RWE auf Kurs
Koschinat-Team hat in der Rückrunde genauso viele Zähler wie Aufsteiger Arminia Bielefeld.
Rot-Weiss Essen hat in der 3. Liga einmal mehr seine starke zweite Saisonhälfte bestätigt. Im Duell von zwei der in der Rückrunde erfolgreichsten Teams behauptete sich die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat am 37. Spieltag 3:1 (1:0) gegen den VfL Osnabrück. RWE liegt damit im Jahr 2025 mit der Ausbeute von 38 Zählern aus 18 Begegnungen weiterhin punktgleich mit Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld auf dem zweiten Rang. Für die Osnabrücker stehen weiterhin 33 Punkte zu Buche.
Die Aufstellungen:
Rot-Weiss Essen: Wienand – Eitschberger, Rios Alonso, Kraulich, Brumme – Gjasula, Moustier – Owusu, Arslan, Mizuta – Safi
VfL Osnabrück: Böggemann – Gyamfi, Karademir, Wiemann – Niehoff, Amoako, Kölle – Gnaase, Henning – Kehl, M. Müller
Vor 19.300 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Hafenstraße war Kelsey Owusu (14./50.) mit zwei Treffern maßgeblich am Erfolg im letzten Heimspiel der Saison 2024/2025 beteiligt. Ahmet Arslan (85., Foulelfmeter) baute die Führung mit seinem 14. Treffer zwischenzeitlich weiter aus, ehe Lars Kehl (87.) für die Gäste erfolgreich war.
„Wir hatten eine gute Spielanlage auf dem Platz und haben das in eine gesunde Balance mit der nötigen Schärfe gebracht“, sagte RWE-Trainer Koschinat im Interview bei MagentaSport. „In der ersten Halbzeit haben wir mit unserem unheimlich schnellen Umschaltspiel dem Gegner immer wieder richtig wehgetan und auch herausragend verteidigt. Damit haben wir in der zweiten Halbzeit weitergemacht. Mit der Systemumstellung sind wir gut umgegangen. Kelsey hatte viel dafür getan, sich diese Chance zu verdienen. Er muss aber noch mehr tun, um permanent von Anfang an auf dem Platz zu stehen. Da geht es vor allem darum, dass ein so starker Individualist auch immer in ein System eingebettet Fußball spielen muss. Da haben wir noch ein paar Themen, wie die dauerhafte Intensität oder das Defensivverhalten.“
Owusu mit erstem Startelf-Einsatz 2025
Gegenüber dem 3:1-Auswärtserfolg beim TSV 1860 München nahm Uwe Koschinat zwei Umstellungen in seiner Anfangsformation vor. Torben Müsel (Außenbandriss im Knöchel) konnte verletzungsbedingt nicht mitwirken. Für den Mittelfeldspieler kehrte Kaito Mizuta in die Startelf zurück. Außerdem nahm Innenverteidiger und Kapitän Michael Schultz zunächst auf der Bank Platz. Dafür rückte Flügelstürmer Kelsey Owusu neu ins Team. Für den 20-Jährigen war es im Jahr 2025 – und unter Uwe Koschinat – der erste Einsatz von Beginn an.
Der letztgenannte Wechsel hatte auch Auswirkungen auf die taktische Formation. Vor Schlussmann Felix Wienand verteidigte statt einer Dreier- diesmal eine Viererkette mit – von rechts nach links – Julian Eitschberger, José-Enrique Rios Alonso, Tobias Kraulich und Lucas Brumme. Im zentralen Mittelfeld liefen Klaus Gjasula und Tom Moustier auf. Kelsey Owusu (rechts), Ahmet Arslan und Kaito Mizuta (links) bildeten die offensive Dreierreihe und Ramien Safi übernahm erneut mit seinem Tempo die vorderste Position in der Offensive.
Neben Torben Müsel fehlten auch die Rekonvaleszenten Thomas Eisfeld (Knie-Operation) und Manuel Wintzheimer (Sprunggelenkprobleme). Eisfeld und Wintzheimer zählten auch zu den insgesamt acht Spielern, die vor dem Anpfiff des letzten Heimspiels offiziell verabschiedet wurden. Die Verträge von Joseph Boyamba, Moussa Doumbouya, Thomas Eisfeld, Mustafa Kourouma, Ole Springer, Eric Voufack und Co-Trainer Lars Fleischer enden ebenso in Kürze wie die Leihvereinbarungen bei Julian Eitschberger (Hertha BSC) und Manuel Wintzheimer (1. FC Nürnberg).
Blitzschneller Konter nach Osnabrück-Ecke
Die erste gute Torannäherung der Partie gehörte den Rot-Weissen. Lucas Brumme setzte nach einer zunächst abgewehrten Ecke nach und bediente Ahmet Arslan. Der RWE-Torjäger prüfte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erstmals Osnabrücks Torhüter Luca Böggemann, der beim VfL für Stammkeeper Lukas Jonsson neu in die Startelf gerückt war. Ein Eckball – allerdings der Gäste – ging dann auch dem ersten Treffer voraus. Die RWE-Defensive fing die flache Hereingabe ab und schickte direkt Ramien Safi auf die Reise. Der 25-Jährige war mit seinem Tempo nicht zu halten und legte dann noch im Strafraum für den mitgelaufenen Kelsey Owusu (14.) zur 1:0-Führung quer.
Und das Koschinat-Team hätte kurz darauf fast einen weiteren Treffer nachgelegt. Nach einem langen Ball von Felix Wienand war Ramien Safi alleine vor dem Tor, setzte seinen Schuss aber knapp vorbei. In der Folge hatten die Osnabrücker zwar etwas mehr Ballbesitz. Lücken fand der VfL gegen die aufmerksame Defensive der Rot-Weissen aber nur selten. Stattdessen blieb RWE das gefährlichere Team. So sorgte Tom Moustier, der vor wenigen Tagen geheiratet hat, für den letzten nennenswerten Abschluss im ersten Durchgang.
Eitschberger bereitet Owusu-Solo vor
Schon kurz nach Beginn der zweiten Hälfte mussten die Rot-Weissen die erste zwingende Torchance der Gäste überstehen. Nach einer Flanke von der rechten Seite traf Angreifer Marcus Müller mit einem Seitfallzieher den Pfosten. Stattdessen hatte RWE nur 80 Sekunden später Grund zum Jubeln: Julian Eitschberger spielte den Ball zu Kelsey Owusu. Der pfeilschnelle Außenbahnspieler war bei seinem sehenswerten Solo von mehreren Gegenspielern nicht zu stoppen, zog vom rechten Flügel bis in den Strafraum und ließ dann auch noch Osnabrücks Jung-Torhüter Luca Böggemann keine Abwehrchance (50.).
Auch an der nächsten Chance war Julian Eitschberger maßgeblich beteiligt. Nach der Ablage an den Elfmeterpunkt traf Ramien Safi den Ball aber nicht richtig. Trainer Uwe Koschinat nahm nach etwas mehr als einer Stunde die ersten Wechsel vor. Für den angeschlagenen Doppel-Torschützen Kelsey Owusu und Lucas Brumme kamen Eric Voufack und Matti Wagner in die Begegnung. Die besseren Gelegenheiten gehörten weiterhin den Essenern. Nach einer Flanke von der linken Seite kam Tom Moustier aber nicht mehr entscheidend an den Ball, so dass Luca Böggemann die Situation entschärfen konnte. Wenige Sekunden später legte sich Ramien Safi den Ball ein wenig zu weit vor.
„Joker“ Wagner nur mit Foul zu stoppen
Für die Schlussviertelstunde kamen mit Dominik Martinovic (für Ramien Safi) und Gianluca Swajkowski (für Klaus Gjasula) weitere frische Kräfte. Nach einem Distanzschuss von Ahmet Arslan wurde es erneut gefährlich, der Ball ging aber knapp am Tor vorbei. Kurz vor dem Ende konnte der eingewechselte Matti Wagner vom ebenfalls ins Spiel gekommenen Ismail Badjie nur mit einem Foul im Strafraum gestoppt werden. Ahmet Arslan (85.) nutzte den fälligen Foulelfmeter eiskalt zum 3:0 und damit zu seinem 14. Saisontor.
Der Treffer war die letzte Aktion des stellvertretenden Kapitäns. Für ihn wurde Mustafa Kourouma eingewechselt. Der Drei-Tore-Vorsprung hielt aber nicht lange. Nach einem Ballverlust von Tom Moustier schlenzte Lars Kehl (87.) den Ball sehenswert ins obere Eck. Da Dominik Martinovic bei einem Freistoß aus vielversprechender Position am Tor vorbei zielte, blieb es beim 3:1 für RWE.
Liga-Finale bei der U21 des VfB Stuttgart
Sechs Tage nach dem Heimabschluss gegen den VfL Osnabrück sind die Rot-Weissen in der Saison 2024/2025 noch ein letztes Mal in der 3. Liga gefordert. Die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat tritt am Samstag, 17. Mai, ab 13.30 Uhr bei der U21 des VfB Stuttgart an. Gespielt wird in der Arena des frischgebackenen Oberliga-Meisters SG Sonnenhof Großaspach, wo die Schwaben in dieser Saison sämtliche Drittliga-Heimspiele austragen. Die Gastgeber benötigen nach ihrem 1:0-Sieg in Dortmund noch einen Punkt, um den Klassenverbleib perfekt zu machen.
Anschließend wartet am „Finaltag der Amateure“ (Samstag, 24. Mai, ab 16.30 Uhr) noch das Niederrheinpokal-Endspiel beim Regionalliga-Meister und künftigen Drittliga-Konkurrenten MSV Duisburg. Dort geht es um den Einzug in den DFB-Pokal.










