Viktoria Köln – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Viktoria Köln

 - 

Rot-Weiss Essen

Sa. 15.01. 14:00 Uhr

4 - 2

2 - 0

SpielberichtStimmenGegnerinfos

Essen unterliegt am Höhenberg

Rot-Weiss Essen verliert gegen Drittligist Viktoria Köln im Sportpark Höhenberg 4:2 (2:0). In einer turbulenten Schlussphase verwandeln Tarnat (70.) und Plechaty (84.) sehenswert, Tore von Philipp sowie Handle verhindern jedoch spannende finale Minuten.

Exakt 1001 Tage her seit Rot-Weiss Essens letztem Gastspiel bei den Kölnern. Die Hausherren führte ihr Weg nach der Saison als Meister in die 3. Liga. Eigentlich startet die Spielklasse an diesem Wochenende – wegen Corona-Fällen bei Viktoria-Gegner FSV Zwickau eröffnete sich die rot-weisse Möglichkeit für einen hochklassigen letzten Test vor Regionalliga-Wiederbeginn. Christian Neidhart änderte sein Team gegenüber dem 4:1 bei Westfalen-Oberligist TSG Sprockhövel am Donnerstagabend auf sechs Positionen: Davari, Herzenbruch, Dürholtz, Engelmann, Heber und Kleinsorge jetzt in der Elf.

Mitten ins Spielgeschehen: Letztgenannte Kaiserslautern-Leihgabe hat nach langer Vorlage von Harenbrock per Direktabnahme die erste Gelegenheit der Partie, verzieht aber (3.). Ein glücklicheres Händchen – oder besser Füßchen – bei seinem Volley hat Viktorianer Christoph Greger, der aus 18 Metern sehenswert links oben zur Kölner Führung einetzt (14.). 23 Zeigerumdrehungen rum, da muss Heber mit Köpfchen auf der Linie einen Marcel-Risse-Schuss entschärfen. Der Drittligist drückt jetzt! Und so schenkt der blank stehende Hong nach einer Risse-Flanke von der rechten Seite Davari das zweite Gegentor ein (38.). Weil die Gastgeber defensiv kompakt stehen und Rot-Weiss, bis auf eine kaum erwähnenswerte Flanke von Bastians (34.) sowie einen Distanzschuss von Young (35.), trotz Bemühungen kaum Zugriff in der Offensive bekommt, ist das der Pausenstand.

Zweite Halbzeit: Ruhig angelaufen, Schlussphase turbulent
Zum Wiederanpfiff dann Janjic für Engelmann auf dem Rasen. Und doch dauert es, bis die erste rot-weisse Offensivaktion gefährlich wird – und die sitzt direkt! Tarnat spitzelt eine Flanke von der linken Seite in die Kölner Maschen – die Hütte verdient das Siegel „Traumtor“ (70.)! Weil Davari Minuten zuvor gegen Philipp mit Fingerspitzengefühl im 1-gegen-1 hält und Hong das freie Tor nicht trifft, wird das Match noch einmal spannend – zumindest für kurze Zeit. Denn: Bevor eine packende Schlussphase aufkeimen kann, trifft Philipp von der halbrechten Strafraumkante gegen Davari – 1:3 aus Sicht der Rot-Weissen (74.)! Und es kommt noch dicker: Handle überwindet den rot-weissen Schlussmann nach 78 Minuten per Distanzschuss. In die Torschützenliste eintragen darf sich dann noch Plechaty: Nach Vorlage von Heim verwandelt der Joker per Direktabnahme zum Endstand (84.).

Chef-Coach Neidhart findet nach dem Spiel trotz Niederlage positive Worte: „Das sind Testspiele, die uns weiterbringen und in denen wir Dinge ausprobieren können – wie etwa ‚Ene‘ Rios Alonso auf der rechten Seite einzusetzen. Wir sehen so, was wir verbessern können!“

Für Rot-Weiss Essen beginnt nun kommendes Wochenende die Regionalliga-Restserie. Am Sonntag, um 14.00 Uhr, geht‘s im Stadion an der Hafenstraße gegen den direkten Konkurrenten Wuppertaler SV.

Stimmen zum Spiel

Das sind Testspiele, die uns weiterbringen und in denen wir Dinge ausprobieren können – wie etwa ‚Ene‘ Rios Alonso auf der rechten Seite einzusetzen. Wir sehen so, was wir verbessern können! Köln war einfach effektiv.

Christian Neidhart (Chef-Trainer RWE)