66. Hamadi Al Ghaddioui für Chukwubuike Junior Adamu
77. Jihan Lee für Mika Joel Baur
77. Laurin Lasse Mack für Benjamin Uphoff
77. Patrick Lienhard für Maximilian Breunig
Tore
51.Cedric Harenbrock
90+4.Marvin Ayhan Obuz
Karten
8.
Auswechselungen
62.Lukas Ambros Julian Stark
63.Björn Rother Thomas Eisfeld
63.Ron Berlinski Moussa Doumbouya
66.Hamadi Al Ghaddioui Chukwubuike Junior Adamu
71.Marvin Ayhan Obuz Torben Müsel
71.Sascha Voelcke Lucas Brumme
77.Jihan Lee Mika Joel Baur
77.Laurin Lasse Mack Benjamin Uphoff
77.Patrick Lienhard Maximilian Breunig
90.Eric Voufack Isiah Ahmad Young
Fan-HinweiseSpielberichtVideo-Vorbericht
FAN-HINWEISE ZUM FREIBURG-AUSWÄRTSSPIEL
500 RWE-Fans begleiten das Hafenstraßen-Team nach Freiburg. (Foto: Endberg)
Rot-Weiss Essen trifft am Samstag, den 02. September, 14.00 Uhr, im Rahmen des 5. Drittliga-Spieltags der Saison 2023/24 auf die U23 des SC Freiburg. Wichtige Informationen zum Spielbesuch finden Zuschauer in den Fan-Hinweisen.
Im Stadion:
Die Tore des Dreisamstadions sind ab 12.30 Uhr und somit eineinhalb Stunden vor Spielbeginn geöffnet.
Für Rucksäcke und Taschen gibt es keine Abgabestation am Gäste-Eingang. Gürteltaschen und Taschen bis DIN A4 dürfen mit ins Stadion genommen werden, jedoch hat das erheblichen Einfluss auf die Geschwindigkeit der Personen- und Taschenkontrolle. Der SC Freiburg bittet daher, sämtliche Gepäckstücke im Bus oder PKW zu lassen oder ein Schließfach im Bahnhof zu mieten.
Es besteht eine Promillegrenze von 1,1 Promille. Auch unabhängig davon kann Personen, die sich aufgrund von erhöhtem Alkoholkonsum auffällig und ausfallend verhalten, der Einlass verwehrt werden.
Das Mitführen alkoholfreier Getränke ist lediglich in Tetrapacks bis maximal 0,5l Füllmenge gestattet.
Tageskassen:
Die Tageskasse im Dreisamstadion bleiben geschlossen. RWE-Fans können sich hier über den Online-Shop des SC Freiburg Karten für die Partie sichern. Die Tickets müssen am Spieltag zwingend in ausgedruckter Form vorliegen, um einen reibungslosen Einlass gewährleisten zu können.
Anreise:
Mit dem Zug und ÖPNV: Vom Hauptbahnhof mit der Straßenbahnlinie 1 Richtung Stadion oder Littenweiler, Haltestelle Römerhof (Stadion wird angesagt) aussteigen. Vor dort sind es etwa 5 Minuten zu Fuß.
Mit dem Auto:
Aus Norden und Süden: Autobahn A5, Ausfahrt Freiburg-Mitte. Richtung Donaueschingen/B31, den Schildern in Richtung Ebnet, Littenweiler, Stadien folgen.
Hinweis: Aufgrund von Anwohnerschutzzonen gibt es keine Parkplätze am Stadion. Daher auf Park & Ride-Angebote achten oder die Parkflächen der benachbarten Pädagogischen Hochschule (PH) nutzen (hier klicken für mehr Infos).
Fanbusse können das Dreisamstadion direkt anfahren und in unmittelbarer Nähe zum Stadion geparkt werden. Busse nutzen die Anfahrt durch den B31-Tunnel bis zur Ausfahrt Littenweiler.
Kleine Fahnen bis 2,0m Stocklänge und Plastikleerrohr
Schwenkfahnen mit Teleskopstangen ab 2,0m Stocklänge
Trommeln (einsehbar oder einseitig offen) inklusive 1 Paar Trommelstöcke je Trommel
Megafone (inklusive 1 Satz Ersatzbatterien)
Doppelhalter bis 2,0m Stocklänge und Plastikleerrohren
Fanclubbanner + Zaunfahnen: Direkt vor dem Block dürfen Fahnen an den Zaun gehängt werden, solange Platz vorhanden ist. Das Anbringen vom Stehplatzblock aus ist dabei der schnellste und komfortabelste Weg. Jegliche Sponsorenbanden müssen dabei frei bleiben. Die Fluchttore müssen ebenfalls über die gesamte Spielzeit frei bleiben. Zudem steht eine Aufhängevorrichtung mit ca. 13 Meter Länge zum Hochziehen im Gästeblock zur Verfügung, dabei wird ein Ordner des SC Freiburgs behilflich sein.
Im Oberrang sind Banner und Zaunfahnen verboten. Ebenfalls verboten sind Konfetti, Luftballons und Wurfrollen.
Weitere verbotene Gegenstände:
2:0! Freiburg bleibt für RWE gutes Pflaster
Die U23 des SC Freiburg bleibt ein „Lieblingsgegner“ von Rot-Weiss Essen. Nach zwei Siegen gegen die Breisgauer in der Vorsaison (3:0 und 2:0) setzte sich das Team von RWE-Cheftrainer Christoph Dabrowski auch am 5. Spieltag der neuen Spielzeit beim aktuellen Vizemeister aus dem Breisgau 2:0 (0:0) durch und landete zum Abschluss der äußerst erfolgreichen „Englischen Woche“ den ersten Auswärtserfolg. Zum ersten Mal in der 3. Liga gewannen die Rot-Weissen damit zwei Punktspiele in Folge. Vor 2.027 Zuschauern im Dreisamstadion, darunter rund 500 mitgereiste RWE-Fans, brachte Cedric Harenbrock (51.) die Gäste von der Hafenstraße kurz nach der Pause auf die Siegerstraße. Bei hochsommerlichen Temperaturen machte der eingewechselte Marvin Obuz (90.+4) in der Nachspielzeit alles klar. RWE blieb nicht nur im vierten Ligaspiel in Folge ungeschlagen, sondern auch zum dritten Mal hintereinander ohne Gegentor. Mit jetzt acht Punkten gelang der Sprung in die obere Tabellenhälfte. Die Basis dafür war eine äußerst stabile Defensivleistung, denn die Rot-Weissen ließen kaum nennenswerte Tormöglichkeiten des Sport-Clubs zu. Zuvor hatten die Freiburger 15 Heimspiele in Serie nicht verloren (zehn Siege). „Es war eine reife und disziplinierte Leistung“, lobte Christoph Dabrowski: „Ich bin rundum glücklich, wie wir aufgetreten und erneut ohne Gegentor geblieben sind. Das gibt uns ein gutes Gefühl. Dennoch haben wir noch einen weiten Weg vor uns.“
Aaron Manu nach langer Pause erstmals im Kader
Im Vergleich zum Derbysieg gegen den SC Preußen Münster (1:0) nahm Christoph Dabrowski nur eine Veränderung in seiner Anfangsformation vor. Der umjubelte Siegtorschütze Thomas Eisfeld durfte diesmal wieder von Beginn an ran. Für ihn nahm Flügelstürmer Marvin Obuz zunächst auf der Bank Platz.
In der Abwehr setzte „Dabro“ wieder auf eine Viererkette mit Andreas Wiegel, José-Enrique Rios Alonso, Felix Götze und Lucas Brumme. Vor dem Sechser Vinko Sapina übernahmen Torben Müsel, Cedric Harenbrock und Thomas Eisfeld den eher offensiven Part im Zentrum, während der etatmäßige Flügelflitzer Isaiah Young gemeinsam mit Mittelstürmer Moussa Doumbouya den RWE-Angriff bildete.
Erstmals nach langer Verletzungspause wegen einer Achillessehnenreizung gehörte Innenverteidiger Aaron Manu zum RWE-Aufgebot, blieb allerdings 90 Minuten auf der Bank. Weiterhin zuschauen mussten Kapitän Felix Bastians (Zerrung im Adduktorenbereich) sowie Ekin Celebi (Aufbautraining nach Leistenproblemen), Nils Kaiser (Innenbandanriss) und Sandro Plechaty (Knieprobleme).
Götze-Kopfball beste Torchance vor der Pause
Den ersten Abschluss der Partie verzeichneten die Gastgeber. Maximilian Breunig scheiterte jedoch mit einem Flachschuss an RWE-Torhüter und -Vizekapitän Jakob Golz, dessen Vater Richard einst viele Jahre beim SC Freiburg in der Bundesliga zwischen den Pfosten stand. Auf der Gegenseite zog „Isi“ Young von der Strafraumgrenze mit links ab, der leicht abgefälschte Schuss ging allerdings knapp am Freiburger Tor vorbei.
Nach einer guten Viertelstunde übernahmen die Gäste mehr und mehr die Initiative, erarbeiteten sich fünf Eckbälle innerhalb weniger Minuten. Die beste Chance hatte dabei Felix Götze, der nach einer Hereingabe von Thomas Eisfeld zum Kopfball kam, das Tor aber aus kurzer Entfernung knapp verfehlte. Lucas Brumme startete nur wenig später ein Solo über den gesamten Platz, sein Abschluss stellte für Freiburgs Torhüter Benjamin Uphoff aber keine ernsthafte Prüfung dar.
Die Hausherren verzeichneten nach etwa einer halben Stunde eine kurze Drangperiode, konnten RWE in dieser Phase ein wenig unter Druck setzen. Wirklich strecken musste sich Jakob Golz aber nur, als Freiburgs Fabian Rüdlin plötzlich aus mehr als 30 Metern abzog. Die etwas besseren Möglichkeiten hatten die Essener, als Torben Müsel einen Freistoß etwas zu hoch ansetzte und Isaiah Young mit einem Linksschuss an Benjamin Uphoff scheiterte. So ging es torlos in die Kabinen.
Sapina legt für Harenbrock auf – Berlinski für Obuz
Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten beide Teams zunächst unverändert weiter. Mit der ersten gelungenen Aktion ging RWE in Führung. Viktor Sapina spielte einen mustergültigen Pass genau in den Lauf von Cedric Harenbrock, der die Kugel mit links ins lange Eck beförderte – 0:1 (51.). Vor allem wegen der gefährlicheren Offensivaktionen ging die Führung in Ordnung.
Nach einer Stunde nahm Freiburgs U 23-Trainer Thomas Stamm die ersten Wechsel vor. Auch Christoph Dabrowski reagierte und brachte mit Björn Rother (für Thomas Eisfeld) sowie Ron Berlinski (für Moussa Doumbouya) die ersten frischen Kräfte. Weil wenig später Linksverteidiger Lucas Brumme verletzungsbedingt nicht weitermachen konnte, wurde Sascha Voelcke für ihn eingewechselt. Außerdem kam Marvin Obuz für Torben Müsel – und hatte nur Sekunden später das 2:0 auf dem Fuß. Ein Freiburger Abwehrspieler grätschte jedoch im letzten Moment dazwischen. Auch Ron Berlinski hätte nach einem Zuspiel von Cedric Harenbrock den Vorsprung ausbauen können. Sein Flachschuss aus 18 Metern strich jedoch knapp vorbei.
Zu Beginn der achtminütigen Nachspielzeit – unter anderem musste Freiburgs Torhüter Benjamin Uphoff verletzungsbedingt behandelt und schließlich ausgewechselt werden – kam noch Eric Voufack für Isaiah Young. Nur wenig später war der Dreier perfekt. Ron Berlinski erkämpfte im Nachsetzen gegen den eingewechselten Schlussmann Laurin Lasse Mack den Ball, schien dann zunächst etwas zu lange mit dem Abschluss zu zögern, legte dann aber stark für Marvin Obuz (90.+4) auf, der mit einem Schuss ins lange Eck den 2:0-Endstand herstellte und die späteren Feierlichkeiten mit den Fans einleitete.
Nach 71 Jahren: Regensburg wieder an der Hafenstraße
Mit dem Gastspiel im Breisgau endete für Rot-Weiss Essen die zweite „Englische Woche“ hintereinander. Die anstehende Länderspielpause gibt der Mannschaft von Trainer Christoph Dabrowski jetzt die Möglichkeit, ein wenig durchzuatmen.
Erst am Samstag, 16. September, geht es ab 14.00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den Zweitliga-Absteiger SSV Jahn Regensburg weiter. Es ist für RWE das erste Duell mit den Oberpfälzern in einem Punktspiel. Den einzigen Vergleich mit dem SSV Jahn gab es in der Saison 1952/1953 in der ersten Runde des DFB-Pokals. Auf dem Weg zum Titelgewinn 1953 schalteten die Rot-Weissen die Regensburger vor eigenem Publikum aus, setzte sich 5:0 durch. Zu den Torschützen gehörte auch der spätere Weltmeister Helmut „Boss“ Rahn. 71 Jahre später ist der SSV Jahn erneut an der Hafenstraße zu Gast.
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