FAN-HINWEISE ZUM VERL-AUSWÄRTSSPIEL
Der Gästeblock in der SPORTCLUB-Arena ist ausverkauft. (Foto: Endberg)
Rot-Weiss Essen ist am kommenden Sonntag (10. März) für den 29. Drittliga-Spieltag erstmals seit fünfeinhalb Jahren in der SPORTCLUB-Arena zu Gast. Anstoß der Partie gegen den SC Verl ist um 16.30 Uhr. Alle relevanten Infos zum Stadionbesuch erhalten Rot-Weisse in den Fan-Hinweise.
Anreise mit dem PKW:
Auf der A2 die Abfahrt „Verl/Gütersloh“ (24) nehmen. Links auf die Verler Straße abbiegen.Diese Straße führt direkt durch den Verler Ortskern.
Der kostenfreie Gästeparkplatz befindet sich ander Schützenhalle (Navi-Adresse: „Paderborner Str.“ 88, Verl). Fußweg von hier zum Stadion: 400m.
Menschen mit Behinderung parken am Gästebusparkplatz (Navi-Adresse. „Schmiedestrang“ 16, Verl). Voraussetzung zur Nutzung dieser Parkflächen ist das Vorzeigen einer Rollstuhlfahrer-Eintrittskarte sowie das Vorzeigen des Behindertenausweises.
Anreise mit dem Zug:
Verl verfügt über keinen Bahnhof. Daher rät der SC Verl von einer Zuganreise ab.
Der nächstgelegene Bahnhof in Gütersloh ist 12 Kilometer entfernt.
Von hieraus verkehrt kein Shuttleverkehr. Stattdessen verbinden die jeweils stündlich getakteten Buslinien „73“ (Rtg. „Bahnhof Verl“) „85“ (Rtg. „Schloß Holte Bahnhof“) Gütersloh mit Verl.
Ticketsituation:
Der Gastbereich ist mit 1.536 Besuchern restlos ausverkauft. Entsprechend öffnen die Tageskassen nicht.
Im Stadion:
Die Sportclub-Arena öffnet um 15.00 Uhr.
Der Gästebereich befindet sich in den Blöcken 14 bis 17 (Sitz) sowie 18 (Steh). Gästefans nutzen den Eingang Süd.
Rucksäcke können kostenlos am Gästeeingang abgegeben und nach Spielende wieder abgeholt werden. Die Mitnahme ins Stadion ist nicht möglich.
An Verpflegungsständen wird Bargeld- und EC-Kartenzahlung akzeptiert.
Treppenränge zu den Blöcken und Treppenstufen sind jederzeit freizuhalten.
Erlaubte Fanutensilien:
• Kleine Schwenkfahnen bis 2,00 m Stocklänge mit Plastik-Leerrohr
• 5 große Schwenkfahnen über 2,00 m Stocklänge mit Plastik-Leerrohr
• 10 Doppelhalter bis 2,00 m Stocklänge mit Plastik-Leerrohr
• Zaunfahnen (Beim Anbringen dürfen keine Werbebanden und Fluchttore überhangen
werden)
• 5 Trommeln (einsehbar)
• 3 Megafon (Capo-Podest steht im Block zur Verfügung).
Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der „MitFFAhrzentrale“ einen Service für Heim- und Auswärtsspiele an.
Ab sofort können sich RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten.
Rot-Weiss Essen erkämpfte am 29. Spieltag in der 3. Liga ein 1:1 (0:0)-Unentschieden beim SC Verl. Vor 3.817 Zuschauern in der „Sportclub Arena“ an der Poststraße brachte Mittelstürmer Moussa Doumbouya (59.) die Rot-Weissen in Führung. Verls Mittelfeldspieler Nicolas Sessa (70.) sorgte mit einem zumindest fragwürdigen Handelfmeter für den Ausgleich. In der Schlussminute hatten die Gastgeber, die im Hinspiel an der Hafenstraße 5:0 gewonnen hatten, sogar noch die große Chance zum Siegtreffer, weil Schiedsrichter Florian Lechner (Insel Poel) nach einem leichten Schubser von Thomas Eisfeld an Torge Paetow erneut auf den ominösen Punkt zeigte. Erneut trat Nicolas Sessa zum Strafstoß und wollte den Ball diesmal in die Mitte schieben. RWE-Torhüter Jakob Golz hatte das jedoch „gerochen“, blieb stehen und fing den Ball locker ab. So hielt er RWE den Punktgewinn fest. „Wir müssen mit dem Ergebnis leben, nehmen den Punkt mit“, sagte RWE-Trainer Christoph Dabrowski im Interview bei MagentaSport. „Schade ist, dass wir nach unserer Führung nicht das zweite Tor nachgelegt haben. Den Elfmeter zum 1:1 zu geben, ist für mich allerdings unglaublich. Was soll unser Spieler Andreas Wiegel machen, wenn sein Arm angelegt ist und er aus kurzer Entfernung getroffen wird? Für diese Entscheidung fehlt mir das Verständnis. Aber es nützt nichts. Wir machen weiter und werden jetzt alles versuchen, um unser nächstes Heimspiel gegen die U23 von Borussia Dortmund zu gewinnen.“
Götze und Sapina fit – Chance für Doumbouya
Gegenüber der 1:3-Heimniederlage gegen die SpVgg Unterhaching nahm Christoph Dabrowski drei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Nach überstandenen Verletzungen kehrten Felix Götze (in der Innenverteidigung) und Kapitän Vinko Sapina (im defensiven Mittelfeld) in die Startelf zurück. Dafür blieben Mustafa Kourouma und Thomas Eisfeld zunächst auf der Bank. Götze lief wegen seiner Kopfverletzung (leichtes Schädel-Hirn-Trauma und Platzwunde über dem Auge) mit einer Schutzmaske auf.
Im Angriff bekam Moussa Doumbouya erstmals seit dem Hinspiel eine Chance von Beginn an und ersetzte den rotgesperrten Ron Berlinski. Beim 3:1-Auswärterfolg im Viertelfinale des Niederrheinpokals beim Oberligisten KFC Uerdingen 05 hatte Doumbouya zum Endstand getroffen. Neben Berlinski, der in der Liga dreimal aussetzen muss, fehlten Ekin Celebi (Schulterverletzung), Sandro Plechaty (Innenbandriss im Knie) und Eric Voufack (Syndesmosebandanriss) weiterhin verletzungsbedingt.
Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte eine Viererkette mit Andreas Wiegel auf der rechten Seite, den beiden Innenverteidigern José-Enrique Rios Alonso und Felix Götze sowie Lucas Brumme auf der linken Außenbahn. In der Mittelfeldzentrale zogen Vinko Sapina und Torben Müsel die Fäden. Hinter Mittelstürmer Moussa Doumbouya bildeten Topscorer Marvin Obuz, Cedric Harenbrock und Isaiah Young in der offensiven Dreierreihe.
Nur wenige Torchancen auf beiden Seiten
Von Beginn an entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Duell mit nur wenigen gefährlichen Torszenen. Die beste Chance in der Anfangsphase hatte der Verler Angreifer Lars Lokotsch, der mit seinem Abschluss allerdings den Kopf von Felix Götze traf. Nach kurzer Pause konnte der RWE-Innenverteidiger zum Glück weitermachen.
Erst kurz vor der Pause wurde es vor beiden Toren wirklich gefährlich. Verls Spielmacher Nicolas Sessa konnte sich zweimal in Szene setzen und kam jeweils zum Abschluss. Einmal ging der Ball deutlich drüber, bei der zweiten Chance blockten die RWE-Verteidiger den Ball zweimal ab. Auf der Gegenseite setzte sich Isaiah Young bei einem Konter sehr gut durch und fand mit seinem Zuspiel Cedric Harenbrock, dem der Ball an der Strafraumgrenze allerdings unglücklich versprang.
Sonst noch erwähnenswert waren allenfalls die Gelben Karten gegen RWE-Kapitän Vinko Sapina und Rechtsverteidiger Andreas Wiegel. Beide haben jetzt (ebenso wie Lucas Brumme, Torben Müsel und Eric Voufack) vier Verwarnungen auf dem Konto und müssten bei der nächsten Gelben Karte einmal aussetzen.
Doumbouya trifft ins Tor – Obuz an die Latte
Mit unveränderten Aufstellungen ging es in der zweiten Halbzeit weiter. Auch am Spielverlauf änderte sich zunächst wenig. Die Verler sorgten lediglich durch einen Distanzschuss von Yari Otto für Gefahr, auf der Gegenseite verpassten Vinko Sapina und Felix Götze eine Freistoßflanke von Lucas Brumme nur knapp.
Linksverteidiger Brumme war dann auch mit einem gewonnenen Kopfballduell am Führungstreffer beteiligt. Die Kugel kam zu Cedric Harenbrock, der eine glänzend temperierte Flanke vor das Verler Gehäuse schlug. Dort zog Moussa Doumbouya entschlossen ab und traf wuchtig zum 0:1 (59.). Riesenjubel bei den mitgereisten RWE-Fans. Die Rot-Weissen setzten direkt nach und waren in der Folgezeit ganz dicht dran am zweiten Treffer. Marvin Obuz traf mit einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze die Latte. „Isi“ Young rutschte in eine Obuz-Hereingabe und setzte die Kugel knapp drüber.
Verl bekommt zwei Strafstöße zugesprochen
Statt des 0:2 fiel dann aber der Ausgleich. Einen Schuss von Maximilian Wolfram bekam Andreas Wiegel an der Strafraumgrenze an den angelegten Arm. Dennoch zeigte Schiedsrichter Florian Lechner auf den Punkt – und Nicolas Sessa ließ sich diese Chance mit einem platzierten Schuss ins linke Eck nicht entgehen – 1:1 (70.). Dadurch bekamen plötzlich die Hausherren wieder Oberwasser und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Kasten von Jakob Golz auf. Vor allem mit einer Glanzparade gegen Niclas Nadj verhinderte der RWE-Schlussmann den möglichen Rückstand, auch gegen den eingewechselten Berkan Taz war er auf dem Posten. Außerdem wurde ein vermeintliches Tor von Maximilian Wolfram wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt.
Zu Beginn der Schlussphase brachte Christoph Dabrowski mit Thomas Eisfeld (für Torben Müsel) und Leonardo Vonic (für Moussa Doumbouya) zwei frische Spieler. „Thommy“ Eisfeld leitete auch gleich die nächste RWE-Chance mit einem Eckball ein. Den folgenden Kopfball von José-Enrique Rios Alonso fischte Verls Torwart Luca Unbehaun aus dem rechten Eck.
Unmittelbar vor Schluss bekamen die Verler dann aber nach einem leichten Schubser von Thomas Eisfeld an Torge Paetow im Strafraum einen weiteren Elfmeter zugesprochen. Erneut übernahm Nicolas Sessa die Verantwortung, hatte bei seinem „Schüsschen“ die Rechnung aber ohne Jakob Golz gemacht.
Revierderby gegen BVB vor der Länderspielpause
Mit dem Gastspiel an der Verler Poststraße endete für RWE eine weitere Englische Woche. Vor dem nächsten Heimspiel an der Hafenstraße hat das Dabrowski-Team aber wieder mehr Zeit zur Vorbereitung. Erst am kommenden Sonntag, 17. März, ab 13.30 Uhr ist die U 23 von Borussia Dortmund zum Revierderby zu Gast. Danach geht es in die zweiwöchige Länderspielpause, die RWE unter anderem zu einem besonderen Freundschaftsspiel nutzt.
Am Samstag, 23. März, steht ein nämlich ein Benefizspiel an. Drittligist Rot-Weiss empfängt den ukrainischen Erstligisten NK Veres aus Essens Solidarpartnerstadt Riwne im Stadion an der Hafenstraße zu einem freundschaftlichen Duell für den guten Zweck. Anpfiff ist um 14.00 Uhr. Nach der Pause geht es dann am Karsamstag, 30. März, in der Liga mit dem Gastspiel beim DFB-Pokal-Viertelfinalisten 1. FC Saarbrücken weiter. Der Anstoß im Ludwigsparkstadion erfolgt um 16.30 Uhr.