FAN-HINWEISE ZUM AUSWÄRTSSPIEL BEI DYNAMO DRESDEN
2.380 Fans begleiten RWE nach Dresden. (Foto: Heidelberg)
Im Rahmen des 27. Drittliga-Spieltags der Saison 2023/24 ist Rot-Weiss Essen am Samstag, den 24. Februar, im Rudolf-Harbig-Stadion bei Dynamo Dresden zu Gast. Alle wichtigen Informationen zu ihrer Auswärtsfahrt erhalten Rot-Weisse in den Fan-Hinweisen.
Anreise mit dem KFZ:
Die A4 an der Anschlussstelle „Dresden-Altstadt“ (Abfahrt 78) verlassen und der B6 in Richtung „Zentrum/Messe“ folgen über die „Meißner Landstraße“, „Hamburger Straße“, „Bremer Straße“, „Magdeburger Straße“.
Von der „Magdeburger Straße“ dann nach links, Richtung Messe, auf die „Schlachthofstraße“ abbiegen, dieser ca. 250m folgen und dann rechts auf den Messering/Pieschener Allee fahren. Nach ca. 800m befindet sich der Gästeparkplatz auf der linken Seite. Dort sind ausreichend Stellflächen vorhanden.
Vom Parkplatz zum Stadion wird ein Bus-Shuttleverkehr eingerichtet, um einen sicheren und zeitgerechten Transfer zum Stadion zu gewährleisten. Der Rückweg nach Spielende vom Stadion zum Gästeparkplatz erfolgt ebenfalls mit Shuttle-Bussen.
Von einem Abweichen von der Anfahrtsroute bzw. einer individuellen Parkplatzsuche in Dresden wird ausdrücklich abgeraten.
Rollstuhlfahrer nutzen den Parkplatz „P2“ am Rudolf-Harbig-Stadion (Zufahrt über „Lennestraße“).
Anreise mit dem Reisebus:
Alle organisierten Busanreisen werden aufgefordert, die Raststätte Dresdner Tor auf der BAB 4 anzufahren. Von da aus werden die Busse zum Gästeparkplatz gelotst.
Anreise mit dem öffentlichen Bahnverkehr:
Am Spieltag ist der Dresdner Hauptbahnhof aufgrund von Arbeiten an Stromleitungen vollständig gesperrt. RWE-Fans reisen daher über den Bahnhof „Dresden-Neustadt“ an.
Nach Ankunft der Züge werden Fans durch die Bundespolizei zu den Shuttle-Bussen geleitet. Dort stehen auch Toiletten zu Verfügung. Eine Nutzung der Gepäckschließfächer und Versorgungseinrichtungen in der An- und Abreise im Bahnhof Dresden-Neustadt ist nicht möglich.
In der Rückreise erfolgt ebenfalls der Transfer mit den Shuttle-Bussen vom Stadion zum Bhf. Dresden-Neustadt und eine anschließende Begleitung aller bahnreisenden Gästefans zum Abfahrtsbahnsteig. Die Shuttle-Busse sind bei Abfahrt am Stadion entsprechend mit „Bahnhof“ gekennzeichnet.
Anreise mit dem Sonderzug:
Zum Auswärtsspiel gegen Dynamo Dresden veranstalten die Fan- und Förderabteilung (FFA) und das Bündnis „Westtribüne“ eine Sonderzug-Fahrt. Tickets hierfür sind bereits vergriffen.
Treffpunkt ist um 04.00 Uhr in der Nacht zu Samstag an Gleis 4 des Essens Hauptbahnhofs.
Zum Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden wird Rot-Weiss Essen von 2.380 Fans begleitet.
Die Gäste-Tageskasse öffnet ab 12.00 Uhr. Hier erhältlich sind Sitzplatz-Tickets für den Block „T3“ zum Preis von 27 Euro.
Im Stadion:
Das Rudolf-Harbig-Stadion öffnet um 12.00 Uhr. Der Gästebereich befindet sich in den Blöcken „S“ (Stehplatz) und „T“ (Sitzplatz).
Dynamo Dresden empfiehlt, Rucksäcke und Beutel nach Möglichkeit in Bussen bzw. Privatfahrzeugen zu lassen Diese werden grundsätzlich am Einlass abgenommen und beim Auslass wieder abgegeben. Eine Nutzung der Schließfächer am Bahnhof ist nicht möglich.
Gürteltaschen dürfen nach der Kontrolle mit ins Stadion genommen werden.
Stark alkoholisierten Personen wird der Zutritt verwehrt.
Erlaubte Fanutensilien:
3 Megafone inkl. Batterien
3 Trommeln halbseitig offen
6-8 Schwenkfahnen größer als 2m
Doppelhalter in vertretbarer Anzahl (Plastik/PVC-Leerrohr mit Socklänge bis 2m, bis 3cm Durchmesser)
Kleine Fahnen (Stocklänge bis 2m und Plastik/PVC-Leerrohr bzw. Holz bis 3cm Durchmesser)
Zaunfahnen können in den Innenraum gehängt werden. Sollte kein Platz mehr vorhanden sein, können Fahnen am Einlass abgegeben werden.
Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der „MitFFAhrzentrale“ einen Service für Heim- und Auswärtsspiele an. Ab sofort können sich RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten.
Was. Für. Ein. Spiel! Rot-Weiss Essen entführte am 27. Spieltag in der 3. Liga einen Punkt vom Tabellenzweiten Dynamo Dresden, erkämpfte in diesem Top-Spiel ein recht glückliches, aber umso wertvolleres 2:2 (2:1) und hält damit Anschluss an die Aufstiegsplätze. Vor 30.387 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion brachten Cedric Harenbrock (7.) und Thomas Eisfeld (34.) die Gäste aus dem Ruhrgebiet gegen deutlich dominante Dresdner zweimal in Führung. Beide Treffer für Dynamo erzielte Tom Zimmerschied (11./47.). Für RWE war es das erste Remis seit September (nach 20 Spielen). Entscheidenden Anteil am Essener Punktgewinn hatte RWE-Torhüter Jakob Golz, der in seinem 100. Pflichtspiel im rot-weissen Trikot für den verletzten Vinko Sapina erneut die Kapitänsbinde trug und eine herausragende Leistung zeigte. Trotz 18:0 Ecken und 34:6 Torschüssen mussten sich die Dresdner nicht zuletzt wegen zahlreicher Paraden von Jakob Golz mit einem Punkt begnügen. Wermutstropfen aus RWE-Sicht: Innenverteidiger Felix Götze musste in der Nachspielzeit nach einem unglücklichen Zusammenprall mit einer stark blutenden Platzwunde am Kopf vom Platz getragen werden, nachdem er zuvor auf der Linie geklärt und den möglichen Siegtreffer der Hausherren verhindert hatte. „Wir hoffen alle sehr, dass sich Felix nicht schlimmer verletzt hat“, sagte RWE-Trainer Christoph Dabrowski im Interview bei MagentaSport, durfte sich aber auch über den Punktgewinn bei einem „bockstarken Gegner“ freuen. „Es ist alles andere als selbstverständlich, aus Dresden etwas mitzunehmen. Dynamo war sehr dominant, wir hatten sicherlich auch das nötige Quäntchen Glück und einen überragenden Torhüter.“ Jakob Golz selbst meinte: „Mit dem Ergebnis können wir sehr gut leben. Ich denke, ich habe auch ganz gut gehalten. Dennoch ärgere ich mich über die beiden Gegentore. Zur Wahrheit gehört auch, dass wir zu viele Chancen des Gegners zugelassen haben. Deshalb sind wir glücklich, hier einen Punkt mitzunehmen.“
Brumme kehrt zurück – Kourouma für Rios Alonso
Gegenüber der 0:2-Heimniederlage gegen den Tabellendritten SSV Ulm 1846 Fußball gab es bei den Rot-Weissen drei Veränderungen in der Anfangsformation. José-Enrique Rios Alonso (Gelbsperre) und Außenverteidiger Eric Voufack (Syndesmosebandverletzung) konnten nicht mitwirken. Eine gute Nachricht gab es dagegen von Lucas Brumme, der nach seinem grippalen Infekt in die Startelf zurückkehrte und wie gewohnt auf der linken Seite verteidigte. Mustafa Kourouma nahm den weiteren freien Platz in der Viererkette neben Andreas Wiegel und Felix Götze ein.
Vor der genannten Defensive bildeten erneut Torben Müsel und Thomas Eisfeld die „Doppelsechs“. Auch in der offensiven Dreierreihe gab es mit Marvin Obuz, Cedric Harenbrock und Isaiah Young keine Wechsel. Ganz vorne startete allerdings Ron Berlinski nach abgesessener Gelbsperre für Leonardo Vonic, der zunächst auf der Bank Platz nahm. Für Berlinski war es der erste Startelfeinsatz in diesem Jahr.
Kapitän Vinko Sapina musste wegen seiner Kniebeschwerden erneut passen. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin auch Ekin Celebi (Schulter-Operation) und Sandro Plechaty (Innenbandriss im Knie). Außerdem standen die angeschlagenen Fabian Rüth und U 19-Angreifer Ahmed Etri diesmal nicht zur Verfügung. Dafür rückten die weiteren A-Junioren Mats Brune (zum zweiten Mal nach dem 1:2 in Aue) und Gianluca Swajkowski (erstmals) in das RWE-Aufgebot.
RWE nutzt beide Chancen – Golz hält sensationell
Nach einer würdevollen Gedenkminute für den im Alter von 63 Jahren verstorbenen WM-Siegtorschützen von 1990, Andreas Brehme, entwickelte sich von Beginn an eine spektakuläre erste Halbzeit. Schon nach wenigen Minuten stand erstmals Jakob Golz im Blickpunkt, als der RWE-Schlussmann einen Fallrückzieher von Ahmet Arslan parierte.
Die Rot-Weissen nutzten dagegen gleich ihre erste Tormöglichkeit. Nach einem Klassepass von Marvin Obuz tauchte Cedric Harenbrock frei vor dem Dynamo-Tor auf und traf mit links ins lange Eck. Vom Innenpfosten prallte die Kugel zum 0:1 (7.) ins Netz. Für Obuz war es bereits die 16. Torbeteiligung in dieser Saison, für Harenbrock der sechste Saisontreffer. Damit zog er an der Spitze der internen Torjägerliste mit Obuz gleich.
Die Gastgeber waren jedoch nicht geschockt, sondern setzten RWE unter Dauerdruck. Praktisch im Minutentakt musste Jakob Golz sein ganzes Können unter Beweis stellen. Beim 1:1-Ausgleich durch den bärenstarken Tom Zimmerschied (11.) sah Essens Nummer eins zwar nicht ganz so gut aus, weil er zwar am Ball war, den Gegentreffer aber dennoch nicht verhindern konnte. Welche Glanzparaden der 25-Jährige aber in der Folgezeit gleich mehrfach vor allem gegen Dennis Borkowski und Tom Zimmerschied zeigte, war sensationell. Den Dynamo-Fans blieb der Torschrei geradezu in Serie im Hals stecken. Einmal landete der Ball auch noch im Essener Kasten, Schiedsrichter Lukas Benen (Nordhorn) hatte jedoch zuvor ein Foul von Stefan Kutschke an Andreas Wiegel erkannt.
Aufgrund des Spielverlaufs war es eigentlich kaum zu glauben, dass nicht Dynamo, sondern RWE mit einer 2:1-Führung in die Halbzeit ging. Thomas Eisfeld überraschte Dresdens Torhüter Kevin Broll allerdings mit einem direkten Freistoß (34.). Der Ball fand den Weg ins Gehäuse, weil der aufgerückte Innenverteidiger Felix Götze versuchte, mit einer Grätsche an die Kugel zu kommen, und Broll dadurch entscheidend irritierte.
Dresden drückt, Essen hält dagegen
Nach der Pause – beide Mannschaften blieben zunächst unverändert – nutzten die Hausherren dagegen gleich ihre erste Chance. Isaiah Young, der schon während der ersten Halbzeit wegen der Dresdner Überlegenheit in erster Linie mit Defensivaufgaben beschäftigt war, unterlief am eigenen Strafraum ein Fehler, den erneut Tom Zimmerschied zum 2:2 (47.) nutzte. Jakob Golz machte sich vor dem Schützen zwar möglichst groß, konnte den Einschlag im kurzen Eck jedoch nicht verhindern.
Mit dem Ausgleich gab sich der Tabellenzweite logischerweise nicht zufrieden, sondern entfachte weiterhin ein Offensivfeuerwerk. Dennis Borkowski lief nach einem Stellungsfehler in der RWE-Defensive alleine auf Jakob Golz zu, fand aber wieder einmal im Torhüter seinen Meister. Mustafa Kourouma kratzte einen Schuss von Ahmet Arslan von der Torlinie und blockte einen Abschluss von Dynamo-Kapitän Stefan Kutschke und Jakob Golz war bei einem (recht harmlosen) Kutschke-Kopfball auf dem Posten. Außerdem blieb einem weiteren Treffer von Tom Zimmerschied wegen einer knappen Abseitsstellung die Anerkennung zurecht verwehrt. Auf der Gegenseite wurde Kevin Broll lediglich bei einem Distanzschuss von Thomas Eisfeld leicht geprüft.
Zu Beginn der Schlussphase brachte Dynamo-Trainer Markus Anfang mit Jakob Lemmer (für Dennis Borkowski) und Robin Meißner (für Stefan Kutschke) zwei frische Offensivspieler, um den Druck möglichst weiter zu erhöhen. Christoph Dabrowski reagierte nur wenige Minuten später sogar mit einem Dreifachwechsel. Sascha Voelcke, Nils Kaiser und Leonardo Vonic lösten Lucas Brumme, Thomas Eisfeld und Ron Berlinski ab.
Sascha Voelcke hatte dann auch prompt die beiden besten RWE-Chancen der zweiten Halbzeit. Ein Schuss im Nachsetzen von der Strafraumgrenze ging am Tor vorbei, aus spitzem Winkel scheiterte der flinke Linksverteidiger an Kevin Broll. Vier Minuten vor dem Ablauf der regulären Spielzeit hatte Ahmet Arslan das 3:2 für Dresden auf dem Kopf, zielte aber am Tor vorbei.
Eine Schrecksekunde gab es für die mitgereisten RWE-Fans dann noch in der Nachspielzeit, als Dresdens Kapitän Paul Will per Kopfball nur die Unterkante der Latte traf. Felix Götze klärte den Ball vor der Linie und wurde dann voll vom Kopf von Jakob Lemmer im Gesicht getroffen. Der 25-Jährige blieb blutüberströmt am Boden liegen und musste mit einer Trage abtransportiert werden. Für ihn kam Moussa Doumbouya und half in der von ursprünglich vier auf fast neun Minuten ausgedehnten Nachspielzeit, das Remis über die Zeit zu bringen.
Nächste Englische Woche beginnt gegen Unterhaching
Nach dem Top-Spiel bei Dynamo Dresden geht es für Rot-Weiss Essen direkt Schlag auf Schlag weiter. Mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching, das am folgenden Samstag (2. März) zur ungewohnten Anstoßzeit um 16.30 Uhr im Stadion an der Hafenstraße angepfiffen wird, beginnt für RWE die nächste Englischer Woche. Nach abgesessener Gelbsperre darf dort „Dauerbrenner“ José-Enrique Rios Alonso wieder in der Innenverteidigung eingesetzt werden.
Am folgenden Mittwoch, 06. März, steht ab 19.00 Uhr das Niederrheinpokal-Viertelfinale beim Niederrhein-Oberligisten KFC Uerdingen 05 an. Im traditionsreichen Krefelder Grotenburg-Stadion, das in den letzten Jahren saniert wurde, hoffen die Gastgeber auf eine fünfstellige Kulisse. Vier Tage später (Sonntag, 10. März, 16.30 Uhr) geht es für RWE dann zum SC Verl, einem alten Bekannten aus der Regionalliga West.