

Sa., 16.05.2026 13:30 Uhr
SSV Ulm 1846 : Rot-Weiss Essen
2 : 3
2 : 2
Abpfiff
35. Dennis Chessa
28. Lucas Ru00f6ser
2. Torben Müsel
40. Torben Müsel
6
10
21
46. Dickson Abiama für José-Enrique Rios Alonso
90+2. Ben Vincent Hüning
52
93
71
63. Marek Janssen für Ramien Safi
63. Marvin Ayhan Obuz für Gianluca Swajkowski
90+4. Ruben Reisig für Kaito Mizuta
67. Ensar Aksakal für Max Brandt
67. Luis Görlich für Abu-Bekir El-Zein
90. Felix Vater für Ben Luca Westermeier
90. Mateo Mrden für Elias Löder
90+5. Evan Anderson Brown für Niko Vukancic
Tore
2. Torben Müsel
28. Lucas Ru00f6ser (Elfmeter)
35. Dennis Chessa
40. Torben Müsel
90+2. Ben Vincent Hüning
Karten
6.
10.
21.
52.
71.
90+3.
Auswechselungen
46. Dickson Abiama
José-Enrique Rios Alonso
63. Marek Janssen
Ramien Safi
63. Marvin Ayhan Obuz
Gianluca Swajkowski
67. Ensar Aksakal
Max Brandt
67. Luis Görlich
Abu-Bekir El-Zein
90+4. Ruben Reisig
Kaito Mizuta
90+5. Evan Anderson Brown
Niko Vukancic
90. Felix Vater
Ben Luca Westermeier
90. Mateo Mrden
Elias Löder
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenAbfahrt von der Hafenstraße mit organisierten Busreisen:
Der Parkplatz P1 am Stadion an der Hafenstraße in Essen steht am Samstag als Parkfläche wie auch als Treffpunkt aufgrund einer Veranstaltung der SGS Essen nicht zur Verfügung. Alternativ kann auf dem Parkplatz P2 geparkt werden.
Stadionöffnung im Ulm:
Das Donaustadion öffnet um 11:30 Uhr, 120 Minuten vor Anpfiff.
Ticketsituation:
Im Vorverkauf sind alle 4.100 Gästetickets bereits nach acht Stunden verkauft worden. Eine Tageskasse für den Gästebereich wird somit nicht mehr geöffnet.
Im Stadion:
Das Tragen von Fanutensilien des Gastvereins ist in den Heimbereichen (Blöcke: I, F2-F6, E, D2, D1, D, K) nicht gestattet. Personen, die an den Einlässen mit entsprechenden Fanutensilien erscheinen, wird der Zutritt zum Stadion ohne Ersatzanspruch verweigert.
Darüber hinaus werden Anhänger des Gastvereins, die sich erkennbar in den Heimblöcken aufhalten, konsequent und ebenfalls ohne Ersatzanspruch des Stadions verwiesen.
Außerdem empfehlen wir Fans, die bereits am Vortag anreisen, auf das Tragen von Fanutensilien des Gastvereins in der Öffentlichkeit zu verzichten.
Anreise mit dem Pkw:
Die Parkplätze P1 (Friedrichsaustraße 33, 89073 Ulm) und P2 (Wielandstraße 89, 89073 Ulm) werden für RWE-Fans freigehalten, wobei auf P1 erstmal nur Busse und 9-Sitzer priorisiert werden. Autofahrer können den Beschilderungen ab den BAB-Ausfahrten der Anschlussstellen Ulm-Ost, Nersingen und Oberelchingen folgen, um direkt zum Stadion zu gelangen. Von P1 und P2 aus gelangen RWE-Fans direkt zu Ihrem Block im Stadion.
Anreise mit der Bahn:
Aktuell sind Shuttles für die Zugfahrer vom Hauptbahnhof in Ulm gedacht. Dort wird es einen Pendelverkehr ab ca. 11:30 Uhr geben.
Mitfahrzentrale der Fan- und Förderabteilung:
Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der „MitFFAhrzentrale“ einen Service für Heim- und Auswärtsspiele an. Ab sofort können sich RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten. Die „MitFFAhrzentrale“ erreichen RWE-Fans unter mfz.ffa-rwe.de.
TV-Übertragung:
Die Partie wird bei Magenta Sport live übertragen. Highlights wird es am Samstagabend in der ARD-Sportschau geben.
Radio-Übertragung:
Mit Radio Hafenstrasse gibt es die Option zum Zuhören – hier geht es zur Radio-Liveübertragung (in der Regel ab zehn Minuten vor Anstoß): www.rwe-live.de
Ben Hüning beschert RWE Einzug in die Relegation
Team von Trainer Uwe Koschinat landet nach 3:2 in Ulm mit 70 Punkten auf Rang drei.
Der Aufstiegstraum von Rot-Weiss Essen lebt. Das Team von Trainer Uwe Koschinat kletterte am 38. und letzten Spieltag in der 3. Liga durch den 3:2 (2:2)-Auswärtserfolg beim bereits feststehenden Absteiger SSV Ulm 1846 Fußball noch auf Relegationsplatz drei. Weil der direkte Aufstiegskonkurrent MSV Duisburg nicht über ein 1:1 gegen den FC Viktoria Köln hinaus kam, zogen die Rot-Weissen noch vorbei. Der FC Energie Cottbus beendete die Saison nach dem 1:0 beim SSV Jahn Regensburg auf dem zweiten Rang. Damit tritt RWE am 22. und 26. Mai in der Relegation gegen den Tabellendrittletzten der 2. Bundesliga an, der erst am Sonntag ermittelt wird.
Vor 13.918 Zuschauern im Donaustadion, darunter mindestens 4.100 mitgereiste RWE-Fans, entwickelte sich ein wahrer Nervenkrimi. Zunächst belohnte Torben Müsel (2.) die Rot-Weissen für eine von Beginn an überlegen geführte Partie mit der frühen Führung. Innerhalb weniger Minuten gerieten die Rot-Weissen jedoch nach Toren von Lucas Röser (28., Foulelfmeter) und Dennis Chessa (35.) plötzlich ins Hintertreffen. Nach dem zweiten Tor von Torben Müsel (40.) an diesem Tag ging es mit einem 2:2 in die Pause.
Auch im zweiten Durchgang war RWE klar am Drücker. Ulms Torhüter Christian Ortag ließ die Partie mit zahlreichen guten Paraden aber zum Geduldsspiel werden. Auch nachdem beim SSV Lukas Mazagg wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte kassiert hatte (71.), wollte der Ball für einen dritten Treffer zunächst nicht über die Linie. Nach einer Standardsituation ließ Ben Hüning (90.+2) die Rot-Weissen aber doch noch jubeln.
„Obwohl wir wahnsinnig viele Möglichkeiten für weitere Tore hatten, war es am Ende ein Kraftakt“, sagte Uwe Koschinat im Interview bei MagentaSport. „Wir haben jetzt 70 Punkte auf dem Konto und sind damit auch zurecht in die Relegation. Darüber dürfen wir uns auch freuen. Das Team hat bis zum Schluss an die Chance geglaubt. Jetzt gilt der volle Fokus den beiden Relegationsspielen, die eine deutschlandweite Aufmerksamkeit bekommen werden. Egal welcher Gegner kommt: Es wird für ihn an der Hafenstraße kein leichter Gang.“
Rot-Weiss Essen: Golz – Rios Alonso, Hüning, Kraulich – Hofmann, Swajkowski, Müsel, Kostka – Mizuta – Safi, Cuber Potocnik
SSV Ulm 1846 Fußball: Ortag – Westermeier, Vukancic, Mazagg, Kölle – Brandt, Dressel, El-Zein – Chessa, Röser, Dajaku
Michael Kostka startet für Lucas Brumme
RWE-Trainer Uwe Koschinat nahm im Vergleich zum 1:0-Heimsieg gegen den SC Verl nur eine Veränderung in seiner Anfangsformation vor. Für den verletzten Lucas Brumme (Außenbandriss im Sprunggelenk) rückte Michael Kostka auf der linken „Schiene“ neu ins Team.
Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte in der Abwehr damit wieder eine Dreierkette mit – von rechts nach links – José Enrique Rios Alonso, Ben Hüning und Tobias Kraulich. Auf den Außenpositionen sorgten Jannik Hofmann (rechts) und Michael Kostka (links) für Schwung, im zentralen Mittelfeld übernahm Gianluca Swajkowski die defensive Sechserrolle, Kaito
Mizuta und Torben Müsel spielten auf den offensiveren Achterpositionen. Sie unterstützten die beiden Angreifer Ramien Safi und Jaka Cuber Potocnik.
Neben Lucas Brumme mussten auch Linksverteidiger Franci Bouébari (Aufbautraining nach Muskelverletzung) und Mittelfeld-Routinier Klaus Gsasula (Sprunggelenk-Verletzung) weiterhin verletzungsbedingt passen. Dagegen gehörte Außenstürmer Dickson Abiama (nach muskulären Problemen im Oberschenkel) erstmals wieder zum Aufgebot und nahm zunächst auf der Bank Platz. Bei den Gastgebern gehörte der von RWE ausgeliehene Luca Bazzoli ebenso nicht zum Kader wie der zweite Ex-Essener Dominik Martinovic, der sich noch von den Folgen eines Kreuzbandrisses erholt.
Torben Müsel mit der frühen Führung
Die Rot-Weissen legten direkt den Vorwärtsgang ein und belohnten sich dafür prompt. Ein langer Ball auf Jaka Cuber Potocnik ans rechte Strafraumeck zwang Ulms Torhüter Christian Ortag zum Rauslaufen. Die Leihgabe des 1. FC Köln bewies Übersicht und spielte nach innen. Dort kam Torben Müsel (2.) an den Ball, der zum 1:0 traf. Und RWE behielt den Fuß auch nach der Führung auf dem Gaspedal. Einen Schuss von Michael Kostka klärte Ortag per Faustabwehr. Ein Kopfball von Cuber Potocnik landete auf dem Tornetz. Auch bei einem Kopfball von Tobias Kraulich nach einer Ecke von Kaito Mizuta fehlte nicht viel.
Erst nach etwas mehr als 20 Minuten konnte sich der SSV Ulm 1846 Fußball ein wenig aus der Essener Umklammerung lösen. Der Distanzschuss von Dennis Dressel blieb aber ungefährlich. Auf der Gegenseite hätten die Rot-Weissen um ein Haar auf 2:0 gestellt. Nach einem Angriff über Ramien Safi legte Kaito Mizuta ins Zentrum ab. Dort scheiterte Cuber Potocnik am gut reagierenden Ortag. Der anschließende Konter hatte Folgen für RWE: Lucas Röser kam im Strafraum gegen Tobias Kraulich zu Fall. Vom Elfmeterpunkt glich Röser (28.) selbst zum 1:1 aus. Und den nächsten Nackenschlag für die Rot-Weissen gab es nur wenige Augenblicke später. Ein Rückpass von Jannik Hofmann auf Jakob Golz geriet zu kurz. Dennis Chessa (35.) konnte den Ball erlaufen, den RWE-Schlussmann umkurven und zum 1:2 aus Essener Sicht einschieben.
Das Team von Trainer Uwe Koschinat bewies aber eine gute Moral und drängte unmittelbar wieder auf den Ausgleich. Eine Flanke von Michael Kostka konnte die Defensive der Gastgeber zunächst abwehren. Aus der zweiten Reihe platzierte Torben Müsel (40.) den Ball aber genau neben den Pfosten zum Ausgleich ins Tor. Und bis zur Pause waren genug Möglichkeiten da, um das Spiel zu drehen. Den Schuss von Cuber Potocnik aus spitzem Winkel konnte Ortag festhalten. Bei einem Kopfball von Müsel nach einer Mizuta-Ecke zeigte der Ulmer Schlussmann eine weitere Glanzparade. Es blieb nach dem ersten Durchgang beim 2:2.
Christian Ortag lässt RWE fast verzweifeln
Die zweite Halbzeit nahmen die Rot-Weissen mit einem Wechsel in Angriff. Uwe Koschinat stellte von Dreier- auf Viererkette um und brachte Dickson Abiama für José Enrique Rios Alonso in die Begegnung. Auch dieses Mal stand der Ulmer Strafraum früh im Fokus. Einen Schuss von Mizuta konnte Ortag abwehren. Und auch beim Nachschuss von Cuber Potocnik bekam der Ulmer Torhüter die Hand noch dazwischen. Den Versuch von Hofmann lenkte Ortag zur Ecke, die nichts Zählbares einbrachte.
Der SSV Ulm 1846 Fußball kam längst nur noch sehr vereinzelt vor das Essener Tor. Ben Hüning klärte bei einem der wenigen Konter vor Lucas Röser. Nach etwas mehr als einer Stunde wechselte Uwe Koschinat erneut – und es wurde personell noch offensiver. Gianluca Swajkowski und Ramien Safi wurden von Marvin Obuz und Marek Janssen ersetzt. Wenige Augenblicke später agierten die Rot-Weissen in Überzahl: Ulms Lukas Mazagg (71.) kassierte für sein Einsteigen gegen Hofmann wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.
Fast hätten die Rot-Weissen das schon schnell ausnutzen können. Der noch abgefälschte Versuch von Abiama trudelte aber knapp am Tor vorbei. Die nächste Großchance erspielte sich die Koschinat-Elf über den Flügel. Die Hereingabe von Hofmann setzte Marek Janssen über das Tor. Wenige Augenblicke später krachte ein Schuss aus der zweiten Reihe von Müsel an den Pfosten. Auch danach war der Essener Torschütze an einer guten Möglichkeit beteiligt. Müsel setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch. Sein Schuss wurde noch abgewehrt. Beim Abpraller rutschte Janssen weg, so dass sein Versuch neben das Tor ging. Auch danach rannte RWE weiter an – und wurde doch noch belohnt: Nach einer Ecke wurde Tobias Kraulich zunächst zweimal geblockt. Der Abpraller landete aber bei Ben Hüning (90.+2), der die Kugel reaktionsschnell zum 3:2 in die Maschen wuchtete. Nach einem Konter über die rechte Seite verpasste Marek Janssen mit einer Grätsche den vierten Treffer knapp. Am Essener Sieg änderte das aber nichts mehr.
Relegations-Hinspiel am Freitag
Damit hat Rot-Weiss Essen weiterhin die Möglichkeit, erstmals seit der Saison 2006/2007 wieder die 2. Bundesliga zu erreichen. Das Team von Trainer Uwe Koschinat hat im Hinspiel der Relegation am kommenden Freitag, 22. Mai (ab 20.30 Uhr, live in SAT.1 und auf Sky), gegen den Tabellen-16. der 2. Bundesliga zunächst Heimrecht. Das zweite Duell steigt am Dienstag, 26. Mai (ab 20.30 Uhr, live in SAT.1 und auf Sky), beim Noch-Zweitligisten.
Als mögliche Gegner kommen mit dem 1. FC Magdeburg, Dynamo Dresden, Eintracht Braunschweig, Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld und der SpVgg Greuther Fürth noch sechs Vereine vor dem Saisonfinale in der 2. Bundesliga am Sonntag (ab 15.30 Uhr).






