TSG Hoffenheim II – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Sa., 07.03.2026 14:00 Uhr

TSG Hoffenheim II : Rot-Weiss Essen

2 : 4

1 : 1

Abpfiff

21. Deniz Zeitler

45+1. Marek Janssen

44

26

29

41

41

46. Lucas Brumme für Marvin Ayhan Obuz

59. Marek Janssen

90+1. Torben Müsel

76. Josu00e9-Enrique Rios Alonso

66. Luka Duric

66. Jaka Cuber Potocnik für Marek Janssen

73. Dickson Abiama für Ramien Safi

73. Torben Müsel für Klaus Gjasula

87. Ben Vincent Hüning für Kaito Mizuta

63. Ben Opoku Labes für Yannick Eduardo

63. Paul Hennrich für Florian Micheler

77. Alex Honajzer für Deniz Zeitler

77. Blessing Miguel Makanda für Luka Duric

77. Nader El-Jindaoui für Oskar Hencke

Tore

21. Deniz Zeitler

45+1. Marek Janssen

59. Marek Janssen

66. Luka Duric (Elfmeter)

76. Josu00e9-Enrique Rios Alonso (Elfmeter)

90+1. Torben Müsel

Karten

26.

29.

41.

41.

44.

Auswechselungen

46. Lucas Brumme
Marvin Ayhan Obuz

63. Ben Opoku Labes
Yannick Eduardo

63. Paul Hennrich
Florian Micheler

66. Jaka Cuber Potocnik
Marek Janssen

73. Dickson Abiama
Ramien Safi

73. Torben Müsel
Klaus Gjasula

77. Alex Honajzer
Deniz Zeitler

77. Blessing Miguel Makanda
Luka Duric

77. Nader El-Jindaoui
Oskar Hencke

87. Ben Vincent Hüning
Kaito Mizuta

SpielberichtVideo-VorberichtFan-Hinweise

Sieg für Felix Wienand: RWE gewinnt 4:2 in Hoffenheim

Team von Trainer Uwe Koschinat setzt sich in der Spitzengruppe der 3. Liga fest.

Rot-Weiss Essen setzt sich weiter in der Spitzengruppe der 3. Liga fest. Das Team von Trainer Uwe Koschinat fuhr im Rahmen des 28. Spieltages einen 4:2 (1:1)-Auswärtssieg bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim ein und rückte zumindest über Nacht auf Relegationsrang drei vor.

Vor 1.455 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion in Sinsheim, darunter knapp 1.000 mitgereiste RWE-Fans, gingen zunächst die Gastgeber durch einen Treffer von Deniz Zeitler (21.) in Führung. Dann aber schlug Essens Torjäger Marek Janssen (45.+1/59.) gleich zweimal zu und wendete das Blatt.

Nach dem zwischenzeitlichen Hoffenheimer Ausgleich durch Luka Duric (66., Handelfmeter) ließen José Enrique Rios Alonso (76., Foulelfmeter) und der eingewechselte Torben Müsel (90.+1) die Rot-Weissen endgültig jubeln. Maßgeblichen Anteil daran hatte mit Lucas Brumme, der an den beiden entscheidenden Treffern beteiligt war, ein weiterer „Joker“.

„Wir haben eine unfassbar schwierige Woche mit der Niederlage in Rostock und den Vorkommnissen beim Mannheim-Spiel hinter uns“, sagte Uwe Koschinat im Interview bei MagentaSport. „In der ersten Halbzeit sind wir nicht gut ins Spiel gekommen und konnten froh sein, dass wir noch mit einem 1:1 in die Pause gegangen sind. Nach der Pause haben wir jedoch eine andere Mannschaft gesehen und die Tugenden auf den Platz gebracht, die uns auszeichnen. Wir haben eine sehr gute Bilanz gegen die zweiten Mannschaften. Daran habe ich die Jungs in der Pause noch einmal erinnert.“

TSG Hoffenheim II: Petersson – Lührs, Frees, Lässig – Hencke, Duric, Engelns, Micheler, Hör – Eduardo, Zeitler

Rot-Weiss Essen: Casali – Hofmann, Rios Alonso, Schultz, Bouébari – Gjasula, Reisig – Obuz, Mizuta, Safi – Janssen

Startelf-Debüt für Torhüter Tino Casali

RWE-Trainer Uwe Koschinat nahm im Vergleich zum Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim (1:0) zum Abschluss der Englischen Woche insgesamt vier Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Neben Torhüter Tino Casali, der den gegen Mannheim verletzten Felix Wienand (Knalltrauma mit Hörverlust) vertrat und damit sein Startelf-Debüt im RWE-Trikot gab, rückten auch der erst im Winter von der TSG Hoffenheim II verpflichtete Ruben Reisig sowie Franci Bouébari und Ramien Safi neu ins Team. Dafür nahmen Torben Müsel, Lucas Brumme und Dickson Abiama zunächst auf der Bank Platz.

Verletzungsbedingt mussten neben Felix Wienand auch weiterhin Stammtorhüter Jakob Golz (Innenbandanriss im Knie), Angreifer Jannik Mause (Bänderriss im Ellenbogen) und Innenverteidiger Tobias Kraulich (muskuläre Probleme) passen.

Vor Torhüter Tino Casali verteidigte in der Abwehr damit wieder eine Viererkette mit – von rechts nach links – Jannik Hofmann, José Enrique Rios Alonso, Michael Schultz und Lucas Brumme. Im zentralen Mittelfeld zogen Ankerspieler Klaus Gjasula und Ruben Reisig die Fäden. Die offensive Dreierreihe bildeten Marvin Obuz, Kaito Mizuta und Ramien Safi. Sie unterstützten Mittelstürmer Marek Janssen.

Marek Janssen trifft kurz vor der Pause

Schon nach fünf Minuten lag der Ball erstmals im Essener Tor, weil Eduardo aus kurzer Entfernung abgestaubt hatte. Das Schiedsrichter-Gespann entschied jedoch, dass der Ball zuvor in der Luft die Torauslinie überschritten hatte. Durchatmen bei den RWE-Fans.

Kurz darauf hatten aber auch die Gäste den Torschrei auf den Lippen. Nach einem starken Pass von Klaus Gjasula zog Kaito Mizuta im Hoffenheimer Strafraum ab und zwang TSG-Torhüter Lukas Petersson zu einer Glanzparade. Nur wenig später verfehlte Ruben Reisig das Hoffenheimer Tor aus der Distanz, außerdem kam Marek Janssen nach einer gefährlichen Hereingabe von Marvin Obuz nicht richtig zum Abschluss.

In Führung gingen jedoch die Gastgeber, die insgesamt auch deutlich mehr Ballbesitz hatten. Oskar Hencke versetzte RWE-Linksverteidiger Franci Bouébari und flankte den Ball gefährlich nach innen. Jannik Hofmann konnte zunächst klären, verlor dann aber kurzzeitig die Orientierung. Das nutzte TSG-Torjäger Deniz Zeitler zu einem Flachschuss von der Strafraumgrenze zum 1:0 (21.) ins kurze Eck. Die Klärungsversuche von Michael Schultz und Ruben Reisig kamen zu spät, Tino Casali hatte keine Abwehrmöglichkeit.

Eine Antwort der Rot-Weissen blieb zunächst aus, im Spiel nach vorne fehlte lange Zeit die Zielstrebigkeit. Stattdessen kam auf der Gegenseite Oskar Hencke zum Abschluss, Tino Casali lenkte den Ball jedoch zur Ecke.

Erst kurz vor der Pause kam RWE wieder besser ins Spiel. Erst köpfte Marek Janssen eine Flanke von Jannik Hofmann knapp über den Kasten. Zu Beginn der Nachspielzeit nahm der Essener Mittelstürmer dann aber einen eleganten Chip-Ball von Kaito Mizuta vor dem Hoffenheimer Kasten auf und erzielte mit einem wuchtigen Schuss aus der Drehung das ein wenig glückliche 1:1 (45.+1).

Lucas Brumme als starker Außenstürmer

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde Lucas Brumme für Marvin Obuz eingewechselt. Er übernahm die offensive Position auf dem linken Flügel, während Ramien Safi auf die rechte Seite wechselte. Lucas Brumme benötigte nur wenige Sekunden, um erstmals für Gefahr zu sorgen. Seine Hereingabe konnten die Kraichgauer nur mit Mühe und Not klären.

Insgesamt kam in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs nur wenig Spielfluss auf, immer wieder gab es Spielunterbrechungen. Dann aber nutzten die Rot-Weissen einen Fehlpass von Hoffenheims Angreifer Eduardo eiskalt aus. Jannik Hofmann leitete den Konter ein, Ramien Safi flankte mustergültig von rechten Flügel und Marek Janssen war im Sturmzentrum mit dem Kopf zur Stelle, nickte die Kugel am zweiten Pfosten zu seinem zwölften Saisontreffer ins Netz – 1:2 (59.).

Die Freude währte allerdings nicht lange. Nach einem Handspiel von Klaus Gjasula im eigenen Strafraum zeigte Schiedsrichter Daniel Barnitzki (Erfurt) auf den Punkt. Luka Duric ließ sich diese Chance nicht entgehen und stellte auf 2:2 (66.).

„Ene“ Rios Alonso beweist Nervenstärke

RWE-Trainer Uwe Koschinat reagierte auf den Ausgleich mit der Einwechslung von Jaka Cuber Potocnik, der für den Doppeltorschützen Marek Janssen auf den Platz kam. Nur wenig später lösten Torben Müsel und Dickson Abiama die beiden gelbverwarnten Klaus Gjasula und Ramien Safi ab.

Kaum waren die Essener „Joker“ auf dem Platz, ging RWE erneut in Führung. Nach einem Steilpass von Franci Bouébari wurde Lucas Brumme im Hoffenheimer Strafraum klar gefoult. Wie schon in Rostock bewies José Enrique Rios Alonso Nervenstärke und verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher zum 2:3 (76.).

In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Torszenen auf beiden Seiten. Jaka Cuber Potocnik zielte nach glänzender Vorarbeit von Dickson Abiama zu hoch. Nur Sekunden später köpfte der ebenfalls eingewechselte Blessing Makanda nach einer Flanke von Nader El-Jindaoui über den Essener Kasten.

Nachdem ein Abschluss von Paul Hennrich zweimal kurz vor der Essener Torlinie geklärt werden konnte, sorgte RWE für die Entscheidung. Jannik Hofmann schlug einen langen Ball nach vorne, Lucas Brumme setzte sich links durch und fand mit seinem Querpass Torben Müsel, der die Kugel aus der Drehung zum entscheidenden 2:4 (90.+1) ins Netz beförderte.

Nach dem Schlusspfiff hatten die Rot-Weissen allen Grund, mit den Fans zu feiern. Dabei skandierten die Anhänger lautstark „Felix Wienand“ und widmeten den 13. Dreier in der laufenden Spielzeit dem verletzten Torhüter.

Wiedersehen mit Ex-Trainer Dabrowski

Nach dem ersten RWE-Gastspiel überhaupt im Kraichgau ist am kommenden Samstag, 14. März, ab 14 Uhr der abstiegsbedrohte FC Erzgebirge Aue in Essen zu Gast. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Christoph Dabrowski, der seit einigen Wochen die „Veilchen“ betreut.

Nach dem 1:3 am Samstag gegen Alemannia Aachen wartet „Dabro“ aber noch auf den ersten Sieg unter seiner Regie. Aus sechs Spielen sprangen zwei Remis und vier Niederlagen für die abstiegsbedrohten Erzgebirgler heraus.

Zum Abschluss des 30. Spieltages ist RWE dann am Sonntag, 22. März, ab 19.30 Uhr zum NRW-Duell beim FC Viktoria Köln zu Gast. Danach verabschiedet sich die 3. Liga in die erste Länderspielpause des Jahres 2026.