TSG Sprockhövel – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

TSG Sprockhövel

 - 

Rot-Weiss Essen

Do. 13.01. 19:30 Uhr

1 - 4

1 - 3

SpielberichtStimmenGegnerinfos

Testaufgabe erfüllt!

Gegen die TSG Sprockhövel gewinnt Rot-Weiss Essen auf rutschigem Kunstrasen 1:4 (1:3) im Baumhof-Stadion. Felix Bastians (16.), Isaiah Young (18.) und Zlatko Janjic (36.) drehen dabei gegen den Tabellenelften der Westfalen-Oberliga einen frühen Rückstand, Yannick Langesberg (70.) legt später nach. „Der Platz war sehr seifig, daher bin ich froh, dass sich niemand verletzt hat. In diesem Spiel haben nur die Minuten für die einzelnen Spieler gezählt, auch daher war die Partie von uns nicht gut“, resümiert RWE-Coach Christian Neidhart nach Abpfiff.

In ordentlicher Besetzung reisen die Rot-Weissen fünf Tage nach dem 1:2 gegen Drittligist SV Meppen etwa 45 Autobahnkilometer gen Süden. Ohne den Stunden zuvor von Hoffenheim verpflichteten Youngster Fabian Rüth, dafür aber mit Isaiah Young, Felix Bastians und Zlatko Janjic als Kapitän beginnt RWE gegen die TSG, die ihr letztes Wintervorbereitungs-Duell bei der U23 von Fortuna Düsseldorf mit 1:9 verlor.

Doch von einem Schock über die hohe Niederlage gegen den rot-weissen Liga-Konkurrenten ist rein gar nichts zu erkennen: Sprockhövel erwischt den besseren Start in die Partie. Fünf Zeigerumdrehungen rum, da steht Demir nach einem Abpraller von Golz richtig und staubt ab (5.). Doch Rot-Weiss kann das Match drehen: Erst schiebt Bastians TSG-Keeper Knälmann nach Standard einen Ball durch die Hosenträger (16.), zwei Minuten später hat Young keine Mühe und bringt seine Mannschaft aus Nahdistanz in Führung. Das lassen die Hausherren nicht auf sich sitzen! 25 Minuten gekickt, da hat wieder Demir die große Chance, Golz und Bastians holen das Leder jedoch von der Linie. Stattdessen legen die Rot-Weissen nach: Ein Kopfball von Hüne Janjic kracht nach Plechaty-Flanke ins Netz (36.). Und wieder die umtriebigen Sprockhöveler: Ein fester Schuss fliegt Momente später ans Alu. So geht es mit 1:3 bei Eiseskälte zum Aufwärmen in die Kabinen.

Zur Pause wird dann getauscht, unter anderem Lautern-Leihgabe Kleinsorge, Engelmann sowie die Comebacker Heber und Kefkir im Match. Die erste große Gelegenheit des Durchgangs hat dennoch wieder Sprockhövel, Golz muss gegen Antwi-Adijejs Kopfball zeigen, was er kann – der Keeper lenkt über die Latte (66.). Nach 70 Minuten steht Langesberg bei nach Kefkir-Flanke goldrichtig und überwindet Knälmann zum Endstand – daran ändern auch der freistehende Kopfball von Kleinsorge (78.) und der Schuss von Voelcke aus circa zehn Metern (87.) auf RWE-Seite nichts mehr.

Stimmen zum Spiel

Der Platz war sehr seifig, daher bin ich froh, dass sich niemand verletzt hat. In diesem Spiel haben nur die Minuten für alle Spieler gezählt, auch daher war die Partie von uns nicht gut.

Christian Neidhart