68. Mansour Ouro-Tagha für Abdenegó N'Lola Nankishi
81. Max Reinthaler für Fynn Lakenmacher
88. Fabian Greilinger für Julian Guttau
88. Manfred Starke für Marlon Frey
Tore
33.Fynn Lakenmacher
47.Julian Guttau
Karten
65.
73.
78.
85.
Auswechselungen
62.Andreas Wiegel Torben Müsel
62.Björn Rother Eric Voufack
62.Moussa Doumbouya Leonardo Vonic
62.Ron Berlinski Isiah Ahmad Young
68.Albion Vrenezi Morris Schröter
68.Mansour Ouro-Tagha Abdenegó N'Lola Nankishi
79.Nils Florian Kaiser Cedric Harenbrock
81.Max Reinthaler Fynn Lakenmacher
88.Fabian Greilinger Julian Guttau
88.Manfred Starke Marlon Frey
Fan-HinweiseSpielberichtVideo-Vorbericht
FAN-HINWEISE ZUM 1860 MÜNCHEN-AUSWÄRTSSPIEL
Unter der Woche wird RWE von 1.200 Fans nach München begleitet. (Foto: Endberg)
Die zweite weite Auswärtsfahrt in diesem Jahr steht an! Rot-Weiss Essen ist am Dienstagabend (19.00 Uhr) für das Nachholspiel gegen den TSV 1860 München zu Gast im Stadion an der Grünwalder Straße. Die Partie des 18. Drittliga-Spieltags wurde Anfang Dezember letzten Jahres aufgrund eines Schneechaos in der bayrischen Landeshauptstadt abgesagt. Für einen reibungslosen Stadionbesuch kommen hier die Fan-Hinweise.
Anreise mit dem KFZ:
Adresse: Wettersteinplatz, 81547 München
▸Von der A8 Richtung Stuttgart: Am Autobahnkreuz München-West Richtung Lindau auf die A99 wechseln. Am Autobahndreieck München-Süd-West der A96 in Richtung München-Zentrum folgen. Am Autobahnende der A96 in München-Sendling orientiert man sich nun der Beschilderung nach Salzburg und fährt über den Mittleren Ring bis zum Candidplatz. (Abfahrt Grünwald)
▸Von der A8/A995 Richtung Salzburg/Innsbruck: Am Autobahnende der A995 in Giesing dem Mittleren Ring folgen, der am Stadion vorbeiführt. Abfahrt Richtung Grünwald nehmen.
▸A9 aus Richtung Nürnberg oder A92 aus Richtung Deggendorf: Am Kreuz München-Nord auf die A99 Richtung Salzburg. Am Kreuz München-Süd weiter auf die A995 Richtung Giesing. Alternativ bis zum Autobahnende am Mittleren Ring und dann den Mittleren Ring Richtung Westen oder Osten nutzen.
Sowohl am Stadion als auch im Umfeld sind keine Parkmöglichkeiten vorhanden.
Für PKWs empfiehlt der TSV 1860 München die Anfahrt zur „Park & Ride Tiefgarage am Mangfallplatz“ (Am Hollerbusch 22, 81547 München). Die Parkkosten betragen 2 Euro pro Tag. Von hierhin sind es nur zwei Stationen mit der U1 zum Wettersteinplatz. Von dort ist das Stadion in zwei Gehminuten zu erreichen.
Für Busse empfiehlt der TSV 1860 München direkt am Wettersteinplatz zu parken. Diese werden vor Ort von der Polizei eingewiesen. Auch 9-Sitzer können in geringer Anzahl am Wettersteinplatz parken. Sollten die ausgewiesenen Parkflächen ausgelastet sein, bittet 1860 um die Nutzung der o.g. Tiefgarage am Mangfallplatz (Höhenbegrenzung: 2,10 Meter).
Anreise mit der Bahn:
Zwischen Essen und dem Münchener Hauptbahnhof verkehren unterschiedliche Zug-Fernverkehrs-Direktverbindungen. Genaue Fahrplan-Informationen erhalten RWE-Fans unter www.bahn.de.
Der TSV 1860 München empfiehlt ausdrücklich die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Vom Hauptbahnhof die U1 (zum „Mangfallplatz“) bis zur Haltestelle „Wettersteinplatz“ nutzen. Von hier sind es zwei Gehminuten zum Stadion.
Die Eintrittskarte berechtigt nicht zur Nutzung des ÖPNV.
Ticketsituation:
1.200 Fans werden RWE nach München begleiten. Tageskassen bleiben geschlossen.
Im Stadion:
Das Stadion öffnet um 17.30 Uhr.
Der Stehplatzbereich befindet sich hinter dem Tor in Block P. Die Gästeeingang sind am Eingang OST II.
Personen, die aufgrund ihres Verhaltens oder äußeren Erscheinungsbilds als Fan der Gastmannschaft angesehen werden können, ist der Zutritt zum und/oder der Aufenthalt im Heimbereich aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.
An Versorgungsständen kann lediglich in bar bezahlt werden. Es wird lediglich Leichtbier ausgeschenkt.
Rucksäcke und Taschen größer DIN A4 können nicht mit ins Stadion genommen werden.
Erlaubte Utensilien:
Kleine Fahnen (Stocklänge bis 2 Meter, mit Plastik-Leerrohr, Durchmesser max. 3cm mit Holzstangen, Durchmesser max. 2cm)
Doppelhalter (Stocklänge bis 2 Meter, mit Plastik-Leerrohr, Durchmesser max. 3cm)
5x große Schwenkfahnen (Stocklänge ab 2 Meter): Max. 7 Meter lang. Stoff der Schwenkfahnen muss schwerentflammbar sein (B1). Der entsprechende Nachweis ist der städt. Branddirektion ggf. auf Verlagen vorzulegen.
Zaunfahnen: Max. Länge 16m, Fluchttore dürfen nicht in ihrer Funktion behindert werden. Ansonsten werden Zaunfahnen sofort entfernt.
2x Trommel: Unten offen oder einsehbar inkl. je einem Satz Trommelstöcke
2x Megafon (inkl. ein Satz Ersatzakkus)
Verboten sind Profikameras sowie Stative, spitze Gegenstände und Waffen, pyrotechnische Gegenstände, Glas- und Plastikflaschen, Druckluftfanfaren, mitgebrachtes Essen, Tiere, Selfiesticks, Regenschirme (ausgenommen Knirpse) und Kinderwägen.
1860 nutzt Fehler eiskalt aus
Rot-Weiss Essen hat den möglichen Sprung auf Relegationsrang drei verpasst. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski musste sich am Dienstagabend in einer Nachholpartie vom 18. Spieltag in der 3. Liga beim TSV 1860 München 0:2 (0:1) geschlagen geben. Damit gingen die Rot-Weissen auch im vierten Auswärtsspiel nacheinander leer aus, bleiben aber auf Rang fünf und in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen. Vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße, darunter 1.200 mitgereiste RWE-Fans, profitierten die Münchner „Löwen“ von zwei kapitalen Ballverlusten in der RWE-Defensive. Fynn Lakenmacher (33.) und Julian Guttau (47.) ließen die Hausherren jubeln. Der ehemalige Essener Trainer Argirios Giannikis, der den TSV 1860 seit Jahresbeginn betreut, blieb auch im fünften Spiel unter seiner Regie ohne Niederlage. „Wir haben uns die Niederlage durch unsere Fehler selbst zuzuschreiben“, sagte Christoph Dabrowski im Interview bei MagentaSport: „Die erste Halbzeit war insgesamt noch ordentlich. Nach dem 0:2 kurz nach der Pause hat uns dann aber die Energie gefehlt, um das Spiel noch zu drehen. Wir sind jetzt enttäuscht, müssen das Spiel aber schnell abhaken und uns am Samstag in Regensburg wieder anders präsentieren.“ Innenverteidiger Felix Götze meinte: „Wir haben uns die Gegentore selbst eingeschenkt, deshalb war es ein gebrauchter Tag. Diese dummen Fehler müssen wir abstellen.“
Wienand ersetzt Golz im Tor – Götze wieder fit
Im Vergleich zum Last-Minute-Wahnsinn gegen die U 23 des SC Freiburg (4:3) nahm Christoph Dabrowski zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. So musste Stammtorhüter Jakob Golz kurzfristig krankheitsbedingt passen. Für ihn rückte Felix Wienand erstmals in dieser Saison zwischen die RWE-Pfosten und bestritt sein erstes Drittliga-Spiel seit dem 27. August 2022 (1:1 bei der SpVgg Bayreuth).
In der Innenverteidigung kehrte Felix Götze, der gegen Freiburg ebenfalls wegen eines Infekts gefehlt hatte, in die Startelf zurück (für Mustafa Kourouma). Weil neben Golz auch Kapitän Vinko Sapina (Knieprobleme) erneut nicht eingesetzt werden konnte, trug Götze erstmals die Spielführerbinde.
Vor Torhüter Felix Wienand verteidigte damit wieder eine Viererkette mit Eric Voufack, José-Enrique Rios Alonso, Felix Götze und Lucas Brumme. In der Mittelfeldzentrale zogen Thomas Eisfeld und Torben Müsel die Fäden. Hinter Mittelstürmer Leonardo Vonic bildeten Marvin Obuz, Cedric Harenbrock und Isaiah Young die offensive Dreierreihe.
Verletzungsbedingt mussten neben Sapina weiterhin Ekin Celebi (Schulter-Operation) und Sandro Plechaty (Innenbandriss im Knie) passen. Außerdem war Sascha Voelcke (Kniebeschwerden) nicht dabei. Dagegen kehrte Mittelfeldspieler Björn Rother nach seinem auskurierten Infekt in das Aufgebot zurück, wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt.
Abgefälschter Rückpass als unfreiwillige Vorlage
Von Beginn an entwickelte sich eine offene und umkämpfte Partie, in der während der ersten Halbzeit beide Mannschaften kompakt in der Defensive standen und dem jeweiligen Gegner nur wenige torgefährliche Aktionen gestatteten. Den ersten Abschluss der Rot-Weissen verzeichnete Lucas Brumme nach einer Hereingabe von Eric Voufack, verfehlte den Kasten der „Löwen“ aber deutlich. Auf der Gegenseite zog Morris Schröter von der Strafraumgrenze mit links ab, der Ball flog aber am Essener Tor vorbei.
Ein Ballverlust von Torben Müsel am eigenen Strafraum begünstigte nach 23 Minuten die bis dahin beste Torchance der Gastgeber. Münchens Startelf-Debütant Abdenego Nankishi setzte sich noch gegen José-Enrique Rios Alonso durch, schob die Kugel dann hauchdünn am langen Pfosten vorbei. Nur wenig später hatten die RWE-Fans dann gleich dreimal den Torschrei auf den Lippen. Nach einer Rechtsflanke von Marvin Obuz trat 1860-Kapitän Jesper Verlaat über den Ball und ermöglichte damit den Rot-Weissen Abschlüsse von Leonardo Vonic, Thomas Eisfeld und Isaiah Young. Zweimal parierte Torhüter Marco Hiller mit Glanzparade, der dritte Versuch von „Isi“ ging knapp drüber.
Beim Treffer zum 0:1-Rückstand halfen wiederum die Essener mit. Eric Voufack wollte den Ball von der Mittellinie aus zu Innenverteidiger José-Enrique Rios Alonso zurückspielen. Weil jedoch sein Gegenspieler den Fuß an den Ball bekam und den Pass abfälschte, wurde dieser zu einer unfreiwilligen Vorlage für Münchens Mittelstürmer Fynn Lakenmacher, der vor Felix Wienand cool blieb und zum 1:0 (33.) einschob. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur Pause, weil Jesper Verlaat per Kopfball und Morris Schröter vorbeizielten.
Gleich die erste Aktion nach der Pause sorgte für den zweiten Treffer. Nach einem Abstoß von Felix Wienand geriet zunächst Eric Voufack im Zweikampf unter Druck, dann rutschte Torben Müsel auch noch beim Klärungsversuch aus, so dass Julian Guttau in der Nähe des Elfmeterpunkts völlig frei zum Schuss kam und den Ball zum 2:0 (47.) unter die Latte hämmerte. Felix Wienand hatte keine Abwehrmöglichkeit.
Nur wenige Minuten später hatten die Rot-Weissen die große Chance zum Anschlusstreffer, als Thomas Eisfeld für Marvin Obuz durchsteckte. Essens Topscorer scheiterte jedoch am gut reagierenden 1860-Torwart Marco Hiller. Sonst konnten sich die RWE-Angreifer aber nur selten in Szene setzen.
Nach einer Stunde ging Christoph Dabrowski „all in“, brachte mit Andreas Wiegel (für Eric Voufack), Björn Rother (für Torben Müsel), Ron Berlinski (für Isaiah Young) und Moussa Doumbouya (für Leonardo Vonic) gleich vier frische Spieler auf einmal. Später kam auch noch Nils Kaiser, der gegen Freiburg mit dem wichtigen 3:3 sein Tor-Debüt in der 3. Liga gefeiert hatte, für Cedric Harenbrock.
RWE hatte danach auch noch mehr Ballbesitz und bemühte sich um gefährliche Situationen. Die „Löwen“ standen tief in der eigenen Hälfte und verteidigten konzentriert. Den möglichen Anschlusstreffer verhinderte erneut Marco Hiller, als er einen Freistoß von Thomas Eisfeld mit ein wenig Glück abwehren konnte. Am Ende bejubelten die Münchner ihren achten Saisonsieg und vergrößerten den Abstand zur Gefahrenzone auf fünf Punkte,
Gastspiel bei Spitzenreiter SSV Jahn Regensburg
Mit dem Traditionsduell in München setzten die Rot-Weissen ihre zweite Englische Woche in diesem Jahr fort. Abgeschlossen wird sie bereits am Samstag, 10. Februar, ab 14.00 Uhr mit dem Gastspiel beim Spitzenreiter und Aufstiegsaspiranten SSV Jahn Regensburg, von dem sich RWE im Hinspiel torlos 0:0 getrennt hatte.
Das nächste Heimspiel an der Hafenstraße steigt dann am Samstag, 17. Februar, ab 14.00 Uhr. Mit dem Aufsteiger SSV Ulm 1846 Fußball ist dann eine der Überraschungsmannschaften in dieser Saison in Essen zu Gast. Der Ex-Klub von RWE-Kapitän Vinko Sapina belegt derzeit den dritten Tabellenplatz, der am Saisonende zur Teilnahme an der Relegation zur 2. Bundesliga berechtigen würde.