

Sa., 17.01.2026 14:00 Uhr
TSV 1860 München : Rot-Weiss Essen
1 : 1
0 : 0
Abpfiff
40
46
45
82. Marvin Ayhan Obuz
90. Max Reinthaler
69
75
91
62. Marvin Ayhan Obuz für Danny Schmidt
81. Franci Clarck Bouebari Kitsamoutsele für Lucas Brumme
81. Marek Janssen für Ramien Safi
89. Ben Vincent Hüning für Gianluca Swajkowski
89. Nils Florian Kaiser für Torben Müsel
74. Tim Danhof für David Philipp
84. Justin Steinkötter für Damjan Dordan
Tore
82. Marvin Ayhan Obuz
90. Max Reinthaler
Karten
40.
45+1.
45.
69.
75.
90+1.
Auswechselungen
62. Marvin Ayhan Obuz
Danny Schmidt
74. Tim Danhof
David Philipp
81. Franci Clarck Bouebari Kitsamoutsele
Lucas Brumme
81. Marek Janssen
Ramien Safi
84. Justin Steinkötter
Damjan Dordan
89. Ben Vincent Hüning
Gianluca Swajkowski
89. Nils Florian Kaiser
Torben Müsel
Fan-Hinweise zum Spiel beim TSV 1860 München
Hier die wichtigsten RWE-Infos zur Partie am Samstag: Anreise, Stadionöffnung, Übertragungen etc.
Am Samstag, 17. Januar, geht es für Rot-Weiss Essen in die Landeshauptstadt Bayerns. In München treffen die Rot-Weissen auf den TSV 1860 München. Anpfiff im Stadion an der Grünwalder Straße ist um 14 Uhr.
Stadionöffnung:
Das Stadion öffnet um 12:30 Uhr, 90 Minuten vor Anpfiff.
Ticketsituation:
Beim Vorverkauf wurden alle Tickets vergriffen. Der Auswärtsbereich ist ausverkauft. Somit wird es keine Tageskasse geben.
Anreise mit dem Pkw:
Adresse: Grünwalder Straße 2-4, 81547 München
Sowohl am Stadion als auch im Umfeld sind keine Parkmöglichkeiten vorhanden. Es wird eine Anreise mit der Bahn empfohlen.
Für PKW empfiehlt der TSV 1860 München die Anfahrt zur Park & Ride Tiefgarage am Mangfallplatz (Am Hollerbusch 22, 81547 München). Die Parkkosten betragen 2 Euro pro Tag. Von hierhin sind es nur zwei Stationen mit der U1 zum Wettersteinplatz. Von dort ist das Stadion in zwei Gehminuten zu erreichen.
Für Busse empfiehlt der TSV 1860 München direkt am Wettersteinplatz zu parken. Diese werden vor Ort von der Polizei eingewiesen. Auch 9-Sitzer können in geringer Anzahl am Wettersteinplatz parken. Sollten die ausgewiesenen Parkflächen ausgelastet sein, bittet 1860 um die Nutzung der o.g. Tiefgarage am Mangfallplatz (Höhenbegrenzung: 2,10 Meter).
Anreise mit der Bahn:
Vom Hauptbahnhof die U1 (zum Mangfallplatz) bis zur Haltestelle Wettersteinplatz nutzen. Von dieser Station sind es zwei Gehminuten bis zum Stadion. Die Eintrittskarte umfasst jedoch nicht die Nutzung des ÖPNV.
Im Stadion:
Der Stehplatzbereich für Gästefans befindet sich im Block P in der Ostkurve. Der Zugang zum Block P erfolgt über den Eingang OST II. Im Stadion kann sowohl in bar als auch via Kredit-/Debitkarte gezahlt werden.
Mitfahrzentrale der Fan- und Förderabteilung:
Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der „MitFFAhrzentrale“ einen neuen Service für Heim- und Auswärtsspiele an. Ab sofort können sich RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten. Die „MitFFAhrzentrale“ erreichen RWE-Fans unter mfz.ffa-rwe.de.
TV-Übertragung:
Die Partie wird bei Magenta Sport live übertragen.
Radio-Übertragung:
Mit Radio Hafenstrasse gibt es die Option zum Zuhören – hier geht es zur Radio-Übertragung (in der Regel ab zehn Minuten vor Anstoß): www.rwe-live.de
RWE schrammt knapp an Auftaktsieg vorbei
Team von Trainer Uwe Koschinat muss beim 1:1 in München späten Ausgleich hinnehmen.
Rot-Weiss Essen setzte zum Auftakt der Rückrunde in der 3. Liga die positive Serie fort. Das 1:1 (0:0) im Rahmen des 20. Spieltages beim TSV 1860 München war für das Team von Trainer Uwe Koschinat bereits die fünfte Partie in Folge ohne Niederlage. Damit halten die Rot-Weissen weiterhin den direkten Kontakt zu den Spitzenplätzen.
Vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße, darunter 1.500 mitgereiste RWE-Fans, wurde das Traditionsduell erst in der Schlussphase dramatisch, nachdem beide Teams bis dahin nur wenig zugelassen hatten. Dann aber zeigte sich wieder Uwe Koschinats „goldenes Händchen“, weil zwei Einwechselspieler entscheidend am Führungstor beteiligt waren. Marvin Obuz zog ab, Marek Janssen hielt den Fuß rein – 0:1 (82.). Den Ausgleich durch Max Reinthaler (90.) mussten die Essener dann nach einem Eckball aus kurzer Entfernung hinnehmen. So endete das Duell genau wie im Hinspiel.
„Beide Mannschaften haben sich mit einer ähnlichen Spielanlage lange Zeit belauert und dem Gegner jeweils nur wenige Möglichkeiten gelassen“, analysierte RWE-Trainer Koschinat im Interview bei MagentaSport. „In der Schlussphase hat sich wieder einmal gezeigt, dass wir durch unsere sehr starke Bank immer noch für Wendungen innerhalb eines Spiels sorgen können. Dass wir nach einer Standardsituation noch das Gegentor kassieren, ist sehr ärgerlich. Wir hätten den Sieg natürlich sehr gerne mitgenommen. Unter dem Strich müssen wir aber zugeben, dass der Punkt für die Löwen sicherlich nicht unverdient ist.“
TSV 1860 München: Vollath – Schifferl, Reinthaler, Voet – Lippmann, Maier, Dordan, Jakob – Volland – Philipp, Hobsch
Rot-Weiss Essen: Golz – Rios Alonso, Schultz, Kraulich – Kostka, Swajkowski, Müsel, Brumme – Safi, Mizuta – Schmidt
Startelf-Debüt für Gianluca Swajkowski
RWE-Trainer Uwe Koschinat setzte auf dieselbe Anfangsformation wie im einzigen Testspiel während des Trainingslagers in Lara (Türkei) gegen den Zweitligisten Dynamo Dresden (1:1). Das bedeutet: Im zentralen Mittelfeld gab Eigengewächs Gianluca Swajkowski sein Startelf-Debüt. Im Sturmzentrum bestritt Danny Schmidt, der im Winter von Fortuna Düsseldorf ausgeliehen wurde, sein erstes Punktspiel im RWE-Trikot, während der von der U 23 von Borussia Dortmund verpflichtete Innenverteidiger Ben Hüning zunächst auf der Bank Platz nahm, in den Schlussminuten aber ebenfalls seinen Einstand gab.
Im Vergleich zum letzten Ligaspiel vor der Winterpause gegen den SSV Ulm 1846 Fußball (3:2) waren es insgesamt fünf Veränderungen. Rechtsverteidiger Jannik Hofmann und Mittelfeldspieler Klaus Gjasula fehlten gelbgesperrt, Linksverteidiger Franci Bouebari und Angreifer Marek Janssen saßen zunächst auf der Bank. Mittelfeldspieler Tom Moustier, der einen Wechsel nach Portugal anstrebt, fehlte im Kader. Dafür begannen neben Gianluca Swajkowski und Danny Schmidt auch Michael Kostka, Lucas Brumme und Ramien Safi.
Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte in der Abwehr damit erneut eine Dreierkette mit – von rechts nach links – José Enrique Rios Alonso, Michael Schultz und Tobias Kraulich. Auf den Außenbahnen kamen Michael Kostka (rechts) und Lucas Brumme (links) zum Einsatz. Im zentralen Mittelfeld zogen Gianluca Swajkowski und Torben Müsel die Fäden. In der Offensive unterstützten Ramien Safi und Kaito Mizuta den Mittelstürmer Danny Schmidt.
Mehr Ballbesitz und kleines Chancenplus
Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab, vermieden zunächst großes Risiko. Den ersten Abschluss verzeichneten die „Löwen“, als Mittelstürmer Patrick Hobsch aus etwa 14 Metern abziehen wollte. RWE-Kapitän Michael Schultz bekam jedoch gerade noch rechtzeitig einen Fuß dazwischen. Nach der folgenden Ecke musste „Schulle“ kurzzeitig behandelt werden, weil er beim Kopfballduell mit seinem Gegenspieler Raphael Schifferl zusammengeprallt war. Für beide ging es aber danach weiter.
Die erste hochkarätige Tormöglichkeit der Partie ging auf das RWE-Konto. Danny Schmidt eroberte am rechten Flügel den Ball. Seinen Rückpass verpasste zwar Kaito Mizuta, von der Strafraumgrenze kam jedoch Gianluca Swajkowski zum Abschluss. 1860-Ersatztohrüter René Vollath parierte den Schuss jedoch sicher. Auf der Gegenseite kamen die Münchner nach einem Ballverlust von Gianluca Swajkowski zu einer guten Konterchance. Michael Schultz klärte jedoch mit einem starken Einsatz gegen Clemens Lippmann.
Mitte der ersten Halbzeit hatten die Rot-Weissen, die insgesamt auf mehr Ballbesitz und ein leichtes Chancenplus kamen, ihre bis dahin beste Phase. Torben Müsel verpasste jedoch eine Hereingabe von Tobias Kraulich knapp, Kaito Mizuta setzte einen Abschluss zu hoch an. Insgesamt fehlte jedoch auf beiden Seiten die nötige Präzision bei den letzten Pässen und Abschlüssen, so dass es keine klaren Chancen mehr gab. Deshalb war das torlose Remis zur Pause die fast logische Konsequenz.
- Tor eines RWE-Einwechselspielers
Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging es zunächst unverändert weiter. Dabei kamen die Münchner etwas besser in die Partie. So musste Jakob Golz nach einer Flanke von Clemens Lippmann von der rechten Seite mit den Fingerspitzen vor Kilian Jakob klären. Dauerhaft unter Druck gerieten die Rot-Weissen jedoch nicht, sondern standen weiterhin sicher in der Defensive. Nach vorne konnten sie aber auch nicht wirklich Gefahr entwickeln.
Nach etwas mehr als einer Stunde nahm Uwe Koschinat den ersten Wechsel vor. Für Neuzugang Danny Schmidt kam Marvin Obuz, der auf den rechten Flügel rückte, während Ramien Safi im Sturmzentrum agierte. Nur wenig später kamen die „Löwen“ zu ihrer bis dahin größten Chance. Nach einer Freistoßflanke von Ex-Nationalspieler Kevin Volland setzte Patrick Hobsch aus kurzer Entfernung einen Kopfball-Aufsetzer an, Jakob Golz konnte den Versuch jedoch locker aufnehmen. Mehr Mühe hatte sein Gegenüber René Vollath, der bei einem direkten Freistoß von Lucas Brumme nachfassen musste.
Zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit kamen mit Franci Bouébari (für Lucas Brumme) und Marek Janssen (für Ramien Safi) zwei weitere frische Spieler – und RWE gelang der ersehnte Führungstreffer. Nach Vorarbeit von Michael Kostka und Kaito Mizuta zog Marvin Obuz etwa vom Elfmeterpunkt ab, kurz vor dem Tor gab Marek Janssen die Kugel noch eine entscheidende Richtungsänderung und traf zum 0:1 (82.). Für Marek Janssen war es das fünfte Saisontor, davon vier als „Joker“. Insgesamt war es schon der 13. Treffer eines RWE-Einwechselspielers in dieser Saison.
Die Münchner reagierten mit wütenden Angriffen und drängten auf den Ausgleich. Kevin Volland setzte einen Freistoß über das Tor, Clemens Lippmann scheiterte an Jakob Golz. In der 90. Minute war Essens Nummer eins dann aber machtlos, als der Ball nach einer Ecke Max Reinthaler im Fünfmeterraum genau vor die Füße fiel und der 1860-Abwehrspieler die Kugel zum späten 1:1 (90.) ins Netz wuchtete. In der Nachspielzeit war RWE dem möglichen Lucky Punch näher, blieb aber ohne weiteren zählbaren Erfolg.
Zweimal in Folge an der Hafenstraße
Nach dem Rückrundenstart in der bayerischen Metropole setzt RWE die Rückrunde gleich mit zwei Heimspielen nacheinander fort. Am Samstag, 24. Januar, ab 14 Uhr ist zunächst der Tabellenvorletzte TSV Havelse im Stadion an der Hafenstraße zu Gast. Im Hinspiel hatten die Rot-Weissen beim 1:1 noch einen späten Gegentreffer durch ein spektakuläres Fallrückzieher-Tor kassiert.
Die folgende Partie gegen den SV Wehen Wiesbaden bildet dann den Abschluss des 22. Spieltages in der 3. Liga. Die Hessen treten am Sonntag, 1. Februar, ab 19.30 Uhr in Essen an. In der Hinrunde behielt RWE in Wiesbaden nach einer turbulenten Begegnungen 4:3 die Oberhand.











