VfB Oldenburg – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

So., 06.11.2022 13:00 Uhr

VfB Oldenburg : Rot-Weiss Essen

3 : 5

:

Abpfiff

22. Max Wegner

33. Felix Bastians

45. Ron Berlinski

46. Meiko Sponsel für Andreas Wiegel

72. Leon Deichmann

89. Marcel Appiah

50. Felix Bastians

59. Manfred Starke

67. Manfred Starke

63

80

71. Oguzhan Kefkir für Felix Götze

81. Clemens Fandrich für Ron Berlinski

89. Felix Herzenbruch für Niklas Tarnat

89. Mustafa Kourouma für Felix Bastians

59. Jakob Bookjans für Ayodele Max Adetula

59. Leon Deichmann für Marten-Heiko Schmidt

75. Justin Plautz für Nico Knystock

84. Patrick Hasenhüttl für Ebrima Dominique Ndure

84. Rafael Brand für Kebba Badjie

Tore

22. Max Wegner (Elfmeter)

33. Felix Bastians (Elfmeter)

45. Ron Berlinski

50. Felix Bastians

59. Manfred Starke

67. Manfred Starke

72. Leon Deichmann (ET)

89. Marcel Appiah (ET)

Karten

63.

80.

Auswechselungen

46. Meiko Sponsel
Andreas Wiegel

59. Jakob Bookjans
Ayodele Max Adetula

59. Leon Deichmann
Marten-Heiko Schmidt

71. Oguzhan Kefkir
Felix Götze

75. Justin Plautz
Nico Knystock

81. Clemens Fandrich
Ron Berlinski

84. Patrick Hasenhüttl
Ebrima Dominique Ndure

84. Rafael Brand
Kebba Badjie

89. Felix Herzenbruch
Niklas Tarnat

89. Mustafa Kourouma
Felix Bastians

TicketsSpielberichtStimmenGegnerinfos

OLDENBURG: ONLINE-MITGLIEDER-VORVERKAUF AB DONNERSTAG

Der VfB Oldenburg bittet zum Aufsteiger-Duell! Am Sonntag, den 06. November (13.00 Uhr), gastiert Rot-Weiss Essen beim Liga-Neuling aus der Regionalliga Nord im Marschwegstadion. Insgesamt stellt der VfB RWE 1.300 Stehplatz-Gästeblock-Eintrittskarten zur Verfügung. Ab dem morgigen Donnerstag, 14.00 Uhr, wird es zunächst exklusiv Vereinsmitgliedern möglich sein, online Tickets vorzubestellen.

Verfügbar sind Vollzahler-Stehplatz-Tickets zum Preis von 13,20 Euro und ermäßigte Stehplatz-Tickets zum Preis von 9,90 Euro. Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Studenten, Arbeitslose und Schwerbehinderte.

Die Mitglieder-Vorkaufsphase läuft bis Freitag, 20.00 Uhr. Pro Vereinsmitglied können maximal zwei Tickets erworben werden.

Der Mitglieder-Vorverkauf läuft ausschließlich über den Online-Ticketshop und explizit nicht über den Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße oder andere Vorverkaufsstellen. Hierfür ist es zwingend notwendig, dass der bestehende Zugang mit der eigenen Mitgliedschaft verknüpft ist. Für Rückfragen hierzu wenden sich RWE-Fans an ticketing@rot-weiss-essen.de.

Vereinsmitglieder können bei der Bestellung auswählen, ob sie sich ihre Tickets gegen einen Versand-Aufpreis von 5 Euro als Einwurf-Einschreiben bequem nach Hause schicken lassen wollen oder die Karten am Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße abholen wollen. Die Abholung ist hierbei nach erfolgter Bezahlung im Online-Ticketshop unter Vorlage der Bestell- und Zahlungsbestätigung zu den gewohnten Öffnungszeiten möglich. Tickets für das Auswärtsspiel gegen den VfB Oldenburg sind nicht als „print@home“-Tickets verfügbar.

Freier Oldenburg-Vorverkauf ab Dienstag

Je nach Verfügbarkeit, wird es dann ab dem kommenden Dienstag, 25. Oktober, jedem Rot-Weissen möglich sein, Eintrittskarten im Online-Ticketshop sowie im Fanshop an der Hafenstraße zu erwerben. Der freie Vorverkauf startet um 10.00 Uhr. Auch hier ist maximal der Erwerb von zwei Tickets möglich.

Wer sich seine Eintrittskarte zusenden lassen möchte, sollte die Bestellung im Online-Ticketshop bis Freitag (28. Oktober), 18.00 Uhr, vorgenommen haben. Ab dann ist – sollten noch Tickets verfügbar sein – nur der Kauf am Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße möglich.

5:3 in Oldenburg: Dritter Auswärtssieg in Serie

Der Lauf geht weiter! Rot-Weiss Essen ist am 15. Spieltag der 3. Liga zum fünften Mal in Serie unbesiegt geblieben und machte einen weiteren Schritt nach vorne. In einem abwechslungsreichen Aufsteigerduell beim VfB Oldenburg setzte sich das Team von Trainer Christoph Dabrowski vor 7.797 Zuschauern im Marschwegstadion 5:3 (2:1) durch. Dabei geriet RWE durch einen verwandelten Foulelfmeter des Ex-Esseners Max Wegner (22.) zunächst in Rückstand. Der starke Felix Bastians (33., Foulelfmeter/45.) und Ron Berlinski (50.) drehten die Begegnung, ehe sich die Oldenburger durch einen Doppelpack von Manfred Starke (59./67.) zurückmeldeten. Eigentore von Leon Deichmann (72.) und Marcel Appiah (89.) sorgten aber doch noch für den dritten Auswärtssieg nacheinander, mit dem die Rot-Weissen den Abstand zur Gefahrenzone wahrten. „Unter dem Strich ist unser Sieg verdient“, sagte Christoph Dabrowski. „Es war natürlich ärgerlich, dass wir eine 3:1-Führung aus der Hand geben. Am Ende sind wir jedoch froh, dass wir unsere Positivserie weiter ausbauen konnten.“

Wiegel und Rother zurück in der Startelf

Gegenüber dem 1:1 an der Hafenstraße gegen den FSV Zwickau nahm Trainer Christoph Dabrowski zwei Veränderungen an der Startelf vor. Rechtsverteidiger Andreas Wiegel (nach Rotsperre) und Mittelfeldspieler Björn Rother (Gelbsperre) kehrten in die Anfangsformation zurück. Dafür nahmen Meiko Sponsel und Oguzhan Kefkir zunächst auf der Bank Platz. Bei den Gastgebern spielten mit Oliver Steurer (Juli 2011 bis Juni 2014), Ayodele Adetula (Juli 2019 bis Oktober 2020) und Kapitän Max Wegner (Januar bis Juni 2019) gleich drei Spieler mit einer Vergangenheit bei den Rot-Weissen von Beginn an.

Die Oldenburger verzeichneten schon kurz nach Anpfiff mehr Ballbesitz. Vor allem bei den zahlreichen Standardsituationen in der Anfangsphase zeigte sich RWE aufmerksam. Beim ersten nennenswerten Torabschluss des VfB stellte Kebba Badjie mit seinem Kopfball Jakob Golz aber vor keine großen Probleme (10.). Auch die Rot-Weissen meldeten sich in der Partie an: Andreas Wiegel (12.) traf das Außennetz. Ein strammer Schuss des aufgerückten Felix Bastians (18.) ging knapp über die Querlatte.

Ex-Essener Wegner verwandelt Foulelfmeter

Das Tor fiel dann auf der anderen Seite: Andreas Wiegel brachte den Oldenburger Kebba Badjie im Strafraum zu Fall. Der Ex-Essener Max Wegner (22.) ließ Golz beim fälligen Foulelfmeter keine Abwehrchance. RWE war um die schnelle Antwort bemüht. Felix Götze (24.) zielte nach einem Doppelpass mit Ron Berlinski aber zu zentral. Eine Flanke von Bastians verpassten Berlinski und Lawrence Ennali im Zentrum nur knapp (28.).

Kurz darauf belohnte sich das Dabrowski-Team für den Aufwand: Ennali enteilte seinen Bewachern bei einem Steilpass und war von Oldenburgs Torhüter Sebastian Mielitz nur durch ein Foul im Strafraum zu stoppen. Bastians (33.) übernahm die Verantwortung und traf zum Ausgleich. RWE gelang es sogar fast, das Spiel schnell zu drehen. Den wuchtigen Versuch von Berlinski (36.) konnte Mielitz aber mit einer starken Parade zur Ecke abwehren. Vor der Halbzeitpause war es aber noch so weit: Götze verlagerte das Spiel sehenswert auf Bastians. Der aktive Linksverteidiger scheiterte mit einem guten Abschluss zunächst noch an Mielitz. Für den Abpraller war aber Berlinski zur Stelle, der problemlos den Ball über die Linie drücken konnte. Mit der Führung für RWE ging es auch in die Pause.

Routinier Bastians schnürt Doppelpack

Den zweiten Durchgang mussten die Rot-Weissen mit einer Veränderung in Angriff nehmen. Wiegel blieb mit Oberschenkelproblemen in der Kabine. Für ihn kam Meiko Sponsel in die Partie. Die zweite Hälfte begann für RWE optimal. Einen Freistoß von Niklas Tarnat köpfte Bastians durch die Beine von Mielitz zum 3:1 über die Linie.

Eine Antwort der Oldenburger blieb vorerst aus. Ein Freistoß von Manfred Starke (53.) landete über dem Essener Tor. Dann leitete Wegner aber einen hohen Ball sehenswert in den Lauf von Starke. Allein vor Golz ließ sich der siebenmalige Nationalspieler von Namibia die Chance zum Anschlusstreffer nicht nehmen (59.). Nur kurz darauf bestrafte Starke (67.) die nächste Unachtsamkeit in der Essener Defensive und köpfte nach einem Eckball des eingewechselten Jakob Bookjans unbedrängt zum Ausgleich ein.

Zwei Eigentore bringen die Entscheidung

Damit war in einer abwechslungsreichen Partie aber noch nicht Schluss: Einen Einwurf von der rechten Seite verlängerte im Zentrum Björn Rother. Beim Versuch, den Ball zu klären, köpfte der Oldenburger Leon Deichmann (72.) ins eigene Tor. RWE ließ mit einer konzentrierten Defensivleistung keine wirkliche Schlussoffensive der Gastgeber zu. Stattdessen sorgten die Rot-Weissen für die Entscheidung. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß war Sponsel auf dem rechten Flügel frei durch. Dessen Hereingabe grätschte VfB-Verteidiger Marcel Appiah (89.) ebenfalls ins eigene Netz. In seinem Rücken wäre sonst aber auch der einschussbereite Lawrence Ennali zur Stelle gewesen. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Eric Weisbach (Halle/Saale) die Begegnung ab.

In der abschließenden Englischen Woche vor der WM-Pause geht es für Rot-Weiss Essen bereits am Mittwoch (ab 19.00 Uhr) an der Hafenstraße mit dem Flutlicht-Duell mit dem SV Meppen weiter. Das Auswärtsspiel am Montag, 14. November, ab 19.00 Uhr beim Aufstiegsanwärter TSV 1860 München ist dann die letzte Drittliga-Partie des Jahres 2022.

Stimmen zum Spiel

Am Ende sind wir sehr zufrieden. Es war ein verdienter Auswärtssieg – auch wenn ich mir eine weniger spannende zweite Halbzeit gewünscht hätte. Nach dem 2:3, was viel zu einfach fällt, war Oldenburg wieder voll im Spiel, hat ausgeglichen. Wir haben es aber geschafft, auf das 3:3 noch zwei draufzusetzen.

Das war ein spektakuläres Spiel – mir sind drei Gegentreffer zwar zu viele, dennoch sind wir glücklich als Sieger vom Platz gegangen zu sein.

Christoph Dabrowski (Chef-Trainer RWE)

Mir geht es super. Normalerweise, wenn du drei Tore kassierst, dann gewinnst du das Spiel nicht. Wir waren aber effektiv, haben uns belohnt und nach dem 3:3 eine gute Moral bewiesen!

Normalerweise muss mit dem 3:1 der Deckel drauf sein. Da müssen wir abgezockter sein und positiv bleiben. So wurde es unnötig eng.

Felix Bastians (Abwehrspieler und Doppel-Torschütze RWE)

Oldenburg war offensiv sehr stark. Wir mussten uns darauf einstellen, dass sie gut kombinieren. Nach dem Elfmetertor von Bastians waren wir dann aber im Spiel und haben verdient gewonnen.

Selbst nach dem 3:3 haben wir das Spiel nicht hergegeben. Klar hatten wir dann auch das Quäntchen Glück mit den Eigentoren auf unserer Seite. Dennoch geht der Dreier klar!

Zur derzeitigen Punktausbeute: Jetzt weiß jeder: Wenn Rot-Weiss Essen kommt, wird es schwer. Wir sind eine absolute Einheit auf dem Platz. Das Ziel ist es jetzt, gegen Meppen den nächsten Dreier einzufahren.

Ron Berlinski (Angreifer RWE)

In diesem Spiel hatten wir das Momentum sehr oft auf unserer Seite. Wir sind gut reingekommen, spielen gut, sehen aber Aktionen nicht, die gefährlich werden können. Dann kriegen wir zwei Gegentore, die nicht fallen dürfen.

Dann nehmen wir uns in der Halbzeit was vor, kriegen aber nochmal so ein Ding, was nicht fallen darf. Wir hätten zusammenbrechen können, machen es aber nicht, sondern gleichen aus und holen das Momentum auf unsere Seite. Das muss uns beflügeln – dann wird aber ein Einwurf hereingeworfen und den verteidigen wir katastrophal.

Die Niederlage ist bitter und schade. Wir müssen schonungslos aufdecken, was uns fehlt.

Dario Fossi (Chef-Trainer VfB Oldenburg)