VfB Stuttgart U23 – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Sa., 17.05.2025 13:30 Uhr

VfB Stuttgart U23 : Rot-Weiss Essen

1 : 1

1 : 1

Abpfiff

4. Justin Diehl

18. Torben Müsel

34

34

50

51

64

51

71. Eric Voufack für Kelsey Owusu Aninkorah-Meisel

71. Ramien Safi für Torben Müsel

78. Julian Eitschberger für José-Enrique Rios Alonso

78. Nils Florian Kaiser für Klaus Gjasula

81. Matti Wagner für Lucas Brumme

56. Benjamin Bediako Boakye für Justin Diehl

73. Samuele Di Benedetto für Nicolas Sessa

73. Thomas Kastanaras für Mohamed Sankoh

90. Christopher Olivier für Laurin Ulrich

90. Kaden Nana Kwaku Attakora Amaniampong für Jannik Hofmann

Tore

4. Justin Diehl

18. Torben Müsel

Karten

34.

34.

50.

51.

51.

64.

Auswechselungen

56. Benjamin Bediako Boakye
Justin Diehl

71. Eric Voufack
Kelsey Owusu Aninkorah-Meisel

71. Ramien Safi
Torben Müsel

73. Samuele Di Benedetto
Nicolas Sessa

73. Thomas Kastanaras
Mohamed Sankoh

78. Julian Eitschberger
José-Enrique Rios Alonso

78. Nils Florian Kaiser
Klaus Gjasula

81. Matti Wagner
Lucas Brumme

90. Christopher Olivier
Laurin Ulrich

90. Kaden Nana Kwaku Attakora Amaniampong
Jannik Hofmann

SpielberichtVideo-VorberichtFan-Hinweise

1:1 gegen VfB II: RWE zweitbestes Rückrundenteam

Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat holt 39 Zähler aus 19 Begegnungen im Jahr 2025.

Rot-Weiss Essen hat die Saison 2024/2025 in der 3. Liga mit einem Unentschieden abgeschlossen. Das Team von Trainer Uwe Koschinat kam am 38. und letzten Spieltag zu einem 1:1 (1:1) beim VfB Stuttgart II und beendete die Spielzeit mit 56 Punkten auf Rang acht. In der Rückrunde waren die Rot-Weissen mit 39 Zählern ligaweit die zweitbeste Mannschaft. Nur der frischgebackene Meister und künftige Zweitligist Arminia Bielefeld (1:0 gegen den SV Waldhof Mannheim) war mit 41 Punkten noch besser.

Vor 3.950 Zuschauern in Großaspach, darunter mehr als 1.500 mitgereiste RWE-Fans, waren die Gastgeber durch ein frühes Tor von Lizenzspieler Justin Diehl (4.) in Führung gegangen. Torben Müsel (18.) sorgte jedoch für den schnellen Ausgleich. Dabei blieb es bis zum Schluss, so dass RWE während der gesamten Rückrunde in 19 Partien nur vier Niederlagen hinnehmen musste. Das honorierten die Fans auch nach dem Abpfiff und feierten die Mannschaft für eine herausragende zweite Serie.

Die Aufstellungen

VfB Stuttgart II: Seimen – Groiß, Glück, Nothnagel – Hofmann, Catovic, Meyer – Sessa, Ulrich – Sankoh, Diehl

Rot-Weiss Essen: Wienand – Rios Alonso, Schultz, Kraulich, Brumme – Gjasula, Moustier – Owusu, Müsel, Mizuta – Martinovic

Es war das erste Essener Gastspiel in der Vereinsgeschichte beim Nachwuchs der Schwaben, wird aber nicht das letzte Duell bleiben. Der VfB II hat durch das Remis den Klassenverbleib geschafft. Die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund (1:2 beim Tabellendritten 1. FC Saarbrücken) steht als vierter Absteiger nach der SpVgg Unterhaching, dem SV Sandhausen und Hannover 96 II fest.

„Die Mannschaft hat eine phantastische Rückrunde gespielt und Großartiges geleistet“, sagte RWE-Trainer Koschinat im Interview bei MagentaSport. „Wir haben auch diesmal gezeigt, dass wir alles reinwerfen, haben gegen einen starken Gegner gepunktet. Das war ein guter Abschluss. Doch jetzt wollen wir die Saison auch noch im Pokalfinale krönen.“

Kapitän Schultz zurück in der Startformation

Gegenüber dem 3:1-Sieg zum Heimabschluss gegen den beim VfL Osnabrück nahm Uwe Koschinat drei Umstellungen in seiner Anfangsformation vor. Kapitän und Innenverteidiger Michael Schultz kehrte ebenso in die Startelf zurück wie der offensive Mittelfeldspieler Torben Müsel (nach überstandenem Außenbandriss im Knöchel) und Angreifer Dominik Martinovic. Dafür nahmen Julian Eitschberger, Ahmet Arslan und Ramien Safi zunächst auf der Bank Platz.

Vor Schlussmann Felix Wienand verteidigte damit wieder eine Viererkette mit – von rechts nach links – José-Enrique Rios Alonso, Michael Schultz, Tobias Kraulich und Lucas Brumme. Im zentralen Mittelfeld liefen Klaus Gjasula und Tom Moustier auf. Kelsey Owusu (rechts), Torben Müsel und Kaito Mizuta (links) bildeten die offensive Dreierreihe und Dominik Martinovic übernahm die Position im Sturmzentrum.

Neben den Rekonvaleszenten Thomas Eisfeld (Knie-Operation) und Manuel Wintzheimer (Sprunggelenkprobleme) fehlte auch Mittelfeldspieler Jimmy Kaparos im Kader, weil Trainer Koschinat aus disziplinarischen Gründen auf ihn verzichtet hatte. Außerdem gehörte Mustafa Kourouma nicht zum Aufgebot, dafür rückte Moussa Doumbouya nach.

Ex-Kölner Diehl legt vor – Müsel gleicht aus

Die Hausherren erwischten einen Auftakt nach Maß. Der 20-jährige Jungprofi Justin Diehl gelang der frühe Führungstreffer zum 1:0 (4.). Dabei war Lucas Brumme zunächst unglücklich ausgerutscht, dann bekamen Kelsey Owusu und Dominik Martinovic gegen Justin Diehl den Ball nicht richtig unter Kontrolle. Das nutzte der Ex-Kölner stark aus, versetzte noch José-Enrique Rios Alonso und traf mit links sehenswert ins lange Eck. Es war sein erstes Saisontor beim siebten Einsatz für die zweite Mannschaft. Für die Stuttgarter war es schon das 13. Tor in der Anfangsviertelstunde in dieser Spielzeit. Das ist Ligaspitze.

Nur wenig später hätte der VfB sogar erhöhen können, doch Nicolas Sessa traf nur das Außennetz. Danach bekamen die Rot-Weissen jedoch mehr Zugriff auf die Partie und hatten erste längere Ballbesitzphasen. Der zweite Eckball führte dann zum Ausgleich. Kaito Mizuta brachte die Kugel nach innen, wo Torben Müsel entschlossen abzog und per Aufsetzer zum 1:1 (18.) erfolgreich war und seinen siebten Saisontreffer markierte.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit musste Felix Wienand noch bei einem Distanzschuss von Justin Diehl, einem direkten Freistoß von Nicolas Sessa und einem Flachschuss von Laurin Ulrich eingreifen. Der RWE-Schlussmann reagierte jeweils gut und verhinderte einen erneuten Rückstand. Die Rot-Weissen hatten in einigen Szene die Möglichkeit zu schnellen Umschaltaktionen, konnten sich aber nicht mehr entscheidend durchsetzen.

RWE-Torhüter Wienand mit starken Paraden

In der zweiten Halbzeit blieben klare Tormöglichkeiten in der ersten Viertelstunde aus. Beide Teams waren darauf bedacht, möglichst keine Chancen des Gegners zuzulassen. Das gelang auch, bis Tom Moustier nach einer knappen Stunde aus 20 Metern wuchtig abzog und den Stuttgarter Schlussmann Dennis Seimen zu einer Glanzparade zwang.

Danach mussten die RWE-Fans aber auch zweimal durchatmen. Zunächst einmal scheiterte Benjamin Boakye, der für den Torschützen Justin Diehl eingewechselt worden war, mit einem feinen Schlenzer an der Latte. Denn lenkte Felix Wienand einen 16-Meter-Schuss von Leny Meyer aus zentraler Position mit einem starken Reflex über das Tor. Nur wenig später kam der RWE-Torwart früh genug aus seinem Gehäuse, um vor Benjamin Boakye zu klären.

Zu Beginn der Schlussphase nahm Uwe Koschinat die ersten beiden Wechsel vor. Eric Voufack und Ramien Safi lösten Kelsey Owusu und Torben Müsel ab. Kurz darauf kamen mit Julian Eitschberger (für José-Enrique Rios Alonso), Nils Kaiser (für Klaus Gjasula) und Matti Wagner (für Lucas Brumme) drei weitere frische Kräfte. RWE probierte es noch einmal, doch das Siegtor wollte nicht mehr fallen. Da der BVB II, der zwischenzeitlich 1:0 geführt hatte, am Ende jedoch 1:2 in Saarbrücken verlor, hatte das jedoch keine Auswirkung mehr auf den Kampf um den Klassenverbleib.

Pokalfinale in Duisburg als Saisonabschluss

Auch nach dem Abschluss der regulären Saison in der 3. Liga hält die Spielzeit 2024/2025 für Rot-Weiss Essen noch einen Höhepunkt bereit. Im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ (Samstag, 24. Mai, ab 16.30 Uhr) steht noch das Niederrheinpokal-Endspiel beim Regionalliga-Meister und künftigen Drittliga-Konkurrenten MSV Duisburg auf dem Programm. Dort geht es um den Einzug in den DFB-Pokal. Die Partie wird im Rahmen der ARD-Konferenz live im Free-TV übertragen.

Es ist das insgesamt dritte Duell im Niederrheinpokal zwischen dem MSV und RWE. Beim ersten Aufeinandertreffen im April 2014 hatten die Rot-Weissen als klassentieferes Team im Viertelfinale erst nach Elfmeterschießen 1:4 das Nachsehen. Auch in einem Endspiel standen sich beide Traditionsvereine schon einmal gegenüber. Im Stadion an der Hafenstraße musste sich RWE damals zum Ende der Saison 2016/2017 den „Zebras“ 0:2 geschlagen geben. Da die Duisburger sich allerdings bereits als damaliger Drittliga-Meister für den DFB-Pokal qualifiziert waren, durfte RWE auch als unterlegener Finalist am Wettbewerb teilnehmen. In diesem Jahr gilt: Nur der Sieger wird im DFB-Pokal dabei sein.

Zu einem Wiedersehen kommt es für die Rot-Weissen dabei mit MSV-Kapitän Alexander Hahn. Für RWE bestritt der Innenverteidiger in den Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 insgesamt 61 Pflichtspiele und war dabei auch Teil des Teams, das in der Saison 2020/2021 bis in das DFB-Pokal-Viertelfinale einzog.