Viktoria Köln – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Mi., 23.08.2023 19:00 Uhr

Viktoria Köln : Rot-Weiss Essen

0 : 0

:

Abpfiff

47

42

56

62. Cedric Harenbrock für Torben Müsel

71. Andreas Wiegel für Isiah Ahmad Young

71. Sascha Voelcke für Lucas Brumme

82. Leonardo Vonic für Moussa Doumbouya

82. Marvin Ayhan Obuz für Ron Berlinski

63. André Becker für Luca Marseiler

63. Simon Handle für Patrick Koronkiewicz

75. Jeremias Lorch für Bryan Henning

75. Suheyel Najar für David Lennart Philipp

89. Valdrin Mustafa für Donny Bogicevic

Karten

42.

45+2.

56.

Auswechselungen

62. Cedric Harenbrock
Torben Müsel

63. André Becker
Luca Marseiler

63. Simon Handle
Patrick Koronkiewicz

71. Andreas Wiegel
Isiah Ahmad Young

71. Sascha Voelcke
Lucas Brumme

75. Jeremias Lorch
Bryan Henning

75. Suheyel Najar
David Lennart Philipp

82. Leonardo Vonic
Moussa Doumbouya

82. Marvin Ayhan Obuz
Ron Berlinski

89. Valdrin Mustafa
Donny Bogicevic

TicketinfosDuellcheckVideo-VorberichtFan-HinweiseSpielberichtStimmen

Rot-Weiss Essens Wege in der ersten Englischen Woche der Drittliga-Saison 2023/24 führen in den Sportpark Höhenberg. Am Mittwoch, 23. August (19.00 Uhr), gastiert das Team von der Hafenstraße bei Viktoria Köln. Eintrittskarten für die Partie sind zwischen Donnerstag (10. August, 10.00 Uhr) und Freitag (11. August, 20.00 Uhr) in einer exklusiven Vorkaufsphase im Online-Ticketshop erhältlich. Der freie Verkauf beginnt am Montag, 14. August.

Viktoria Köln stellt den RWE-Fans zunächst 2.155 Eintrittskarten zur Verfügung. Darunter befinden sich 180 Sitzplatzkarten. Ist die Nachfrage hoch, erweitert Viktoria das Stehplatz-Kontingent und schafft so Platz für weitere Rot-Weisse.

Sitzplatz-Tickets sind zum Preis von 24,20 Euro erhältlich, Stehplatz-Vollzahler-Karten kosten 13,20 Euro. Wer einen Ermäßigungsnachweis erbringen kann, bezahlt 11,00 Euro, Rollstuhlfahrer kommen mit Begleitperson für 13,20 Euro in den Sportpark am Höhenberg.

Eintrittskarten sind zunächst in einer exklusiven Mitglieder-Verkaufsphase erhältlich, die am Donnerstag (10. August), 10.00 Uhr, beginnt, am Freitag (11. August), um 20.00 Uhr, endet und die nur über den Online-Ticketshop (ticket.rot-weiss-essen.de) läuft. In der Mitgliederverkaufsphase ist der Erwerb von zunächst maximal zwei Tickets pro Mitglied möglich.

Um das Vorkaufsrecht zu nutzen, sollte der eigene Shop-Zugang mit der Mitgliedschaft verknüpft sein. Rückfragen hierzu beantwortet Rot-Weiss Essen per Mail unter ticketing@rot-weiss-essen.de.

Freier Verkauf: Ab Montag online, ab Dienstag im Shop

Der freie Verkauf für die Begegnung startet schließlich am anschließenden Montag (14. August), um 10.00 Uhr über den Online-Ticketshop. Ab Dienstag (15. August), 14.00 Uhr, sind Eintrittskarten am Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße erhältlich.

Bei Bestellung im Online-Ticketshop können RWE-Fans auswählen, ob sie sich ihre Köln-Tickets gegen einen Versand-Aufpreis von 5 Euro als Einwurf-Einschreiben bequem nach Hause schicken lassen oder die Karten am Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße abholen wollen. Die Abholung ist hierbei nach erfolgter Bezahlung im Online-Ticketshop unter Vorlage der Bestell- und Zahlungsbestätigung ab dem Tag nach der Bestellung zu den gewohnten Öffnungszeiten (hier klicken für eine genaue Übersicht) möglich. Tickets für das Auswärtsspiel gegen Viktoria Köln sind aus organisatorischen Gründen nicht als „print@home“-Tickets verfügbar.

Alle Informationen im Überblick.

  • Do., 10. August, 10.00 Uhr – Fr., 11. August, 20.00 Uhr: Mitgliederverkaufsphase (Online-Ticketshop)
  • Ab Mo., 14. August, 10.00 Uhr: Freier Verkauf (Online-Ticketshop)
  • Ab Di., 15. August, 14.00 Uhr: Freier Verkauf (Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße)

PUNKTEN AM HÖHENBERG

Auch am Mittwochabend wird Rot-Weiss Essen gegen Viktoria Köln um jeden Ball kämpfen.
Auch am Mittwochabend wird gegen Viktoria Köln um jeden Ball gekämpft. (Fotos: Endberg)

Altbekanntes Stadion, altbekanntes Ziel! Rot-Weiss Essen möchte bei Viktoria Köln im Sportpark Höhenberg zum Bergfest Zähler einfahren. Wenn am Mittwochabend (19.00 Uhr) das Flutlicht erstrahlt, steht mal wieder ein Duell der NRW-Klubs an. Alles Wichtige zur Partie erfahren Rot-Weissse im Duellcheck!

Ausgangslage:

Die erste „Englische Woche“ dieser Drittliga-Saison ist in vollem Gange. Zum Auftakt sammelte Rot-Weiss Essen am Sonntag den ersten Punkt. Vor heimischer Kulisse an der Hafenstraße trennte sich die Mannschaft von Chef-Trainer Christoph Dabrowski mit einem 1:1-Remis vom FC Erzgebirge Aue. Ein intensives Spiel, in dem RWE über weite Strecken das bessere Team war. „Zukünftig müssen wir aus der Dominanz, die wir ausstrahlen, noch zielstrebiger vor dem Tor werden, dann gewinnen wir auch Spiele“, sagte Dabrowski im Anschluss auf der Pressekonferenz.

Schaut der RWE-Fan sich die kommenden Spielansetzungen an, fällt auf, da wartet ein straffes Programm auf das Hafenstraßen-Team. Von Sonntag bis zum Auswärtsspiel bei der U23 des SC Freiburg (Sa., 02. September, 14.00 Uhr) bestreitet RWE fünf Pflichtspiele. Christoph Dabrowski sieht sein Team gut vorbereitet für die anstehende Belastungsprobe: „Wir haben eine intensive Vorbereitung hinter uns. Die Mannschaft hat in den ersten drei Spielen gezeigt, dass sie körperlich auf einem guten Level und bereit ist, das Maximum zu geben.“

Um gegen Viktoria Köln erfolgreich zu sein, muss nicht nur die Defensivleistung stimmen, es müssen auch Tore erzielt werden. Fünf Treffer gelangen Rot-Weiss Essen in den letzten drei Pflichtspielen. Es hätten auch mehr sein können, weiß Felix Götze: „Wir haben aktuell relativ viele Chancen, konnten diese allerdings nicht nutzen. Wir müssen eiskalt vor dem Tor werden. Ich bin zuversichtlich, dass wir das Schaffen und dann auch drei Punkte gegen Viktoria holen.“

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Ein besonderes Spiel wird es mit Sicherheit auch für Rot-Weiss Essens Direktor Profifußball, Marcus Steegmann. Der 42-Jährige wechselte im März vom Rhein an die Ruhr. Steegmann war zuvor fünf Jahre als Sportlicher Leiter und Kaderplaner bei Viktoria Köln tätig. In seiner ersten Saison schaffte er mit den Höhenbergern den Aufstieg in die 3. Liga.

Die Partie in Köln werden definitiv Kapitän Felix Bastians (Zerrung im Adduktorenbereich), Ekin Celebi (Leistenprobleme), Nils Kaiser (Innenbandanriss), Aaron Manu (Achillessehnenreizung) und Sandro Plechaty (Knieprobleme) verpassen.

Punkten am Höhenberg – Rot-Weiss Essen
Verletzte sich im letzten Spiel gegen Aue: Kapitän Felix Bastians (mi.).

Der Gegner:

Besser konnte der Saisonstart für Viktoria Köln nicht laufen. Die Domstädter gewannen die ersten beiden Drittliga-Spiele gegen den SC Verl (3:1) und den 1. FC Saarbrücken (2:1). Auch im DFB-Pokal ist Viktoria eine Runde weiter. Die Mannschaft von Chef-Trainer Olaf Janßen schlug dank eines Last-Minute-Treffers von Donny Bogicevic (90.) Bundesligist SV Werder Bremen mit 3:2 (0:1).

Auffällig zu Beginn der Spielzeit ist die starke und variable Offensive von Viktoria Köln. Schon fünf verschiedene Torschützen gab es bei den Höhenbergern, die die acht geschossenen Treffer unter sich aufteilen. Der im Sommer bei Viktoria stattgefundene Umbruch scheint zu funktionieren. Leistungsträger wie Ex-RWE-Spieler Mike Wunderlich und Marcel Risse haben ihre Karrieren beendet. Fünf neue Spieler vermeldeten die Höhenberger zu Saisonbeginn. Einer davon ist der bereits erwähnte Bogicevic. Der 21-jährige Offensivspieler kam im Sommer ablösefrei vom TSV Steinbach aus der Regionalliga-Südwest an den Rhein. Neuzugang Bogicevic traf neben dem DFB-Pokal auch im Drittliga-Eröffnungsspiel gegen den SC Verl und bereitete zudem einen weiteren Treffer vor. Olaf Janßen ließ den 1,86 Meter Mann in jedem der drei absolvierten Pflichtspiele von Beginn an starten.

Apropos Janßen … Den kennt man doch! Der 56-jährige Kölner Übungsleiter führte RWE 2005/06 als Sportdirektor zum direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. 2008 trennten sich die Wege wieder, inzwischen ist Janßen bereits in seiner dritten Viktorianer Amtszeit.

Punkten am Höhenberg – Rot-Weiss Essen
Olaf Janßen steht bei Viktoria Köln seit 2021 an der Seitenlinie.

Zur Partie gegen RWE muss Olaf Janßen weiterhin auf Elias Bördner (Muskelfaserriss), Lars Dietz (Zehenbruch), Seokju Hong (Muskelbündelriss in der Wade) verzichten.

Letzte Duelle gegeneinander:

13. Februar 2023: Viktoria Köln – Rot-Weiss Essen 1:0 (VIK: Wunderlich – RWE: – )

09. August 2022: Rot-Weiss Essen – Viktoria Köln 1:4 (RWE: Engelmann – VIK: Meißner, Risse, Bastians (ET), Handle)

Punkten am Höhenberg – Rot-Weiss Essen
Der letzte Sieg am Höhenberg gelang RWE 2012.

Schiedsrichter:

Leonidas Exuzidis leitet die Partie am Mittwochabend. Für den 28-Jährigen ist es die erste Drittliga-Saison. Exuzidis pfiff in der Regionalliga-West bereits drei Partien mit RWE-Beteiligung.

An den Seitenlinien unterstützen ihn Marcel Gasteier (34, Lahnstein) und Yannick Rupert.

Als 4.Offizieller wird Cengiz Kabalakli Weller (26) eingesetzt.

Wetter:

Der Himmel bleibt im Sportpark Höhenberg frei von Wolken. Die Zuschauer erwartet zum Anpfiff eine sommerliche Temperatur von 25 Grad.

Übertragung:

Pay-TV-Sender und Ligapartner MAGENTA SPORT überträgt die Partie ab 18.45 Uhr live. Während Christian Straßburger kommentiert, moderiert Konstantin Klostermann.

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FAN-HINWEISE ZUM AUSWÄRTSSPIEL BEI VIKTORIA KÖLN

Fan-Hinweise zum Auswärtsspiel bei Viktoria Köln – Rot-Weiss Essen
Das letzte Duell im Sportpark Höhenberg verlor RWE mit 0:1. (Foto: Höft)

Rot-Weiss Essen befindet sich mitten in einer „Englischen Woche“. Nach dem Eröffnungsspiel beim Halleschen FC (1:2) bestreitet RWE bei Viktoria Köln die zweite Auswärtspartie dieser Drittliga-Saison. Der Anstoß im Sportpark Höhenberg erfolgt am Mittwoch um 19.00 Uhr. Alle Infos zu ihrem Besuch erhalten Rot-Weisse in den Fan-Hinweisen.

Im Stadion:

Das Stadion öffnet um 17.00 Uhr und somit zwei Stunden vor Anpfiff. Der Gäste-Steh-Bereich befindet sich in den Blöcken 8 und 9. Der Gäste-Sitz-Bereich liegt in Block 7. Der Zugang zum Gast-Bereich erfolgt über den „Merheimer Heideweg“ oder ab der Shuttlebus-Haltestelle auf dem „Höhenberger Ring“.

Der Aufenthalt in offensichtlicher Gästekleidung in anderen Blöcken ist untersagt. In entsprechenden Fällen ist der Ordnungsdienst berechtigt, den Zugang zum Stadion zu verwehren bzw. die Zuschauer aus diesen Bereichen zu entfernen.

Speisen und Getränke an den Verkaufsständen im Gästebereich können ausschließlich gegen Barzahlung erworben werden.

Tageskasse geöffnet:

Die Tageskassen für den Gästeblock öffnen ebenfalls um 17.00 Uhr. Erhältlich sind hier Eintrittskarten im Stehplatz- (12,00 Euro zzgl. 2 Euro Tageskassen-Gebühr) sowie Sitzplatz-Bereich (22,00 Euro zzgl. 3 Euro Tageskassen-Gebühr). Das Kontingent an ermäßigten Tickets wurde bereits im Vorverkauf erschöpft.

Die Abholung von im RWE-Online-Ticketshop bestellten Karten ist bis Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr im Fanshop an der Hafenstraße möglich.

Parken mit PKW und Bus:

Am Stadion werden keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. RWE-Fans, die per PKW oder Fanbus anreisen, können gegen ein Entgelt in Höhe von fünf Euro den Parkplatz am Verkehrsübungsplatz in Gremberg (Rolshover Str. 229, 51105 Köln) nutzen. Von der Parkfläche aus verkehrt ab 17.00 Uhr ein kostenfreier Shuttlebus zum Stadion. Der Abfahrtspunkt des Shuttlebusses ist vor Ort ausgeschildert. Die Fahrtzeit beträgt etwa zehn Minuten. Nach Abpfiff läuft der Shuttleverkehr bis 22.30 Uhr.

Der Parkplatz am Verkehrsübungsplatz Gremberg schließt um 23.00 Uhr. Alle Autos, die sich danach auf der Parkfläche befinden, werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Übertragung:

Das Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Viktoria Köln wird ab 18.45 Uhr auf MAGENTA SPORT übertragen.

Golz und großer Kampf: RWE holt Remis

Was für ein Fight! Rot-Weiss Essen erkämpfte am 3. Spieltag der 3. Liga beim zuvor noch verlustpunktfreien Spitzenreiter FC Viktoria Köln einen wertvollen Punkt. Weil die gesamte Mannschaft alles investierte und Torhüter Jakob Golz überragend hielt, endete die Partie bei den formstarken Domstädtern 0:0. Nur der mögliche „Lucky Punch“ blieb dem Team von Chef-Trainer Christoph Dabrowski versagt. Vor 6.089 Zuschauern im Kölner Sportpark Höhenberg – darunter mindestens 2.500 RWE-Fans, die für Heimspiel-Atmosphäre sorgten – hatte die Viktoria über weite Strecken mehr Spielanteile und auch die deutlich besseren Chancen. Jakob Golz und Essener Hintermannschaft ließen jedoch über 96 Minuten kein Gegentor zu. „Wir mussten gegen eine dominante Viktoria brutal leiden, waren aber taktisch sehr diszipliniert und hatten einen starken Torhüter in der Kiste“, urteilte Trainer Dabrowski: „In der Offensive hätte ich mir den einen oder anderen Nadelstich mehr gewünscht. Unter dem Strich können wir mit dem Punkt aber gut leben.“

Vier Veränderungen in der Startformation

Im Vergleich zum Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue (1:1) nahm Christoph Dabrowski gleich vier Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Für Kapitän Felix Bastians, der sich gegen Aue eine Zerrung im Adduktorenbereich zugezogen hatte, begann Felix Götze in der Innenverteidigung neben José-Enrique Rios Alonso und Mustafa Kourouma, der für Rechtsverteidiger Andreas Wiegel in die Startelf rückte. Dadurch bildete sich in der Abwehr eine Dreierkette, die auf den Außenpositionen von Isaiah Young (rechts) und Lucas Brumme (links) ergänzt wurde. Die Taktik funktionierte gut.

Für Thomas Eisfeld begann Björn Rother im zentralen Mittelfeld. Außerdem spielte Ron Berlinski (für Marvin Obuz) neben Moussa Doumbouya im Angriff. Für Kourouma, Rother und Berlinski war es das Saisondebüt in der Startformation. Weiterhin zuschauen mussten dagegen neben Felix Bastians auch Ekin Celebi (Aufbautraining nach Leistenproblemen), Nils Kaiser (Innenbandanriss), Aaron Manu (Aufbautraining nach Achillessehnenreizung) sowie Sandro Plechaty (Knieprobleme).

Für die mit sechs Punkten aus zwei Spielen optimal gestarteten Kölner gab es keinen Grund, nach dem Sieg beim 1. FC Saarbrücken (2:1) Änderungen in der Startaufstellung zu vorzunehmen. Kölns Trainer Olaf Janßen, bei RWE als früherer Sportlicher Leiter noch bestens bekannt, vertraute erneut dem Siegerteam.

Kapitän Golz hält RWE mehrmals im Spiel

Der frische Wind in der Essener Startformation machte sich gleich zu Beginn bemerkbar. Die komplett in grau spielenden RWE-Kicker machten frühzeitig Druck und zeigten, dass sie den ersten Sieg in der laufenden Spielzeit einfahren wollten. Allerdings konnte keines der beiden Teams in den ersten 20 Minuten für Torgefahr sorgen.

Nachdem sich die beiden Teams in der Anfangsphase eher „beschnuppert“ hatten, folgten Chancen auf beiden Seiten. Nach einem Zuspiel von Torben Müsel in der 22. Minute war Lucas Brumme auf der linken Außenbahn durch. Seine Hereingabe in die Mitte konnten die Kölner aber vor dem einschussbereiten Moussa Doumbouya klären.

Im direkten Gegenzug verpasste „Isi“ Young 20 Meter vor dem eigenen Tor den Ball, so dass sich gleich mehrere Chancen für die Hausherren eröffneten. Bei den ersten beiden Schussversuchen konnte aber Jakob Golz, der für Felix Bastians die Kapitänsbinde trug, glänzend im Eins-gegen-Eins parieren. Der dritte Versuch der Kölner innerhalb von nur wenigen Sekunden wurde von der RWE-Abwehr abgeblockt.

Nach einer Trinkpause nach rund 25 Minuten übernahmen die Kölner mehr Spielanteile. Ein „Schüsschen“ von Donny Bogicevic (29.) brachte die RWE-Hintermannschaft aber nicht ins Schwitzen. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit (43.) konnte sich Kapitän Golz ein weiteres Mal auszeichnen. Einen Schuss von David Philipp klärte Rot-Weiss Essens Nummer eins aus recht spitzem Winkel mit der rechten Hand zum Eckball. Für den Schlusspunkt des ersten Durchgangs war auf Essener Seite Torben Müsel verantwortlich. Sein Fernschuss (45.) brachte aber nicht den erwünschten Erfolg. So blieb es beim 0:0. „Für uns ein recht glückliches Ergebnis“, wie Marcus Steegmann, Rot-Weiss Essens Direktor Profifußball, am Mikrofon von MagentaSport während der Halbzeitpause ehrlich einräumte.

Viktoria am Drücker – Vonic verpasst „Lucky Punch“

Nach der Pause erwischten die Rot-Weissen in einer intensiven Begegnung den besseren Start und drängten die Viktoria zumindest phasenweise in die eigene Hälfte zurück. Die beste Möglichkeit in dieser Phase hatte Moussa Doumbouya nach einem feinen Zuspiel von Felix Götze. Der ehemalige RWE-Kapitän Moritz Fritz, der inzwischen auch bei der Viktoria die Spielführerbinde trägt, bekam jedoch in letzter Sekunde sein Bein dazwischen. Auf der Gegenseite wehrte Torhüter Jakob Golz einen Schuss von David Philipp zur Ecke ab.

Nach einer guten Stunde brachte Christoph Dabrowski mit Cedric Harenbrock (für Torben Müsel) seinen ersten „Joker“. Nur wenig später kamen mit Andreas Wiegel (für Isaiah Young) und Sascha Voelcke (für Lucas Brumme) auch zwei frische Außenbahnspieler. Für Voelcke war es das Saisondebüt.

Doch auch in dieser Phase stand immer wieder der überragende Jakob Golz im Blickpunkt. Mit weiteren Glanztaten, vor allem gegen den völlig frei vor ihm auftauchenden Niklas May, verhinderte der Schlussmann erneut mehrfach einen Rückstand. Auch David Philipp und Donny Bogicevic fanden erneut ihren Meister im RWE-Torhüter.

In der Schlussphase lösten Marvin Obuz und Leonardo Vonic im Essener Angreifer Ron Berlinski und Moussa Doumbouya ab. Und Vonic hatte dann auch mit einem Volleyschuss die beste RWE-Chance, scheiterte jedoch an Viktoria-Torhüter Ben Voll. In der Nachspielzeit mussten die Essener Fans dann noch einmal tief durchatmen, als der eingewechselte Jeremias Lorch nach einer Flanke von Simon Handle plötzlich frei zum Kopfball kam, die Kugel aber knapp neben den Pfosten setzte. Da wäre selbst Jakob Golz machtlos gewesen.

So aber feierten die Rot-Weissen mit ihren Fans nach dem Schlusspfiff den Punktgewinn bei einem sehr starken Gegner. „Ich bin stolz auf die Leistung des Teams, auch wenn uns kein Tor gelungen ist“, meinte Viktoria-Trainer Olaf Janßen.

Gegen Preußen Münster startet nächste „Englische Woche“

Nach dem Gastspiel in der Domstadt geht es für RWE direkt Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Sonntag (27. August) kommt es gegen den Aufsteiger SC Preußen Münster zu einem weiteren West-Duell. Anstoß im Stadion an der Hafenstraße ist erneut – wie schon zuletzt gegen den FC Erzgebirge Aue – um 19.30 Uhr.

Für das Dabrowski-Team ist das Traditionsduell mit Münster direkt der Anfang für die nächste „Englische Woche“. Am Mittwoch, 30. August, ab 18.30 Uhr startet RWE als Titelverteidiger beim Bezirksligisten SuS 09 Dinslaken in die neue Niederrheinpokal-Saison. Gespielt wird auf der dortigen Platzanlage (Gneisenaustraße 56). Nur drei Tage später (Samstag, 2. September, 14.00 Uhr) steht dann die Liga-Auswärtspartie bei der U23 des SC Freiburg auf dem Programm. In der letzten Saison konnten die Rot-Weissen als einziges Drittliga-Team beide Vergleiche mit dem aktuellen Vizemeister für sich entscheiden (3:0 in Freiburg, 2:0 an der Hafenstraße). Das kann gerne so weitergehen.

Stimmen zum Spiel

Wir sind total zufrieden mit dem Punkt. Unser Torwart hat heute einen ‚Sahnetag‘ erwischt. Das Wichtigste ist, dass wir zu Null gespielt haben. Wir haben sehr viel in die Defensive investiert. Am Ende können wir mit dem Remis wunderbar leben.

Christoph Dabrowski (Chef-Trainer RWE)

Das Wichtigste ist, dass die Null stehen geblieben ist. Es war ein schwieriges Spiel, Viktoria hat es gut gemacht. Gerade in der zweiten Hälfte hat man die körperliche Belastung der ‚Englischen Woche‘ bei uns gespürt. Wir müssen und können mit dem Punkt gut leben.

Jakob Golz (Torwart RWE)

Wir haben hart für diesen Punkt gearbeitet. Es war ein ganz schwieriges Auswärtsspiel. Wir hatten vorab einen Plan, wie wir es gegen Viktoria angehen wollen, dass haben wir in der ersten Halbzeit gut gemacht. Hier hatten wir ein paar gute Ballgewinne. In der zweiten Hälfte mussten wir viel laufen, haben uns aber trotzdem in jeden Ball reingeworfen.

Björn Rother (Mittelfeldspieler RWE)

Ich kann sehr gut mit dem Punkt leben. Zum Fußball gehört dazu, dass der Schiedsrichter falschliegen kann oder wir eine Vielzahl von Chancen vergeben. Viel mehr geht es mir um die Haltung meiner Mannschaft und die hat gestimmt.

Olaf Janßen (Chef-Trainer Viktoria Köln)