13. Oktober 2026
Auswärtsspiel in Saarbrücken: Stellungnahme zur DFB-Strafe
Zum Vorfall im Gästeblock im Ludwigsparkstadion am 9. August bezieht Rot-Weiss Essen hier abermals Stellung.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sanktioniert Rot-Weiss Essen für den Vorfall im Gästeblock beim Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken am 9. August 2026: Der Verein wird wegen des diskriminierenden unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger, das Zeigen des „Hitlergrußes“, gemäß der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung vom DFB-Sportgericht mit einer Geldstrafe in Höhe von 22.000 Euro belegt. RWE hat dem Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses zugestimmt, das entsprechende Urteil wird in Kürze vom DFB veröffentlicht.
Hierzu bezieht der Verein wie folgt Stellung:
Wie bereits in den vergangenen Wochen deutlich betont, ist das Zeigen des „Hitlergrußes“ eine Straftat, von der wir uns als Rot-Weiss Essen e.V. ausdrücklich distanzieren. Der Verein ist unverändert maximal bestrebt darin, den Täter zu identifizieren und ist dazu im Austausch mit den entsprechenden Behörden, die weiter optimistisch sind, die Ermittlungen erfolgreich abschließen zu können.
Der Verein vertraut weiter den Behörden, beobachtet aber zugleich die Entwicklung und ist zudem bereit, selbst weitere Schritte für die Ermittlung des Täters einzuleiten und ihn in Regress nehmen zu können. So hat RWE bereits beispielsweise Akteneinsicht bei der Staatanwaltschaft Saarbrücken zu dem Fall beantragt.
Rot-Weiss Essen wird alle Möglichkeiten ausschöpfen, die uns als Verein bei der Sanktionierung zur Verfügung stehen, von der Strafanzeige über Haus- und Stadionverbote bis hin zum Vereinsausschluss und zivilrechtlichen Maßnahmen.
