Vorwort

Liebe Fans von RWE, Mitglieder und Gäste!

RWE-Vorstand Alexander Rang blickt im „kurze fuffzehn“-Vorwort aufs Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

Liebe Fans von RWE, liebe Mitglieder und Gäste,

willkommen zum nächsten Heimspiel im Stadion an der Hafenstraße! Nach dem überzeugenden Sieg gegen Viktoria Köln und dem intensiven Revierderby beim MSV Duisburg steht nun die Partie gegen den 1. FC Schweinfurt 05 bevor.

Das Derby war in vielerlei Hinsicht ein besonderes Spiel – emotional, leidenschaftlich und von großem Einsatz auf beiden Seiten geprägt. Umso trauriger ist es, dass der stimmungsvolle Rahmen am Ende durch unschöne Szenen überschattet wurde, als aus dem Heimblock Gegenstände auf unsere Mannschaft geworfen wurden. Dieses Verhalten hat im Stadion nichts zu suchen! Emotionen, ja – aber mit Verstand und Respekt. Dafür steht Rot-Weiss Essen, und das erwarten wir auch von allen, die Teil des Fußballs sind.

Am kommenden Sonntag richten wir den Blick nach vorn – mit einem besonderen Schwerpunkt: dem „Aktionsspieltag Ehrenamt“. Gemeinsam mit dem Fußballkreis Essen möchten wir allen Ehrenamtlichen Danke sagen. Sie sind das Fundament unseres Sports – ohne ihr Engagement wäre Vereinsarbeit in Deutschland nicht denkbar. Im Namen von Rot-Weiss Essen sagen wir daher von Herzen: Danke für Euren Einsatz!

Sportlich wartet auf uns ein wichtiges Heimspiel. Mit dem 1. FC Schweinfurt 05 treffen wir auf ein Team aus der unteren Tabellenhälfte, das keinesfalls zu unterschätzen ist. Unser Ziel ist klar: Wir wollen mit Überzeugung und Teamgeist den vierten Heimsieg in Folge feiern – und damit einen weiteren Schritt auf dem Weg zur besten Hinrunde der Vereinsgeschichte in der 3. Liga machen.

Auch abseits des Rasens gehen wir als Verein den nächsten strategischen Schritt: Mit Portakabin dürfen wir einen neuen Top-Partner begrüßen, der uns auch im FÖRDERWERK tatkräftig unterstützt. Eine moderne Containeranlage an der Seumannstraße wird unsere Infrastruktur nachhaltig erweitern und verbessern – ein wesentlicher Baustein, um unseren Jugendfußball sowohl sportlich als auch strukturell weiter zu stärken.

Ein weiteres Highlight erwartet uns am 10. November, wenn wir Willi Lippens zu seinem 80. Geburtstag gratulieren dürfen. Mit großer Vorfreude blicken wir auf einen Empfang zu Ehren dieser Vereinslegende, die Rot-Weiss Essen über Jahre geprägt hat.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die heute im Stadion oder aus der Ferne mitfiebern. Eure Leidenschaft, Eure Unterstützung und Euer Glaube an unseren Weg sind der Motor unseres Erfolgs.

Gemeinsam gestalten wir die Zukunft von Rot-Weiss Essen.

In diesem Sinne: Nur der RWE!

Mit rot-weissen Grüßen

Alexander Rang

Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen
Spieltach

Uwe Koschinat: "Haben noch Luft nach oben"

Der RWE-Cheftrainer vor dem Heimspiel gegen 1. FC Schweinfurt 05.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen
Uwe Koschinat über das bevorstehende Duell gegen Schweinfurt: „Wir werden den Gegner maximal ernstnehmen.“ (Foto: Endberg)

Zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte trifft Rot-Weiss Essen an diesem Sonntag (2. November) ab 16.30 Uhr im Rahmen des 13. Spieltages in der 3. Liga auf den 1. FC Schweinfurt 05. Die bisherigen vier Duelle liegen zwar schon viele Jahre zurück, die Bilanz spricht aber eine eindeutige Sprache. Sowohl in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga am Ende der Spielzeit 1965/1966 (3:0 und 2:1) als auch in der Zweitligasaison 1990/1991 (4:0 und 2:0) behielt RWE gegen die „Schnüdel“ bislang immer die Oberhand. Daran will das Team von Cheftrainer Uwe Koschinat anknüpfen und strebt gegen den Tabellenletzten damit gleichzeitig auch den vierten Heimsieg nacheinander an. Vor dem Duell mit den Gästen aus Unterfranken steht Uwe Koschinat der Redaktion der der „kurzen fuffzehn“ wie immer ausführlich Rede und Antwort.

Hallo Uwe! Das 1:1 beim MSV Duisburg liegt jetzt einige Tage zurück. Wie blickst Du im Nachhinein auf das Derby?

Uwe Koschinat: Unter dem Strich müssen und können wir mit dem Ergebnis gut leben. In vielen Phasen des Spiels haben wir Souveränität ausgestrahlt, speziell über weite Strecken der ersten Halbzeit, aber auch noch zu Beginn des zweiten Durchgangs. Da fehlte uns allerdings der letzte Punch vor dem gegnerischen Tor. In den letzten 20 Minuten hat uns der MSV dann allerdings stark unter Druck gesetzt und war dem Siegtreffer näher, so ehrlich müssen wir sein.

In der Liga ist RWE jetzt seit vier Spieltagen unbesiegt. Ist das ein Zeichen dafür, dass die gewünschte Stabilität einkehrt?

Von einer richtigen Serie können wir nicht sprechen. Schließlich lag das bittere Pokal-Aus in Oberhausen auch noch dazwischen. Das dürfen wir nicht vergessen. Allerdings geht es auch dem Rest der Liga so, dass kaum ein Team bislang Sieg an Sieg reihen kann.

Wie sehr nervt es Dich, dass in dieser Saison noch keine zwei Dreier in Folge gelungen sind?

Es gehört in der 3. Liga dazu, dass jedes Spiel schwere Arbeit ist und dass es auch immer wieder Rückschläge geben kann. Mich stimmt positiv, dass wir uns in einer guten Ausgangslage befinden, obwohl wir es bislang noch nicht geschafft haben, dauerhaft unser volles Leistungsvermögen auf den Platz zu bringen. Daran arbeiten wir hart. Fakt ist, dass wir noch eine Menge Luft nach oben haben und uns weiter steigern können.

Obwohl sich Michael Schultz nach seiner Bauchmuskelzerrung wieder fit gemeldet hatte, musste der Kapitän in Duisburg auf der Bank Platz nehmen. Was hat den Ausschlag gegeben?

Eines vorweg: Schulle hattes es vor seiner Verletzung wirklich gut gemacht, damit hatte es absolut nichts zu tun. Es war vielmehr so, dass Tobias Kraulich als sein Vertreter absolut überzeugt hatte. Auch und gerade in Duisburg hat er das Vertrauen mit einer sehr guten Balance aus Verteidigungsmentalität und starkem Aufbauspiel erneut eindrucksvoll gerechtfertigt. Unter anderem auf dieser Position haben wir einen Konkurrenzkampf auf einem sehr hohen Niveau: Ich kann mit meiner Entscheidung, wen ich aufstelle, deshalb nur richtig liegen. Es wird auf jeden Fall ein sehr guter Innenverteidiger sein.

Stichwort Konkurrenzkampf: Im zentralen Mittelfeld erhielten diesmal Klaus Gjasula und Torben Müsel den Vorzug. Was sprach für diese bislang seltene Formation?

Dass ich in diesem besonderen Derby einen erfahrenen Spieler wie Klaus Gjasula bringen würde, stand für mich nach dem Ablauf seiner Rotsperre außer Frage. Für Torben Müsel sprach, dass er in den beiden vorherigen Partien einen sehr stabilen Eindruck gemacht hatte und ein sehr ballsicherer Spieler ist, der auch unter Druck in der Regel die richtigen Entscheidungen trifft. Hinzu kam, dass Tom Moustier unter der Woche eine Trainingseinheit wegen leichter Beschwerden am Mittelfuß abbrechen musste. Er war dann aber rechtzeitig wieder fit und wurde dann ja auch noch eingewechselt. Ich bin als Trainer sehr froh, dass ich auf solche Alternativen zurückgreifen kann.

Ebenso wie Defensivspieler Luca Bazzoli gehörte auch Angreifer Jannik Mause in Duisburg nicht zum Aufgebot. Was war der Grund?

Nach seiner Verletzungspause wegen muskulärer Probleme hatte Jannik vor dem Duisburg-Spiel nur zwei Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert. Weil Ramien Safi im Sturmzentrum gespielt hat, waren mit Marek Janssen und Jaka Cuber Potocnik außerdem ohnehin schon zwei weitere Mittelstürmer im Aufgebot.

Für Linksverteidiger Lucas Brumme reichte es verletzungsbedingt ebenfalls nicht für einen Einsatz. Wird er gegen den 1. FC Schweinfurt 05 zur Verfügung stehen?

Da wir erneut erst am Sonntag spielen, ist die Hoffnung da. Lucas hat ab Mitte der Woche wieder am Training teilgenommen. Das müsste reichen, wenn keine erneuten Beschwerden aufgetreten sind. Allerdings muss ich auch sagen, dass es Franci Bouebari als sein Vertreter gut gemacht hat. Nachdem ihm gleich zu Beginn der Partie ein Fehler unterlaufen war, hat er sich gefangen und sein Herz in beide Hände genommen. Er hat bewiesen, dass wir uns auf ihn zu 100 Prozent verlassen können.

Der 1. FC Schweinfurt 05 hat elf von zwölf Saisonspielen verloren. Richtest Du Dich auf ein Geduldspiel gegen einen tiefstehenden Gegner ein?

Bisher sind die Schweinfurter bei allen Misserfolgen nicht so aufgetreten, sondern haben stets einen eher spielerischen und durchaus mutigen Ansatz gewählt. Ob sich das jetzt ändert, werden wir sehen. Wir sind auf jeden Fall gut vorbereitet.

Wie wird die Marschroute aussehen?

Wir sind gut beraten, wenn wir uns am Unterhaching-Spiel während der letzten Rückrunde orientieren. Da kam ebenfalls der vermeintlich schon abgeschlagene Tabellenletzte an die Hafenstraße und hat einen Punkt mitgenommen. Das soll uns diesmal nicht passieren. Wir werden den Gegner maximal ernst nehmen. Das wird alles andere als ein lockeres Ding.

Mit dem ausgeliehenen Ekin Celebi und Manuel Wintzheimer stehen zwei Spieler im Schweinfurter Kader. Wie bewertest Du ihre Entwicklung?

Ekin wurde ausgeliehen, damit er endlich konstant Spielzeit sammelt. Das funktioniert gut, obwohl sein Start mit einer Rotsperre denkbar unglücklich war. Seitdem ist er aber unumstrittener Stammspieler. Manuel hat zuletzt nicht so viel Spielzeit bekommen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass mein Kollege ihn in Essen von Beginn an bringen wird. Schließlich dürfte er dann maximal motiviert sein. Über welche Qualitäten er verfügt, wissen wir. Er war nicht von ungefähr auch schon in der Bundesliga und der 2. Bundesliga am Ball.

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Franci Bouebari: „Erst mit elf Jahren mit Fußball angefangen“

22-jähriger Linksverteidiger vor dem Heimspiel gegen 1. FC Schweinfurt 05 im Interview.

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Franci Bouebari: „Meine Schnelligkeit und meine Laufarbeit zeichnen mich aus.“ (Fotos: Endberg)

Er ist auf den Punkt da, wenn er gebraucht wird: Franci Bouebari war im Derby beim MSV Duisburg (1:1) zum dritten Mal in dieser Saison als Vertreter von Linksverteidiger Lucas Brumme in der Startformation von RWE-Cheftrainer Uwe Koschinat gefragt. Zum dritten Mal holten die Rot-Weissen dabei auch etwas Zählbares. Im Interview mit der „kurzen fuffzehn“ spricht der vom SC Freiburg ausgeliehene 22-jährige Franzose über das Derby und das bevorstehende Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05.

Hallo Franci! Hinter Euch liegt das Derby vor mehr als 27.000 Fans beim MSV Duisburg. Wie waren Deine Eindrücke?

Franci Bouebari: Die erste Halbzeit ging an uns. Wir hatten viel Ballbesitz und waren am Drücker. Dennoch geraten wir in Rückstand. Darauf konnten wir aber direkt mit dem Ausgleich antworten. Im zweiten Durchgang war Duisburg überlegen. Es war insgesamt ein gutes Spiel von beiden Teams, das vor dieser Kulisse einfach viel Spaß gemacht hat.

Du bist erstmals seit dem 2. Spieltag wieder von Beginn an aufgelaufen. Wie zufrieden warst Du mit Deiner Leistung?

Schon bei meiner vorherigen Einwechslung gegen Viktoria Köln, als Lucas Brumme angeschlagen nicht weitermachen konnte, bin ich gut in das Spiel reingekommen. Auch in der Trainingswoche meinte Trainer Uwe Koschinat zu mir, dass ich in Duisburg spielen werde, wenn ich so weitermache. Ich denke, das Vertrauen konnte ich dann auch in der Partie rechtfertigen. Ich fühle mich gut.

Du bist seit einigen Monaten bei RWE. Fühlst Du dich bereits angekommen?

Ich bin in eine für mich komplett neue Mannschaft gekommen. Die Jungs haben es mir aber leichtgemacht, mich gut in das Team zu integrieren. Ich bin kein schüchterner Mensch, mein Deutsch wird auch immer besser. Mit Tom Moustier gibt es außerdem einen Spieler, mit dem ich mich auch auf Französisch unterhalten kann. Wir verstehen uns gut.

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Du bist aktuell vom SC Freiburg an die Hafenstraße verliehen. Wie oft hast Du Kontakt zum Sport-Club?

Ich tausche mich regelmäßig mit dem Trainerstab der zweiten und auch der ersten Mannschaft aus. Wir unterhalten uns, wie die Spiele und die Trainingseinheiten gelaufen sind. Nach dem Derby in Duisburg bekam ich zum Beispiel auch Glückwünsche.

Für Deinen Wechsel nach Freiburg hattest Du Deine Geburtsstadt Straßburg verlassen. Was sind die größten Unterschiede, die du festgestellt hast?

In Frankreich ist der Fußball sehr dynamisch, die Spieler können mit ihrer Beweglichkeit Spiele entscheiden. Es wird auch fast immer mit hohem Tempo gespielt und nicht wirklich Rücksicht darauf genommen, wie lange noch zu spielen ist. In Deutschland sind die Partien dagegen mehr taktisch geprägt. Umso wichtiger ist es, die Konzentration hoch zu halten, auf dem Platz füreinander da zu sein und als Team zu agieren.

Was vermisst Du aus Deiner Heimat am meisten?

Natürlich die Familie. Meine Eltern und meine kleine Schwester leben weiterhin in Straßburg. Wir telefonieren auch sehr viel. Wenn wir mal mehrere Tage am Stück frei haben, fahre ich in die Heimat. Bei meinem Wechsel nach Freiburg war es herausfordernd, in einem Umfeld mit einer mir noch unbekannten Sprache zurechtzukommen. Ich bin durch die Erfahrung erwachsener und reifer geworden. Der Sport-Club hatte mich bei der Eingewöhnung unterstützt und mir auch eine Deutsch-Lehrerin zur Seite gestellt.

Auch dein Zwillingsbruder Logan spielt Fußball. Er ist in der Regionalliga Südwest für den Bahlinger SC am Ball. War Profifußball schon immer Euer Traum?

Logan macht es gut. Er hat in Bahlingen den Sprung von der zweiten in die erste Mannschaft geschafft und kam kürzlich zu seinen ersten Einsätzen. Ich bin davon überzeugt, dass er seinen Weg gehen wird. Wir schreiben uns immer rund um die Spiele und unterstützen uns gegenseitig, wo wir nur können. Ich habe tatsächlich erst relativ spät mit dem Fußball angefangen. Da müsste ich schon elf Jahre alt gewesen sein. Zuvor hatte ich mit Rugby und Basketball andere Sportarten ausprobiert. Als kleiner Junge hat man dann schon den Wunsch, es eines Tages bis in die Champions League oder in die erste Liga zu schaffen.

Wo siehst Du Deine Stärken?

Zum einen in meiner Athletik und Zweikampfführung. Aber auch meine Schnelligkeit und meine Laufarbeit zeichnen mich aus. Dadurch kann ich mich immer wieder gut im Spiel nach vorne einbringen.

Nach Deinem Startelf-Einsatz in Duisburg wirst Du vermutlich auch zu Hause gegen den 1. FC Schweinfurt 05 von Beginn an spielen wollen, oder?

Ich habe in Duisburg und im Training alles dafür gegeben, die Entscheidung muss der Trainer treffen. Je nach Gegner passen teilweise ja auch unterschiedliche Spielertypen besser zur Spielweise.

Wie schätzt Du die Aufgabe ein?

Beim 1. FC Schweinfurt 05 läuft es nach dem Aufstieg als Tabellenschlusslicht nicht gut. Genau das macht solche Spiele aber auch immer ein Stück weit schwierig. Wir haben Respekt vor jedem Gegner, wollen aber natürlich vor allem zu Hause die drei Punkte holen. Dafür müssen wir die gesamte Spieldauer konzentriert bleiben.

Auf dem Platz könnte es unter anderem zum Wiedersehen mit dem von RWE ausgeliehenen Ekin Celebi kommen. Freust Du Dich darauf?

Ich habe Ekin in den ersten Wochen bis zu seinem Leih-Wechsel nach Schweinfurt als sehr netten Menschen kennengelernt. Da er schon einige Jahre bei RWE unter Vertrag steht, ist er mit vielen Spielern befreundet. Ich denke, für ihn wird das ein besonderer Tag sein.

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1. FC Schweinfurt 05 rangiert nach dem Aufstieg mit drei Punkten am Tabellenende

Wiedersehen mit Ekin Celebi und Co.

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Tabellenschlusslicht Schweinfurt zu Gast an der Hafenstraße. (Foto: 1. FC Schweinfurt)

Am 12. Spieltag der Drittliga-Saison 2025/2026 steht Rot-Weiss Essen am diesem Sonntag (2. November) ab 16.30 Uhr erstmals seit mehr als 34 Jahren wieder den „Schnüdeln“ gegenüber. Das bislang letzte Aufeinandertreffen im Mai 1991 fand noch in der 2. Bundesliga statt. In der Zwischenzeit hatte nicht nur RWE, sondern auch der 1. FC Schweinfurt 05 lange Zeit um die Rückkehr in den Profifußball zu kämpfen. Das gelang dem Aufsteiger schließlich im Sommer nach 21 Jahren.

Nachdem die Schweinfurter zuletzt in der Spielzeit 2001/2002 in der 2. Bundesliga vertreten waren, rutschte der Klub in den Folgejahren zwischenzeitlich bis in die sechstklassige Landesliga (2009/2010) ab. Die Rückkehr in die Regionalliga gelang im Sommer 2013. Dort entwickelten sich die Unterfranken mit der Zeit zu einem Spitzenteam. Nachdem das Team die Spielzeiten von 2017/2018 bis 2022/2023 noch kontinuierlich zwischen Platz drei und Rang sechs beenden konnte, lief es im Jahr darauf mit Position zehn nicht mehr ganz so rund. Auch aufgrund „der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ kündigten die Verantwortlichen zur Saison 2024/2025 an, den Profispielbetrieb „nicht mehr darstellen zu können“ und stattdessen vermehrt auf Spieler aus der Region zu setzen, die neben dem Fußball auch noch eine anderen Tätigkeit nachgingen.

Genau mit diesem Ansatz gelang dann aber in diesem Jahr als Meister der Regionalliga Bayern der Aufstieg in die 3. Liga. Der Fokus auf Spieler aus dem Raum Schweinfurt ist auch danach geblieben. Dennoch konnte sich der 1. FC Schweinfurt 05 auch die Dienste von namhaften Spielern sichern. So ist zum Beispiel Johannes Geis in seine Geburtsstadt zurückgekehrt. Der inzwischen 32-jährige Mittelfeldspieler hat neben 120 Bundesliga-Einsätzen auch Partien in der Champions League sowie der Europa League absolviert.

Einen anderen Neuzugang aus der Region kennt man auch bei Rot-Weiss Essen noch sehr gut: Manuel Wintzheimer. Der Angreifer war in der Saison 2024/2025 vom 1. FC Nürnberg an die Hafenstraße verliehen und absolvierte insgesamt 20 Pflichtspiele (drei Tore, drei Vorlagen) für die Rot-Weissen. Im Sommer wechselte der 26-Jährige nun fest von Nürnberg nach Schweinfurt. Für die „Schnüdel“ war Wintzheimer auch früher im Nachwuchsbereich schon am Ball.

Zum Wiedersehen nach gerade einmal knapp zwei Monaten kommt es für RWE mit Ekin Celebi. Der Linksverteidiger hatte sich Anfang September und damit kurz vor dem Ende der Wechselfrist auf Leihbasis dem 1. FC Schweinfurt 05 angeschlossen. „Ekin hat den Wunsch nach mehr Spielzeit geäußert“, erklärte Marcus Steegmann, Direktor Profifußball bei RWE. „Wir erhoffen uns, dass er in Schweinfurt die Möglichkeit erhält, regelmäßig zum Einsatz zu kommen und wichtige Wettkampfpraxis auf Drittliga-Niveau zu sammeln.“

Das ist bislang voll aufgegangen. Der 25-jährige Linksverteidiger gehörte bei seinen fünf Spielen immer zur Startformation. Die drei übrigen möglichen Partien verpasste er nur aufgrund einer Rotsperre. „Ekin passt mit seinen Stärken hervorragend in unser Spielsystem. Wir haben Ekin bereits seit seiner Zeit beim Club auf dem Schirm und freuen uns sehr, dass der Wechsel am Deadline Day noch realisiert werden konnte“, so Schweinfurts Geschäftsführer Markus Wolf.

Der dritte Ex-Essener bei den Gästen trägt bereits seit Juli 2024 das Trikot der Unterfranken: Joshua Endres. Über den TSV Aubstadt (ab Juli 2021) und den FC Carl Zeiss Jena (ab Juli 2023) war der inzwischen 28-Jährige beim Liganeuling gelandet. Zum Aufstieg der Schweinfurter steuerte er in 26 Partien 13 Treffer und vier Vorlagen bei. Im Drittliga-Jahr steht bislang ein Tor zu Buche. Für RWE bestritt Endres zwischen 2019 und 2021 insgesamt 46 Einsätze in der Regionalliga West (vier Tore, neun Vorlagen).

Sportlich läuft es für das Team der drei Ex-Essener alles andere als gut. Nach zwölf Spieltagen stehen für den Tabellenletzten elf Niederlagen zu Buche. Der einzige Dreier gelang in der Partie beim FC Ingolstadt 04 (3:2).

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Spieltag/Tabelle/Spielplan

Der Spielplan und die Tabelle der 3.Liga für die Saison 2025/2026.

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Der aktuelle Spieltag der 3. Liga

Die Tabelle der 3. Liga

Spielplan – Rot-Weiss Essen

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Spieltagsinfos

Spieltagsinfos

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Spieler

Kader & Staff für die Saison 2026/27

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Das Mannschaftsfoto von Rot-Weiss Essen für die Saison 2026/27. (Foto: Digitale Fotografien)

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Manuel Lenz, Tobias Schmidt, James Gnagnon, Jaka Čuber Potočnik, Ruben Reisig, Marek Janssen, Franci Bouebari, Matthias Gesenhues, Carsten Wolters
3. Reihe (v.l.n.r.): Aaron Beißwenger, Dominik Ernst, Aiman Dardari, Janne Sietan, Semir Telalovic, Ben Hüning, Gianluca Swajkowski, Luca Bazzoli, Niklas Trottenberg, Jörg Mikoleit
2. Reihe (v.l.n.r.): Uwe Koschinat, Paul Freier, Dickson Abiama, Jannik Hofmann, Lucas Brumme, Tony Menzel, Max Geschwill, Marvin Obuz, Dominik Götz, Alexander Dolls
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Michael Kostka, Ekin Çelebi, Romero Gerres, Felix Wienand, Jakob Golz, Malte Brüning, Jose Enrique Rios Alonso, Noah Pesch

Partner

Immer mit Energie dabei: Solarbauer Borowski GmbH

Der Experte für Solartechnik ist neuer Top-Partner von Rot-Weiss Essen.

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Der Solarbauer Borowski mit der Geschäftsführung Sven Krogmann (2. von links) und Mario Reich (rechts) gemeinsam mit RWE-Vorstand Alexander Rang (2. von rechts) und Teamleiter RWE-Vertrieb Timo Brauer (links).

Nachhaltig, zuverlässig und zukunftssicher: Die Solarbauer Borowski GmbH ist neuer Top-Partner von Rot-Weiss Essen. Das traditionsreiche Essener Unternehmen gilt seit über 20 Jahren als ausgewiesener Experte im Bereich der Solarenergie. Seit dieser Saison ist das markante Firmenlogo auf den Ärmeln der Trainings- und Aufwärmshirts der ersten Mannschaft zu sehen – ein starkes Zeichen für nachhaltige Energie und partnerschaftliches Engagement.

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Das Firmenlogo der Solarbauer Borowski GmbH ist auf dem Trainingsshirt der 1. Mannschaft präsent. (Foto: RWE)

„RWE steht seit Jahrzenten für Leidenschaft, Zusammenhalt und unermüdlichen Einsatz – Werte, die auch unser Team bei Borowski Tag für Tag antreiben“, so Sven Krogmann, Geschäftsführung Solarbauer Borowski GmbH.

Über Solarbauer Borowski GmbH:

Das Motto des Unternehmens: Gemeinsam schaffen wir eine bessere Zukunft – für unsere Kunden, unsere Gemeinschaft und unseren Planeten. Wir träumen von einer Welt, in der nachhaltige Energie für alle zugänglich ist und wir sind stolz darauf, dieses Ziel mit Leidenschaft und Hingabe voranzutreiben. Wir gehen täglich über unsere Grenzen hinaus, damit alle Menschen neue Wege beschreiten können.

Partner

Premium-Partner

Premium-Partner

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Die Bayerische AG

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), BL die Bayerische Lebensversicherung AG und der Kompositgesellschaft BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG sowie der BBV Holding AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen knapp 1 Milliarde Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich. Es werden zudem Kapitalanlagen von über 4,1 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 12.000 persönliche Berater stehen, den rund 1,1 Millionen Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat im aktuellen Bonitätsrating der Konzernmuttergesellschaft die Qualitätsnote A („sehr gut“) bestätigt und bescheinigt dem Unternehmen eine weit über dem Branchendurchschnitt liegende Finanzstärke. Die Töchter BA Bayerische Allgemeine AG und BL Bayerische Lebensversicherung AG werden im Bonitätsrating ebenfalls mit A bewertet. Im Nachhaltigkeitsrating der Agentur wurde die Versicherungsgruppe mit AA ausgezeichnet.

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BOB Automotive GmbH

Die BOB Automotive Group GmbH zählt zu den führenden Autohäusern im Ruhrgebiet, Rheinland und bergischen Land. Mit 26 Standorten, mehr als 660 Mitarbeitern und einem breiten Markenportfolio von Renault, Dacia, Toyota, Lexus, Alpine, Mazda, MG, BYD bis Land Rover bietet das Unternehmen moderne Mobilitätslösung für jede Lebenslage. Unter dem Motto „BOB bewegt“ steht die Gruppe für Zuverlässigkeit, Innovation und regionale Verbundenheit.

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HOLY Softdrinks GmbH

HOLY steht für eine neue Generation von Softdrinks. Mit pulverbasierten Getränken wie HOLY Energy, HOLY Iced Tea, HOLY Hydration und HOLY Milkshakes bietet das Unternehmen intensiven Geschmack ohne schlechtes Gewissen – zuckerfrei, natürlich und reich an Vitaminen. Seit der Gründung im Jahr 2020 begeistert HOLY bereits über zwei Millionen Menschen in ganz Deutschland.

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Jako AG

Aus der Garage zum führenden Teamsport-Ausrüster. Die Erfolgsgeschichte von JAKO beginnt 1989 und dauert bis heute an. Seit der Gründung ist es unser Ziel, der optimale Partner für alle Teams zu sein. In Deutschland, weltweit und von der Kreisklasse bis in die Champions League.

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Neobet

NEO.bet erhielt als einer der ersten Wettanbieter 2020 eine offizielle Deutschland-Lizenz. Das Unternehmen unterscheidet sich durch innovative Produkte, wie dem LIVE Quotenboost und wurde von erfahrenen Softwareentwicklern in Deutschland entwickelt. Im Sportsponsoring ist man seit 2020 aktiv, u.a. beim SV Werder Bremen. Moderatorin Laura Wontorra ist seit 2022 Markenbotschafterin. Seit Anfang 2024 unterstützt NEO.bet well:fair, die Neven Subotic-Stiftung, für sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen in Ostafrika.

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Extrawurst GmbH

Mehr als 100 Jahre Familien- und Firmengeschichte prägen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH. Das Unternehmen wurde 1909 von Fleischermeister Fritz Menken im Kreis Recklinghausen gegründet und wird heute in dritter Generation am Standort Gladbeck geführt. Fest im Ruhrgebiet verwurzelt, verbindet die Extrawurst GmbH traditionelle Rezepturen mit modernen Produktionsverfahren und einem verantwortungsvollen Unternehmensmanagement. Qualität, Innovationsfreude und Kontinuität bilden seit über einem Jahrhundert die Grundlage des Familienunternehmens und machen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH zu einem verlässlichen Partner und einem festen Bestandteil der regionalen Lebensmittelwirtschaft.

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Privatbrauerei Jacob Stauder

Im Wettbewerb mit den Großbrauereien und Konzernen setzen wir auf unsere eigenen Stärken, mit denen wir als familiengeführte Brauerei einen überzeugenden Vorteil für die Verbraucher und Kunden schaffen. Qualität ohne Kompromisse ist der oberste Maßstab für unsere Biere und für unser gesamtes Handeln. Wir bekennen uns zu unserem Heimatstandort Essen im Ruhrgebiet und engagieren uns in vielen Bereichen unseres Umfelds, z.B. im Sport, im sozialen Bereich und in der Kultur.

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Stölting Service group gmbh

Die international tätige Stölting Service Group hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1899 zu einem der führenden Anbieter von Serviceleistungen unter anderem in den Bereichen Reinigung, Sicherheit und Personal entwickelt. An ihren mehr als 40 Standorten in Deutschland und Österreich entwickelt sie individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für und mit den Kunden, damit diese sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Ausgezeichnete, zertifizierte Standards sichern dabei die Erfüllung selbst höchster Ansprüche. Für die Unternehmensgruppe sind täglich über 15.000 Mitarbeitende im Einsatz.

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Sparkasse Essen

Seit ihrer Gründung prägt ein Prinzip das Handeln der Sparkasse: Sie macht sich stark für das, was wirklich zählt. Für Sie und Ihre Ziele, für eine chancenreiche Gesellschaft, für eine starke Region.

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Stadtwerke Essen

Seit über 155 Jahren sind die Stadtwerke in Essen zu Hause und versorgen das Stadtgebiet mit Erdgas, Trinkwasser und Strom – zuverlässig, jeden Tag und rund um die Uhr. Auch die Wartung und Pflege des Abwassernetzes gehören zu den vielfältigen Aufgaben der Stadtwerke Essen. In ihrer langjährigen Unternehmensgeschichte entwickelten sie sich zum heutigen Energieversorger der Stadt Essen mit zahlreichen Produkten und ergänzenden Dienstleistungen, wie beispielsweise Contracting-Angeboten, einem Heiz- und Betriebskosten-Komplettservice oder auch einer Photovoltaik-Beratung.

Partner

Top-Partner

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Business-Partner Plus

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Stadionpate

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Verein

Mehr als 14.000 Mitglieder: RWE wächst weiter

Die rot-weisse Familie wird stetig größer. Der Verein hat seine Mitgliederzahl seit Februar 2022 verdoppeln können.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen
Alle zwei Wochen der Höhepunkt für RWE-Mitglieder: Heimspiele an der Hafenstraße. (Foto: Markus Endberg)

Eine steile Entwicklung: Im Februar 2022 konnte Rot-Weiss Essen den Eintritt des 7.000 Mitglieds vermelden – und jetzt, nur rund dreieinhalb Jahre später, hat sich die Zahl der Mitglieder verdoppelt: RWE kann vermelden, dass die 14.000er-Marke geknackt wurde. Die rot-weisse Familie besteht Anfang Oktober 2025 aus exakt 14.010 Vereinsmitgliedern.

Im Mai 2022 war Rot-Weiss Essen von der Regionalliga West in die 3. Liga aufgestiegen und hat die drei folgenden Drittliga-Spielzeiten auf den Tabellenplätzen 15, 7 und 8 abgeschlossen. RWE konnte zudem drei Mal in Folge den Niederrheinpokal gewinnen (2023 bis 2025).

„Die Entwicklung von Rot-Weiss Essen in den vergangenen Jahren ist in verschiedenen Bereichen absolut positiv. Wir haben wichtige Schritte zur Stabilisierung und Weiterentwicklung unternommen“, sagt Marc-Nicolai Pfeifer, Vorstandsvorsitzender von Rot-Weiss Essen. „Uns ist es zugleich ein zentrales Anliegen, unsere Werte und Traditionen zu bewahren. Professionalisierung sehen wir nicht als Gegensatz zu unserer Identität, sondern als verlässlichen Kompass, der uns ermöglicht, langfristig in der Spur zu bleiben und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Wir freuen uns sehr darüber, dass die rot-weisse Familie immer größer wird. Diese Unterstützung ist ein starkes und wunderbares Zeichen, das uns Vertrauen und weiteren Aufwind für die kommenden Monate und Jahre gibt. Mitgliedsbeiträge sind für die finanzielle Stabilität unseres Vereins wichtig – sie ermöglichen Jugendförderung, infrastrukturelle Maßnahmen und das tägliche Vereinsleben. Wir sind jedem Mitglied für die Unterstützung dankbar, ihre Zugehörigkeit hat unseren Verein geprägt und getragen.“

Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen
„Freuen uns sehr darüber, dass die rot-weisse Familie immer größer wird“: Marc-Nicolai Pfeifer (links) und Alexander Rang. (Foto: RWE)
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Verein

Geschäftsstelle/Fanshop

Daten und Öffnungszeiten der Geschäftsstelle und des Fanshops von RWE.

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Fans

Spieltagskracher: Fischerhut „70 Jahre Deutscher Meister“

Nur zum Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt am Sonntag, 2. November, im RWE-Onlineshop und am Fanshop an der Hafenstraße erhältlich– greift zu!  

Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

Zu Heimspielen können sich RWE-Fans nicht nur auf die Partie freuen, sondern auch auf den jeweiligen Spieltagskracher. So gibt es alle zwei Wochen einen oder mehrere Artikel aus dem Onlineshop im Angebot:

Zum Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt am Sonntag, 2. November, gibt’s von 10 Uhr bis ein Stunde nach Abpfiff den Spieltagskracher: Fischerhut „70 Jahre Deutscher Meister“ statt für 19,55€ nur für 10€. Der Fischerhut kann sowohl im Onlineshop als auch im Fanshop an der Hafenstraße erworben werden. Greift zu!

Fans

Türkei-Trainingslager mit RWE & tssFC: Jetzt buchen!

Rot-Weiss Essen ist vom 5. bis 11. Januar 2026 wieder in Lara bei Antalya – und für Fans gibt es ein attraktives Reiseangebot.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen
Aus einer einmaligen Reise wird eine langfristige Partnerschaft: Rot-Weiss Essen und Reiseveranstalter tssFC schließen eine dreijährige Kooperation, die auch eine Sponsoringvereinbarung enthält. (Foto/Grafik: RWE)

Rot-Weiss Essen und Reiseveranstalter tssFC haben sich auf eine insgesamt dreijährige Partnerschaft vom 1. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2028 geeinigt – und das bedeutet unter anderem: Wie schon im vergangenen Winter wird RWE auch in den kommenden beiden Wintervorbereitungen ein Trainingslager im türkischen Lara nahe Antalya absolvieren. Konkret: Anfang 2026 wird sich das Team vom 5. Januar bis zum 11. Januar an der Südküste der Türkei auf die Rückrunde vorbereiten. Damit wird die erfolgreiche Kooperation aus dem vergangenen Winter fortgeführt und gezielt weiterentwickelt.

Der 40-köpfige RWE-Tross war im Januar 2025 in einem Fünf-Sterne-Hotel untergebracht, die Trainingsbedingungen auf dem nahe gelegenen Rasenplatz im Never Give Up Football Center waren zu aller Zufriedenheit. Insgesamt war die Reise durch die Agentur tssFC optimal organisiert und dieses Trainingslager war ein eminent wichtiger Baustein der erfolgreichen Rückrunde von RWE. Und die Fans waren damals dabei und können auch nun wieder hautnah dabei sein!

Das Trainingslager kann jetzt gebucht werden – hier das attraktive Angebot für RWE-Fans:

Auch beim nächsten Türkei-Trainingslager vom 5. bis 11. Januar 2026 können wieder RWE-Fans dabei sein:

RWE und tssFC haben ein attraktives Angebot für das Fünf-Sterne-Hotel „Concorde de Luxe Resort“ sowie Hin- und Rückflug erstellt, das ab sofort für 895 Euro pro Person/Doppelzimmer bzw. 1.190 Euro pro Person/Einzelzimmer gebucht werden kann.

Unter anderem gehören dann mit zum Programm:
– Flug (SunExpress) ab/bis Düsseldorf (auf Anfrage auch andere deutsche Flughäfen möglich) nach Antalya
– 6 Übernachtungen im 5-Sterne-Hotel „Concorde de Luxe Resort“
– Verpflegung All Inclusive
– Fanabend mit Grillen mit Mannschaft und Verantwortlichen
– Elfmeterschießen gegen die RWE-Torhüter
– gemeinsames Teamfoto
– exklusiver Fan-Schal
– kostenfreier Transfer zum Trainingsplatz der Mannschaft
etc.

50 Prozent der Kosten müssen unmittelbar nach der Buchung überwiesen werden, der Rest bis acht Wochen vor Reiseantritt (5. November 2025). Buchungsmöglichkeit bis zum 15. Dezember 2025, sofortige Bezahlung des Komplettpreises bei Buchungen nach dem 5. November 2025.

Zusätzliche Hinweise:
Rot-Weiss Essen arbeitet bei der Organisation dieses Trainingslagers sehr eng und vertrauensvoll mit der Agentur tsstur zusammen, einem türkischen Reiseanbieter, der vor Ort sehr gut vernetzt und darauf spezialisiert ist, Trainingslager für Fußballmannschaften zu organisieren. Die Zusammenarbeit verlief bisher sehr professionell und hat die Verantwortlichen bereits darin bestätigt, mit tsstur die richtige Wahl getroffen zu haben.

Die Agentur tsstur hat ihren Sitz in der Türkei, sodass für Reiseangebote andere rechtliche Voraussetzungen gelten. Eigene AGBs sind zudem nicht erforderlich, es gelten die Bedingungen der Fluggesellschaft und des Hotels. Auch muss in der Türkei rechtlich kein Sicherungsschein ausgestellt werden.

tsstur ist auf Mannschafts- und weniger auf Individualreisen spezialisiert, daher kann es bei Anfragen zu längeren Wartezeiten kommen. In jedem Fall ist es jedoch möglich, die Reise bis zum 15. Dezember 2025 zu stornieren.

Durch die Buchung des offiziellen Reisepakets unterstützen RWE-Fans nicht nur den Verein, sondern erhalten auch nur hier weitere Vorteile wie z.B. einen gemeinsamen Grillabend mit der Mannschaft.

Historie

“Schöner als ein Endspiel – Dieses Spiel wird Essen nie vergessen”

90 Minuten Traumfußball gegen die Puskas Elf.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen
Die Wimpelübergabe zwischen Heinz Wewers und Ungarns Ausnahmespieler Ferenc Puskas. (Fotos: RWE-Archiv)

Rot-Weiss Essen führte in den 1950er Jahren internationale Freundschaftsspiele gegen Spitzenmannschaften aus aller Welt durch. Diese wurden zum Teil mit Kombinationsteams durchgeführt, um eine gleiche Anzahl an Nationalspielern in beiden Mannschaften zu stellen.

Zuschauer entern das Stadion

Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes erlebten die Essener Fans bei der Flutlichtpartie einer kombinierten Mannschaft RWE/Fortuna Düsseldorf gegen Honved Budapest am 7. November 1956. Natürlich war bei den Ungarn noch die Niederlage vom Berner Weltmeisterschaftsfinale 1954 im Hinterkopf, für die sich der mit sieben Nationalspielern angetretene Armeesportklub revanchieren wollte.

Die Begegnung entwickelte sich laut der Fachzeitung Fußballsport 90„(…) zu einem Freundschaftsspiel unter Flutlicht, das die Formen eines Länderspiels annahm, nicht nur im Sturm auf Karten und Plätze, sondern noch mehr in der Klasse der Leistungen. (…) Irgendwie lag über dem lichterfüllten von Menschenleibern eingerahmten Essener Spielfeld das 3:2 von Bern. Man fühlte sich um zwei Jahre zurückversetzt. Unter den Augen von Bundestrainer Sepp Herberger spielten die ungarischen Weltklassefußballer Puskas, Kocsis und Bozsik zum ersten Mal in Deutschland. Sie bezauberten im Stadion Rot-Weiss über 40.000 Zuschauer – ein 100.000 Menschen fassendes Stadion wäre gerade groß genug gewesen, alle Interessenten zu verkraften. Über Mauern wurde geklettert und jeder versuchte, irgendwie ins Stadion zu gelangen. Die verwegensten Fans kletterten bis hoch in die neuen Flutlichttürme, um dieses einmalige Fußballerlebnis zu erleben. Herzlicher Beifall und ein brausendes „Hipp, Hipp, Hurra“ empfing die ungarische Mannschaft.“

Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

Die Überfüllung des Stadions führte zu kuriosen Szenen. So kam es zu einer Spielunterbrechung, da der Ball in den Stadiontunnel geflogen war und kein Zuschauer seinen Platz preisgeben wollte, um das Spielgerät zu holen Essens Kapitän Heinz Wewers ließ sich schließlich von den Besuchern über die Menschenmenge hinwegheben, um den Ball zu holen.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

Torflut an der Hafenstraße

Das Spiel selbst wurde zu einem einzigartigen Erlebnis. Neuzugang Dan Ekner, der von Atletico Madrid an die Hafenstraße gewechselt war, gelang in der 7. Minute mit einem fulminanten Schuss aus 20 Metern das Führungstor. Der Spielberichterstatter war voll des Lobes über die Leistung des Schwedens, der ansonsten in Essen weit hinter den Erwartungen zurückblieb: „Wie er den Ball regierte und das Spiel dirigierte, war eine Augenweide.“ Von Seiten der Düsseldorfer verdiente sich der Düsseldorfer Stürmer Neuschäfer zwischen der 37. und 41. Minute die Bestnote. Ihm gelang ein lupenreiner Hattrick zum 4:2 Zwischenstand, den Weltmeisterschaftsidol Helmut Rahn mit zwei kurz hintereinander geschossenen Abseitstoren bis zur Pause leider nicht weiter ausbauen konnte. Dafür bekamen die Ungarn noch einen Handelfmeter zugesprochen. Essens Nationaltorwart Herkenrath wehrte den Schuss von Vizeweltmeister Puskas zwar ab, im Nachschuss konnte Kotacz aber zum 4:3 Halbzeitstand verkürzen. Nach dem Wechsel ging der Torreigen weiter und beide Mannschaften trennten sich schließlich leistungsgerecht 5:5. Am Ende des Spiels stürmten die begeisterten Zuschauer den Rasen und bejubelten beide Teams. Nur mit Mühe konnten sich die ungarischen Spieler einen Weg durch die Menschenmenge bahnen. Vielen ungarischen Spielern traten angesichts der Welle von Sympathie die Tränen in die Augen. „Schöner als ein Endspiel! – Puskas, Kocsis und Bozsik verzauberten 45.000 in Essen. – Zehn Tore, eines schöne als das andere. – Dieses Spiel wird Essen nie vergessen. – Puskas Elf bietet 90 Minuten Traumfußball.“, lauteten nach dem 5:5 die Schlagzeilen der Presse. Im nächsten Jahr liegt das legendärste internationale RWE-Spiel 70 Jahre zurück.

Ein Beitrag unseres ehrenamtlichen Vereinshistorikers Georg Schrepper.

ESSENER CHANCEN

Rot-Weisser Lernort

Das FÖRDERWERK war in den Ferien zu Gast im Stadion an der Hafenstraße.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen
Hoher Besuch beim Workshop: Ahmet Arslan schaute nach dem Training vorbei. (Fotos: RWE)

Die Jugendmannschaften von Rot-Weiss Essen erlebten in den Herbstferien einen besonderen Workshop am Lernort Hafenstraße, der weit über den Fußballplatz hinausging. Die U15 und U16 nahmen aktiv an einem Programm zu Persönlichkeitsbildung und Antidiskriminierung teil, das von ESSENER CHANCEN organisiert wurde.

Ein Höhepunkt für die U15 war der Besuch von Führungsspieler Ahmet Arslan im schönsten Klassenzimmer der Welt. Die Mannschaft präsentierte ihm und dem Trainerteam die Erkenntnis, dass respektvolles und demokratisches Miteinander im Team eine zentrale Rolle spielt.

ESSENER CHANCEN-Geschäftsführer Tani Capitain lobte die besondere Dynamik der Jugendmannschaften: „Es tut den Jungs gut, abseits des Rasens gemeinsam ganz andere Themen zu durchleuchten. Für uns war spannend: Die Gruppendynamik ist eine andere als bei Schulklassen. Bei manchen Workshop-Elementen ist eine Fußballmannschaft viel agiler und viel demokratischer als Schulklassen. Die Mannschaften spiegeln noch mehr die bunte Gesellschaft Essens wider.“

Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

Auch die U16 bewies im Workshop ihre Stärke als Gruppe und den respektvollen Umgang miteinander. Durch verschiedene Challenges wie den „Tower of Power“ wuchs das Team enger zusammen. Die Lehrkräfte betonten zudem die Bedeutung der teaminternen Kommunikation; etwa den Unterschied zwischen Ich- und Wir-Botschaften sowie die Nutzung diskriminierungsfreier Sprache.

Die Workshops wurden durch eine Förderung der Bundeszentrale für politische Bildung über den Lernort Stadion e.V. ermöglicht. Tani Capitain: „Danke für die Unterstützung. Unsere Lehrkräfte hatten Spaß an den jungen Talenten, die Jugendlichen haben engagiert an sich gearbeitet. Wir wollen das Ferien-Format sehr gern etablieren.“

ESSENER CHANCEN

Die starken Partner der ESSENER CHANCEN

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FÖRDERWERK

U19 empfängt am Sonntag den TSV Schott Mainz zum Heimspiel

Trainer Michael Delura: „Konsequent und klar spielen.“

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Heimspiel vor der Länderspielpause für Romero Gerres und die U19 von RWE. (Foto: Endberg)

U19: Rot-Weiss Essen – TSV Schott Mainz

Die Vorrunde der U19-DFB-Nachwuchsliga kommt ihrem Abschluss immer näher. Bevor es in die letzte Länderspielpause des Jahres 2025 geht, steht in der Gruppe H für die A-Junioren von Rot-Weiss Essen noch der 11. Spieltag auf dem Programm. Das älteste Nachwuchsteam aus dem FÖRDERWERK hat am Sonntag (ab 13 Uhr) den TSV Schott Mainz an der Seumannstraße zu Gast.

Das Team von Trainer Michael Delura geht nach dem 3:4 beim zuvor punktgleichen SV Wehen Wiesbaden als Tabellenfünfter in die Partie. „Mit den ersten 60 Minuten war ich absolut einverstanden“, resümierte der Ex-Profi. „Uns war klar, dass es im Spiel auch schwierige Phasen geben wird. Die muss man dann überstehen, was uns leider nicht gelungen ist. Ein Unentschieden wäre unter dem Strich sicherlich verdient gewesen.“

Nur einen Punkt hinter den Rot-Weissen – mit einer absolvierten Partie weniger – lauert noch der FSV Frankfurt. Der kommende Gegner TSV Schott Mainz bildet mit drei Zählern aus neun Begegnungen das Schlusslicht. Ihre einzigen Punkte hatten die Mainzer im ersten Aufeinandertreffen mit den RWE gesammelt. Am Ende stand – auch bedingt durch eine Rote Karte – ein 1:3 aus Essener Sicht zu Buche.

„Im Hinspiel hatten wir 24 Torchancen und verlieren nachher das Spiel“, erinnert sich der Ex-Profi. „Diese Klarheit, die wir in der ersten Halbzeit und auch zu Beginn des zweiten Durchgangs gegen den SV Wehen Wiesbaden hatten, benötigen wir wieder – inklusive einer verbesserten Chancenverwertung. Dann werden wir ein gutes Spiel machen. Dafür erwarte ich, dass wir konsequent, klar und nach vorne spielen. Es verfolgt uns ein wenig, dass wir ein gutes Spiel machen, unsere Chancen aber nicht genug nutzen.“

Personell gibt es gute Neuigkeiten. Bereits in der Partie beim SV Wehen Wiesbaden gab Rechtsaußen Vleron Isljami nach einer Sehnenentzündung sein Comeback als Einwechselspieler. Luca Baer holt seinen Rückstand nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk weiter auf.

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FÖRDERWERK

Grembowietz: "BVB eine Klasse für sich"

Rot-Weiss Essens U17 steht am Sonntag bei Borussia Dortmund vor schwieriger Aufgabe.

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Im Hinspiel unterlag RWE gegen Dortmund mit 0:3. (Foto: Markus Endberg)

U17: Borussia Dortmund – Rot-Weiss Essen

Nach zwei Siegen gegen FC Viktoria Köln (4:1) und beim SC Preußen Münster (3:0) stehen die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen an diesem Wochenende vor einer ganz schwierigen Aufgabe. Das Team von Trainer Jens Grembowietz ist im Rahmen des 8. Spieltages in der U17-DFB-Nachwuchsliga am Sonntag (ab 11 Uhr) bei Borussia Dortmund gefordert. Der BVB hatte am letzten Spieltag durch die erste Saisonniederlage gegen den VfL Bochum (1:4) die Tabellenführung an die Bochumer abgegeben, wird gegen RWE mit aller Macht versuchen, den „Platz an der Sonne“ zurückzuerobern.

Die rot-weisse U17 schloss die Hinrunde in der Vorrundengruppe H dank des dritten Saisonsieges auf dem beachtlichen vierten Platz ab, unter anderem vor den Revierrivalen FC Schalke 04 und Rot-Weiß Oberhausen. Der dritte Rang, der zur Qualifikation für die Liga A berechtigt und auf dem aktuell der FC Viktoria Köln steht, ist nur zwei Zähler entfernt.

Um für die Aufgabe in Dortmund gewappnet zu sein, hatte Jens Grembowietz seinem Team zuletzt drei freie Tage gegönnt, um die Akkus entsprechend aufzuladen. Nach der 0:3-Hinspielniederlage geht der RWE-Trainer mit seiner Mannschaft auch in das Rückspiel als klarer Außenseiter. „Dennoch traue ich meinem Team innerhalb von 90 Minuten immer zu, eine Überraschung zu schaffen“, sagt der 38-Jährige.

Grembowietz weiter: „Beim Hinspiel an der Seumannstraße spiegelte das Endergebnis nicht den wahren Spielverlauf wider. Dennoch war und ist uns der BVB in vielen Bereichen einen Schritt voraus. Die Truppe verfügt über wahnsinnig gute Fußballer, ist technisch und taktisch eine Klasse für sich. Dennoch fahren wir nicht zum BVB, um uns dort kampflos zu ergeben.“ Die Voraussetzungen sind schon mal gut: Die U17 von RWE reist mit „voller Kapelle“ und ohne personelle Probleme zum BVB.

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FÖRDERWERK

Jugend-Partner

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Jugend-Partnerschaft „Wegbereiter“

Jugend-Partnerschaft „Ziehvater“

Nächster Gegner

Ingolstadt nach missglücktem Start inzwischen in Saison angekommen

Formstarke „Schanzer“ landen drei Siege in Serie.

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In der letzten Saison mit einem 2:2-Unentschieden gegen RWE: Sabrina Wittmann. (Foto: Endberg)

Nach dem bevorstehenden Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05 bekommt es Rot-Weiss Essen auch in der nächsten Auswärtspartie mit einem bayerischen Ligakonkurrenten zu tun. Das Team von Trainer Uwe Koschinat ist im Rahmen des 14. Spieltages am Samstag, 8, November, ab 14 Uhr beim FC Ingolstadt 04 gefordert.

Mit Rang zehn in der abgelaufenen Saison hatten die „Schanzer“ eine Spielzeit zum dritten Mal nacheinander nur auf einem zweistelligen Tabellenplatz beendet. Unter anderem auch deshalb musste der frühere Erstligist die Abgänge von einigen Leistungsträgern verkraften. Top-Talent Deniz Zeitler wechselte gegen eine Ablöse zum Bundesligisten TSG Hoffenheim gewechselt, sammelt bislang allerdings Spielpraxis in der U 23. Felix Keidel (SV 07 Elversberg), Mladen Cvjetinovic (KSV Holstein Kiel), Torjäger Sebastian Grönning (Hertha BSC) und Torwart Pelle Boevink (SpVgg Greuther Fürth) sind nun in der 2. Bundesliga aktiv. Bryan Kayo (Oud-Heverlee Leuven) setzt seine Laufbahn in der höchsten Spielklasse Belgiens fort. Benjamin Kanuric (Leixões SC) ist nun in Portugal am Ball, während sich David Kopacz dem Ligakonkurrenten VfL Osnabrück angeschlossen hat.

Von den elf Spielern mit den meisten Einsatzminuten während der abgelaufenen Saison sind damit nur noch Simon Lorenz, Kapitän Lukas Fröde, Marcel Costly und Max Besuschkow übrig. Bei den elf Neuzugängen ist auffällig, dass nicht weniger als fünf von ihnen zuletzt bei einem Verein im Ausland unter Vertrag standen. Von den neuen Spielern gehörten bislang Angreifer Mads Borchers (Vaasan Palloseura/Finnland), die Mittelfeldspieler Fredrik Carlsen (Silkeborg IF/Dänemark) und Yann Sturm (SC Freiburg, ist ausgeliehen) sowie Innenverteidiger Jonas Scholz (Helmond Sport/Niederlande) sowie Torhüter und Leih-Rückkehrer Markus Ponath (FV Illertissen) regelmäßig zur Startelf von Ingolstadts Cheftrainerin Sabrina Wittmann.

Schlussmann Ponath erlitt allerdings Anfang Oktober in der Partie beim SC Verl (2:2) einen Mittelhandbruch und wird seitdem von Kai Eisele vertreten, mit dem der FCI nach vier Einsätzen (zehn Punkte) noch unbesiegt ist. Aber auch mit den Leistungen und den Entwicklungen des 24-jährigen Markus Ponath sind die FCI-Verantwortlichen um Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer und Sportdirektor Ivo Grlic zufrieden, so dass der Vertrag vor wenigen Tagen vorzeitig verlängert wurde. Ponath ist bereits seit 2012 Teil der „Schanzer“ und war damals im Alter von nur elf Jahren vom FSV Pfaffenhofen in das Nachwuchsleistungszentrum der Donaustädter gewechselt. Er feierte schließlich am 15. Mai 2022 sein Profi-Debüt, als er noch in der 2. Bundesliga gegen Hannover 96 erstmals das Tor hütete.

„Beim FV Illertissen hat Markus Ponath in der letzten Saison einen großen Schritt gemacht und ist als gereifter Spieler zu uns zurückgekehrt“, sagt Sportdirektor Grlic. „Hier hat er sich in der Vorbereitung durchgesetzt und mit konstant starken Leistungen zur Nummer Eins entwickelt. Bis zu seiner bitteren Verletzung in Verl war Poni mit seiner Ruhe, Präsenz und Ausstrahlung ein enorm wichtiger Rückhalt für unser Team. Umso mehr freuen wir uns, dass er auch in Zukunft Teil unseres Klubs bleibt.“

Als Team lief es für den FC Ingolstadt 04 in dieser Spielzeit zunächst aber über mehrere Wochen noch nicht rund. Mit lediglich acht Zählern stand nach dem 9. Spieltag sogar ein Abstiegsplatz zu Buche. Drei Siege in Folge – ein 4:1 gegen den SSV Ulm 1846 Fußball, ein 1:0 bei Alemannia Aachen und zuletzt das 2:1 gegen den ambitionierten 1. FC Saarbrücken – spülten das Wittmann-Team aber bis auf Platz zehn nach oben. Der Rückstand auf Relegationsrang drei beträgt noch fünf Zähler. „Jeder kämpft für jeden und bügelt auch mal die Fehler des Mitspielers aus. Das ist ein super Gefühl“, so Innenverteidiger Jonas Scholz. „Wir dürfen aber jetzt nicht aufhören, sondern müssen weitermachen.“

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Opa Luscheskowski

Dem Opa Luscheskowski sein Enkel

Ein Blick durch die rot-weisse Brille.

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Kerl inne Kiste, aufn Tach genau vor eine Woche is dat große Derby der dritten Liga gestiegen und die Nachbeben sind immer noch zu spürn. Und zu hörn. Denn wenn man ma ganz mucksmäusken still is, und der Wind günstich steht, dann hör ich ganz leise ein Zebra schluchzen und heulen wie dem Nachbarn sein Rotzigen, wenn er beim Kicken ma wieder die Murmel vor die Omme bekomm hat. Schon wieder ham die Zebras et nich geschafft unsere Roten zu schlagen, schon wieder war man ja eigentlich sowatt von dat bessere Team und die Essener Fans sind ja sowieso alle doof … bla bla bla.

Dat die Zebras inne letzten 20 oder 25 Minuten am Drücker warn und RWE mit Mann und Maus verteidigen musste, lässt sich nich leugnen. Dat die Zebras in dieser Phase auch näher am 2:1 waren als wir – na klar, keine Frage. Zur Wahrheit gehört aber auch, dat ich die richtig dicken Chancen vonn Zebras nich gesehen hab. Allenfalls gute Möglichkeiten, die nicht gut aufs Tor gekommen sind. Und am Ende dauert ein Spiel halt auch neunzich und nich fümmenzwanzich Minuten! In einem Großteil der Zeit hatten unsere Roten dat Heft inne Hand und trifft der Müsel nich nur die Latte, dann … aber sei et drum. Die Zebras ham getz 4 Spiele nich gewonnen. Liegt nich immer an den anderen, liebe Duisburger, also heul leise kleines Zebra.

Nach dem Derby is jetz heute ersmal wieder Heimspiel angesacht. Zu Gast sind die Schnüdel vom FC Schweinfurt. Die sympathischen Franken ham die rote Laterne und dat rettende Ufer is schon 10 Punkte entfernt. Vom Papier her gesehen sind die Rollen klar verteilt und ein Sieg is eigenzlich Pflicht. Wer sich aber mal die Spiele vonne Schnüdel angesehen hat, der muss zugeben, dat einige Niederlagen sehr unglücklich waren und mit bisken mehr Dusel inne ein oder anderen Situation sicher einige Punkte mehr aufm Konto wären.

Aber hätte, hätte Fleischkrokette! Bisken Dusel gehört immer dazu, aber darauf darf man sich auch nich verlassen. Unsere Roten wollen sich weiter oben festsetzen und dafür muss – bei allem Respekt vor die Schnüdels – der nächste Heimsieg her. Uwe muss dafür sorgen dat seine Bengels konzentriert und mit 1907% Ernsthaftigkeit in dieses Spiel gehen. Dann werden auch die Tore fallen und wir feiern den vierten Heimsieg in Folge. Einfach immer weiter. Und irgendwann hört man aus Duisburg auch kein Klagen mehr, denn soweit ich weiß, machen Huftiere beim Staunen und Zittern keine Geräusche…

Nur der RWE!

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Service

Vorverkaufsstellen

RWE-vorverkaufsstellen

Essen (Nord / Ost)Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

KUMACO GmbH
Grass Str. 8
45356 Essen – Dellwig
Tel.: 0201-584 99 263

Sportshop Ruhr
Altenessener Str. 238a
45326 Essen – Altenessen

Tabakwaren Brunnert
Marktstr. 39
45355 Essen – Borbeck
Tel.: 0201-682231

Teamsport Philipp Essen
Burggrafenstraße 16
45139 Essen – Frillendorf
Tel.: 0201-5978778

Videothek Bieniek & Bieniek GbR
Bocholder Str. 243
45365 Essen – Bergeborbeck

Essen (Süd / West)Kurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

Petite Papeterie Drange
Laubenweg 11
45149 Essen – Margaretenhöhe
Tel.: 0201 – 43866233

Reise-Welle e.K.
Holsterhauser Str. 102
45147 Essen – Holsterhausen
Tel.: 0201 – 9599190

Steeler Whisky Fass
Grendplatz 6
45276 Essen – Steele
Tel.: 0201-510865

TUI Travelstar Reisebüro Burgaltendorf
Alte Hauptstr. 104 – 106
45289 Essen – Burgaltendorf
Tel.: 0201 – 59 27 60
Fax :0201 – 577 57

DuisburgKurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

Konzertkasse Lange GmbH
Sternbuschweg 261
47057 Duisburg
Tel.: 0203-26464

Tourist Information Duisburg
Königstr. 86
47051 Duisburg
Tel.: 0203 – 285440

DinslakenKurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

WM-Ticketshop
Max-Eyth-Strasse 11
46539 Dinslaken
Tel.: 02064-731126

GladbeckKurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Gladbeck
Sandstraße 15
45964 Gladbeck
Tel.: 02043-928418

KrefeldKurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

Ticket Sachs
Am Hauptbahnhof 6
47798 Krefeld

Kamp-LintfortKurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

ARTZ Reisen GmbH
Moerser Str. 230 
47475 Kamp Lintfort

OberhausenKurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

Tabakwaren Markus Brinkmann
Dudelerstraße 7
46147 Oberhausen

Ticketshop in der Niebuhrg
Niebuhrgstr. 61
46049 Oberhausen
Tel.: 0208-860072

RecklinghausenKurze Fuffzehn - RWE vs. S05 – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Recklinghausen
Am Stadion 30
45659 Recklinghausen
Tel.: 02361-66116

Service

Impressum der kurzen fuffzehn

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