Vorwort

Liebe Fans von RWE, Mitglieder und Gäste!

RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang blicken im „kurze fuffzehn“-Vorwort auf das letzte Heimspiel der Saison gegen den SC Verl.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen
RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer (r.) und Alexander Rang freuen sich auf das Heimspiel gegen den SC Verl. (Foto: Markus Endberg)

Liebe RWE-Fans, liebe Mitglieder und Gäste,

in entscheidenden Saisonphasen zeigt sich, was eine Mannschaft, ein Verein und die Hafenstraße ausmachen. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge ist die Situation klar – und genauso klar ist unser gemeinsamer Anspruch. Wir wollen schnellstmöglich wieder den Fokus auf unsere Stärken richten. Und diese Stärken haben wir in dieser Saison eindrucksvoll bewiesen: mit sieben Siegen in Folge, mit erfolgreichen Auftritten unserer Mannschaft und mit einer Hafenstraße, die immer wieder den Unterschied machen kann.

Genau daran wollen wir gemeinsam anknüpfen. Unsere Mannschaft ist bereit, alles auf dem Platz zu lassen, eine Reaktion zu zeigen und gemeinsam mit euch zurück in die Erfolgsspur zu finden. Gerade zuhause entsteht aus der Verbindung zwischen Mannschaft und Fans eine besondere Energie. Umso mehr freuen wir uns, dass wir erstmals in der Geschichte an der Hafenstraße zusätzlich den Stehplatz-Auswärtsbereich für unsere eigenen Unters öffnen können. Das bedeutet noch mehr Support, noch mehr Atmosphäre und noch mehr rot-weisse Begeisterung für dieses wichtige Heimspiel gegen den SC Verl.

Passend zu diesem besonderen Spieltag steht auch ein besonderes Jubiläum im Mittelpunkt: 100 Jahre RWE-Wappen. Unser Vereinslogo steht seit einem Jahrhundert für Identität, Zusammenhalt, Stolz und Leidenschaft. Mit unserem Sondertrikot unter dem Motto „Unser Wappen. Unser Stolz. 100 Jahre.“ wollen wir genau diese Werte sichtbar machen. Dass das Sondertrikot innerhalb kürzester Zeit vergriffen war, zeigt einmal mehr die außergewöhnliche Verbindung zwischen diesem Verein und seinen Fans. Die Limitierung auf 2.500 Exemplare war dabei ganz bewusst gewählt – einerseits, um dieses besondere Trikot exklusiv und wertvoll zu halten, andererseits auch, um unseren Mitgliedern einen besonderen Mehrwert zu bieten, da das Trikot exklusiv für Mitglieder erhältlich war.

Ein weiterer besonderer Moment erwartet uns ebenfalls rund um diesen Spieltag: Die Instandsetzung der Helmut-Rahn-Statue ist planmäßig abgeschlossen, sodass der „Boss“ pünktlich zum Saisonfinale wieder an seinen angestammten Platz an der Hafenstraße zurückkehrt. Auch das ist ein wichtiges Zeichen für die Identität und Geschichte unseres Vereins.

Wie stark unsere Gemeinschaft auch abseits des Rasens funktioniert, haben wir zuletzt erneut beim Grugalauf erlebt. Gemeinsam mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unserem Trainerteam um Uwe Koschinat sowie weiteren Unterstützern wurden Kilometer für soziale Zwecke gesammelt und Spendengelder erlaufen. Genau dieser Zusammenhalt und dieses gemeinsame Engagement zeichnen Rot-Weiss Essen aus.

Jetzt aber gilt der volle Fokus dem Hier und Jetzt. Ein Spiel. Eine Chance. Eine gemeinsame Aufgabe. Lasst uns mit Mut, Überzeugung, Teamgeist und voller Energie alles investieren, um gemeinsam etwas zu gewinnen.

In diesem Sinne:
Alles für Rot-Weiss!

Nur der RWE!

Marc-Nicolai Pfeifer & Alexander Rang
Vorstand Rot-Weiss Essen

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Uwe Koschinat: "Kein Davor und kein Danach: Nur voller Fokus"

RWE-Cheftrainer vor Heimabschluss gegen SC Verl  im „kurze fuffzehn“-Interview..

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Uwe Koschinat setzt den Fokus auf das Heimspiel gegen den SC Verl. (Foto: Markus Endberg)

Im letzten Heimspiel der Drittliga-Saison 2025/2026 empfängt Rot-Weiss Essen an diesem Samstag ab 14 Uhr mit dem SC Verl einen direkten Konkurrenten im Rennen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nach drei Niederlagen in Folge gilt es für das Team von RWE-Trainer Uwe Koschinat, die Trendwende zu schaffen und die Chance zu wahren, um das große Ziel im Endspurt noch zu erreichen. Vor ausverkauftem Haus sollen gegen die spielstarken Ostwestfalen die drei Punkte an der Hafenstraße bleiben. Vor dem Duell stellte sich Uwe Koschinat wie immer ausführlich den Fragen der Redaktion der „kurzen fuffzehn“.

Hallo Uwe! Das letzte Heimspiel der Saison steht unmittelbar bevor. Mit dem SC Verl stellt sich der Tabellenfünfte an der Hafenstraße vor. Wie hast Du das Team auf die Partie eingestimmt?
Nach den jüngsten Ergebnissen war es sehr wichtig, den Blick so schnell wie möglich wieder nach vorne zu richten und sich ausschließlich auf unsere Aufgabe gegen den SC Verl zu konzentrieren. In dieser Woche gab es für uns kein Davor und kein Danach. Wir benötigen den vollen Fokus, um gegen einen starken Gegner die richtige Idee zu entwickeln, die größtmögliche Energie auf den Platz zu bringen und eine Top-Leistung abzuliefern.

Gab es eine besondere Vorbereitung?
Wir haben uns natürlich viele Gedanken gemacht, wollten aber nicht allzu sehr in unsere gewohnten Abläufe eingreifen. Schließlich haben die sich über sehr weite Strecken der Saison absolut bewährt. Daher haben wir uns alle gemeinsam nur entschieden, das Team dadurch ein wenig abzuschotten, indem wir ausschließlich nicht-öffentliche Trainingseinheiten absolviert haben. Das sollte dafür sorgen, dass sich die Spieler optimal vorbereiten, wir aber auch im taktischen Bereich komplett unbeobachtet arbeiten konnten.

Zwei Spieltage vor dem Saisonende belegt RWE Platz vier, ist jeweils nur zwei Punkte von einem direkten Aufstiegsplatz und vom Relegationsrang entfernt. Daher ist noch alles möglich!
Das stimmt. Dennoch neige ich nicht dazu, die Situation schönzureden. Wir standen nach unseren sieben Siegen auf Platz zwei, hatten bis vor einer Woche als Tabellendritter ebenfalls noch alles in der eigenen Hand. Dass wir diese gute Ausgangsposition aus der Hand gegeben haben, tut weh und war auch enttäuschend. Es ist Fakt, dass wir jetzt auch auf andere angewiesen sind. Aber wie gesagt: Erst einmal geht es für uns nur darum, das Heimspiel gegen den SC Verl zu gewinnen. Alles andere zählt erst einmal nicht.

Der SC Verl liegt drei Punkte hinter RWE auf Rang fünf, ist also fünf Zähler von einem Aufstiegsplatz entfernt. Haben die Gäste aus Deiner Sicht noch eine kleine Chance?
Nach eigenen Aussagen waren die Verler schon mehrfach aus dem Rennen. Sie sind aber immer wieder aufgestanden und haben zuletzt mit dem 4:0 gegen den TSV Havelse wieder Schwung aufgenommen. Unabhängig vom Ausgang der letzten beiden Partien spielt der SC Verl eine starke Saison und wird alles tun, um bei uns zu gewinnen. Auch beim Tabellenführer VfL Osnabrück haben sie nur deshalb in der Nachspielzeit noch verloren, weil sie alles riskiert haben, um das Spiel für sich zu entscheiden. Von daher gehe ich davon aus, dass sie auch an der Hafenstraße mutig auftreten und voll attackieren werden.

Beim 0:0 im Hinspiel gelang es RWE ausgezeichnet, die beste Offensive der Liga mit einer starken Defensivleistung zu stoppen. Kann das erneut der Schlüssel sein?
Fakt ist, dass unsere Verteidigungsmentalität im ersten Duell die Note 1 verdient hatte. Dazu hatten wir in der Endphase der Partie sogar noch die große Chance, das Spiel komplett auf unsere Seite zu ziehen. Wir haben also schon gezeigt, wie es gehen kann.

Die Spielweise des SC Verl gilt in der Liga als außergewöhnlich. Wie kann man dem begegnen?
Ein wichtiger Punkt ist, dass wir definitiv eine sehr hohe Laufleistung benötigen werden, um zum Erfolg zu kommen. Das wird bei der Nominierung der Anfangsformation mit Sicherheit eine Rolle spielen.

Wird im Vergleich zum Stuttgart-Spiel eine deutlich veränderte Startelf auf dem Platz stehen?
Davon ist auszugehen. Wir haben in dieser Woche beim Training genau hingeschaut, wer bereit ist, wer die nötige mentale Robustheit mitbringt und wer die Situation als Chance begreift. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass selbst Mitte der Woche noch nicht genau feststand, welche Spieler uns definitiv zur Verfügung stehen. Davon hängt sicherlich auch einiges ab.

Du sprichst die Personalsituation an. Wie ist der Stand?
Im Vergleich zum Stuttgart-Spiel wird Ramien Safi nach seiner Gelbsperre wieder dabei sein. Auch Klaus Gjasula ist wieder spielberechtigt, war allerdings zuletzt wegen seiner Verletzung am Sprunggelenk noch nicht wieder bei 100 Prozent. Gleiches gilt für Dickson Abiama wegen seiner muskulären Probleme im Oberschenkel. Dass Franci Bouébari weiterhin fehlen wird, ist ebenfalls sehr schade, den auch er hat der Mannschaft gerade im Zusammenspiel mit Lucas Brumme viel gegeben. So oder so verfügen wir jedoch über einen starken Kader und werden ein Team aufbieten, das auf jeden Fall in der Lage ist, mit der Unterstützung der Fans die drei Punkte an der Hafenstraße zu behalten.

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Michael Lorenz: "Das Team wird alles geben!"

Der RWE-Aufstiegsheld und Sportliche Leiter des FÖRDERWERKs spricht vor dem Verl-Heimspiel hier im „kurze fuffzehn“-Interview.

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Michael Lorenz stieg in der Saison 2005/2006 mit RWE in die 2. Bundesliga auf. (Foto: RWE)

Wenn Rot-Weiss Essen im Saisonendspurt in der 3. Liga um den Aufstieg in die 2. Bundesliga kämpft, dann fiebern auch viele Vereinslegenden mit, denen dieses „Kunststück“ schon einmal gelungen war. Dazu gehört auch Ex-Profi Michael Lorenz (47), der 2006 – unter anderem auch zusammen mit seinem jüngeren Bruder Stefan – zuletzt mit RWE die sofortige Rückkehr in das Unterhaus des deutschen Profifußballs schaffte.

Beide aus Berlin stammenden Lorenz-Brüder sind dem Verein über viele Jahre eng verbunden geblieben und aktuell auch wieder in wichtigen Funktionen tätig. Während Stefan als Trainer mit der zweiten Mannschaft den dritten Aufstieg nacheinander anstrebt (diesmal in die Landesliga), ist Michael Sportlicher Leiter im FÖRDERWERK an der Seumannstraße. Vor dem Heimspiel der Profis gegen den SC Verl nahm sich der „Aufstiegsexperte“, der schon zuvor mit dem SV Babelsberg 03 und dem SC Paderborn 07 jeweils den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft hatte, Zeit für die Fragen der „kurzen fuffzehn“.

Hallo Michael! Rot-Weiss Essen steckt mitten im Saisonendspurt der 3. Liga. An diesem Samstag steht das letzte Heimspiel der Saison gegen den SC Verl an. Wie sehr fieberst Du da als ehemaliger RWE-Profi mit?
Michael Lorenz: Ich habe bekanntlich selbst für Rot-Weiss gespielt und bin jetzt im FÖRDERWERK tätig, wünsche uns allen von daher ohnehin nur das Beste. Ich bin nach so vielen Jahren aber natürlich auch RWE-Fan, genau wie meine Frau und unser jüngster Sohn. Wir drücken dem Team alle Daumen, dass gegen Verl die Trendwende gelingt und wir am Saisonende etwas zu feiern haben.

Du hast solche Situationen in der Endphase einer Saison oft selbst erlebt. Worauf kommt es jetzt vor allem an?
Da spielen so viele Faktoren eine Rolle. Wie ist die Tagesform? Welche Spieler stehen zur Verfügung? Wie ist die Tabellenkonstellation? Wer hat das nötige Matchglück auf seiner Seite? Da muss ich ganz bestimmt keine Tipps oder Ratschläge geben. Das Team wird mit Sicherheit alles geben, um möglichst erfolgreich zu sein. Fakt ist, dass noch alles möglich ist. Deshalb sollten wir uns alle auf das Heimspiel an der Hafenstraße freuen.

Wie empfindest Du insgesamt die Entwicklung des Klubs?
In den letzten Jahren wurde nach dem Aufstieg in die 3. Liga grundsätzlich eine positive Entwicklung eingeleitet. Ich sehe den Verein in vielen Bereichen auf einem guten Weg. RWE wirkt wirtschaftlich stabil, plant und realisiert gemeinsam mit der Stadt infrastrukturelle Maßnahmen und spielt aktuell die bislang beste Drittligasaison. Das sind gute Voraussetzungen, um dauerhaft erfolgreich zu sein.

Welche Erinnerungen kommen bei Dir auf, wenn Du an die Aufstiegssaison 2005/2006 zurückdenkst?
Nach dem damaligen Abstieg aus der 2. Bundesliga stellten Trainer Uwe Neuhaus und der Sportliche Leiter Olaf Janßen einen fast komplett neuen Kader zusammen. Wir hatten viele erfahrene Spieler im Team wie etwa Alexander Löbe, Stijn Haeldermans, Michael Bemben, Holger Wehlage oder Mac Younge-Mouhani, um nur einige zu nennen. In der Winterpause kam auch noch Arie van Lent dazu. Es war insgesamt eine herausragende Mannschaft mit großartigen Typen, die das damalige Projekt Wiederaufstieg umgesetzt haben. Auch für mich persönlich und meinen Bruder war es die prägendste Zeit unserer Karrieren und hat dabei entscheidend mitgeholfen, dass wir im Ruhrgebiet Wurzeln geschlagen haben.

Die Entscheidung fiel damals am vorletzten Spieltag. Wie hast Du das erlebt?
Ich weiß noch ziemlich genau, dass wir zuvor gegen unseren direkten Konkurrenten FC St. Pauli 2:0 gewonnen hatten. Dadurch reichte es im letzten Heimspiel der Saison gegen den SV Werder Bremen II schon ein Unentschieden, um den Aufstieg perfekt zu machen. Wir haben es dann auch mit einem 0:0 über die Runden gebracht. Allein schon im damaligen Georg-Melches-Stadion aufzulaufen, war immer Gänsehaut pur. Danach haben wir bestimmt zwei oder drei Nächte durchgefeiert. Dass wir dennoch auch das abschließende Spiel in Erfurt noch 1:0 gewonnen haben, zeigt den Charakter des Teams.

Was traust Du den aktuellen Rot-Weissen nun im Heimspiel gegen den SC Verl zu?
Dass auch unsere jetzige Mannschaft sehr charakterstark ist, hat sie in dieser Saison schon oft bewiesen. Wichtig wird sein, bei sich zu bleiben und gemeinsam mit den Fans eine Einheit zu bilden. Mit positiver Energie ist an der Hafenstraße alles möglich.

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Der SC Verl hat nach Dämpfern nur noch Außenseiterchancen auf Aufstieg

Mindestens zwei Verler Leistungsträger zieht es in 2. Bundesliga.

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Der SC Verl steht aktuell mit 61 punkten auf Platz 5. (Foto: Markus Endberg)

Lange Zeit sah es in dieser Saison danach aus, als könnte das bevorstehende letzte Heimspiel von Rot-Weiss Essen gegen den SC Verl an diesem Samstag, 9. Mai, ab 14 Uhr im Endspurt der 3. Liga ein mögliches „Finale“ um einen Aufstiegsplatz werden. Die Chance, am Saisonende den zweiten oder dritten Tabellenplatz zu belegen, haben beide Teams auch nach wie vor. Allerdings haben es beide Vereine vor dem direkten Aufeinandertreffen im Stadion an der Hafenstraße als Tabellenvierter und -fünfter nicht mehr in der eigenen Hand.

Dass RWE trotz der jüngsten drei Niederlagen im Folge immer noch mit drei Punkten Vorsprung auf die Ostwestfalen in das Top-Spiel geht, hängt eng mit der letzten Englischen Woche der laufenden Spielzeit zusammen. Anfang April holte das Team von Trainer Tobias Strobl aus den Partien beim SSV Ulm 1846 Fußball (0:1), gegen den FC Hansa Rostock (1:2) und beim FC Erzgebirge Aue (1:1) nur einen Zähler. Nur der FC Ingolstadt 04 und der SV Wehen Wiesbaden waren in diesem Zeitraum komplett leer ausgegangen. Zum Vergleich: RWE holte die optimale Ausbeute von neun Punkten.

Ihre vermutlich letzte Chance, den direkten Aufstieg doch noch zu realisieren, hatten die Verler wohl vor zwei Wochen im Auswärtsspiel beim Ligaprimus VfL Osnabrück. Der Sportclub drängte in der Schlussphase beim Stand von 1:1 auf den Siegtreffer, um wieder näher an die Spitzenplätze heranzurücken. Die Osnabrücker setzten in der Nachspielzeit aber den entscheidenden Konter zum 2:1-Endstand und stehen inzwischen sogar schon vorzeitig als Meister fest.

Trotz der Rückschläge mit drei Niederlagen im April spielt der SC Verl seine beste Drittliga-Saison. Erst im zurückliegenden Jahr hatten die Ostwestfalen mit 57 Punkten ihre bislang höchste Punktzahl gesammelt und Rang sieben als beste Endplatzierung eingestellt. Nach dem zurückliegenden 4:0 gegen den TSV Havelse steht das Strobl-Team mittlerweile bei 61 Zählern.

Dabei müssen die Verantwortlichen um den ehemaligen RWE-Profi Zlatko Janjic (Sportvorstand) quasi Jahr für Jahr die Abgänge von Leistungsträgern verkraften. Schon jetzt ist bekannt, dass Mittelfeldspieler Timur Gayret den Verein verlassen wird. Der 27-Jährige schließt sich dem benachbarten SC Paderborn 07 an, der sich aktuell noch im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga befindet. Gayret war im Sommer 2024 vom damaligen Absteiger Hallescher FC nach Verl gewechselt. Bereits in seiner ersten Saison entwickelte sich der 27-Jährige zu einem Leistungsträger und sammelte insgesamt zwölf Scorerpunkte (fünf Tore, sieben Vorlagen). In der aktuellen Spielzeit ernannte Trainer Tobias Strobl den gebürtigen Berliner zum Vize-Kapitän. Mit 14 Scorerpunkten (fünf Tore, neun Assists) hat er seine Werte aus der Vorsaison übertroffen.

Seine Statistik wird Timur Gayret allerdings nicht weiter verbessern können: Bei der Partie gegen den FC Viktoria Köln (2:0) zog er sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes zu. „Die Diagnose schockt uns alle und ihn natürlich am meisten selbst“, so Zlatko Janjic. „Neben seinen sportlichen Fähigkeiten hat er hier in den letzten zwei Jahren auch menschlich große Spuren hinterlassen. Einen solchen Abschied hat er nicht verdient. Wir werden Timur jeden Tag auf seinem Weg zurück auf den Platz maximal unterstützen. Dabei spielt es auch gar keine Rolle, dass er uns im Sommer verlässt.“

Den SC Verl in Richtung der 2. Bundesliga verlassen wird auch Fynn Otto. Der 24-jährige Innenverteidiger schließt sich dem 1. FC Nürnberg an, der schon am Ende der letzten Saison mit Fabio Gruber und Tom Baack zwei Verler Spieler verpflichtet hatte. „Bei den Leistungen, die Fynn in den letzten zwei Jahren bei uns abgeliefert hat, ist dieser Schritt absolut verdient“, so Janjic. „Er ist spielerisch, aber auch charakterlich extrem gereift. Wir haben es wieder geschafft, die Entwicklung eines talentierten Spielers deutlich zu fördern und ihn auf ein besseres Niveau zu heben. Wir wünschen ihm viel Erfolg in Nürnberg.“

Aber auch Neuzugänge für die kommende Saison stehen beim SC Verl bereits fest. Den Anfang machte Rechtsverteidiger Felix Vogler (22) aus der zweiten Mannschaft des Zweitligisten 1. FC Magdeburg. Dann statteten die Verler ihren U 23-Spieler Emmanuel Bamba (18) mit einem Vertrag für die Profimannschaft aus. Und zuletzt wurde noch Mika Clausen (23) vom als Absteiger feststehenden FC Erzgebirge Aue verpflichtet.

„Wir haben uns bereits vor seinem Wechsel nach Aue mit Mika beschäftigt und freuen uns deshalb umso mehr, dass er ab der kommenden Saison das Sportclub-Trikot tragen wird“, erklärt Sportvorstand Janjic. „Mika ist im Mittelfeld vielseitig einsetzbar und ein klassischer Box-to-Box-Spieler. Er kann den entscheidenden Pass geben, Tore erzielen, aber arbeitet auch intensiv gegen den Ball. Mit seiner Erfahrung in dem noch jungen Alter wird er ein zentraler Baustein für unser Spiel in der kommenden Saison sein.“

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Spieltag/Tabelle/Spielplan

Der Spielplan und die Tabelle der 3.Liga für die Saison 2025/2026.

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Der aktuelle Spieltag der 3. Liga

Die Tabelle der 3. Liga

Spielplan – Rot-Weiss Essen

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Spieltagsinfos

Spieltagsinfos

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Spieler

KADer & Staff für die Saison 2025/26

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Mit diesem Personal geht’s in die Rückrunde. (Foto: Markus Endberg)
Tor
1 Jakob Golz 16.08.1998
13 Tino Casali 14.11.1995
25 Malte Brüning 18.03.2004
35 Felix Wienand 27.06.2002
Abwehr
2 Michael Kostka 13.12.2003
4 Michael Schultz 30.05.1993
14 Lucas Brumme 25.09.1999
15 Ben Hüning 11.11.2004
19 Franci Bouebari 12.09.2003
23 Jose Enrique Rios Alonso 13.08.2000
33 Tobias Kraulich 24.03.1999
37 Jannik Hofmann 28.02.2002
38 Nico Schulte-Kellinghaus 26.07.2007
Mittelfeld
8 Klaus Gjasula 14.12.1989
16 Ruben Reisig 16.03.1996
18 Nils Kaiser 03.02.2002
26 Torben Müsel 25.07.1999
39 Gianluca Swajkowski 05.04.2005
Angriff
7 Ramien Safi 17.10.1999
9 Jaka Čuber Potočnik 17.06.2005
10 Marvin Obuz 25.01.2002
11 Dickson Abiama 03.11.1998
20 Marek Janssen 15.04.1997
22 Danny Schmidt 30.01.2003
24 Kaito Mizuta 08.04.2000
29 Jannik Mause 11.07.1998
30 Kelsey Owusu 19.06.2004
Trainer
Uwe Koschinat Cheftrainer 01.09.1971
Paul Freier Co-Trainer 26.07.1979
Dominik Ernst Co-Trainer 08.08.1990
Aaron Beißwenger Co-Trainer Analyse 28.11.1997
Manuel Lenz Torwart-Trainer 23.10.1984
Tobias Schmidt Athletik-Trainer 23.03.1998
Staff
Christian Flüthmann Sportdirektor
Marcus Steegmann Direktor Profifußball
Carsten Wolters Teammanager
Alexander Dolls Physiotherapeut
Niklas Trottenberg Physiotherapeut
Dr. Markus Faghih Mannschaftsarzt
Patrick Nonhoff Mannschaftsarzt
Dominik Götz Equipment Manager

Partner

Premium-Partner

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Gartenbau nach Maß

Das Team von Gartenbau nach Maß besteht aus erfahrenen und qualifizierten Landschaftsplanern. Sie verfügen über umfangreiche Kenntnisse und jahrelange Erfahrung in ihrem Fachgebiet. Die Mitarbeiter sind stets auf dem neuesten Stand der Technik und setzen modernste Planungsmethoden ein, um Ihnen eine zuverlässige und fachkundige Dienstleistung bieten zu können. Großen Wert wird auf Kundenzufriedenheit gelegt und daher wird stets transparent und verständlich gearbeitet. Das Team von Gartenbau nach Maß freut sich darauf, Ihnen mit ihrem Fachwissen und ihrer Kompetenz bei der Planung Ihres Gartens zur Seite zu stehen.

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Stölting Service group gmbh

Die international tätige Stölting Service Group hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1899 zu einem der führenden Anbieter von Serviceleistungen unter anderem in den Bereichen Reinigung, Sicherheit und Personal entwickelt. An ihren mehr als 40 Standorten in Deutschland und Österreich entwickelt sie individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für und mit den Kunden, damit diese sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Ausgezeichnete, zertifizierte Standards sichern dabei die Erfüllung selbst höchster Ansprüche. Für die Unternehmensgruppe sind täglich über 15.000 Mitarbeitende im Einsatz.

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Jako AG

Aus der Garage zum führenden Teamsport-Ausrüster. Die Erfolgsgeschichte von JAKO beginnt 1989 und dauert bis heute an. Seit der Gründung ist es unser Ziel, der optimale Partner für alle Teams zu sein. In Deutschland, weltweit und von der Kreisklasse bis in die Champions League.

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RWE AG

RWE ist Gestalter und Schrittmacher der grünen Energiewelt. Mit ihrer Investitions- und Wachstumsoffensive Growing Green trägt RWE maßgeblich zum Gelingen der Energiewende und zur Dekabonisierung des Energiesystems bei. Für das Unternehmen arbeiten weltweit rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in fast 30 Ländern. Im Bereich Erneuerbare Energien ist RWE bereits heute eines der führenden Unternehmen. In den Jahren 2024 bis 2030 wird RWE weltweit 55 Milliarden Euro in Offshore- und Onshore[1]Wind, Solarenergie, Speichertechnologien, flexible Erzeugung und Wasserstoffprojekte investieren. Bis zum Ende der Dekade wächst das grüne Portfolio des Unternehmens auf mehr als 65 Gigawatt an Erzeugungskapazität. Es wird perfekt ergänzt um den globalen Energiehandel. RWE dekarbonisiert ihr Geschäft im Einklang mit dem 1,5-Grad-Reduktionspfad und steigt 2030 aus der Kohle aus. Bis 2040 wird RWE klimaneutral sein. Ganz im Sinne des Purpose – Our energy for a sustainable life.

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Die Bayerische AG

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), BL die Bayerische Lebensversicherung AG und der Kompositgesellschaft BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG sowie der BBV Holding AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen knapp 1 Milliarde Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich. Es werden zudem Kapitalanlagen von über 4,1 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 12.000 persönliche Berater stehen, den rund 1,1 Millionen Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat im aktuellen Bonitätsrating der Konzernmuttergesellschaft die Qualitätsnote A („sehr gut“) bestätigt und bescheinigt dem Unternehmen eine weit über dem Branchendurchschnitt liegende Finanzstärke. Die Töchter BA Bayerische Allgemeine AG und BL Bayerische Lebensversicherung AG werden im Bonitätsrating ebenfalls mit A bewertet. Im Nachhaltigkeitsrating der Agentur wurde die Versicherungsgruppe mit AA ausgezeichnet.

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Sparkasse Essen

Seit ihrer Gründung prägt ein Prinzip das Handeln der Sparkasse: Sie macht sich stark für das, was wirklich zählt. Für Sie und Ihre Ziele, für eine chancenreiche Gesellschaft, für eine starke Region.

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Privatbrauerei Jacob Stauder

Im Wettbewerb mit den Großbrauereien und Konzernen setzen wir auf unsere eigenen Stärken, mit denen wir als familiengeführte Brauerei einen überzeugenden Vorteil für die Verbraucher und Kunden schaffen. Qualität ohne Kompromisse ist der oberste Maßstab für unsere Biere und für unser gesamtes Handeln. Wir bekennen uns zu unserem Heimatstandort Essen im Ruhrgebiet und engagieren uns in vielen Bereichen unseres Umfelds, z.B. im Sport, im sozialen Bereich und in der Kultur.

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Neobet

NEO.bet erhielt als einer der ersten Wettanbieter 2020 eine offizielle Deutschland-Lizenz. Das Unternehmen unterscheidet sich durch innovative Produkte, wie dem LIVE Quotenboost und wurde von erfahrenen Softwareentwicklern in Deutschland entwickelt. Im Sportsponsoring ist man seit 2020 aktiv, u.a. beim SV Werder Bremen. Moderatorin Laura Wontorra ist seit 2022 Markenbotschafterin. Seit Anfang 2024 unterstützt NEO.bet well:fair, die Neven Subotic-Stiftung, für sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen in Ostafrika.

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Stadtwerke Essen

Seit über 155 Jahren sind die Stadtwerke in Essen zu Hause und versorgen das Stadtgebiet mit Erdgas, Trinkwasser und Strom – zuverlässig, jeden Tag und rund um die Uhr. Auch die Wartung und Pflege des Abwassernetzes gehören zu den vielfältigen Aufgaben der Stadtwerke Essen. In ihrer langjährigen Unternehmensgeschichte entwickelten sie sich zum heutigen Energieversorger der Stadt Essen mit zahlreichen Produkten und ergänzenden Dienstleistungen, wie beispielsweise Contracting-Angeboten, einem Heiz- und Betriebskosten-Komplettservice oder auch einer Photovoltaik-Beratung.

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PP Group

Die PP Group – das Label der PP Logistik & Service GmbH ist eine europaweit tätige 360° Full-Service Eventagentur mit über 20 Jahren Erfahrung in der Event- und Logistikbranche. Als zuverlässiger Partner unterstützt die PP Group die Markenauftritte langjährige Kunden in den Bereichen Messen, Events, Roadshows, Ladenbau und Werbemittellogistik. Kreativität, exzellentes Design und eine makellose Ausführung bilden das Herzstück der Unternehmensphilosophie. Die PP Group steht für Leidenschaft und Flexibilität und übernimmt Verantwortung, um die Erwartungen ihrer Kunden nicht nur zu erfüllen, sondern zu übertreffen.

Partner

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Business-Partner Plus

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Stadionpate

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Verein

"Was geht, RWE?!": Folge 10 mit dem Vorstand

Aktuelle sportliche Lage, Rahn-Statue, Trainingslager, JHV und mehr: Marc-Nicolai Pfeifer & Alexander Rang geben zu wichtigen Themen ein Update – jetzt im Video.

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Verein

RWE war beim Grugalauf der Stiftung Universitätsmedizin am Start

Gemeinsam Kilometer sammeln und dabei neue Energie für den Saisonendspurt gewinnen.

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Bei bestem Wetter für RWE auf der Laufstrecke. (Fotos: RWE)

Rot-Weiss Essen war beim diesjährigen Grugalauf der Stiftung Universitätsmedizin am Mittwochabend am Start: Mit zehn Teilnehmenden setzte der Verein ein starkes Zeichen für Bewegung und Teamgeist. Mit dabei waren unter anderem der Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang sowie Cheftrainer Uwe Koschinat und Direktor Profifußball Marcus Steegmann.

Der Grugalauf, organisiert von der Stiftung Universitätsmedizin Essen, gilt als besondere Laufveranstaltung in der Region, bei der nicht der Wettbewerb im Vordergrund steht, sondern die Freude an Bewegung und das gemeinsame Engagement für den guten Zweck. Das offene Konzept ermöglicht es allen Teilnehmenden – unabhängig von Alter oder Fitnesslevel – zu joggen, zu walken oder einfach zu gehen. Auf der 2,5 Kilometer langen Runde durch die Gruga entscheidet jeder selbst über Tempo und Umfang der Teilnahme.

Im Jahr 2026 erreichte die Veranstaltung eine neue Dimension: Rund 5.000 Teilnehmende sorgten für einen Rekord. Bereits am Vormittag starteten knapp 3.000 Kinder bei den Bambini- und Schülerläufen, bevor am Nachmittag über 2.000 weitere Läuferinnen und Läufer bei den Hauptläufen folgten. Die besondere Atmosphäre zeigte sich entlang der Strecke ebenso wie auf der Kranichwiese, wo sich ein vielfältiges Miteinander aus Familien, Vereins- und Firmenteams, Mitarbeitenden der Universitätsmedizin sowie Freizeit- und Leistungssportlern entwickelte.

Der Erlös der Veranstaltung kommt erneut wichtigen Projekten zugute: In der neuen Kinderklinik der Universitätsmedizin Essen sollen zusätzliche Ausstattungen und begleitende Therapieangebote finanziert werden, um jungen Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Versorgung und eine kindgerechte Umgebung zu ermöglichen.

Gerade für Rot-Weiss Essen hatte die Teilnahme auch einen praktischen Nutzen: In einer intensiven Saisonphase bot der Lauf eine gute Gelegenheit, gemeinsam etwas Abstand vom Alltag zu gewinnen und sich abseits des Trainingsbetriebs sportlich zu bewegen. Gleichzeitig wurde der Teamzusammenhalt weiter gestärkt – sowohl im sportlichen Umfeld als auch darüber hinaus. Die Vorfreude auf den kommenden Lauf ist entsprechend vorhanden, um sich erneut gemeinsam für Bewegung und den guten Zweck zu engagieren.

Hier noch ein paar Impressionen vom Grugalauf:

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen
Verein

Werde Mitglied bei RWE: Hier alle Vorteile auf einen Blick

Rot-Weiss Essen hat bereits mehr als 14.200 Mitglieder – welche Vorteile es bei uns und bei unseren Partnern gibt, haben wir aufgelistet.

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(Foto: Markus Endberg)
Verein

Geschäftsstelle/Fanshop

Daten und Öffnungszeiten der Geschäftsstelle und des Fanshops von RWE.

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Fans

Mit dem Van "Oppa Luscheskowski" durch die Weltgeschichte

Die RWE-Fans Uwe und Yvonne begleiten ihren Lieblingsverein mit ihrem Kleinbus, auf dem nun das Trainerteam und die Spieler unterschrieben haben.

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Uwe und Yvonne mit ihrem Van an der Hafenstraße. (Foto: RWE)

Seit über 30 Jahren ist Yvonne nun schon RWE-Fan. Seitdem gehören regelmäßige Besuche im Stadion an der Hafenstraße zur Tagesordnung. Die Essenerin ist voll und ganz mit dem RWE-Gen infiziert. So sehr, dass sie auch ihren Partner Uwe vor einigen Jahren mit in den Bann gezogen hat. Heute besuchen beide gemeinsam nahezu jedes Heimspiel ihres Vereins und haben ihren festen Platz auf der Westtribüne.

Doch ihre Begeisterung für RWE-Spiele beschränkt sich nicht nur auf die Heimspiele an der Hafenstraße: Regelmäßig folgen Sie der Mannschaft durch ganz Deutschland, um auch bei Auswärtsspielen mit dabei zu sein. Vor rund einem Jahr haben sie ihre Reiselust und Fußballbegeisterung miteinander verbunden und sich einen eigenen Van zugelegt. „Wir fahren gerne zu Auswärtsspielen, soweit es die berufliche Situation zulässt“, so Yvonne. „Verbunden mit unserer Vorliebe für das Reisen dachten wir uns: ‚Wir kaufen uns einen Van!‘.“ Gesagt, getan: Nun ist das Paar stets mit dem eigenen Van unterwegs.

Ein „Oppa Luscheskowski“-Aufkleber ziert das Fahrzeug auf der Rückseite: „Wir wollen bei Auswärtsspielen Farbe bekennen, ohne dabei zu sehr im Mittelpunkt zu stehen. Da uns die Figur des ‚Oppa‘ so gut gefällt und sie außerhalb von RWE nicht jedem bekannt ist, war schnell klar: Das ist der perfekte Name“, erklären die beiden. Entsprechend wird der Van im Alltag auch liebevoll „Oppa“ genannt.

Nun hat sich auch die aktuelle Mannschaft inklusive Trainerteam auf der Seite des Vans verewigt: Nach einer Trainingseinheit haben Uwe Koschinat, Michael Schultz, Klaus Gjasula und Co. mit Spezialstiften ihre Unterschriften gut sichtbar auf die Karosserie gesetzt. „Wir lernen auf den Fahrten viele neue, nette Leute kennen, die sich auch für RWE begeistern. Mit dem Van fällt man natürlich auch sofort auf und hat ein Gesprächsthema. Das verbindet“, erzählen sie begeistert.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen
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Fans

Nächster Klub-Fan-Dialog am 12. Mai ab 18:30 Uhr

Rot-Weiss Essen lädt interessierte Fans zum Klub-Fan-Dialog mit Vorstandsmitglied Alexander Rang in die Zeche Hafenstraße ein.

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Der nächste Klub-Fan-Dialog von Rot-Weiss Essen, ein in Absprache mit dem DFB organisiertes offizielles Dialogformat zwischen Fans und Verein, wird am Dienstag, 12. Mai, ab 18:30 Uhr, in der „Zeche Hafenstraße“ im Stadion an der Hafenstraße stattfinden. Diese Veranstaltung ist als regelmäßiger und strukturierter Interessens- und Meinungsaustausch zwischen Vertretern von Fans und Vertretern des Vereins gedacht und hat sich so auch bewährt.

RWE lädt hierzu interessierte rot-weisse Fans ein, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Alexander Rang aus dem RWE-Vorstand wird an diesem Abend dann mit dabei sein, und für Gespräche und Auskünfte zur Verfügung stehen.

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Fans

Spieltagskracher: Trainingsshirt 25/26

Nur zum Heimspiel gegen den SC Verl am Samstag, 9. Mai, im RWE-Onlineshop und am Fanshop an der Hafenstraße erhältlich – greift zu!  

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Zu Heimspielen können sich RWE-Fans nicht nur auf die Partie freuen, sondern auch auf den jeweiligen Spieltagskracher. So gibt es alle zwei Wochen einen oder mehrere Artikel aus dem Onlineshop im Angebot:

Zum Heimspiel gegen den SC Verl am Samstag, 9. Mai, gibt’s von 10 Uhr bis eine Stunde nach Abpfiff das Trainingsshirt der aktuellen Saison statt für 39,95€ nur für 25€. Das Trainingsshirt kann sowohl im Onlineshop als auch im Fanshop an der Hafenstraße erworben werden. Greift zu!

Historie

100 Jahre Vereinswappen - Ein Jahrhundert Identität und Stolz

Rot-Weiss Essen würdigt Heinrich Schenk und sein 1925 entworfenes Wappen mit einem Sondertrikot.

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Das RWE-Emblem 1925. (Foto: Archiv Schrepper)

Das Wappen von Rot-Weiss Essen ist ein zentrales Symbol des Vereins und blickt auf eine mittlerweile 100-jährige Geschichte zurück. Sein Ursprung geht auf die Mitte der 1920er Jahre zurück: Um 1925 entwarf der Grafiker Heinrich Schenk das bis heute bekannte Vereinsemblem. Das 100-jährige Jubiläum des RWE-Wappens in der aktuellen Saison 2025/2026 wollen wir nun gemeinsam feiern: Durch das neue Sondertrikot wird es bewusst in den Mittelpunkt gerückt: „Unser Wappen. Unser Stolz. 100 Jahre.“

Das Trikot schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es erinnert an die Entstehung des Wappens durch Heinrich Schenk und zeigt die Beständigkeit des Wappens durch die unterschiedlichen Epochen des Vereins – vom Gewinn der Meisterschaft 1955 über die Insolvenz und den Absturz in Liga fünf bis heute. Zusammen mit diesem Trikot zu neuen Erfolgen.

Georg Melches und Heinrich Schenk

Die Entstehung des Wappens ist eng mit der Vereinsgeschichte von RWE verknüpft. Georg Melches, Vereinsgründer, Mäzen und Meistermacher von RWE, erkannte früh das Talent von Heinrich Schenk (1908-1975) – Arbeiterkind aus dem Essener Norden – und förderte ihn. Schenk entwarf in der Folge nicht nur das Vereinswappen, sondern prägte mit seiner gestalterischen Arbeit nachhaltig das Erscheinungsbild von RWE. Bereits 1925 erschien das Emblem offiziell in den Vereinsnachrichten und etablierte sich schnell als unverkennbares Markenzeichen.

Dass das Wappen bis heute ohne Anpassungen auskommt, spricht für das stimmige Design und das Traditionsbewusstsein von Rot-Weiss Essen. „Ein echter Glücksgriff der Fußball-Heraldik“ urteilt der renommierte Sporthistoriker Hardy Grüne in seinem Buch „FUSSBALL WAPPEN“.

Vereinslogo und Kurze Fuffzehn

Daneben gab es allerhand Grafikaufträge, die vor allem der RWE-Leidenschaft von Georg Melches entsprangen. So hatte Heinz Schenk, wie er genannt wurde, auch die Kurze Fuffzehn ins Leben gerufen und gestaltete deren Titelseite: „Es wurde auf Antrag des Sportkameraden Schenk beschlossen, eine Vereinszeitschrift einzuführen.“, heißt es im Protokoll der Vorstandssitzung vom 18. September 1951. Außerdem gestaltete er das Gäste- und spätere Stahlbuch von Rot-Weiss Essen, bei dem zwischen 1949 und 1957 fast jede Spielpaarung, ob in der Oberliga oder als internationales Freundschaftsspiel grafisch per Hand mit den Emblemen der Teams, dem Datum der Spielpaarung sowie den Originalautogramme der Spieler versehen wurde.

Bemerkenswert, dass all seine Zeichnungen mit einer von Geburt an degenerierten Hand gemacht wurden. Heinrich Schenk war nicht nur Identitätsstifter, sondern auch Vereinsmitglied und allwöchentlicher Stadionbesucher. Bei vielen wichtigen Ereignissen des Vereins, z.B. beim Endspiel um die Meisterschaft in Hannover, war der Vereinsgrafiker dabei.

Während viele Fußballvereine ihre Wappen im Laufe der Jahrzehnte mehrfach modernisierten, blieb das Emblem von Rot-Weiss Essen nahezu unangetastet. Diese Kontinuität unterstreicht die enge Verbindung zwischen dem Verein und seiner Geschichte. Und ist ein generationenübergreifendes Erkennungssymbol.

Ein Beitrag unseres ehrenamtlichen Vereinshistorikers Georg Schrepper.

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ESSENER CHANCEN

Die starken Partner der ESSENER CHANCEN

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FÖRDERWERK

Nach 3:1 bei SG Unterrath: U19 zu Gast bei Alemannia Aachen

Trainer Michael Delura: „Sehr erwachsene Leistung“.

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Die U19 will gegen Aachen auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen bleiben. (Foto: Markus Endberg)

Die A-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen setzten in der Hauptrunde der Liga B in der U19-DFB-Nachwuchsliga ihren Aufwärtstrend fort. Im Rahmen des 11. Spieltages setzte sich das Team von Trainer Michael Delura beim Tabellenschlusslicht SG Unterrath 3:1 (1:0) durch, ist nun seit drei Partien ungeschlagen und kletterte auf Rang fünf, punktgleich mit dem Tabellenvierten Hombrucher SV.

„Wir haben auf Kunstrasen gegen eine physisch starke Mannschaft eine sehr erwachsene Leistung abgeliefert“, zeigte sich Ex-Profi Delura mit dem Auftritt seines Teams zufrieden. In einer ereignisarmen ersten Halbzeit hatte Fadih Vasic, der am Vortag noch im Spieltagkader der Profis gegen den VfB Stuttgart II stand, die größte Möglichkeit zur Essener Führung, schoss jedoch freistehend am Unterrather Tor vorbei. Schließlich brauchte es eine Standardsituation für das 1:0, als Kjell-Luan Nagel (44.) nach einem Eckball von Fadih Vasic per Kopf zur Stelle war und für die verdiente Essener Führung sorgte.

Im zweiten Spielabschnitt behielt RWE weiterhin das Heft in der Hand, musste nach einem Standard jedoch völlig überraschend den Ausgleichstreffer durch Nathaniel König (74.) hinnehmen. Die rot-weisse U19 zeigte sich jedoch unbeeindruckt und ging fast postwendend durch den kurz zuvor eingewechselten Kamil Kaya (75.) erneut in Führung. In der Nachspielzeit stach der „Joker“ noch einmal, sorgte mit seinem zweiten Treffer (90.+2) für den Endstand.

„Wir haben uns gegen alle Widerstände behauptet und einen auch in der Höhe völlig verdienten Sieg eingefahren“, lobte Trainer Delura. „Auf diese Leistung wollen wir im Saisonendspurt aufbauen und noch so viele Siege wie möglich einfahren.“

Am kommenden Samstag, 9. Mai, ab 13 Uhr geht es für die U19 von Rot-Weiss Essen mit dem Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen weiter. Dort hat das Delura-Team noch etwas gutmachen. Im Hinspiel entführte die Alemannia mit einem 1:0-Sieg alle drei Punkte von der Seumannstraße.

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FÖRDERWERK

U17 kassiert unglückliche 1:2-Niederlage gegen Tabellenführer Wuppertaler SV

Trainer Jens Grembowietz: „Spielverlauf auf den Kopf gestellt“.

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Die U17 will im Spiel gegen den FSV Frankfurt wieder zurück in die Erfolgsspur. (Foto: Markus Endberg)

Am 12. Spieltag in der Hauptrunde der Liga B in der U17-DFB-Nachwuchsliga mussten die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen eine bittere Pille schlucken. Das Team von Trainer Jens Grembowietz unterlag Tabellenführer Wuppertaler SV trotz drückender Überlegenheit unglücklich 1:2 (0:0). Nach der dritte Niederlage im zehnten Spiel in der Gruppe G belegt der rot-weisse Nachwuchs weiterhin den zweiten Tabellenplatz, hat jetzt vier Zähler Rückstand auf den Ligaprimus aus dem Bergischen Land, der schon eine Begegnung mehr ausgetragen hat.

„In der ersten Halbzeit haben wir eine Top-Leistung und eines der besten Saisonspiele abgeliefert“, war RWE-Coach Grembowietz die Enttäuschung über das Ergebnis anzumerken. „Wenn wir mit einer 3:0-Führung in die Kabine gegangen wären, hätte sich der WSV nicht beschweren können.“

Bei gefühlt 80 Prozent Ballbesitz der Rot-Weissen wurde der Tabellenführer in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Rami Malaeb, Leon Scheidhauer und Jason Jedrowiak, der aus der U16 hochgezogen wurde und in der Startelf stand, konnten den stark aufgelegten WSV-Torhüter Mik Elia Stroms aber nicht überwinden.

Auch im zweiten Spielabschnitt war Rot-Weiss Essen das spielbestimmende Team. Nach einem Foul an Rami Malaeb entschied Schiedsrichter Arthur Armes (Dortmund) auf Strafstoß, doch Ibrahim Narey Cisse scheiterte am starken Wuppertaler Schlussmann, der damit die verdiente RWE-Führung verhinderte (50.).

So kam es, wie es kommen musste: Nach einem Konter passte die RWE-Abwehr einmal nicht richtig auf und Noel Kutulla (60.) war zum 1:0 für den WSV zur Stelle. Mit dem postwendenden Ausgleichtreffer durch Jason Jedrowiak (61.) zeigte der RWE-Nachwuchs jedoch eine starke Reaktion.

Die Entscheidung fiel, als Ibrahim Narey Cisse gefoult worden war und noch außerhalb des Spielfeldes behandelt werden musste. In Unterzahl musste RWE durch WSV-Angreifer Clemente Migliorino (64.) prompt das zweite Gegentor hinnehmen. „Damit war der Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt. Die Enttäuschung ist riesengroß, weil die Jungs aufgrund ihrer starken Leistung das nicht verdient hatten. Selbst ein Punkt wäre für den WSV nicht gerecht gewesen“, sagt Grembowietz.

Weiter geht es für RWE am kommenden Sonntag, 10. Mai, ab 11 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim Schlusslicht FSV Frankfurt. Im Hinspiel konnte sich RWE gegen die Hessen 2:1 durchsetzen. Da der WSV spielfrei ist, könnten die Rot-Weissen vor dem Saisonfinale wieder bis auf einen Zähler an den Ligaprimus herankommen.

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FÖRDERWERK

Jugend-Partner

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Jugend-Partnerschaft „Wegbereiter“

Jugend-Partnerschaft „Ziehvater“

Nächster Gegner

SSV Ulm 1846 Fußball: Auf den Durchmarsch folgt der Doppelabstieg

Murat Isik wird neuer Sportdirektor beim künftigen Regionalligisten SSV Ulm 1846 Fußball.

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Der SSV Ulm steht aktuell mit 32 Punkten auf Platz 18. (Foto: Markus Endberg)

Der SSV Ulm 1846 Fußball – am Samstag, 16. Mai, ab 13.30 Uhr im Rahmen des 38. und damit letzten Spieltages Gastgeber von Rot-Weiss Essen im Donaustadion – hat unfreiwillig für eine Premiere seit der Einführung der 3. Liga in ihrer jetzigen Form gesorgt. Die „Spatzen“ sind der erste Klub, der nach einem direkten Durchmarsch von der vierthöchsten Spielklasse bis in die 2. Bundesliga danach unmittelbar den Weg zurück antreten muss.

Noch am Ende der Spielzeit 2023/2024 konnte der SSV Ulm 1846 Fußball mit 77 Zählern nur ein Jahr nach dem Titelgewinn in der Regionalliga Südwest als Drittligameister den nächsten Aufstieg feiern. Damit ist der ehemalige Bundesligist einer von sechs Vereinen, dem das gelungen ist. Umgekehrt sind die Ulmer nun aber auch das sechste Team, das innerhalb von zwölf Monaten von der 2. Bundesliga bis in die Regionalliga abrutscht.

Seit dem 0:2 gegen den FC Viktoria Köln im zurückliegenden Heimspiel kann der SSV den Abstieg auch theoretisch nicht mehr verhindern. Vor Drittliga-Rekordtrainer Pavel Dotchev, der seit Mitte November im Amt ist, hatten sich mit Robert Lechleiter (März bis September 2025) und Moritz Glasbrenner (September bis November 2025) bereits zwei andere Chefcoaches in dieser Saison an der Aufgabe versucht. Auch bei den Geschäftsführern gab es mit Markus Thiele (bis November 2025, inzwischen 1. FC Saarbrücken) und Stephan Schwarz (Dezember 2025 bis März 2026) zwei verschiedene Verantwortliche.

„Es ist in der Situation schwer, auf das Spiel einzugehen“, sagte Torhüter Christian Ortag, der mit den Ulmern den kompletten Weg von der Regionalliga Südwest bis in die 2. Bundesliga und jetzt auch zurück erlebt hat, nach der Partie gegen die Viktoria. „Insgesamt sind wir mit acht Punkten Rückstand in das Spiel gegangen. Dass man da nicht vor Selbstvertrauen strotzt, ist auch klar. Am Ende sind es die Dinge, die uns schon während der gesamten Saison begleiten. Wir hatten in den letzten Wochen immer mal wieder ein Aufbäumen gezeigt, aber das ist leider immer zu kurz geraten. Wir hätten eine Serie gebraucht. Es tut unfassbar weh, wenn dieser Moment da ist.“

Zumindest die sportliche Führung für die kommende Saison in der Regionalliga Südwest steht nun beim SSV Ulm 1846 inzwischen fest. Murat Isik (aktuell Trainer bei der TSG Balingen Fußball, Absteiger aus der Regionalliga Südwest) nimmt offiziell zum 18. Mai seine Arbeit als Sportdirektor auf, ist aber schon jetzt im Hintergrund bei allen entscheidenden Prozessen mitverantwortlich. Vor seinem Engagement in Balingen war 50-Jährige viele Jahre als Trainer im Nachwuchsleistungszentrum des VfB Stuttgart tätig.

„Hinter uns liegt ein sehr ausführlicher und strukturierter Auswahlprozess“, erklärt Ulms Vorstandsvorsitzender Dominik Schwärzel. „Zunächst haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie soll unser Klub in Zukunft sportlich und strukturell ausgerichtet werden, anschließend haben wir die passenden Personen dafür gesucht. Nach sehr vielen Gesprächen sind wir davon überzeugt, dass wir mit Murat Isik einen Sportdirektor gefunden haben, der hervorragend zu unserem Weg passt. Er kennt die Regionalliga Südwest und ist bestens vernetzt. Außerdem bringt er eine Menge Führungserfahrung mit.“

Murat Isik selbst meint: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe beim SSV Ulm 1846 Fußball. Die Gespräche mit den handelnden Personen waren auf Augenhöhe und ich sehe beim SSV die große Chance, wirklich etwas aufzubauen – nicht nur kurzfristig, sondern mit

einer klaren Identität, was den sportlichen Bereich angeht, von den Profis bis hin zum NLZ. Ulm hat Wucht, Tradition und enormes Potenzial, das möchten wir gemeinsam ausschöpfen.“

Mit Defensivspieler Luca Bazzoli und Angreifer Dominik Martinovic stehen zwei Spieler im aktuellen SSV-Kader, die in dieser Saison auch schon für RWE am Ball waren. Bazzoli wurde im Winter an die „Spatzen“ ausgeliehen und ist seitdem unumstrittener Stammspieler. Nach aktuellem Stand wird er im Sommer nach Essen zurückkehren. Martinovic, der zum Ende der Sommer-Transferperiode nach Ulm gewechselt war, hatte großes Pech und zog sich gleich bei seinem Ligadebüt einen Kreuzbandriss zu. Seitdem kam er nicht mehr zum Einsatz.

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Opa Luscheskowski

Dem Opa Luscheskowski sein Enkel

Ein Blick durch die rot-weisse Brille.

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Kerl inne Kiste, ich weiß gar nich genau, wat ich hier schreiben soll. Dat Einfachste wär, ich würd jetzt auffe Mannschaft draufkloppen und irgendwat vom Versagen und von sich inne Buchse befindenden Kötteln erzählen. So ein 6:1 beim VfB Stuttgart hinterlässt auffe Fanseele unfassbar schmerzhafte Wunden und reflexartig wird bei vielen Fans aus den Schmerzen Wut. Und jeder weiß, dat Wut irgendwann auch ma raus muss.

Hier wird jetzt  aber nich gewütet. Denn am Ende sacht mir mein Verstand, dat weder der Uwe noch seine Bengels aufm Platz mit der aktuellen Situation glücklich sind. Dat Gegenteil is der Fall. Die sind alle schockiert gewesen und keiner hat damit gerechnet.

Ich mein, dat musse dir ma auffe Zunge zergehen lassen: Bis zur 72. Minute im Spiel gegen Cottbus bist du sieben Punkte vor Platz drei und dir scheint die Sonne ausm Arsch! Und dann bekommse letztlich inne letzten drei Spielen 13 Gegentore, null Punkte und verlierst neben der guten Ausgangsposition auch jegliches Selbstvertrauen und auch noch die riesige Chance, unseren geilen Verein inne zwote Liga zu führen. Ker, machen wir uns ma nix vor… den Uwe hätten wir fast am liebsten aus Bronze direkt neben den Boss gestellt.

Getz sieht et ganz anders aus. Aber ich bleibe dabei: Hier wird nich draufgehauen. Mein Opa hat imma gesacht: „Jung, wer immer nur nach hinten guckt, der streckt der Zukunft den Arsch entgegen!“ Und deswegen will ich jetzt einfach mal nach vorne gucken.

Inne Zukunft stehen noch zwei schwere Spiele an. Dat is heute gegen Verl. Schweineschwer. Und dann gegen Ulm. Da kommen bei den geneigten RWE‑Fans sofort Gedanken an Burghausen oder Lübeck hoch. Wenn unsere Roten et aber wieder mal schaffen, sich selber anne Haare ausse Kacke zu ziehen, dann steht am Ende zu 100 % Platz vier und damit der DFB‑Pokal auffe Habenseite. Nich dat wat wir wollten, aber sicher auch ein großer Erfolg. Und die Streifenesel und Energie müssen auch noch ihre beiden Spiele gewinnen, wenn sie den Osnasen in Liga 2 folgen wollen.

Ich weiß, ich weiß… is viel „wenn“, „wäre“ und „hätte“… Aber eins is ja wohl ma klar: Am Ende kackt die Ente! Und mit die Ente hatten wir hier anne Hafenstraße schonmal sehr viel Glück… Noch vor vier Jahren ham wir auffe Zielgeraden Münster zwei Spieltage vor Schluss überholt. Et is also immer alles möglich. Dafür müssen wir alle zusammen jetzt dat 6:1 ausse Köppe kriegen. Der Glaube mag viele verlassen haben. Die Hoffnung stirbt aber erst dann, wenn allet vorbei is. Also RWE: die Scheuklappen aufsetzen und noch zwei Mal gewinnen. Am Ende wird abgerechnet!

Nur der RWE

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Service

Vorverkaufsstellen

RWE-vorverkaufsstellen

Essen (Nord / Ost)Kurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen

KUMACO GmbH
Grass Str. 8
45356 Essen – Dellwig
Tel.: 0201-584 99 263

Sportshop Ruhr
Altenessener Str. 238a
45326 Essen – Altenessen

Tabakwaren Brunnert
Marktstr. 39
45355 Essen – Borbeck
Tel.: 0201-682231

Teamsport Philipp Essen
Burggrafenstraße 16
45139 Essen – Frillendorf
Tel.: 0201-5978778

Videothek Bieniek & Bieniek GbR
Bocholder Str. 243
45365 Essen – Bergeborbeck

Essen (Süd / West)Kurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen

Petite Papeterie Drange
Laubenweg 11
45149 Essen – Margaretenhöhe
Tel.: 0201 – 43866233

Reise-Welle e.K.
Holsterhauser Str. 102
45147 Essen – Holsterhausen
Tel.: 0201 – 9599190

Steeler Whisky Fass
Grendplatz 6
45276 Essen – Steele
Tel.: 0201-510865

TUI Travelstar Reisebüro Burgaltendorf
Alte Hauptstr. 104 – 106
45289 Essen – Burgaltendorf
Tel.: 0201 – 59 27 60
Fax :0201 – 577 57

DuisburgKurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen

Konzertkasse Lange GmbH
Sternbuschweg 261
47057 Duisburg
Tel.: 0203-26464

Tourist Information Duisburg
Königstr. 86
47051 Duisburg
Tel.: 0203 – 285440

DinslakenKurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen

WM-Ticketshop
Max-Eyth-Strasse 11
46539 Dinslaken
Tel.: 02064-731126

GladbeckKurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Gladbeck
Sandstraße 15
45964 Gladbeck
Tel.: 02043-928418

KrefeldKurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen

Ticket Sachs
Am Hauptbahnhof 6
47798 Krefeld

Kamp-LintfortKurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen

ARTZ Reisen GmbH
Moerser Str. 230 
47475 Kamp Lintfort

OberhausenKurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen

Tabakwaren Markus Brinkmann
Dudelerstraße 7
46147 Oberhausen

Ticketshop in der Niebuhrg
Niebuhrgstr. 61
46049 Oberhausen
Tel.: 0208-860072

RecklinghausenKurze Fuffzehn - RWE vs. SCV – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Recklinghausen
Am Stadion 30
45659 Recklinghausen
Tel.: 02361-66116

Service

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