Vorwort

Liebe RWE-Fans, Mitglieder und Gäste!

RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer blickt im „kurze fuffzehn“-Vorwort auf das Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer freut sich auf das Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim. (Foto: Markus Endberg)

Liebe Rot-Weisse, liebe Mitglieder und Gäste,

Ein offener, respektvoller und transparenter Dialog ist für uns bei Rot-Weiss Essen kein Schlagwort, sondern gelebte Haltung. Mein Vorstandskollege Alexander Rang und ich haben das zuletzt bei der kleinen Jahreshauptversammlung unserer Fan- und Förderabteilung in der Zeche im Stadion ganz bewusst erlebt und gelebt. Uns beiden ist es wichtig, das Vereinsleben aktiv mitzufühlen, mitzuleben und vor allem zuzuhören. Alle Fragen der anwesenden Mitglieder haben wir offen, nachvollziehbar und transparent beantwortet. Dieser direkte Austausch ist für uns ein zentraler Bestandteil unserer Verantwortung für unseren Verein.

Dass dieser Zusammenhalt nicht nur spürbar, sondern auch messbar ist, zeigen auch die Ergebnisse unserer großen Fan-Umfrage gemeinsam mit Innovation Partners. Über 11.000 Rückmeldungen sind ein starkes Zeichen. Rund 89 Prozent der Teilnehmenden sind mit Rot-Weiss Essen insgesamt zufrieden oder sehr zufrieden, 87 Prozent bewerten die sportliche Leistung unserer Mannschaft positiv. Diese Zahlen sind für uns Anerkennung – und zugleich Ansporn. Transparenz, Beteiligung und ein ehrlicher Umgang miteinander werden geschätzt. In den kommenden Wochen werden wir weitere Ergebnisse veröffentlichen und natürlich auch die ein oder andere konkrete Maßnahme ableiten.

Parallel dazu laufen im Hintergrund weitere Themen, die für die Zukunft unseres Vereins sehr wichtig sind. Wir haben die Lizenzunterlagen sowohl für den DFB als auch für die DFL form- und fristgerecht eingereicht. Im Zuge der Lizenzierung haben wir zudem – wie vorgeschrieben – den Halbjahresabschluss für den Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember erstellt. Bereits heute können wir sagen: Das Halbjahresergebnis ist positiv, alle Lizenzkriterien werden erfüllt. Der Aufsichtsrat ist in die Lizenzierung und in die Finanzplanung selbstverständlich und gemäß der Satzung eingebunden. Über die weiteren Details werden wir unsere Mitglieder in einem separaten Mitgliedermailing transparent informieren.

Damit gehen wir konsequent den Weg unserer Gesamtvision weiter. Die überaus notwendige Konsolidierung der vergangenen 18 Monate trägt sichtbar Früchte. Wirtschaftlich stehen wir heute deutlich stabiler da, und auch unsere Infrastrukturprojekte entwickeln sich Schritt für Schritt weiter. Gleichzeitig wissen wir sehr genau: Zur Ligaspitze gehören wir noch nicht. Unser Anspruch bleibt aber klar – wir wollen die vorhandenen Mittel künftig noch besser in sportliche Erfolge übersetzen. Und auch hier sind wir selbstkritisch. Nach den großen und wichtigen Aufgaben in den Bereichen Finanzen, Organisation und Infrastruktur ist es nun zwingend der nächste Entwicklungsschritt, unsere sportlichen Strukturen und Prozesse weiter zu verbessern und professionell nachzuschärfen. Ehrgeiz, Loyalität und echter Teamgeist gelten dabei nicht nur auf dem Platz, sondern genauso in unserer täglichen Arbeit.

Sportlich liegt das Auswärtsspiel beim FC Hansa Rostock hinter uns. Das Ergebnis stellt den Spielverlauf über 90 Minuten sicherlich etwas besser dar, als er tatsächlich war. Umso wichtiger ist es jetzt, die Leistung realistisch einzuordnen, die richtigen Schlüsse zu ziehen und als Mannschaft – auf und neben dem Platz – geschlossen zu bleiben. Ein großes Dankeschön gilt dabei unseren über 1.000 mitgereisten RWE-Fans, die unser Team auch in dieser Phase lautstark unterstützt haben.

Mit dem Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim wartet die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Es wird darauf ankommen, mit maximaler Konzentration, mit Überzeugung und als echte Einheit aufzutreten – auf dem Platz und auf den Rängen. Lasst uns diesen Spieltag gemeinsam angehen: fokussiert, geschlossen und mit dem festen Willen, gemeinsam den Unterschied zu machen.

In diesem Sinne:

Nur der RWE!

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Spieltach

Uwe Koschinat: "Zuversichtlich, dass wir gute Lösungen finden werden"

RWE-Cheftrainer vor Heimspiel gegen SV Waldhof Mannheim im „kurze fuffzehn“-Interview.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Will die drei Punkte gegen Regensburg: RWE-Trainer Uwe Koschinat.(Foto: Markus Endberg)

In der Mitte der Englischen Woche in der 3. Liga trifft Rot-Weiss Essen am Mittwoch, 4. März, 19 Uhr in einem Traditionsduell im Stadion an der Hafenstraße auf den SV Waldhof Mannheim. Nach zuletzt zwei verlorenen Top-Spielen in Osnabrück (0:3) und Rostock (2:3) ist RWE gefordert, die Wende einzuleiten. Daran lässt Cheftrainer Uwe Koschinat (54), der nach seinem Amtsantritt in Essen bislang eine Erfolgsgeschichte geschrieben hat, keinen Zweifel. Vor dem Duell mit den Badenern stellte sich der RWE-Trainer wie immer ausführlich Zeit den Fragen der Redaktion der „kurzen fuffzehn“.

Hallo Uwe! Nach der 2:3-Niederlage beim FC Hansa Rostock blieb wegen der laufenden Englischen Woche nicht viel Zeit zur Aufarbeitung und zur Vorbereitung auf das Duell mit dem SV Waldhof Mannheim. Wie gehst Du mit der Situation um?
Uwe Koschinat: Die Analyse des Rostock-Spiels war nicht kompliziert. Die gezeigten Defizite lagen auf der Hand. Es ist klar, dass sich vor allem in Sachen Verteidigungsmentalität sehr viel ändern muss. In den Spielen seit der Winterpause haben wir allein 20 Großchancen der Gegner zugelassen. Da ist es schwierig, Spiele zu gewinnen. Mehr Trainingszeit hätte ich vor dem Mannheim-Spiel gerne gehabt, um sämtliche Alternativen für mögliche Änderungen zu prüfen. Schließlich ist offensichtlich, dass einige Spieler aktuell von ihrer Bestform entfernt sind. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir gute Lösungen finden werden.

Stichwort Änderungen: Ist ein Wechsel im Tor eine Option?
Klares Nein. Ich bin von Felix Wienand überzeugt. Auch in Rostock ist er auf der Linie über sich hinausgewachsen und hat noch einige weitere Gegentreffer mit starken Paraden verhindert. Fehler in der Wahrnehmung von Situationen beim Herauslaufen oder gewisse Abstimmungsprobleme gehören bei einem jungen Torhüter zu seiner Entwicklung dazu.

Erstmals in Deiner Amtszeit hat RWE zwei Spiele in Folge verloren, allerdings auch bei zwei sehr herausfordernden Auswärtsaufgaben. Wie bewertest Du das?
Dass ich auf diese Premiere – wie alle RWE-Anhänger – gerne verzichtet hätte, kann sich jeder denken. War unsere Punktausbeute nach der Winterpause bis dahin noch ordentlich, haben wir jetzt an Boden verloren. Es gilt jetzt, gegen Mannheim dem Turnaround zu schaffen und unsere Ausgangsposition mit einem Heimsieg wieder zu verbessern.

Macht Dir Mut, dass die Mannschaft in Rostock nach einem 0:2-Rückstand eine Reaktion gezeigt hat und ins Spiel zurückgekommen ist?
Grundsätzlich ist es positiv, dass unsere Mannschaft immer an sich glaubt und niemals aufgibt. Nach dem Zustandekommen des 0:2-Rückstands war es für mich aber auch eine selbstverständliche Reaktion des Teams, noch einmal alles zu versuchen. Deshalb war es am Ende bitter, erneut mit leeren Händen dazustehen. Wenn wir aber ehrlich sind, hatten wir in diesem Spiel Glück, nicht noch mehr Gegentore kassiert zu haben. Das müssen wir dringend abstellen.

Jaka Cuber Potocnik hat nach seiner Einwechslung einige gute Ansätze gezeigt. Sind nach seiner langen Pause jetzt auch schon längere Einsatzzeiten möglich?
Fakt ist, dass Jaka viel Frische ins Spiel gebracht und den Elfmeter herausgeholt hat. Das wird ihm weiteren Auftrieb geben. Wir müssen gerade wegen der Englischen Woche in Absprache mit der medizinischen Abteilung genau hinschauen, wieviel wir ihm schon zumuten können. Wir werden ihn in beiden Spielen benötigen.

Das Hinspiel in Mannheim ging 1:6 verloren. Wie sehr schmerzt das noch?
Das Ergebnis tat sehr weh, auch wenn das Zustandekommen wohl einzigartig war. Wir haben Slapstick-Gegentore kassiert, eine mindestens umstrittene Rote Karte und einen unberechtigten Elfmeter gegen uns bekommen. Das war schon hart. Wir haben das aber gut weggesteckt und hatten nach der Partie eine gute Phase. Diesmal ist es unser ganz klares Ziel, eine solche Phase schon gegen Mannheim zu beginnen.

Der SV Waldhof gewann zuletzt nach einem 0:1-Rückstand noch 2:1 gegen Alemannia Aachen. Wie schätzt Du den Gegner aktuell ein?
Spätestens nach dem Sieg gegen Aachen muss sich Mannheim keine Sorgen mehr machen, noch in den Kampf um den Klassenverbleib gezogen zu werden. Sehr auffällig ist die geringe Anzahl an Unentschieden, entsprechend viele Siege, aber auch Niederlagen hat das Team schon auf dem Konto. Daher müssen wir uns darauf einstellen, dass der SV Waldhof in Essen alles versuchen wird, um mit einem weiteren Dreier noch einmal Kontakt nach oben zu bekommen. Das wollen wir natürlich unbedingt verhindern.

Es sind noch vier Spiele bis zur Länderspielpause Ende März. Was nimmst Du Dir mit dem Team vor?
Wir nehmen uns vor, den Turnaround zu schaffen und das Heimspiel gegen Mannheim zu gewinnen.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Spieltach

Tino Casali: "Total Bock auf diesen Traditionsverein"

30-jähriger Torhüter vor Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim im „kurze fuffzehn“-Interview.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Seit Winter bei RWE: Torhüter Tino Casali. (Foto: Markus Endberg)

Da sein, wenn er gebraucht wird: Diese Rolle bei Rot-Weiss Essen hat seit der Winterpause Tino Casali inne. Der 30-jährige Schlussmann wurde kurz vor dem Ende der Transferfrist als Reaktion auf den längerfristigen Ausfall von Stammtorwart Jakob Golz verpflichtet. Seitdem komplettiert der Österreicher, der unter anderem auf die Erfahrung von 67 Erstliga-Spielen in seinem Heimatland zurückblicken kann, gemeinsam mit Felix Wienand und Malte Brüning das Torhüter-Team. Im Interview mit der „kurzen fuffzehn“ spricht Casali vor dem Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim über seinen Wechsel an die Hafenstraße.

Hallo Tino! Du wurdest kurz vor dem Ende der Transferperiode von Rot-Weiss Essen unter Vertrag genommen. Wie knapp war es, bis die Verpflichtung perfekt war?
Tino Casali: Am frühen Abend war drei, vier Stunden nach dem ersten Kontakt alles klar. Den Vertrag hatten wir digital finalisiert. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Auto fast 1.000 Kilometer nach Essen, um vor dem Training die finalen medizinischen Untersuchungen zu absolvieren. Es war also zeitlich gar nicht so eng.

Du bist nun zum zweiten Mal in Deiner Laufbahn in Deutschland aktiv. Was sind für Dich die größten Unterschiede zum Fußball in Österreich?
Der Fußball ist in Deutschland die Sportart Nummer eins. Die Begeisterung der Leute hier lässt sich kaum mit etwas vergleichen. In Österreich ist dagegen auch der Wintersport ein sehr großes Thema. Fußballerisch merkt man in der österreichischen Bundesliga, dass Red Bull Salzburg die Spielweise mit einer hohen Intensität in der Arbeit gegen den Ball geprägt hat.

Bei Eintracht Braunschweig hattest Du Dir im Sommer 2024 kurz vor dem Saisonstart mehrere Bänder im Knie verletzt. War das die vielleicht schwierigste Zeit Deiner Karriere?
Ron-Thorben Hoffmann hatte damals den Verein verlassen. Mit dem während der Vorbereitung verpflichteten Lennart Grill gab es ein offenes Rennen um den Status als Nummer eins. Ich war sehr zuversichtlich und hatte dem Abendspiel bei Schalke 04 bereits entgegengefiebert. Von einer auf die andere Sekunde lag ich zwei Wochen vor dem Saisonstart mit Krücken und einer Schiene im Krankenhaus. Das war natürlich bitter. Ich habe aber schnell den Switch gefunden, um schnell wieder die nächsten Schritte nach vorne zu machen und gestärkt zurückzukommen.

Vor Deiner Zeit bei RWE warst Du in Deiner Heimat Ersatztorhüter beim SCR Altach. Was hatte Dich von einem Wechsel überzeugt?
Der SCR Altach hatte mitten im Herbst mit Verletzungssorgen auf der Torhüterposition zu kämpfen und ich konnte kurzfristig für zweieinhalb Monate aushelfen.
Ich hatte zuvor schon drei Jahre lang beim Klub gespielt. In meinen beiden Jahren als Nummer eins konnten wir jeweils den Klassenverbleib sichern, was für eine besondere Verbundenheit gesorgt hat. Für mich war es selbstverständlich, dass ich in Altach einspringe und das entstandene Problem löse. Als RWE Kontakt aufgenommen hatte, musste ich nicht lange überlegen. Ich hatte einfach total Bock auf diesen Traditionsverein und ein Teil davon zu sein.

Wie ist Dein erster Eindruck vom Umfeld?
Aktuell bin ich noch im Hotel untergebracht. Da ich aus der Nähe des Wörthersees komme, zieht es mich fast automatisch immer ans Wasser. Entsprechend oft war ich schon beim Baldeneysee. Das Team habe ich komplett neu kennengelernt, ich hatte zuvor noch mit keinem Spieler Berührungspunkte. Das war aber auch überhaupt kein Problem. Die Namen der Mitspieler sitzen mittlerweile sicher und ich habe den Eindruck, als würden wir uns schon länger kennen.

Mit 30 Jahren bist Du der Älteste im Torhüter-Team. Wie siehst Du Deine Rolle?
Ich habe in meiner Karriere schon viel erlebt und gesehen. Daher weiß ich bereits, was es bedeutet, bei einem Traditionsverein mit sportlichen Zielen unter Druck zu performen. Diese Erfahrung will ich mit ins Team einbringen.

Auf Dein erstes Pflichtspiel für RWE wartest Du noch. Wie sehen Deine Abläufe am Spieltag aus?
Da gibt es keine Unterschiede, ob ich zum Einsatz komme oder nicht. Ich bereite mich jeweils gleich vor. Egal ob selbst zwischen den Pfosten oder am Spielfeldrand, die Abläufe bis zum Anpfiff unterscheiden sich nicht.

Der SV Waldhof Mannheim stellt sich nun im Stadion an der Hafenstraße vor. Was wird für Euch wichtig sein?
Zu Hause wollen wir wieder gemeinsam mit unseren Fans große Wucht erzeugen. In den zurückliegenden Spielen war unsere Anzahl an Gegentoren zu hoch. Das müssen wir in den Griff bekommen, um uns nicht selbst das Leben schwer zu machen.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Spieltach

SV Waldhof Mannheim mitten in der Englischen Woche an der Hafenstraße zu Gast

Okpala und Shipnoski nicht mehr dabei.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Der SV Waldhof Mannheim steht aktuell mit 39 Punkten auf Platz 9. (Foto: SV Waldhof Mannheim)

Ein wesentlicher Akteur des Hinspiels wird nicht mehr dabei sein, wenn der SV Waldhof Mannheim an diesem Mittwoch, 4. März, ab 19 Uhr zum 27. Spieltag in der 3. Liga bei Rot-Weiss Essen im Stadion an der Hafenstraße zu Gast ist. Offensivspieler Nicklas Shipnoski ist nämlich während der Winterpause von den „Waldhof-Buben“ in die Regionalliga Südwest zum Tabellenführer SGV Freiberg Fußball gewechselt.

Beim 1:6 im Mannheimer Carl-Benz-Stadion hatten die Rot-Weissen – unter anderem durch einige Slapstick-Gegentore und einen unberechtigten Strafstoß – die bislang höchste Niederlage seit der Zugehörigkeit zur 3. Liga kassiert. Gleich drei Treffer waren dabei auf das Konto des eingewechselten Shipnoski gegangen. Da der 28-Jährige aber nur in zehn weiteren Spielen zum Einsatz kam und dabei auch nur viermal zur Startelf gehörte, läuft der er nach 68 Spielen in der 2. Bundesliga sowie 133 Partien in der 3. Liga nun in der vierthöchsten Spielklasse auf.

Shipnoski ist aber nur einer von insgesamt drei Abgängen während des Winter-Transferfensters. Innenverteidiger Malte Karbstein wurde an den Ligakonkurrenten SSV Jahn Regensburg abgegeben. Besonders schwer wiegt aber der Abschied von Kennedy Okpala in Richtung des Zweitligisten SC Paderborn 07. Der 21-Jährige hatte in der Hinrunde der laufenden Saison in 18 Spielen sieben Tore und fünf Vorlagen verbuchen können.

Der Wechsel des Angreifers, der ab 2021 die Nachwuchsteams der „Buwe“ durchlaufen und im September 2023 sein Drittliga-Debüt gegeben hatte, verlief allerdings nicht geräuschlos. Anfang Januar stellten die Paderborner Okpala als Neuzugang vor. Dieser hatte nach Angaben der Mannheimer seinen Vertrag gekündigt. Der SV Waldhof wollte dem Wechsel daher nicht zustimmen. Unterschiedliche Auffassungen in Bezug auf eine Ausstiegsklausel sollen der Grund für die Unstimmigkeiten gewesen sein. Letztlich einigten sich beide Klubs doch noch auf die Modalitäten für einen Transfer.

Auch auf Seiten der Zugänge war der SV Waldhof Mannheim mit vier Verpflichtungen äußerst aktiv. Seit seinem Wechsel ein fester Bestandteil der Startelf ist Oluwaseun Ogbemudia. Der 19-jährige Innenverteidiger wurde vom Bundesligisten 1. FC Union Berlin ausgeliehen. „Olu besitzt ein sehr spannendes und komplettes Profil als Innenverteidiger“, so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport beim SV Waldhof. „Seit 2023 ist er regelmäßig im Trainingsbetrieb eines Bundesligisten und konnte sich dort an den Herrenfußball adaptieren. In Bezug auf unsere defensive Breite im aktuellen Kader haben wir uns dazu entschieden, ihn für die Rückrunde dazu zunehmen.“

Ebenfalls auf Leihbasis trägt Sanoussy Ba vorübergehend das Mannheimer Trikot. In den beiden zurückliegenden Spielzeiten absolvierte der 22-Jährige elf Einsätze in der 2. Bundesliga. Zuvor spielte er für den Linzer ASK in der österreichischen Bundesliga, wo Ba auch drei Spiele im europäischen Wettbewerb absolvierte. Seine fußballerische Ausbildung durchlief Ba in der Akademie von RB Leipzig, für deren Profimannschaft er ebenfalls zu drei Einsätzen kam.

Aus dem Dunstkreis eines Bundesligisten wurde Lovis Bierschenk unter Vertrag genommen. Der 20-jährige Offensivspieler wurde seit 2017 beim 1. FSV Mainz 05 ausgebildet. In eineinhalb Jahren bei der zweiten Mannschaft absolvierte Bierschenk 34 Partien in der Regionalliga West (sechs Tore und drei Vorlagen).

Ein alter Bekannter für Mannheims Trainer Luc Holtz ist Vincent Thill. Unter dem 56-Jährigen bestritt der Offensivspieler seit 2016 insgesamt 53 Länderspiele für die luxemburgische Nationalmannschaft. Zuletzt lief der 26-Jährige seit 2023 in Aserbaidschan für Sabah FK und Zira FK auf. Beim jüngsten 2:1-Heimsieg gegen Alemannia Aachen liefen von den Winter-Neuzugängen Oluwaseun Ogbemudia und Sanoussy Ba von Beginn an auf, Lovis Bierschenk wurde eingewechselt, Vincent Thill blieb 90 Minuten auf der Bank. Zum Matchwinner für den SV Waldhof wurde der 35-jährige Mittelstürmer Terrence Boyd, der kurz vor der Pause für den verletzten Felix Lohkemper (Rückenprobleme) ins Spiel gekommen war. Boyd, der sein Karriere-Ende für den Sommer angekündigt hat, erzielte seine Saisontreffer acht und neun und bescherte dem Team den Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Spieltach

Spieltag/Tabelle/Spielplan

Der Spielplan und die Tabelle der 3.Liga für die Saison 2025/2026.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Der aktuelle Spieltag der 3. Liga

Die Tabelle der 3. Liga

Spielplan – Rot-Weiss Essen

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Spieltach

Spieltagsinfos

Spieltagsinfos

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Spieltach

Spieler

Kader & Staff für die Saison 2026/27

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Das Mannschaftsfoto von Rot-Weiss Essen für die Saison 2026/27. (Foto: Digitale Fotografien)

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Manuel Lenz, Tobias Schmidt, James Gnagnon, Jaka Čuber Potočnik, Ruben Reisig, Marek Janssen, Franci Bouebari, Matthias Gesenhues, Carsten Wolters
3. Reihe (v.l.n.r.): Aaron Beißwenger, Dominik Ernst, Aiman Dardari, Janne Sietan, Semir Telalovic, Ben Hüning, Gianluca Swajkowski, Luca Bazzoli, Niklas Trottenberg, Jörg Mikoleit
2. Reihe (v.l.n.r.): Uwe Koschinat, Paul Freier, Dickson Abiama, Jannik Hofmann, Lucas Brumme, Tony Menzel, Max Geschwill, Marvin Obuz, Dominik Götz, Alexander Dolls
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Michael Kostka, Ekin Çelebi, Romero Gerres, Felix Wienand, Jakob Golz, Malte Brüning, Jose Enrique Rios Alonso, Noah Pesch

Partner

Zukunftssichere Lösungen mit W. Hatting Elektromontagen GmbH 

Der Elektrofachbetreib wird neuer Business Partner von RWE.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Ein starker Partner für moderne Energie- und Gebäudetechnik – mit der W. Hatting Elektromontagen GmbH. Der Elektrofachbetrieb ist seit dieser Saison Business-Partner von Rot-Weiss Essen. Als kompetenter Spezialist für Energie- und Gebäudetechnik bereichert das Unternehmen die Partnerschaft mit innovativen, sicheren und nachhaltigen Lösungen. 

„Rot-Weiss Essen kämpft mit Herz – Elektro Hatting bringt die Energie. Beides: 100 % Essen. Wir wünschen Rot-Weiss Essen eine gute sportliche Saison und freuen uns auf eine vertrauensvolle Partnerschaft. Glück auf.“, so Daniel Hatting, Geschäftsführer und Sebastian Hatting, Geschäftsführer der W. Hatting Elektromontagen GmbH 

Über W. Hatting GmbH 

W. Hatting Elektromontagen GmbH ist ein Fachbetrieb für moderne Elektroinstallationen, Elektrotechnik und energienahe Dienstleistungen. Das Leistungsspektrum umfasst sowohl die Installation neuer elektrischer Komponenten als auch die fachgerechte Instandsetzung und Modernisierung bestehender Anlagen. Auch komplexe Netzwerke, Steuerungen und Systemverknüpfungen werden effizient, praxisnah und betriebssicher realisiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Beratung und Umsetzung energieeffizienter Lösungen sowie erneuerbarer Energien. Kunden erhalten kompetente Unterstützung bei der Optimierung ihres Energieverbrauchs, der Integration nachhaltiger Technologien und der zukunftssicheren Auslegung ihrer elektrischen Infrastruktur.

Partner

Premium-Partner

Premium-Partner

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Die Bayerische AG

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), BL die Bayerische Lebensversicherung AG und der Kompositgesellschaft BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG sowie der BBV Holding AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen knapp 1 Milliarde Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich. Es werden zudem Kapitalanlagen von über 4,1 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 12.000 persönliche Berater stehen, den rund 1,1 Millionen Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat im aktuellen Bonitätsrating der Konzernmuttergesellschaft die Qualitätsnote A („sehr gut“) bestätigt und bescheinigt dem Unternehmen eine weit über dem Branchendurchschnitt liegende Finanzstärke. Die Töchter BA Bayerische Allgemeine AG und BL Bayerische Lebensversicherung AG werden im Bonitätsrating ebenfalls mit A bewertet. Im Nachhaltigkeitsrating der Agentur wurde die Versicherungsgruppe mit AA ausgezeichnet.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

BOB Automotive GmbH

Die BOB Automotive Group GmbH zählt zu den führenden Autohäusern im Ruhrgebiet, Rheinland und bergischen Land. Mit 26 Standorten, mehr als 660 Mitarbeitern und einem breiten Markenportfolio von Renault, Dacia, Toyota, Lexus, Alpine, Mazda, MG, BYD bis Land Rover bietet das Unternehmen moderne Mobilitätslösung für jede Lebenslage. Unter dem Motto „BOB bewegt“ steht die Gruppe für Zuverlässigkeit, Innovation und regionale Verbundenheit.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

HOLY Softdrinks GmbH

HOLY steht für eine neue Generation von Softdrinks. Mit pulverbasierten Getränken wie HOLY Energy, HOLY Iced Tea, HOLY Hydration und HOLY Milkshakes bietet das Unternehmen intensiven Geschmack ohne schlechtes Gewissen – zuckerfrei, natürlich und reich an Vitaminen. Seit der Gründung im Jahr 2020 begeistert HOLY bereits über zwei Millionen Menschen in ganz Deutschland.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Jako AG

Aus der Garage zum führenden Teamsport-Ausrüster. Die Erfolgsgeschichte von JAKO beginnt 1989 und dauert bis heute an. Seit der Gründung ist es unser Ziel, der optimale Partner für alle Teams zu sein. In Deutschland, weltweit und von der Kreisklasse bis in die Champions League.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Neobet

NEO.bet erhielt als einer der ersten Wettanbieter 2020 eine offizielle Deutschland-Lizenz. Das Unternehmen unterscheidet sich durch innovative Produkte, wie dem LIVE Quotenboost und wurde von erfahrenen Softwareentwicklern in Deutschland entwickelt. Im Sportsponsoring ist man seit 2020 aktiv, u.a. beim SV Werder Bremen. Moderatorin Laura Wontorra ist seit 2022 Markenbotschafterin. Seit Anfang 2024 unterstützt NEO.bet well:fair, die Neven Subotic-Stiftung, für sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen in Ostafrika.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Extrawurst GmbH

Mehr als 100 Jahre Familien- und Firmengeschichte prägen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH. Das Unternehmen wurde 1909 von Fleischermeister Fritz Menken im Kreis Recklinghausen gegründet und wird heute in dritter Generation am Standort Gladbeck geführt. Fest im Ruhrgebiet verwurzelt, verbindet die Extrawurst GmbH traditionelle Rezepturen mit modernen Produktionsverfahren und einem verantwortungsvollen Unternehmensmanagement. Qualität, Innovationsfreude und Kontinuität bilden seit über einem Jahrhundert die Grundlage des Familienunternehmens und machen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH zu einem verlässlichen Partner und einem festen Bestandteil der regionalen Lebensmittelwirtschaft.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Privatbrauerei Jacob Stauder

Im Wettbewerb mit den Großbrauereien und Konzernen setzen wir auf unsere eigenen Stärken, mit denen wir als familiengeführte Brauerei einen überzeugenden Vorteil für die Verbraucher und Kunden schaffen. Qualität ohne Kompromisse ist der oberste Maßstab für unsere Biere und für unser gesamtes Handeln. Wir bekennen uns zu unserem Heimatstandort Essen im Ruhrgebiet und engagieren uns in vielen Bereichen unseres Umfelds, z.B. im Sport, im sozialen Bereich und in der Kultur.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Stölting Service group gmbh

Die international tätige Stölting Service Group hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1899 zu einem der führenden Anbieter von Serviceleistungen unter anderem in den Bereichen Reinigung, Sicherheit und Personal entwickelt. An ihren mehr als 40 Standorten in Deutschland und Österreich entwickelt sie individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für und mit den Kunden, damit diese sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Ausgezeichnete, zertifizierte Standards sichern dabei die Erfüllung selbst höchster Ansprüche. Für die Unternehmensgruppe sind täglich über 15.000 Mitarbeitende im Einsatz.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Sparkasse Essen

Seit ihrer Gründung prägt ein Prinzip das Handeln der Sparkasse: Sie macht sich stark für das, was wirklich zählt. Für Sie und Ihre Ziele, für eine chancenreiche Gesellschaft, für eine starke Region.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Stadtwerke Essen

Seit über 155 Jahren sind die Stadtwerke in Essen zu Hause und versorgen das Stadtgebiet mit Erdgas, Trinkwasser und Strom – zuverlässig, jeden Tag und rund um die Uhr. Auch die Wartung und Pflege des Abwassernetzes gehören zu den vielfältigen Aufgaben der Stadtwerke Essen. In ihrer langjährigen Unternehmensgeschichte entwickelten sie sich zum heutigen Energieversorger der Stadt Essen mit zahlreichen Produkten und ergänzenden Dienstleistungen, wie beispielsweise Contracting-Angeboten, einem Heiz- und Betriebskosten-Komplettservice oder auch einer Photovoltaik-Beratung.

Partner

Top-Partner

Top-Partner

Partner

Business-Partner Plus

Business-Partner PLUS

Partner

Business-Partner

Business-Partner

Partner

Stadionpate

Business-StadionPate

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Verein

"Was geht, RWE?!": Folge 8 mit dem Vorstand

Kleine JHV, Arbeitskreis Sicherheit & Fanbelange, Ergebnisse der Fan-Umfrage und mehr: Marc-Nicolai Pfeifer & Alexander Rang geben zu wichtigen Themen ein Update – jetzt im Video.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Verein

Weiterer gemeinsamer Weg mit Frank Kurth festgelegt

Rot-Weiss Essen und Frank Kurth haben sich über die weitere Zusammenarbeit verständigt und den zukünftigen gemeinsamen Weg festgelegt.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Wird sich auch weiterhin für RWE einsetzen: Frank Kurth, hier beim Traditionsmasters Anfang Januar 2026. (Foto: Endberg)

Rot-Weiss Essen und Frank Kurth haben sich über die weitere Zusammenarbeit verständigt und den zukünftigen gemeinsamen Weg festgelegt. Der ehemalige RWE-Spieler (u.a. 192 Zweitligapartien) und -Trainer hat sich hierzu mit dem Vereinsvorstand sowie den Verantwortlichen des FÖRDERWERKs in einer offenen und konstruktiven Atmosphäre intensiv abgestimmt.

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie die Zusammenarbeit im Sinne des Vereins und seiner sportlichen Entwicklung optimal weitergeführt werden kann. Nach guten Gesprächen mit Marc-Nicolai Pfeifer, Alexander Rang, Christian Flüthmann und Dirk Helmig wurde eine für alle Seiten sehr gute Lösung erarbeitet:

Frank Kurth wird seine Aufgaben als Sportlicher Leiter der zweiten Mannschaft von Rot-Weiss Essen bis zum Ende der Bezirksligasaison 2025/26 weiter vollumfänglich wahrnehmen. Er bleibt operativ eng an der Mannschaft. Zudem wird der 63-Jährige den Übergang des Teams von Cheftrainer Stefan Lorenz, aktuell Tabellenvierter in der Bezirksliga, in die Spielzeit 2026/27 aktiv unterstützen.

Zudem wird sich der frühere Profitorwart auch weiterhin in die Arbeit rund um die Traditionsmannschaft von Rot-Weiss Essen aktiv einbringen und die Weiterentwicklung der Traditionsmannschaft mit begleiten.

Für Rot-Weiss Essen bleibt festzuhalten, dass die Gespräche zu jedem Zeitpunkt von gegenseitigem Vertrauen und dem gemeinsamen Ziel geprägt waren, eine gute Lösung im Sinne des Vereins zu finden.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Verein

Georg-Melches-Verdienstmedaille 2026: Ihr seid gefragt!

Vorschläge für geeignete Kandidaten und Kandidatinnen können bis zum 30. April eingereicht werden.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Markus Endberg (2.v.re.) erhielt die Georg-Melches-Verdienstmedaille 2025. Marc-Nicolai Pfeifer (re.) und Alexander Rang (2.v.li.) aus dem RWE-Vorstand sowie Walther Müggenburg (li.) und Detlev Jaritz (Mitte) aus dem Ehrenrat freuen sich mit ihm. (Foto: RWE)

RWE-Stadionsprecher Walter Ruege (2021), der „Schreck vom Niederrhein“ Lothar Dohr (2022), Musiker Thomas „Sandy“ Sandgathe (2023), Mitgliederbetreuerin Silvia Zimmert (2024) und Vereinsfotograf Markus Endberg (2025) konnten sich bisher über die Auszeichnung mit der Georg-Melches-Verdienstmedaille (GMS-Medaille) freuen. Sie alle zeichnet besonders aus, dass sie sich seit unzähligen Jahren für Rot-Weiss Essen ins Zeug legen – und das ehrenamtlich. Zurecht verdienten sie sich jeweils die Auszeichnung. Nun sucht das Kuratorium der Verdienstmedaille Vorschläge für den nächsten Preisträger bzw. die nächste Preisträgerin.

Unzählige freiwillige opfern ihre Freizeit um Rot-Weiss Essen weiter nach vorne zu bringen. Wer schon seit Jahren dabei ist, kommt für die Georg-Melches-Verdienstmedaille in Frage. Mit ihr zeichnen der RWE-Ehrenrat und der Verein seit 2021 einmal im Jahr natürliche und juristische Personen aus, egal ob RWE-Mitglied oder nicht, die hervorragende Verdienste rund um Rot-Weiss Essen vorzuweisen haben. Einzige Bedingung: Die Kandidaten dürfen nicht in einem hauptamtlichen Beschäftigungsverhältnis zum Verein stehen.

2021 vergab RWE die Georg-Melches-Verdienstmedaille an Walter Ruege, dessen Stadionsprecherstimme RWE-Zuschauer seit den 1970er-Jahren kennen. Im Jahr drauf freute sich Lothar Dohr über die Auszeichnung: Er etablierte den legendären Schlachtruf „Wer ist der Schreck vom Niederrhein“ und gehört dadurch sowie dank seines Engagements als Fanbeauftragter und Gründungsmitglied des Rot-Weiss Fanclub Essen e.V. 1974 zu den prägendsten Figuren der rot-weissen Fankultur. 2023 zeichnete der Ehrenrat Thomas „Sandy“ Sandgathe aus, der sich seit mehr als zehn Jahren für die Essener Chancen und somit für Bildung, Teilhabe und benachteiligte Kids im Essener Norden einsetzt. Silvia Zimmert freute sich 2024 über die Auszeichnung. Zimmert ist seit 1981 als Betreuerin der RWE-Mitglieder und mit großer Leidenschaft für den Verein im Einsatz. Im vergangenen Jahr wurde Fotograf Markus Endberg für seine ehrenamtlichen Verdienste bei Rot-Weiss Essen ausgezeichnet. Der 54-Jährige ist seit 2011 bei fast jedem RWE-Pflichtspiel mit dabei und dokumentiert mit seinen Fotos das Geschehen rund um den Verein.

Bis zum 30.04.2026 haben RWE-Fans nun Zeit, über das nachfolgende Formular ihren Vorschlag für den sechsten Preisträger einzureichen. Im Anschluss berät ein Kuratorium aus Ehrenamtsbeauftragtem sowie Vertretern von Vorstand, Aufsichtsrat, Ehrenrat, Wahlausschuss, FFA, und Essener Chancen über den Preisträger:

Vorschlag für die GMS-Medaille

Dein Name(erforderlich)
Datenschutzerklärung(erforderlich)
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Verein

Geschäftsstelle/Fanshop

Daten und Öffnungszeiten der Geschäftsstelle und des Fanshops von RWE.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Fans

Kleine JHV: Konstruktiver Austausch zwischen Fans und Verein

Die Fan- und Förderabteilung von RWE hatte in die Zeche eingeladen. Der RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang sowie Aufsichtsratsmitglied Matthias Jablonski standen für Diskussionen zur Verfügung.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Aufsichtsratsmitglied Matthias Jablonski (links), der Vorstandsvorsitzende Marc-Nicolai Pfeifer (Mitte) und Vorstand Alexander Rang bei der Kleinen JHV am Dienstagabend. (Fotos: Markus Endberg)

Im Rahmen der Kleinen JHV der Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen sind am Dienstagabend der RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang sowie Aufsichtsratsmitglied Matthias Jablonski und der FFA-Vorsitzende Manfred Villwock mit mehr als 30 interessierten Fans für rund zwei Stunden in der Zeche im Stadion an der Hafenstraße zusammengekommen. In einem konstruktiven und harmonischen Austausch wurde über aktuelle Themen rund um den Verein gesprochen. Die Fans konnten im Vorfeld der Veranstaltung ihre Fragen bei der FFA einreichen.

Den Abend eröffneten Manfred Villwock und anschließend Marc-Nicolai Pfeifer, Alexander Rang und Matthias Jablonski mit Begrüßungsworten. Der RWE-Vorstand betonte bei dieser Gelegenheit unter anderem, wie wichtig es ist, dass die gesamte rot-weisse Familie wieder mehr zusammenrückt und gemeinsam agiert.

In den folgenden 120 Minuten wurde beispielsweise über den 120. Vereinsgeburtstag im kommenden Jahr, die Tätigkeit des neuen „Arbeitskreises Fanbelange & Sicherheit“, Mitgliederwesen, Geschäftsstellenpersonal, Sportetat und Regionalligareform gesprochen.

Auch die RWE-Fan-Umfrage wurde angesprochen, hierbei konnte der Vorstand vermelden, dass in dieser Woche die ersten Ergebnisse veröffentlicht werden. Zudem wird auch die personelle Neubesetzung bei den ESSENER CHANCEN demnächst kommuniziert. Weitere aktuelle Info: Bezüglich des Polizeieinsatzes rund um das Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück ist der RWE-Vorstand bereits seit Samstagabend mit Behörden und Fans im engen Austausch.

Nach zwei Stunden beendete Sitzungsleiter Jost Peters die Kleine JHV. Der nächste Termin wird wie immer frühzeitig bekanntgegeben.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Fans

Fan-Umfrage: Sehr positive erste Ergebnisse

Fast 11.000 Rückmeldungen der Fan-Umfrage von RWE wurden ausgewertet. Rund 89 Prozent aller Befragten gaben an, momentan mit dem Verein insgesamt zufrieden bis sehr zufrieden zu sein.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Die RWE-Fan-Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit Innovation Partners durchgeführt.

Die Meinung unserer Fans ist uns außerordentlich wichtig, denn nur mit eurem Feedback kann sich Rot-Weiss Essen weiterentwickeln. Aus diesem Grund hatten RWE-Anhänger im Januar eine Woche lang Zeit, an unserer großen Fan-Umfrage teilzunehmen. Nun können wir die Auswertung der ersten Ergebnisse veröffentlichen.

Die Fan-Umfrage kam in der rot-weissen Fangemeinde überaus positiv an. RWE verbucht hier eine beeindruckende Teilnehmerzahl von exakt 10.941 Userinnen und Usern, die sich für unsere erste, daher sehr ausführliche Umfrage Zeit genommen und ihre Einschätzung abgegeben haben. Diese Anzahl hilft dem Verein enorm, ein repräsentatives Stimmungsbild zu bekommen und daraus auch eventuelle Maßnahmen abzuleiten. Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben. Durch einen transparenten Austausch können Themen im Verein verändert und optimiert werden.

Natürlich hilft es uns auch zu sehen, was bereits gut funktioniert und positiv ankommt: Uns freut es sehr, dass rund 89 Prozent aller Befragten angaben, mit Rot-Weiss Essen als Verein momentan insgesamt „zufrieden“ oder gar „sehr zufrieden“ zu sein.

Und auch konkret das Sportliche passt: Mit der sportlichen Leistung unserer Mannschaft sind momentan rund 87 Prozent aller Befragten „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“. Das motiviert uns, unseren gemeinsamen Weg mit den Fans weiter zu gestalten und sportlich weiter eine gute Rolle zu spielen.

Dass wir mit dem Format der Umfrage grundsätzlich ebenfalls auf einem guten Weg sind, zeigen die Antworten auf die Abschlussfragen der Umfrage: Rund 75 Prozent der Teilnehmer fanden die Umfrage „gut verständlich“ und mehr als die Hälfte (rund 55 Prozent) empfand sie als „gut strukturiert“. Nahezu alle Befragten (98,96 Prozent) können sich vorstellen, an in Zukunft etwas kürzeren Umfragen dieser Art von uns mitzumachen. Rund die Hälfte der Teilnehmer (48 Prozent) favorisiert hierbei Umfragen im Dreimonatstakt (vier Mal pro Jahr). Gut zu wissen.

Nach verschiedenen Fan-Formaten (Club-Fan-Dialog, Kleine JHV, Hüttenabend etc.) sowie dem Videoformat „Was geht, RWE?!“ mit unserem Vorstand ist dies für uns ein weiterer Beleg dafür, dass die rot-weissen Fans sich beteiligen möchten und es großes Interesse besteht, sich regelmäßig mit und über RWE auszutauschen. Dies motiviert uns sehr!

In den kommenden Wochen werden wir nach und nach in verschiedenen Themenbereichen Ergebnisse der Fan-Umfrage veröffentlichen.

Folgende Fragen der Fan-Umfrage mit 10.941 Teilnehmern haben wir ausgewertet – die Ergebnisse im Detail:

Wie zufrieden bist Du gerade mit der sportlichen Leistung unserer Mannschaft?

Sehr zufrieden17,66%
Zufrieden69,44%
Unzufrieden11,65%
Sehr unzufrieden1,25%

Wie zufrieden bist Du momentan insgesamt mit Rot-Weiss Essen als Verein?

Sehr zufrieden22,44%
Zufrieden66,87%
Unzufrieden9,74%
Sehr unzufrieden0,94%

Wie hat Dir die Umfrage gefallen / welche Anmerkungen hast Du dazu? (Mehrfachauswahl)

Gut verständlich74,65%
Gut strukturiert54,91%
Abwechslungsreich35,22%
Viel zu lang8,49%

Könntest Du Dir vorstellen, regelmäßig an (in Zukunft etwas kürzeren) Umfragen teilzunehmen?

Ja, gerne73,47%
Vielleicht25,49%
Nein1,04%

Welcher zeitliche Umfrage-Rhythmus wäre aus Deiner Sicht optimal?

Alle 3 Monate48,22%
1-2 mal pro Jahr27,22%
Monatlich20,80%
Fans

Spieltagskracher: Geldbörse Leder Querformat

Nur zum Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim am Mittwoch, 4. März, im RWE-Onlineshop und am Fanshop an der Hafenstraße erhältlich– greift zu!  

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Zu Heimspielen können sich RWE-Fans nicht nur auf die Partie freuen, sondern auch auf den jeweiligen Spieltagskracher. So gibt es alle zwei Wochen einen oder mehrere Artikel aus dem Onlineshop im Angebot:

Zum Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim am Mittwoch, 4. März, gibt’s von 10 Uhr bis eine Stunde nach Abpfiff die Geldbörse Leder Querformat statt für 34,95€ nur für 25€. Die Geldbörse kann sowohl im Onlineshop als auch im Fanshop an der Hafenstraße erworben werden. Greift zu!

Historie

Vor 30 Jahren – Mit einem Kraftakt zurück in die 2. Bundesliga

In der Rückrunde blicken wir auf besondere RWE-Ereignisse vor 60, 50, 40, 30, 20 und 10 Jahren zurück.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Trainer Rudi Gores redet intensiv auf seinen Kapitän Ingo Pickenäcker ein. Dank der neuen Disziplin gelang in der Saison 1995/96 der Aufstieg in die 2. Bundesliga. (Foto: Archiv Schrepper)

Mit großen Erwartungen ging Rot-Weiss Essen in die Saison 1995/96. Die Regionalliga West/Südwest bildete vor 30 Jahren die 3. Liga. Im zweiten Jahr nach dem Lizenzentzug und dem Pokalfinale 1994 sollte endlich wieder der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelingen.

Ein Trainernovize führt RWE zum Aufstieg

RWE zählte zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten, der mit den Zweitligaabsteigern Saarbrücken und Homburg sowie den finanzstarken Aufsteigern aus Gütersloh und Oberhausen sehr stark besetzt war. RWE-Präsident Wilfried Schenk setzte alles auf eine Karte, um den Wiederaufstieg zu schaffen. Es wurde eine Mannschaft mit Zweitliganiveau gekauft, die in der Regionalliga unter Zweitligabedingungen spielte und Zweitligagehälter bekam.

Rudi Gores, ehemaliger Jugendnationalspieler und Profi von Borussia Mönchengladbach, hieß der neue Trainer. Ein Name, an den man sich an der Hafenstraße erst gewöhnen musste. „Rudi wer?“ fragten sich viele als die Entscheidung im Juni 1995 bekannt wurde.

Der neue Übungsleiter setzte die Hebel dort an, wo es in der Saison zuvor gehakt hatte. Unnötige Platzverweise wurden mit drastischen Strafen versehen. Sahen in der Saison 1994/95 zwölf Essener Spieler die rote Karte, waren es diesmal nur Ingo Pickenäcker und Waldemar Matysik, die vom Schiedsrichter vorzeitig unter die Dusche geschickt wurden. Die neue Disziplin machte sich auch im Abwehrverhalten bemerkbar. Mit 31 Gegentreffern stellte RWE die beste Hintermannschaft und war zugleich das auswärtsstärkste Team der Liga.

Die taktische Neuausrichtung lähmte allerdings den Angriffswirbel. Insgesamt erzielten die rot-weissen Stürmer nur 60 Tore. Um einiges besser traf Meister Gütersloh mit 80 Toren. RWE schaffte es dennoch, das Saisonziel Zweitligaaufstieg umzusetzen. An 20 von 36 Spieltagen stand die Mannschaft auf dem zum Aufstieg berechtigenden 2. Tabellenplatz und konnte die beste Auswärtsbilanz aller Regionalliga-Teams vorweisen.

Es bedurfte allerdings auch viel Glück, damit das risikofreudige Unternehmen Zweitligaaufstieg gelang. Nach der Hinrunde stand man zwar auf einem Aufstiegsplatz, acht Spieltage vor Saisonende waren die Essener mit fünf Punkten Rückstand auf den Wuppertaler SV allerdings vom Aufstiegsziel weit entfernt. Die RWE-Spieler holten jedoch – nachdem die Lizenz gesichert war – anders als die schwächelnden Wuppertaler – aus den letzten sieben Spielen 18 von 21 Punkten. Ab dem 32. Spieltag stand RWE wieder auf einem Aufstiegsplatz.

Trotz meisterlicher RWE-Fans finanzieller Notstand

Meister wurde RWE in der Zuschauerstatistik. Die Fans strömten wieder in Scharen ins Georg-Melches-Stadion. Während im Schnitt 2.205 Zuschauer zu den 342 Begegnungen in der Regionalliga West/Südwest kamen, zog der RWE durchschnittlich 8.111 Fans an die Hafenstraße. Diesbezüglich schien das Konzept der Vereinsführung aufgegangen zu sein. Der Verein hatte sich nämlich in Erwartung der vier Millionen Mark Fernsehgelder, die es in der 2. Liga zu verdienen gab, hoch verschuldet. Finanziell stand RWE in der Saison 1995/96 im Frühjahr kurz vor dem finanziellen Aus. 2,3 Millionen DM fehlten für die Lizenz und zum Zweitligaglück. Präsident Schenk schaffte es mit Krediten, Bürgschaften und eigenem Kapital den vom DFB geforderten Betrag aufzubringen. Ein drittes Jahr in der Regionalliga hätte RWE vor die Existenzfrage gestellt. Die Presse sah den Traditionsverein in einem solchen Fall schon in der Landesliga neu beginnen.

Die Auflagen des DFB nach der knappen Lizenzentscheidung machten den Einkauf von echten Neuverstärkungen für die nächste Spielzeit praktisch unmöglich. RWE stand vor einer schweren Zweitligasaison 1996/97, aus der man direkt wieder abstieg. Bis heute folgten nur noch in den Spielzeiten 2004/05 und 2006/07 Zweitligaspiele an der Hafenstraße.

Bild 1: Trainer Rudi Gores redet intensiv auf seinen Kapitän Ingo Pickenäcker ein. Dank der neuen Disziplin gelang in der Saison 1995/96 der Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Ein Beitrag unseres ehrenamtlichen Vereinshistorikers Georg Schrepper.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
ESSENER CHANCEN

Neuzugang bei ESSENER CHANCEN: Tanja Doczekala wird Projektreferentin

Die 52-Jährige startet ab dem 1. März ihre Tätigkeit bei der Sozialinitiative von Rot-Weiss Essen.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Neues Gesicht bei den ESSENER CHANCEN: Tanja Doczekala. (Fotos: RWE)

Bei den ESSENER CHANCEN gibt es eine personelle Verstärkung: Zum 1. März übernimmt Tanja Doczekala die Position der Projektreferentin innerhalb der Sozialinitiative von Rot-Weiss Essen. Die 52-Jährige wird künftig die Begleitung und Organisation der sozialen Projekte verantworten, insbesondere der „07 Projekte“. Dabei stehen die Weiterentwicklung und nachhaltige Umsetzung des gesellschaftlichen Engagements im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit.

Tanja Doczekala engagiert sich seit rund sechs Jahren in verschiedenen Sozialinitiativen und Projekten im Essener Norden: „Ich freue mich sehr darauf, mein Engagement bei den ESSENER CHANCEN zu beginnen. Soziale Verantwortung und die Umsetzung gesellschaftlicher Projekte haben mich bereits in meinen bisherigen beruflichen Stationen begleitet und geprägt. Mir ist es besonders wichtig, in den Austausch zu kommen, Kooperationen zu stärken und das bestehende Netzwerk weiter auszubauen. Als ersten inhaltlichen Ansatz verstehe ich den Verein als dritten Ort – neben Schule und Zuhause sollen die ESSENER CHANCEN ein verlässlicher und prägender Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche sein. Nun möchte ich meine Erfahrungen gezielt einbringen, um die Projekte der ESSENER CHANCEN weiterzuentwickeln und gemeinsam mit Rot-Weiss Essen unser gesellschaftliches Engagement nachhaltig zu stärken und weiter auszubauen“, so Tanja Doczekala, Projektreferentin der ESSENER CHANCEN.

„Rot-Weiss Essen und die ESSENER CHANCEN sind ein zentraler Baustein für das soziale Fundament unserer Stadt und leisten einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung in Essen. Mit Tanja Doczekala gewinnen wir eine ideal passende Besetzung für diese verantwortungsvolle Aufgabe. Gemeinsam werden wir unser gesellschaftliches Engagement gezielt weiterentwickeln, die Qualität unserer derzeit sieben Projekte vertiefen und ausbauen sowie die ESSENER CHANCEN organisatorisch weiter stärken – mit klaren Strukturen und verlässlichen Prozessen. Unser Ziel ist es, die Bedeutung der ESSENER CHANCEN nachhaltig in der Essener Stadtgesellschaft weiter zu verankern und spürbare Impulse für die Zukunft unserer Stadt zu setzen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und die kommenden gemeinsamen Projekte“, sagt Marc-Nicolai Pfeifer, Vorstand der ESSENER CHANCEN.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Das neue Team für die ESSENER CHANCEN: Der EC-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer (2.v.l.), Peter Renzel (Mitte) und Uwe Stock (rechts) mit der neuen Projektreferentin Tanja Doczekala (2.v.r.) sowie Dunja Lützenkirchen (links), Vorstandsassistenz bei Rot-Weiss Essen.
ESSENER CHANCEN

Die starken Partner der ESSENER CHANCEN

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
FÖRDERWERK

U19 von Rot-Weiss Essen gelingt erster Dreier beim 1:0-Heimsieg gegen SG Unterrath

Erneutes Duell mit Alemannia Aachen steht an.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Die U19 von RWE feiert ihren ersten Saisonsieg. (Foto: Markus Endberg)

Die A-Junioren von Rot-Weiss Essen haben im dritten Anlauf ihren ersten Sieg in der Hauptrunde der Liga B der U19-DFB-Nachwuchsliga eingefahren. Am 4. Spieltag der Gruppe G setzte sich das älteste Nachwuchsteam aus dem FÖRDERWERK an der heimischen Seumannstraße 1:0 (0:0) gegen die SG Unterrath durch. Boran Özbek (83., Foulelfmeter) machte für das Team von Trainer Michael Delura in der Schlussphase der Begegnung den Unterschied.

„Das war bei der Intensität und der Einstellung auf jeden Fall die erhoffte Reaktion“, lobte Ex-Profi Delura mit Blick auf das vorausgegangene und enttäuschende 0:2 beim Hombrucher SV. „Über die Grundtugenden haben wir uns in das Spiel gearbeitet“, so der RWE-Trainer.

Vor allem in der ersten Halbzeit hatten die Rot-Weissen einige gute Offensivaktionen. „Da hat uns in den letzten Aktionen aber noch ein wenig die Genauigkeit gefehlt“, analysierte Delura. „Die ersten 20 Minuten des zweiten Durchgang gehörten der SG Unterrath. Gegen einen physisch starken Gegner mussten wir mit allen Mitteln dagegenhalten.“

Kritisch im Essener Strafraum wurde es vor allem, als der Ball bei einem RWE-Akteur am Arm landete. „Da wäre durchaus ein Handelfmeter gegen uns möglich gewesen“, gab der 40-Jährige ehrlich zu. „Dieses Quäntchen Glück konnten wir am Ende auf unsere Seite ziehen, weil die Jungs sich gut gewehrt haben und so auch kritische Momente überstehen konnten.“ So gab es schließlich einen Strafstoß für RWE, den das Team für das späte Siegtor nutzte.

Teil der A-Junioren war auch erneut ein Spieler aus der U17. Hatte in der Partie beim Hombrucher SV bereits Tim Radtke Luft im älteren Jahrgang geschnuppert, war das im Heimspiel gegen die SG Unterrath nun Leard Murici. „Auf der Sechser- oder Achter-Position war er bereits gut in unser Spiel eingebunden“, lobt Michael Delura. „Auch in den kommenden Wochen wollen wir U17-Spieler schon vorzeitig an die U19 heranführen.“ In der Liga geht es am Sonntag ab 13 Uhr mit dem Heimspiel an der Seumannstraße gegen Alemannia Aachen weiter. Beide Teams trafen bereits Anfang Juli während der Vorbereitung aufeinander. Damals behielt RWE 3:2 die Oberhand.

Das soll nun erneut gelingen. „Wir können uns weiterhin beim Positionsspiel verbessern. Vor allem bei langen Bällen des Gegners sind bei uns hin und wieder die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen zu groß“, sieht der U19-Trainer Ansatzpunkte zur Verbesserung.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
FÖRDERWERK

Grembowietz fordert Reaktion gegen WSV

U17 scheidet im Achtelfinale des Niederrheinpokals beim VfB 03 Hilden aus.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Die U17 trifft am kommenden Wochenende auf den Wuppertaler SV. (Foto: Markus Endberg)

Für die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen ist die Reise im Niederrheinpokal frühzeitig beendet. Das Team von Trainer Jens Grembowietz, das in der Hauptrunde der Liga B in der U17-DFB-Nachwuchsliga noch unbesiegt ist, musste im Achtelfinale des Niederrheinpokals beim VfB 03 Hilden aus der Niederrheinliga eine bittere 0:1 (0:1)-Niederlage hinnehmen.

„Wir sind alle enttäuscht, hatten uns den Verlauf des Spiels ganz anders vorgestellt“, sagt Grembowietz. „Es war ein unglaublich ekliges und hitziges Pokalspiel gegen einen Gegner, der sehr mutig gespielt und gut verteidigt hat. Letztlich haben wir nach einem Eckball einmal nicht aufgepasst und sind nach einer Standardsituation in Rückstand geraten.“

Für den zweiten Spielabschnitt hatte sich der RWE-Nachwuchs viel vorgenommen, war deutlich besser im Spiel, konnte sich aber weiterhin nur wenige nennenswerten Torchancen herausarbeiten. „Das war unter dem Strich zu wenig“, war Grembowietz mit den Offensivbemühungen seines Teams unzufrieden. „Wir haben unsere Angriffe zu kompliziert vorgetragen und es nicht so gut wie in den letzten Wochen auf den Platz bekommen.“

Weiter geht es für die U17 in der U17-DFB-Nachwuchsliga am kommenden Samstag (7. März). Ab 13 Uhr wird die Partie beim Tabellenführer Wuppertaler SV angepfiffen. „Negativerlebnisse gehören zur Entwicklung dazu, aber gegen den WSV möchte ich schon gerne eine Reaktion sehen“, sagt der 39-jährige RWE-Trainer.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
FÖRDERWERK

Jugend-Partner

förderwerk-partner

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Jugend-Partnerschaft „Wegbereiter“

Jugend-Partnerschaft „Ziehvater“

Nächster Gegner

Englische Woche endet mit erstem Gastspiel bei zweiter Mannschaft der TSG Hoffenheim

Wiedersehen für Ruben Reisig mit Ex-Klub.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
TSG Hoffenheim II steht aktuell mit 32 Punkten auf Platz 13. (Foto: TSG Hoffenheim)

Die erste Englische Woche des Jahres 2026 endet für Rot-Weiss Essen, wie sie auch begonnen hat – mit einem Auswärtsspiel. Im Rahmen des 28. Spieltages treten die Rot-Weissen am Samstag (7. März) ab 14 Uhr bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim an. Es ist zugleich eine Premiere: RWE ist erstmals für ein Pflichtspiel in Sinsheim zu Gast. Das erste Ligaduell überhaupt zwischen beiden Teams hatten die Rot-Weissen in der Hinrunde an der Hafenstraße 3:1 gewonnen.

Essener Berührungspunkte mit dem zwischen Heidelberg und Heilbronn gelegenen 37.000-Einwohner-Ort gab es zuvor schon einige. Bekanntlich wechselte Ruben Reisig – als dritter Spieler nach Benjamin Wallquist (Juli 2019 bis Januar 2020) und Fabian Rüth (Juli 2020 bis Januar 2022) – erst vor wenigen Wochen von der TSG zu den Rot-Weissen.

„Ruben hat einen großen Beitrag zum Erfolg unserer U23 in den letzten eineinhalb Jahren geleistet“, sagte Frank Kramer, Direktor Sport bei der TSG Hoffenheim. „Ruben war Führungsspieler in unserem Team, wir hätten mit ihm sehr gerne bis zum Saisonende weitergearbeitet. Wir respektieren aber seinen Wunsch, sich in der aktuellen Phase seiner Karriere noch einmal neu orientieren zu wollen. Nach Rubens Wechsel werden sich für Spieler in unserem Kader in der U23 neue Perspektiven und Raum zur Entwicklung in eine Führungsrolle ergeben. Wir sind davon überzeugt, dass wir Rubens Abgang mit unseren Jungs im Team auffangen können.“

Seit dem Wechsel von Reisig an die Hafenstraße ist Florian Micheler beständig ein Teil der Startformation bei den Kraichgauern. Während der Hinrunde war der 20-jährige Österreicher noch in die 2. Bundesliga an Arminia Bielefeld verliehen. Nach nur vier Einsätzen kehrte der Mittelfeldspieler vorzeitig nach Hoffenheim zurück. Bei der TSG hatte Micheler in der Vorsaison mit sieben Toren und vier Vorlagen in 21 Partien wesentlichen Anteil am erstmaligen Drittliga-Aufstieg. Hinzu kommen noch drei Profi-Einsätze (ein Bundesliga-Spiel, zwei Europa-League-Partien).

Mittel- bis langfristig soll Luis Engelns ein Faktor für das Bundesliga-Team werden. Der 18-jährige Sohn von Ex-Bundesliga-Trainer Daniel Farke (aktuell Leeds United) und Junioren-Nationalspieler war im Winter vom Zweitligisten SC Paderborn 07 verpflichtet worden. In seiner Vita hat der gebürtige Paderborner bislang 29 Zweitliga-Partien stehen. „Nun kann er hier den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen, wichtige Spielzeit in der 3. Liga sammeln und sich an das Niveau in der Bundesliga gewöhnen“, so Paul Pajduch, Technischer Direktor bei der TSG Hoffenheim.

Die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim musste aber nicht nur im zentralen Mittelfeld Lücken schließen. Ebenso schwer wiegen die Abgänge in der Offensive. So zog es Ayoube Amaimouni-Echghouyab in die Bundesliga zu Eintracht Frankfurt. Der frühere Nachwuchsspieler von Rot-Weiss Essen war über die U19 von Arminia Bielefeld im Sommer 2023 in der Oberliga Westfalen bei der SpVgg Erkenschwick gelandet. Mit der Empfehlung von 18 Toren in 30 Spielen ging es bereits nach einem Jahr zur TSG Hoffenheim.

Seine Ausbeute aus der Aufstiegssaison (sieben Tore und neun Assists) übertraf der in Spanien geborene Sohn marokkanischer Einwanderer schon fast in 18 Drittliga-Begegnungen (neun Treffer, sechs Vorlagen). Und auch für Eintracht Frankfurt kommt Ayoube Amaimouni-Echghouyab bereits auf drei Scorerpunkte.

Und dann ist da noch David Mokwa, der sich dem Zweitligisten SV 07 Elversberg um den ehemaligen Essener Profi und U19-Trainer Vincent Wagner angeschlossen hat. In acht Einsätzen erzielte der 21-jährige Franzose drei Treffer. Nicht nur deshalb sicherte sich die TSG eine Rückkaufoption für den Mittelstürmer. Vincent Wagner selbst hatte ebenfalls einen erheblichen Beitrag dazu geleistet, dass die TSG Hoffenheim II jetzt in der 3. Liga spielt. Vor seinem Wechsel nach Elversberg trainierte er die U23 der Kraichgauer und verabschiedete sich im Sommer 2025 mit dem Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga Südwest. Sein Nachfolger Stefan Kleineheismann soll das Team nun zum Klassenverbleib führen. Nach einer starken Hinserie mit 31 Punkten kam in den ersten sieben Partien nach der Winterpause – wohl auch wegen der zahlreichen Abgänge – nur noch ein Zähler hinzu. Der Vorsprung vor der Gefahrenzone der Liga beträgt zwölf Spieltage vor dem Saisonende noch acht Punkte.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Opa Luscheskowski

Dem Opa Luscheskowski sein Enkel

Ein Blick durch die rot-weisse Brille.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Kerl inne Kiste, et kriselt anne Hafenstraße 97a. Nachdem die sich die Wogen um Ahmo Arslans Wechsel geglätte ham, muss man sagen, dat unsere Roten auf dem Platz leider nich dat abliefern wat wir uns alle erhofft und gewünscht ham. Nach zuletzt 9 Spielen ohne Niederlage, gab et getz inne Fremde gleich doppelt einen auf den Deckel. Besonders schmerzhaft is die ganze Nummer, weil mit Osnabrück und Rostock zwei direkte Konkurrenten unseren RWE geschlagen haben.  Beide sind getz an uns vorbeigezogen und Osnabrück grüßt mittlerweile sogar vonne Tabellenspitze. Fühlt sich kacke an.

Auf dem Papier stehen getz nach 26 Spielen nach wie vor nur fünf Niederlagen und der Abstand zu den Plätzen, die den Aufstieg ermöglichen, beträgt nur vier Punkte. Sieht also erstmal noch vernünftig aus. Besonders wenn man bedenkt, dat Uwe uns inne letzten Spielzeit von Platz 19 bis hierhin geführt hat. Trotzdem herrscht große Unzufriedenheit im Verein, bei den Fans und sicher auch bei Uwe selber. Zur Wahrheit gehört nämlich auch, dat die große Anzahl an Unentschieden die Statistik so nen bisken aufhübscht. Schon inne Jugend lernste beim hinterletzten Dorfverein, datte lieber mal nen Spiel mehr verlieren kannst, wennse dafür nen paar mehr Siege ziehst. Natürlich kann man dat nich immer beeinflussen, denn schließlich steht ja auch immer nen Gechner aufm Platz der auch gewinnen will.

Trotzdem isset glaub ich unbestritten, dat unsere Roten inne Spitze und inne Breite einfach nen Kader mit richtig guten Kickern zusammenhaben, wo sich einige Konkurrenten gern nen Scheibchen von abschneiden würden. Wat uns diese Saison aber abgeht, is die viel zitierte Konstanz! Und damit mein ich nich die Stadt am Bodensee.

Nur ein einziges Mal sind zwei Siege in Serie gelungen. Nur zweimal stand hinten die 0. Zig verschiedene taktische Ausrichtungen, Aufstellungen, Umstellungen und Personalrochaden hinterlassen bei nich wenige Fans und Anhänger dicke Fragezeichen inne Köppe. Hand aufs Herz: Keiner von uns kennt die Lösung oder hat den Schlüssel zum Aufstieg inne Tasche. Und ich maße mir auch nich an irgendwem hier den schwatten Peter unterzujubeln. Aber klar is auch: Geht et so weiter und die Truppe bekommt den Karren nich wieder auffe Gleise gesetzt, dann is der Aufstiegsexpress abgefahren – und zwar ohne RWE. Eine Chance, wie sie vielleicht so schnell nicht wiederkommt.

Umso wichtiger is heute dat Spiel gegen den Waldhof. Im Hinspiel gabs im Carl-Benz-Stadion ’ne saftige 6:1-Klatsche. Dat allein müsste Motivation genug sein für Uwe und seine Bengels. Und auch die Fans erwarten eine Revenge. Et brodelt mal wieder anne Hafenstraße. Mit einem Heimsieg sollten aber die Wogen erstmal geglättet und der Anschluss nach oben gesichert sein. Hoffen wir mal dat Beste…

Nur der RWE

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen
Service

Vorverkaufsstellen

RWE-vorverkaufsstellen

Essen (Nord / Ost)Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

KUMACO GmbH
Grass Str. 8
45356 Essen – Dellwig
Tel.: 0201-584 99 263

Sportshop Ruhr
Altenessener Str. 238a
45326 Essen – Altenessen

Tabakwaren Brunnert
Marktstr. 39
45355 Essen – Borbeck
Tel.: 0201-682231

Teamsport Philipp Essen
Burggrafenstraße 16
45139 Essen – Frillendorf
Tel.: 0201-5978778

Videothek Bieniek & Bieniek GbR
Bocholder Str. 243
45365 Essen – Bergeborbeck

Essen (Süd / West)Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Petite Papeterie Drange
Laubenweg 11
45149 Essen – Margaretenhöhe
Tel.: 0201 – 43866233

Reise-Welle e.K.
Holsterhauser Str. 102
45147 Essen – Holsterhausen
Tel.: 0201 – 9599190

Steeler Whisky Fass
Grendplatz 6
45276 Essen – Steele
Tel.: 0201-510865

TUI Travelstar Reisebüro Burgaltendorf
Alte Hauptstr. 104 – 106
45289 Essen – Burgaltendorf
Tel.: 0201 – 59 27 60
Fax :0201 – 577 57

DuisburgKurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Konzertkasse Lange GmbH
Sternbuschweg 261
47057 Duisburg
Tel.: 0203-26464

Tourist Information Duisburg
Königstr. 86
47051 Duisburg
Tel.: 0203 – 285440

DinslakenKurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

WM-Ticketshop
Max-Eyth-Strasse 11
46539 Dinslaken
Tel.: 02064-731126

GladbeckKurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Gladbeck
Sandstraße 15
45964 Gladbeck
Tel.: 02043-928418

KrefeldKurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Ticket Sachs
Am Hauptbahnhof 6
47798 Krefeld

Kamp-LintfortKurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

ARTZ Reisen GmbH
Moerser Str. 230 
47475 Kamp Lintfort

OberhausenKurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Tabakwaren Markus Brinkmann
Dudelerstraße 7
46147 Oberhausen

Ticketshop in der Niebuhrg
Niebuhrgstr. 61
46049 Oberhausen
Tel.: 0208-860072

RecklinghausenKurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Recklinghausen
Am Stadion 30
45659 Recklinghausen
Tel.: 02361-66116

Service

Impressum der kurzen fuffzehn

Kurze Fuffzehn - RWE vs. SVW – Rot-Weiss Essen