Vorwort

Liebe Fans von RWE, Mitglieder und Gäste!

RWE-Vorstand Alexander Rang blickt auf das Heimspiel gegen den TSV Alemannia Aachen.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. TSV – Rot-Weiss Essen
Vorstandsmitglied Alexander Rang blickt auf das Heimspiel gegen Alemannia Aachen. (Foto: Markus Endberg)

Liebe RWE-Fans, Mitglieder und Gäste,

nach unserem tollen Auftritt im DFB-Pokal dürfen wir uns heute auf das nächste Highlight an der Hafenstraße freuen: das Liga-Heimspiel gegen den TSV Alemannia Aachen. Ein Duell zweier Traditionsclubs aus dem Westen.

In der vergangenen Woche konnten wir den ersten Sieg in dieser noch jungen Saison bejubeln – und was für einer das war! Mit einem spektakulären 4:3-Erfolg in Wiesbaden hat unsere Mannschaft eindrucksvoll gezeigt, was in ihr steckt: Zusammenhalt, Leidenschaft und der Wille, sich nach Rückschlägen zurückzukämpfen.

Nachdem wir gegen den TSV 1860 München im Eröffnungsspiel einen guten Auftritt hingelegt hatten, folgte gegen den TSV Havelse mit dem späten Ausgleich ein kleiner Dämpfer. Diesen konnten wir allerdings schnell abschütteln, was wir im Spiel gegen den Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Zwar hat es nicht für die ganz große Überraschung gereicht, jedoch haben wir ganz Deutschland gezeigt: RWE lebt und hält zusammen.

Bei den beiden Heimspielen gegen München und Dortmund kam es im Vorfeld zu längeren Wartezeiten an den Eingängen. Dafür möchten wir uns bei euch ausdrücklich entschuldigen. Wir wissen, wie ärgerlich Verzögerungen sind – gerade, wenn die Vorfreude groß ist. Die Gründe lagen unter anderem im Wechsel zu unserem neuen Sicherheitsdienst Stölting und in gestiegenen Ansprüchen an die Sicherheit, insbesondere bei Spielen mit besonderen behördlichen Anforderungen. Wir versichern euch: Wir arbeiten gemeinsam mit allen Partnern daran, die Abläufe weiter zu optimieren und Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten.

Abseits des Rasens konnten wir wiederholt wichtige Weichen für die Zukunft stellen: Mit JAKO hat sich einer unserer wichtigsten Partner frühzeitig und langfristig zu uns bekannt – ein starkes Zeichen für Vertrauen, Kontinuität und gemeinsame Ziele.

Wir konnten mit JAKO nicht nur wirtschaftlich das beste Angebot des Ausschreibungsprozesses realisieren, sondern auch die Zusammenarbeit mit einem langjährigen Partner fortsetzen, der unsere Werte teilt. JAKO steht für Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und persönliche Ansprechpartner – und passt mit seiner bodenständigen Art perfekt zu Rot-Weiss Essen. Wir freuen uns sehr, die Partnerschaft nicht nur zu verlängern, sondern auch inhaltlich zu erweitern, und sind davon überzeugt, einen weiteren wichtigen Schritt für unseren Verein gemacht zu haben.

Jetzt gilt der volle Fokus dem heutigen Spiel. Ein Heimsieg gegen Alemannia Aachen wäre der nächste Schritt in die richtige Richtung. Lasst uns gemeinsam alles geben – auf dem Platz und auf den Rängen! Zeigen wir heute gemeinsam einmal mehr, was in RWE steckt!

Nur der RWE!

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Spieltach

Koschinat: „Ich gehe von einem sehr emotionalen Spiel aus“

Der RWE-Cheftrainer im Interview vor dem West-Klassiker gegen Alemannia Aachen.

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Uwe Koschinat und sein Team visieren gegen Aachen den ersten Heimsieg der Saison an. (Foto: Markus Endberg)

Der 4. Spieltag der Saison 2025/2026 in der 3. Liga endet mit einem Klassiker. Am Sonntag, 31. August, 19.30 Uhr, stehen sich Rot-Weiss Essen und Alemannia Aachen in einer Neuauflage des DFB-Pokal-Finales von 1953 (2:1 für RWE in Düsseldorf) gegenüber. Von der Bundesliga, 2. Bundesliga bis zur Regionalliga West und zur damaligen Oberliga Nordrhein trafen die beiden Traditionsklubs schon in sämtlichen Ligen aufeinander. Im insgesamt dritten Duell mit der Alemannia in der 3. Liga strebt das Team von RWE-Cheftrainer Uwe Koschinat den ersten Sieg an, um die Position im oberen Tabellendrittel zu festigen. Vor dem Flutlichtduell im Stadion an der Hafenstraße nimmt Uwe Koschinat wie immer im Interview mit der „kurzen Fuffzehn“ Stellung.

Hallo Uwe! Die Pflichtaufgabe im Niederrheinpokal wurde mit dem 10:0 gegen den Bezirksligisten SV Solingen souverän gelöst. Wie fällt Dein Fazit aus?
Zunächst muss man sagen, dass wir auf einen sehr sympathischen Gegner getroffen sind. Für mich haben sie überraschend viele fußballerische Elemente auf den Platz gebracht. Damit hatten wir in den ersten zehn, 15 Minuten richtig zu kämpfen. Nach dem 1:0 und 2:0 wurden wir jedoch sicherer, dann hat sich die Qualität durchgesetzt. Wie schon in den letzten Monaten war das Publikum sehr zugewandt, hat viele Aktionen abgefeiert. Das ist nicht selbstverständlich gegen eine unterklassige Mannschaft. Da hatten unsere Fans ein gutes Gespür, dass viele Jungs auf dem Rasen standen, die vielleicht nicht im Rhythmus sind. Wichtig war, dass wir die Partie seriös angegangen sind und viele schöne Tore erzielt haben.

Haben sich einige Spieler besonders empfohlen?
Michael Kostka hat – wie schon nach seiner Einwechslung in Wiesbaden – einen starken Eindruck hinterlassen. Er hat bewiesen, dass er nach seiner Anlaufzeit wegen der Verletzungspause schon bald eine echte Alternative sein kann. Ihn hatten zuvor nicht viele Leute auf dem Schirm, da hat unsere Scoutingabteilung sehr gute Arbeit geleistet. Kelsey Owusu hat nicht nur wegen seiner drei Tore gezeigt, über welche unfassbaren Fähigkeiten er verfügt. Gut war auch, dass Dominik Martinovic, Marek Janssen und Jaka Cuber Potocnik ihre Tore erzielt haben. Das wird ihnen guttun. Hervorheben möchte ich außerdem die sehr gute Leistung von Torben Müsel, der nicht von ungefähr mit dem 1:0 die Tür geöffnet hat. Er hat das Spiel definitiv als Chance genutzt, um sich für die Stammformation zu empfehlen.

Welchen Stellenwert hat der Wettbewerb grundsätzlich für Dich und das Team?
Wir haben in der letzten Saison gesehen, wie wichtig der Niederrheinpokal für den Verein und für uns alle ist. Nur durch den Gewinn des Endspiels beim MSV Duisburg haben wir die Möglichkeit bekommen, im DFB-Pokal auf großer Bühne gegen Borussia Dortmund anzutreten. Das wollen wir alle auch in der nächsten Saison erleben. Durch den Niederrheinpokal haben wir die Chance, uns erneut für den DFB-Pokal zu qualifizieren.

Vier Tage nach dem Pokalspiel steht jetzt die nächste Meisterschaftspartie gegen Alemannia Aachen an. Was habt Ihr Euch vorgenommen?
Unser Ziel ist es selbstverständlich, die drei Punkte an der Hafenstraße zu behalten. In der abgelaufenen Saison haben wir beide Duelle mit den Aachenern verloren. Von daher haben wir auch noch etwas gutzumachen.

Die Alemannia musste sich zuletzt trotz längerer Unterzahl erst in den Schlussminuten dem Aufstiegsaspiranten TSV 1860 München 0:2 geschlagen geben. Wie schätzt Du den Gegner ein?
Die Aachener haben es den „Löwen“ sehr schwergemacht und lange Zeit so gut wie keine klaren Torchancen zugelassen. Letztlich war der Platzverweis von Gianluca Gaudino wohl spielentscheidend. Während die Münchner noch viel Qualität von der Bank bringen konnten, hatte die Alemannia schon zuvor einige Ausfälle zu beklagen. Unter dem Strich werden die Aachener die gezeigte Leistung als Erfolg verbuchen und darauf aufbauen wollen, auch wenn ihnen mit Gianluca Gaudino ein weiterer sehr wichtiger Spieler gegen uns fehlen wird. Dazu war der Verein in dieser Woche auch noch auf dem Transfermarkt sehr aktiv.

Für RWE gab es im letzten Duell unmittelbar nach der Winterpause in Aachen eine 0:2-Niederlage. Welche Erinnerungen hast Du daran?
Wir hatten damals gerade das gelungene Winter-Trainingslager in der Türkei hinter uns und sind mit einem sehr guten Gefühl in die Rückrunde gestartet. Mit Klaus Gjasula und Dominik Martinovic hatten wir damals zwei erfahrene Spieler neu verpflichtet. Klaus ist dann allerdings kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen und wir sind durch den Spielverlauf hart auf dem Boden aufgeschlagen. Danach hat sich das gute Gefühl aber doch bestätigt und wir haben schnell die Kurve bekommen.

Was erwartest Du diesmal?
Ich gehe von einem sehr emotionalen Spiel aus, auch geprägt von der Tabellensituation. Wir haben uns durch den Sieg in Wiesbaden ein ganzes Stück nach oben gekämpft, die Alemannia wartet noch auf einen Dreier und belegt einen Abstiegsplatz. Wir alle freuen uns auf ein volles Haus an der Hafenstraße und wollen zusammen mit den Fans den Heimsieg einfahren. Es ist schön zu sehen, mit wie viel Freude und Stolz die Menschen ins Stadion kommen und wie gut die Wechselbeziehung mit der Mannschaft funktioniert.

Nach den ersten drei Ligaspielen stehen für RWE fünf Punkte zu Buche. Bist Du unter dem Strich zufrieden?
Ich würde sagen, dass wir letztlich bekommen haben, was wir auch verdient haben. Obwohl das Ergebnis gegen 1860 München in Ordnung ging, war mehr für uns drin, wenn ich beispielsweise an die Chance von Ramien Safi oder das vermutliche Abseits-Gegentor denke. In Havelse waren wir total überlegen und kurz vor Schluss auch noch in Führung. Von daher konnten wir damit nicht zufrieden sein. Im Spiel beim SV Wehen Wiesbaden wäre dagegen – so ehrlich müssen wir sein – ein Remis durchaus gerecht gewesen.

Vor allem mit der Leistung in der ersten Halbzeit warst Du nicht einverstanden. Warum?
Wir waren eigentlich gut in das Spiel gestartet, haben dann aber nach etwa zehn Minuten komplett den Faden verloren. Uns sind viele Fehler im Spielaufbau unterlaufen. Dadurch waren wir immer wieder anfällig für Konter. Von daher war der Zwischenstand von 1:0 für den SV Wehen Wiesbaden recht schmeichelhaft für uns. In der zweiten Halbzeit hat das Team dann aber ein ganz anderes Gesicht gezeigt, hat vor allem in den ersten 20 Minuten herausragend gespielt und ist selbst nach dem späten 3:3-Ausgleich des Gegners noch einmal zurückgekommen. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass wir von der Bank viel Qualität bringen und entscheidenden Einfluss auf das Spiel nehmen können.

Die beiden Neuzugänge Luca Bazzoli und Marvin Obuz gehörten in Wiesbaden erstmals zur Startformation und liefen auch im Pokal gegen Solingen von Beginn an auf. Was waren die Gründe dafür?
Beide Spieler wurden als große Hoffnungsträger verpflichtet und konnten zu Saisonbeginn aus verschiedenen Gründen noch nicht viele Einsatzminuten sammeln. Daher ist es sehr wichtig, dass sie jetzt in den Spielrhythmus kommen. Es ist wichtig, dass möglichst alle Spieler auf einem ähnlichen Fitnesslevel sind, damit wir die Breite des Kaders auch in den folgenden englischen Wochen gut ausnutzen können.

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Jannik Hofmann: "Wird mit Sicherheit hitzig"

23-jähriger Rechtsverteidiger vor dem Heimspiel gegen Alemannia Aachen im Interview

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Jannik Hofmann wechselte in diesem Sommer vom 1.FC Nürnberg leihweise zu RWE an die Hafenstraße. (Foto: Markus Endberg)

Jannik Hofmann: „Wird mit Sicherheit hitzig“ 

23-jähriger Rechtsverteidiger vor dem Heimspiel gegen Aachen im Interview. 

Erst 23 Jahre alt, aber schon neun Einsätze in der 2. Bundesliga: Nachdem er von 2008 an sämtliche Jugendmannschaften des 1. FC Nürnberg durchlaufen und im Februar 2024 auch schon sein Debüt für die Profis gegeben hatte, verbringt Rechtsverteidiger Jannik Hofmann nun die Saison 2025/2026 als Leihspieler bei Rot-Weiss Essen. Vor dem Heimspiel gegen Alemannia Aachen an diesem Sonntag, 31. August, ab 19.30 Uhr nahm sich der gebürtige Bayreuther Zeit für ein Interview mit der „kurzen fuffzehn“. 

Hallo Jannik! Im Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden wurdest Du angeschlagen ausgewechselt. Müssen sich die RWE-Fans Sorgen um Deinen Einsatz machen? 

Jannik Hofmann: Ich hatte einen Schlag auf den Knöchel bekommen, bei dem auch ein Nerv getroffen wurde. Schon am Montag konnte ich aber wieder normal mit der Mannschaft mittrainieren. Mich beeinträchtigt das nicht mehr. 

Wie hast Du den ersten Saisonsieg erlebt? 

Wenn man ehrlich ist, war es nicht unser bestes Spiel. Man hat allerdings gesehen, dass der Zusammenhalt in unsere Truppe definitiv zu unseren Stärken zählt. Viele Teams können es sicherlich nicht so gut wegstecken, nach einer 3:1-Führung in der 90. Minute noch den Ausgleich zu kassieren. Und noch weniger Mannschaften gelingt dann sogar die Antwort mit dem Siegtreffer. 

Gibt Euch die Art und Weise Schwung für die kommenden Spiele? 

Absolut. Wir haben gezeigt, dass wir gut mit Widerständen umgehen können. Wenn wir diese Mentalität weiterhin an den Tag legen und die Aufgaben erledigen, die uns das Trainerteam mit auf den Weg gibt, werden die nächsten Erfolgserlebnisse fast von allein kommen. 

Du bist seit Anfang Juli vom 1. FC Nürnberg an Rot-Weiss Essen verliehen. Was versprichst Du Dir von Deiner Zeit in Essen? 

Ich will stabil und konstant meine Leistungen auf den Platz bringen und fit bleiben. Jedes Spiel hilft dabei, besser zu werden und Erfahrungen zu sammeln. So kann ich den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen. Ich hatte in den Gesprächen sehr schnell das Gefühl, dass RWE dafür der richtige Ort für mich ist. 

In der zurückliegenden Saison hattest du die beiden ersten Zweitliga-Partien für den FCN noch in der Startelf bestritten. Warum lief es für Dich danach nicht mehr rund? 

Im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 hatte ich mir leider eine Muskelverletzung zugezogen, die mich zu einigen Wochen Pause zwang. Die Konkurrenzsituation in der 2. Bundesliga ist groß, die Jungs hatten es in der Zwischenzeit auch gut gemacht. Da ist es dann auch nicht ganz so einfach, wieder einen Platz im Team zurückzuerobern. 

War daraufhin die Leihe zum VfB Stuttgart II genau der richtige Schritt? 

Definitiv. Ich bin mit 23 Jahren in einem Alter, in dem jedes Spiel zählt, um mich weiterzuentwickeln. Ich habe mich in Stuttgart vom ersten Moment an sportlich und privat wohlgefühlt. In der zweiten Mannschaft gehörte ich schon zu den älteren Spielern und habe dadurch mehr Verantwortung übernommen. Und auch bei RWE will ich mit meiner bisherigen Erfahrung helfen, wo ich nur kann. 

Du hast fast Deine gesamte Laufbahn in Franken verbracht. Wie ist Dein erster Eindruck vom Ruhrgebiet? 

Mir gefällt es schon sehr gut. Die Leute hier sind sehr direkt, aber auch offen und herzlich. Dadurch fällt es leicht, Kontakte zu knüpfen. Man merkt außerdem, welch große Bedeutung der Fußball hier hat. Unsere Heimspiele haben eine unglaubliche Wucht. Damit kann sonst kein anderes Stadion der 3. Liga mithalten. 

In welchen Bereichen siehst Du Deine Stärken? 

Bei meiner Geschwindigkeit und in Eins-gegen-Eins-Situationen. Ich will Power-Fußball auf dem Platz liefern – also alles raushauen, was in mir steckt. Ob ich dabei als Schienenspieler in einer Fünferkette agiere, oder – so wie in der zweiten Halbzeit gegen den SV Wehen Wiesbaden – Rechtsverteidiger in einer Viererkette spiele, ist mir dabei relativ egal. Ich fühle mich in beiden Systemen wohl. 

Wie schätzt Du die Aufgabe gegen Alemannia Aachen ein? 

Ich habe schon von meinen Mitspielern gehört, dass die Duelle mit Aachen absolute Westschlager sind. Das bedeutet, dass das Spiel mit Sicherheit hitzig und noch härter umkämpft sein wird, als es die Drittliga-Begegnungen ohnehin schon sind. 

Was wird für Euch wichtig sein? 

Wir wissen, was wir können. Das gilt es auch wieder auf den Platz zu bringen. Wir müssen wieder ballsicherer sein und unsere Umschaltmomente gut ausspielen. Da gehören wir bestimmt zu den besten Teams der Liga. Auch mit unseren Standardsituationen können wir viel Torgefahr erzeugen. 

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Wiedersehen mit Wagner beim West-Klassiker

Alemannia Aachen im zweiten Drittliga-Jahr mit neuem Trainer Benedetto Muzzicato.

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Matti Wagner wechselte im Sommer Trainer zu Alemannia Aachen (Foto: Alemannia Aachen) 

Das zweite Jahr eines Aufsteigers in einer neuen Spielklasse gilt einer Fußball-Weisheit nach als besonders schwierig. Genau in einer solchen Situation befindet sich Alemannia Aachen. Der langjährige Rivale von Rot-Weiss Essen stellt sich zum Abschluss des 4. Spieltages in der 3. Liga am Sonntag, 31. August, ab 19.30 Uhr zum West-Klassiker im Stadion an der Hafenstraße vor.

Das zweite Jahr in der dritthöchsten Spielklasse hat die Alemannia mit einigen neuen Gesichtern in Angriff genommen. Nicht freiwillig trennten sich die Aachener von ihrem erfolgreichen Trainer Heiner Backhaus. Der 53-Jährige, der während seiner aktiven Laufbahn in der Saison 2000/2001 auch für RWE am Ball war, zog es nach knapp zwei Jahren am Tivoli mit Aufstieg und Klassenverbleib zu Eintracht Braunschweig in die 2. Bundesliga.

Als Nachfolger entschieden sich die Verantwortlichen von Alemannia Aachen für Benedetto Muzzicato. In der Saison 2020/2021 führte der 46-Jährige den FC Viktoria Berlin zur Meisterschaft in der Regionalliga Nordost und zum erstmaligen Aufstieg in die 3. Liga. In seiner Debütsaison im Profifußball sorgte der Fußball-Lehrer mit seinem Team zumindest in der Anfangsphase der Saison für einiges Aufsehen: Unter anderem gelangen beeindruckende 4:0-Siege gegen Eintracht Braunschweig und den 1. FC Kaiserslautern. Dennoch stieg das Team am Ende ab. Von Juli 2024 bis zum Ende des Jahres war Muzzicato Cheftrainer der zweiten Mannschaft des SC Freiburg in der Regionalliga Südwest.

„Ich habe große Lust, auf die Arbeit in der 3. Liga für einen Verein wie Alemannia Aachen – einen Traditionsverein mit tollen Fans“, so Benedetto Muzzicato, der zuvor unter anderem auch schon den FC Oberneuland, den TB Uphusen und den BSV Schwarz-Weiß Rehden trainierte. „Unser Ziel muss es sein, die positive Entwicklung der letzten Jahre fortzusetzen. Dafür werden wir als Team, aber auch im gesamten Verein, hart arbeiten.“

Seit Anfang August arbeitet Muzzicato mit einem im deutschen Profifußball bekannten Namen zusammen: Rachid Azzouzi. Der 54-Jährige verantwortet als Geschäftsführer Sport sämtliche sportlichen Belange des Vereins – von der Kaderplanung über Transfers bis hin zur strategischen Ausrichtung des Lizenz- und Nachwuchsbereichs. Vor seiner nun anstehenden Tätigkeit bei der Alemannia war Azzouzi sieben Jahre lang als Geschäftsführer Sport bei der SpVgg Greuther Fürth tätig – insgesamt war er 22 Jahre in verschiedenen Funktionen beim fränkischen Traditionsverein aktiv.

Unter seiner Führung gelang dem „Kleeblatt“ zweimal sogar der Aufstieg in die Bundesliga. Gleich drei Spieler aus dieser Mannschaft sind mittlerweile deutsche Nationalspieler. Außerdem war der 54-Jährige, der als Spieler reichlich Erfahrungen in der Bundesliga und in der 2. Bundesliga gesammelt hatte, auch bei Fortuna Düsseldorf und beim FC St. Pauli jeweils als Sportdirektor tätig.

Zu den bislang zehn Neuzugängen, die nun für Alemannia Aachen am Ball sind, gehört auch ein alter Bekannter der Rot-Weissen: Matti Wagner. Der 20-jährige Linksverteidiger war bekanntlich ab der zurückliegenden Winterpause von der SpVgg Greuther Fürth an RWE verliehen. Nach 16 Einsätzen bis zum Saisonende gab der Zweitligist Wagner vorübergehend nach Aachen weiter.

„Ich freue mich sehr darüber, dass es mit der Leihe zu Alemannia Aachen geklappt hat“, so Matti Wagner. „Ich sehe hier die Chance, mich sportlich weiterzuentwickeln und meinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beizutragen. Als Junge aus Eschweiler kenne ich zudem den Verein, die tollen Fans, die Stadt und auch das Umland.“

In den ersten drei Saisonspielen gehörte Matti Wagner immer zur Startformation der Schwarz-Gelben. Er konnte allerdings nicht verhindern, dass die Alemannia mit nur einem Punkt auf dem Konto auf einem Abstiegsplatz rangiert. Auf ein beachtliches 0:0 zum Saisonauftakt beim VfL Osnabrück folgten zwei Heimniederlagen gegen Aufsteiger TSG Hoffenheim II (2:4) und zuletzt auch gegen Meisterschaftsfavorit TSV 1860 München (0:2). Dabei kassierten die Aachener die beiden Gegentreffer erst kurz vor Schluss in Unterzahl.

Unter der Woche stellten die Schwarz-Gelben außerdem drei Neuzugänge vor: Lars Gindorf (Hannover 96), Niklas Castelle (SSV Ulm) und Mika Schroers (Arminia Bielefeld) verstärken die Aachener jeweils per Leihe für diese Saison.

Mittelfeldspieler Gianluca Gaudino, der gegen die „Löwen“ nach einer guten Stunde die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, wird seinem Team in Essen fehlen. Gleiches gilt wohl auch für die verletzten Leistungsträger Mika Hanraths (Muskelbündelriss), Bentley Baxter Bahn (Muskelfaserriss) und Kevin Goden (Knieprobleme).

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Spieltag/Tabelle/Spielplan

Der Spielplan und die Tabelle der 3.Liga für die Saison 2025/2026.

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Der aktuelle Spieltag der 3. Liga

Die Tabelle der 3. Liga

Spielplan – Rot-Weiss Essen

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Spieltagsinfos

Spieltagsinfos

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SPONSOR OF THE DAY

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Spieler

KADer & Staff für die Saison 2025/26

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Das offizielle Mannschaftsfoto für die Saison 2025/26. (Foto: Paul Klimek)

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Strategische Partnerschaft: RWE und die Stölting Service Group

Das Traditionsunternehmen mit Wurzeln im Ruhrgebiet wird neuer Sicherheitsdienstleister sowie auch neuer Premium-Partner bei Rot-Weiss Essen.

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Neuer Premium-Partner von Rot-Weiss Essen: RWE-Vorstand Alexander Rang (mitte) zusammen mit Tobias Leibrock (links), Abteilungsleiter Sport & Event der Stölting Eventsecurity & Service GmbH, und Andreas Gutzmann (rechts), Geschäftsführer Stölting Region Mitte/West.

Ein unvergessliches Stadionerlebnis lebt nicht nur vom Ergebnis auf dem Platz, sondern vor allem von der Sicherheit für jeden einzelnen Fan im und rund um das Stadion. Genau dafür setzt sich die Stölting Service Group GmbH ein. Seit Juli dieses Jahres ist die Stölting Service Group einerseits neuer Dienstleister für die Sicherheit bei RWE-Veranstaltungen im Stadion an der Hafenstraße und zum anderen auch neuer Premium-Partner von Rot-Weiss Essen. Mit dieser strategischen Partnerschaft gewinnt RWE ein traditionsreiches Unternehmen mit Wurzeln im Ruhrgebiet, das an Spieltagen eine zentrale Rolle für einen reibungslosen und sicheren Ablauf übernimmt.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Stölting. Das Gesamtpaket als erfahrener, kompetenter und führender Anbieter von Serviceleistungen auf dem überaus wichtigen und sensiblen Feld der Sicherheit hat uns überzeugt. Die Gespräche in den vergangenen Monaten waren von großer gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Die Begeisterung, die wir auf Seiten von Stölting für Rot-Weiss Essen und die Heimspiele im Stadion an der Hafenstraße festgestellt haben, stimmt uns sehr positiv“, sagt RWE-Vorstand Alexander Rang.

„Rot-Weiss Essen ist für Stölting ein wichtiger strategischer Partner. Wir dürfen viele Traditionsvereine im Ruhrgebiet zu unseren Kunden zählen und freuen uns, dass mit Rot-Weiss Essen nun eine weitere Ruhrgebietsikone auf unsere Erfahrung und Expertise vertraut. Wir wissen um die Bedeutung des Vereins für seine Fans und die Region und sind stolz, mithelfen zu dürfen, jedes Heimspiel zu einem unvergesslichen, positiven Erlebnis zu machen“, so Tobias Leibrock, Abteilungsleiter Sport & Event der Stölting Eventsecurity & Service GmbH.

Über die Stölting Service Group GmbH:

Die international tätige Stölting Service Group hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1899 zu einem der führenden Anbieter von Serviceleistungen unter anderem in den Bereichen Reinigung, Sicherheit und Personal entwickelt. An ihren mehr als 40 Standorten in Deutschland und Österreich entwickelt sie individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für und mit den Kunden, damit diese sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Ausgezeichnete, zertifizierte Standards sichern dabei die Erfüllung selbst höchster Ansprüche. Für die Unternehmensgruppe sind täglich über 15.000 Mitarbeitende im Einsatz.

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Partner

Premium-Partner

Premium-Partner

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Gartenbau nach Maß

Das Team von Gartenbau nach Maß besteht aus erfahrenen und qualifizierten Landschaftsplanern. Sie verfügen über umfangreiche Kenntnisse und jahrelange Erfahrung in ihrem Fachgebiet. Die Mitarbeiter sind stets auf dem neuesten Stand der Technik und setzen modernste Planungsmethoden ein, um Ihnen eine zuverlässige und fachkundige Dienstleistung bieten zu können. Großen Wert wird auf Kundenzufriedenheit gelegt und daher wird stets transparent und verständlich gearbeitet. Das Team von Gartenbau nach Maß freut sich darauf, Ihnen mit ihrem Fachwissen und ihrer Kompetenz bei der Planung Ihres Gartens zur Seite zu stehen.

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Stölting Service group gmbh

Die international tätige Stölting Service Group hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1899 zu einem der führenden Anbieter von Serviceleistungen unter anderem in den Bereichen Reinigung, Sicherheit und Personal entwickelt. An ihren mehr als 40 Standorten in Deutschland und Österreich entwickelt sie individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für und mit den Kunden, damit diese sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Ausgezeichnete, zertifizierte Standards sichern dabei die Erfüllung selbst höchster Ansprüche. Für die Unternehmensgruppe sind täglich über 15.000 Mitarbeitende im Einsatz.

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Jako AG

Aus der Garage zum führenden Teamsport-Ausrüster. Die Erfolgsgeschichte von JAKO beginnt 1989 und dauert bis heute an. Seit der Gründung ist es unser Ziel, der optimale Partner für alle Teams zu sein. In Deutschland, weltweit und von der Kreisklasse bis in die Champions League.

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RWE AG

RWE ist Gestalter und Schrittmacher der grünen Energiewelt. Mit ihrer Investitions- und Wachstumsoffensive Growing Green trägt RWE maßgeblich zum Gelingen der Energiewende und zur Dekabonisierung des Energiesystems bei. Für das Unternehmen arbeiten weltweit rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in fast 30 Ländern. Im Bereich Erneuerbare Energien ist RWE bereits heute eines der führenden Unternehmen. In den Jahren 2024 bis 2030 wird RWE weltweit 55 Milliarden Euro in Offshore- und Onshore[1]Wind, Solarenergie, Speichertechnologien, flexible Erzeugung und Wasserstoffprojekte investieren. Bis zum Ende der Dekade wächst das grüne Portfolio des Unternehmens auf mehr als 65 Gigawatt an Erzeugungskapazität. Es wird perfekt ergänzt um den globalen Energiehandel. RWE dekarbonisiert ihr Geschäft im Einklang mit dem 1,5-Grad-Reduktionspfad und steigt 2030 aus der Kohle aus. Bis 2040 wird RWE klimaneutral sein. Ganz im Sinne des Purpose – Our energy for a sustainable life.

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Sparkasse Essen

Seit ihrer Gründung prägt ein Prinzip das Handeln der Sparkasse: Sie macht sich stark für das, was wirklich zählt. Für Sie und Ihre Ziele, für eine chancenreiche Gesellschaft, für eine starke Region.

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Privatbrauerei Jacob Stauder

Im Wettbewerb mit den Großbrauereien und Konzernen setzen wir auf unsere eigenen Stärken, mit denen wir als familiengeführte Brauerei einen überzeugenden Vorteil für die Verbraucher und Kunden schaffen. Qualität ohne Kompromisse ist der oberste Maßstab für unsere Biere und für unser gesamtes Handeln. Wir bekennen uns zu unserem Heimatstandort Essen im Ruhrgebiet und engagieren uns in vielen Bereichen unseres Umfelds, z.B. im Sport, im sozialen Bereich und in der Kultur.

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Neobet

NEO.bet erhielt als einer der ersten Wettanbieter 2020 eine offizielle Deutschland-Lizenz. Das Unternehmen unterscheidet sich durch innovative Produkte, wie dem LIVE Quotenboost und wurde von erfahrenen Softwareentwicklern in Deutschland entwickelt. Im Sportsponsoring ist man seit 2020 aktiv, u.a. beim SV Werder Bremen. Moderatorin Laura Wontorra ist seit 2022 Markenbotschafterin. Seit Anfang 2024 unterstützt NEO.bet well:fair, die Neven Subotic-Stiftung, für sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen in Ostafrika.

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Stadtwerke Essen

Seit über 155 Jahren sind die Stadtwerke in Essen zu Hause und versorgen das Stadtgebiet mit Erdgas, Trinkwasser und Strom – zuverlässig, jeden Tag und rund um die Uhr. Auch die Wartung und Pflege des Abwassernetzes gehören zu den vielfältigen Aufgaben der Stadtwerke Essen. In ihrer langjährigen Unternehmensgeschichte entwickelten sie sich zum heutigen Energieversorger der Stadt Essen mit zahlreichen Produkten und ergänzenden Dienstleistungen, wie beispielsweise Contracting-Angeboten, einem Heiz- und Betriebskosten-Komplettservice oder auch einer Photovoltaik-Beratung.

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PP Group

Die PP Group – das Label der PP Logistik & Service GmbH ist eine europaweit tätige 360° Full-Service Eventagentur mit über 20 Jahren Erfahrung in der Event- und Logistikbranche. Als zuverlässiger Partner unterstützt die PP Group die Markenauftritte langjährige Kunden in den Bereichen Messen, Events, Roadshows, Ladenbau und Werbemittellogistik. Kreativität, exzellentes Design und eine makellose Ausführung bilden das Herzstück der Unternehmensphilosophie. Die PP Group steht für Leidenschaft und Flexibilität und übernimmt Verantwortung, um die Erwartungen ihrer Kunden nicht nur zu erfüllen, sondern zu übertreffen.

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Verein

"Was geht, RWE?!": Folge 2 mit dem Vorstand ist jetzt online

Besten Dank für Eure Fragen an Marc-Nicolai Pfeifer & Alexander Rang – eine Auswahl beantworten die Beiden hier im Video.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. TSV – Rot-Weiss Essen

Mitglieder und Fans von Rot-Weiss Essen bewegt es sehr, was der gesamte Verein und konkret die verantwortlichen Mitarbeiter machen – und warum sie es genauso machen. Und auch: Was werden sie als Nächstes tun? Wir wissen, dass sich bei Euch alles, ebenso wie bei uns, 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche um Rot-Weiss Essen dreht. Und wir wissen, dass Ihr viele Fragen habt.

Also haben wir Euch in den vergangenen Tagen unter dem Motto Was geht, RWE?! wieder angeboten, dem RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer & Alexander Rang direkt die Fragen zu stellen, die Euch aktuell beschäftigen. Die Beiden haben sich auch in diesem Monat wieder Zeit genommen und gehen auf eine Auswahl dieser Fragen ausführlich ein. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Eure Fragen beantworten können.

Verein

Termin für Jahreshauptversammlung 2025 steht

Die JHV von Rot-Weiss Essen wird am 9. Dezember 2025 im Saal Europa im Congress Center West der Messe Essen stattfinden. Beginn ist um 18 Uhr.

Marcus Uhlig informiert zur Jahreshauptversammlung. (Foto: Endberg)
Die nächste Jahreshauptversammlung von Rot-Weiss Essen findet am 9. Dezember 2025 um 18 Uhr im Saal Europa im Congress Center West der Messe Essen statt. (Archivfoto: Endberg)

Diesen Termin gilt es sich vorzumerken: Die nächste ordentliche Jahreshauptversammlung von Rot-Weiss Essen findet am Dienstag, 9. Dezember 2025, statt und beginnt um 18 Uhr. Hierzu empfängt der Verein seine Mitglieder im Saal Europa des Congress Center West (CC West) der Messe Essen. Gemäß der RWE-Satzung müssen Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung fristgerecht bis zwei Wochen vor der Versammlung per Einschreiben auf der Geschäftsstelle von Rot-Weiss Essen eingegangen sein.

Bei der JHV werden die Gremien sowie die Fan- und Förderabteilung von ihrer Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr berichten, zudem wird über Vereinsthemen entschieden. Das offizielle Einladungsschreiben mit den nötigen Informationen und der Tagesordnung zur Versammlung wird in Kürze an alle Vereinsmitglieder verschickt. Mitglieder, die nicht vor Ort sein können, haben die Möglichkeit der digitalen Teilnahme an der Veranstaltung. Die Versammlung wird als hybride Sitzung erfolgen, ein Link für die Sitzung wird den Mitgliedern ebenfalls per Mail zugeschickt. Für den Veranstaltungszutritt ist es zwingend erforderlich, einen gültigen Mitgliedsausweis am Eingang vorzuzeigen.

Die Ansetzung auf den Termin 9. Dezember ergibt sich aus der Umstellung des Geschäftsjahres vom Kalenderjahr auf den Saisonzeitraum 1. Juli bis 30. Juni. Zudem ist es dem Verein sehr wichtig, bei der Terminierung darauf zu achten, die Spiele der Drittligaprofis und die JHV gleichrangig zu berücksichtigen. Beides sind elementare Bestandteile des Vereinslebens und verdienen entsprechende Priorität. Daher sollte unbedingt vermieden werden, dass die Mitglieder – insbesondere aus der aktiven Fanszene – vor der schwierigen Entscheidung stehen, sich zwischen einem möglichen Auswärtsspiel und der Versammlung entscheiden zu müssen. Mit Blick auf die verbleibende Vorbereitungszeit war es erforderlich, den Termin verbindlich festzulegen. Eine spätere Festlegung – etwa nach konkreter Spieltagsansetzung – wäre nicht mehr darstellbar, ohne Fristen, Abläufe oder Planbarkeit zu gefährden.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. TSV – Rot-Weiss Essen
Kurze Fuffzehn - RWE vs. TSV – Rot-Weiss Essen
Verein

Kabinengespräch bei RWE: Dialog auf höchstem Niveau

Die Vorstände Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang konnten prominente Unterstützer des Vereins zum Austausch im Stadion begrüßen.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. TSV – Rot-Weiss Essen
Ein Gesprächsabend in der Kabine des Stadions an der Hafenstraße. (Fotos: Markus Endberg)

Rot-Weiss Essen feierte am Montagabend eine besondere Premiere: Das erste RWE-Kabinengespräch im Stadion an der Hafenstraße. In der emotionalen und traditionsreichen Kabine der Mannschaft begrüßten das Vorstandsteam von RWE, Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang, hochrangige Entscheider und Gestalter aus Wirtschaft, Politik und Sport – Persönlichkeiten, die Rot-Weiss Essen bereits heute mit Vertrauen, Verantwortung und konkretem Handeln auf unserem Weg unterstützen.

Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte der Vorstand Mission, Ziele und strategische Ausrichtung. Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang konnten aufzeigen, welch signifikante und beeindruckende Entwicklung der Verein genommen hat – insbesondere wirtschaftlich hat er in den vergangenen zwölf Monaten einen riesigen Schritt nach vorn gemacht. Gleichzeitig war es wichtig klarzustellen: Weder sportlich noch wirtschaftlich zählt RWE schon zum Spitzenfeld der 3. Liga. Um dorthin zu gelangen, sind weitere entscheidende Schritte notwendig – Schritte, die RWE nur gemeinsam mit dem gesamten Umfeld gehen können.

Dabei wird Rot-Weiss Essen wertebasiert geführt – so wie ein Familienunternehmen:

  • immer mit dem Auftrag der Mitglieder im Blick
  • nur das auszugeben, was eingenommen wird,
  • und stets nach dem Prinzip des vorsichtigen Kaufmanns zu handeln – ohne dabei die ambitionierten Ziele aus den Augen zu verlieren.

Die Veranstaltung war eine weitere vertrauensbildende Maßnahme: Der Vorstand konnte das positive Beziehungsgeflecht und das Vertrauen zwischen Rot-Weiss Essen und der Stadtgesellschaft, der Politik und der Wirtschaft weiter stärken. Gleichzeitig war das Ziel klar – weitere Partner und Unterstützer für den RWE-Weg zu gewinnen.

Besonders wertvoll waren die Impulse der hochkarätigen Gäste:

  • Andreas Rettig, Geschäftsführer des Deutschen Fußball-Bundes
  • Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen
  • Dr. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender der RWE AG

Sie würdigten die positive Entwicklung des Vereins und setzten eigene Akzente zur Rolle des Fußballs in Gesellschaft, Wirtschaft und Stadtentwicklung. Andreas Rettig nutzte zudem die Gelegenheit, sich persönlich für die missratene Traueranzeige zu Frank Mill zu entschuldigen – ein Zeichen der Größe und des Respekts.

„Wir haben mit Rot-Weiss Essen bereits einiges erreicht, wir haben unser Versprechen gegenüber den Mitgliedern erfüllt und unsere Ausgaben deutlich reduziert und die Einnahmen steigern können“, sagt Marc-Nicolai Pfeifer. „Wir haben noch viel vor, sind aber bezüglich der Mittel und des Sportetats noch nicht in der Spitzengruppe der 3. Liga angekommen. Wir nehmen die Stadtgesellschaft und die wirtschaftlichen Entscheider in Essen und der Region mit auf den Weg und haben ihnen in unserem ersten Kabinengespräch vertrauensvoll erzählt, wo wir aktuell stehen und wo wir mit RWE hinwollen.“

„RWE kann bereits auf einige großartige Unterstützer zählen, das freut uns sehr. Doch wenn wir den nächsten Schritt gehen möchten, dann wir sind auf weitere Unternehmen angewiesen, die uns ebenfalls ihr Vertrauen schenken“, sagt Alexander Rang.

Zum Abschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion mit vielen guten Fragen aus dem Kreis der Gäste – ein offener, konstruktiver Austausch, der deutlich machte, wie groß das Interesse und die Verbundenheit mit Rot-Weiss Essen sind.

Die Resonanz der Teilnehmer – vom gestrigen Abend bis heute – war durchweg positiv und bestärkt den Vorstand darin, diesen Dialog fortzuführen. Rot-Weiss Essen geht seinen Weg – entschlossen, im Team, mit klaren Werten und dem festen Willen, sportlich wie wirtschaftlich weiter zu wachsen.

Weitere Impressionen vom Kabinengespräch:

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Verein

Geschäftsstelle/Fanshop

Daten und Öffnungszeiten der Geschäftsstelle und des Fanshops von RWE.

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Fans

Spieltagskracher am Sonntag: T-Shirt „DU mein RWE“

Nur zum Heimspiel gegen den TSV Alemannia Aachen am 31. August im RWE-Onlineshop und am Fanshop an der Hafenstraße sichern – greift zu!

Kurze Fuffzehn - RWE vs. TSV – Rot-Weiss Essen

Zu Heimspielen können sich RWE-Fans nicht nur auf die Partie freuen, sondern auch auf den jeweiligen Spieltagskracher. So gibt es alle zwei Wochen einen oder mehrere Artikel aus dem Onlineshop im Angebot:

Zum Heimspiel gegen den Alemannia Aachen am Sonntag, 31. August, gibt’s von 10 Uhr bis 23:59 Uhr das T-Shirt „DU mein RWE“ “ statt für 34,95€ jetzt nur 25€. Das Oberteil kann sowohl im Onlineshop, als auch im Fanshop an der Hafenstraße erworben werden. Greift zu!

Fans

Guter Austausch beim Klub-Fan-Dialog

Über 40 interessierte RWE-Anhänger kamen mit Vorstand Alexander Rang in der Zeche Hafenstraße ins Gespräch.

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Beim ersten Klub-Fandialog der Saison stand Vorstand Alexander Rang den anwesenden Fans Rede und Antwort. (Fotos: Markus Endberg)

Beim ersten Klub-Fan-Dialog in der Saison 2025/26 von Rot-Weiss Essen stand RWE-Vorstand Alexander Rang am Dienstagabend in der „Zeche“ im Stadion an der Hafenstraße rund 40 rot-weissen Anhängern zu einem konstruktiven Dialog zur Verfügung. Die Fans nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen zu verschiedenen Themen rund um ihren Lieblingsverein zu platzieren und zu besprechen.

Es wurde besonders über das Thema der Einlasskontrollen an den ersten Heimspieltagen gesprochen. Zudem ging es um die Umstellung zur digitalen kurzen Fuffzehn an Spieltagen und um das anstehende Duell im Niederrheinpokal gegen den SV Solingen.

Wer beim nächsten Klub-Fan-Dialog dabei sein und seine Fragen stellen möchte, sollte sich den Termin bereits in seinen Kalender eintragen: Dienstag, 4. November, 18:30 Uhr.

Hier einige Eindrücke vom Klub-Fan-Dialog:

Fans

Niederrheinpokal 2025/26: 2. Runde zeitgenau angesetzt

RWE trifft am Samstag, 11. Oktober, 14 Uhr, auf Rot-Weiß Oberhausen.

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Fußball Niederrheinpokal, Halbfinale Saison 2024/2025, Rot-Weiß Oberhausen – Rot-Weiss Essen am 22.03.2025 im Niederrheinstadion in Oberhausen DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video. Foto: Markus Endberg

Für Rot-Weiss Essen geht es in die zweite Runde des Niederrheinpokals. Am Mittwochabend setzte sich die Mannschaft von Uwe Koschinat in der ersten Runde mit 10:0 gegen den SV Solingen durch. In der 2. Runde des Niederrheinpokals 2025/26 geht es auswärts gegen den Reviernachbarn und Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen. Dies ergab die Auslosung durch den  Fußballverband Niederrhein (FVN). Das Revierduell findet am Samstag, 11. Oktober, 14 Uhr, in Oberhausen statt. Infos zum Ticketverkauf folgen demnächst.

Aufgrund der Begegnung von RWE im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund (0:1) stiegen die rot-weissen erst am Mittwoch, 27. August, 19 Uhr, gegen den Bezirksligisten SV Solingen (10:0) in den Wettbewerb ein. Nun geht es in der zweiten Runde auswärts zu Rot-Weiß Oberhausen.

RWE konnte den Pokal insgesamt zwölfmal (1995, 2002, 2004, 2008, 2011, 2012, 2015, 2016, 2020, 2023, 2024, 2025) und zuletzt dreimal in Folge nach Essen holen. In der letzten Saison gewannen die Rot-Weissen im Finale gegen den MSV Duisburg mit 2:1.

Fans

Wichtige Information zum Einlass beim Pokalspiel

Am Montagabend kam es beim Einlass zu längeren Wartezeiten.

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Am Montagabend stand die 1. Runde im DFB-Pokal an der Hafenstraße auf dem Programm. (Foto: Endberg)

Am Montagabend ist es beim DFB-Pokalspiel an der ausverkauften Hafenstraße leider zu längeren Wartezeiten beim Einlass gekommen. Diese Situation hatte mehrere Ursachen: Zum einen wurden die Sicherheitsmaßnahmen im Einlass- und Kontrollbereich aufgrund von Hinweisen der Behörden deutlich erhöht. Zum anderen war unser neuer Sicherheitsdienstleister Stölting zum zweiten Mal im Einsatz – Abläufe und Prozesse müssen sich bei einem solchen Spieltag naturgemäß erst einspielen.

Wir möchten betonen, dass sowohl unser Vorstandsteam um Marc-Nicolai Pfeifer und Alex Rang als auch unser Sicherheitsbeauftragter Sebastian Modes, unser Veranstaltungsleiter Damian Jamro sowie die Verantwortlichen von Stölting direkt vor Ort die Situation aufgenommen und schnell Lösungen erarbeitet haben. So konnte sichergestellt werden, dass alle Besucherinnen und Besucher rechtzeitig ihre Plätze im Stadion eingenommen haben.

Bei Spielen mit sehr hohem Zuschaueraufkommen – wie zuletzt im DFB-Pokal gegen den BVB – ist es in Absprache mit den Behörden besonders wichtig, dass alle Zuschauer frühzeitig ins Stadion kommen. Nur so können die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen reibungslos umgesetzt und ein pünktlicher Einlass für alle gewährleistet werden.

„Wir verstehen den Unmut unserer Fans, die vor dem Stadion länger warten mussten. Für uns ist klar: Sicherheit geht vor. Dennoch müssen wir unsere Abläufe so gestalten, dass die Wartezeiten für unsere Zuschauer so gering wie möglich bleiben. Dafür bitten wir um Entschuldigung und versichern, dass wir – auch bei Spielen mit erhöhten Anforderungen durch die Behörden – unseren Beitrag leisten werden, die Einlasssituation weiter zu optimieren.“, so RWE-Vorstand Alexander Rang.

Wir danken allen Fans für ihre Geduld und ihre großartige Unterstützung an einem besonderen Abend an der Hafenstraße.

Nur der RWE!

Historie

Vor 80 Jahren - Der zweite Gründungsmythos 1945

Am 31. August 1945 fand die erste Mitgliederversammlung nach dem Zweiten Weltkrieg statt.

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Das Stadion an der Hafenstraße mit seiner Holztribüne nach dem Neuaufbau. (Fotos: Archiv Schrepper)

Ein Ball auf dem Weihnachtsgabentisch für die Brüder Georg und Hermann Melches und die ersten Spiele zwischen Straßen- und heimischen Gartentor sowie auf den Wiesen der Borbecker Mark nahe der Zeche Emscher gelten als „Grundstein zum Bau unseres heutigen Sportvereins Rot-Weiß.“

So erinnert sich zumindest Karl Utzat, Jugendfreund von Georg Melches, im Jahre 1925 an die Anfänge. Der Vereinsname Rot-Weiss Essen wurde aber erst 1923 gewählt. Bis dahin hatten die jungen Fußballpioniere zunächst unorganisiert, dann als Spielabteilung eines Turnvereins und schließlich selbstständig als Spiel- und Sportverein Emscher bzw. Spiel und Sport 1912 gespielt. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand RWE vor einem erneuten Neuanfang. Am 31. August, also vor genau 80 Jahren gab es einen

Neuanfang in Trümmern
Der Zweite Weltkrieg endete in Essen am 11. April 1945 mit der Übernahme der Stadt durch US-amerikanische Truppen. Am 21. Juni übernahmen die Briten von den Amerikanern das Ruhrgebiet. Die britische Militärregierung erlaubte am 3.August der Essener Bevölkerung die sofortige Wiederaufnahme des Sportbetriebs. Am 18. August meldete die Ruhr-Zeitung, das offizielle Organ der britischen Besatzungsbehörde, dass bereits fünfzehn Mannschaften in Essen Fußballspiele ausgetragen haben – darunter auch Rot-Weiss Essen. Von nun an wurden die Begegnungen des kommenden Wochenendes regelmäßig angekündigt und Spielberichte wieder veröffentlicht. Am 5. September wurde im Polizeipräsidium eine Fußballbörse eingerichtet. Schließlich begannen am 14. Oktober die Punktspiele um die Essener Fußballmeisterschaft.
Dabei glich das Stadtbild einer Trümmerlandschaft. Nach insgesamt 272 Luftangriffen lag 60 Prozent der Essener Bausubstanz in Schutt und Asche, in der Essener Altstadt sogar 90 Prozent.
Auch bei den Sportanlagen sah es ziemlich trostlos aus. Von Essens 78 Sportplätzen und 67 Turnhallen blieben nur 30 teilweise noch beschädigte Plätze und sieben größtenteils behelfsmäßig hergestellte Hallen erhalten.

Der zweite Gründungsmythos
Wie sah die Situation bei Rot-Weiss Essen aus?
Die Verluste unter den Mitgliedern waren sehr hoch. Im Zweiten Weltkrieg starben 55 aktive und 57 passive Mitglieder. Das Stadion an der Hafenstraße lag mitsamt Tribüne, Klubhaus und Umkleideräumen in Trümmern, die Spielfläche glich einer Kraterlandschaft und stand unter Wasser.
In dieser Situation rief Georg Melches für den 31. August 1945 die erste Mitgliederversammlung ein, die vor den Trümmern der Tribüne auf dem verschlammten Boden des Spielfeldes stattfand. Dieses Treffen unter freiem Himmel ist gleichsam der zweite Gründungsmythos in der Vereinsgeschichte. Wie in den Anfängen war es erneut der Vereinsgründer, der die Initiative ergriff und Mitstreiter gewinnen und begeistern konnte. Es wurde beschlossen, „den Spielbetrieb wieder aufzunehmen, die Spielfläche wieder herzurichten und dann nach und nach die Schäden, die durch Feindeinwirkung an der Platzanlage entstanden sind, zu beseitigen.“
Für die Instandsetzung wurde auf der Vereinsversammlung am 6. September 1946 sogar ein fester Arbeitstag festgelegt. Mit bescheidenen Mitteln musste man sich anfangs zufriedengeben. Als Umkleideraum diente ein Klassenraum der Volksschule Vogelheim, an deren Stelle später die Haupttribüne entstand. In der Festschrift von 1957 heißt es dazu: „Notdürftig wurden die Fensterhöhlen mit Brettern unserer Tribünenreste zugeschlagen. Der Weg zur Klasse, die noch als einzige des ganzen Schulgebäudes wenigstens vier Wände, Decke und Fußboden besaß, musste erst durch Trümmer gebahnt werden. Als Waschgelegenheit standen einige Eimer kalten Wassers zur Verfügung.“

Wiederaufbaujahre
In den Folgejahren entstand ein Klubhaus mit Geschäftszimmer, Gesellschaftsraum, drei Umkleideräumen mit zwei Duschräumen, einer Kegelbahn und einer Wohnung für Platzwart Heinrich Breitbach. Darüber hinaus wurde zwischen der späteren Haupttribüne und dem Bahndamm eine Grünanlage angelegt, die im Volksmund in Anlehnung an den 1929 im Rahmen der „Grossen Ruhrländischen Gartenbau –Ausstellung“ (Gruga) geschaffenen Park im Essener Süden „Kleine Gruga“ hieß und auch nach diesem Vorbild geschaffen wurde.
Die Platzanlage selbst war innerhalb von zwei Jahren wieder großzügig ausgebaut worden. Am 3. Oktober 1948 konnte auf der Mitgliederversammlung vermeldet werden, dass der Platz nun eingezäunt, die Tribüne fertig gestellt und eine Lautsprecheranlage angelegt worden sei.
Im gleichen Jahr stieg Rot-Weiss Essen in die Oberliga West, der damals höchsten deutschen Spielklasse auf. Hier entwickelte man sich zu einem Spitzenklub, der internationales Ansehen gewann und mit dem Gewinn des DFB-Pokals 1953 und der deutschen Meisterschaft 1955 sowie der Einweihung der multifunktionalen Haupttribüne 1957 das Lebenswerk Georg Melches krönte.

Ein Beitrag unseres ehrenamtlichen Vereinshistorikers Georg Schrepper.

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ESSENER CHANCEN

Sommerschule 2025: Aufstieg in die nächste Klasse

Teilnehmerrekord: Der Großteil der Schülerinnen und Schüler hat die Nachprüfung mit den ESSENER CHANCEN bestanden.

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Zufriedene Partner: Das Team der ESSENER CHANCEN bekam Besuch von Benjamin Radtke (vierter v. re.), Niederlassungsleiter von Gartenbau nach Maß. (Foto: RWE)

Die Sommerschule 2025 ist vorbei und das Ergebnis ist da: Knapp 90 % der Schülerinnen und Schüler, die an der Sommerschule teilgenommen haben, konnten ihre Nachprüfung bestehen und wurden erfolgreich in die nächste Stufe versetzt. Möglich gemacht wurde die Sommerschule durch die finanzielle Unterstützung von Gartenbau nach Maß sowie von ESSENER CHANCEN-Botschafter Thomas „Sandy“ Sandgathe.

Auch in diesem Jahr war die Sommerschule wieder ein voller Erfolg: Insgesamt 27 Schülerinnen und Schüler aus drei Schulen haben die letzten zwei Wochen mit der intensiven Unterstützung der Lehrkräfte der ESSENER CHANCEN am Lernort FÖRDERWERK alles gegeben und fleißig gelernt. Der Großteil konnte dabei seine Nachprüfung bestehen. Niklas Cox, Leiter des Lernorts FÖRDERWERK, sagt: „Wir sind mehr als stolz, dass sich die harte Arbeit bei hohen Temperaturen am Ende für die Jugendlichen ausgezahlt hat. Die Schülerinnen und Schüler haben konzentriert gearbeitet und waren stets mit voller Energie dabei. Jetzt können sie den nächsten Schritt in ihrer schulischen Laufbahn gehen.“

Neben dem Lernerfolg haben sich über Klassen und Schulen hinweg auch neue Freundschaften entwickelt. Das zeigt auf, dass die Betreuung am Lernort nicht nur die schulischen Leistungen verbessert, sondern auch die teilnehmenden Jugendlichen spielerisch miteinander verbinden kann.

Bewegung und Spaß kamen nicht zu kurz
Tani Capitan, Geschäftsführer der ESSENER CHANCEN, sagt: „Es ist ein tolles Projekt, verbunden mit einer starken Partnerschaft mit Gartenbau nach Maß. Die meisten Kids haben sich durch die Kooperation eine Ehrenrunde erspart. Es hat sich also gelohnt, in den großen Ferien fleißig zu sein. Auch dafür stehen die ESSENER CHANCEN – neben dem Lernen kamen Bewegung, Ernährung und Spaß nicht zu kurz.“

Mit 27 Schülerinnen und Schülern nahmen in diesem Jahr so viele Jugendliche an der Sommerschule teil wie noch nie. Die Lernwilligen kamen dabei aus den drei Schulen: Gymnasium Essen Nord-Ost, Helmut-Rahn-Realschule, Leibniz-Gymnasium in Essen.

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ESSENER CHANCEN

Die starken Partner der ESSENER CHANCEN

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FÖRDERWERK

U19 strebt beim FSV Frankfurt den ersten Saisonsieg an

Dritte Fahrt in das Rhein-Main-Gebiet in Serie.

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U19-Trainer Michael Delura will mit seinem Team an die Leistung gegen Schott Mainz anknüpfen (Foto:RWE)

Für das älteste Nachwuchsteam aus dem FÖRDERWERK steht am Sonntag, 11 Uhr, in der U19-DFB-Nachwuchsliga die Partie beim FSV Frankfurt an. Das Team von Trainer Michael Delura, das einen Tag zuvor anreisen und in Hessen ein Mannschaftshotel beziehen wird, ist bereits zum dritten Mal in Folge im Rhein-Main-Gebiet zu Gast.

Nach dem 1:5 im DFB-Pokal der Junioren bei Eintracht Frankfurt und der jüngsten 1:3-Niederlage beim TSV Schott Mainz will die rot-weisse U19 den ersehnten ersten Saisonsieg landen. Die Frankfurter warten nach erst zwei absolvierten Ligaspielen ebenfalls noch auf ein Erfolgserlebnis und haben auch erst einen Treffer in der Meisterschaft erzielt.

„Wir erwarten – wie in Mainz – einen ähnlich starken Gegner, der tief stehen und seine Möglichkeiten im Umschaltspiel suchen wird“, sagt Delura. „Für uns geht es darum, möglichst an die Leistung aus dem Spiel beim TSV Schott Mainz anzuknüpfen, müssen jedoch unsere Torchancen wesentlich besser nutzen. Wenn wir die Passgenauigkeit im letzten Drittel erhöhen und in der gegnerischen Box kaltschnäuziger sind, bin ich guter Dinge, dass uns der erste Dreier gelingen kann.“

Personell muss Delura weiterhin auf zahlreiche Spieler verzichten. So werden die RWE-Torhüter Romero Gerres (Knie) und Elias Yousfi (Kapselriss am Finger) definitiv ausfallen. Als zweiter Keeper wird erneut Sebastian Kronberg die Reise nach Hessen antreten. Für die Mittelfeldspieler Mert Polat und Innenverteidiger Joel Osakpolor-Oyameda (beide muskuläre Probleme) kommt die Partie in Frankfurt noch zu früh.

Mittelfeldspieler Luca Baer fällt mit Magen-Darmbeschwerden aus. Angreifer Kamil Kaya, der sich einen doppelten Außenbandriss im Sprunggelenkt zugezogen hatte, ist zurück im Training, muss aber langsam aufgebaut werden. Außerdem steht Rechtsaußen Lynes Benza Paca (Rotsperre) nicht zur Verfügung.

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FÖRDERWERK

Grembowietz: "Jungs stecken voller Tatendrang"

U17-Pflichtspielstart in der DFB-Nachwuchsliga gegen Borussia Dortmund.

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Die U17 von RWE startet mit ihrem Trainer Jens Grembowietz (l.) in die zweite Spielzeit der U17-DFB-Nachwuchsliga. (Foto: RWE)

Der Start in die zweite Spielzeit der U17-DFB-Nachwuchsliga steht unmittelbar vor der Tür. Die B-Junioren von Rot-Weiss Essen bestreiten in der Vorrundengruppe H am Samstag (ab 11 Uhr) gegen Borussia Dortmund ihr erstes Pflichtspiel der Saison 2025/2026. Ausgetragen wird die Partie an der heimischen Seumannstraße.

Die U17 von Rot-Weiss Essen geht nach dem jüngsten 3:0-Erfolg im Testspiel bei den A-Junioren des SV Budberg mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Auch in der Partie bei Bayer 04 Leverkusen, die nach einem tragischen Zwischenfall unter den Zuschauern auf den Rängen beim Stand von 2:2 abgebrochen werden musste, zeigte sich das Team bereits gut in Form. 

„Ich bin mit der Vorbereitung sehr zufrieden“, sagt der gebürtige Essener Jens Grembowietz, der die U17 seit dieser Saison als Nachfolger von Michael Delura (jetzt U19-Trainer) betreut. „Wir konnten uns in den letzten Wochen in allen Bereichen steigern. Nicht nur im Fitnessbereich, sondern auch im Spiel mit und gegen Ball ist die Intensität hoch. Die Jungs haben schon wichtige Fortschritte gemacht.“ 

Mit sieben externen Zugängen ist der personelle Umbruch nicht allzu groß ausgefallen. Mit 15 Spielern ist der Großteil des vorherigen U16-Kaders zusammengeblieben. 

„Das Team steckt voller Tatendrang, alle Jungs sind heiß, extrem willig und verfolgen große Ziele“, ist Grembowietz vom Engagement und der Begeisterung des neuen Teams angetan. „Wir gehen gegen Borussia Dortmund als Außenseiter in die Partie. Aber wir werden Mittel und Wege finden, um den BVB vor Probleme zu stellen“, so der 38-Jährige, der bis auf Rechtsverteidiger Efehan Öztürk (Muskelfaserriss) personell aus dem Vollen schöpfen kann.  

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FÖRDERWERK

Jugend-Partner

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Jugend-Partnerschaft „Wegbereiter“

Jugend-Partnerschaft „Ziehvater“

Nächster Gegner

Nach erster Länderspielpause steht Partie beim SSV Jahn Regensburg auf dem Programm

Auf und Ab: Wandler zwischen den Spielklassen.

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Rot-Weiss Essen eröffnet den 5.Spieltag mit dem Auswärtsspiel gegen den SSV Jahn Regensburg. (Foto: Jahn Regensburg)

Rot-Weiss Essen meldet sich aus der ersten Länderspielpause in dieser Saison am Freitag, 12. September, 19 Uhr zurück. Dann tritt die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat zum Auftakt des 5. Spieltages bei einem Gegner an, der in den zurückliegenden Jahren zwischen den Ligen gewandelt ist. Mit dem Abstieg aus der 2. Bundesliga hat der SSV Jahn Regensburg in diesem Sommer zum dritten Mal in Serie die Spielklasse gewechselt.

Aufstiegstrainer Joe Enochs (mittlerweile Direktor Profifußball beim Ligakonkurrenten VfL Osnabrück) musste im Oktober 2024 vorzeitig gehen. Auch der vorherige U19-Trainer Andreas Patz konnte bis Anfang Mai nicht mehr die Wende herbeiführen, so dass die Regensburger die aktuelle Drittliga-Saison mit einem neuen Cheftrainer in Angriff genommen haben. Die Wahl der Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Achim Beierlorzer, der seit Sommer 2023 beim SSV Jahn tätig ist und schon damals einen Kader zusammengestellt hatte, dem der direkte Wiederaufstieg gelungen war, fiel auf Michael Wimmer.

Nach mehreren Jahren als Nachwuchstrainer beim 1. FC Nürnberg war der im niederbayerischen Dingolfing geborene 45-jährige Wimmer zur Saison 2018/2019 als Co-Trainer von Manuel Baum in die Bundesliga zum FC Augsburg gewechselt. Später folgte der Schritt zum VfB Stuttgart, wo Wimmer unter anderem mit Pellegrino Matarazzo und Tim Walter arbeitete. Gemeinsam mit dem Trainerteam schaffte er 2020 den Aufstieg in die Bundesliga. Als der VfB 2022 in der Krise steckte, übernahm er die Mannschaft als Interimstrainer und führte sie in sechs Spielen zu drei Siegen. Mit der Installation von Bruno Labbadia als Cheftrainer endete die Zeit von Wimmer in Stuttgart.

Im Januar 2023 übernahm er seine erste Cheftrainer-Station im Profifußball beim österreichischen Klub Austria Wien. In seiner ersten Saison erreichte er mit dem Team die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb, scheiterte höchst dramatisch in der Nachspielzeit am polnischen Spitzenklub Legia Warschau. In der zweiten Saison blieb der sportliche Erfolg aus, die gemeinsame Zeit endete im Mai 2024 vorzeitig.

Anfang 2025 führte Wimmers Weg dann nach Schottland zum Motherwell FC. Mit dem damals abstiegsbedrohten Klub gewann Wimmer unter anderem 2:1 bei Rekordmeister Glasgow Rangers. Über die Playoffs gelang schließlich der Klassenverbleib. Dass Wimmer seine Zelte in Großbritannien bereits nach nur zwölf Spielen wieder abbaute, resultierte auch aus einer gemeinsamen Entscheidung mit seiner Familie. „Irgendwann nach Ostern haben wir uns mit der Familie zusammengesetzt und gesagt: Wenn es eine Möglichkeit gibt, wieder nach Deutschland und heimatnah zu kommen, dann würden wir das gerne wieder machen“, so der neue Jahn-Trainer. „Dass es so heimatnah ist, ist natürlich Wahnsinn.“

Wie es bei einem Absteiger häufig der Fall ist, arbeitet Michael Wimmer mit einem stark veränderten Kader zusammen. Aus dem 25-köpfigen Aufgebot waren nur das Torhüter-Trio mit Felix Gebhardt, Julian Pollersbeck und Alexander Weidinger sowie Leopold Wurm, Robin Ziegele, Oscar Schönfelder, Benedikt Saller, Andreas Geipl, der neue Kapitän Christian Kühlwetter, Eric Hottmann und Dejan Galjen schon in der 2. Bundesliga dabei.

Schon vor einigen Jahren in der zweithöchsten Spielklasse war Adrian Fein für die Regensburger aufgelaufen. Der 26-jährige Rückkehrer spielte bereits in der Saison 2018/2019 auf Leihbasis beim SSV Jahn und lief zuletzt für den SV Waldhof Mannheim auf. Nach dem ersten Zwischenstopp in Regensburg folgten weitere Leihstationen beim Hamburger SV, der PSV Eindhoven, der SpVgg Greuther Fürth und der SG Dynamo Dresden. Im Sommer 2022 wechselte er ablösefrei zu Excelsior Rotterdam. Nach einer Stoffwechselerkrankung kehrte er im Januar 2024 mit seinem Wechsel zum SC Verl nach Deutschland zurück. Nach den ersten drei Spieltagen hat der SSV Jahn Regensburg dank des jüngsten 3:0-Heimsieges gegen den Aufsteiger 1. FC Schweinfurt 05 vier Punkte auf dem Konto. Im DFB-Pokal hatte das Team den 1. FC Köln am Rande einer Niederlage, kassierte aber tief in der Nachspielzeit noch zwei Gegentreffer (1:2). Spielführer Kapitän Christian Kühlwetter fehlt gegen RWE wegen einer Rotsperre. Torhüter Julian Pollersbeck (Adduktorenbeschwerden), Linksverteidiger Oscar Schönfelder, Angreifer Eirc Hottmann (beide nach Knie-Operation) und Rechtsverteidiger Benedikt Saller (Schambeinentzündung) standen zuletzt verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

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Opa Luscheskowski

Dem Opa Luscheskowski sein Enkel

Ein Blick durch die rot-weisse Brille.

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Kerl inne, Kiste wat war dat denn bitte für ne heiße Nacht anne Hafenstraße!? Ich mein von vorne bis hinten hat quasi alles gepasst: Flutlicht angeknipst, Stauder kaltgestellt, Würsken aufm Grill, Tickets alle verkauft, der Gegner mehr oder weniger sympathisch, ARD Live-Team, Spotlight auf Bergeborbeck, Stimmung bombastisch – Alles einfach geil.

Nur leider nich dat Ergebnis. Der BVB hat unsre Roten ausm Pokal geworfen. Wer aber vorher geglaubt hat die Kollegen vom Borsigplatz würden mal eben durch Essen spazieren und dabei anne Hafenstraße ne ordentliche Duftmarke setzen, der hat ma schön reingeschissen. Nach 15 Minuten hatte die Borussia erstmal ihr Pulver verschossen und dem Uwe seine Bengels haben der Millionärstruppe vom westfälischen Ende des Ruhrpotts ganz schön den Schneid abgekauft. Leider haperte et damit die Kirsche auch ins Netz zu drücken. Und dann isset wie so oft im Fußball: Machse deine Dinger nich rein, kassierse am Ende die Quittung. Den Unterschied hat mit Guirassy ein Spieler gemacht, der inne letzten Spielzeit inne Champions League die Torjägerkanone geholt hat. Dat klingt alles gut und trotzdem fühlte et sich noch ein paar Tage danach echt Kacke an weil irgenzwie mehr drin war.

Aber am Ende hilft ja all den Scheiß nix. Et muss weiter gehen, nach vorne gucken. Schließlich hat RWE noch Pläne. Einer von diese Pläne is, inne Liga nach Möchlichkeit ne Duftmarken zu setzen und oben ein Wörtchen mitzuquatschen. Dafür war dat 1:1 in Havelse eingenzlich ne Nummer zu schwach. Aber wie sacht man so schön? Die ersten Kälber ham oft Durchfall – RWE muss sich reinmalochen inne Saison. Einmal den Weg inne Spur finden. Dafür war dat Flutlichtspiel bei Wehen Wiesbaden scheinbar genau der richtige Wegweiser. Die erste Halbzeit war sicher nich die Sahne auffe Torte. So mies wie die Presse sie geschrieben hat fand ich sie aber auch nich. RWE war nicht zwingend genug und der SVWW war einfach stärker. Zum Sport gehört auch, dat einfach mal anzuerkennen. Und Wiesbaden is auch nich gerade dat, wat ich Laufkundschaft nennen würde. Gute Truppe. Jedenfalls hat Uwe dann inne zwoten Hälfte umgebaut und plötzlich lief et dann flüssich wie dat Stauder ausse Leitung. Die Führung zum 3:1, dann nomma der Ausgleich und am Ende hat ein Tolles Spiel ein geiles rot-weisses Ende bekommen. Der Torben hat den Ball zum 3:4 richtich gut reingemüselt! Extase bei den über 2000 Bekloppten die dieses Spiel eindeutig zu einem Heimspiel gemacht haben.

Heute soll die Party weitergehen. Und nachdem die letzten schwarzgelben Gäste anne Hafenstraße gewinnen konnten, sollen unsre Gäste heute doch bitte gerne mit gesenktem Haupt zurück ins Dreiländereck fahren. Die Printen aus Aachen sind nich besonders gut inne Saison gestartet. Der Abgang von Backhaus zum BTSV hat ne riesige Lücke im ganzen Verein hinterlassen. Gefühlt größer als die Kaiserstädter es selbst zugeben wollen. Doch unterschätzen darf man die Alemannia nicht. Dieses Spiel is ein West-Schlager und die darf man bekanntlich nich auffe leichte Schulter nehmen.

Doch wer unsan Uwe kennt, der weiß, dat der mal gar nix auffe leichte Schulter nimmt. Heute soll ein Sieg her, damit der Blick auf die Tabelle weiterhin Spaß macht und die Party mit Stauder und guter Laune weitergehen kann.

Nur der RWE!

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Service

Vorverkaufsstellen

RWE-vorverkaufsstellen

Essen (Nord / Ost)Kurze Fuffzehn - RWE vs. TSV – Rot-Weiss Essen

KUMACO GmbH
Grass Str. 8
45356 Essen – Dellwig
Tel.: 0201-584 99 263

Sportshop Ruhr
Altenessener Str. 238a
45326 Essen – Altenessen

Tabakwaren Brunnert
Marktstr. 39
45355 Essen – Borbeck
Tel.: 0201-682231

Teamsport Philipp Essen
Burggrafenstraße 16
45139 Essen – Frillendorf
Tel.: 0201-5978778

Videothek Bieniek & Bieniek GbR
Bocholder Str. 243
45365 Essen – Bergeborbeck

Essen (Süd / West)Kurze Fuffzehn - RWE vs. TSV – Rot-Weiss Essen

Petite Papeterie Drange
Laubenweg 11
45149 Essen – Margaretenhöhe
Tel.: 0201 – 43866233

Reise-Welle e.K.
Holsterhauser Str. 102
45147 Essen – Holsterhausen
Tel.: 0201 – 9599190

Steeler Whisky Fass
Grendplatz 6
45276 Essen – Steele
Tel.: 0201-510865

TUI Travelstar Reisebüro Burgaltendorf
Alte Hauptstr. 104 – 106
45289 Essen – Burgaltendorf
Tel.: 0201 – 59 27 60
Fax :0201 – 577 57

DuisburgKurze Fuffzehn - RWE vs. TSV – Rot-Weiss Essen

Konzertkasse Lange GmbH
Sternbuschweg 261
47057 Duisburg
Tel.: 0203-26464

Tourist Information Duisburg
Königstr. 86
47051 Duisburg
Tel.: 0203 – 285440

DinslakenKurze Fuffzehn - RWE vs. TSV – Rot-Weiss Essen

WM-Ticketshop
Max-Eyth-Strasse 11
46539 Dinslaken
Tel.: 02064-731126

GladbeckKurze Fuffzehn - RWE vs. TSV – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Gladbeck
Sandstraße 15
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