Rot-Weiss Essen – Rot-Weiss EssenFC Ingolstadt 04 – Rot-Weiss Essen

Sa., 11.04.2026 14:00 Uhr

Rot-Weiss Essen : FC Ingolstadt 04

4 : 1

1 : 1

Abpfiff

19. Dickson Abiama

47. Jannik Hofmann

28. Jasper Maljojoki

42

11

90+1. Klaus Gjasula

90+5. Jaka Cuber Potocnik

63

87

61. Max Plath für Fredrik Bennedsgaard Carlsen

61. Yann Sturm für Dennis Kaygin

83. Julian Kügel für Gustav Christensen

83. Linus Rosenlöcher für Yannick Deichmann

90. Tomislav Bagaric für Max Besuschkow

71. Jaka Cuber Potocnik für Marek Janssen

71. Marvin Ayhan Obuz für Lucas Brumme

78. Ben Vincent Hüning für Jannik Hofmann

87. Ramien Safi für Dickson Abiama

87. Ruben Reisig für Kaito Mizuta

Tore

19. Dickson Abiama

28. Jasper Maljojoki

47. Jannik Hofmann

90+1. Klaus Gjasula

90+5. Jaka Cuber Potocnik

Karten

11.

42.

63.

87.

Auswechselungen

61. Max Plath
Fredrik Bennedsgaard Carlsen

61. Yann Sturm
Dennis Kaygin

71. Jaka Cuber Potocnik
Marek Janssen

71. Marvin Ayhan Obuz
Lucas Brumme

78. Ben Vincent Hüning
Jannik Hofmann

83. Julian Kügel
Gustav Christensen

83. Linus Rosenlöcher
Yannick Deichmann

87. Ramien Safi
Dickson Abiama

87. Ruben Reisig
Kaito Mizuta

90. Tomislav Bagaric
Max Besuschkow

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Der siebte Streich! RWE bezwingt Ingolstadt 4:1

Team von Trainer Koschinat verteidigt mit dem 18. Saisonsieg direkten Aufstiegsplatz.

Das war der siebte Streich! Rot-Weiss Essen baute am 33. Spieltag in der 3. Liga mit einem 4:1 (1:1)-Heimerfolg gegen den FC Ingolstadt 04 die Siegesserie weiter aus. Mit dem siebten Dreier nacheinander verteidigte das Team von Trainer Uwe Koschinat den zweiten Aufstiegsplatz und hat fünf Runden vor dem Saisonende weiterhin alles in der eigenen Hand.

Vor 17.517 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße gelang Dickson Abiama (19.) der Führungstreffer für die Gastgeber. Noch vor der Pause glich Jasper Maljojoki (28.) für die „Schanzer“ aus. Im zweiten Durchgang ließen Jannik Hofmann (47.), Klaus Gjasula (90.+2) und der eingewechselte Jaka Cuber Potocnik (90.+5) die RWE-Fans noch dreimal jubeln und machten den insgesamt 18. Sieg in der laufenden Spielzeit perfekt.

Rot-Weiss Essen: Golz – Hofmann, Rios Alonso, Schultz, Kostka – Gjasula, Müsel – Abiama, Mizuta, Brumme – Janssen

FC Ingolstadt 04: Eisele – Antzoulas, Fröde, Maljojoki – Deichmann, Besuschkow, Carlsen, G. Christensen – Costly, Kaygin – Drakulic

Hofmann und Janssen zurück im Team

RWE-Trainer Uwe Koschinat nahm im Vergleich zum 3:1-Auswärtserfolg beim Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt 05 zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Weil Linksverteidiger Franci Bouébari mit muskulären Problemen passen musste, kehrte Jannik Hofmann in die Startelf zurück. Er nahm seine Stammposition auf der rechten Seite ein, dafür wechselte Michael Kostka nach links. Im Sturmzentrum erhielt Marek Janssen diesmal wieder den Vorzug vor Ramien Safi

Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte in der Abwehr damit wieder eine Viererkette mit – von rechts nach links – Jannik Hofmann, José Enrique Rios Alonso, Michael Schultz und Michael Kostka. Im zentralen Mittelfeld zogen Klaus Gjasula und Torben Müsel die Fäden. Die offensive Dreierreihe bildeten Dickson Abiama, Kaito Mizuta und Lucas Brumme. Sie unterstützten Mittelstürmer Marek Janssen.

Zurück im Kader war Angreifer Jaka Cuber Potocnik. Der Slowene hatte wegen eines fiebrigen Infekts in Schweinfurt noch gefehlt. Diesmal kam er als „Joker“ ins Spiel und steuerte noch einen Treffer bei.

Abiama vom Innenpfosten ins Netz

Die Rot-Weissen setzten die Gäste von Beginn an unter Druck, holten direkt in der Anfangsphase drei Eckbälle in Serie heraus, die allesamt für Gefahr sorgten. Nach einer etwas ruhigeren Phase brachte die vierte Ecke dann den ersten Abschluss der Begegnung. Nach einer Hereingabe von Kaito Mizuta landete die Kugel bei Torben Müsel, der direkt abzog. Von einem Ingolstädter Abwehrbein wurde der wuchtige Schuss jedoch geblockt.

Der nächste RWE-Angriff führte jedoch zur verdienten Führung. Lucas Brumme fand mit einem langen Diagonalball Dickson Abiama, der im rechten Strafraumeck seinen Gegenspieler Gustav Christensen stehen ließ und sehenswert zum 1:0 (19.) ins lange Eck traf. Vom Innenpfosten prallte die Kugel ins Netz.

Die Gäste waren um eine schnelle Antwort bemüht. Zunächst schoss Fredrik Carlsen weit über das Tor, dann musste Jakob Golz eingreifen, als Marcel Costly nach einer Hereingabe von Gustav Christensen den Ball gefährlich in Richtung Tor verlängert hatte. Ein weiterer Abschluss von Fredrik Carlsen wurde von José Enrique Rios Alonso ins Toraus geblockt, der folgende Eckball bescherte dem FCI jedoch den Ausgleich. Der aufgerückte Innenverteidiger Jasper Maljojoki, der zuvor nur mit einer rüden Aktion gegen RWE-Torhüter Jakob Golz aufgefallen war, köpfte die Kugel diesmal wuchtig zum 1:1 (28.) unter die Latte.

Die Rot-Weissen zeigten sich jedoch nicht geschockt, sondern übernahmen sofort wieder die Initiative. Jannik Hofmann setzte einen Distanzschuss zu hoch an, eine weite Flanke von Michael Kostka flog knapp am Ingolstädter Kasten vorbei, ehe Lucas Brumme das Tor mit zwei Schüssen von der Strafraumgrenze jeweils nur knapp verfehlte. So blieb es bis zur Pause beim 1:1.

Hofmanns Flankenversuch landet im Tor

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging es zunächst unverändert weiter – und RWE lag schnell wieder vorne. Zwar konnte Georgios Antzoulas den Ball bei der ersten Großchance von Marek Janssen noch von der Linie kratzen. Nur Sekunden später überraschte Jannik Hofmann den Ingolstädter Schlussmann Kai Eisele mit einem Flankenversuch, der ihm über den Spann rutschte und sich zum 2:1 (47.) in die Maschen senkte.

Nach einer Stunde hatten Torben Müsel und José Enrique Rios Alonso innerhalb weniger Sekunden den dritten RWE-Treffer auf dem Fuß. Den ersten Versuch parierte Kai Eisele, der Nachschuss ging knapp vorbei. Nur wenig später versuchte es Lucas Brumme mit seinem etwas schwächeren rechten Fuß von der Strafraumgrenze. Kai Eisele war aber ebenso auf dem Posten wie gegen Jannik Hofmann, der den Ball von der Torauslinie ablegen wollte. Auch ein Kopfball-Aufsetzer von Marek Janssen landete beim FCI-Torwart.

Zwei Treffer in der Nachspielzeit

Mit Jaka Cuber Potocnik (für Marek Janssen) und Marvin Obuz (für Lucas Brumme) brachte Uwe Koschinat zwei frische Offensivspieler. Das hätte sich beinahe schon zu Beginn der Schlussphase ausgezahlt. Nach einer Flanke von Dickson Abiama war Jaka Cuber Potocnik mit dem Kopf zur Stelle, der Ball prallte aber von der Latte ins Spielfeld zurück. Im direkten Gegenzug flog ein 20-Meter-Schuss von Max Besuschkow knapp über das Tor. Außerdem konnte Marcel Costly nach einem Solo gerade noch geblockt werden.

Nachdem Ben Hüning auf der rechten Abwehrseite den angeschlagenen Jannik Hofmann abgelöst hatte, kamen in den Schlussminuten noch Ruben Reisig (für Kaito Mizuta) und Ramien Safi (für Dickson Abiama). In der Nachspielzeit schraubte RWE das Ergebnis noch in die Höhe. Nach einem Doppelpass mit Ruben Reisig markierte Klaus Gjasula mit einem abgefälschten Schuss das 3:1 (90.+2), ehe Jaka Cuber Potocnik im Anschluss an einen Eckball sogar noch den 4:1-Endstand (90.+5) herstellte. Der Rest war riesiger Jubel.

Top-Spiel beim FC Energie Cottbus steht an

Nach der zweiten Englische Woche des Jahres hat Rot-Weiss Essen nun acht Tage Zeit, um sich auf das nächste Top-Spiel vorzubereiten. Am Sonntag, 19. April, ab 13.30 Uhr ist das Koschinat-Team ohne Lucas Brumme (fünfte Gelbe Karte) beim direkten Konkurrenten FC Energie Cottbus zu Gast. Im Stadion an der Hafenstraße unterlagen die Rot-Weissen den Lausitzern im November im Hinspiel nach einer packenden Partie 2:3. In Cottbus gelang RWE allerdings vor fast genau einem Jahr dank eines frühen Treffers von Ramien Safi ein 1:0-Auswärtserfolg.

Im folgenden Heimspiel ist der 1. FC Saarbrücken am Sonntag, 26. April, ab 16.30 Uhr im Stadion an der Hafenstraße zu Gast. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit dem früheren RWE-Trainer Argirios Giannikis, der seit Februar bei den Saarländern im Amt ist. Gute Erinnerungen haben die Essener an das Hinspiel. Zwar lag Rot-Weiss zweimal zurück, aber dank der Treffer von Torben Müsel, Ahmet Arslan und Franci Bouébari sprang noch ein 3:2-Auswärtssieg im Ludwigspark heraus.