Vorwort

Liebe Fans von RWE, Mitglieder und Gäste!

RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang blicken auf das Eröffnungsspiel gegen den TSV 1860 München.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen
RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer (r.) und Alexander Rang gehen mit einem guten Gefühl in die neue Saison. (Foto: Markus Endberg)

Liebe RWE-Fans, Mitglieder und Gäste,

endlich geht es wieder los! Mit dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München starten wir in die neue Saison der 3. Liga – und wir könnten uns keinen würdigeren Rahmen vorstellen: ein traditionsreiches Duell, eine ausverkaufte Hafenstraße und eine Stadt, die den Fußball lebt. Dass die Wahl für das Eröffnungsspiel auf Rot-Weiss Essen fällt, ist ein deutliches Zeichen für die Attraktivität und Strahlkraft unseres Vereins.

Gleichzeitig erfüllt uns der Blick auf die neue Saison mit großem Stolz: Alle verfügbaren Dauerkarten sind verkauft – ein neuer Rekord. Über 3.000 Fans begleiteten uns zuletzt sogar zum internationalen Testspiel in Edinburgh – ein echtes Ausrufezeichen und ein Beleg für die besondere Energie, die diesen Klub auszeichnet. Die Mannschaft hat sich dort nicht nur sportlich, sondern auch als geschlossene Einheit präsentiert. Und wir als Verein – gemeinsam mit Euch – haben RWE auf internationalem Boden eindrucksvoll vertreten.

Auch abseits des Rasens haben wir wichtige Weichen gestellt: Mit ifm, JAKO und der Stölting Service Group haben sich drei unserer wichtigsten Partner frühzeitig und langfristig zu uns bekannt – ein starkes Zeichen für Vertrauen, Kontinuität und gemeinsame Ziele. Zudem freuen wir uns über die Verlängerung mit unserem langjährigen Stadioncaterer David Ulrich, dessen Familie Rot-Weiss Essen schon seit Generationen kulinarisch begleitet. Und mit dem beschlossenen Stadionausbau haben wir einen Meilenstein erreicht, der unseren Verein infrastrukturell und wirtschaftlich auf das nächste Level hebt.

Sportlich wollen wir an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit anknüpfen – mit dem klaren Ziel, eine bessere Hinrunde zu spielen als im Vorjahr. Dafür wurde mit viel Akribie, Weitblick und Leidenschaft gearbeitet. Unser Team ist ambitioniert, charakterstark und bereit, alles für unseren Verein zu geben.

Dabei gehen wir unseren Weg weiterhin nachhaltig, bodenständig und realistisch, mit klarer Haltung und klarem Ziel: Wir wollen gemeinsam etwas aufbauen, mit der Kraft unserer Fans, mit sportlicher Substanz – und mit einem unerschütterlichen Zusammenhalt.

Ein solcher Zusammenhalt lebt auch vom Dialog. Deshalb starten wir mit der neuen Saison das digitale Format „Was geht, RWE?“ – über unsere Kanäle könnt Ihr uns künftig regelmäßig Eure Fragen stellen, die wir als Vorstand offen beantworten. Dieser Austausch soll den persönlichen Kontakt vor Ort nicht ersetzen, sondern ergänzen: Wir werden weiterhin bei Heimspielen in allen Bereichen des Stadions unterwegs und ansprechbar sein – und freuen uns schon jetzt auf zahlreiche Gespräche, Begegnungen und Impulse – heute und in der gesamten Saison.

In diesem Sinne: Auf eine neue Spielzeit mit Leidenschaft, Stolz und voller Hafenstraße!

Nur der RWE!

Marc-Nicolai Pfeifer & Alexander Rang
Vorstand Rot-Weiss Essen

Spieltach

Uwe Koschinat: "Mit viel Selbstvertrauen starten"

RWE-Cheftrainer vor Eröffnungsspiel gegen Titelfavorit TSV 1860 München.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen
Uwe Koschinat freut sich auf die neue Saison (Foto: Endberg).

Die neue Spielzeit 2025/2026 in der 3. Liga beginnt mit einem echten Kracher. Rot-Weiss Essen empfängt am Freitag ab 19 Uhr mit dem TSV 1860 München nicht nur einen Traditionsklub mit seinen zahlreichen Fans an der Hafenstraße, sondern auch den Aufstiegsfavoriten Nummer eins. Vor ausverkauftem Haus wird das Team von RWE-Cheftrainer Uwe Koschinat alles in die Waagschale werfen, um die „Löwen“ zu zähmen und möglichst mit einem Heimsieg in die Saison zu starten. Vor dem Auftaktspiel nahm sich Uwe Koschinat wie immer ausführlich Zeit für die Fragen der „kurzen fuffzehn“.

Hallo Uwe! Der Saisonstart steht unmittelbar bevor. Wie fällt Dein Fazit nach dem Verlauf der Vorbereitung aus?
Uwe Koschinat: Ich denke, wir können unter dem Strich von einer reibungslosen Vorbereitung sprechen. Alle sind bereits mit großer Vorfreude gestartet. Uns kam dabei natürlich entgegen, dass das Grundgerüst des Teams bereits stand und die Führungsachse bereits vorhanden war. So konnten wir uns auf die Integration der Neuzugänge und auf unsere geplante Spielweise konzentrieren. Mit der Reise nach Schottland, dem Gastspiel in Magdeburg und zuletzt auch dem Doppeltest gegen den Bundesligisten FC Augsburg hatten wir einige Highlights. Wir sind jetzt gut vorbereitet und freuen uns riesig auf das Auftaktspiel.

Was war für Dich die größte Überraschung?
Ich würde jetzt nicht unbedingt von einer Überraschung sprechen, aber mich hat sehr gefreut, wie eindrucksvoll Dominik Martinovic seine Durststrecke vor dem gegnerischen Tor überwunden und fest permanent getroffen hat. Auch in Augsburg konnte er sich mit zwei Torvorlagen sehr gut in Szene setzen. Er gehört zweifellos zu den Gewinnern.

Wie schwer wiegen die Verletzungen einiger Spieler?
Jede Verletzung ist sehr schade und für den Betroffenen ein Rückschlag. Für uns war vor allem nicht gut, dass mit Michael Kostka, der einen sehr guten Start bei uns hatte, sowie Marvin Obuz und Jaka Cuber Potocnik gleich drei Neuzugänge über einen längeren Zeitraum nicht das volle Trainingsprogramm absolvieren konnten. Sie müssen jetzt erst einmal um den Anschluss kämpfen, während andere Spieler ihre Chance genutzt haben. So hat mich beispielsweise sehr gefreut, dass Nils Kaiser auf der rechten Abwehrseite gute Leistungen gezeigt hat und damit eine echte Alternative ist. Trotz der Ausfälle haben wir gezeigt, auch von Lucas Brumme, haben wir starke Spiele abgeliefert und sind gerüstet.

Du hast von Testspiel zu Testspiel bei der Grundformation variiert. Was ist die beste Lösung?
Das kann sich von Spiel zu Spiel, aber auch innerhalb einer Partie ändern. Während der Rückrunde hat unsere Dreierkette in der Abwehr sehr gut funktioniert. Es gab auch nur selten Anlass für Veränderungen. Das kann in dieser Saison ganz anders sein, beispielsweise durch Verletzungen oder Sperren. Deshalb war mir sehr wichtig, dass wir noch flexibler auf Spielsituationen oder personelle Konstellationen reagieren können. Jetzt sind wir so sicher, dass wir auch gut switchen können, wenn es notwendig sein sollte.

Beim letzten Testspiel gegen den FC Augsburg lief nach den bisherigen Eindrücken der Vorbereitung eher nicht die Anfangsformation auf, die gegen die „Löwen“ beginnen wird. Wolltest Du 1860-Trainer Patrick Glöckner nicht zu viel verraten?
Das hatte damit gar nichts zu tun. Ich wusste ja auch vorher gar nicht, ob er sich das Spiel vor Ort anschaut, auch wenn natürlich klar ist, dass sich beide Trainerteams bestmöglich auf den Gegner vorbereiten wollen. Vielmehr haben wir in beiden Partien mit Viererkette gespielt, weil es aus meiner Sicht besser zum Gegner passte und weil es personell auch schwierig geworden wäre, jeweils drei Innenverteidiger aufzubieten, ohne dass jemand mehr als 90 Minuten hätte spielen müssen. Es darf also jeder gespannt sein, welche Spieler am Freitagabend auf dem Platz stehen und mit welchem System wir beginnen.

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Spieltach

Luca Bazzoli: "Gibt uns zusätzlichen Push"

Der 24-jähriger Defensivspieler vor dem Heimauftakt gegen TSV 1860 München im Interview.

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Luca Bazzoli wechselte in diesem Sommer von Preußen Münster zu RWE an die Hafenstraße. (Foto: RWE)

Aus der 2. Bundesliga an die Hafenstraße: Luca Bazzoli war in diesem Sommer einer der ersten Neuzugänge von Rot-Weiss Essen für die Saison 2025/2026. In der abgelaufenen Spielzeit stand der 24-Jährige, der nicht nur im defensiven Mittelfeld, sondern auch der Innenverteidigung zum Einsatz kommen kann, in 21 Begegnungen für den SC Preußen Münster auf dem Feld, war vor allem im Saisonendspurt unumstrittener Stammspieler. Das will er auch in Essen werden. Vor dem offiziellen Eröffnungsspiel gegen den TSV 1860 München nahm sich Bazzoli Zeit für ein Interview mit der „kurzen fuffzehn“.

Hallo Luca! Die Saison startet für Euch mit einem Heimspiel an der Hafenstraße gegen die Münchner „Löwen“. Wie findest Du das?
Luca Bazzoli: Besser geht es nicht. Hinzu kommt noch, dass wir unter Flutlicht das Eröffnungsspiel gegen einen geilen Gegner bestreiten. Man arbeitet die ganze Vorbereitung hart dafür, so gut wie möglich in die Saison zu kommen. Dass wir zu Hause starten, gibt uns noch einen zusätzlichen Push.

In der zurückliegenden Saison hast Du 21 Begegnungen in der 2. Bundesliga bestritten. Warum fiel dann Deine Wahl auf RWE?
Ich wollte nach zwei Jahren beim SC Preußen Münster eine neue sportliche Herausforderung. Als Rot-Weiss Essen auf mich zukam, war ich vom ersten Moment an positiv beeindruckt. Über den Verein muss man nicht viele Worte verlieren, die Fans habe ich schon als Gegenspieler erlebt. An der Hafenstraße ist immer eine Menge los, auch auswärts werden wir zahlreich unterstützt.

Wie sind Deine Eindrücke nach der Vorbereitung?
Wir waren schon gut reingekommen und haben das nicht nur in die weiteren Einheiten, sondern auch in das Trainingslager weitergetragen. Die Testspiele sprechen auch für sich. Jeder war voll bei der Sache und hat gut gearbeitet. Hinzu kommt noch, dass wir uns gut verstehen. In den zurückliegenden Jahren habe ich gelernt, dass die Stimmung innerhalb des Teams immens wichtig ist.

Bist Du auch abseits des Feldes schon gut in Essen angekommen?
Ich habe tatsächlich in dieser Woche nach einer Besichtigung die Zusage für eine Wohnung bekommen. Aus dem Team kannte ich bereits Ekin Celebi aus unserer gemeinsamen Zeit bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart. Seitdem verbindet uns eine Freundschaft. Er hat mir nicht nur einiges über den Verein und das Team, sondern auch das Umfeld generell erzählt. Ich bin froh, dass Ekin wieder fit ist und wir somit gemeinsam bei RWE spielen können.

Du hattest Dich erst im Alter von 21 Jahren dem Nachwuchsteam eines Profiklubs – der U21 des VfB Stuttgart – angeschlossen. Wann hast Du gemerkt, dass es für Dich doch noch in den Profibereich gehen könnte?
Das war schon mein Ziel, als ich damals beim FSV Frankfurt aus der U19 in die erste Mannschaft aufgerückt bin. Es war zwar „nur“ die Regionalliga. Ich war allerdings davon überzeugt, dass ich mich mit guten Leistungen für die 3. Liga empfehlen kann. Und so war es dann ja auch.

Nur wenige Monate nach Deinem Wechsel nach Stuttgart standest Du auch bei einigen Partien im Profikader des VfB. Wie blickst Du darauf zurück?
Durchweg positiv. Schon nach drei Wochen stand ich sogar in einem Testspiel im Carl-Benz-Stadion mit den Profis gegen den FC Barcelona auf dem Feld. Das war ein absolutes Highlight. Nach der Partie konnte ich mir das Trikot von Memphis Depay als Andenken sichern. Bei solchen Fußballern um einen herum ist man schon ein wenig nervös. Aber es wird ja auch dort immer noch Fußball gespielt. (lacht) In einem Pflichtspiel kam ich trotz einiger Nominierungen leider nicht zum Einsatz. Dennoch waren das Erlebnisse, die mir keiner nehmen kann.

Wie würdest Du dich als Spieler beschreiben?
Ich bin vielseitig und kann nicht nur im zentralen Mittelfeld, sondern auch in einer Dreierkette in der Abwehr spielen. Mich zeichnet Ruhe am Ball aus. Dazu trete ich sehr leidenschaftlich auf. Außerdem setze ich auch gerne meine Mitspieler in Szene.

Du hast Deine Vielseitigkeit angesprochen: Wie sehr unterscheiden sich im defensiven Mittelfeld und im Zentrum einer Dreierkette Deine Aufgaben?
Im Mittelfeld bin ich mehr in das Spiel nach vorne involviert, wodurch auch mehr Laufarbeit gefragt ist. Als Teil einer Dreierkette steht dagegen die Defensivarbeit mehr im Fokus. Ich fühle mich in beiden Rollen sehr wohl und habe keine Lieblingsposition.

Je nach Position zählt Klaus Gjasula zu Deinen Konkurrenten. Was kannst Du von einem so erfahrenen Profi vielleicht noch lernen?
Klaus hat während seiner Laufbahn schon viel erlebt. Wir verstehen uns gut und sind auch oft im Austausch. Auf dem Platz will ich mein Ding machen und mich als Spieler nicht verstellen. Dennoch kann ich mir manches von ihm abschauen. Klaus ist sehr fleißig bei der Vor- und Nachbereitung der Trainingseinheiten und versteht es sehr gut, mit seinen Mitspielern umzugehen. Er ist einfach ein toller Typ.

Wie schätzt Du Euren Auftaktgegner TSV 1860 München ein?
Die „Löwen“ haben starke Transfers getätigt und eine gute Vorbereitung gespielt. Die namhaften Spieler haben schon deutlich gemacht, dass sie bei 1860 München nicht ihre Karriere ausklingen lassen, sondern Gas geben wollen. Wir freuen uns auf das Duell.

Was wird für Euch wichtig sein?
Es wird darum gehen, sich über die Defensivarbeit Sicherheit zu holen. Mit einem stabilen Auftakt in die Partie werden wir auch zu unseren Aktionen nach vorne kommen. Ein Faktor wird sein, welches Team den Sieg mehr will. Wir können nach der Vorbereitung mit Selbstbewusstsein in das Duell gehen und wollen uns zu Hause gut präsentieren.

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Volland und Niederlechner als Hoffnungsträger 

Rot-Weiss Essens Auftaktgegner TSV 1860 München setzt auf mehrere Rückkehrer. 

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Auch Florian Niederlechner (l.), hier mit Sport-Geschäftsführer Christian Werner, will noch einmal in seinem Heimatverein angreifen. (Foto: 1860 München)

Tradition pur zum Auftakt der Drittliga-Saison 2025/2026: Rot-Weiss Essen empfängt an diesem Freitag ab 19 Uhr den TSV 1860 München, den früheren Verein des RWE-Vorstandsvorsitzenden Marc-Nicolai Pfeifer, zum offiziellen Eröffnungsspiel. Zusammengerechnet waren beide Klubs nicht weniger als 27 Jahre in der Bundesliga vertreten. Inzwischen ist das Oberhaus des deutschen Fußballs zwar zwei Spielklassen entfernt. Den „Löwen“ werden aber vor dieser Saison zumindest gute Chancen auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga eingeräumt. 

Das hängt vor allem mit den Transfers zusammen, die die Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Dr. Christian Werner getätigt haben. Im Mittelpunkt steht dabei ein 15-maliger deutscher Nationalspieler, der jetzt in der 3. Liga aufläuft. Die Rede ist von Kevin Volland, der nach 13 Jahren zu seinem Jugendklub TSV 1860 München zurückgekehrt ist. Kevin Volland hatte sich im Sommer 2007 dem Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München angeschlossen und ging auch die ersten Schritte seiner Profikarriere (57 Spiele in der 2. Bundesliga, 19 Tore) beim früheren Bundesligisten. Anschließend lief der Allgäuer für die TSG Hoffenheim, Bayer 04 Leverkusen und den 1. FC Union Berlin (277 Bundesliga-Spiele, 80 Treffer) selbst in der höchsten deutschen Spielklasse auf. Außerdem war Volland für den französischen Erstligisten AS Monaco am Ball. 

„Für mich schließt sich mit der Rückkehr an die Grünwalder Straße ein Kreis“, sagt Kevin Volland. „Ich bin damals aus Thannhausen nach München gewechselt und habe nach der Zeit im Nachwuchs beim TSV 1860 die Chance bekommen, in den Profifußball einzusteigen. Ich freue mich, dieses Vertrauen in mich nun zurückzahlen zu können und voller Freude bei meinem Herzensverein noch einmal alles zu geben.“ 

Kevin Volland ist dabei nicht der einzige Profi, der aus der Bundeshauptstadt an die alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist. Das gilt auch für Florian Niederlechner, der zuletzt für Hertha BSC in der 2. Bundesliga auflief und schon in der U13 das Trikot der „Löwen“ trug, ehe er über die 3. Liga (102 Partien für die SpVgg Unterhaching und den 1. FC Heidenheim) den Sprung in die 2. Bundesliga und die Bundesliga schaffte. „Für mich gab es kein langes Überlegen“, so Niederlechner über seine Rückkehr. „Es gibt nichts Schöneres für mich, als meine Karriere bei meinem Herzensverein zu beenden.“ 

Mit Linksverteidiger Kilian Jakob (27, FC Erzgebirge Aue) hat der TSV 1860 München sogar noch einen dritten ehemaligen Nachwuchsspieler zurückgeholt. Die Nähe zur Heimat dürfte auch beim Wechsel von Torhüter Thomas Dähne (31) zum TSV 1860 München eine Rolle gespielt haben. Der gebürtige Rosenheimer, der in seiner Karriere auch schon in Österreich (RB Salzburg), Finnland (HJK Helsinki) und Polen (Wisla Plock) unter Vertrag stand, war zuletzt Ersatztorhüter beim Bundesliga-Absteiger Holstein Kiel. 

Ebenso wie die Rot-Weissen überzeugten auch die neuformierten „Löwen“ während der Saisonvorbereitung. Besonders der Auftritt im abschließenden Testspiel beim Ligakonkurrenten SSV Jahn Regensburg (4:0) war eindrucksvoll. Star-Neuzugang Kevin Volland traf doppelt, beim 1:0 sogar von der Mittellinie aus. Außerdem waren Kapitän Jesper Verlaat (per Kopf) und Soichiro Kozuki (per Heber) erfolgreich. Kein Wunder, dass nicht nur Volland dem Saisonstart in Essen entgegenfiebert. „Es ist ein geiles Eröffnungsspiel, in dem uns sofort alles abverlangt wird“, sagte der Ex-Nationalspieler zu Wochenbeginn im Rahmen einer DFB-Pressekonferenz. 

In die Euphorie im Umfeld der „Löwen“ mischten sich zuletzt aber auch Schlagzeilen außerhalb des Platzes. Die Anfang Juli herausgegebene Mitteilung, dass Investor Hakan Ismaik seine Anteile nach 14 Jahren an eine Schweizer Familienholding abgibt und im Rahmen dessen dem TSV 1860 München alle Kreditschulden erlassen werden, stellte sich als verfrüht heraus. Wie es in dieser Sache nun weitergeht, ist noch offen.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen
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Spieltag/Tabelle/Spielplan

Der Spielplan und die Tabelle der 3.Liga für die Saison 2025/2026.

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Der aktuelle Spieltag der 3. Liga

Die Tabelle der 3. Liga

Spielplan – Rot-Weiss Essen

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Spieltagsinfos

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Spieler

Kader & Staff für die Saison 2026/27

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Tradition trifft Moderne: Die „kurze fuffzehn“ digital

Das Stadionmagazin von Rot-Weiss Essen erscheint ab sofort fanfreundlich und nachhaltig auf mobilen Endgeräten.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen
Perfekt aufs Smartphone und Tablet ausgelegt: die neue „kurze fuffzehn“. (Foto: RWE)

Die „kurze fuffzehn“ gehört wie die Bratwurst und das Stauder-Bier zum Spieltag an der Hafenstraße. Das Stadionmagazin von Rot-Weiss Essen vollzieht einen Wandel und wird immer moderner: Nachdem RWE in der letzten Saison noch achtseitige kompakte Ausgaben verteilt hat, gibt es die „kf“ zur neuen Spielzeit – beginnend mit der Partie gegen den TSV 1860 München – in einer brandneuen digitalen Variante, die den Spieltag perfekt auf dem Smartphone oder Tablet vorbereitet.

„Es gibt keine kompakte Druckversion mehr und auch nicht den klassischen Zeitungslook als ePaper in der Tageszeitung“, erklärt der langjährige Chefredakteur Tani Capitain, der den digitalen Wechsel noch begleitet hat und nun die „kurze fuffzehn“ endgültig in die Hände des Kommunikationsteams um RWE-Kommunikationsleiter Henrik Lerch legt.

In Zukunft werden die Spieltagsinfos direkt als Magazin über die rot-weisse Homepage eingebettet und können so mit anderen Online-Features verknüpft werden. Die Werbe-Partner sind nur noch einen Klick von ihrem Wunschinhalt entfernt.

„Die mobile Ansicht für das Smartphone wird deutlich benutzerfreundlicher sein als bisher, so dass sich Mitglieder direkt beim Erhalt des Spieltags-Newsletters auf das aktuelle Match vorbereiten können. Wir erhoffen uns durch diesen Schritt eine noch größere Reichweite“, so Capitain, der für Rot-Weiss Essen in Zukunft das Thema Nachhaltigkeit verantwortet, „außerdem sparen wir natürlich das Papier der kompakten Variante ein und tun so Gutes für die Umwelt.“ Ein weiterer rot-weisser Schritt auf dem Weg in Richtung Professionalisierung.

Mitglieder erhalten ihre exklusiven Spieltags-News wie gewohnt am Vorabend des jeweiligen Heimspiels via Newsletter. Alle anderen können am Matchday selbst über die rot-weisse Homepage auf die Hafenstraßen-News zugreifen.

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Partner

Rot-Weiss Essen und ifm verlängern Hauptpartnerschaft vorzeitig bis 2028

Die Zusammenarbeit wurde vorzeitig für die nächsten drei Spielzeiten verlängert – mit deutlich verbesserten Bedingungen und klarer Zukunftsvision für den Spitzensport in Essen.

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Ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Vertrauen und Zukunft: Rot-Weiss Essen und der Hauptsponsor ifm setzen ihre langjährige und erfolgreiche Partnerschaft fort – und das mit einem deutlichen Bekenntnis zur gemeinsamen Entwicklung des Vereins und der Sportstadt Essen. Die Zusammenarbeit wurde vorzeitig für die nächsten drei Spielzeiten verlängert und zu spürbar verbesserten wirtschaftlichen Bedingungen neu vereinbart.

Diese Verlängerung ist weit mehr als ein vertraglicher Schritt – sie ist Ausdruck einer gewachsenen, gelebten und außergewöhnlich vertrauensvollen Beziehung, die sich in den vergangenen Jahren weit über das Übliche hinausentwickelt hat.

Alexander Rang, Vorstandsmitglied von Rot-Weiss Essen, erklärt: „Die Partnerschaft mit ifm ist ein großes Geschenk für unseren Verein. Was Michael Marhofer und das gesamte Unternehmen für RWE leisten, geht weit über ein klassisches Sponsoring hinaus. Es ist getragen von echtem Vertrauen, ehrlichem Interesse, außergewöhnlicher Unterstützung und einer großen Nähe zum Club, zur Stadt und zu den Menschen, die hier jeden Tag mit Herzblut arbeiten. Wir erleben bei ifm keine Businessbeziehung – sondern echtes Mitdenken, Mitfühlen, Mittragen. Für diese Haltung sind wir unglaublich dankbar – und stolz, ein so engagiertes Unternehmen an unserer Seite zu wissen.“

Ein zentrales Element dieser Partnerschaft ist der besondere Bezug der Mitarbeitenden von ifm zu Rot-Weiss Essen. Viele von ihnen begleiten den Verein mit großer Leidenschaft und sind regelmäßige Gäste an der Hafenstraße. Dieses Engagement wird von der Unternehmensführung nicht nur unterstützt, sondern aktiv gefördert.

Michael Marhofer, Geschäftsführer der ifm-Unternehmensgruppe, betont: „Rot-Weiss Essen steht für Bodenständigkeit, Charakter, Ehrgeiz und Zusammenhalt – Werte, die uns als Unternehmen sehr wichtig sind. Diese Partnerschaft basiert auf Vertrauen, auf gegenseitigem Respekt und auf dem gemeinsamen Willen, nachhaltig etwas zu bewegen. Wir freuen uns sehr, diesen Weg langfristig weiterzugehen – auch und gerade, weil unsere Mitarbeitenden diese Verbindung mit großer Begeisterung tragen. RWE ist ein Stück Zuhause für viele von uns.“

Die neue Vereinbarung stärkt die wirtschaftliche Basis von Rot-Weiss Essen spürbar – und ist gleichzeitig ein emotionales Signal für Kontinuität und gemeinsame Ambitionen. Sie ermöglicht nicht nur mehr Planungssicherheit, sondern bildet auch ein stabiles Fundament für die nächsten Entwicklungsschritte – sportlich, strukturell und im Sinne einer nachhaltigen Spitzensportkultur in der Stadt Essen.

Rot-Weiss Essen und ifm eint die Überzeugung, dass eine starke Stadt auch starken Sport braucht. Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, den Profifußball in Essen weiterzuentwickeln – als sichtbares Aushängeschild einer lebendigen, selbstbewussten und zukunftsgerichteten Sportstadt.

Rot-Weiss Essen bedankt sich bei Michael Marhofer und dem gesamten ifm-Team – für das Vertrauen, die außergewöhnliche Unterstützung und die gelebte Partnerschaft auf Augenhöhe.

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Bleiben weiter gemeinsam am Ball: Alexander Rang (links, Rot-Weiss Essen) und Michael Marhofer (ifm). (Archivfoto: RWE)
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Die Bayerische AG

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), BL die Bayerische Lebensversicherung AG und der Kompositgesellschaft BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG sowie der BBV Holding AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen knapp 1 Milliarde Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich. Es werden zudem Kapitalanlagen von über 4,1 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 12.000 persönliche Berater stehen, den rund 1,1 Millionen Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat im aktuellen Bonitätsrating der Konzernmuttergesellschaft die Qualitätsnote A („sehr gut“) bestätigt und bescheinigt dem Unternehmen eine weit über dem Branchendurchschnitt liegende Finanzstärke. Die Töchter BA Bayerische Allgemeine AG und BL Bayerische Lebensversicherung AG werden im Bonitätsrating ebenfalls mit A bewertet. Im Nachhaltigkeitsrating der Agentur wurde die Versicherungsgruppe mit AA ausgezeichnet.

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BOB Automotive GmbH

Die BOB Automotive Group GmbH zählt zu den führenden Autohäusern im Ruhrgebiet, Rheinland und bergischen Land. Mit 26 Standorten, mehr als 660 Mitarbeitern und einem breiten Markenportfolio von Renault, Dacia, Toyota, Lexus, Alpine, Mazda, MG, BYD bis Land Rover bietet das Unternehmen moderne Mobilitätslösung für jede Lebenslage. Unter dem Motto „BOB bewegt“ steht die Gruppe für Zuverlässigkeit, Innovation und regionale Verbundenheit.

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HOLY Softdrinks GmbH

HOLY steht für eine neue Generation von Softdrinks. Mit pulverbasierten Getränken wie HOLY Energy, HOLY Iced Tea, HOLY Hydration und HOLY Milkshakes bietet das Unternehmen intensiven Geschmack ohne schlechtes Gewissen – zuckerfrei, natürlich und reich an Vitaminen. Seit der Gründung im Jahr 2020 begeistert HOLY bereits über zwei Millionen Menschen in ganz Deutschland.

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Jako AG

Aus der Garage zum führenden Teamsport-Ausrüster. Die Erfolgsgeschichte von JAKO beginnt 1989 und dauert bis heute an. Seit der Gründung ist es unser Ziel, der optimale Partner für alle Teams zu sein. In Deutschland, weltweit und von der Kreisklasse bis in die Champions League.

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Neobet

NEO.bet erhielt als einer der ersten Wettanbieter 2020 eine offizielle Deutschland-Lizenz. Das Unternehmen unterscheidet sich durch innovative Produkte, wie dem LIVE Quotenboost und wurde von erfahrenen Softwareentwicklern in Deutschland entwickelt. Im Sportsponsoring ist man seit 2020 aktiv, u.a. beim SV Werder Bremen. Moderatorin Laura Wontorra ist seit 2022 Markenbotschafterin. Seit Anfang 2024 unterstützt NEO.bet well:fair, die Neven Subotic-Stiftung, für sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen in Ostafrika.

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Extrawurst GmbH

Mehr als 100 Jahre Familien- und Firmengeschichte prägen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH. Das Unternehmen wurde 1909 von Fleischermeister Fritz Menken im Kreis Recklinghausen gegründet und wird heute in dritter Generation am Standort Gladbeck geführt. Fest im Ruhrgebiet verwurzelt, verbindet die Extrawurst GmbH traditionelle Rezepturen mit modernen Produktionsverfahren und einem verantwortungsvollen Unternehmensmanagement. Qualität, Innovationsfreude und Kontinuität bilden seit über einem Jahrhundert die Grundlage des Familienunternehmens und machen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH zu einem verlässlichen Partner und einem festen Bestandteil der regionalen Lebensmittelwirtschaft.

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Privatbrauerei Jacob Stauder

Im Wettbewerb mit den Großbrauereien und Konzernen setzen wir auf unsere eigenen Stärken, mit denen wir als familiengeführte Brauerei einen überzeugenden Vorteil für die Verbraucher und Kunden schaffen. Qualität ohne Kompromisse ist der oberste Maßstab für unsere Biere und für unser gesamtes Handeln. Wir bekennen uns zu unserem Heimatstandort Essen im Ruhrgebiet und engagieren uns in vielen Bereichen unseres Umfelds, z.B. im Sport, im sozialen Bereich und in der Kultur.

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Stölting Service group gmbh

Die international tätige Stölting Service Group hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1899 zu einem der führenden Anbieter von Serviceleistungen unter anderem in den Bereichen Reinigung, Sicherheit und Personal entwickelt. An ihren mehr als 40 Standorten in Deutschland und Österreich entwickelt sie individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für und mit den Kunden, damit diese sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Ausgezeichnete, zertifizierte Standards sichern dabei die Erfüllung selbst höchster Ansprüche. Für die Unternehmensgruppe sind täglich über 15.000 Mitarbeitende im Einsatz.

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Sparkasse Essen

Seit ihrer Gründung prägt ein Prinzip das Handeln der Sparkasse: Sie macht sich stark für das, was wirklich zählt. Für Sie und Ihre Ziele, für eine chancenreiche Gesellschaft, für eine starke Region.

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Stadtwerke Essen

Seit über 155 Jahren sind die Stadtwerke in Essen zu Hause und versorgen das Stadtgebiet mit Erdgas, Trinkwasser und Strom – zuverlässig, jeden Tag und rund um die Uhr. Auch die Wartung und Pflege des Abwassernetzes gehören zu den vielfältigen Aufgaben der Stadtwerke Essen. In ihrer langjährigen Unternehmensgeschichte entwickelten sie sich zum heutigen Energieversorger der Stadt Essen mit zahlreichen Produkten und ergänzenden Dienstleistungen, wie beispielsweise Contracting-Angeboten, einem Heiz- und Betriebskosten-Komplettservice oder auch einer Photovoltaik-Beratung.

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Verein

"Was geht, RWE?!": Folge 1 mit dem Vorstand ist jetzt online

Besten Dank für mehr als 200 Fragen an Marc-Nicolai Pfeifer & Alexander Rang – eine Auswahl beantworten die Beiden hier im Video.

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Mitglieder und Fans von Rot-Weiss Essen bewegt es sehr, was der gesamte Verein und konkret die verantwortlichen Mitarbeiter machen – und warum sie es genauso machen. Und auch: Was werden sie als Nächstes tun? Wir wissen, dass sich bei Euch alles, ebenso wie bei uns, 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche um Rot-Weiss Essen dreht. Und wir wissen, dass Ihr viele Fragen habt.

Also haben wir Euch in den vergangenen Tagen unter dem Motto Was geht, RWE?! angeboten, dem RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer & Alexander Rang direkt die Fragen zu stellen, die Euch aktuell unter den Nägeln brennen. Die Beiden haben sich nun für Eure Fragen Zeit genommen und sie gehen auf eine Auswahl diese Fragen ausführlich ein. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Eure Fragen beantworten konnten, denn: Ihr habt uns mehr als 200 Fragen zugeschickt – danke dafür!

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Marc-Nicolai Pfeifer (rechts) und Alexander Rang ( Vorstandsmitglied Rot-Weiss Essen ). (Foto: Markus Endberg)
Verein

Geschäftsstelle/Fanshop

Daten und Öffnungszeiten der Geschäftsstelle und des Fanshops von RWE.

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Fans

Das neue RWE-Heimtrikot 2025/26

Ab sofort ist das neue rot-weisse Trikot im RWE-Onlineshop erhältlich. Im Fanshop an der Hafenstraße wird es ab dem morgigen Freitag, 18. Juli, 14 Uhr, zu kaufen sein.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen
So sieht’s aus: Das neue Heimtrikot von Rot-Weiss Essen für die Saison 2025/26. Ahmet Arslan (links), Tom Moustier (Mitte) und José-Enrique Rios Alonso steht es sehr gut. (Fotos: RWE)

Das Warten hat ein Ende: Rot-Weiss Essen stellt sein neues Heimtrikot für die Saison 2025/2026 vor. In diesem rot-weissen Shirt wird die Mannschaft am Freitag, 1. August, gegen den TSV 1860 München die neue Saison in der 3. Liga eröffnen. Das Trikot ist ab sofort hier im RWE-Onlineshop bestellbar und ab Freitag, 18. Juli, 14 Uhr, im Fanshop an der Hafenstraße verfügbar. Das Trikot kostet in Erwachsenengrößen 84,95 Euro, Kindergrößen sind für 69,95 Euro erhältlich. Den Rückenflock gibt es für 17 Euro.

Gemeinsam mit Ausrüster JAKO setzt Rot-Weiss Essen bei der neuen Spielkleidung auf Heimatverbundenheit. Die Kombination aus den traditionellen Vereinsfarben Rot und Weiss wird dabei durch Graffiti-Elemente ergänzt, die sich am urbanen Stadtbild rund um das Stadion orientieren. Diese Gestaltung steht für die kreative Kraft der Stadt und die Verbundenheit zu Essen – mit einer klaren Botschaft: Graffiti ist cool, aber nur legal.

Dazu erklärt RWE-Vorstand Alexander Rang: „Unser neues Heimtrikot ist mehr als nur ein Trikot – es verbindet die rot-weisse Identität unseres Vereins mit dem pulsierenden Leben rund um die Hafenstraße. Die Graffiti-Elemente stehen für die kreative Energie und den urbanen Geist unserer Stadt, die wir gemeinsam mit der Stadt Essen fördern, indem wir legale Flächen für diese Ausdrucksform schaffen – denn Graffiti ist cool, aber nur legal. Dieses Trikot steht für unseren Stolz auf die Farben, die wir mit Herz und Seele tragen, und für den Respekt gegenüber unserer Heimat und dem öffentlichen Raum. Gleichzeitig freuen wir uns sehr, mit ifm einen Partner an unserer Seite zu wissen, der unsere Werte teilt und uns seit vielen Jahren verlässlich unterstützt.“

Denn wie in den Vorjahren ist auch in dieser Saison ifm Haupt- und Brustsponsor der Rot-Weissen. Das Essener Unternehmen begleitet den Verein seit 2016 als Partner und ist seit der Saison 2023/24 Hauptsponsor. Kürzlich wurde die Zusammenarbeit bis 2028 verlängert.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen
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Fans

Spieltagskracher am Freitag: Fanschal „Kämpfen & Siegen“

Nur zum Eröffnungsspiel gegen den TSV 1860 München am 1. August im RWE-Onlineshop und am Fanshop an der Hafenstraße sichern – greift zu!

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Zu Heimspielen können sich RWE-Fans nicht nur auf die Partie freuen, sondern auch auf den jeweiligen Spieltagskracher. So gibt es alle zwei Wochen einen oder mehrere Artikel aus dem Onlineshop im Angebot:

Zum Heimspiel gegen den TSV 1860 München am Freitag, 1. August, gibt’s von 9 Uhr bis 23:59 Uhr den RWE-Schal „Kämpfen & Siegen“ “ statt für 17€ jetzt nur 13€. Den Schal kann sowohl im Onlineshop, als auch im Fanshop an der Hafenstraße erworben werden. Greift zu!

Historie

Deutschlands Europapokalpremiere an der Hafenstraße

Serie: Ein ausgezeichneter Botschafter für den deutschen Fußball.

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RWE in seinem ersten Auftritt im Europäischen Geschäft: 1955 gegen Hibernian Edinburgh. (Foto: RWE)

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1955 war RWE der erste Verein, der im neu geschaffenen Europapokal der Landesmeister, dem Vorläufer der heutigen Champions-League, die deutschen Farben vertrat.
„Rot-Weiss trägt sein erstes Spiel um den Europapokal der Vereinsmannschaften am kommenden Mittwoch, 17.00 Uhr, im Stadion an der Hafenstraße aus. Gegner ist Schottlands Meister Hibernian Edinburgh.“ Mit dieser Kurzankündigung, eingerahmt in einem schwarz umrandeten Kasten inmitten des Oberligaspielberichtes gegen den SV Sodingen, wies die Tagespresse auf die deutsche Europapokal-Premiere am 14. September 1955 hin. Rot-Weiss Essen trat zur deutschen Europapokal-Premiere im Stadion an der Hafenstraße mit folgender Aufstellung an: Fritz Herkenrath, Joachim Jähnisch, Zastrau, Kurt Röttger, Heinz Wewers, Willi Köchling, Röhrig, Willi Vordenbäumen, Fritz Abromeit, Vitus Sauer, Günther Steffens.

Mit den verletzten Helmut Rahn und Penny Islacker, dem nach Karlsruhe gewechselten Berni Termath sowie August Gottschalk, der nach dem Titelgewinn seine Karriere bei RWE beendet hatte, fehlte damit das Stürmerquartett der Meistermannschaft. Hibernian Edinburgh trat dagegen in Bestbesetzung und nach eigenem Bekunden „in bester Form an“. Die Schotten ließen dem dezimierten Deutschen Meister keine Chance und gewannen 4:0. Hibernian Edinburgh wurde bescheinigt, eine „Klassemannschaft gestellt zu haben, die mit ihren Leistungen nicht geizte. Selten spielte in Essen eine bessere Fußballmannschaft.“ Die schottische Profimannschaft überzeugte vor allem durch ihr taktisches Konzept. Die NRZ schrieb: „Die Schotten dachten zuerst an die Sicherheit und begnügten sich mit Steilvorlagen, bei denen allerdings die drei lauernden Stürmer ihre Schnelligkeit als größten Trumpf ausspielten.“

In der Vereinszeitung kurzen fuffzehn hieß es anerkennend: „Im Ganzen war es eines der schönsten Spiele gegen auswärtige Mannschaften. Was uns die Schotten an Können und Standvermögen zeigten, haben wir selten bei ausländischen Mannschaften schöner gesehen. Es dürfte niemand trotz des Dauerregens und der 4:0-Niederlage bedauert haben, zu diesem Spiel gekommen zu sein. Bedauern konnte man nur, dass unsere Meistermannschaft nicht zur Stelle war. Es wäre wohl eines der spannendsten und besten Spiele überhaupt geworden.“ Die WAZ hatte die Gründe schnell erkannt: „So schnell, so hart, so konsequent spielen Profis, wenn es um etwas geht. Die anwesenden Trainer werden ihren Schülern erzählen, wie eisern trainiert werden muss, um solche Kondition, solche Körperbeherrschung, solche Form zu erlangen. Das kann man nicht in wöchentlichen vier Stunden lernen, dazu braucht es tägliches Üben, und zwar stundenlang.“ Damit war das Dilemma deutlich angesprochen, dass den deutschen Fußball trotz des Weltmeisterschaftsgewinn 1954 sportlich schwächte. Das Amateurstatut ließ die Vereine im internationalen Vergleich wegen des im Ausland längst üblichen Profitums hinterherhinken.

Rückspiel unter Flutlicht
Wiedergutmachung war also für das Rückspiel am 12.Oktober 1955 angesagt. Und dabei gelang dem RWE vor 30.000 Zuschauern mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein leistungsgerechtes 1:1 Unentschieden. Diesmal fehlten Hibernian drei Nationalspieler, die nach einem Spiel in Dänemark auf dem Rückflug in London wegen Nebels nicht weiterreisen konnte. Dennoch ging der schottische Meister bereits nach sechs Minuten mit 1:0 in Führung. Rechtsaußen Fritz Abromeit mit einem prächtigen Schuss kurz nach der Halbzeit der Ausgleichstreffer. Dabei blieb es und die schottischen Zeitungen bescheinigten RWE, dass sie ein verdientes Unentschieden erreicht hatten, da sie „mit voller Kraft und großem Einsatz gespielt hätten.“

Hintergrund:
Die französische Sportzeitung L`Equipe hatte im Frühjahr 1955 einen Spielmodus, Termine und finanzielle Pläne erarbeitet und Klubs aus 18 europäischen Ländern eingeladen. Ziel war laut Entwurf für die Durchführungsbestimmungen „ein für die großen europäischen Mannschaften vorbehaltenen Fußballwettkampf“ zu schaffen, der zunächst den Namen „Interklub-Europapokal“ trug. Rot-Weiss Essen, zu diesem Zeitpunkt noch vor der Endrunde zur dann erfolgreichen Deutschen Meisterschaft stehend, war als deutscher Vertreter eingeladen worden, da die Bergeborbecker seit dem Kriege die meisten internationalen Spiele ausgetragen hatten. Im Sommer 1955 nahm sich dann auch die UEFA der Idee an und stellte einen Organisations- und Regelplan für den „COUPE DES CLUBS CHAMPIONS EUROPEENS“ auf.

Ein Beitrag unseres Vereinshistorikers Georg Schrepper.

ESSENER CHANCEN

Rot-Weisse Bessermacher mit Abitur

Erfolgreiches Bildungsprojekt der ESSENER CHANCEN bestätigt Top-Ergebnis.

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Erfolgreicher Schulabschluss: Die Bessermacher und das Lernort-Team bei der Abitur-Zeugnisübergabe des Gymnasium Essen Nord-Ost. (Foto: EC)

Mit dem Abschluss des zweiten Durchgangs hat das deutschlandweit einzigartige Bildungsprojekt „Bessermacher“ der ESSENER CHANCEN erneut bewiesen, wie nachhaltige Förderung Chancengleichheit ermöglichen kann. 16 Jugendliche haben nach dreijähriger Begleitung durch den Lernort von Rot-Weiss Essen erfolgreich ihr Abitur bestanden, obwohl es bei einigen lange nicht danach aussah.

Das Projekt Bessermacher richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die unter herausfordernden sozialen Bedingungen aufwachsen, aber großes Potenzial mitbringen. Ziel ist es, sie auf dem Weg zum Abitur zu begleiten – nicht nur durch Nachhilfe und Klausurvorbereitung, sondern auch durch integrative, außerschulische Angebote, wie gemeinsames Essen, kulturelle Ausflüge und Bewegungsangebote. So weit, so gut: Bundesweit einzigartig ist, dass dies alles im Lernort FÖRDERWERK im Nachwuchsleistungszentrum des Drittligisten Rot-Weiss Essen umgesetzt wurde.

Für Tani Capitain, Geschäftsführer der ESSENER CHANCEN, sind die „Bessermacher ein perfektes Beispiel dafür, wie individuelle Unterstützung wirkt. Die Jugendlichen haben durch die enge Förderung nicht nur ihr Abi geschafft, sondern auch viel Selbstvertrauen und Zukunftsperspektiven mitgenommen. Die Erfolge bestätigen, dass Chancengleichheit machbar ist – aber man muss einen hohen Aufwand einplanen.“

Bis zu fünf Lehrkräfte standen Bessermachern mehrfach pro Woche zur Seite. Mit einer Förderung von 120.000 Euro über die letzten drei Jahre ermöglichte die Evonik Stiftung die stetige Verbesserung, basierend auf der wissenschaftlichen Evaluation durch Professor Heinz-Hermann Krüger und Dr. Christoph Berse von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Stärke des Projekts liegt auch in seiner nachhaltigen Struktur: Viele ehemalige Teilnehmende engagieren sich als Mentoren. Pädagogische Fachkräfte und Alumnis arbeiten eng mit den Schulen zusammen.

Nun freut sich das ESSENER CHANCEN-Team auf den nächsten Durchgang: „Das ist unser Auftrag im Essener Norden. Die Motivation ist groß, weil wir sehen, wie viel Potenzial in diesen jungen Menschen steckt“, sagt Capitain. „Wir haben gemeinsam mit der Evonik Stiftung und Rot-Weiss Essen gezeigt, dass Gesellschaft durch gezielte Förderung gerechter werden kann.“

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ESSENER CHANCEN

Die starken Partner der ESSENER CHANCEN

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FÖRDERWERK

Neu-Coach Grembowietz: "Team steckt voller Tatendrang" 

Rot-Weiss Essens U17 ist in dieser Woche in zweite Vorbereitungsphase gestartet. 

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Freuen sich auf die neue Spielzeit der RWE-U17: Jens Grembowietz (li.) und Michael Lorenz. (Foto: RWE) 

Die U17 von Rot-Weiss Essen geht nach der Beförderung von Michael Delura, der jetzt für das älteste Team aus dem FÖRDERWERK zuständig ist, mit einem neuen Trainer in die kommende Spielzeit. Der gebürtige Essener Jens Grembowietz betreut nun das Team in der U17-DFB-Nachwuchsliga. In der Vorrunde (Gruppe H), die am 30. August ab 11 Uhr mit dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund beginnt, bekommt es der RWE-Nachwuchs neben dem BVB auch noch mit dem FC Schalke 04, FC Viktoria Köln, SC Preußen Münster, Rot-Weiß Oberhausen, SV Meppen und dem VfL Bochum zu tun. 

Jens Grembowietz, der zuletzt in der Oberliga Niederrhein für den TVD Velbert gearbeitet hatte, freut sich auf seine neue Aufgabe. „Die ersten Eindrücke aus der ersten Trainingsphase, die vom 30. Juni bis 12. Juli andauerte, waren durchweg positiv“, sagt der der 38-Jährige, der seine eigene fußballerische Karriere 2016 bei Westfalia Herne beendet hatte und im Berufsleben seit einigen Jahren als Immobilienmakler tätig ist. Zuvor war der zweifache Familienvater für die Hammer SpVg, die SG Wattenscheid 09, den KSV Hessen Kassel, den SC Preußen Münster und Dynamo Dresden im Seniorenbereich am Ball. 

„Für einen großen Verein wie Rot-Weiss Essen arbeiten zu dürfen, ist für mich schon etwas Besonderes“, sagt Grembowietz, der erstmals in seiner Trainerlaufbahn im Nachwuchsbereich tätig ist. „Das Team steckt voller Tatendrang, alle Jungs sind heiß, extrem willig und verfolgen große Ziele“, ist Grembowietz vom Engagement und der Begeisterung des neuen Teams angetan. „Man merkt in der Kabine, dass alle sehr fokussiert bei der Sache sind, den nächsten Schritt machen und es möglichst bis ganz nach oben schaffen wollen. Das sind schon mal gute Voraussetzungen.“ 

Mit sieben externen Zugängen ist der personelle Umbruch nicht allzu groß ausgefallen. Nach einer zweiwöchigen (Ferien-)Pause ist die U17 von RWE in dieser Woche nun in die zweite Vorbereitungsphase gestartet. Um optimal vorbreitet zu sein, stehen bis zum Saisonstart einige Testspiele auf dem Programm. Unter anderem trifft die rot-weisse U17 auf den SC Preußen Münster (2. August) sowie die U19-Teams der SpVg Schonnebeck (3. August), von Borussia Bocholt (16. August) und des SV Budberg (24. August). 

„Der Großteil des vorherigen U16-Kaders ist zusammengeblieben, wurde nur punktuell verstärkt. Wir wollen für jeden Gegner unangenehm sein, gehen mutig und mit großer Motivation in die neue Spielzeit“, gibt Grembowietz die Marschrichtung vor. 

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FÖRDERWERK

RWE-Trainer Michael Delura: "Nehmen die Challenge an"

U19-Pflichtspielstart in der DFB-Nachwuchsliga am Sonntag gegen den VfL Bochum.

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Michael Delura (r.) freut sich auf die Aufgabe VfL Bochum am ersten Spieltag. (Foto: RWE)

Der Start in die zweite Spielzeit der U19-DFB-Nachwuchsliga steht unmittelbar vor der Tür. Die A-Junioren von Rot-Weiss Essen bestreiten in der Vorrundengruppe H am Sonntag (ab 13 Uhr) gegen den VfL Bochum ihr erstes Pflichtspiel der Saison 2025/2026. Ausgetragen wird die Partie an der Seumannstraße.

Neben den Rot-Weissen und dem VfL Bochum spielen auch Borussia Dortmund, der deutsche Vizemeister Bayer 04 Leverkusen sowie der SV Wehen Wiesbaden, der FSV Frankfurt und der TSV Schott Mainz um die beiden Spitzenplätze, mit denen man sicher die Liga A erreicht. Die besten sechs Drittplatzierten aller Gruppen qualifizieren sich ebenfalls. Alle anderen Teams treten in der zweiten Saisonhälfte in Liga B an. Zu diesen 41 Klubs stoßen in Liga B bis zu elf Aufsteiger aus den zweithöchsten Spielklassen.

Anfang Juni begann für Rot-Weiss Essens neuen U19-Trainer Michael Delura (zuvor U17-Coach und Nachfolger von Simon Hohenberg) und sein Team die erste Phase der Vorbereitung. Nach einer Pause Mitte Juli bezogen die A-Junioren in dieser Woche ein Trainingslager in Bocholt, bei dem vor allem der Teamgedanke im Vordergrund stand. „Wir hatten immer wieder Jungs, die während der Vorbereitung bei den Profis dabei waren“, so Delura. „Mit Blick auf die individuelle Förderung der Spieler war das eine super Erfahrung. Für uns als Team war die Woche aber umso wichtiger, um uns noch besser zu finden.“

Ein Großteil des 24 Spieler umfassenden U19-Kaders kennt sich schon aus der letztjährigen U17. Mit Franklin Opoku-Mensah (von Borussia Mönchengladbach), Fadih Vasic und Bakir Mahmoud (beide FC Schalke 04), Lynes Benza Paca (TSG Hoffenheim) sowie Larson Ferati (Bayer 04 Leverkusen) kamen auch fünf externe Akteure dazu. „Etwa 60, 65 Prozent unseres Teams besteht aus Jungjahrgängen, die auch in der folgenden Saison noch in der U19 spielen können“, berichtet Delura und sieht entsprechend gute Perspektiven für die RWE-Talente

Mit Blick auf die bevorstehende Saison und den Auftaktgegner VfL Bochum erwartet der Ex-Profi, „dass wir unsere Mentalität auf den Platz bringen. Leidens- und Widerstandsfähigkeit sowie eine hohe Intensität sind Voraussetzungen, um erfolgreiche Partien abzuliefern und die Grundlage für unsere Spielweise“, so der RWE-Trainer. „Der VfL hat gute Ergebnisse in der Vorbereitung erzielt und legt viel Wert auf Ballbesitz. Wir werden viel gegen den Ball arbeiten und schwierige Phasen überstehen müssen. Dabei wollen wir aber auch aus eigenen Umschaltsituationen gefährlich werden. Wir nehmen die Challenge an und wollen auf jeden Fall etwas aus dem Spiel mitnehmen.“

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FÖRDERWERK

Jugend-Partner

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Jugend-Partnerschaft „Wegbereiter“

Jugend-Partnerschaft „Ziehvater“

Nächster Gegner

Wiedersehen mit TSV Havelse nach 34 Jahren 

Aufsteiger war zuletzt in der Saison 2021/2022 in der dritthöchsten Spielklasse dabei. 

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Der bislang bekannteste Neuzugang beim TSV Havelse: Nassim Boujella. (Foto: TSV Havelse) 

Nur die älteren Fans werden sich noch erinnern: Wenn Rot-Weiss Essen im Rahmen des 2. Spieltages in der 3. Liga am Samstag, 9. August, ab 14 Uhr beim TSV Havelse zu Gast ist, dann trifft RWE nicht zum ersten Mal auf den Verein aus dem gleichnamigen Stadtteil des rund 60.000-Einwohner-Ortes Garbsen. Schon in der Saison 1990/1991 standen sich beide Klubs in der 2. Bundesliga gegenüber. Die Bilanz fällt aus Sicht der Rot-Weissen ausgesprochen gut aus (4:1 und 3:0). 

Nun ist der TSV Havelse erstmals seit der Spielzeit 2021/2022 wieder in der 3. Liga vertreten, so dass es nun zum Wiedersehen mit RWE nach mehr als 34 Jahren kommt. In den Aufstiegsspielen setzte sich der Meister der Regionalliga Nord im zweiten Duell mit Nordost-Titelträger 1. FC Lokomotive Leipzig nach Verlängerung 3:0 (0:0, 0:0) durch. Im Hinspiel hatten sich beide Teams in Leipzig 1:1 (0:0) getrennt. 

Mit Noah Plume, Marco Schleef, Julian Rufidis, dem spielenden Sportdirektor Florian Riedel, Julius Düker (nach einer Zwischenstation in Indien beim Chennaiyin FC) und Torben Engelking sind auch jetzt noch sechs Akteure aus dem vorherigen Drittliga-Kader dabei, der nach einer Spielzeit wieder in die Regionalliga Nord abgestiegen war. Diesmal soll das „Abenteuer“ in der 3. Liga nicht nur ein Jahr dauern. „Ich denke, alle Beteiligten haben aus den damaligen Fehlern gelernt und wissen genau, was auf uns zukommt“, meint Havelses Kapitän Julius Düker. „Der Kern der Mannschaft steht, einige neue Spieler sind hinzugekommen. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch in der 3. Liga bestehen können.“ 

Der bislang bekannteste Neue beim TSV Havelse ist Nassim Boujellab. Der 26-jährige Mittelfeldspieler stand zuletzt beim Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld unter Vertrag. Boujellab wurde in der Nachwuchsabteilung des FC Schalke 04 ausgebildet, bestritt für die Königsblauen einst 30 Partien in der Bundesliga und wurde sogar in der UEFA Champions League eingesetzt. 

Seit Sommer 2023 stand der marokkanische Nationalspieler bei der Arminia unter Vertrag und absolvierte dort 44 Spiele, in denen er vier Tore und drei Vorlagen beisteuern konnte. Mit den Bielefeldern gewann Boujellab in den Spielzeiten 2023/2024 und 2024/2025 jeweils den Westfalenpokal, erreichte mit den Ostwestfalen das DFB-Pokalfinale (2:4 gegen den VfB Stuttgart) und feierte den Aufstieg aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga. 

Sportdirektor Florian Riedel betont: „Nassim bringt alles mit, was wir uns für diese Position wünschen: Ballkontrolle, Spielintelligenz, eine besondere individuelle Qualität und den Willen, Verantwortung zu übernehmen. Er ist ein Teamplayer mit Erfahrung und Persönlichkeit – genau das, was unsere Mannschaft benötigt. Wir freuen uns sehr, dass er jetzt Teil unseres Weges ist. Seine Qualitäten sind unumstritten. Hier in Havelse werden wir ihm das Umfeld geben, diese voll zu entfalten.“ 

Wie schon während der ersten Drittliga-Spielzeit wird der TSV Havelse die Heimspiele nicht in seiner eigentlichen Spielstätte, dem Wilhelm-Langrehr-Stadion in Garbsen, austragen und stattdessen erneut zum benachbarten Zweitligisten Hannover 96 ausweichen. „Ein entscheidender Unterschied zum vorherigen Aufstieg ist aber, dass wir diesmal einen Großteil der Begegnungen nicht mehr in der riesigen Arena austragen müssen, sondern im kleineren Eilenriedestadion.“ So wird es auch gegen Rot-Weiss Essen sein. 

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Opa Luscheskowski

Dem Opa Luscheskowski sein Enkel 

Ein Blick durch die rot-weisse Brille.

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Kerl inne Kiste, dat Warten hat ein Ende. Die fußballfreie Zeit is vorbei und et geht heute endlich wieder um Punkte. Ich meine, is getz nich so, als hätten uns die Korruptionsgenossenschaften von FIFA und UEFA nich auch inne Sommerpause mit dem rollenden Leder versorgt. Wer wollte, der konnte kicken gucken bis dat Blut ausse Augen tropft. Die U21EM, die peinliche Klub-WM in den USA und die Frauen-EM ham in diesem Sommer unbeirrlich am Rädchen der Übersättigung gedreht.

Ich für meinen Teil hab mir nix davon angeguckt. Denn RWE-Fan sein is ja getz schon ein Vollzeitjob. Ker wennse im Sommer die ganzen Saisonfazits, Transfergerüchte und Testspielberichte von RWE anguckst, dann hasse genuch zun tun. Wer braucht Fluminense gegen Al-Hilal wenn RWE gegen Frohnhausen ran muss? Wer braucht Deutschland gegen England, wenn 2500 Essener zum Auswärtsspiel nach Schottland fahren? Ich jedenfalls nich.

Aber ab heute sind die Ersatzbeschäftigungen im Sommer sowieso Geschichte. Ab heute rollt wieder die Kirsche anne Hafenstraße und unsere Roten gehen in ihre vierte Drittligasaison und habn auch direkt dat Eröffnungsspiel bekommen.

Zu Gast sind die Münchener Löwen. Nach einigen „saure Gurken Jahren“ in denen man sich als neutraler Zuschauer schön bei Popcorn und Stäuderken hat ansehen können, wie sich die Löwen hinter den Kulissen selbst zerfleischen, haben die Sechzger dieses Jahr besonders sportlich für Aufsehen gesorgt.

Topspieler wie Volland und Niederlechner haben den Club mit viel Lob und Vorschusslorbeeren durch Vorbereitung und Presse gejagt. Ganz ohne Skandal um Ismaik gings aber nicht. Et bleibt also abzuwarten, ob die Mannschaft et schafft, den ganzen anderen Kack auszublenden.

RWE muss sich aber vor diesen Löwen nicht verstecken. Unsan Uwe hat die Mannschaft, die zuletzt eine bombastische Rückrunde gespielt hat, noch richtich gut verstärken können. Die Vorbereitung lief auch mehr als knorke. Allet in allem steht RWE gut da und kann sich aus meine Warte berechtigte Hoffnungen machen, in diesem Jahr um den ganz großen Preis zu spielen. Und da steht eben ganz am Anfang der Straße 1860 München im Weg. Aber Safi, Martinovic, Arslan und Co. sind – genau wie wir 20.000 auffe Tribünen – heiß wie Frittenfett und werden alles geben um den Überfavoriten aus München direkt einzunorden und den Weg zu ebnen. Schließlich will RWE ja mit nem guten Gefühl beim nächsten Heimspiel den großen Nachbarn ärgern… aber ein Schritt nachm anderen…

Et is also angerichtet. RWE gegen 1860 ! Lasset die Spiele beginnen!

Nur der RWE!

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Service

Vorverkaufsstellen

RWE-vorverkaufsstellen

Essen (Nord / Ost)Kurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen

KUMACO GmbH
Grass Str. 8
45356 Essen – Dellwig
Tel.: 0201-584 99 263

Sportshop Ruhr
Altenessener Str. 238a
45326 Essen – Altenessen

Tabakwaren Brunnert
Marktstr. 39
45355 Essen – Borbeck
Tel.: 0201-682231

Teamsport Philipp Essen
Burggrafenstraße 16
45139 Essen – Frillendorf
Tel.: 0201-5978778

Videothek Bieniek & Bieniek GbR
Bocholder Str. 243
45365 Essen – Bergeborbeck

Essen (Süd / West)Kurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen

Petite Papeterie Drange
Laubenweg 11
45149 Essen – Margaretenhöhe
Tel.: 0201 – 43866233

Reise-Welle e.K.
Holsterhauser Str. 102
45147 Essen – Holsterhausen
Tel.: 0201 – 9599190

Steeler Whisky Fass
Grendplatz 6
45276 Essen – Steele
Tel.: 0201-510865

TUI Travelstar Reisebüro Burgaltendorf
Alte Hauptstr. 104 – 106
45289 Essen – Burgaltendorf
Tel.: 0201 – 59 27 60
Fax :0201 – 577 57

DuisburgKurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen

Konzertkasse Lange GmbH
Sternbuschweg 261
47057 Duisburg
Tel.: 0203-26464

Tourist Information Duisburg
Königstr. 86
47051 Duisburg
Tel.: 0203 – 285440

DinslakenKurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen

WM-Ticketshop
Max-Eyth-Strasse 11
46539 Dinslaken
Tel.: 02064-731126

GladbeckKurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Gladbeck
Sandstraße 15
45964 Gladbeck
Tel.: 02043-928418

KrefeldKurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen

Ticket Sachs
Am Hauptbahnhof 6
47798 Krefeld

Kamp-LintfortKurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen

ARTZ Reisen GmbH
Moerser Str. 230 
47475 Kamp Lintfort

OberhausenKurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen

Tabakwaren Markus Brinkmann
Dudelerstraße 7
46147 Oberhausen

Ticketshop in der Niebuhrg
Niebuhrgstr. 61
46049 Oberhausen
Tel.: 0208-860072

RecklinghausenKurze Fuffzehn - RWE vs. 1860 – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Recklinghausen
Am Stadion 30
45659 Recklinghausen
Tel.: 02361-66116

Service

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