Vorwort

Liebe RWE-Fans, Mitglieder und Gäste

Der RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer blickt im „kurze fuffzehn“-Vorwort auf das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen
RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer freut sich auf das Heimspiel gegen den SV Wehen Weisbaden. (Foto: Markus Endberg)

119 Jahre Rot-Weiss Essen – das sind 119 Jahre Leidenschaft, Emotionen, Höhen und Tiefen, große Momente und bittere Rückschläge. Vor allem aber sind es 119 Jahre Zusammenhalt, Identifikation und tiefe Verbundenheit mit unserem Verein, unserer Stadt und unserer Region. Ein solcher Geburtstag ist weit mehr als eine Zahl. Er erinnert uns daran, woher wir kommen, wofür Rot-Weiss Essen steht – und welche Verantwortung wir heute tragen, diesen Verein mit Augenmaß, Mut und Respekt vor seiner Geschichte in eine positive Zukunft zu führen. Unsere Werte zu bewahren und gleichzeitig den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen, bleibt dabei unser Anspruch.

Diesen besonderen Vereinsgeburtstag möchten wir gemeinsam mit euch im Stadion feiern. Als Dank für eure langjährige Treue und Unterstützung haben wir uns als Verein eine besondere Aktion überlegt: Alle Fans, die bis Freitag, 30. Januar, ein Ticket – egal ob Dauer- oder Tageskarte – für unser Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden erworben haben oder noch erwerben, erhalten die Möglichkeit, kostenlos zwei weitere Freunde oder Familienmitglieder zum Spiel mitzubringen. Die genaue Umsetzung sowie alle weiteren Informationen zu dieser Aktion findet ihr wie gewohnt hier auf unserer Website. Lasst uns diesen Geburtstag gemeinsam erleben – als rot-weisse Familie.

Dass Rot-Weiss Essen lebt, zeigt sich dabei nicht nur an Spieltagen im Stadion, sondern auch abseits des Rasens. Ein starkes Zeichen hierfür ist unsere jüngste Fanumfrage, an der inzwischen über 11.000 von euch teilgenommen haben. Diese enorme Resonanz unterstreicht, wie eng die Verbindung zwischen Verein, Mitgliedern und Fans ist. Für uns ist klar: Die Mitglieder sind das höchste Gut unseres Vereins. Der offene Dialog, das Zuhören und auch die selbstkritische Reflexion unserer Entscheidungen gehören deshalb fest zu unserem Selbstverständnis. Eure Rückmeldungen – Lob wie Kritik – nehmen wir sehr ernst und lassen sie in unsere weitere Arbeit einfließen. Vielen Dank für dieses große Vertrauen.

In diesem Zusammenhang freuen wir uns auch über die Partnerschaft mit Innovation Partners, durch deren Unterstützung die Fanumfrage planmäßig umgesetzt werden konnte. Solche Kooperationen stehen exemplarisch für unseren Weg, Rot-Weiss Essen nachhaltig, modern und wirtschaftlich solide weiterzuentwickeln – immer mit dem Ziel, sportliche Ambitionen und strukturelle Stabilität verantwortungsvoll miteinander zu verbinden.

Deshalb möchten wir euch auch in diesem Jahr dazu aufrufen, uns geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für die Georg-Melches-Medaille 2026 vorzuschlagen. Entsprechende Einreichungen sind noch bis zum 30. April über unsere Website möglich.

Sportlich liegt ein intensives Heimspiel gegen den TSV Havelse hinter uns. Dieses Spiel hat einmal mehr gezeigt, wie eng die Liga ist – und wie schnell sich mit positiven Ergebnissen auch Erwartungen und Wünsche in Richtung sportlicher Erfolge und attraktiver Spielweise entwickeln. Umso wichtiger ist es, realistisch zu bleiben, Vertrauen in unser Trainerteam und die Mannschaft zu haben und nicht aus dem Blick zu verlieren, wo wir noch vor rund zwölf Monaten standen.

Der Blick richtet sich nun nach vorne auf das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden – einen ambitionierten Gegner, der aktuell einen der besten Ergebnis-Trends im Profifußball vorweisen kann. Unabhängig von allen Feierlichkeiten rund um unser Vereinsjubiläum wartet hier eine sehr anspruchsvolle Aufgabe auf uns. Umso mehr wünschen wir uns, dass wir geschlossen zusammenstehen und unsere Mannschaft mit Einsatz, Leidenschaft und Intensität von den Rängen unterstützen, um diesem starken Gegner gemeinsam alles abzuverlangen und idealerweise Punkte mitzunehmen.

Lasst uns diesen besonderen Geburtstag zum Anlass nehmen, gemeinsam nach vorne zu blicken – mit Respekt vor der Vergangenheit, Vertrauen in die Gegenwart und Zuversicht für die Zukunft. Unser Ziel ist es, die sportliche Ausgangslage weiter zu stabilisieren und damit die Basis für eine erfolgreiche Zukunft von Rot-Weiss Essen zu legen.

In diesem Sinne:
Nur der RWE!

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Spieltach

Uwe Koschinat: "Diese Chance wollen wir nutzen"

RWE-Cheftrainer vor Top-Spiel gegen SV Wehen Wiesbaden im „kurze fuffzehn“-Interview.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen
Erwartet ein enges Spiel gegen Wiesbaden: RWE-Trainer Uwe Koschinat. (Foto: RWE)

Zum zweiten Mal innerhalb von gut acht Tagen darf Rot-Weiss Essen in der 3. Liga vor eigenem Publikum antreten. Nach dem 4:1 gegen den TSV Havelse im ersten Heimspiel nach der Winterpause trifft das Team von Trainer Uwe Koschinat an diesem Sonntag ab 19:30 Uhr zum Abschluss des 22. Spieltages in einem Top-Spiel auf den SV Wehen Wiesbaden, der nach einem Aufwärtstrend in den letzten Wochen jetzt den Anschluss an die Spitzenplätze herstellen will. Im Hinspiel hatten die Rot-Weissen beim turbulenten 4:3 den ersten Saisonsieg gelandet und wollen daran jetzt anknüpfen. Vor dem Duell mit den ambitionierten Hessen nahm sich Uwe Koschinat wie immer ausführlich Zeit für die Fragen der Redaktion der „kurzen fuffzehn“.

Hallo Uwe! Mit dem SV Wehen Wiesbaden stellt sich an diesem Spieltag der Tabellensiebte im Stadion an der Hafenstraße vor. Zählt der frühere Zweitligist, der vier Punkte hinter RWE rangiert, zu den direkten Konkurrenten um die Aufstiegsplätze?
Definitiv. Schon vor Saisonbeginn gehörte Wehen Wiesbaden zu den Vereinen, die den Anspruch haben, ganz oben mitzuspielen. Vor allem unter der Regie des neuen Trainers Daniel Scherning ist die Tendenz äußerst positiv. Der SVWW wird daher nach dem Erfolg gegen den SC Verl alles geben, um in Essen zu gewinnen. Dann wäre der Klub voll in der Verlosung. Das wollen wir selbstverständlich verhindern. Wir haben die Möglichkeit, den Vorsprung durch drei Punkte weiter zu vergrößern. Diese Chance wollen wir nutzen.

Im Hinspiel gab es einen 4:3-Erfolg in Wiesbaden. Welche Erinnerungen hast Du an diese Partie?
Es war nach zuvor zwei Unentschieden gegen den TSV 1860 München und in Havelse sowie dem DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund unser erster Saisonsieg und entsprechend wichtig. Gerade diese Partie hat gezeigt, wie nah Erfolg und Misserfolg in der 3. Liga beieinander liegen. Zur Pause lagen wir 0:1 zurück, haben dann aber eine extrem positive Reaktion gezeigt und durch 30 hervorragende Minuten nach der Pause auf 3:1 gestellt. Als der SV Wehen Wiesbaden noch einmal auf 3:3 zurückgekommen ist, hatten wir durch den kurz zuvor eingewechselten Torben Müsel noch einmal eine Antwort. Das war schon ein sehr emotionaler Dreier.

Nikolas Agrafiotis, der im Hinspiel erfolgreich war und mit sieben Saisontreffern nach wie vor der beste Torschütze des Gegners ist, fehlt an der Hafenstraße wegen einer Gelbsperre. Wie sehr schwächt das den SVWW?
Da sehe ich keine wesentliche Schwächung. Moritz Flotho ist ein sehr ähnlicher Spielertyp. Er kam ja schon zuletzt gegen Verl als Einwechselspieler zum Zug und steuerte auch direkt ein Tor zum Sieg bei. Wir müssen von Beginn sehr wachsam sein. Auch ohne Nikolas Agrafiotis verfügt der SV Wehen Wiesbaden über eine starke Offensive, auch wenn 28 erzielte Treffer kein Spitzenwert in der Liga sind.

Was charakterisiert sonst noch die Spielweise der Hessen?
Das Team ist sich nicht zu schade, auch mal rustikal zu Werke zu gehen. Es werden auch immer wieder lange Bälle eingestreut. Die Mannschaft wirkt seit Wochen äußerst stabil und agiert ergebnisorientiert. Drei der letzten vier Siege gelangen mit einem Tor Unterschied.

Im Vergleich zum Heimsieg gegen den TSV Havelse musst Du auf jeden Fall die Abwehr umstellen. Rechtsverteidiger Jannik Hofmann fehlt wegen seiner Rotsperre, Tobias Kraulich wegen der fünften Gelben Karte. Wird es deshalb auch eine Umstellung des Systems geben?
Wir haben die durchaus lange Trainingswoche genutzt, um die bestmögliche Lösung zu finden. Grundsätzlich ist es eine Variante, auf eine Viererkette in der Abwehr umzustellen, zumal José Enrique Rios Alonso und Michael Schultz in dieser Saison schon einige Partien in dieser Konstellation absolviert haben. Auf der anderen Seite hat die Dreierkette zuletzt gut funktioniert und wir haben mit Ben Hüning eine sehr gute Alternative. Er macht im Training einen hervorragenden Eindruck und hat früher schon häufiger in diesem System gespielt. Daher bin ich mir sicher, dass auch diese Möglichkeit gut funktionieren kann. Auf der rechten Seite wäre es sicherlich keine Überraschung, wenn Michael Kostka beginnt.

Nach dem Havelse-Spiel gab es neben dem dreifachen Torschützen Marek Janssen auch ein Sonderlob für Torhüter Jakob Golz. Was zeichnet Essens Nummer eins besonders aus?
Jakob verfügt über eine sehr hohe Konzentrationsfähigkeit. Dadurch kann er sehr viele Bälle direkt festhalten oder ins Toraus lenken, was der Abwehr sehr hilft. Dazu strahlt er eine große Ruhe aus, was sich ebenfalls positiv auf seine Vorderleute, aber auch auf das gesamte Stadion auswirkt. Gegen Havelse hat er mit einer herausragenden Parade zunächst den möglichen Rückstand verhindert. Dann ist er vor allem nach dem Platzverweis noch mehr in den Blickpunkt geraten und hat noch einige schwierige Bälle pariert. Das war sehr stark.

Was hat Dir sonst noch sehr gut gefallen?
Wir waren bei Standards extrem gefährlich. Fast jeder Eckball hat für Torgefahr gesorgt, nicht nur beim 1:0. Dazu waren die Tore zum 2:0 und 3:1 extrem gut herausgespielt und zeichneten sich durch eine hohe Präzision aus. Daran wollen wir anknüpfen. Wir müssen aber auch, dass wir defensiv zu viel zugelassen haben und uns weiter steigern müssen.

Wie blickst Du insgesamt auf den Auftakt nach der Winterpause?
Wir haben zwei ordentliche Spiele abgeliefert und mit vier Punkten einen sehr guten Start hingelegt. Dennoch wissen wir, dass wir immer noch Luft nach oben und längst nicht am Limit sind. Das gibt uns ein positives Gefühl.

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Danny Schmidt: "Wird etwas Besonderes sein"

22-jähriger Offensivspieler vor Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden im „kurze fuffzehn“-Interview.
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Wechselte im Winter leihweise zu RWE: Offensivspieler Danny Schmidt. (Foto: Markus Endberg)

Während der Winterpause hat der Kader von Rot-Weiss Essen unter anderem die Erfahrung aus 36 Zweitliga-Einsätzen hinzubekommen. Die Rede ist von Danny Schmidt. Nur Routinier Klaus Gjasula (83 Partien) hat mehr Spiele in der zweithöchsten Spielklasse absolviert als der von Fortuna Düsseldorf ausgeliehene Offensivspieler. Im Interview mit der „kurzen fuffzehn“ spricht der in Wiesbaden geborene 22-Jährige vor dem Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden über seine ersten Wochen bei RWE.

Hallo Danny! Du bist bereits kurz nach Deiner Verpflichtung mit ins Winter-Trainingslager in der Türkei gereist und hast die Mannschaft kennengelernt. Wie haben sich die ersten Wochen für Dich angefühlt?
Danny Schmidt: Sehr positiv. Die Jungs haben es mir sehr einfach gemacht, schnell anzukommen. Mit Jannik Hofmann und Franci Bouebari verstehe ich mich schon besonders gut. Kaito Mizuta kannte ich außerdem schon aus meiner Zeit bei der U23 des 1. FSV Mainz 05. Es war von vornherein das Ziel, dass ich schon im Trainingslager dabei bin. Da wir tagtäglich als Team zusammen waren, ging die Eingewöhnung schneller als gedacht.

Beim 1:1 in der Partie beim TSV 1860 München gehörtest Du auf Anhieb zur Startelf und hast gegen Dein Pflichtspieldebüt gegeben. Wie zufrieden warst Du mit Deiner Leistung?
Es war insgesamt kein einfaches Spiel, dazu noch mein erster Einsatz in der 3. Liga in einem neuen Team. Hinzu kommt noch, dass man sich selbst Erwartungen auferlegt und Sachen vornimmt. Der Einstieg war nicht reibungslos, aber solide. Es geht mit Sicherheit noch mehr. Mit der Zeit wird es auch auf jeden Fall noch besser werden.

Du hast bereits thematisiert, dass es Dein erstes Drittliga-Spiel war. Wie ist Dein Eindruck von der Spielklasse?
Die Qualität in unserer Mannschaft ist hoch. Die Spielweise in der Liga habe ich als körperbetont und intensiv wahrgenommen, was sich auch in den bisherigen Partien so gezeigt hat. Ballgewinne und Umschaltmomente spielen in der 3. Liga eine große Rolle. Es geht zwischen den Teams häufig hin und her.

Bereits im Alter von neun Jahren warst Du ins Nachwuchsleistungszentrum des 1. FSV Mainz 05 gewechselt. Wie war der Verein auf Dich aufmerksam geworden?
In meinem Heimatverein gab es gute Kontakte zum 1. FSV Mainz 05. Dadurch hatte ich an einem Sichtungsturnier teilgenommen. Als einer von zwei Spielern unter 100 Kandidaten wurde ich dann in die damalige U10 aufgenommen. Das war damals ein großer Sprung für mich.

Wie denkst Du an die Zeit zurück?
Mainz 05 ist für die gute Nachwuchsarbeit bekannt. Ich habe meine gesamte fußballerische Kindheit dort verbracht und durfte ab der U10 bis zu zwei Jahren bei der U23 alle Teams durchlaufen. Ich bin froh und dankbar, dass ich die Möglichkeit dazu hatte und immer wieder Entwicklungsschritte gehen konnte. Genauso hatte ich mich aber auch auf Fortuna Düsseldorf und die 2. Bundesliga gefreut. Nach all der Zeit wollte ich auch etwas Neues erleben und mit einer neuen Aufgabe wachsen.

Wie würdest Du Deine Spielweise beschreiben?
Mein Zug zum Tor zeichnet mich aus. Dabei bin ich eher kein klassischer Stürmer. Ich suche gerne die freien Räume, indem ich mich früh anbiete oder tiefe Wege gehe. Bei der Arbeit gegen den Ball bin ich im Pressing fleißig.

Du bist gebürtiger Wiesbadener und hattest beim benachbarten Taunussteiner Stadtteil-Verein SV 1895 Neuhof gespielt. Gab es für Dich früher Berührungspunkte mit dem SV Wehen Wiesbaden?
Ich kenne Florian Hübner und seine Familie um den langjährigen Bundesliga-Manager Bruno Hübner ganz gut. Wir kommen jeweils aus dem gleichen Stadtteil. Im Nachwuchsbereich habe ich auch das eine oder andere Mal auf dem Profi-Trainingsgelände in Taunusstein-Wehen gegen den SV Wehen Wiesbaden gespielt.

Wie schätzt Du den kommenden Gegner ein?
Das wird ein schwieriges Spiel. Unter dem neuen Trainer Daniel Scherning war der SV Wehen Wiesbaden zuletzt sehr erfolgreich. Dabei wurden auch einige gute Gegner wie zuletzt auch der SC Verl bezwungen. Für den SVWW ist das Spiel an der Hafenstraße vermutlich richtungsweisend, um noch einmal oben andocken zu können.

Du könntest erstmals in einem Heimspiel zum Einsatz kommen. Fieberst Du dem Spiel besonders entgegen?
Auf jeden Fall. Der erste Einsatz an der Hafenstraße wird etwas Besonderes sein. Sollte es nun dazu kommen, würde ich mich besonders freuen, da es durch den Gegner eine Verbindung in die Heimat gibt.

Was wird für Euch wichtig sein?
Wir müssen wieder unsere Intensität auf den Platz bringen und in der Arbeit gegen den Ball sehr aktiv sein. Wenn wir dabei unsere Chancen wieder konsequent nutzen können, stehen die Chancen gut, dass wir die Punkte an der Hafenstraße behalten.

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Neu-Trainer Daniel Scherning sorgt für Aufschwung

SV Wehen Wiesbaden ist das formstärkste Team der zurückliegenden sechs Spieltage.

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Der SV Wehen Wiesbaden ist mit zwei Siegen in das Fußballjahr 2026 gestartet. (Foto: Wehen Wiesbaden)

Das derzeit wohl formstärkste Team der 3. Liga ist zum Abschluss des 22. Spieltages bei Rot-Weiss Essen zu Gast. Im Stadion an der Hafenstraße stellt sich an diesem Sonntag ab 19.30 Uhr der SV Wehen Wiesbaden vor. Die Hessen konnten fünf ihrer sechs zurückliegenden Partien für sich entscheiden – darunter auch das jüngste Heimspiel gegen den SC Verl (2:1), der vor der 21. Runde noch die Tabelle angeführt hatte.

Die 15 Punkte in diesem Zeitraum werden von keinem anderen Drittligisten übertroffen. Hinter den Hessen folgen in der Formtabelle der FC Hansa Rostock (14 Zähler) und Rot-Weiss Essen (zwölf). Der SVWW gewann gegen Verl sogar zum zweiten Mal in Folge vor heimischer Kulisse gegen einen Spitzenreiter. Schon Mitte Dezember stand gegen den FC Energie Cottbus ein 3:1 zu Buche.

Der Aufschwung des früheren Zweitligisten ist dabei eng mit dem Namen Daniel Scherning verbunden. Der 42-Jährige war Mitte November als neuer Cheftrainer vorgestellt worden. Zuvor hatte sich der SV Wehen Wiesbaden nach einem zwischenzeitlich ordentlichen Start (16 Punkte aus zehn Begegnungen) von Vorgänger Nils Döring getrennt. Der in Wiesbaden geborene 45-Jährige hatte in der Saison 2010/2011 noch selbst das SVWW-Trikot getragen und blieb dem Verein auch nach seiner aktiven Zeit in verschiedenen Funktionen vom Teammanager über Nachwuchscoach, Co-Trainer bis zum Cheftrainer treu.

Nachdem unter der Regie von Co-Trainer Frank Steinmetz neben einem 2:0 beim TSV Havelse auch ein 0:1 gegen den FC Viktoria Köln zu Buche stand, betrug der Vorsprung des SVWW auf die Abstiegszone beim Amtsantritt von Daniel Scherning lediglich drei Punkte. Inzwischen sind es wieder komfortable zwölf Zähler.

So oder so waren und sind die (mittelfristigen) Ambitionen beim Klub, der in diesem Jahr 100 Jahre alt wird, nach wie vor groß. „Der Verein will zurück in die 2. Bundesliga, ich will in die 2. Bundesliga. Das sind aber Dinge, die man hier nicht raushauen sollte“, sagte Scherning, der zuvor schon den VfL Osnabrück, Arminia Bielefeld und zuletzt Eintracht Braunschweig trainiert hatte, bei seiner offiziellen Vorstellung. „Wir tun gut daran, uns erst einmal kennenzulernen, die Ärmel hochzukrempeln und leidenschaftlichen, intensiven Fußball auf den Platz zu bekommen, der uns dann dazu berechtigt, wieder in andere Tabellenregionen zu kommen.“

Durch die positive Ausbeute der letzten Wochen ging es schnell nach oben. Inzwischen steht wieder Rang sieben zu Buche. Der Rückstand auf Relegationsrang drei, auf den der SC Verl nun zurückgefallen ist, beträgt nur noch vier Punkte. Gleiches gilt für den Abstand zu RWE. Bis zur Tabellenspitze sind es sechs Zähler.

Im Heimspiel gegen Verl verhalf Daniel Scherning, der im Kasten weiterhin auf Eigengewächs Noah Brdar als Vertreter des verletzten Stammtorhüters Florian Stritzel vertraut, gleich zwei U 19-Spielern zum Profi-Debüt. Innenverteidiger Tim Neubert gehörte dabei sogar direkt zur Startformation. In der Schlussphase wurde dann noch Offensivspieler Ibrahim Ati Allah eingewechselt.

„Beide haben seit Beginn des Trainingslagers sehr gut trainiert“, begründete der Coach. „Ich habe immer wieder betont, dass wir die Trainingsleistungen in den Mittelpunkt rücken und auch mutige Entscheidungen treffen wollen. Verls Alessio Besio agiert viel in der Breite und will viel ins Eins-gegen-Eins. Da muss man auf der Schiene und der Halbverteidiger-Position Spieler haben, die solche Situationen gewinnen können und vor allem Tempo haben. Tim passte vom Profil und hat sich das verdient. Bei Ibo war es ähnlich. Ich mag seine Unbekümmertheit. Es soll ja auch unser Weg sein, dass wir Jungs aus dem eigenen Stall nicht nur mittrainieren lassen, sondern sie auch reinschmeißen. Das war auch ein Zeichen an alle anderen.“

Verzichten muss Scherning im Stadion an der Hafenstraße allerdings auf seinen bislang besten Torschützen. Nikolas Agrafiotis (sieben Saisontreffer) sah gegen den SC Verl die fünfte Gelbe Karte und ist deshalb gesperrt. Für ihn wurde der frühere Schalker U 23-Stürmer Moritz Flotho – und steuerte einen Treffer zum Sieg bei.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen
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Spieltag/Tabelle/Spielplan

Der Spielplan und die Tabelle der 3.Liga für die Saison 2025/2026.

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Der aktuelle Spieltag der 3. Liga

Die Tabelle der 3. Liga

Spielplan – Rot-Weiss Essen

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Spieltagsinfos

Spieltagsinfos

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Spieler

Kader & Staff für die Saison 2026/27

Partner

Gemeinsam Zukunft gestalten: Innovation Partners und RWE

Die Unternehmensberatung wird neuer Business-Partner Plus von Rot-Weiss Essen.

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Innovation trifft Tradition: Alexander Möst (Managing Director bei Innovation Partners) zusammen mit RWE-Vorstand Alexander Rang. (Foto: RWE)

Starke Partnerschaften entstehen dort, wo gemeinsame Werte auf klare Visionen treffen. Innovation Partners ist seit dieser Saison Business-Partner Plus von Rot Weiss Essen – und bringt seine umfassende Expertise in der Unternehmensberatung aktiv in die Zusammenarbeit ein. Den Auftakt der Partnerschaft bildet direkt ein zentrales Projekt: die gemeinsam konzipierte Fan-Umfrage. Ziel ist es, die Perspektiven, Bedürfnisse und Erwartungen der RWE-Fans strukturiert zu erfassen und als wertvolle Grundlage für zukünftige Entscheidungen zu nutzen.

Damit steht von Beginn an eines im Fokus: Zuhören, verstehen und gemeinsam weiterentwickeln. Mit einem klaren Blick für Strategie, Führung und Organisation begleitet Innovation Partners RWE darüber hinaus auf dem Weg der Weiterentwicklung. Die Partnerschaft steht nicht nur für Beratung, sondern für echte Mitgestaltung und nachhaltige Impulse.

„Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang haben mit uns den Prozess der Re-Organisation begonnen, das zeigt aus unserer Sicht starke Führung. Und wir von Innovation Partners sind Partner – da war es schnell klar, dass wir gemeinsam mit RWE etwas entwickeln wollen“, so Alexander Möst, Gründer und Geschäftsführer von Innovation Partners.

Über Innovation Partners:

Innovation Partners inspirieren und befähigen Menschen und Organisationen, sinnbasiert zu handeln. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial in den Bereichen Strategie, Führung und Teamarbeit zu entfalten – und dabei Energie, Klarheit und Wirksamkeit zu schaffen. Ein zentrales Produkt ist das eigens entwickelte „MRT für Teams“ – Flow Radar. Es ermöglicht Organisationen eine datenbasierte Standortbestimmung ihrer Teams und zeigt gezielt auf, wo Entwicklungs- und Verbesserungspotenziale liegen. So wird Veränderung messbar – und nachhaltig gestaltbar.

Partner

Gemeinsam für starken Genuss mit der Hartmann GmbH

Der Getränkefachgroßhandel wird neuer Business Partner von RWE.

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Ein verlässlicher Partner für Qualität und Vielfalt – mit der Hartmann GmbH. Seit dieser Saison unterstützt der Getränkefachgroßhandel Rot-Weiss Essen als Business-Partner. Mit einem breiten Sortiment, hoher Lieferkompetenz und langjähriger Branchenerfahrung trägt das Unternehmen zur erfolgreichen Partnerschaft bei und setzt wichtige Impulse für nachhaltiges Wachstum und Zusammenarbeit. 

„Rot-Weiss Essen bewegt Menschen – genau wie wir es mit unseren Getränken tun. Diese Partnerschaft ist ein Herzensprojekt voller Leidenschaft, Heimatverbundenheit und echten Emotionen“, so Pascal Wagner, Vertriebs-Gastronomieberater der Hartmann GmbH.

Über Hartmann GmbH 

Die Hartmann GmbH ist seit Jahren Partner der Gastronomie aus der Metropolregion Ruhr und überzeugt mit Zuverlässigkeit und Kompetenz. Mit einem breit gefächerten Portfolio und einer individuellen Beratung liefert die Hartmann GmbH jedem Kunden einen Mehrwert. 

Partner

Premium-Partner

Premium-Partner

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Die Bayerische AG

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), BL die Bayerische Lebensversicherung AG und der Kompositgesellschaft BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG sowie der BBV Holding AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen knapp 1 Milliarde Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich. Es werden zudem Kapitalanlagen von über 4,1 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 12.000 persönliche Berater stehen, den rund 1,1 Millionen Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat im aktuellen Bonitätsrating der Konzernmuttergesellschaft die Qualitätsnote A („sehr gut“) bestätigt und bescheinigt dem Unternehmen eine weit über dem Branchendurchschnitt liegende Finanzstärke. Die Töchter BA Bayerische Allgemeine AG und BL Bayerische Lebensversicherung AG werden im Bonitätsrating ebenfalls mit A bewertet. Im Nachhaltigkeitsrating der Agentur wurde die Versicherungsgruppe mit AA ausgezeichnet.

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BOB Automotive GmbH

Die BOB Automotive Group GmbH zählt zu den führenden Autohäusern im Ruhrgebiet, Rheinland und bergischen Land. Mit 26 Standorten, mehr als 660 Mitarbeitern und einem breiten Markenportfolio von Renault, Dacia, Toyota, Lexus, Alpine, Mazda, MG, BYD bis Land Rover bietet das Unternehmen moderne Mobilitätslösung für jede Lebenslage. Unter dem Motto „BOB bewegt“ steht die Gruppe für Zuverlässigkeit, Innovation und regionale Verbundenheit.

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HOLY Softdrinks GmbH

HOLY steht für eine neue Generation von Softdrinks. Mit pulverbasierten Getränken wie HOLY Energy, HOLY Iced Tea, HOLY Hydration und HOLY Milkshakes bietet das Unternehmen intensiven Geschmack ohne schlechtes Gewissen – zuckerfrei, natürlich und reich an Vitaminen. Seit der Gründung im Jahr 2020 begeistert HOLY bereits über zwei Millionen Menschen in ganz Deutschland.

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Jako AG

Aus der Garage zum führenden Teamsport-Ausrüster. Die Erfolgsgeschichte von JAKO beginnt 1989 und dauert bis heute an. Seit der Gründung ist es unser Ziel, der optimale Partner für alle Teams zu sein. In Deutschland, weltweit und von der Kreisklasse bis in die Champions League.

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Neobet

NEO.bet erhielt als einer der ersten Wettanbieter 2020 eine offizielle Deutschland-Lizenz. Das Unternehmen unterscheidet sich durch innovative Produkte, wie dem LIVE Quotenboost und wurde von erfahrenen Softwareentwicklern in Deutschland entwickelt. Im Sportsponsoring ist man seit 2020 aktiv, u.a. beim SV Werder Bremen. Moderatorin Laura Wontorra ist seit 2022 Markenbotschafterin. Seit Anfang 2024 unterstützt NEO.bet well:fair, die Neven Subotic-Stiftung, für sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen in Ostafrika.

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Extrawurst GmbH

Mehr als 100 Jahre Familien- und Firmengeschichte prägen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH. Das Unternehmen wurde 1909 von Fleischermeister Fritz Menken im Kreis Recklinghausen gegründet und wird heute in dritter Generation am Standort Gladbeck geführt. Fest im Ruhrgebiet verwurzelt, verbindet die Extrawurst GmbH traditionelle Rezepturen mit modernen Produktionsverfahren und einem verantwortungsvollen Unternehmensmanagement. Qualität, Innovationsfreude und Kontinuität bilden seit über einem Jahrhundert die Grundlage des Familienunternehmens und machen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH zu einem verlässlichen Partner und einem festen Bestandteil der regionalen Lebensmittelwirtschaft.

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Privatbrauerei Jacob Stauder

Im Wettbewerb mit den Großbrauereien und Konzernen setzen wir auf unsere eigenen Stärken, mit denen wir als familiengeführte Brauerei einen überzeugenden Vorteil für die Verbraucher und Kunden schaffen. Qualität ohne Kompromisse ist der oberste Maßstab für unsere Biere und für unser gesamtes Handeln. Wir bekennen uns zu unserem Heimatstandort Essen im Ruhrgebiet und engagieren uns in vielen Bereichen unseres Umfelds, z.B. im Sport, im sozialen Bereich und in der Kultur.

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Stölting Service group gmbh

Die international tätige Stölting Service Group hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1899 zu einem der führenden Anbieter von Serviceleistungen unter anderem in den Bereichen Reinigung, Sicherheit und Personal entwickelt. An ihren mehr als 40 Standorten in Deutschland und Österreich entwickelt sie individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für und mit den Kunden, damit diese sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Ausgezeichnete, zertifizierte Standards sichern dabei die Erfüllung selbst höchster Ansprüche. Für die Unternehmensgruppe sind täglich über 15.000 Mitarbeitende im Einsatz.

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Sparkasse Essen

Seit ihrer Gründung prägt ein Prinzip das Handeln der Sparkasse: Sie macht sich stark für das, was wirklich zählt. Für Sie und Ihre Ziele, für eine chancenreiche Gesellschaft, für eine starke Region.

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Stadtwerke Essen

Seit über 155 Jahren sind die Stadtwerke in Essen zu Hause und versorgen das Stadtgebiet mit Erdgas, Trinkwasser und Strom – zuverlässig, jeden Tag und rund um die Uhr. Auch die Wartung und Pflege des Abwassernetzes gehören zu den vielfältigen Aufgaben der Stadtwerke Essen. In ihrer langjährigen Unternehmensgeschichte entwickelten sie sich zum heutigen Energieversorger der Stadt Essen mit zahlreichen Produkten und ergänzenden Dienstleistungen, wie beispielsweise Contracting-Angeboten, einem Heiz- und Betriebskosten-Komplettservice oder auch einer Photovoltaik-Beratung.

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Top-Partner

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Business-Partner Plus

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Stadionpate

Business-StadionPate

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Verein

RWE wird 119 Jahre alt: Lasst uns gemeinsam Geburtstag feiern!

Als Dank und Anerkennung für Eure jahrelange Treue laden wir am Sonntag, 1. Februar, die rot-weisse Familie zum Wiesbaden-Heimspiel ein. Seid dabei und unterstützt die Mannschaft!

Kurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen
Im Stadion an der Hafenstraße wird am Sonntagabend mit der Partie RWE gegen den SV Wehen Wiesbaden der 22. Spieltag der 3. Liga abgeschlossen. (Foto: Markus Endberg)

Wir feiern Geburtstag – und laden dazu die rot-weisse Familie an die Hafenstraße ein: Rot-Weiss Essen wird an diesem Sonntag, 1. Februar, 119 Jahre alt. Diesen Vereinsgeburtstag möchten wir mit so vielen Fans wie möglich feiern und so die Mannschaft auf dem Rasen im Heimspiel gegen den formstarken Tabellensiebten SV Wehen Wiesbaden ab 19:30 Uhr ganz besonders unterstützen!

Als Dank und Anerkennung für jahrelange Treue und Unterstützung vieler Fans bieten wir Euch zum 119. Geburtstag daher eine ganz besondere Ticket-Aktion an:

  • Wer bis Freitag, 30. Januar 2026, 23:59 Uhr, ein Ticket oder mehrere Tickets (irrelevant ob Tageskarte oder Dauerkarte) für die Drittligapartie von RWE gegen den SV Wehen Wiesbaden erwirbt oder bereits erworben hat, bekommt am Samstag, 31. Januar 2026, 11 – 17 Uhr, die Möglichkeit ausschließlich hier online im RWE-Ticketshop bis zu zwei zusätzliche Freikarten – für Familienmitglieder oder Freunde – im Steh- oder Sitzplatzbereich des Stadions buchen zu können.
  • Voraussetzung dafür ist die entsprechende persönliche Anmeldung im Ticketshop, damit das System die bereits gekauften Tickets erkennen kann. Die Freikarten können entweder als Mobile-Tickets heruntergeladen oder via Print@Home ausgedruckt werden.
  • Wichtig: Dieses Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht. Und: Bereits gekaufte Eintrittskarten können im Rahmen dieser Aktion nachträglich nicht mehr umgebucht werden.
  • Sollten Probleme beim Login aufkommen oder andere Unklarheiten bestehen, steht Rot-Weiss Essen per Mail für Rückfragen zur Verfügung: ticketing@rot-weiss-essen.de

Also: Feiert mit uns gemeinsam den rot-weissen Vereinsgeburtstag, seid an der Hafenstraße dabei und unterstützt die Mannschaft! Nur der RWE!

Verein

Zwei Spiele Sperre für Jannik Hofmann

Der RWE-Außenverteidiger hatte beim 4:1-Heimsieg gegen Havelse die Rote Karte gesehen.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen
Jannik Hofmann (links) bereitete das Tor zum 3:1 gegen Havelse vor, bekam kurz danach aber die Rote Karte gezeigt. (Foto: Markus Endberg)

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Jannik Hofmann im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der 3. Liga belegt. Dies hat der DFB am Dienstagmittag bekanntgegeben.

Der rechte Außenverteidiger von Rot-Weiss Essen war in der 55. Minute der Drittligapartie gegen den TSV Havelse (4:1) am 24. Januar von Schiedsrichter Ben Henry Uhrig des Feldes verwiesen worden. Er wird somit die RWE-Drittliga-Partien gegen den SV Wehen Wiesbaden (1. Februar) und bei Alemannia Aachen (8. Februar) verpassen.

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Verein

Zweite Mannschaft: Mit vier Neuzugängen in die Rückrunde

Am 1. Februar startet das rot-weisse Bezirksligateam von Coach Stefan Lorenz in das Fußballjahr 2026.

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Laufen ab der Rückrunde für RWE II auf (ab 2. von links): Flavio Dietz, Orcun Mengeli, Ole Nissen und Keeper Marcel Lenz – hier mit Teammanager Frank Kurth (links) und Coach Stefan Lorenz. (Fotos: Markus Endberg)

Die Zeit der Vorbereitungsspiele ist nun vorbei: Während die erste Mannschaft von Rot-Weiss Essen bereits die ersten beiden Pflichtspiele hinter sich hat, startet auch die zweite Mannschaft am kommenden Sonntag, 1. Februar, 16 Uhr, gegen Arminia Lirich in das Fußballjahr 2026. Das Bezirksligateam von Trainer Stefan Lorenz kann dabei auf insgesamt vier neue Spieler zurückgreifen.

Auf Platz fünf und mit sechs Punkten Rückstand zur Spitze geht die „Zwote“ in die zweite Hälfte der Bezirksligasaison. Trainer Stefan Lorenz attestiert der Mannschaft eine akzeptable Hinrunde, die allerdings auch noch Luft nach oben hat: „Aus meiner Sicht war die Hinrunde in Ordnung. Der Start ist uns gut gelungen, anschließend haben wir gegen die direkten Konkurrenten leider zu wenige Punkte geholt, konnten uns zum Schluss aber wieder an die Spitze heranarbeiten. Es gab weder ein echtes Highlight noch ein besonderes Negativerlebnis. Wir wissen, wie wir die Hinrunde einzuordnen haben, und wollen in der Rückrunde angreifen.“

Ziel ist es, in der Rückrunde weiter oben dranzubleiben, damit am Ende der Aufstieg in die Landesliga gelingen kann. Für dieses Vorhaben kann das Team ab der Rückrunde bei einem Abgang (Luiz Kreisköther zurück zur SG Essen-Schönebeck) auf die Unterstützung von gleich vier Winterneuzugängen bauen: Durch Torwart Marcel Lenz (SSVg Velbert) – einst für RWE in der Regionalliga zwischen den Pfosten – sowie Flavio Dietz, Orcun Mengeli (beide Rhenania Bottrop) und Ole Nissen (Sportfreunde Niederwenigern) konnte sich die „Zwote“ im Winter breiter aufstellen und aus Sicht des Trainers nötige Akzente im Kader setzen: „Wir konnten und mussten uns sowohl qualitativ als auch quantitativ verstärken. Leider haben sich Artin Kordi und Aslan Nadojan im letzten Meisterschaftsspiel verletzt und werden uns langfristig nicht zur Verfügung stehen.“

Zusätzlich konnte Marvin Backhaus fürs Trainerteam gewonnen werden, er wird sich in den Bereichen Reha und Fitness einbringen. Im Sinne der Professionalisierung soll die zweite Mannschaft von RWE als Unterbau der Profis näher an die Erste herangeführt werden.

Am kommenden Sonntag, 1. Februar, 16 Uhr, geht es für Rot-Weiss Essen II in der Bezirksliga gegen Arminia Lirich. Im letzten Vorbereitungsspiel gelang dem Team gegen den SV Budberg, Tabellenvierter in der Landesliga, ein achtbares 1:1. Neuzugang Flavio Dietz traf per Kopf.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen
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Verein

Geschäftsstelle/Fanshop

Daten und Öffnungszeiten der Geschäftsstelle und des Fanshops von RWE.

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Fans

Georg-Melches-Verdienstmedaille 2026: Ihr seid gefragt!

Vorschläge für geeignete Kandidaten und Kandidatinnen können bis zum 30. April eingereicht werden.

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Markus Endberg (2.v.re.) erhielt die Georg-Melches-Verdienstmedaille 2025. Marc-Nicolai Pfeifer (re.) und Alexander Rang (2.v.li.) aus dem RWE-Vorstand sowie Walther Müggenburg (li.) und Detlev Jaritz (Mitte) aus dem Ehrenrat freuen sich mit ihm. (Foto: RWE)

RWE-Stadionsprecher Walter Ruege (2021), der „Schreck vom Niederrhein“ Lothar Dohr (2022), Musiker Thomas „Sandy“ Sandgathe (2023), Mitgliederbetreuerin Silvia Zimmert (2024) und Vereinsfotograf Markus Endberg (2025) konnten sich bisher über die Auszeichnung mit der Georg-Melches-Verdienstmedaille (GMS-Medaille) freuen. Sie alle zeichnet besonders aus, dass sie sich seit unzähligen Jahren für Rot-Weiss Essen ins Zeug legen – und das ehrenamtlich. Zurecht verdienten sie sich jeweils die Auszeichnung. Nun sucht das Kuratorium der Verdienstmedaille Vorschläge für den nächsten Preisträger bzw. die nächste Preisträgerin.

Unzählige freiwillige opfern ihre Freizeit um Rot-Weiss Essen weiter nach vorne zu bringen. Wer schon seit Jahren dabei ist, kommt für die Georg-Melches-Verdienstmedaille in Frage. Mit ihr zeichnen der RWE-Ehrenrat und der Verein seit 2021 einmal im Jahr natürliche und juristische Personen aus, egal ob RWE-Mitglied oder nicht, die hervorragende Verdienste rund um Rot-Weiss Essen vorzuweisen haben. Einzige Bedingung: Die Kandidaten dürfen nicht in einem hauptamtlichen Beschäftigungsverhältnis zum Verein stehen.

2021 vergab RWE die Georg-Melches-Verdienstmedaille an Walter Ruege, dessen Stadionsprecherstimme RWE-Zuschauer seit den 1970er-Jahren kennen. Im Jahr drauf freute sich Lothar Dohr über die Auszeichnung: Er etablierte den legendären Schlachtruf „Wer ist der Schreck vom Niederrhein“ und gehört dadurch sowie dank seines Engagements als Fanbeauftragter und Gründungsmitglied des Rot-Weiss Fanclub Essen e.V. 1974 zu den prägendsten Figuren der rot-weissen Fankultur. 2023 zeichnete der Ehrenrat Thomas „Sandy“ Sandgathe aus, der sich seit mehr als zehn Jahren für die Essener Chancen und somit für Bildung, Teilhabe und benachteiligte Kids im Essener Norden einsetzt. Silvia Zimmert freute sich 2024 über die Auszeichnung. Zimmert ist seit 1981 als Betreuerin der RWE-Mitglieder und mit großer Leidenschaft für den Verein im Einsatz. Im vergangenen Jahr wurde Fotograf Markus Endberg für seine ehrenamtlichen Verdienste bei Rot-Weiss Essen ausgezeichnet. Der 54-Jährige ist seit 2011 bei fast jedem RWE-Pflichtspiel mit dabei und dokumentiert mit seinen Fotos das Geschehen rund um den Verein.

Bis zum 30.04.2026 haben RWE-Fans nun Zeit, über das nachfolgende Formular ihren Vorschlag für den sechsten Preisträger einzureichen. Im Anschluss berät ein Kuratorium aus Ehrenamtsbeauftragtem sowie Vertretern von Vorstand, Aufsichtsrat, Ehrenrat, Wahlausschuss, FFA, und Essener Chancen über den Preisträger:

Vorschlag für die GMS-Medaille

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Fans

Mehr als 10.000 Teilnehmer bei Fan-Umfrage!

RWE-Fans hatten sieben Tage lang Zeit, an unserer Vereinsbefragung teilzunehmen. Wir werten die Antworten aus und werden zeitnah erste Erkenntnisse veröffentlichen.

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Die RWE-Fan-Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit Innovation Partners durchgeführt.

Die Meinung unserer Fans ist uns bekanntlich sehr wichtig, denn nur mit eurem Feedback kann sich Rot-Weiss Essen weiterentwickeln. Aus diesem Grund hatten RWE-Fans sieben Tage lang Zeit, an unserer großen Fan-Umfrage teilzunehmen – die Umfrage ist nun geschlossen und die Rückmeldung ist absolut überwältigend: Mehr als 10.000 User haben sich insgesamt daran beteiligt. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bedanken!

Wir sind begeistert, wie viele von euch sich die Zeit genommen haben, um RWE in dieser Form zu unterstützen. Nur durch dieses großflächige Feedback ist es uns möglich, ein aussagekräftiges und aktuelles Stimmungsbild zur rot-weissen Familie zu bekommen.

Eine Befragung der RWE-Fans fand in dieser Form erstmals statt, fiel daher auch in größerem Umfang aus, und wurde vom 22. bis 29. Januar online und anonym durchgeführt. Mit dieser ersten Umfrage, deren Beantwortung in Summe zirka 25 Minuten dauerte, wurde der Grundstein für weitere regelmäßige Befragungen gelegt, die für die Zukunft geplant sind.

Doch bevor eine nächste Umfrage startet, liegt der Ball erstmal bei uns: Wir haben bereits damit begonnen, die vielen Ergebnisse der Umfrage auszuwerten. Erste Erkenntnisse werden wir zeitnah veröffentlichen.

Fans

Spieltagskracher: Cap Snapback "70 Jahre DM"

Nur zum Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden am Sonntag, 1. Februar, im RWE-Onlineshop und am Fanshop an der Hafenstraße erhältlich– greift zu!  

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Zu Heimspielen können sich RWE-Fans nicht nur auf die Partie freuen, sondern auch auf den jeweiligen Spieltagskracher. So gibt es alle zwei Wochen einen oder mehrere Artikel aus dem Onlineshop im Angebot:

Zum Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden am Sonntag, 1. Februar, gibt’s von 10 Uhr bis ein Stunde nach Abpfiff die Cap Snapback „70 Jahre DM“ statt für 24,55€ nur für 17€. Die Cap kann sowohl im Onlineshop als auch im Fanshop an der Hafenstraße erworben werden. Greift zu!

Historie

Vor 50 Jahren - Die beste RWE-Bundesliga-Saison

Traumsturm mit Burgsmüller, Hrubesch und Lippens.

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Mit dieser Mannschaft gewann RWE am letzte Spieltag 2:0 gegen Werder Bremen: Burgsmüller, Dörre, Bast, Lindner Strauch, Huhse, Wieczorkowski, Wörmer, Neues, Blasey, Lippens (Foro: Heinrich Kluwie)

Nach ersten Ausflügen in die 1. Bundesliga in den Jahren 1966-1967 und 1969-1971 spielten die Rot-Weissen ab dem Jahr 1973 wieder im deutschen Oberhaus. Die Saison 1975/76 wurde die erfolgreichste von RWE in Deutschlands höchster Spielklasse. Am Ende war sogar die Teilnahme am UEFA-Cup möglich. Einen großen Anteil daran hatte ein Neuzugang, der vor der Saison aus Westfalen in den Essener Norden wechselte: Horst Hrubesch.

Schon zu Beginn der Saison 1975/76 waren RWE die Schlagzeilen sicher. Als neuer Trainer wurde Udo Lattek präsentiert. Auf der Essener Bank saß Lattek jedoch nie, denn trotz Vertragsunterzeichnung an der Hafenstraße übernahm der Übungsleiter lieber Borussia Mönchengladbach. Neuer Trainer bei den Rot-Weissen wurde stattdessen Ivica Horvat, der jedoch nicht der einzige erwähnenswerte Neuzugang blieb. Vom westfälischen Klub SC Westtünnen wechselte Horst Hrubesch nach Bergeborbeck und verschaffte sich in der Folge einen festen Platz in der rot-weissen Vereinsgeschichte.

Zum Ende der Hinrunde vor Bayern München

Horst Hrubesch zeigte schon am ersten Spieltag gegen Bayer Uerdingen, was er konnte. Er erzielte beide Tore zum 2:1-Endstand und kam in seiner ersten Saison gleich auf satte 18 Treffer, obwohl er nur 22-mal eingesetzt wurde. Zusammen mit Manfred Burgsmüller (14 Tore) und Willi Lippens (10 Tore) stellte RWE damit einen besonders treffsicheren Sturm. Auch Werner Lorant mit 7 Toren und Dieter Bast mit 6 Toren trugen einen großen Teil dazu bei, dass RWE am Ende der Saison auf 61 Tore kam.

Zum Ende der Hinrunde stand RWE mit 18:16 Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis von 34:34 auf Platz 8. Von Platz 5 bis 9 hatten alle Mannschaften diese Punktzahl und RWE damit gute Chancen, sich für den UEFA-Cup zu qualifizieren. Besonders schöne Randerscheinung: Der FC Bayern München belegte hinter RWE nur den 10. Platz.

Den UEFA-Cup-Platz knapp verpasst

Doch der Start in die Rückrunde verlief mühsam. Bis zum Spiel gegen Tabellenführer Borussia Mönchengladbach am 22. Spieltag gelang kein Sieg. Auch nach dem ersten Erfolgserlebnis im neuen Jahr blieben die Leistungen durchwachsen, bis RWE dann doch noch zum Endspurt ansetzte. Am 28. Spieltag gewann man gegen den VfL Bochum zuhause mit 1:0 und schlug anschließend die Eintracht in Frankfurt mit 3:1. RWE lag nun auf dem 10. Platz gemeinsam mit Hertha BSC Berlin.

Dann kamen die Bayern – inzwischen auf Platz 5 in der Tabelle geklettert – an die Hafenstraße. Die 25.000 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit keine Tore, nach dem Wechsel sorgte dann aber Manfred Burgsmüller mit zwei Treffern für einen 2:0 Vorsprung. Gerd Müller markierte das 2:1, bevor Horst Hrubesch die RWE-Führung auf 3:1 in die Höhe schraubte. Doch erneut Gerd Müller und schließlich Franz Beckenbauer sorgten für den Endstand von 3:3. Die nächsten beiden Spiele gegen Hertha BSC in Berlin und zuhause gegen Eintracht Brauschweig endeten beide 2:2. Die Essener lagen auf dem neunten Platz, hatten aber immer noch Chancen den UEFA-Cup-Platz zu erreichen.

Nach einem 2:1-Sieg beim Karlsruher SC gelang sogar der Sprung auf Platz 8. Der letzte Spieltag sollte die Entscheidung bringen. Bei einem eigenen Sieg im Heimspiel gegen Werder Bremen und einer gleichzeitigen Niederlage oder Unentschieden der Gelsenkirchener hätte es für einen UEFA-Pokal-Platz gereicht. Zwar machte RWE seine Hausaufgaben und schlug Werder mit 2:0, doch auch der ungeliebte Nachbar gewann ebenfalls sein Spiel in Kaiserslautern und stand wegen des besseren Torverhältnisses damit auf dem 6. Tabellenplatz. Kaiserslautern auf dem 7. Platz war wegen der Teilnahme am DFB-Pokalfinale gegen den Hamburger SV bereits für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert. RWE blieb trotz seiner besten Bundesligaplatzierung nur der enttäuschende 8. Platz, die Qualifikation für den UEFA-Cup war somit knapp verpasst.

Ein Beitrag unseres ehrenamtlichen Vereinshistorikers Georg Schrepper.

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ESSENER CHANCEN

Die starken Partner der ESSENER CHANCEN

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FÖRDERWERK

Michael Delura: "Schnell in Abläufe kommen"

Winter-Vorbereitung nähert sich auch für A-Junioren aus dem FÖRDERWERK dem Ende.

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RWE-U19 Trainer Michael Delura (mitte) will mit seinem Team an die Leistungen aus dem Jahresende anknüpfen. (Foto: Markus Endberg)

Auch für die A-Junioren von Rot-Weiss Essen neigt sich die Winterpause immer mehr dem Ende. Am Samstag, 7. Februar, ab 13 Uhr startet die Hauptrunde der Liga B in der U19-DFB-Nachwuchsliga für das älteste Nachwuchsteam aus dem FÖRDERWERK mit dem Auswärtsspiel beim SV Meppen. Neben den Emsländern zählen außerdem Fortuna Düsseldorf, der SC Preußen Münster, der SV Werder Bremen, Alemannia Aachen, der Hombrucher SV und die SG Unterrath zu den RWE-Gegnern in der Gruppe G.

Während der Vorbereitung war für das Team von Trainer Michael Delura wegen der winterlichen Witterung hin und wieder Improvisation gefragt. So mussten die Rot-Weissen an einigen Tagen in eine Halle ausweichen. Das Vorbereitungsspiel gegen die U19 von Arminia Bielefeld (2:2) konnte aber ebenso geplant über die Bühne gehen wie auch der Vergleich beim Herren-Landesligisten DJK Sportfreunde Katernberg (7:2).

„Mit der ersten Halbzeit war ich jeweils zufrieden“, befand Ex-Profi Delura. „Nach unseren Wechseln zur Pause hatte mir unser Spiel aber nicht mehr ganz so gut gefallen. Da war uns ein wenig die Struktur verloren gegangen. Wir sind teilweise unnötige Risiken eingegangen.“ Mit Blick auf den Ligastart werden daher im abschließenden Testspiel bei Deluras Ex-Klub FC Schalke 04 (Sonntag, 12 Uhr) die „Einsatzzeiten priorisiert“.

In Meppen wird Rechtsverteidiger Brandon-Louis Henze aufgrund seiner Roten Karte aus dem letzten Punktspiel des Jahres 2025 bei Borussia Dortmund (2:3) gesperrt fehlen. „Wir wollen schnell in unsere Abläufe kommen und an die Auftritte vor der Winterpause anknüpfen“, so der 40-Jährige RWE-Trainer. „Im Spiel mit dem Ball können wir uns noch weiter verbessern und mehr Kontrolle ausüben. Dafür gilt es, in den richtigen Momenten in den Angriff überzugehen.“

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FÖRDERWERK

Rot-Weiss Essens U17 feiert 7:0-Erfolg im Niederrheinpokal beim SVG Neuss-Weissenberg

Trainer Jens Grembowietz warnt vor Ligastart: „Kein Selbstläufer“.

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Warnt vor dem Ligastart: RWE-U17_Trainer Jens Grembowietz. (Foto: Markus Endberg)

Die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK von Rot-Weiss Essen bereiten sich intensiv auf den Startschuss in der Hauptrunde der Liga B in der U17-DFB-Nachwuchsliga vor. Das erste Punktspiel nach der Winterpause wurde für Sonntag, 8. Februar, ab 13 Uhr gegen den SV Meppen angesetzt.

Das erste Pflichtspiel des neuen Fußballjahres liegt aber schon hinter dem Team von U17-Trainer Jens Grembowietz. Mit einem ungefährdeten 7:0 (3:0)-Kantersieg in der ersten Runde des Niederrheinpokals beim SVG Neuss-Weissenberg aus der Kreisleistungsklasse tankten die Rot-Weissen Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. „Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen“, lobte Grembowietz. „Solche Spiele gewinnt man in erster Linie im Kopf. Die Jungs sind mit der richtigen Einstellung in die Partie gegangen.“

Bevor es in der Meisterschaft jedoch wieder um Punkte geht, stehen für die Essener U17 noch zwei Testspiele am Samstag, 11 Uhr, bei Fortuna Düsseldorf und einen Tag später die Generalprobe gegen die SpVgg Unterhaching (Sonntag, 11 Uhr) auf dem Programm.

Mit dem SV Meppen stellt sich zum folgenden Ligastart kein unbekannter Gegner an der Seumannstraße vor. Bereits während der Vorrunde hatten die Essener zweimal gegen den SVM (0:0/8:0) gespielt. „Keiner soll glauben, dass es ein Selbstläufer wird“, warnt Grembowietz. „Beim 8:0-Sieg im Rückspiel hat sich bei uns eine Dynamik entwickelt. Uns ist alles gelungen und dem SVM gar nichts. Dieses Ergebnis ist für uns sehr gefährlich. Wenn wir die Partie mit der richtigen Einstellung angehen, bin ich aber guter Dinge.“

Personell steht Innenverteidiger Ibrahim Narey-Cissé mit Adduktorenproblemen nicht zur Verfügung. Mittelfeldspieler Baraa Bakkar (Rücken) und Linksverteidiger Lenn Janssen (Knochenödem) müssen aktuell kürzertreten.

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FÖRDERWERK

Jugend-Partner

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Jugend-Partnerschaft „Wegbereiter“

Jugend-Partnerschaft „Ziehvater“

Nächster Gegner

Mersad Selimbegovic soll Klassenverbleib sichern

Auswärtssieg in Hoffenheim beschert Alemannia Aachen Sprung auf Nichtabstiegsplatz.

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Allemannia Aachen gewann zuletzt 3:2 gegen Hoffenheim II. (Foto: Alemannia Aachen)

Wenn Rot-Weiss Essen am nächsten Sonntag, 8. Februar, ab 16.30 Uhr im Rahmen des 23. Spieltages in der 3. Liga zum insgesamt 95. Duell bei Alemannia Aachen am Tivoli antritt, wird bei den Gastgebern ein anderer Trainer an der Seitenlinie stehen als noch beim 3:2-Auswärtserfolg der Alemannia im Hinspiel an der Hafenstraße. Denn nur sieben Partien später wurde Benedetto Muzzicato von seinen Aufgaben freigestellt.

Der 47-Jährige hatte erst zu Saisonbeginn die Nachfolge des zum Zweitligisten Eintracht Braunschweig gewechselten Ex-RWE-Profis Heiner Backhaus angetreten. In Essen fuhren die Aachener noch unter Muzzicatos Regie im vierten Anlauf ihren ersten Saisonsieg ein. Da anschließend aber nur sechs Punkte bei fünf Niederlagen bis zum 11. Spieltag folgten, kam es bereits Mitte Oktober zur Trennung.

Übergangsweise übernahm zunächst der bisherige Co-Trainer Ilyas Trenz. Unter dem 28-Jährigen gelang beim SV Wehen Wiesbaden (2:1) und gegen den 1. FC Saarbrücken (2:0) jeweils die volle Punktausbeute. Anfang November wurde dann Mersad Selimbegovic als neuer Cheftrainer vorgestellt. Die Trainerkarriere des 43-Jährigen begann 2012 beim SSV Jahn Regensburg, für den der frühere Innenverteidiger zuvor selbst als Spieler in 99 Partien auflief. Nach vier Jahren im Trainerteam der zweiten Mannschaft übernahm er 2016 die U19 und wurde ein Jahr später Co-Trainer der ersten Mannschaft.

Zur Saison 2019/2020 stieg Selimbegovic in Regensburg zum Cheftrainer auf und führte den Jahn drei Jahre in Folge zum Klassenverbleib in der 2. Bundesliga. Nach insgesamt 17 Jahren endete seine Zeit bei den Oberpfälzern im Jahr 2023. Anschließend war Selimbegović beim FC Hansa Rostock (Dezember 2023 bis Juni 2024) in der 2. Bundesliga sowie beim belgischen Zweitligisten KAS Eupen (Juli 2024 bis Juni 2025) tätig. Insgesamt blickt er auf 150 Spiele als Cheftrainer in der zweithöchsten deutschen Spielklasse zurück.

Der Auftakt von Selimbegovic in Aachen verlief mit dem 3:1 bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart erfolgreich. Bis zur Winterpause holte der ehemalige Bundesligist dann aber nur noch zwei Punkte aus fünf Spielen. Deshalb musste die Alemannia in der Abstiegszone überwintern.

Nachdem der zuvor vereinslose und bei Eintracht Frankfurt ausgebildete Mittelfeldspieler Mehdi Loune (21) bereits Mitte Oktober einen Vertrag am Tivoli erhalten hatte, legten die Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi auch in der Winterpause personell nach. Vom griechischen Erstligisten AE Larisa wurde Petros Bagalianis für die Innenverteidigung verpflichtet. Für den Aufsteiger hatte der 24-Jährige in der laufenden Saison elf Pflichtspiele (ein Tor) absolviert. Bei den Aachenern sicherte sich Bagalianis auf Anhieb einen Stammplatz und kam zum Beginn des neuen Fußballjahres 2026 sowohl beim 0:3 gegen den VfL Osnabrück als auch zuletzt beim 3:2 bei der TSG Hoffenheim II über die volle Spieldauer zum Einsatz.

Durch den Sieg in Hoffenheim konnte Alemannia Aachen nicht nur die Abstiegszone verlassen, sondern sich auch ein kleines Polster von zwei Zählern verschaffen. Beim ersten Erfolg seit sechs Begegnungen kam auch der zweite Winterzugang erstmals zum Einsatz. Fotis Pseftis verdrängte den bisherigen Stammtorhüter Jan Olschowsky (24) auf die Bank. Der 23-jährige Grieche wurde bis zum Saisonende vom Schweizer Erstligisten FC Lugano ausgeliehen.

Keine guten Erinnerungen haben die RWE-Fans an die jüngsten Duelle mit den Schwarz-Gelben. In der 3. Liga gingen alle drei bisherigen Vergleiche verloren. Auf die beiden Niederlagen in der Vorsaison (1:2 und 0:2) folgte in der laufenden Spielzeit das kuriose 2:3 an der Hafenstraße. Dabei verwandelte der erst wenige Tage zuvor von Hannover 96 verpflichtete Lars Gindorf bei seinem Debüt gleich drei (!) Foulelfmeter zur 3:0-Führung für die Alemannia. Kaito Mizuta und Jaka Cuber Potocnik konnten für RWE zwar in der Schlussphase noch verkürzen. Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.

Lars Gindorf, der zuletzt beim 3:2 in Hoffenheim erneut zweimal erfolgreich war, führt inzwischen mit 14 Treffern die Torjägerliste in der 3. Liga an. Aber auch auf Mika Schroers, der im Kraichgau immerhin schon sein siebtes Saisontor erzielte, müssen die Rot-Weissen besonders achten, um den ersten Drittliga-Dreier gegen Aachen zu landen.

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Opa Luscheskowski

Dem Opa Luscheskowski sein Enkel

Ein Blick durch die rot-weisse Brille.

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Kerl inne Kiste, ich weis nich wie oft ich et inne letzten fuffzehn Jahren schon geschrieben habe, aber et is und bleibt einfach so: Eine Spielzeit is immer wie ne Achterbahnfahrt und ganz ohne Drama kann RWE sowieso nich!

Die Achterbahn erklärt sich von selber. Wenn man sich sechs Stück in Mannheim fängt, aber Hansa Rostock mit 3:0 in Unterzahl aussehen lässt wie ein paar Schulbengels, dann sacht dat mehr als 1000 Worte über dat Auf und Ab in einer Saison.

Zuletzt fühlte et sich nen bisken so an, als würden unsere Roten sich selber dat Leben schwer machen. Ich mein dat ein Arslan auffe Bank für alle ungewohnt is, is ja kein Geheimnis. Dat die ganze Story um Jannik Mause auch Wellen schlägt, wundert auch keinen. Und auch wenn man allet wat grade im und um den Kader von RWE passiert für sich betrachtet nachvollziehen kann, gehört zur Warheit dazu, dat et auch schon harmonischere Zeiten anne Hafenstraße gab.

Mitten in diese Gemengelage hat dann beim Spiel gegen die Löwen Marek Janssen mit Nebengeräuschen und auch mit nem Tor auf sich aufmerksam gemacht. Und so stand eben jener Marek Jannsen gegen Havelse inne Startelf. Ker und wat soll ich sagen!? Ihr wart alle dabei! Der Janssen hat seinen ganzen Frust in Tore umgemünzt. Und wenn Hofmann sich nich die Rote abgeholt hätte, dann wär der Bengel sicher noch einige Minuten aufm Platz geblieben und hätte noch nen vierten oder sogar fünften Treffer draufgelegt. Marek Jannsen is in Essen angekommen und aktuell einfach auch gut drauf. Mit seinen Toren hat er dat Stadion angezündet und nach dem Tor bei den Löwen getz auch die 3 Punkte gegen Havelse eingepackt. Da verwette ich meinen halben Arsch dat Janssen inne kommenden Partien erstmal gesetzt ist und damit die Nummer Eins von unseren Neunern.

Stand jetzt is RWE also ganz vernünftig ausm Winter gekommen. Heute geht’s aber zu Hause gegen einen Gegner, der sich aufgrund seiner guten Form und der letzten Ergebnisse auch noch Hoffnungen machen darf innet Aufstiegsrennen eingreifen zu können. Die Rede is von Wehen Wiesbaden. Auch dat Hinspiel war ne sauknappe Kiste. Aber ein Sieg heute würde zum einen den bisherigen Rückrundenstart vergolden und zum anderen den anderen Clubs im oberen Drittel ein klares Signal senden: Mit RWE is zu rechnen. Und vielleicht kann Marek Janssen ja auch seine Form bestätigen. Dann kehrt anne Hafenstraße zumindest rund um dat Thema „Stürmer“ seit einem gewissen Simon Engelmann, endlich auch mal wieder Ruhe ein.

Nur der RWE

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Service

Vorverkaufsstellen

RWE-vorverkaufsstellen

Essen (Nord / Ost)Kurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen

KUMACO GmbH
Grass Str. 8
45356 Essen – Dellwig
Tel.: 0201-584 99 263

Sportshop Ruhr
Altenessener Str. 238a
45326 Essen – Altenessen

Tabakwaren Brunnert
Marktstr. 39
45355 Essen – Borbeck
Tel.: 0201-682231

Teamsport Philipp Essen
Burggrafenstraße 16
45139 Essen – Frillendorf
Tel.: 0201-5978778

Videothek Bieniek & Bieniek GbR
Bocholder Str. 243
45365 Essen – Bergeborbeck

Essen (Süd / West)Kurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen

Petite Papeterie Drange
Laubenweg 11
45149 Essen – Margaretenhöhe
Tel.: 0201 – 43866233

Reise-Welle e.K.
Holsterhauser Str. 102
45147 Essen – Holsterhausen
Tel.: 0201 – 9599190

Steeler Whisky Fass
Grendplatz 6
45276 Essen – Steele
Tel.: 0201-510865

TUI Travelstar Reisebüro Burgaltendorf
Alte Hauptstr. 104 – 106
45289 Essen – Burgaltendorf
Tel.: 0201 – 59 27 60
Fax :0201 – 577 57

DuisburgKurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen

Konzertkasse Lange GmbH
Sternbuschweg 261
47057 Duisburg
Tel.: 0203-26464

Tourist Information Duisburg
Königstr. 86
47051 Duisburg
Tel.: 0203 – 285440

DinslakenKurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen

WM-Ticketshop
Max-Eyth-Strasse 11
46539 Dinslaken
Tel.: 02064-731126

GladbeckKurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Gladbeck
Sandstraße 15
45964 Gladbeck
Tel.: 02043-928418

KrefeldKurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen

Ticket Sachs
Am Hauptbahnhof 6
47798 Krefeld

Kamp-LintfortKurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen

ARTZ Reisen GmbH
Moerser Str. 230 
47475 Kamp Lintfort

OberhausenKurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen

Tabakwaren Markus Brinkmann
Dudelerstraße 7
46147 Oberhausen

Ticketshop in der Niebuhrg
Niebuhrgstr. 61
46049 Oberhausen
Tel.: 0208-860072

RecklinghausenKurze Fuffzehn - RWE vs. WIE – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Recklinghausen
Am Stadion 30
45659 Recklinghausen
Tel.: 02361-66116

Service

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