Vorwort

Liebe Fans von RWE, Mitglieder und Gäste!

RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer blickt auf die Heimspiele gegen den VfL Osnabrück und dem FC Hansa Rostock.

Kurze Fuffzehn - RWE vs. FCH – Rot-Weiss Essen
RWE-Vorstand Marc-Nicolai Pfeifer freut sich auf das Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock. (Foto: Markus Endberg)

Liebe RWE-Fans, Mitglieder und Gäste!

Zwei Heimspiele in kurzer Folge — das ist für alle, die Rot-Weiss Essen leben, ein Grund zur Freude. Für uns im Verein bedeutet das gleichzeitig doppelten Einsatz: auf dem Platz und in der Vorbereitung. Deshalb spreche ich Ihnen und Euch heute ein doppeltes Willkommen aus.

Mitglieder sind unser höchstes Gut. In der letzten Woche durften wir im Stadion an der Hafenstraße zahlreiche Jubilarinnen und Jubilare ehren — ein Nachmittag, der uns als Verein sehr am Herzen liegt. Dabei standen Tradition und Dankbarkeit im Mittelpunkt: Wir haben ein Mitglied mit 70 Jahren Vereinstreue gewürdigt, und sogar ein Vereinsmitglied feiert in diesem Jahr unglaubliche 75 Jahre Zugehörigkeit — auch wenn es leider nicht persönlich vor Ort sein konnte. Herzlichen Dank an alle, die in den Jahrzehnten unserem Wappen die Treue gehalten haben. Durch die Veranstaltung führten unser Aufsichtsratsvorsitzender Lothar Oelert, Detlef Jaritz und Irmgard Maurer aus dem Ehrenrat. Mit dieser Jubilarehrung haben wir ein Versprechen aus der Jahreshauptversammlung eingelöst — nun bereits zum zweiten Mal als exklusive Veranstaltung im Stadion an der Hafenstraße.

Ein weiteres Highlight der letzten Tage war unsere Veranstaltung „Vorstand & Freunde“. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Geschäftsstelle, Trainerteam und Staff traten wir gegen eine Auswahl unserer Fans und Mitglieder an — gecoacht von niemand geringerem als Otto Rehhagel. Das Ergebnis (9:6) war zweitrangig; entscheidend war das Miteinander: Teamgefühl stärken, Austausch mit Fans, Gremienmitgliedern und Partnern pflegen und in lockerer Atmosphäre persönliche Verbindungen vertiefen. Schön zu sehen, dass auch Spieler unserer ersten Mannschaft vor Ort waren und sich mitten unter die Fans gemischt haben. Danke an alle, die dabei waren — es hat richtig Spaß gemacht.

Zu den sportlichen Themen: Zunächst möchte ich Jannik Mause zu seinen ersten beiden Pflichtspielen für Rot-Weiss Essen gratulieren. Sein Auftreten hat unserem Spiel eine zusätzliche Option gegeben — insbesondere sein Spiel mit dem Rücken zum Tor hat dem Team neue Möglichkeiten eröffnet. Rund um unseren Verein entstehen in der Berichterstattung gerne Spekulationen. Deshalb klar und eindeutig: Es handelt sich um einen Leihvertrag, ohne Kaufoption und selbstverständlich ohne Kaufpflicht. Wichtig ist uns: Jannik wird in seiner Zeit bei uns mit vollem Einsatz für Rot-Weiss Essen agieren.

Den Auftritt unserer Mannschaft in Regensburg möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich würdigen. Die Art und Weise, wie die Mannschaft die Partie angenommen hat — nach dem Gegentreffer zum zwischenzeitlichen Unentschieden nicht die Köpfe hängen zu lassen, sondern direkt zurückzuschlagen und am Ende verdient als Sieger vom Platz zu gehen — ist ein Zeugnis für Charakter und Geschlossenheit. Auch unserem Cheftrainer Uwe Koschinat gilt Anerkennung für die klare Ausrichtung und die Arbeit mit der Mannschaft. 

In der Berichterstattung rund um das Spiel wurden wir erneut als Aufstiegsfavorit etikettiert; solche Zuschreibungen sind Teil des Geschäftes. Wir aber ruhen in uns, bleiben geschlossen und arbeiten fokussiert an einer besseren Hinrunde als im Vorjahr. Ein internes Zwischenfazit wollen wir zum Ende Oktober ziehen. Bis dahin gilt: Bodenhaftung behalten und Schritt für Schritt arbeiten.

Positives gibt es auch aus unserem Partnernetzwerk zu vermelden: Mit der Alt Bauunternehmung, Beck und der WAZ haben namhafte Unternehmen ihre Zusammenarbeit mit Rot-Weiss Essen verlängert. Dafür sind wir sehr dankbar — es ist ein starkes Signal für die wirtschaftliche Stabilität und die Perspektive unseres Vereins. Ein großes Dankeschön an alle Partner für das Vertrauen und die Unterstützung.

Mit dem VfL Osnabrück und dem FC Hansa Rostock erwarten uns zwei attraktive, aber auch anspruchsvolle Begegnungen. Lasst uns gemeinsam alles geben und die Hafenstraße wieder zu einer Festung machen — für unsere Mannschaft, für unseren Verein. Ihre und eure Unterstützung ist der Rückenwind, den wir brauchen.

In diesem Sinne: Zwei Spiele, ein Team, ein Verein.

Mit rot-weissen Grüßen

Marc-Nicolai Pfeifer, Vorstandsvorsitzender Rot-Weiss Essen

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"Müssen uns jetzt alles sehr hart erarbeiten"

RWE-Cheftrainer Uwe Koschinat vor dem Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock.

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Uwe Koschinat erwartet ein zähes Spiel gegen den FC Hansa Rostock. (Foto: RWE)

Zum Abschluss der ersten Englischen Woche der Saison 2025/2026 in der 3. Liga steht für Rot-Weiss Essen an diesem Samstag, 20. September, ab 14 Uhr mit der Partie gegen den punktgleichen FC Hansa Rostock eine schwierige Aufgabe auf dem Programm. Die „Kogge“ brachte am Mittwoch dem Aufstiegsfavoriten TSV 1860 München (2:1) die erste Niederlage in dieser Saison bei und wird daher nach einem nicht optimalen Start jetzt mit sehr viel Selbstvertrauen antreten. Dennoch will das Team von RWE-Trainer Uwe Koschinat drei Tage nach dem jüngsten Unentschieden gegen den VfL Osnabrück (1:1) im vierten Anlauf den ersten Heimsieg feiern. Vor dem Rostock-Spiel nimmt RWE-Cheftrainer Uwe Koschinat im Interview mit der „kurzen fuffzehn“ Stellung.

Hallo Uwe! Nach dem 1:1 gegen den VfL Osnabrück müssen die RWE-Fans noch auf den ersten Heimsieg an der Hafenstraße warten. Wie hast Du die Partie gesehen?
Koschinat: Wir haben am Ende ein gerechtes Unentschieden gesehen, allerdings mit völlig verschiedenen Phasen innerhalb des Spiels. Das Team hat die taktischen Vorgaben genau umgesetzt und den Gegner gut gepresst. Uns war klar, dass wir gegen eine starke VfL-Defensive nicht allzu viele Torchancen bekommen werden. Dennoch hatten wir das Spiel lange Zeit mit sehr viel Leidenschaft und Einsatz gut kontrolliert und uns auch die eine oder andere Möglichkeit erarbeitet. Leider ist es uns nicht gelungen, in Führung zu gehen. Es ist immer schwieriger, einem Rückstand hinterherzulaufen.

Was hat Dir gegen Osnabrück sonst noch gut gefallen?
Wir sind erneut mit sehr viel Energie und Schwung in die zweite Halbzeit gestartet. Das war schon in den vorherigen Spielen jeweils der Fall. Dadurch konnten wir den Gegner unter Druck setzen. Aber wie gesagt: Wir haben es nicht geschafft, das erste Tor zu erzielen. Dennoch habe ich viel Kontrolle und Leidenschaft auf unserer Seite gesehen. Außerdem war gut, wie wir auf den Rückstand reagiert haben und sofort zurückgekommen sind.

Womit warst Du nicht ganz so zufrieden?
Das Spiel über die Flügel war gegen den VfL Osnabrück nicht ganz so gut wie in den Spielen zuvor. Wir haben gegen eine gut organisierte Defensive des Gegners den Ball nicht in den Rücken der Abwehr bekommen. Ich hätte mir ein besseres Zusammenspiel auf den Außenpositionen gewünscht, um noch mehr Torchancen zu kreieren. Außerdem war unsere hohe Anzahl an Flanken aus dem Halbfeld nicht zielführend.

Du hast nach dem Osnabrück-Spiel von den „extremen Gegensätzen“ im Vergleich zur überragenden Rückserie gesprochen. Was meinst Du vor allem?
Da kommen einige Faktoren zusammen. Wir hatten in der Rückrunde kaum einmal Unentschieden gespielt, jetzt war es schon das dritte Remis. Damit kommen wir in der aktuellen Situation nicht wirklich von der Stelle. Das Spiel gegen Osnabrück war aus meiner Sicht zwar kein Rückschritt, aber eben auch kein Vorwärtskommen. Gefühlt haben wir im ersten halben Jahr überhaupt keinen Elfmeter verursacht und sind sehr oft in Führung gegangen. Dadurch konnten wir die Partien oft gut herunterspielen. Jetzt wurden in den letzten vier Partien fünf Strafstöße gegen uns gepfiffen, die uns mehrfach ins Hintertreffen gebracht haben. Keine Frage: Wenn man drei Heimspiele in Folge nicht gewinnt, dann ist das in der Summe zu wenig, um oben anzudocken.

Diesmal war es der eingewechselte Franci Bouebari, der den Osnabrücker Elfmeter und damit den Rückstand verursacht hatte.
Dennoch mache ich ihm da keinen großen Vorwurf. Es war einfach so, dass sich die Laufwege der beiden Spieler kreuzten und es eher unabsichtlich zu einem Kontakt kam.

Was muss jetzt gegen den FC Hansa Rostock besser werden, um möglichst den ersten Dreier an der Hafenstraße einzufahren?
Wir haben in unseren Heimspielen bislang noch nicht so viele Situationen erlebt, dass einer unserer Spieler ganz frei zum Abschluss kommt. Dieser mögliche Dosenöffner zu einer 1:0-Führung fehlte uns zuletzt vor eigenem Publikum. Wir wissen, dass wir uns jetzt alles sehr hart erarbeiten müssen. Das wollen wir gegen Rostock zeigen und alles in die Waagschale legen.

Was für eine Partie erwartest Du zum Ende der Englischen Woche gegen Rostock?
Wir müssen auf jeden Fall wieder ein dickes Brett bohren. Hansa hat mit dem 2:1-Erfolg gegen den TSV 1860 München Selbstvertrauen getankt. Von daher wird es mit Sicherheit eine schwierige Aufgabe. Ich erwarte taktisch ein ähnliches Spiel wie gegen den VfL Osnabrück. Auch Hansa Rostock hat bislang erst drei Gegentore kassiert und wirkt sehr stabil. Wir müssen alles investieren, um in Führung zu gehen. Das würde uns definitiv guttun und in die Position bringen, endlich wieder einen Dreier an der Hafenstraße einzufahren.

Wie sieht es personell vor dem Duell aus?
Lucas Brumme musste ich gegen den VfL Osnabrück zur Pause auswechseln, weil er über Magenbeschwerden geklagt hatte. Schon in den Tagen zuvor war er nicht zu 100 Prozent fit. Wir werden schauen, wie er sich fühlt und ob ein Einsatz Sinn macht.

Tendierst Du grundsätzlich dazu, wegen der hohen Belastung in dieser Woche einige Veränderungen vorzunehmen, oder willst Du an einer Formation festhalten?
Wir haben viele Optionen im Kader, viele Spieler haben den Anspruch, von Beginn an aufzulaufen. Von daher kann es natürlich sein, dass es die eine oder andere Umstellung gibt. Auf der anderen Seite haben wir aber auch schon bewiesen, dass wir in Englischen Wochen sehr erfolgreich sein können, wenn wir jeweils mit derselben Mannschaft antreten. Körperlich ist das Jungs auf jeden Fall kein Problem. Aber unabhängig davon, wer auf dem Platz steht: Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen, um die drei Punkte in Essen zu behalten.

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Rückkehrer Marvin Obuz: "Das ist der Anspruch an mich selbst"

23-jähriger Offensivspieler äußert sich vor Heimspiel gegen FC Hansa Rostock im Interview.

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Freut sich auf das Duell mit Hansa Rostock: Marvin Obuz. (Foto: Markus Endberg)

Der Saison 2023/2024 von Rot-Weiss Essen hatte er als Leihspieler des 1. FC Köln mit sieben Treffern und 14 Vorlagen seinen Stempel aufgedrückt. Nun ist Marvin Obuz nach einem Jahr in Köln wieder zurück an der Hafenstraße. Vor dem Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock sprach der 23-Jährige im Interview mit der „kurzen fuffzehn“ über seine Rückkehr zu RWE und seine Erwartungen an den weiteren Saisonverlauf.

Hallo Marvin! Nach einem Jahr bist Du zurück an der Hafenstraße. Hat Dich etwas bei Deiner Rückkehr nach Essen besonders überrascht?

Marvin Obuz: Ich fühle mich schon wie ein Neuzugang. Neben Trainer Uwe Koschinat sind ja auch einige Mitspieler für mich neu. Es ist aber natürlich auch vieles gleich geblieben. Das Umfeld und die Bedingungen kannte ich ja bereits. Dadurch habe ich mich schnell zurechtgefunden.

Für den 1. FC Köln kamst Du in der vergangenen Saison in fünf Zweitliga-Partien zum Einsatz. Wie bist Du mit der Situation umgegangen?Ganz klar: Das Jahr ist für mich nicht gut gelaufen. Mit fünf Einsätzen kann wohl kaum ein Spieler zufrieden sein. Ich habe meine Schlüsse daraus gezogen. Die Enttäuschung, so wenig zu spielen, hat bei mir für eine noch höhere Motivation gesorgt, wieder auf dem Feld zu stehen.

Den Aufstieg in die Bundesliga hattest Du mit dem Team auf Mallorca im RWE-Trikot gefeiert. Hättest Du damit gerechnet, dass das so viele Reaktionen hervorruft?
Tatsächlich nicht. Wir hatten jeweils in den Trikots von Freunden gefeiert. Das gehört auf Mallorca ja fast schon dazu. Auf meinem Trikot stand der Name von Leonardo Vonic drauf, weil wir uns immer gut verstanden haben. Dass ich erneut zu RWE wechseln könnte, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht konkret. Der Kontakt zu den Verantwortlichen war aber nie ganz abgerissen. Soweit es möglich war, hatte ich mir auch jedes RWE-Spiel angeschaut.

Was war für Deine Rückkehr ausschlaggebend?
Nach dem Jahr in Köln stand für mich an erster Stelle, zu einem Verein zu gehen, bei dem ich mich wohl fühle und auf dem Platz stehen kann. Einem Klub, bei dem ich wieder Rückenwind bekomme. Da war RWE für mich die beste Station. Manche Leute meinten zwar auch zu mir, dass die zweite Zeit bei einem Verein nicht ganz einfach sein kann. In meinen Gedanken hat das aber keine Rolle gespielt.

Deine erste Saison bei RWE war mit sieben Toren und 14 Vorlagen äußerst erfolgreich. Spürst Du daher eine hohe Erwartungshaltung?
Ich werde natürlich alles versuchen, um an meine Leistungen aus dem ersten Jahr heranzukommen. Das ist aber in erster Linie der Anspruch, den ich an mich selbst habe.

Hast Du Dir dabei eine bestimmte Marke an Treffern oder Assists vorgenommen?
Zahlen habe ich da nicht im Kopf. Ich will einfach mit meinen Qualitäten – wie zum Beispiel mit meinem Zug zum Tor und meinen Flanken – dem Team helfen. Wenn das dann auch in Form von Vorlagen und Toren gelingt, freue ich mich natürlich darüber.

Du hast es schon angesprochen: Mit Uwe Koschinat arbeitest Du nun mit einem neuen Trainer zusammen. Wie hast Du ihn bislang erlebt?
Unsere Gespräche sind sehr offen und ehrlich. Er stellt uns immer wieder gut auf die Spiele ein. Da wir verschiedene Spielertypen im Team haben, sind wir zum Beispiel in der Lage, in der Abwehr zwischen einer Dreier- und Viererkette zu variieren.

In der Liga standest Du bislang dreimal in der Startelf und wurdest dreimal eingewechselt. Wo siehst Du bei dir momentan noch Luft nach oben?
Während der Vorbereitung war ich zwischenzeitlich verletzungsbedingt ausgefallen. Daher musste ich bei meinem Fitnesszustand noch ein wenig aufholen. Das habe ich aber getan, ich fühle mich absolut fit. So kann ich jede Trainingseinheit und Einsatzminute noch besser nutzen, um mich anzubieten.

Mit dem FC Hansa Rostock stellt sich jetzt einer der Aufstiegsfavoriten an der Hafenstraße vor. Wie schätzt Du den Gegner ein?
Rostock hat ein starkes Team und wurde daher nicht umsonst als Aufstiegskandidat gehandelt. Der Saisonstart ist mit unserem vergleichbar. Hansa hat auch große Fan-Unterstützung. Das wird ein super Spiel.

Was wird für Euch wichtig sein?
Ich rechne mit einer Menge umkämpfter und intensiver Duelle. Ein wesentlicher Faktor wird daher sein, wer die vielen Zweikämpfe mit dem größeren Willen bestreitet.

Dabei werdet ihr voraussichtlich auch Cedric Harenbrock gegenüberstehen. Freust Du dich auf das Wiedersehen?
Ich habe mich mit Cedric auf und neben dem Platz immer gut verstanden. Während der Sommerpause hatten wir uns bei der Hochzeit von José-Enrique Ríos Alonso mal wieder getroffen. Sonst ist das bei der Entfernung ja nicht ganz so einfach. Ich freue mich auf jeden Fall, ihn wiederzusehen. Nur ein Tor darf er diesmal gegen uns nicht schießen. (lacht)

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Wiedersehen mit Aufstiegsheld Cedric Harenbrock

27-jähriger Offensivspieler ist mit FC Hansa Rostock im Stadion an der Hafenstraße zu Gast

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Cedric Heranbrock kommt für RWE auf insgesamt 156 Einsätze. (Foto: Hansa Rostock)

Beim Gastspiel des FC Hansa Rostock an diesem Samstag, 14 Uhr, im Stadion an der Hafenstraße kommt es für Rot-Weiss Essen im Rahmen des 7. Spieltages zum Wiedersehen mit einem Aufstiegshelden: Cedric Harenbrock war nach sieben Jahren bei RWE im Sommer 2024 zum ehemaligen Bundesligisten aus Mecklenburg-Vorpommern gewechselt.

Im Juli 2017 kam Harenbrock mit der Empfehlung von sechs Treffern für Bayer 04 Leverkusen in der damaligen West-Staffel der A-Junioren-Bundesliga zu den Rot-Weissen. Der Übergang in den Herrenbereich verlief nicht ohne Rückschläge. Nachdem er an den beiden ersten Spieltagen der Regionalliga West zum Kader gehört hatte, zog sich der damals 19-Jährige wenige Tage nach seinem Pflichtspiel-Debüt im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach (1:2) einen Sehnenanriss zu.

Im Anschluss an seine rund vierwöchige Zwangspause war Harenbrock unter den Trainern Sven Demandt und Argirios Giannikis zunächst als „Joker“ gefragt. Gerade, als sich der offensive Mittelfeldspieler regelmäßig in die Startelf spielen konnte, gab es wenige Tage nach seiner Vertragsverlängerung den nächsten verletzungsbedingten Rückschlag: In der Partie beim FC Viktoria Köln (0:0) erlitt Harenbrock einen Kreuzbandriss im rechten Knie.

Es sollte nicht die letzte längere Verletzung sein. Ende Januar 2019 zog sich Harenbrock innerhalb von neun Monaten zum zweiten Mal einen Kreuzbandriss zu. So dauerte es bis Oktober 2020 – also insgesamt zweieinhalb Jahre – bis der Linksfuß in der Meisterschaft wieder ein Spiel bestritt. Schon im Verlauf der Saison 2020/2021 war er mit neun Toren und acht Vorlagen aber nicht mehr aus dem Team zu denken.

Das untermauerte Harenbrock im Jahr darauf mit fünf Treffern und sieben Assists. Sein vielleicht wichtigstes Tor erzielte der technisch starke Blondschopf als damals dienstältester Spieler beim 2:0 am letzten Spieltag gegen Rot Weiss Ahlen, mit dem RWE im Sommer 2022 nach 14 Jahren Abstinenz in den Profifußball zurückkehrte. Mit Torhüter Jakob Golz, Innenverteidiger José Enrique Ríos Alonso und Mittelfeldspieler Nils Kaiser stehen drei Aufstiegshelden von damals auch heute noch im Kader der Rot-Weissen.

Im ersten Drittliga-Jahr (14 Spiele, zwei Tore) mit RWE wurde Harenbrock noch für mehr als zwei Monate von hartnäckigen Muskelproblemen ausgebremst. In der Saison 2023/2024 war er dagegen mit 37 Einsätzen, in denen er acht Tore erzielte und vier weitere Treffer auflegen konnte, wieder gesetzt. Insgesamt lief Harenbrock in 156 Pflichtspielen für RWE auf und kommt dabei auf die Bilanz von 32 Toren und 29 Vorlagen. Mit dem Sieg im Niederrheinpokal-Finale gegen Rot-Weiß Oberhausen (3:0) im Ende Mai 2024 gelang der optimale Abschied.

Im ersten Jahr beim FC Hansa Rostock stand Cedric Harenbrock wegen einer Adduktorenverletzung in 23 Liga-Spielen auf dem Feld. Dabei gehörte er neunmal zur Startelf des ehemaligen Bundesligisten. Einer seiner zwei Saisontreffer gelang dem inzwischen 27-Jährigen dabei ausgerechnet beim ersten sportlichen Wiedersehen mit RWE im April 2025. Durch einen Doppelpack von Ahmet Arslan konnte das Team von Trainer Uwe Koschinat die Partie an der Hafenstraße aber noch drehen (2:1). In der laufenden Spielzeit reichte es an den ersten fünf Spieltagen lediglich zu einem Kurzeinsatz für die ambitionierten Mecklenburger. Beim 2:1-Coup am Mittwochabend gegen den Aufstiegsfavoriten TSV 1860 München gehörte Cedric Harenbrock jedoch erstmals wieder zur Startformation der „Kogge“, die nach sechs Partien ebenso wie RWE neun Punkte auf dem Konto hat. Damit dürfte der langjährige Essener Profi auch gute Chancen haben, an seiner ehemaligen Wirkungsstätte erneut zum Einsatz zu kommen.

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Spieltag/Tabelle/Spielplan

Der Spielplan und die Tabelle der 3.Liga für die Saison 2025/2026.

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Der aktuelle Spieltag der 3. Liga

Die Tabelle der 3. Liga

Spielplan – Rot-Weiss Essen

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Spieltagsinfos

Spieltagsinfos

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Spieler

Kader & Staff für die Saison 2026/27

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Das Mannschaftsfoto von Rot-Weiss Essen für die Saison 2026/27. (Foto: Digitale Fotografien)

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Manuel Lenz, Tobias Schmidt, James Gnagnon, Jaka Čuber Potočnik, Ruben Reisig, Marek Janssen, Franci Bouebari, Matthias Gesenhues, Carsten Wolters
3. Reihe (v.l.n.r.): Aaron Beißwenger, Dominik Ernst, Aiman Dardari, Janne Sietan, Semir Telalovic, Ben Hüning, Gianluca Swajkowski, Luca Bazzoli, Niklas Trottenberg, Jörg Mikoleit
2. Reihe (v.l.n.r.): Uwe Koschinat, Paul Freier, Dickson Abiama, Jannik Hofmann, Lucas Brumme, Tony Menzel, Max Geschwill, Marvin Obuz, Dominik Götz, Alexander Dolls
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Michael Kostka, Ekin Çelebi, Romero Gerres, Felix Wienand, Jakob Golz, Malte Brüning, Jose Enrique Rios Alonso, Noah Pesch

Partner

Gut beraten mit Connekt

Die Gesellschaft für Unternehmensentwicklung ist neuer Business-Partner von RWE.

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Analyse und Optimierung bilden die Grundlage für Höchstleistungen – sowohl auf dem Spielfeld als auch daneben. Abseits des Platzes ist dies die besondere Stärke der Connekt Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH. Als neuer Business-Partner von Rot-Weiss Essen bringt das Essener Beratungsunternehmen seine Expertise in Strategie- und Organisationsentwicklung ein und konzentriert sich dabei auf die Optimierung immobilienwirtschaftlicher Kernprozesse. Seit dieser Saison unterstützt Connekt den rot-weissen Fußball an der Hafenstraße mit Know-how und Leidenschaft.

„Jeden Tag raus auf dem Platz, immer sein Bestes geben. Wissen, wessen Applaus man sich verdienen will und wer hinter einem steht. Verstehen, dass der Zusammenhang aus anspruchsvollen Zielen, Erfolg und Applaus aus Talent, guter Ausbildung, aber vor allem harter Arbeit besteht. Das hat die Arbeit von Connekt mit Hafenstraßen-Fußball gemeinsam“, sagt Peter Wallner, Geschäftsführer von Connekt Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH.

Über Connekt Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH:

Connekt ist eine umsetzungsorientierte Strategie- und Organisationsberatung und spezialisiert auf die Analyse und die Optimierung von immobilienwirtschaftlichen Kernprozessen. Im Beratungsprozess geht sie kreativ vor und entwickelt Mut zu ungewöhnlichen Herangehensweisen – immer auch mit dem Menschen im Fokus und gemeinsam mit den Unternehmen. Die Mitarbeitenden von Connekt reden während der Arbeit Klartext – wie im Ruhrgebiet üblich. Keine Berater-Floskeln, sondern klare Bilder. Projekterfolg hängt von guter Kommunikation ab – und von Glaubwürdigkeit.

Partner

Premium-Partner

Premium-Partner

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Die Bayerische AG

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den Gesellschaften BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G. (Konzernmutter), BL die Bayerische Lebensversicherung AG und der Kompositgesellschaft BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG sowie der BBV Holding AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen knapp 1 Milliarde Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich. Es werden zudem Kapitalanlagen von über 4,1 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 12.000 persönliche Berater stehen, den rund 1,1 Millionen Kunden der Bayerischen bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat im aktuellen Bonitätsrating der Konzernmuttergesellschaft die Qualitätsnote A („sehr gut“) bestätigt und bescheinigt dem Unternehmen eine weit über dem Branchendurchschnitt liegende Finanzstärke. Die Töchter BA Bayerische Allgemeine AG und BL Bayerische Lebensversicherung AG werden im Bonitätsrating ebenfalls mit A bewertet. Im Nachhaltigkeitsrating der Agentur wurde die Versicherungsgruppe mit AA ausgezeichnet.

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BOB Automotive GmbH

Die BOB Automotive Group GmbH zählt zu den führenden Autohäusern im Ruhrgebiet, Rheinland und bergischen Land. Mit 26 Standorten, mehr als 660 Mitarbeitern und einem breiten Markenportfolio von Renault, Dacia, Toyota, Lexus, Alpine, Mazda, MG, BYD bis Land Rover bietet das Unternehmen moderne Mobilitätslösung für jede Lebenslage. Unter dem Motto „BOB bewegt“ steht die Gruppe für Zuverlässigkeit, Innovation und regionale Verbundenheit.

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HOLY Softdrinks GmbH

HOLY steht für eine neue Generation von Softdrinks. Mit pulverbasierten Getränken wie HOLY Energy, HOLY Iced Tea, HOLY Hydration und HOLY Milkshakes bietet das Unternehmen intensiven Geschmack ohne schlechtes Gewissen – zuckerfrei, natürlich und reich an Vitaminen. Seit der Gründung im Jahr 2020 begeistert HOLY bereits über zwei Millionen Menschen in ganz Deutschland.

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Jako AG

Aus der Garage zum führenden Teamsport-Ausrüster. Die Erfolgsgeschichte von JAKO beginnt 1989 und dauert bis heute an. Seit der Gründung ist es unser Ziel, der optimale Partner für alle Teams zu sein. In Deutschland, weltweit und von der Kreisklasse bis in die Champions League.

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Neobet

NEO.bet erhielt als einer der ersten Wettanbieter 2020 eine offizielle Deutschland-Lizenz. Das Unternehmen unterscheidet sich durch innovative Produkte, wie dem LIVE Quotenboost und wurde von erfahrenen Softwareentwicklern in Deutschland entwickelt. Im Sportsponsoring ist man seit 2020 aktiv, u.a. beim SV Werder Bremen. Moderatorin Laura Wontorra ist seit 2022 Markenbotschafterin. Seit Anfang 2024 unterstützt NEO.bet well:fair, die Neven Subotic-Stiftung, für sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen in Ostafrika.

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Extrawurst GmbH

Mehr als 100 Jahre Familien- und Firmengeschichte prägen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH. Das Unternehmen wurde 1909 von Fleischermeister Fritz Menken im Kreis Recklinghausen gegründet und wird heute in dritter Generation am Standort Gladbeck geführt. Fest im Ruhrgebiet verwurzelt, verbindet die Extrawurst GmbH traditionelle Rezepturen mit modernen Produktionsverfahren und einem verantwortungsvollen Unternehmensmanagement. Qualität, Innovationsfreude und Kontinuität bilden seit über einem Jahrhundert die Grundlage des Familienunternehmens und machen die Menken-Produkte der Extrawurst GmbH zu einem verlässlichen Partner und einem festen Bestandteil der regionalen Lebensmittelwirtschaft.

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Privatbrauerei Jacob Stauder

Im Wettbewerb mit den Großbrauereien und Konzernen setzen wir auf unsere eigenen Stärken, mit denen wir als familiengeführte Brauerei einen überzeugenden Vorteil für die Verbraucher und Kunden schaffen. Qualität ohne Kompromisse ist der oberste Maßstab für unsere Biere und für unser gesamtes Handeln. Wir bekennen uns zu unserem Heimatstandort Essen im Ruhrgebiet und engagieren uns in vielen Bereichen unseres Umfelds, z.B. im Sport, im sozialen Bereich und in der Kultur.

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Stölting Service group gmbh

Die international tätige Stölting Service Group hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1899 zu einem der führenden Anbieter von Serviceleistungen unter anderem in den Bereichen Reinigung, Sicherheit und Personal entwickelt. An ihren mehr als 40 Standorten in Deutschland und Österreich entwickelt sie individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für und mit den Kunden, damit diese sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Ausgezeichnete, zertifizierte Standards sichern dabei die Erfüllung selbst höchster Ansprüche. Für die Unternehmensgruppe sind täglich über 15.000 Mitarbeitende im Einsatz.

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Sparkasse Essen

Seit ihrer Gründung prägt ein Prinzip das Handeln der Sparkasse: Sie macht sich stark für das, was wirklich zählt. Für Sie und Ihre Ziele, für eine chancenreiche Gesellschaft, für eine starke Region.

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Stadtwerke Essen

Seit über 155 Jahren sind die Stadtwerke in Essen zu Hause und versorgen das Stadtgebiet mit Erdgas, Trinkwasser und Strom – zuverlässig, jeden Tag und rund um die Uhr. Auch die Wartung und Pflege des Abwassernetzes gehören zu den vielfältigen Aufgaben der Stadtwerke Essen. In ihrer langjährigen Unternehmensgeschichte entwickelten sie sich zum heutigen Energieversorger der Stadt Essen mit zahlreichen Produkten und ergänzenden Dienstleistungen, wie beispielsweise Contracting-Angeboten, einem Heiz- und Betriebskosten-Komplettservice oder auch einer Photovoltaik-Beratung.

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Verein

Ansetzungen bis Ende November: RWE viermal sonntags

DFB gibt zeitgenaue Terminierung der Drittliga-Spieltage 10 bis 16 bekannt. Ansetzungen erfolgen auf Grundlage entsprechender Sicherheitsvorgaben.

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Rot-Weiss Essen wird im Oktober und im November in der 3. Liga dreimal an einem Samstag und viermal an einem Sonntag spielen. (Foto: Markus Endberg)

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat nun in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden die Spieltage 10 bis 16 in der 3. Liga der Saison 2025/26 zeitgenau terminiert und veröffentlicht. Damit stehen alle Anstoßzeiten bis Ende November fest. Rot-Weiss Essen wird im Oktober und im November je zwei Mal sonntags spielen.

Konkret stehen für Rot-Weiss Essen folgende neue Termine in der 3. Liga fest:

  • 10. Spieltag am Sonntag, 5. Oktober, 13:30 Uhr: Erzgebirge Aue – RWE
  • 11. Spieltag am Samstag, 18. Oktober, 16:30 Uhr: RWE – FC Viktoria Köln
  • 12. Spieltag am Sonntag, 26. Oktober, 19:30 Uhr: MSV Duisburg – RWE
  • 13. Spieltag am Sonntag, 2. November, 16:30 Uhr: RWE – 1. FC Schweinfurt 05
  • 14. Spieltag am Samstag, 8. November, 14 Uhr: FC Ingolstadt – RWE
  • 15. Spieltag am Sonntag, 23. November, 19:30 Uhr: RWE – Energie Cottbus
  • 16. Spieltag am Samstag, 29. November, 14 Uhr: 1. FC Saarbrücken – RWE

Zudem steht dieser Termin im Niederrheinpokal an:

  • 2. Runde am Samstag, 11. Oktober, 14 Uhr: Rot-Weiß Oberhausen – RWE

Weitere Infos zu den DFB-Ansetzungen in der 3. Liga:

Die Sicherheitsvorgaben der zuständigen Behörden haben weiterhin großen Einfluss auf die Terminierungen, teilt der DFB mit. Vielen Ansetzungen liegen verbindliche Sicherheitsvorgaben zugrunde, die in den meisten Fällen keine Alternativen zulassen. Dabei kann es sich um eine zwingende Vorgabe für das spezielle Spiel handeln, zum Teil ergibt sich die Verteilung auf die verschiedenen Tage und Anstoßzeiten aber auch aus der Kombination verschiedener Kriterien (zum Beispiel zeitliche Trennung bestimmter Spiele, keine bundesweiten Überschneidungen von Reisewegen rivalisierender Fangruppen, Parallelveranstaltungen am Spielort).

Beispiele in Bezug auf Rot-Weiss Essen: Die Terminierung der Sonntag-Partien von RWE am 10. Spieltag in Aue, am 12. Spieltag in Duisburg, am 13. Spieltag gegen Schweinfurt und am 15. Spieltag gegen Cottbus sowie die der Samstag-Spiele in Ingolstadt (14. Spieltag) und in Saarbrücken (16. Spieltag) erfolgen allesamt auf Grundlage entsprechender Sicherheitsvorgaben (u.a. wegen der Trennung von anderen Begegnungen), teilt der DFB mit.

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Verein

RWE-Keeper und Uwe Koschinat beim Kinderschutzbund

Das Torwartteam besuchte gemeinsam mit dem Cheftrainer und ESSENER CHANCEN-Geschäftsführer Tani Capitain den Essener Kinderschutzbund.

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Von links nach rechts: Torwarttrainer Manuel Lenz, Malte Brüning, Jakob Golz und Felix Wienand übergeben die Torwartkasse an Josefine Engel vom Kinderschutzbund. (Fotos: EC)

Das rot-weisse Keeper-Quartett ist etwas ganz Besonderes: Auf dem Platz zeigen die Torhüter Saison für Saison herausragende Leistungen in der 3. Liga und im Pokal. Aber auch abseits des Platzes engagiert sich die Gruppe um Torwart-Trainer Manuel Lenz seit langem. So ist es zu einer Tradition geworden, dass die Torhüter einmal im Jahr ihre Torwartkasse plündern und den Einrichtungen des Essener Kinderschutzbundes spenden.

Zur Vorgeschichte: Schon seit 2012 sind die ESSENER CHANCEN, die Sozialinitiative von Rot-Weiss Essen, mit dem Spatzennest des Kinderschutzbundes verbunden und beschenken die Kinder in den Notaufnahmen zu Weihnachten. Bei der Übergabe waren immer wieder Teile des Torwartteams dabei. Schon zu Regionalligazeiten wollten Lenz und seine Schlussmänner selbst helfen und spenden mehrfach für die „Kleinen Spatzen“ in Borbeck. Im letzten Jahr wurden beispielsweise Schwimmkurse für die Kinder aus der Notunterkunft finanziert.

Nun geht ihr Beitrag in den Bau eines weiteren Kinderschutzhauses in Altenessen, in dem bis zu 16 Kinder ein „Zuhause auf Zeit“ finden sollen. Kinder, die eine längerfristige Unterbringung benötigen, sollen im neuen Kinderschutzhaus nicht nur Schutz und Aufnahme, sondern auch eine langfristig neue Lebensperspektive erhalten. Manuel Lenz sagt: „Die Arbeit hier ist unglaublich wichtig. Auch wenn unsere Spende nur einen ganz kleinen Teil ausmacht, wollen wir unsere Verbundenheit ausdrücken, als Vorbilder agieren und den Scheinwerfer auf eine Aktion richten, die absolut unterstützenswert ist.“

Auch RWE-Trainer Uwe Koschinat war beim Besuch des Kinderschutzbundes dabei und war beeindruckt vom Engagement des Kinderschutzbundes, der Netzwerkarbeit der ESSENER CHANCEN und der Tatkraft seiner Torhüter. Koschinat selbst brachte eine Wagenladung neuwertiges Spielzeug für die Notaufnahmen mit. Der Chefcoach unterstreicht: „Wenn man den schweren Start mancher Kinder sieht, weiß man, wie privilegiert wir leben. Ich habe großen Respekt vor dem, was hier geleistet wird.“

Kurze Fuffzehn - RWE vs. FCH – Rot-Weiss Essen
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Verein

Geschäftsstelle/Fanshop

Daten und Öffnungszeiten der Geschäftsstelle und des Fanshops von RWE.

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Fans

Spieltagskracher Rostock am Samstag: T-Shirt „97A“ creme

Nur zum Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock am 20. September im RWE-Onlineshop und am Fanshop an der Hafenstraße erhältlich– greift zu!

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Zu Heimspielen können sich RWE-Fans nicht nur auf die Partie freuen, sondern auch auf den jeweiligen Spieltagskracher. So gibt es alle zwei Wochen einen oder mehrere Artikel aus dem Onlineshop im Angebot:

Zum Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock am Samstag, 20. September, gibt’s von 10 Uhr bis ein Stunde nach Abpfiff das T-Shirt „97A“ creme in den Größen S-4XL statt 27,95€ nur für 20,00€. Perfekt für den nächsten Stadionbesuch. Das Shirt kann sowohl im Onlineshop als auch im Fanshop an der Hafenstraße erworben werden. Greift zu!

Fans

RWE International: Rot-Weisse Begegnung am Nordkap

Eine bunte Geschichte zweier RWE-Fans, die sich im hohen Norden in Norwegen kennenlernten.

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Auf dem Weg durch Norwegen fiel RWE-Fan Rainer Voss diese Silberschmiede ins Auge. (Foto: Rainer Voss)

Rot-weisse Fans gibt es überall auf der Welt. Der Beweis? Ein RWE-Fan trat mit einer bemerkenswerten Geschichte auf uns zu, in der er am scheinbaren „Ende der Welt“ einen Gleichgesinnten traf.

Während einer privaten Reise zum Nordkap stieß ein langjähriger Anhänger von Rot-Weiss Essen in Norwegen auf eine überraschende Verbindung zur Heimat. Der 66-jährige Rainer Voss entdeckte auf seiner Rundreise durch Norwegen 2023 eine abgelegene Silberschmiede. Der Inhaber der Schmiede sprach Voss und seine Begleitung an und nach einem kurzen Gespräch, eingeleitet von einem lockeren „Hömma, wo kommst du denn her?“, wurde klar: Beide Männer kommen aus Essen und sind dem RWE seit jeher wohlgesonnen. Der nicht namentlich genannte Inhaber sei vor rund 58 Jahren von Holsterhausen nach Norwegen ausgewandert. Die Familie des gebürtigen Esseners wuchs in der Stadt auf und demnach war auch Rot-Weiss Essen dem Inhaber durchaus ein Begriff.

Nun besuchte Rainer Voss die Silberschmiede erneut und überraschte den Ladeninhaber mit einem RWE-Ball, als Zeichen der Verbundenheit.

Diese Begegnung unterstreicht, wie eng der RWE mit der Stadt Essen und der Heimat seiner Fans verbunden ist. Diese Verbundenheit reicht weit über die Stadtgrenzen hinaus.

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Historie

Rot-Weiss Essen im Intertoto Cup 1970

Ein Sommer voller internationaler Begegnungen.

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Titelbild des Jubiläumsheftes zu 10 Jahren „International Football Cup“ (Fotos: Archiv Schrepper)

Die beiden Spiele von Rot-Weiss Essen gegen Hibernian Edinburgh 1955 waren die deutsche Premiere im erstmals ausgetragenen Europapokal der Landesmeister (der heutigen Champions League). RWE spielte 15 Jahre später noch einmal in einem internationalen Wettbewerb.

International Football-Cup
Der umgangssprachlich Intertoto-Cup genannte Wettbewerb wurde 1961 einerseits ins Leben gerufen, um auch in der fußballfreien Zeit vor Saisonbeginn Totowetten anbieten zu können, andererseits um Vereinen die Möglichkeit zu geben, auch außerhalb der bekannten europäischen Pokalwettbewerbe internationale Spiele zu bestreiten.

„Zweck des Internationalen Fußball-Cup ist, den beteiligten Spitzenmannschaften der Landesverbände die Möglichkeit zu geben, mit qualitativ hochstehenden Gegnern anderer Nationalverbände, die gegenseitige Sportfreundschaft zu vertiefen, das Niveau des Spitzenfußballs zu heben, den Meister des Internationalen Fußball-Cup zu ermitteln sowie den beteiligten Nationalverbänden in Zusammenarbeit mit den bestehenden Sportselbsthilfeorganisationen (Sport-Toto) bis in den Sommer ein Spielprogramm auf der Basis von Meisterschaftsspielen zu sichern.“, heißt es im Jubiläumsheft „Internationaler Fußball-Cup 1961-1970“.

Der Wettbewerb 1970
Der Sommer 1970 bescherte Rot-Weiss Essen ein besonderes Kapitel in seiner Vereinsgeschichte: die erst- und einmalige Teilnahme am International Football Cup. Und so wehte für einige Wochen mal wieder europäische Fußballluft durch das Stadion an der Hafenstraße. Für den Wettbewerb 1970, der in insgesamt 13 Vierergruppen stattfand, wurde den Gruppensiegern ein Preisgeld von jeweils 10.000 SFR zugesagt. Rot-Weiss Essen wurde der Gruppe B8 zugeteilt – und traf dort auf drei Gegner aus unterschiedlichen Regionen Europas:

  • Wacker Innsbruck (Österreich)
  • Polonia Bytom (Polen)
  • AC Horsens (Dänemark)

Optimistisch startete Rot-Weiss Essen in die Spiele der Gruppe B8. Doch gegen den frischgebackenen österreichischen Pokalsieger gab es gleich zum Auftakt eine 1:4 Niederlage. Da Bytom gegen Horsens nur unentschieden spielte und RWE am zweiten Spieltag in Dänemark 5:0 gewann, während Innsbruck gegen die Polen verlor, hatte man vor dem letzten Hinrundenspiel weiterhin Hoffnung auf die Gruppensiegprämie. Neuzugang und Youngster Dieter Bast hatte beim dänischen Vertreter FC Horsens außerdem sein erstes Tor für Rot-Weiss Essen erzielt.

Gedämpfte Stimmung dann nach dem 1:1 Unentschieden gegen Bytom im Gruga-Stadion. Und die Stimmung ging endlich nach den beiden Rückrundenniederlagen mit 1:4 in Innsbruck und dem knappen 2:3 in Polen in den Keller. Der 6:0 Abschlusssieg gegen den FC Horsens diente nur noch zur Ergebniskorrektur.

Der RWE-Geschäftsführer zog dennoch auf die Frage: „Hat sich die Teilnahme an der Intertotorunde ausgezahlt?“, ein insgesamt zufriedenes Fazit:

„Im Hinblick auf eine Leistungsförderung auf jeden Fall. Unsere Mannschaft hatte dadurch die Möglichkeit, sich einem frühen Test zu unterziehen. Die Neueinkäufe konnten gleich gegen Gegner, die ein wirklicher Prüfstein waren (wie Wacker Innsbruck), ins Gefüge eingebaut werden. Finanziell brachte die Intertotorunde dagegen nicht viel; der Abschluss war praktisch plus-minus null mit einem kleinen Überhang. Allerdings darf in diesem Falle auch der sportliche, völkerverbindende Gedanke nicht übersehen werden. So waren vor allem die Begegnungen mit den Dänen und Polen sehr wertvoll.“

Entwicklung des Intertoto-Cups
Noch fast 40 Jahre wurde der Intertoto-Cup ausgetragen, Rot-Weiss Essen nahm allerdings nicht mehr daran teil. Ab 1995 bestand für die Vereine, die in ihrer nationalen Liga knapp an der Qualifikation für den UEFA-Pokal gescheitert waren, über den UI-Cup die Möglichkeit, sich doch noch für den UEFA-Pokal zu qualifizieren. Auf Grund dieser letzten Chance wurde er umgangssprachlich auch „Strohhalm-Cup“, „Trost-Cup“ oder „Cup der guten Hoffnung“ genannt. Der UI-Cup wurde in der Saison 2008/09 zum letzten Mal ausgetragen.

Der RWE-Weg durch die Gruppe B8

  • 27.06.1970 – RWE vs. Wacker Innsbruck 1:4 (H)
    Der Start misslang: Innsbruck nutzte die Chancen eiskalt.
  • 04.07.1970 – AC Horsens vs. RWE 0:5 (A)
    Deutliches Lebenszeichen: RWE konterte stark und gewann in Dänemark klar.
  • 11.07.1970 – RWE vs. Polonia Bytom 1:1 (H)
    Ein intensives Duell, in dem RWE durch einen Strafstoß den späten Ausgleich hinnehmen musste.
  • 18.07.1970 – Polonia Bytom vs. RWE 3:2 (A)
    Trotz optischer Überlegenheit gab es auswärts eine knappe Niederlage.
  • 25.07.1970 – Wacker Innsbruck vs. RWE 4:1 (A)
    Die Tiroler erwiesen sich erneut als zu abgezockt.
  • 01.08.1970 – RWE vs. AC Horsens 6:0 (H)
    Zum Abschluss ein Kantersieg am Hafenstraßen-Sommerabend.

Bilanz RWE (Gruppe B8)

  • Spiele: 6
  • Siege/Remis/Niederlagen: 2–1–3
  • Tore: 16:12

Ein Beitrag unseres ehrenamtlichen Vereinshistorikers Georg Schrepper.

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ESSENER CHANCEN

Essener Chancen: Neuer Workshop zur digitalen Gesundheitskompetenz

Der neue Workshop soll mehr Sicherheit im Umgang mit Gesundheitsinformationen schaffen und ist ein Angebot der ESSENER CHANCEN und der AOK Rheinland/Hamburg.

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Seit Anfang September tritt man am rot-weissen Lernort Hafenstraße gezielt ungesunden Fake News entgegen. Stadiontour und Trainingsbesuch gehören dazu. (Fotos: ESSENER CHANCEN)

Lernort Hafenstraße: Keine Macht der Desinformation. Seit Anfang September tritt man am rot-weissen Lernort Hafenstraße gezielt ungesunden Fake News entgegen. Der neue Workshop „Digitale Gesundheitskompetenz“ soll mehr Sicherheit im Umgang mit Gesundheitsinformationen aus dem Netz schaffen und ist ein Angebot der ESSENER CHANCEN (der Sozialinitiative von Rot-Weiss Essen) und der AOK Rheinland/Hamburg.

Ziel des neuen Workshops ist es, junge Menschen im Umgang mit Gesundheitsinformationen aus dem Internet und Social Media zu schulen. So werden beispielsweise die Gefahren von unsinnigen oder sogar gesundheitsgefährdenden Influencer-Tipps in Bezug auf die eigene Gesundheit thematisiert und die Logik hinter künstlicher Intelligenz erklärt. Die Jugendlichen setzen sich aber auch gezielt mit dem eigenen Konsum, zum Beispiel von Energy Drinks oder Zucker, auseinander. Entstanden ist der Workshop in enger Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg und der Universität Bielefeld.

„Die Unterstützung und Begleitung waren auf einem sehr hohen inhaltlichen Niveau. Mit unserer Erfahrung aus den bisherigen Workshops zu den Themen Teambildung, Antirassismus und Nachhaltigkeit konnten wir ein jugendgerechtes Programm gestalten, das den Schulklassen gut gefallen wird“, erklärt Tani Capitain, Geschäftsführer der ESSENER CHANCEN.

„Wir leben in einem digitalen Zeitalter. Junge Menschen wachsen in hohem Maß mit digitalen Medien und Informationsangeboten auf. Der Workshop zur digitalen Gesundheitskompetenz bietet den Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke und praktische Verhaltenstipps, um kritisch mit Informationen aus digitalen Medien umzugehen und selbständig fundierte Entscheidungen zu Gesundheitsfragen zu treffen“, sagt Oliver Hartmann, Regionaldirektor Ruhrgebiet der AOK Rheinland/Hamburg.

Der Lernort Hafenstraße erwartet im Schuljahr 2025/2026 insgesamt 1.200 Jugendliche zu außerschulischen Unterrichtseinheiten im Stadion an der Hafenstraße.

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Entstanden ist der Workshop in enger Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg und der Universität Bielefeld.

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ESSENER CHANCEN

Die starken Partner der ESSENER CHANCEN

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FÖRDERWERK

Trainer Delura: "Tabellenführer BVB ist ein anderes Kaliber"

U19 von Rot-Weiss Essen fordert am Sonntag ab 11 Uhr Borussia Dortmund heraus.

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Das Team von Michael Delura belegt aktuell den fünften Tabellenplatz. (Foto: Markus Endberg)

Für die A-Junioren von Rot-Weiss Essen, die zuletzt spielfrei waren, geht es an diesem Wochenende in der U19-DFB-Nachwuchsliga wieder um Punkte. Zum Abschluss der Hinrunde in der Vorrundengruppe H stellt sich am Sonntag, 11 Uhr, Tabellenführer Borussia Dortmund an der Seumannstraße vor. Für das älteste Nachwuchsteam aus dem FÖRDERWERK, das zuletzt beim FSV Frankfurt (1:0) und gegen SV Wehen Wiesbaden (4:1) zwei Siege in Folge eingefahren hatte, wird das Duell eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Schließlich haben die Gäste bislang alle fünf Begegnungen gewonnen.

„Mit dem BVB erwartet uns ein ganz anderes Kaliber“, sagt RWE U19-Trainer Michael Delura vor dem Revierderby. „Wir gehen als klarer Underdog in die Partie, wollen uns aber in den nächsten Wochen möglichst von unserer besten Seite zeigen.“ Dabei richtet der 40-jährige Ex-Profi auch schon den Blick auf die anschließenden Aufgaben beim VfL Bochum und gegen Bayer 04 Leverkusen, die in der Hinrunde jeweils 0:5 verloren gingen.

Zunächst aber gastiert der souveräne Spitzenreiter in Essen. „Unser Auftrag ist es, dass wir uns gegen den BVB so teuer wie möglich verkaufen und nicht wieder so auftreten, wie es uns zu Saisonbeginn gegen Bochum und Leverkusen passiert war. Wir müssen eine Top-Leistung auf dem Platz bringen, den Gegner auf dem falschen Fuß erwischen, dann ist auch für uns alles möglich“, erklärt Delura. „Die Jungs können gegen den BVB völlig befreit aufspielen, sollen sich wehren, dagegenhalten und alles aus sich herausholen. Wir wollen as Spiel mit viel Mentalität und hoher Laufbereitschaft annehmen.“

Personell muss Delura noch auf einige Spieler verzichten. Innenverteidiger Joel Osakpolor-Oyameda ist privat verhindert, befindet sich auf Klassenfahrt. Für Mittelfeldspieler Mert Polat kommt die Partie nach muskulären Problemen noch zu früh. RWE-Torhüter Romero Gerres, der sich nach seiner Knieverletzung im Aufbautraining befindet, könnte wieder eine Option für den Kader sein. Rechtsaußen Lynes Benza Paca hat ebenfalls muskuläre Problem, steht aber wegen seiner Rotsperre ohnehin noch nicht zur Verfügung.

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FÖRDERWERK

Grembowietz: "Spielerisch eine Schippe drauflegen"

Die U17 von Rot-Weiss Essen will im Revierderby beim VfL Bochum möglichst nachlegen.

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Seit Sommer für die U17 verantwortlich: Trainer Jens Grembowietz (Foto: Markus Endberg)

Nachdem die B-Junioren aus dem FÖRDERWERK am zurückliegenden Wochenende gegen Rot-Weiß Oberhausen (4:2) ihren ersten Saisonsieg eingefahren haben, steht am 4. Spieltag in der U17-DFB-Nachwuchsliga für die Essener erneut ein Revierderby auf dem Programm. Am Sonntag, 11 Uhr, will das Team von Trainer Jens Grembowietz in der Vorrundengruppe H beim VfL Bochum möglichst nachlegen.

Die Bochumer sind in dieser Spielzeit noch unbesiegt, feierten zuletzt einen 3:2-Auswärtserfolg beim FC Viktoria Köln und belegen hinter dem verlustpunktfreien Tabellenführer Borussia Dortmund mit sieben Zählern den zweiten Rang. „Wir wissen um die Qualitäten des VfL Bochum, die neben Ligaprimus Borussia Dortmund noch einmal eine ganz andere Hausnummer darstellen“, sagt Grembowietz.

Der RWE-Trainer weiter: „Wir müssen gegenüber dem jüngsten Erfolg gegen Rot-Weiß Oberhausen spielerisch auf jeden Fall eine Schippe drauflegen, benötigen eine top kämpferische Leistung. Aber unabhängig davon, wie gut wir es machen: Am Ende werden wir beim VfL Bochum auch ein wenig Spielglück benötigen, um erfolgreich zu sein. Wir werden frech und mutig auftreten, glauben an uns und wollen möglichst etwas Zählbares aus Bochum mitnehmen.“ Personell könnte Rechtsverteidiger Arne Faber, der zuletzt wegen einer Prellung am Steißbein pausieren musste, wieder eine Option für den Kader sein. Auch Angreifer Mert Genc, der in der letzten Woche auf Klassenfahrt in Italien war, ist für das Revierderby beim VfL Bochum wieder eine Alternative.

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FÖRDERWERK

Jugend-Partner

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Jugend-Partnerschaft „Wegbereiter“

Jugend-Partnerschaft „Ziehvater“

Nächster Gegner

Luc Holtz mit gutem Start und ersten Rückschlägen

Ex-Nationaltrainer von Luxemburg übernahm beim SV Waldhof schon nach dem 2. Spieltag.

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Seit dem 3.Spieltag Trainer des SV Waldhof Mannheim: Luc Holtz (Mitte).

Rot-Weiss Essen ist am nächsten Samstag, 27. September, ab 16.30 Uhr im Rahmen des 8. Spieltages bei einem Gegner gefordert, der für den ersten Trainerwechsel in der noch jungen Saison gesorgt hatte. Bereits nach zwei Spieltagen und nur einem Punkt trennte sich der SV Waldhof Mannheim von Dominik Glawogger. Vor wenigen Monaten hatte der 35-jährige Österreicher die „Buwe“ noch zum Klassenverbleib geführt.

Als Glawogger Mitte April seine erste Drittliga-Station antrat, lag der SV Waldhof – nach einer Bilanz von drei Partien (zwei Punkte) ohne Sieg – lediglich einen Zähler vor der Abstiegszone. Mit dem gebürtigen Grazer an der Seitenlinie holte der frühere Bundesligist acht Zähler aus sechs Partien, wodurch das Polster auf die Gefahrenzone trotz der Niederlage am letzten Spieltag bei Meister Arminia Bielefeld (0:1) in der Endabrechnung drei Punkte betrug.

Einige Wochen später – Mitte Juni – hatte der SV Waldhof Mannheim dann zunächst die weitere Zusammenarbeit mit Dominik Glawogger verkündet. Das war nicht selbstverständlich, denn vor seinem Wechsel nach Mannheim hatte der Pro-Lizenz-Inhaber ursprünglich einen Vertrag zur neuen Saison als U 19-Trainer beim SSV Jahn Regensburg abgeschlossen. Diese Vereinbarung musste zunächst aufgelöst werden, um ein dauerhaftes Engagement beim SV Waldhof zu ermöglichen.

Die Verantwortlichen schienen auf Glawogger setzen zu wollen. Nach dem 2:2 zum Auftakt gegen den SC Verl sowie dem 0:1 beim FC Hansa Rostock folgte dann aber das schnelle Umdenken. „Zunächst einmal möchte ich mich bei Dominik für seine Bereitschaft und seinen Einsatz bedanken. Er hat im April in einer schwierigen Phase Verantwortung übernommen und mitgeholfen, den Klassenverbleib zu sichern“, erklärte Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport. „Dennoch haben uns einige Entwicklungen in den letzten Wochen dazu bewogen, auf der Trainerposition eine Veränderung vorzunehmen. Trotz personeller Kontinuität ist es uns zum Saisonstart nicht gelungen, den nächsten Schritt in unserer sportlichen Entwicklung zu gehen.“

Zuber selbst hatte seine Arbeit beim SV Waldhof Mannheim auch erst Anfang April angetreten. Der 49-jährige Österreicher war nach Stationen beim FC Schalke 04 (Februar 2011 bis Mai 2016) und Hannover 96 (April 2017 bis Juni 2021) gemeinsam mit dem früheren Schalker Torhüter und Nachwuchsleiter Mathias Schober (Direktor Sport) als neue sportlich Verantwortliche bei den Badenern vorgestellt worden.

Bei der bereits zweiten Trainerverpflichtung während ihrer noch kurzen Amtszeit fiel die Entscheidung von Zuber und Schober auf Luc Holtz. Der 56-Jährige war seit 2010 Nationaltrainer seines Heimatlandes Luxemburg und führte die Auswahl dauerhaft unter die Top 100 der FIFA-Weltrangliste. In der Qualifikation zur Europameisterschaft 2024 erreichte sein Team die Play-offs, wo man nur knapp dem späteren EM-Teilnehmer Georgien unterlag. Nachdem schon seit Anfang Juli festgestanden hatte, dass der am Jahresende auslaufende Vertrag nicht verlängert wird, trat Holtz Mitte August für seinen Wechsel zum SV Waldhof Mannheim als Nationaltrainer zurück.

„Luc Holtz hat in den letzten Jahren gezeigt, dass er Mannschaften weiterentwickeln und Strukturen aufbauen kann“, erklärte Mathias Schober. „Er stellt hohe fußballerische Ansprüche an seine Teams – das passt hervorragend zu unserer Philosophie und der Zusammenstellung unseres Kaders.“

Der Einstand verlief auch direkt erfolgreich. Nach dem 7:1 im Verbandspokal-Achtelfinale bei der SpVgg Neckarelz gingen die Mannheimer auch in der 3. Liga gegen den FC Viktoria Köln (2:0) und beim SSV Ulm 1846 Fußball (2:1) als Sieger hervor. Die erste Niederlage gab es – nach einer frühen Gelb-Roten Karte für Kapitän Lukas Klünter – gegen den FC Energie Cottbus (0:3). Zuletzt musste sich der SV Waldhof auch der U 21 des VfB Stuttgart 0:1 geschlagen geben. In der Tabelle bedeutet das mit sieben Punkten Rang 13. Zu den Stammkräften der Waldhof-Buben gehört der frühere RWE-Profi Sascha Voelcke. Der Außenbahnspieler kam in allen sechs Ligaspielen zum Einsatz.

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Opa Luscheskowski

Dem Opa Luscheskowski sein Enkel

Ein Blick durch die rot-weisse Brille.

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Kerl inne kiste, is jetz ein paar Tage her, und dat Spiel gegen Osnabrück verursacht immer noch fiese Piene auf meine Fan-Seele. Denn nachdem unsere Roten in Regensburg eine wirklich gute Vorstellung hingelecht hatten, hatte ich für mein Teil gedacht, dat jetz allet paletti is. Ich dachte, die Truppe is ausm gröbsten raus. Ich dachte, die Mannschaft hat sich gefunden, sich eingespielt und is endlich inne Spur. Ich war mir auch sicher, dat unsan Uwe seine Erste Elf im Groben stehen hat und dat die Formation, mit der wir den Rest vonne Säsong spielen wollen auch fix is.

Ja, und dann kam die englische Woche mit dem Heimspiel gegen die Osnasen. Eigentlich war ja allet angerichtet: Flutlicht an, Bier war kalt, Bratwurst heiß, Westkurve in Stimmung, 11 gute Jungs aufm Platz, die inne Woche vorher noch Regensburg geschlagen hatte. Kurzum: Et roch nach dem ersten Heimsieg. Aber wat soll ich sagen? Dat war man en Griff tief rein im braunen Eimer. Inne ersten Halbzeit ham sich unsere Roten schön vonne Lila-Weißen einlullen lassen. Und dabei mussten dem Uwe seine Bengels hinten auch noch richtich aufpassen, weil die Gäste immer wieder mit ruhenden Bällen ankamen. Et wurd jetz nie richtich gefährlich, aber zumindest ungemütlich am eigenen Sechzehner. Inne zwoten Hälfte dann mal wieder ein Elfer für den Gegner. Und wieder war er drin. Ich meine, so langsam geht mir dat auch nen bisken auffe Nüsse. Die Hälfte unserer Gegentore waren allet Elfer! Ker seid doch ma alle bisken vorsichtiger im eigenen Strafraum! Und nix gegen unsere Nummer 1! Jacob is der beste Schnapper in diese Liga, aber auch er hat schon 2 Elfer verursacht. Leider springt der Golz bei Elfern immer konsequent inne falsche Ecke. Hat glaub ich in 150 Spielen noch nich einen gehalten. Aber ich schweife ab…

Jedenfalls gabs nach dem Elfer wenigstens gleich eine Reaktion und unser französischer Sunnyboy hat den Ausgleich erzielt. Danach is aber nix mehr passiert und so stehen jetz aus 3 Heimspielen nur schlappe 2 Punkte aufm Konto. Klaus Gjasula hat zwar Recht wenna sacht, dat man jetz nich in Panik verfallen soll. Aber ich sachet wie et is: Gegen Osnabrück, dat war mir zu wenich.

Höchste Zeit uns treuen Fans endlich nen Dreier anne Hafenstraße zu schenken. Die Schangse dafür ham unsere Roten direkt Samstag. Zu Gast is die Kogge aus Rostock. Die hat leider inne englische Woche mal schön dat Segel in Wind gestellt und die Münchener Löwen ausm Heimathafen vertrieben – punktlos! Trotzdem gehört Hansa mit Ihrer Offensive nich grade zum Nonplusultra der Liga. RWE hat die gute Gelegenheit auch ein Ausrufezeichen zu setzen. Und wenn et diesmal keinen Elfer gegen uns bekommen und die Bengels die Ärmel hochkrempeln und sich den Arsch aufreißen, dann platz heute der Knoten und die Hansa Kogge kentert anne Hafenstraße. Dafür müssen wir alles geben – die Bengels aufm Platz, der Trainer auffe Bank und wir Fans auffe Tribüne.

Heute Schiffe versenken!

Nur der RWE

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Service

Vorverkaufsstellen

RWE-vorverkaufsstellen

Essen (Nord / Ost)Kurze Fuffzehn - RWE vs. FCH – Rot-Weiss Essen

KUMACO GmbH
Grass Str. 8
45356 Essen – Dellwig
Tel.: 0201-584 99 263

Sportshop Ruhr
Altenessener Str. 238a
45326 Essen – Altenessen

Tabakwaren Brunnert
Marktstr. 39
45355 Essen – Borbeck
Tel.: 0201-682231

Teamsport Philipp Essen
Burggrafenstraße 16
45139 Essen – Frillendorf
Tel.: 0201-5978778

Videothek Bieniek & Bieniek GbR
Bocholder Str. 243
45365 Essen – Bergeborbeck

Essen (Süd / West)Kurze Fuffzehn - RWE vs. FCH – Rot-Weiss Essen

Petite Papeterie Drange
Laubenweg 11
45149 Essen – Margaretenhöhe
Tel.: 0201 – 43866233

Reise-Welle e.K.
Holsterhauser Str. 102
45147 Essen – Holsterhausen
Tel.: 0201 – 9599190

Steeler Whisky Fass
Grendplatz 6
45276 Essen – Steele
Tel.: 0201-510865

TUI Travelstar Reisebüro Burgaltendorf
Alte Hauptstr. 104 – 106
45289 Essen – Burgaltendorf
Tel.: 0201 – 59 27 60
Fax :0201 – 577 57

DuisburgKurze Fuffzehn - RWE vs. FCH – Rot-Weiss Essen

Konzertkasse Lange GmbH
Sternbuschweg 261
47057 Duisburg
Tel.: 0203-26464

Tourist Information Duisburg
Königstr. 86
47051 Duisburg
Tel.: 0203 – 285440

DinslakenKurze Fuffzehn - RWE vs. FCH – Rot-Weiss Essen

WM-Ticketshop
Max-Eyth-Strasse 11
46539 Dinslaken
Tel.: 02064-731126

GladbeckKurze Fuffzehn - RWE vs. FCH – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Gladbeck
Sandstraße 15
45964 Gladbeck
Tel.: 02043-928418

KrefeldKurze Fuffzehn - RWE vs. FCH – Rot-Weiss Essen

Ticket Sachs
Am Hauptbahnhof 6
47798 Krefeld

Kamp-LintfortKurze Fuffzehn - RWE vs. FCH – Rot-Weiss Essen

ARTZ Reisen GmbH
Moerser Str. 230 
47475 Kamp Lintfort

OberhausenKurze Fuffzehn - RWE vs. FCH – Rot-Weiss Essen

Tabakwaren Markus Brinkmann
Dudelerstraße 7
46147 Oberhausen

Ticketshop in der Niebuhrg
Niebuhrgstr. 61
46049 Oberhausen
Tel.: 0208-860072

RecklinghausenKurze Fuffzehn - RWE vs. FCH – Rot-Weiss Essen

Teamsport Philipp Recklinghausen
Am Stadion 30
45659 Recklinghausen
Tel.: 02361-66116

Service

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